US-Quoten in KW 50: Nicht viel Bewegung zum Jahresende

Auch die vergangene Woche präsentierte nur wenige Serien mit neuen Folgen. Auch dieses mal gab es keine Überraschungen. Doch es festigen sich Trends.

Sonntag, 08.12.
Once Upon A Time kehrt aus seiner Pause zurück und gewinnt zwei Zehntel auf ein 2,1-Rating und 6,94 Millionen Zuschauer. Betrachtet man weitere Serien wie Sleepy Hollow oder Agents of S.H.I.E.L.D., so kann diese Quote als das im phantastischen Bereich derzeit mögliche betrachtet werden.

Montag, 09.12.
Womit wir bei Almost Human wären: Dieses mal gewinnt die Serie ein Zehntel im Vergleich zur Vorwoche und durchbricht den Abwärtstrend: Ein 1,8-Rating und 6,05 Millionen Zuschauer fallen gerade noch in diesen Rahmen des Üblichen. Wenn die Sender eine Pro oder Kontra-Entscheidung im Genre-Bereich treffen, dann kann schon gesagt werden, entscheidet jeder einzelne Zuschauer, so sehr drängen sich die Serien im Bereich des 2er-Ratings und um die 6-7 Millionen Zuschauer.
Sleepy Hollow bewegt sich eher im oberen Rahmen des derzeit möglichen: Sie hält ihr 2,2-Rating und kommt auf 6,65 Millionen Zuschauer. Zwar hat die Serie bereits eine 2. Staffel zugesichert bekommen, jedoch hat eine Staffel der Serie auch nur 13 Folgen, während die erste Staffel der Agent's of S.H.I.E.L.D. 22 Episoden hat. Sollte es Marvels Agenten gelingen, eine zweite Staffel zu bekommen, hätte die Serie trotz minimal schlechterer Quoten (ihr wisst schon, jeder Zuschauer zählt...) Sleepy Hollow überrundet.

Dienstag, 10.12.
Dieses Minimum an schlechteren Quoten besteht aus einem Zehntel Ratingpunkt. Fünf Zehntel sind es jedoch im Vergleich zur vorherigen Folge, insgesamt ein 2,1-Rating und 6,11 Millionen Zuschauer für Marvels Agents of S.H.I.E.L.D. an diesem Tag.

Mittwoch, 11.12.
Der Mittwoch ist in letzter Zeit stets ein Tag der Freude für CW, denn hier läuft eine neue Folge von Arrow. Dies verliert zwar ein Zehntel auf ein 1,1-Rating, überspringt jedoch mit 3,02 Millionen Zuschauern auch dieses mal wieder die 3 Millionen Marke.
Auch Elementary verliert ein Zehntel auf ein 1,7-Rating und erreicht 9,09 Millionen Zuschauer. Hier zeigt sich: Es können zwar die phantastischen Inhalte stark reduziert werden, womit sich insgesamt deutlich mehr Zuschauer erreichen lassen, doch in der Zielgruppe Punktet man deshalb noch lange nicht stärker. Ratings im 2er-Breich scheinen das maximal mögliche zu sein, von einigen Marketing-Events, z.B. zum Staffelstart, mal abgesehen.
Bei The Tomorrow People scheint sich das Pendel eher gegen die Serie zu wenden: zwar wird das 0,6-Rating gehalten, jedoch wurden seit dem Serienstart am 9. Oktober bereits 38% der Zuschauer verloren (1,44 Millionen sind jetzt noch übrig). Geht es so weiter wie bisher, werden am Staffelende kaum Zuschauer mehr übrig sein.

Donnerstag, 12.12.
Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich bei Once Upon A Time in Wonderland. Zwar hat sich der Abwärtstrend verlangsamt, jedoch ist er nach wie vor deutlich erkennbar. Die Serie hat zuletzt nur ein Zehntel auf ein 0,8-Rating verloren und bei den Zuschauern mit 3,3 Millionen sogar minimal gewonnen. Doch seit dem Serienstart am 10.10. hat die Serie 53% der 18-49 jährigen Zuschauer und insgesamt 43% der Zuschauer verloren, wobei auch zum Serienstart nicht einmal 6 Millionen Zuschauer einschalteten.
Dagegen läuft es für CWs  Reign vergleichsweise gut. Das 0,6-Rating entspricht dem der Vorwoche und die 1,86 Millionen Zuschauer sind sogar mehr als in der Vorwoche.

Freitag, 13.12.
Am Freitag den Dreizehnten wagte sich Dracula nicht heraus, ganz im Gegenteil zu Grimm und Nikita. Doch Dracula hatte wohl den besseren Riecher. Grimm verliert gleich vier bzw. fünf Zehntel im Vorwochenvergleich, denn es wurde eine Doppelfolge ausgestrahlt. Zuerst ein 1,2-Rating und 5,36 Millionen Zuschauer und danach nur noch ein 1,1-Rating und magere 4,4 Millionen Zuschauer. Ok, das sind immer noch mehr Zuschauer, als sie Dracula geschafft hätte.
Nikita verliert ein Zehntel auf ein 0,2-Rating und 0,63 Millionen Zuschauer.

Erklärung:
Mit einem Rating ist der prozentuale Anteil einer Sendung an der Gesamtmenge aller TV-Haushalte gemeint. Für die Saison 2012-2013 gibt es insgesamt 114,20 Millionen Haushalte. Ein 1,0-Rating entspricht demzufolge 1,142 Millionen Haushalten. An Personen gibt es 289,42 Millionen Menschen, welche diesen Haushalten entsprechen. Ein 1,0-Rating bedeutet hier 2,8942 Millionen Menschen bzw. Zuschauer. Bei den Erwachsenen zwischen 18 und 49 Jahren gibt es 126,54 Millionen Individuen. Dies bedeutet z.B. für das 1,8-Rating von Almost Human, dass die Serie von 1,8 x 1,2654 = 2,28 Millionen Zuschauern zwischen 18 und 49 Jahren gesehen wurde. Vgl. dazu auch TVBYTHENUMBERS.

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