Kevin Feige über einen Marvel-Film mit weiblicher Hauptfigur

Marvel schwimmt aktuell von einer Erfolgswelle auf die nächste. Nach dem hervorragenden Start der Guardians of the Galaxy steht natürlich die Frage im Raum, welche Helden demnächst das Marvel-Cinematic-Universum bereichern. Mit Doctor Strange und Ant-Man sind zunächst einmal weitere männliche Hauptcharaktere bestätigt. Immer wieder kommt jedoch die Frage auf, wann Marvel sich an eine weibliche Hauptfigur traut. In einem Interview mit Comicbook Ressources äußerte sich Marvel-Chef Kevin Feige zu der Thematik. Er zeigte sich dabei hoffnungsvoll, dass Marvel vielleicht schon sehr bald einen Film mit einer weiblichen Hauptfigur in die Kinos bringen könnte. Wichtig ist für ihn dabei vor allem, dass das Timing und die Story stimmen. Probleme sieht er dagegen in der großen Anzahl an bereits bestehenden Franchises. Jedes neue Franchise führt dazu, dass entweder mehr Filme im Jahr erscheinen müssen oder dass beliebte Helden viele Jahre pausieren. Hier der Text im Original:

“I think it comes down to timing, which is what I’ve sort of always said, and it comes down to us being able to tell the right story. I very much believe in doing it. I very much believe that it’s unfair to say, ‘People don’t want to see movies with female heroes,’ then list five movies that were not very good, therefore, people didn’t go to the movies because they weren’t good movies, versus [because] they were female leads. And they don’t mention ‘Hunger Games,’ ‘Frozen,’ ‘Divergent.’ You can go back to ‘Kill Bill’ or ‘Aliens.’ These are all female-led movies. It can certainly be done. I hope we do it sooner rather than later. But we find ourselves in the very strange position of managing more franchises than most people have — which is a very, very good thing and we don’t take for granted, but is a challenging thing. You may notice from those release dates, we have three for 2017. And that’s because just the timing worked on what was sort of gearing up. But it does mean you have to put one franchise on hold for three or four years in order to introduce a new one? I don’t know. Those are the kinds of chess matches we’re playing right now.”

Eine passende Heldin für einen solchen Film zu finden stellt generell keine einfache Aufgabe da. Alle X-Men-Damen gehören Fox, während Sony die Rechte an den Spider-Man-Figuren Black Cat und Spider-Woman hält. Mögliche Kandidaten wären zum Beispiel Carol Danvers, She-Hulk oder White Tiger. Dazu gibt es viele Befürworter eines Soloabenteuers von Scarlett Johanssons Black Widow. Eine völlig neue Richtung wäre dagegen die aktuelle Inkarnation von Ms. Marvel, eine muslimische New Yorker Teenagerin pakistanischer Herkunft. Allerdings würde ein solcher Film ein erheblich jüngeres Publikum ansprechen und durchaus eine sehr mutige Entscheidung darstellen.

Hulk Filmposter
Originaltitel:
Hulk
Kinostart:
03.07.03
Laufzeit:
138 min
Regie:
Ang Lee
Drehbuch:
John Turman, Michael France, James Schamus
Darsteller:
Eric Bana, Nick Nolte, Jennifer Connelly, Sam Elliott, Josh Lucas
Durch die genetischen Selbstexperimente seines Vaters kommt Bruce Banner mit weitreichenden Mutationen auf die Welt, die man ihm aber zunächst nicht anmerkt. Jahre später arbeitet Bruce in genau demselben wissenschaftlichen Feld, in dem damals sein Vater experimentierte. Durch einen Unfall bekommt er eine tödliche Dosis Strahlen ab - aber er überlebt.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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