Destiny 2

Destiny 2: DLC "Fluch des Osiris" erschienen

Bungie hat unlängst den ersten DLC zu Destiny 2 mit dem Namen "Fluch des Osiris" veröffentlicht. Dieser bringt eine Story und mit dem Merkur einen neuen Planeten mit, auf dem ebenfalls neu öffentliche Events, Verlorene Sektoren, Abenteuer und Missionen warten. Die kostenpflichtige Erweiterung dreht sich ganz um die Gegner Vex.

Am 8. Dezember um 19 Uhr öffnet zudem der neue Raid-Trakt des DLC mit dem Namen "Weltenfresser". Dieser ist einer Erweiterung des bereits bestehenden Leviathan-Raids und führt die Spieler in die unteren Bereiche des riesigen Raumschiffes. Der neue Raid-Inhalt soll kürzer ausfallen als der Leviathan, dafür von der Schwierigkeit her jedoch knackiger sein. Wie bereits bei der Enthüllung des Raids sowie der Prestige-Version findet auch bei "Weltenfresser" wieder ein Wettrennen um den "World First" statt. Dabei wird bekannt gegeben, welche Gruppe die neuen Raid-Inhalte als schnellstes überwinden konnte.

Zusätzlich zu dem kostenpflichtigen DLC wurde auch das kostenlose Update 1.1.0 aufgespielt, welches einige Änderungen an den bestehenden Mechaniken mitbringt. Am 12. Dezember erscheint das nächste kostenfreie Update.

Destiny 2: Erste Informationen zum kommenden DLC

In dem ersten von drei Livestreams gab Bungie unlängst Neuigkeiten zu dem am 5. Dezember erscheinenden ersten DLC "Fluch des Osiris" zu Destiny 2 bekannt. Der Spielzusatz wird einige Monate nach der Hauptkampagne von Destiny 2 einsetzen und Zeitreisen sowie die Gegner Vex zum Thema haben. Als neuer Social-Hub dient der Leuchtturm, den die Hüter im ersten Destiny nur mit einem makellosen Ticket bei den Prüfungen von Osiris besuchen konnten.

Die Geschichte des DLCs führt die Spieler auf den Merkur, wo neue öffentliche Events, Verlorene Sektoren, Abenteuer und Missionen warten. Dazu gibt es mit dem Immerforst ein Vex-Gebiet im Inneren des Planeten, an dem Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zusammentreffen.

Nun ist auch bekannt, dass das Powerlevel der Hüter mit "Fluch des Osiris" auf 330 und mit Modifikationen, die sich in die Waffen und Rüstung einsetzen lassen, auf 335 steigen wird. Dazu wird das allgemeine Level auf 25 angehoben. Dazu soll im Dezember auch die Heroic Strike Playlist zurückkehren, die bereits in Destiny zu finden war.

Nachdem in den letzten Wochen immer von weiteren Raid-Aktivitäten in "Fluch des Osiris" die Rede war, wurde in dem Livestream bekannt gegeben, dass der bereits bestehende Raid Leviathan mit dem kommenden DLC um einen neuen Flügel erweitert wird. Der alte Raid-Inhalt soll auf das Level 300 skaliert werden, während mit dem kommenden Zusatzinhalt eine neue, kürzere Herausforderung mit neuen Puzzles und Bossen hinzugefügt wird. Ebenfalls wird davon ausgegangen, dass mit dem zweiten DLC, der im Frühjahr erwartet wird, ein weiterer Raidflügel freigeschaltet wird.

Die nominierten Spiele der The Game Awards 2017

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Das Ende des Jahres rückt näher und im Videospieleland werden Preise verliehen. Heute gab der Veranstalter der seit knapp drei Jahren regelmäßig verliehenen The Game Awards, Geoff Keighley, die Nominierten für das Spielejahr 2017 bekannt.

In den insgesamt 29 Kategorien stechen vor allem vier Spiele heraus: The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Horizon Zero Dawn, Destiny 2 und Super Mario Odyssey sind allesamt sechsmal nominiert. Der Indie-Titel Hellblade: Senua's Sacrifice taucht fünfmal in den Listen auf, auch der beliebte Multiplayer-Shooter PlayerUnknown's Battlegrounds ist dreimal nominiert.

Die Titel der The Game Awards werden von einer Jury zusammengestellt, über das Ergebnis können Fans mit abstimmen. Details dazu finden sich beispielsweise auf dieser Seite.

In etwas weniger als einem Monat, am 7. Dezember, werden die Ergebnisse im Rahmen einer Verleihung bekannt gegeben. Die Verleihung wird wegen der Zeitverschiebung in den frühen Morgenstunden auch in Deutschland per Stream zu sehen sein.

Es folgt eine Liste der wichtigsten Kategorien und ihrer Nominierten. Alle Kategorien und ihre Spiele lassen sich hier nachlesen.

Game of The Year

  •     Horizon Zero Dawn
  •     Persona 5
  •     PlayerUnknown’s Battlegrounds
  •     Super Mario Odyssey
  •     The Legend of Zelda: Breath of the Wild


Best Narrative

  •     Hellblade: Senua’s Sacrifice
  •     Horizon Zero Dawn
  •     Nier: Automata
  •     What Remains of Edith Finch
  •     Wolfenstein 2: The New Colossus


Best Score / Music

  •     Cuphead
  •     Destiny 2
  •     Nier: Automata
  •     Persona 5
  •     Super Mario Odyssey
  •     The Legend of Zelda: Breath of the Wild


Best Independent Game

  •     Cuphead
  •     Hellblade: Senua’s Sacrifice
  •     Night in the Woods
  •     Pyre
  •     What Remains of Edith Finch


Best Action Game

  •     Cuphead
  •     Destiny 2
  •     Nioh
  •     Prey
  •     Wolfenstein 2: The New Colossus


Best Action/Adventure Game

  •     Assassin’s Creed Origins
  •     Horizon Zero Dawn
  •     Super Mario Odyssey
  •     The Legend of Zelda: Breath of the Wild
  •     Uncharted: The Lost Legacy


Best Role-Playing Game

  •     Divinity: Original Sin II
  •     Final Fantasy 15
  •     Nier: Automata
  •     Persona 5
  •     South Park: The Fractured But Whole


Best Strategy Game

  •     Halo Wars 2
  •     Mario + Rabbids Kingdom Battle
  •     Total War: Warhammer 2
  •     Tooth and Tail
  •     XCOM 2: War of the Chosen


Best Multiplayer

  •     Call of Duty: WWII
  •     Destiny 2
  •     Fortnite
  •     Mario Kart 8 Deluxe
  •     PlayerUnknown’s Battlegrounds
  •     Splatoon 2

Destiny 2: Morena Baccarin übernimmt Rolle in "Fluch des Osiris"

Der erste DLC zu Destiny 2, "Fluch des Osiris", erhöht die Levelgrenze der Hüterschaft nicht nur auf 25 sowie das Power-Level auf mindestens 330, sondern bringt auch eine bekannte Stimme in Bungies Universum. So wird Morena Baccarin dem Geist Sagira ihre Stimme leihen, der ehemaligen Begleiterin des namensgebenden Charakters Osiris.

Damit stößt mit Baccarin eine weitere Darstellerin zum Cast des Shooters, die auch in der leider sehr kurzlebigen Serie Firefly zu sehen war. Nathan Fillion, der in Firefly Malcolm "Mal" Reynolds mimte, spricht im englischen Original von Destiny den Jäger-Anführer Cayde-6, während Gina Torres, die in der Serie als Zoë Washburne zu sehen war, im Spiel die Warlock-Anführerin Ikora Rey verkörpert. Cayde-6 und Ikora Rey stellen gemeinsam mit dem Titanen Zavala die Anführer der Vorhut dar, Elite-Hüter, die die Verteidigung der Letzten Stadt koordinieren.

Der DLC "Fluch des Osiris" erscheint am 5. Dezember 2017 für Xbox One, PlayStation 4 und PC. Neben den Erhöhungen des Level-Caps sowie des Power-Levels wird die Erweiterung eine neue Story, neue Charaktere, neue Orte, einen weiteren Social-Space, neue Strikes und Open-World-Aktivitäten sowie neue Raid-Aktivitäten mit sich bringen.

Destiny 2: PC-Launch erfolgt – kommt jedoch nicht ohne Probleme aus

Nachdem Destiny 2 bereits am 6.September für die Konsolen Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht wurde, dürfen seit dem 24. Oktober nun auch PC-Besitzer in die neue Spielwelt einsteigen. Während die meisten Spieler außer der gelegentlichen Warteschlange keine Probleme mit dem Titel hatten und bereits seit 19 Uhr deutscher Zeit durch die Galaxie streifen, haben andere Nutzer Schwierigkeiten, das Spiel überhaupt zum Laufen zu bewegen. So gibt Bungie den Spielern im eigenen Forum Tipps an die Hand, damit sie Destiny 2 starten, Fehlercodes umgehen und Abstürze verhindern können.

Einige Spieler hat es jedoch noch härter getroffen: So wird unter anderem im offiziellen Bungie-Forum und auf Reddit davon berichtet, dass Nutzer unberechtigterweise von dem Spiel ausgeschlossen wurden. So sollen Spieler etwa bereits nach dem Starten von Destiny 2 oder auch nach wenigen Minuten mit dem Titel gebannt worden sein, ohne dass ein Grund dafür bestünde.

Die Community arbeitet derzeit zusammen, um den Grund für die massenhaften Spielausschlüsse herauszufinden. So wird vermutet, dass eine Anti-Cheat-Maßnahme von Bungie die Nutzer etwas zu grob aussortiert. So werden  etwa Programme wie OBS, Fraps, Mumble oder Discord für die fälschlicherweise erhaltenen Ausschlüsse verantwortlich gemacht. Eine offizielle Erklärung von Bungie steht derzeit noch aus.

Destiny 2: Leviathan-Prestige-Raid auf den 18. Oktober verschoben

Wie wir bereits berichteten, sollte am 11. Oktober um 19 Uhr die Prestige-Version des Leviathan-Raids in Destiny 2 verfügbar gemacht werden. Dabei sollten die Gegner klüger agieren und stärker sein, als noch in der normalen Version, ebenso ist für den härteren Raid ein höheres Powerlevel vonnöten. Wie der Entwickler Bungie jedoch kurzfristig bekannt gab, wurde der Prestige-Raid auf den 18. Oktober verschoben.

Als Grund wurde ein nicht näher beschriebenes Problem genannt, durch den die "Gegner ihrer beabsichtigten Herausforderung beraubt werden". Es wird davon ausgegangen, dass damit ein Exploit gemeint ist, durch den beim Endkampf im Thronraum von Calus keine Gegner mehr spawnen. Dadurch haben es die Spieler nur noch mit Calus selbst und seinen Psions in der Schattenwelt zu tun, was den Kampf vereinfachen soll. Da Bungie erneut plant, für den Prestige-Raid den "World First"-Titel an das Team zu vergeben, das den schwierigeren Raid als erstes bezwingt, wurde die Implementierung um eine Woche verschoben.

Wie geplant wird derzeit jedoch das erste Eisenbanner-PvP-Event in Destiny 2 abgehalten. Dazu wurde der Schmelztiegel-Playlist mit "Distant Shore" eine neue Karte hinzugefügt, die Destiny 1-Veteranen jedoch bekannt vorkommen dürfte: Dabei handelt es sich um die Map "Shores of Time", die nun nicht mehr auf der Venus, sondern auf dem Destiny 2-Planeten Nessus angesiedelt ist und dementsprechend in eine andere Farbpalette getaucht wurde.

Destiny 2: Eisenbanner und Prestige-Raid im Oktober

Rund einen Monat ist Destiny 2 bereits für Xbox One und PlayStation 4 erhältlich. Für den Entwickler Bungie Zeit genug, dass sie die Hüterschaft vor neue Herausforderungen stellen. Am 10. Oktober starten daher das monatliche Eisenbanner-Event sowie die Prestige-Herausforderung für den Leviathan-Raid.

Das Eisenbanner ist ein PvP-Event, welches bereits aus Destiny 1 bekannt ist. Die Hüter treten gegeneinander an, um besondere Ausrüstungsgegenstände und Waffen zu ergattern. Jedoch wartet das Event in Destiny 2 mit einigen Neuerungen auf: Wie in den anderen PvP-Modi wird in Teams bestehend aus jeweils vier Spielen angetreten, anstatt wie in Destiny 1 mit sechs Hütern. Ebenfalls anders als noch im Vorgänger werden beim neuen Eisenbanner allem Anschein nach die Level-Vorteile deaktiviert. Dies bedeutet, dass wie in den anderen Modi das Powerlevel, sowie die Stärke der Rüstung und der Waffen keine Auswirkung auf den Kampf haben werden. Darüber hinaus wird es keine Eisenbanner-Beutezüge und auch keine Ränge geben. Als Belohnungen winken stattdessen nach den Matches Eisenbanner-Engramme. Das Eisenbanner startet am 10. Oktober um 11 Uhr und endet am 17. Oktober um 11 Uhr und steht allen Spielern zur Verfügung, die die Kampagne abgeschlossen haben.

Ebenfalls am 11. Oktober, jedoch um 19 Uhr, können sich die Spieler in der Prestige-Version des Leviathan-Raids beweisen, einer härteren Version des bereits bekannten Raids rund um Imperator Calus. Während bei dem normalen Raid ein Powerlevel von 270 empfohlen wird, liegt es bei Prestige bei 300. Die Gegner sollen bei dem Encounter stärker und klüger sein und es soll neue Mechaniken geben. Als Belohnung winkt mächtige Ausrüstung, das Powerlevel soll jedoch nicht erhöht werden und bleibt bei den derzeit erreichbaren 305.

Angespielt: Destiny 2 – Das Licht ist aus

Bungie ist zurück und spinnt in Destiny 2 die Geschichte um den Reisenden, die Letzte Stadt und ihre Hüter weiter. Bereits kurz nach dem Erscheinen des Erstlings im Jahr 2014 angesprochen und im Februar 2016 angekündigt, wurde Destiny 2 nun am 6. September für die Konsolen Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht. Erstmals erfolgt nun auch ein Release auf dem PC, der exklusiv über Blizzards Battle.net am 24. Oktober vorgenommen wird.

Nachdem die Arbeiten an dem ersten Destiny alles andere als glatt verliefen und die Geschichte mehrmals umgeschrieben, verändert oder gekürzt wurde, wollte Bungie den Spielern mit dem zweiten Teil eine mitreißende Story bieten. Kein 'I don't have time to explain why I don't have time to explain' mehr, keine Geschichte, die zu ihrem Großteil dadurch erzählt wird, dass die Spieler tote Geister in der Spielwelt finden, die wiederum Storyfetzen auf einer externen Webseite oder App freischalten. Destiny 2 erzählt eine solide Geschichte, die jedoch leider nicht ohne Längen und einem riesigen Plot-Loch auskommt. Hier soll so wenig wie möglich über die Story des Spiels verraten werden, wer jedoch Spoiler zu dem Shooter vermeiden will, sollte jetzt nicht mehr weiterlesen.

Nach dem Schwarzen Garten, dem Oberfiesling Oryx und der Siva-Krise bekommen es die Hüter in dem neuen Spiel mit der Rotlegion zu tun, einer Elite-Einheit der Kabale, die ihrem Anführer, Dominus Ghaul, treu ergeben sind. Ghaul greift mit seiner Armada die Letzte Stadt der Menschheit an und will sich das Licht des Reisenden unter den Nagel reißen, jener riesigen, mysteriösen Kugel, die die Menschheit einst in ein Goldenes Zeitalter führte und den Hütern ihre Macht gab.

"Willkommen in einer Welt ohne Licht."

Die Stadt wird überrannt und der Reisende von den Kabalen eingesperrt, was zum Verlust der Fähigkeiten der gesamten Hüterschaft führt. Diese müssen fliehen und sich kraftlos außerhalb der schützenden Mauern der Stadt durchschlagen, was in der ersten halben Stunde des Spiels eindrucksvoll erzählt wird. Schnell bekommen die Spieler jedoch wieder ihre Kräfte zurück, denn ein Destiny ohne coole Space Magic wäre für viele Spieler, besonders die, die erst beim zweiten Teil eingestiegen sind, wohl zu langweilig. Jedoch erscheint dieser Punkt in der Geschichte ein wenig zu überhetzt. Während im Spiel den Einblendungen nach Tage vergingen, waren es in Echtzeit wohl rund zehn bis fünfzehn Minuten, in denen der Hüter ohne seine Kräfte dastand. Dabei war es gerade dieser Verlust, der der Kräfte und der Stadt, die wirklich berührten und sehr gut dargestellt wurden.

Mit den neuerlangten Kräften muss der eigene Hüter nun die Mitglieder der Vorhut, Zavala, Ikora Rey und Cayde-6, finden und die Rückeroberung der Stadt vorbereiten. Störend ist hier, dass immer davon gesprochen wird, dass dieser der einzige ist, der seine Kräfte wiedererlangt hat. Jedoch wird man in der offenen Spielwelt und bei manchen Missionen mit anderen Spielern zusammengeworfen, die natürlich ebenfalls ihre Fähigkeiten einsetzen. Ein weiteres Ärgernis ist, dass die eigene Spielfigur bei allen Konversationen stumm wie ein Fisch bleibt, und dass, obwohl die Hüter bereits im Basisspiel des ersten Destiny des Öfteren mal ihre Meinung kundtaten. Ein absoluter Rückschritt, der sogar von den Entwicklern selbst aufs Korn genommen wird: Von einem Charakter dazu aufgefordert zu antworten, fährt der Begleiter, Geist, dem Helden über den Mund und antwortet an seiner statt. Nicht witzig, Bungie!

Die Kampagne unterhält die Spieler rund 15 bis 20 Stunden, hat nach dem furiosen Auftakt jedoch kleinere Hänger und ein Problem: Ghaul ist nämlich nicht nur gekommen, um den Reisenden zu erobern, sondern auch, um zu zerstören. Dumm nur, dass er genau den Planeten zerstören will, auf dem er sich mitsamt seiner ganzen Armee befindet. Lässt man dieses Plot-Loch außer Acht, kann besonders das letzte Drittel der Geschichte überzeugen. Vor allem die letzten Missionen sind dramatisch inszeniert, wenn auch am Schluss ein wenig zu rührselig.

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Destiny 2 Cayde-6

Ist die Kampagne bezwungen, fängt das Spiel erst richtig an. Ganz nach dem Prinzip des guten, alten Looten und Leveln wird der eigene Charakter auf das derzeitige Maximallevel 20 gebracht und durch diverse Aktivitäten das Power-Level, welches das Licht-Level aus dem Erstling ersetzt, auf 300 geschraubt. Wie bereits bekannt, geschieht dies durch bessere Ausrüstung, die beispielsweise durch Strikes, PvP oder über öffentliche Events erlangt wird. Letzteres ist in den verschiedenen Welten des Spiels nun häufiger verfügbar und wird auch auf der neuen Karte angezeigt.

Überdies enthält Destiny 2 eine ganze Reihe an "Quality of Life"-Veränderungen, die sich die Spieler bereits für den Erstling gewünscht haben. Etwa lassen sich andere Planeten, das PvP und die Strike-Playlist von jedem Ort aus ansteuern, ohne vorher in den Orbit eines Planeten zu müssen. Die eigenen Kräfte werden mit Hilfe von Fähigkeitspunkten verbessert, die man durch den Levelaufstieg oder über Aktivitäten erhält.

Zu anderen Punkten ist die Hüterschaft geteilter Meinung: Waffen müssen nicht mehr aufgelevelt werden und haben nun feste Perks, anstatt mit zufälligen Fähigkeiten ausgestattet zu sein. Shader lassen sich nun einzeln auf Ausrüstung, Waffen, Geister, Schiffe oder Sparrows aufbringen, sind jedoch Verbrauchsgegenstände, die mit dem Benutzen aufgebraucht werden.

Fazit

Destiny 2 ist ein solider zweiter Teil, der clevere Verbesserungen und, beispielsweise durch die überarbeiteten Fokusse der Klassen, spannende Neuerungen bringt. Die verschiedenen Planeten sind ansprechend gestaltet, wobei der Fokus merklich auf der "Europäischen Todeszone" auf der Erde liegt, die laut Bungie die größte Zone sein soll, die das Studio je erschaffen hat. Der Sound untermalt das Geschehen passend, besonders die Waffen hören sich mächtig an. Der Soundtrack tut sein übriges und verursacht an manchen Stellen eine wohlige Gänsehaut.

Spieler können von dem neuesten Teil ein Destiny 1.75 erwarten, welcher sich stellenweise wie eine Erweiterung des ersten Teils anfühlt, neu und vertraut zugleich. Jedoch sind bereits zwei Erweiterungen für Destiny 2 angekündigt worden, die das Hauptspiel mit neuen Quests und Aktivitäten ausbauen werden. Reinschauen lohnt sich, denn bei Destiny 2 bekommen die Nutzer das gleiche hervorragende Gunplay geboten, welches die Fans schon bei dem ersten Teil jahrelang bei der Stange hielt. Verschiedene Aktivitäten und eine große Community tun ihr übriges, damit sowohl Solo-Spieler als auch Gruppen-Hüter auf ihre Kosten kommen.

Erhältlich ist Destiny 2 für PC, Xbox One und PlayStation 4:

Destiny 2 - Official Launch Trailer

Destiny 2: Bungie kündigt die Events der ersten Wochen an

Nach dem erfolgreichen Launch von Destiny 2 gab Bungie unlängst bekannt, welche Events die Hüterschaft in den ersten vier Wochen erwarten darf. Während es in der jetzigen ersten Woche nach dem Erscheinen des Spiels ruhiger zugeht, da die meisten Spieler noch die Story genießen und ihre Hüter auf das derzeitige Maximallevel von 20 bringen, stehen in den kommenden Wochen mehrere verschiedene Ereignisse an.

In dieser Woche stehen den Spielern bereits der erste Dämmerungsstrike sowie ein Flashpoint auf der Erde zur Verfügung. Der wöchentliche Reset am 12. September bringt neben den neuen wöchentlichen Herausforderungen auch eine Beta der Guided-Games für den Dämmerungsstrike, bei dem sich Solo-Spieler mit Clans zusammenschließen können, um Gruppen-Aktivitäten zu meistern.

Am 13. September startet der erste Raid, der den Namen "Leviathan" trägt und zu dem es neben einer Reihe von Spekulationen noch keine handfesten Informationen gibt. Am 15. September geht es mit den "Prüfungen der Neun" los, die die "Prüfungen von Osiris" aus dem ersten Destiny ablösen. Zudem ist der Spezialhändler Xûr wieder zugegen, der wieder seltene Items unter die Hüter bringen will.

Ab dem 26. September startet eine Beta für die Guided-Games zum ersten Raid. Zudem wurde für den Tag eine "Fraktions-Rallye" angekündigt. Was sich dahinter verbirgt, ist bis jetzt noch nicht bekannt. Im Oktober soll zudem das "Eisenbanner"-Event zurückkehren.

Destiny 2 ist seit dem 6. September für die Konsolen Xbox One und PlayStation 4 erhältlich. PC-Spieler müssen sich noch bis zum 24. Oktober gedulden.

Destiny 2: Erfolgreicher Launch und neuer Live-Action-Trailer

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Destiny 2

Destiny 2 ist nun in allen Regionen für die Konsolen Xbox One und PlayStation 4 verfügbar. Nach dem sogenannten "rollenden Launch", bei dem die unterschiedlichen Regionen nach und nach freigeschaltet wurden, können sich sowohl Besitzer der physischen Kopie des Spiels als auch Digital-Spieler in den Shooter stürzen. Bereits gestern gegen 14 Uhr gingen die Server für das Spiel online, jedoch konnten nur die Spieler starten, die bereits eine Disc parat hatten. Alle anderen mussten bis Mitternacht warten.

Einige Inhalte des Spiels sind jedoch noch deaktiviert und werden nach und nach zu Destiny 2 zugeschaltet. So lässt das Clan-Feature noch ein wenig länger auf sich warten, so dass die eigene "Gilde" im Spiel weder angezeigt noch bearbeitet werden kann. Ebenso fehlen noch die Guided-Games, bei denen sich Solo-Spieler mit Clans zusammentun können, um gemeinsam in Gruppen-Aktivitäten zu spielen. Auch wird der erste Raid von Destiny 2 erst am 13. September um 19 Uhr freigegeben, während Trials am 15. September um 19 Uhr starten. Dämmerungsstrikes stehen bereits jetzt zur Verfügung.

Zum Launch wurde ein neuer Live-Action-Trailer veröffentlicht, der sich ganz um den Spaß in dem Shooter dreht. Nachdem im letzten Trailer vor allen Dingen der Kampf für die Welpen im Vordergrund stand, schwingen die Hüter in dem neuen Clip aus Japan nun das Tanzbein.

『Destiny 2』 Live Action Dance Trailer “Freestyle Playground”

Destiny 2 - Official Live Action Trailer - New Legends Will Rise

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