Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: Neuverfilmung für Hulu in Arbeit

Das amerikanische Filmstudio 20th Century Studios soll an einer Neuverfilmung von Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen arbeiten. So berichtet Collider, dass sich eine neue Adaption der gleichnamigen Comicreihe von Alan Moore in Entwicklung befindet, die für den amerikanischen Streaming-Dienst Hulu produziert werden soll. Justin Haythe (Red Sparrow) soll das Drehbuch für den Film schreiben, während Don Murphy produziert. Letzterer war auch schon bei der 2003er Verfilmung als Produzent an Bord.

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen spielt in einem alternativen viktorianischen Zeitalter und bringt verschiedene literarische Figuren zusammen. In der Comicvorlage dreht sich die Handlung Mina Murray, die für den britischen Geheimdienst arbeitet und ein Team zusammenstellt, das aus Figuren wie Allan Quatermain, der Unsichtbare und Dr. Jekyll and Mr. Hyde besteht. Das Team stellt sich unter anderem Fu Manchu und Moriarty entgegen.

Die beliebte Comicreihe wurde 2003 erstmals für das Kino adaptiert. In dem Film spielte Sean Connery die Rolle des Allan Quatermain, was gleichzeitig auch sein letzter Auftritt als Schauspieler war. Die Produzenten nahmen sich bei der Adaption sehr große Freiheiten und das Endergebnis erwies sich dann nur als mittelmäßig erfolgreich. Seitdem gab es mehrere Versuche einer Neuverfilmung, mit der Hulu-Produktion könnte es nun tatsächlich klappen.

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen bekommt weiblichen Reboot

Schon vor einigen Monaten gab es erste Gerüchte, dass 20th Century Fox einen Reboot der Comicserie The League of Extraordinary Gentlemen von Alan Moore und Kevin O'Neill im Auge hat. Im Jahr 2003 gab es einen Kinofilm (mit Sean Connery in seiner letzten Rolle) über eine Gruppe Superhelden aus dem viktorianischen Zeitalter, die die Welt retten müssen. Die Verfilmung wich jedoch sehr von der Comicvorlage ab und war weder bei Fans, Kritikern oder an der Kinokasse ein Erfolg.

Produzent John Davis, der u.a. an der geplanten Predator-Fortsetzung mitarbeitet, hat auch beim Reboot der Gentlemen seine Finger im Spiel. Im Interview mit Collider erklärt er, dass der zu den weiblichen Wurzeln des Comics zurückkehren möchte und nennt Filme wie Mad Max: Fury Road als Beispiel für Filme mit starken, weiblichen Charakteren: "It's female-centric, which I think is interesting".

Diese Aussage lässt zu diesem Zeitpunkt einige Spekulationen zu. Zwar steht im Comic mit Mina Murray eine starke Frau im Mittelpunkt des Geschehens, doch alle Charaktere um sie herum sind praktisch zu 100% männlich. Ob Davis mit dem Neustart die Ghostbusters-Karte zieht und eine weibliche Liga installieren will?

Es gibt noch keine Informationen, wann die Neuverfilmung mit der Produktion beginnen wird.

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: Reboot geplant

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen soll auf die Kinoleinwände zurückkehren. Das Studio 20th Century Fox wagt sich an einer erneuten Verfilmung des bekannten Comics und plant bei Erfolg gleich ein neues Franchise. Um dies zu verwirklichen hat man sich Produzent John Davis (Chronicle, The Man from U.N.C.L.E.) ins Boot geholt. Ein Regisseur wird aktuell noch gesucht.

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen stammt aus der Feder von Comicautor Alan Moore und stellt praktisch ein Team-up verschiedener viktorianischer Romanhelden da. Im Comic kamen zu Beginn Allan Quatermain, Captain Nemo, der unsichtbare Mann, Dr. Jekyll und Mr. Hyde sowie Mina Harker aus Dracula zusammen, um sich den kriminellen Genies Fu Manchu und Professor Moriarty entgegen zu stellen. Später spielten in der Reihe auch Plots von H.P. Lovecraft, Krieg der Welten und sogar Harry Potter eine Rolle.

Der Erfolg des Comics zog bereits 2003 eine Verfilmung nach sich. In Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen war Sean Connery zum letzten Mal in einer Filmhauptrolle zu sehen, wobei der Film sich inhaltlich in vielen Punkten vom ursprünglichen Comic unterschied. Dies stieß vor allem bei Alan Moore auf viel Kritik, womit Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen den Beginn der komplizierten Beziehung zwischen dem Autor und Hollywood darstellte.

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