Die Mumie

Die Enttäuschungen der Redaktion 2017

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Die Mumie Tom Cruise

Das Jahre 2017 brachte nicht nur Highlights, es gab auch einige Dinge, die uns in der Redaktion enttäuscht zurückließen. Passend zum letzten Tag des Jahres schauen wir auf die Enttäuschungen 2017 zurück.

Hannes Könitzer

Der Blockbuster-Sommer 2017 brachte so einige seelenlose Kinostarts, bei denen man merkte, dass hier nie darum ging, einen tatsächlich guten Film zu machen. Bei keinem Werk war dies jedoch offensichtlicher als bei Die Mumie. Generell ist das Monster-Filmuniversum von Universal vor allem mit dem Gedanken an viel Geld an den Kinokassen und weniger aus tatsächlichen kreativen Ideen entstanden. Diese Kalkulation merkt man der Neuauflage zu jeder Minute an.

2014 sorgte Regisseur Matthew Vaughn mit Kingsman für einen Überraschungserfolg, der richtig viel Spaß machte. Die Fortsetzung ließ drei Jahre auf sich warten und erwies sich leider als enttäuschend. Kingsman: The Golden Circle ist kein grottenschlechter Film. Nur leider verzettelt er sich bei dem Versuch, lediglich den ersten Teil in allen Bereich überbieten zu wollen. Ein spaßiger Elton John reicht am Ende nicht aus, um die Fortsetzung über das Mittelmaß hinaus zu heben.

Die beiden Marvel-Serien Inhumans und Iron Fist haben nicht nur die Tatsache gemein, dass sie in diesem Jahr ihre Premiere feierten. Mit Scott Buck wurden sie auch vom selben Showrunner betreut. Leider erwies sich Buck für beide Formate als schlechte Wahl. Sowohl Iron Fist als auch Inhumans blieben weit hinter den Erwartungen zurück und konnten in vielen Bereichen nicht überzeugen.

Nele Bübl

Es war ein gutes Serienjahr für mich, allerdings habe ich auch nur sehr ausgewählt geguckt und bin eher in die Weiten der Podcast-Welt abgetaucht. Dennoch gibt es da eine Enttäuschung, die ich unbedingt erwähnen möchte - mit der Einschränkung, dass ich gar nicht mehr als zwei Folgen gesehen habe. Es besteht also durchaus noch die Chance, dass mich irgendwann nochmal die Motivation packt und ich nach weiteren Episoden zum totalen Fan mutiere. Das werde ich dann aber auch an passender Stelle erwähnen.

Was habe ich mich auf American Gods gefreut. Eine Serie eines Neil-Gaiman-Romans mit Ricky Whittle, Ian McShane und Gillian Anderson unter Regie von Bryan Fuller, was kann da schon schief gehen. Tja nun, anscheinend eine Menge. Schon die Pilotepisode überraschte negativ mit extrem künstlich wirkenden (nicht in der guten Weise) Effekten, maßlos übertriebener Gewaltdarstellung bei nicht schlüssiger Hinführung zu den Charakteren und der Handlung. Normalerweise gebe ich jeder Serie einige Episoden, doch hier musste ich nach der zweiten Folge (vorerst?) aufgeben.

Florian Rinke

Die ersten Trailer zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 sahen danach aus, als ob sich der zweite Film mit dem Vorgänger durchaus messen könnte. Schlecht war die Fortsetzung nicht, aber gemessen an den Erwartungen blieb noch viel Luft nach oben. Die Geschichte auf dem Planeten hatte ihre Längen – und nicht alle Figuren und Gags konnten mich überzeugen. Wirklich stimmig war nur der Handlungsstrang rund um Rocket und Yondu.

Viele einzelne Elemente in Ghost in the Shell waren großartig – aber alle zusammen funktionierten leider gar nicht. Der Film wusste nie so recht, wo er denn hin wollte: Actionfilm, Science-Fiction-Drama, Arthouse-Film oder Mangaverfilmung. Außerdem war das Ende sehr vorhersehbar und dem Filmschurken hätte man auch gleich beim ersten Auftritt das Wort "böse" auf die Stirn tätowieren können.

Der Inhalt zum Hörspiel Abwärtsbunker klang vielversprechend. Leider spielen die Sprecher ihre Rollen total überdreht und die Musik nervt permanent. Hörspiele im öffentlichen Rundfunk haben oft einen größeren künstlerischen Anspruch als Kommerzielle. Aber das man Unterhaltung und Kunst besser zusammenbringen kann, haben dieses Jahr viele andere Hörspiele bewiesen: Abwärtsbunker wurde hingegen zum Abschaltbunker.

Katrin Hemmerling

King Arthur - Legend of the Sword hatte eigentlich alles, was es für kurzweilige Unterhaltung auf der großen Leinwand braucht: eine gute Besetzung, die eine Geschichte spielt, die auf einer halbwegs nicht-fiktiven Vorlage beruht. Leider hatte Regisseur Guy Ritchie aber wohl beschlossen, lieber das CGI für sich sprechen zu lassen, denn die darstellerischen Qualitäten seiner Schauspieler. Dies hatte zur Folge, dass es anscheinend Olifanten-ähnliche Wesen gibt, die mal eben so hoch wie ein Berg sind. Und dabei erschreckend billig anmuten, wenn sie gleich zu Beginn über die Leinwand stampfen. Schade. Denn eigentlich hätte King Arthur das Potential für Fortsetzungen gehabt.

Während Hannes und Nele lediglich mit Folge 1 der Staffel 4 von Sherlock ihre Probleme hatten und ab Folge 2 wieder voll dabei waren, war ich die grummelige Redakteurin, die eine komplette Staffel kopfschüttelnd vor dem Fernseher gehangen hat. Ein vermeintlich schrecklichster Bösewicht. Jemals. Der sich als glatte Fehlzündung entpuppte. Handlungsstränge, die Moriaty zu einer willenlosen Marionette degradierten. Sowie den vermutlich lustigsten Brunftschrei von Martin Freeman, der eigentlich die pure Verzweiflung über den Tod seiner Film-Ehefrau ausdrücken sollte. Wer nicht komplett auf der Brennsuppen dahergeschwommen war, hatte in der ganzen Staffel relativ schnell die finale Lösung parat. Und kann eigentlich nur hoffen, dass das grauenhaft kitschige Ende nicht das letzte ist, was wir von einer eigentlich intelligenten Serie zu sehen bekommen haben.

Erstmals habe ich in diesem Jahr eine Planetariums-Folge von Die Drei Fragezeichen erlebt. Und mir im Nachhinein gedacht, dass die 16 Euro für Karte zwar nett investiert waren, mehr aber auch nicht. Ein 3D-Hörerlebnis versprach man mir von Die Drei Fragezeichen und das versunkene Schiff. Gut, die Stimmen kamen aus verschiedenen Richtungen, jedoch war die visuelle Unterstützung in dem Planetarium für die Folge eher irritierend. Gerade Hörspiele sollen doch das Kino im Kopf so richtig lostreten, weswegen man mir keine kompletten Räume aufzeigen muss, in denen sich Justus, Peter und Bob bewegen. Streng genommen könnten wohl auch Kinosäle mit Atmos-Sound für ein derartiges Hörerlebnis ausreichen. Eine Wiederholung mit einer weiteren Planetariums-Folge braucht es für mich jedenfalls leider nicht.

Anne Jerratsch

Hey, ich liebe Kammerspiele! Und dazu noch im Weltraum? Ohne Wiederkehr? Klasse! Was allerdings passiert, wenn der Trailer etwas anderes verspricht, als der Film dann liefert, zeigte Passengers, auf den ich Anfang Januar 2017 hingefiebert habe. Hinter der Geschichte steckte leider nichts anderes als ein klebriges und unausgegorenes Liebesdebakel, bei der sämtliche moralische Dilemmata kurzerhand beiseite gewischt wurden. Zwar wurden mit Jennifer Lawrence und Chris Pratt zwei absolute Superstars gecastet, die allerdings genauso wenig überzeugen können wie das Drehbuch.

Mit Valerian - Die Stadt der tausend Planeten hat sich Luc Besson einen Kindheitstraum erfüllt. Seine liebsten Comicfiguren sollten in der ihm eigenen Bildsprache endlich zum Leben erweckt werden. Dummerweise kam das Herzensprojekt so gar nicht beim Publikum an. Kein Wunder, denn das Liebespaar funktioniert ebensowenig wie die etwas lieblos aneinandergeschusterten Abenteuer. Schade, Luc, das hätte was werden können.

Vom Buch zum Film und rein in die Köpfe: Seit George Orwells 1984 erfreuen sich dystopische Romane als Gesellschaftskritik fortwährender Beliebtheit. Leider kann The Circle, die Verfilmung der Romanvorlage von Dave Eggers, da schon in Buchform kaum mithalten. Als Filmversion enttäuscht die Überwachungs-Metapher dann erst Recht: Emma Watson stolpert großäugig durch den Mega-Konzern gleichen Namens, während sie Freunde und Bekannte im "echten Leben" hinter sich lässt. Tom Hanks macht als Tech-Oberguru nur noch einem klischeehaften Bond-Bösewicht Konkurrenz, während der ganze Film moralinsauer, aber lahmarschig vor sich hintrieft. Nervt!

Johannes Hahn

Kollege Könitzer hat es in seiner Kritik ja schon geschrieben: Star Wars: Die letzten Jedi ist kontrovers. Weniger wegen der Story-Entscheidungen (die allesamt wenig überraschend erscheinen), sondern vielmehr weil gewisse erzählerische Schwächen den Film trüben. Er versucht, zu viele Geschichten auf einmal zu erzählen und trifft nicht die richtige Balance zwischen Comic Relief und notwendigem Ernst. Man hat den Eindruck, dass Episode VIII ganz viele Aufgaben erfüllen soll, notwendigerweise aber daran scheitert. Aber das könnte ihr alles auch in der Kritik von Hannes nachlesen.

Ja, okay, Player Unknown's Battleground (PUBG) ist nicht wirklich eine Enttäuschung. Aber irgendwie ist es schon so ein bisschen antiklimaktisch: Man schleicht zwanzig Minuten durch irgendwelche Felder, stattet sich mit Tip-Top-Waffen aus, hört angestrengt auf jedes kleine Knistern aus den Kopfhörern und blutet dann innerhalb von zwanzig Sekunden aus, weil irgendjemand einen aus 800 Metern Entfernung wegballert. Danke. Insgesamt steht PUBG aber für mich als Beispiel für eine Entwicklung im Videospielbereich Pate: Vor allem Multiplayerspiele werden komplizierter, länger und fordern mehr Einarbeitung von den Spielern. Mal eben eine kurze Partie geht nicht mehr -Schade.

Zum Abschluss noch die Frage an euch. Was sind eure Enttäuschungen des Jahres? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Bride of Frankenstein fährt Verbindungen zu Universals Monster-Filmuniversum zurück

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Frankensteins Braut

Die Mumie sollte als Auftakt für ein neues Filmuniversum dienen, welches die klassischen Filmmonster aus dem Hause Universal nach dem Vorbild des Marvel Cinematic Universe unter einem Dach vereint. Dreh- und Angelpunkt des als "Dark Universe" betitelten Filmuniversums ist die Geheimorganisation Prodigium, die als Bindeglied zwischen den Filmen dient und es sich zur Aufgabe gemacht hat, übernatürliche und gefährliche Kreaturen aufzuspüren, zu untersuchen und, falls nötig, zu eleminieren. Am Kopf der Organisation steht Dr. Jekyll, der in Die Mumie von Russell Crowe dargestellt wurde.

Nach dem desaströsen Abschneiden des Films sowohl an den Kinokassen, als auch bei Kritikern und beim Publikum, scheinen die ambitionierten Pläne wieder etwas zurückgefahren zu werden. So wird der Mumie-Nachfolger Bride of Frankenstein (Frankensteins Braut) von Bill Condon weniger bis gar keine Referenzen auf das Dark Universe mehr aufweisen.

Gegenüber Collider äußerte sich Condon über die Verbindungen von Bride of Frankenstein mit dem übergeordneten Filmuniversum:

"Ich kann dazu folgendes sagen: Ich mache zu 100 Prozent einen richtig guten Monster-Film. Es hat mit nichts anderem etwas zu tun. Nichts. Null."

Javier Bardem (Skyfall) ist weiterhin mit der Hauptrolle als Frankensteins Monster verknüft. Die Produktion soll im Februar 2018 beginnen. Das Drehbuch stammt von David Koepp, der auch das Drehbuch zu Die Mumie schrieb. Kinostart ist am 14. Februar 2019.

Die anderen Dark-Universe-Projekte wie Der Unsichtbare, Der Wolfsmensch oder Van Helsing befinden sich weiterhin in der Entwicklung.

Dark Universe - Monsters Legacy [HD]

Die Mumie: Universal droht finanzieller Flop

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Die Mumie Tom Cruise

Mit der Neuauflage von Die Mumie wollte Universal eigentlich sein geplantes Monster-Filmuniverse Dark Universe starten. Der Film mit Tom Cruise in der Hauptrolle erwies sich aber gerade auf dem heimischen amerikanischen Markt als problematisch. Schlechte Kritiken und ein schwaches Einspielergebnis sorgten Missstimmung und scheinen nun sogar das Filmuniversum selbst zu gefährden.

Wie Deadline berichtet, könnte Die Mumie am Ende einen deutlichen Verlust machen. So soll das Budget des Films nicht, wie bisher berichtet, bei 125 Millionen Dollar liegen, sondern sich eher im Bereich von 195 Millionen Dollar bewegen. Zusammen mit 150 Millionen Dollar für Marketing käme Die Mumie damit auf Gesamtkosten von 345 Millionen Dollar.

Das bisherige Einspielergebnis ist weit entfernt davon, diese Summe wieder einzuspielen. Zwar brachte der Film Hauptdarsteller Tom Cruise den erfolgreichsten Kinostart außerhalb der USA, in den Staaten lief es allerdings alles andere als rund. Nach zwei Wochenenden steht der Film in den USA bei lediglich 57 Millionen. Das totale Debakel verhinderten am Ende vor allem China, Südkorea und Russland, die einen Großteil der insgesamt 293 Millionen Dollar beisteuerten. Gerade China ist aber ein Land, bei dem der Studioanteil am Einspielergebnis deutlich kleiner ausfällt als beispielsweise in den USA.

Auch Europa blieb hinter den Erwartungen von Universal zurück. In Deutschland wollten beispielsweise nur 180.000 Besucher den Film am Startwochenende sehen. Nach zwei Wochenenden steht man hierzulande bei einem Einspielergebnis von rund 4,3 Millionen Euro. In vielen anderen Ländern der EU sieht es nicht viel besser aus.

Aufgrund der Tatsache, dass am Donnerstag Transformers: The Last Knight weltweit anläuft, sehen Experten die Chancen als sehr gering, dass Die Mumie sich noch stark verbessern dürfte. Gerade auf den bisher guten Märkten wie China und Russland ist Transformers ein Publikumsliebling und dürfte wenig Konkurrenz zulassen.

Schätzungen zufolge wird es für Die Mumie schwer, am Ende auf ein Gesamtergebnis von mehr als 375 Millionen Dollar zu kommen. Dies könnte in einem Verlust von bis zu 95 Millionen Dollar münden. Auch der Heimvideomarkt dürfte diese Summe nicht mehr ausgleichen können.

Einspielergebnis: Die Mumie floppt in den USA, Wonder Woman weiter stark

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Die Mumie Tom Cruise

Die Verantwortlichen von Universal dürften den Start von Die Mumie mit gemischen Gefühlen verfolgt haben. In den USA erwies sich die Neuauflage mit Tom Cruise als ziemlicher Flop. Insgesamt konnte man an den ersten drei Tagen lediglich 32,2 Millionen Dollar einspielen. Damit bleibt Die Mumie nicht nur hinter dem Startergebnis von den drei Mumie-Filmen mit Brendan Fraser zurück (43,4 Millionen für Teil 1, 68,1 Millionen für Teil 2 und 40,5 Millionen für Teil 3), sondern auch hinter dem Spin-off The Scorpion King, das mit 36 Millionen Dollar startete.

Dass der Film sich nicht zu einem Debakel entwickelt, hat er dem Publikum außerhalb der USA zu verdanken. Hier sind nicht nur die Kritiken besser als in den Staaten, sondern auch der Zuschauerzuspruch. Insgesamt spielte Die Mumie außerhalb der USA 141,8 Millionen Dollar ein, sodass sich ein vorläufiges Gesamtergebnis von rund 174 Millionen Dollar ergibt. Das Budget des Films betrug 125 Millionen Dollar.

In Deutschland tat sich Die Mumie allerdings ähnlich schwer wie in den USA. Mit 180.000 Besuchern und 2,1 Millionen Euro reichte es lediglich zu Platz 2 in den Kinocharts. Auch hierzulande war die Neuauflage des Monsters mit Brendan Fraser deutlich besser gestartet. (1,2 Millionen Zuschauer).

Den ersten Platz sicherte sich in Deutschland Pirates of the Caribbean: Salazars Rache mit 225.000 verkauften Tickets. Damit wurde die Marke von 1,5 Millionen Besucher geknackt.

Am Donnerstag kommt zudem auch Wonder Woman in die deutschen Kinos. Die Comicverfilmung von DC ist weiter ein Publikumsmagnet in den USA. In der zweiten Woche spielte Wonder Woman in den Staaten 57,2 Millionen Dollar ein, was im Vergleich zur Vorwoche lediglich ein Rückgang von 45 Prozent bedeutet. Typischerweise bewegt sich dieser Wert in einem Bereich von 50 bis 60 Prozent.

Wonder Woman übertrumpfte damit sogar das Einspielergebnis von Batman v Superman: Dawn of Justice und Suicide Squad, die am zweiten Wochenende 51,3 Millionen beziehungsweise 43,5 Millionen Dollar einspielten. Insgesamt steht die Comicverfilmung in den USA nun bei 205 Millionen Dollar, weltweit hat man bisher 435 Millionen Dollar eingespielt.

Kein Verlust, aber auch kein Gewinn - Kritik zu Die Mumie

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Die Mumie

Prinzessin Ahmanet (Sofia Boutella) soll einmal den Thron Ägyptens erben. Entsprechend ist ihre Erziehung, welche die junge Frau auf ihre Regenschaft vorbereiten soll. Dann jedoch erblickt ihr Bruder das Licht der Welt und wird per Geburt Thronerbe. All ihrer Hoffnungen beraubt schließt Ahmanet einen Pakt mit dem Gott des Todes. Nach dem Mord an ihrem Vater wird sie jedoch bestraft und bei lebendigem Leibe mumifiziert.

Am Trailer von Die Mumie schieden sich bereits die Geister. Zu viel vom Film hätte er verraten. Viel zu viel Action. Und zu wenig Horror, um einen gelungenen Auftakt zum Dark Universe bilden zu können.

Zugegeben, der Trailer offenbart einen Großteil des fertigen Produkts. Dennoch entpuppt sich Die Mumie im Verlaufe des Films als überraschend kurzweilige und launige Unterhaltung.

Optimales Popcorn-Kino für verregnete Sommertage

Dies beruht zu einem nicht unwesentlichen Teil darauf, dass der Held Nick Morton (Tom Cruise) kein Held im eigentlichen Sinne ist. Denn Mortons Charakter ist weit von der aktuell üblichen Perfektion eines Helden entfernt. Vielmehr hat er Mühe, die Geschehnisse um sich zu begreifen. Passend dazu ist er nicht der Hellste, jedoch mit einer großen Portion Cleverness gesegnet, wenn es darum geht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Er ist ein Typ mit Ecken und Kanten, was die Figur interessant macht. Endlich einmal ist der Held nicht aalglatt und allein darauf fokussiert, selbstredend mal eben die Welt zu retten.

Tom Cruise hat dann auch sichtlich Spaß daran, diese unperfekte Figur darzustellen. Dass er Actionszenen elegant bewältigt, ist hinlänglich bekannt. In Die Mumie präsentiert er sich körperlich in Form, was man auch mal neidlos anerkennen sollte. Cruise kann außerdem die Trottelmomente von Morton so spielen, dass er nicht zum Kasper verkommt. Es gibt einige Momente, bei denen der Schuss für die Situationskomik gewaltig nach hinten hätte losgehen können. Cruise fängt dies jedoch ab.

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Tom Cruise als Nick Morton und Russel Crowe als Dr Jekyll in Die Mumie

Russel Crowe ist eine gelungene Wahl für Dr. Jeykll. Die in Theater und Film schon so oft dargestellten Momente des Kampfes zwischen Jeykll und Hyde sind in Die Mumie nicht überzogen, aber auch nicht zu leise. Crowe nimmt man den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn jedenfalls ab. Die Idee zur Geheimorganisation rund um Dr. Jekyll ist zwar nicht innovativ, aber recht gelungen umgesetzt. An dieser Stelle kann Die Mumie das Rad aber auch nicht neu erfinden.

Intelligente Schnitte und gut choreographierte Actionsequenzen, die sich nicht durchgehend selbst ernst nehmen, runden einen überraschend launigen ersten Eindruck ab.

Mit ein paar kleinen Haken

Dennoch hat der Film ein paar Schwächen. Der kritischste Punkt sind in der Tat die mangelnden Horrorelemente. Wer den Trailer gesehen hat, dürfte sämtlich Jumpscare-Momente des Films kennen. Ein richtiges Gruselgefühl mag zu keiner Zeit aufkommen. Allerdings sollte man hier auch im Hinterkopf behalten, dass Die Mumie nicht als Grusel-, sondern als Abenteuerfilm konzipiert ist.

Zudem ist die Handlung meist sehr vorhersehbar und kann für wenig Überraschungen sorgen. Zwar lässt der Grundgedanke des Films eher nicht auf eine höchst komplizierte Handlung schließen, jedoch können auch simpel gestrickte Bögen fesseln. Nicht so bei Die Mumie. Der Film wirkt hier ein wenig wie ein Baukastenprinzip, das auf Nummer sicher gehen wollte. Ein paar mutigere Entscheidungen hätten ihm an dieser Stelle gut getan.

Fazit

Die Mumie bietet einen seichten, aber launigen Auftakt zum Dark Universe und erinnert in der Umsetzung ein wenig an die Abenteuerfilme der 1980er-Jahre. Ein Kinobesuch ist hier kein Muss, der Film sollte auch im Heimkino seine Wirkung entfalten. Allerdings ist er an einem verregneten Sommertag auch eine gelungene Wahl für unaufgeregtes Popcorn-Kino.

Die Mumie - Trailer german/deutsch HD

Dark Universe: Weitere Monster für Universals Filmuniversum

Am 8. Juni startet in den deutschen Kinos Die Mumie und damit der Auftakt zu Universals Dark Universe, ein Filmuniversum rund um bekannte Gruselmonster. In den kommenden Jahren soll eine ganze Reihe von Filmen folgen, die unterschiedliche Monster in den Mittelpunkt stellen. So soll beispielsweise Javier Bardem die Rolle von Frankenstein spielen, während Johnny Depp den Unsichtbaren übernimmt.

Dies ist jedoch nur der Anfang, wie Alex Kurtzman, Regisseur von Die Mumie und kreativer Chef des Monsteruniversums, in einem Interview erklärte, hat man schon genaue Pläne, welche weiteren Monster folgen werden.

"Wir wissen, dass wir Frankenstein, Die Braut von Frankenstein, Dracula, Der Schrecken vom Amazonas, Das Phantom der Oper, Der Glöckner von Notre Dame und Der Unsichtbare machen werden.

In jedem der Filme wird es Charaktere geben, die wachsen und eventuell ihr eigens Spin-off erhalten. Ich glaube, dass die Monster und ihre Mythologie uns ein großes Feld geben. Die Monster, die wir kennen, können wir mit einigen überraschenden Wesen verbinden. Das könnte sehr interessant werden."

Darüber hinaus wurde Kurzman dazu befragt, welche Darsteller er gern im Dark Universe sehen würde. Auf seiner Wunschliste befinden sich Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Charlize Theron und Angelina Jolie.

Ob die Pläne auch wirklich realisiert werden, dürfte aber sicherlich auch vom Erfolg von Die Mumie abhängen. Gerade in den USA scheint der Film allerdings wenig Chancen auf einen Kassenhit zu besitzen. Aktuelle Prognosen gehen von einem Kinostart von rund 35 Millionen Dollar aus. Deutlich anders sieht die Sache dagegen außerhalb der USA aus. Hier erwartet man ein sehr gutes Ergebnis in vielen Ländern. In Südkorea startet der Film bereits mit umgerechnet 6,6 Millionen Dollar, was Die Mumie zum erfolgreichsten Kinostart des Landes macht.

Die Mumie: Neues Featurette zu den Drehorten

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Die Mumie Tom Cruise

Universal setzt seine Reihe von Featurettes zum Kinostart von Die Mumie weiter fort. Im neuesten Video dreht sich alles um die Orte, welche die Produktion im Laufe der Dreharbeiten besuchte. Unter anderem wurde in Ägypten, Frankreich und Namibia gedreht.

Bei der Mumie handelt es sich in der Neuauflage um eine ägyptische Königin, die vor vielen Jahrhunderten ihrer Bestimmung beraubt wurde. Ihre Neider töteten sie und mumifizierten ihren Leichnam, um sie dann tief in der Erde in einer Gruft zu begraben. In der heutigen Zeit erwacht die Mumie jedoch zu neuem Leben. Angetrieben von Rachsucht, Bosheit und Wut verfügt sie nun über eine Macht, die zu einer Gefahr für die ganze Menschheit werden kann.

Die Regie des Films übernahm Alex Kurtzman (Produzent und Autor von Star Trek Into Darkness, Now You See Me oder The Amazing Spider-Man 2), der ein Drehbuch von Jon Spaihts inszenierte. Die Hauptrolle spielt Tom Cruise, an seiner Seite sind Sofia Boutella als titelgebende Mumie, Annabelle Wallis und Russell Crow als Dr. Jekyll zu sehen.

Die Mumie startet am 8. Juni in den deutschen Kinos.

THE MUMMY "Locations" Featurette [HD] Tom Cruise, Annabelle Wallis, Russell Crowe

Die Mumie: Neuer Clip & weiteres Featurette online

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Die Mumie Tom Cruise

Zum anstehenden Kinostart von Die Mumie ist ein neuer Clip und ein weiteres Featurette erschienen. Der Clip zeigt eine actionreiche Szene, in der Hauptdarsteller Tom Cruise es mit der titelgebenden Mumie (Sofia Boutella) in einem Wald zu tun bekommt. Das Featurette lässt Cruise, Boutella und Regisseur Alex Kurtzman zu Wort kommen, die über die Geschichte von Monstern im Kino sprechen.

Bei der Mumie handelt es sich in der Neuauflage um eine ägyptische Königin, die vor vielen Jahrhunderten ihrer Bestimmung beraubt wurde. Ihre Neider töteten sie und mumifizierten ihren Leichnam, um sie dann tief in der Erde in einer Gruft zu begraben. In der heutigen Zeit erwacht die Mumie jedoch zu neuem Leben. Angetrieben von Rachsucht, Bosheit und Wut verfügt sie nun über eine Macht, die zu einer Gefahr für die ganze Menschheit werden kann.

Die Regie des Films übernahm Alex Kurtzman (Produzent und Autor von Star Trek Into Darkness, Now You See Me oder The Amazing Spider-Man 2), der ein Drehbuch von Jon Spaihts inszenierte. Die Hauptrolle spielt Tom Cruise, an seiner Seite sind Sofia Boutella als titelgebende Mumie und Annabelle Wallis zu sehen.

Die Mumie startet am 8. Juni in den deutschen Kinos.

The Mummy - Monsters Inside Us

Die Mumie: Finaler Trailer zum Start von Universals Monster-Universum

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Die Mumie

Nach einer Reihe von Featurettes in den vergangenen Wochen hat Universal nun den finalen Trailer zu Die Mumie veröffentlicht. Der Auftakt zu Universals Monster-Filmuniversum lässt nur noch wenige Wochen auf sich warten. Am 8. Juni kommt der Film in die deutschen Kinos.

Bei der Mumie handelt es sich in der Neuauflage um eine ägyptische Königin, die vor vielen Jahrhunderten ihrer Bestimmung beraubt wurde. Ihre Neider töteten sie und mumifizierten ihren Leichnam, um sie dann tief in der Erde in einer Gruft zu begraben. In der heutigen Zeit erwacht die Mumie jedoch zu neuem Leben. Angetrieben von Rachsucht, Bosheit und Wut verfügt sie nun über eine Macht, die zu einer Gefahr für die ganze Menschheit werden kann.

Die Regie des Films übernahm Alex Kurtzman (Produzent und Autor von Star Trek Into Darkness, Now You See Me oder The Amazing Spider-Man 2), der ein Drehbuch von Jon Spaihts inszenierte. Die Hauptrolle spielt Tom Cruise, an seiner Seite sind Sofia Boutella als titelgebende Mumie und Annabelle Wallis zu sehen.

The Mummy - Official Trailer #3 [HD]

Die Mumie: Neues Featurette zu Dr. Jekyll und Mr. Hyde

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Die Mumie

Die Neuauflage von Die Mumie wird nicht nur eine neue Inkarnation des titelgebenden Monsters enthalten, sondern auch Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Ein neues Featurette stellt den Charakter, der von Russell Crowe gespielt wird, nun etwas genauer vor und geht auch auf dessen geheime Organisation ein. Zudem gibt es auch in einer kurzen Szene Mr. Hyde zu sehen.

Bei der Mumie handelt es sich in der Neuauflage um eine ägyptische Königin, die vor vielen Jahrhunderten ihrer Bestimmung beraubt wurde. Ihre Neider töteten sie und mumifizierten ihren Leichnam, um sie dann tief in der Erde in einer Gruft zu begraben. In der heutigen Zeit erwacht die Mumie jedoch zu neuem Leben. Angetrieben von Rachsucht, Bosheit und Wut verfügt sie nun über eine Macht, die zu einer Gefahr für die ganze Menschheit werden kann.

Die Regie des Films übernahm Alex Kurtzman (Produzent und Autor von Star Trek Into Darkness, Now You See Me oder The Amazing Spider-Man 2), der ein Drehbuch von Jon Spaihts inszenierte. Die Hauptrolle spielt Tom Cruise, an seiner Seite sind Sofia Boutella als titelgebende Mumie und Annabelle Wallis zu sehen.

In den deutschen Kinos startet Die Mumie am 8. Juni 2017.

The Mummy Sneak Peek: First Look at Dr. Jekyll and Mr. Hyde | Syfy Wire

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