Disney

Disney sichert sich die Streaming-Rechte für Sony-Produktionen ab 2022

disney+_logo.jpg

Nachdem Sony zuletzt schon einen Vertrag mit Netflix in Hinblick auf die Streaming und Übertragungs-Rechte seiner kommenden Filmveröffentlichungen geschlossen hat, folgt nun eine weitere Vereinbarung mit Disney. Auch diese gilt ab dem Jahr 2022 und umfasst die Rechte des sogenannten zweiten Veröffentlichungsfensters.

Während Netflix das Vorrecht auf alle Sony-Filme hat und diese als erste und zunächst exklusiv streamen darf, kann Disney die Produktionen des Studios neun Monate nach der Netflix-Veröffentlichung zeigen. Der Vertrag gilt zunächst einmal von 2022 bis 2026 und erlaubt Disney Sony-Filme nicht nur auf dem hauseigenen Streaming-Dienst Disney+ zu veröffentlichen, sondern auch über Hulu, ABC, Disney Channels, Freeform, FX und National Geographic.

Durch den Deal sichert sich Disney neue Inhalte für seinen Streaming-Dienst, zu denen unter anderem Filme wie die Jumanji-Reihe, die kommende Spieleverfilmung Uncharted oder das Franchise Hotel Transsilvanien gehören. Besonders im Fokus dürften zudem die Marvel-Produktionen von Sony stehen wie Venom, Morbius oder Spider-Man: A New Universe.

Der Nachfolger von Der König der Löwen hat einen Regisseur

Der König der Löwen.jpg

Der König der Löwen

Nachdem allein in Deutschland mehr als fünf Millionen Menschen 2019 die Neuauflage von Der König der Löwen gesehen und der Film zudem weltweit knapp 1,5 Milliarden US-Dollar eingespielt hat, will Disney natürlich weiter auf der Nostalgie-Welle reiten.

Daher wurde heute bekannt gegeben, dass ein Regisseur für den geplanten Nachfolge-Film gefunden wurde: Barry Jenkins soll den zweiten Teil zum König der Löwen inszenieren. Der afroamerikanische Regisseur feuerte bei den Oscar-Verleihungen 2017 mit Moonlight einen großen Erfolg, der Film heimste drei Oscars ein, darunter für den besten Film. Bei der 2019-Version von Der König der Löwen führte Jon Favreau Regie. Der Drehbuchautor Jeff Nathanson wird erneut das Script schreiben.

Zur Handlung gibt es keine gesicherten Infos. In der Exklusivmeldung von Deadline, welche zuerst die Nachricht verbreitete, heißt es jedoch, dass sich Der König der Löwen 2 (auch) um die Vorgeschichte von Mufasa und wahrscheinlich weiterer Charaktere aus dem Ursprungsfilm drehen soll. Daneben soll es auch neue Lieder und Musik zu hören geben.

Ebenfalls fehlen genaue Daten zu einem Erscheinungstermin, was angesichts der derzeitigen Pandemie aber keine Überraschung ist.

In einer offiziellen Stellungnahme heißt es von Barry Jenkins:

"Ich habe in den Neunzigern meiner Schwester dabei geholfen, zwei Jungs großzuziehen, ich bin mit diesen Charakteren aufgewachsen. […] Für mich ist die Chance, mit Disney an der Erweiterung dieser wunderbaren Geschichte von Freundschaft, Liebe und elterlichem Erbe zusammenzuarbeiten und damit meine Arbeit in der Darstellung der Menschenleben und -Erlebnisse der afrikanischen Diaspora weiterzuführen, die Erfüllung eines Traums."

Noch nicht bestätigt ist, ob im US-amerikanischen Original wieder die Stimmen unter anderem von Daniel Glover, Chiwetel Ejiofor, Beyoncé Knowles-Carter, James Earl Jones oder John Oliver zu hören sein werden.

Neben dem König der Löwen soll auch die ebenfalls 2019 erschienene Realfilmadaption von Alladin einen Nachfolger erhalten. Insgesamt hat Disney in den letzten Jahren die Realverfilmungen seiner Zeichentrick-Klassiker forciert. Zuletzt erschien die Neuinterpretation von Mulan, allerdings nicht in den Kinos, sondern auf Disneys eigenem Streaming-Dienst Disney+.

Kritik zu Mulan: Kung-Fu-Kaiser und Konsorten

mulan_1.jpg

Mulan Movie Still

Im irgendwie mittelalterlichen China lebt Mulan (Liu Yifei) mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester. Als der chinesische Kaiser (Jet Li) Rekruten für einen Feldzug gegen plündernde Reiternomaden einzieht, soll auch Mulans Vater in die Armee. Für ihn würde dies jedoch den sicheren Tod bedeuten, schließlich ist er zum Gehen auf einen Stock und eine Manschette angewiesen. So fasst die junge Frau Mulan den Entschluss, sich als Mann namens Jun zu verkleiden und in den Krieg zu ziehen. Im Armeelager wird es zunehmend schwer, die Geheimidentität aufrechtzuerhalten, und Mulan muss sich entscheiden, ob ihre persönliche Ehre wichtiger ist als die Ehre der Familie.

Animationsfilme zu produzieren, ist extrem aufwändig: Ein regelrechtes Heer an Zeichnerinnen und Zeichnern muss die Bewegungen der Charaktere aufs Papier bringen, die Zeichnungen müssen koloriert und abfotografiert werden, und es darf kaum überflüssige Szenen geben – zu teuer wäre es, die Arbeit nicht zu nutzen. Vielleicht ist es heute viel einfacher (und günstiger), Dinge am Computer zu animieren, anstatt viele umfangreiche Kulissen zu bauen. Vielleicht traut sich Disney momentan auch weniger, neues Material zu entwickeln und setzt lieber auf eine sichere Nostalgie-Nummer, um Geld zu machen.

Woran es auch liegen mag: Der riesige Medienkonzern bringt regelmäßig Neuauflagen seiner Zeichentrickfilme heraus, angefangen mit einer Realverfilmung von Das Dschungelbuch aus dem Jahr 1994, richtig an Fahrt hat dieser Prozess aber wohl erst mit der Dschungelbuch-Version von 2016 gewonnen. Nun, knapp 22 Jahre nach dem Zeichentrick-Original und mit einiger Verspätung durch die Covid-19-Pandemie, erscheint Mulan im eigenen Streaming-Portal Disney+ des Medienriesens.

Ohne Otto, aber mit Vogel

Im Wesentlichen wird die Geschichte des Originals erzählt, allerdings fehlt der kleine, in der deutschen Synchron-Fassung von Otto Waalkes gesprochene Drache Mushu, und Mulan verliebt sich auch nicht in ihren Hauptmann Shang, sondern in ihren Armee-Kameraden Chen (Yoson An). Zudem fehlen die Gesangseinlagen, und eine neue Figur namens Xian Lang (Gong Li) tritt auf. Diese ist eine gestaltwandelnde Hexe, die scheinbar dem Reiternomanden-Bösewicht Bori Khan (Jason Scott Lee) dient, aber eigene Pläne verfolgt. Mushu wird übrigens mehr oder weniger ersetzt durch eine Erzählerstimme sowie einen immer wieder auftauchenden Phönix, welcher der Protagonistin den Weg weist.

mulan_4.jpg

Mulan Movie Still

Insgesamt hat Disney die Handlung etwas gestrafft und modernisiert sowie action-reicher gestaltet: Mulan kann ihre Martial-Arts-Künste mehrmals unter Beweis stellen, und es kommt zu einer Schlacht zwischen den kaiserlichen Soldaten sowie den Truppen Bori Khans. Die neuen Charaktere erweitern die Handlung um Mulan etwas, allerdings bleiben die Figuren allesamt etwas flach, Mulan ausgenommen. Xian Lang soll durch ihren inneren Konflikt eine Prise mehr weibliche Perspektive und Emanzipation in die Geschichte einbringen, allerdings wird diese Botschaft, sowohl in ihren Gesprächen mit Mulan als auch in den Szenen mit Bori Khan eher mit dem Holzhammer näher gebracht.

Natürlich hat sich der Film auch sehr vom chinesischen Martial-Arts-Kino beeinflussen lassen: Das merkt man an vielen Einstellungen, den Kulissen und den weiten Kamerafahrten über die mitunter fantastisch wirkende Landschaft Chinas. Allerdings wird deutlich, dass Mulan einen Kompromiss zwischen Sehgewohnheiten aus Asien und Amerika schließen soll, und so wirken die genannten Elemente immer etwas gewollt. Sie sind da, weil sie eben da sein müssen.

mulan_2.jpg

Mulan movie Still

Zudem hätten etwas mehr übernatürliche Elemente dem Film vielleicht gut getan. Wie sonst lässt sich erklären, dass Mulan Reiterkunststücke vollbringen kann, ihre Kameraden am Ende alle (bildlich gesprochen) zu Superhelden mutieren und der Kaiser – natürlich – ein Kung-Fu-Großmeister ist? Das wirkt schlussendlich alles ein bisschen albern.

Weniger politisch, mehr Politik

Und schließlich soll die Botschaft des Films nicht unerwähnt bleiben: Mulan wurde nach seinem Erscheinen für seine emanzipatorischen Grundtenor gefeiert, und Hauptmann Shang mauserte sich zu einer Ikone der LGBTQ+-Gemeinschaft -- sein Interesse an Rekrut Jun alias Mulan wurde als Chiffre für Bisexualität gedeutet. Durch die Aufteilung des Charakters findet man letzteren Aspekt nicht mehr wirklich im Film, und was die feministisch angehauchte Botschaft angeht … Nun ja.

Im Prinzip erzählt Mulan eine emanzipatorische Geschichte über eine Frau, welche mehr leistet und mehr kann als die Männer um sie herum. Am Ende aber erlauben es die Autoren ihrer Protagonistin nicht wirklich, eine Belohnung dafür zu bekommen - sie lassen diesen Handlungspunkt schlicht offen. So bleibt dem Film, der den progressiven Geist atmen soll, den Disney seit einigen Jahren vorgibt zu teilen, letztlich die eigene Botschaft im Halse stecken.

mulan_3.jpg

Mulan Movie Still

Der (wahrscheinliche) Grund: Eine für ein westlich geprägtes Publikum völlig problemlose Auflösung, dass Mulan natürlich mit ihrem Schwarm Chen zusammenkommt und natürlich einen Platz in der kaiserlichen Garde bekommt, entspräche nicht der Erwartung der zunehmend autoritären chinesischen Regierung unter Xi Jinping – denn Frauen sollen auch im modernen China zuerst bitteschön an die Familie denken, bevor sie ihre eigene Karriere angehen. Das Tragische dabei ist, dass eine grundsätzlich positive Botschaft dem Kommerz und einer damit einer autoritären Regierung geopfert wird. Und nirgendwo wird dies deutlicher als bei Mulan.

Freunde der chinesischen Geschichte könnten übrigens etwas enttäuscht werden: Der Film verordnet sich nicht in der langen Geschichte des Reiches und bildet ein Potpourri aus imperialen Elementen der Kulturgeschichte Chinas. Aber immerhin ist das ganz nett anzusehen.

Fazit:

Wer über die politischen Untertöne hinwegsehen kann oder will, der wird feststellen, dass Disney mit Mulan insgesamt solides Filmhandwerk abgeliefert hat, das über seine Laufzeit unterhalten kann. Wer ohne Mushu und Gesangseinlagen nicht leben mag, sollte vielleicht zuhause bleiben kann sich das Geld für die Streaming-Gebühren sparen.

Disney's Mulan | Official Trailer

MULAN // Ab 4. September streamen auf Disney+ | Disney+

Netflix, Disney+ & Amazon Prime Video: Die neuen Genreproduktionen im Mai

Auch im Mai versuchen die Streaming-Dienste, ihre Abonnenten wieder mit neuen Inhalten bei der Stange zu halten. Grund genug, einmal einen Blick auf die Genre-Highlights zu werfen, welche die Zuschauer im nächsten Monat bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erwartet.

Bei Netflix können Trash-Fans den 1. Mai nutzen, um noch einmal nachzuvollziehen, warum Nintendo über Jahrzehnte keine Videospielverfilmungen basierend auf seinen Spielhelden erlaubte. So ist ab dem 1. Mai Super Mario Bros. verfügbar. Zudem wartet Ende des Monats, am 22. Mai, mit E.T. ein echter Klassiker. Ansonsten halten sich die Genreneuveröffentlichungen im kommenden Monat in Grenzen. Nennenswert ist noch The Nun, der ab dem 10. Mai verfügbar ist.

Ähnlich überschaubar wie bei den Filmen sieht es auch im Serienbereich aus. Am 29. Mai startet die neue Comedy Space Force, bei der es darum geht, dass ein General eine neue Weltraumabteilung für die amerikanischen Streitkräfte aufbauen soll, worauf er jedoch nur wenig Lust hat. Zudem startet im Mai in den USA die Serienadaption Snowpiercer, für die sich Netflix hierzulande die Ausstrahlungsrechte gesichert hat. Bisher hat der Streaming-Dienst aber noch keinen Starttermin für den deutschen Markt enthüllt.

Bei Disney+ wartet auf die Zuschauer am 1. Mai das Finale von The Mandalorian. Anschließend feiert der Streaming-Dienst den Star-Wars-Tag am 4. Mai mit dem Start von Disney Galerie: The Mandalorian, einer Doku, die auf die Entstehung der Serie eingeht. Die weiteren neuen Folgen werden dann immer freitags veröffentlicht.

Ebenfalls am Star-Wars-Tag erscheint zudem die Dokumentation Empire of Dreams: The Story of the Star Wars Trilogy. Zudem gibt es die 1. Staffel von Star Wars Resistance. Staffel 2 folgt dann am 15. Mai.

Marvel-Fans erhalten ebenfalls am 15. Mai mit Marvel Studios: Expanding the Universe einen Ausblick auf die Zukunft des MCU. Da die Dokumentation in den USA aber schon seit November verfügbar ist, dürften sich die neuen Informationen in Grenzen halten.

Abgesehen von Star Wars und Marvel erweitert Disney+ sein Repertoire zudem um drei weitere Genre-Filme. Am 15. Mai beginnt dies mit Ice Age – Kollision voraus, eine Woche später folgen am 21. Mai Tron Legacy und am 22. Mai Nachts im Museum.

Bei Amazon Prime Video gibt es im Mai ebenfalls ein paar erwähnenswerte Filmneuzugänge. Den Anfang macht der Science-Fiction-Film Code 8, der ab dem 2. Mai verfügbar ist. Zwei Tage später folgt die russische Produktion Weltengänger. Darüber hinaus gehören ab dem 24. Mai Das Haus der geheimnisvollen Uhren und ab dem 25. Mai The War of the Worlds – Krieg der Welten – Teil 1 und 2 zum Angebot.

Black Widow, Captain Marvel 2, Black Panther 2 & Mulan: Disney verschiebt zahlreiche Starttermin

Disney hat weitere Starttermin-Verschiebungen angekündigt. Diese betreffen alle großen Blockbuster des Studios, die dieses Jahr in die Kinos kommen sollten. Black Widow macht den Anfang: Nachdem der Start des Marvel-Films im letzten Monat erst einmal abgesagt wurde, hat Disney ein weiteres Mal einen neuen Termin festgelegt. Der Actionfilm mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle soll nun am 6. November diesen Jahres erscheinen.

Ein Starttermin, der ursprünglich für die andere große Marvel-Veröffentlichung namens The Eternals vorgesehen war. Dieser soll nun am 12. Februar 2021 in die US-Kinos kommen. Das scheint auch eine Art Domino-Effekt auszulösen, der alle anderen Marvel-Veröffentlichungen beeinflusst. Der neue Startplan der kommenden Marvelfilme sieht wie folgt aus: 

  • Shang-Chi and the Legend of Ten Rings: 7. Mai 2021
  • Doctor Strange in the Multiverse of Madness: 5. November 2021
  • Thor: Love and Thunder: 18. Februar 2022
  • Black Panther 2: 6. Mai 2022
  • Captain Marvel 2: 8. Juli 2022

Das Mulan-Realfilm-Remake startet nun am 24. Juli diesen Jahres, obwohl noch nicht wirklich klar ist, ob Kinos bis dahin schon wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen können. An diesem Datum sollte eigentlich der Abenteuerfilm Jungle Cruise mit Emily Blunt und Dwayne Johnson in die Kinos kommen, dessen Starttermin nun auf den 20. Juli 2021 verlegt wurde. 

Auch der berühmte Archäologe Indiana Jones bleibt nicht verschont. Den ursprünglichen Start im Sommer 2021 wird er wohl nicht mehr einhalten können. Stattdessen können Fans mit einer Veröffentlichung am 29. Juli 2022 rechnen. Ein paar ursprüngliche Starttermine sollen nach aktuellem Stand aber weiterhin eingehalten werden. Hierzu gehören der Pixar-Film Soul (19. Juni), das Musicalremake West Side Story (18. Dezember) von Steven Spielberg und der Ridley-Scott-Film The Last Duel (25. Dezember). 

Für New Mutants, Woman in the Window, Antlers und The Personal History of David Copperfield gibt es weiterhin keine Starttermine.

Neu im April bei Disney+

Vor einer knappen Woche startete der Streamingdienst Disney+ auch in Deutschland. Aufgrund der derzeitigen Situation zwar mit veringerter Bandbreite, dennoch erfolgte der Start wie geplant. In Frankreich zum Beispiel müssen sich die Fans noch etwas gedulden. Hier hatte man den Start auf den 7. April verschoben.

Das aktuelle Programm umfasst Filme und Serien von Disney, Pixar, Marvel, Star Wars, National Geographic sowie die Disney+ Originals.

Für April wurde nun der Earth Month angekündigt. Hierfür wird es gerade in der Sparte National Geographic einige neue Inhalte geben.

Aber auch in den anderen Sparten nimmt Disney+ im April neue Katalog-Titel auf. Ab 9. April wird Die Hexe und der Zauberer verfügbar sein, tags darauf folgen Edward mit den Scherenhänden, Nachts im Museum und Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal. Der vierte Teil von Toy Story ist ab 11. April zu sehen, und ab dem 15. April ist Christopher Robin verfügbar.

Immer freitags gibt es zudem wöchentlich neue Folgen zur finalen Staffel von Star Wars: The Clone Wars. Dasselbe gilt für die Original-Serie The Mandalorian.

Disney+ will wegen Corona ebenfalls seine Datenübertragung reduzieren

Disney.jpg

Disney+

Am Dienstag geht der Streaming-Dienst Disney+ hierzulande an den Start und will auch in Deutschland möglichst schnell viele Abonnenten gewinnen. Ähnlich wie Netflix setzt Disney aufgrund der Corona-Epidemie allerdings zunächst einmal auf etwas reduzierte Qualität, um den Datenverkehr geringer zu halten.

Aufgrund der Quarantäne in vielen Ländern gibt es Befürchtungen, dass das Netz mit der hohen Nutzungslast überfordert sein könnte. Besonders Streaming macht mittlerweile einen großen Anteil am weltweiten Datenverkehr aus, weshalb sowohl Netflix als auch YouTube und Amazon bereits angekündigt haben, ihre Bandbreite zu reduzieren. Auch Disney+ will nun rund 25 Prozent weniger Datenverkehr produzieren.

Am Deutschlandstart an sich ändert sich dabei zunächst nichts. Disney+ wird hierzulande, wie geplant, ab dem 24. März verfügbar sein. Anders sieht die Sache in Frankreich aus. Dort folgt das Unternehmen einem Wunsch der französischen Regierung und verschiebt den Starttermin seines Streaming-Dienstes. Die Disney-Fans in Frankreich müssen sich nun bis zum 7. April gedulden.

Disney+: Der neue Streaming-Dienst startet in Deutschland früher

disney+_logo.jpg

Der neue Streaming-Dienst Disney+ startet in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in einigen anderen europäischen Ländern eher als ursprünglich geplant. So hat Disney bekannt gegeben, dass der Startschuss nun offiziell am 21. März und damit eine Woche früher erfolgen wird.

Darüber hinaus wurden auch die Preise für den Dienst bestätigt. Das Monatsabo wird demnach für 6,99 Euro erhältlich sein, wer gleich ein ganzes Jahr abonniert, der zahlt 69,99 Euro. Abonnenten können die Inhalte gleichzeitig auf vier verschiedenen Endgeräten abrufen und zeitlich unbegrenzte Downloads auf zehn Geräte vornehmen. Zudem lassen sich sieben verschiedene Profile erstellen, auf Basis deren Sehverhalten dann individuelle Empfehlungen gegeben werden.

Zum Start können sich die Abonnenten unter anderem auf die neue Star-Wars-Serie The Mandalorian freuen. Im Gegensatz zu den USA, wo die neuen Episoden jeweils wöchentlich erschienen sind, dürfte hierzulande nun direkt die gesamte Staffel verfügbar sein. Darüber hinaus gibt eine umfassende Bibliothek an Serien, die viele Disney-, Marvel- und Lucasfilmproduktionen enthalten wird.

Der Streaming-Dienst wird auf nahezu allen bekannten Mobilgeräten, internetfähigen TV-Geräten, Spielekonsolen und Smart TVs zum Start verfügbar sein.

Disney+: Deutscher Starttermin bekannt gegeben

disney+_logo.jpg

In wenigen Tagen startet Disney in den USA mit ihrem lange angekündigten und stark beworbenen eigenen Streamingdienst. Nun ist bekannt, ab wann Disney+ auch in Deutschland zu beziehen ist - bis zum 31. März muss man sich hierzulande noch gedulden.

Es ist zu anzunehmen, dass heiß erwartete Neuproduktionen wie etwa The Mandalorian auch hier direkt den Start mit antreten. Für den US-Start hat Disney einen über drei Stunden langen "Trailer" präsentiert, der an die 600 Titel, die bei Disney+ verfügbar sein werden, in chronologischer Reihenfolge vorstellt. Ob das Angebot aus dem Disney-Archiv in Deutschland auch direkt so umfangreich sein wird, ist noch offen.

Disney betritt den Streamingmarkt zudem mit einem Kampfpreis. Mit 6,99 Dollar im Monat beziehungsweise 69,99 Dollar als Jahresabo gehört Disney+ zu den günstigen Diensten.

Disney+ Europe Announcement Trailer

Basically Everything Coming to Disney+ in the U.S. | Start Streaming November 12

Disney+ enthüllt Film- und Serien-Line-up zum Start des Streaming-Dienstes

Disney.jpg

Disney+

Am gestrigen Montag hat Disney das komplette Line-up für den Start seines Streaming-Dienstes Disney+ veröffentlicht. Dabei ließ das Unternehmen zunächst einmal seine Twitter-Leitungen glühen und veröffentlichte zu jedem der fast 600 Titel einen eigenen Tweet.

Damit jedoch nicht genug, anschließend folgte auch noch ein Trailer, der alle Starttitel enthält. Das Video zeigt jeweils einen kurzen Ausschnitt des jeweiligen Films beziehungsweise der Serie in chronologischer Reihenfolge ihrer Veröffentlichung. Den Anfang macht Schneewitchen und die Zwerge, zum Schluss gibt es die Star-Wars-Serie The Mandalorian zu sehen. Bei fast 600 Titeln nimmt dies natürlich einige Zeit in Anspruch, wer sich das gesamte Video anschauen möchte, der muss einiges an Zeit mitbringen. Die Laufzeit beträgt über 3 Stunden. Wem dies zu lange dauert, der findet die komplette Liste auch bei den Kollegen von Comingsoon.

Disney+ startet am 12. November zunächst einmal nur in USA, Kanada und der Niederlande. In Deutschland und anderen europäischen Ländern soll das Angebot im kommenden Jahr verfügbar sein. Die Kosten liegen in den USA bei 6,99 Dollar pro Monat oder 69.99 Dollar pro Jahr.

Basically Everything Coming to Disney+ in the U.S. | Start Streaming November 12

Pages

Subscribe to RSS - Disney