Disney

Disney's Dumbo kommt als Realverfilmung

Dumbo.jpg

Dumbo

Der Zeichentrick-Klassiker Dumbo aus dem Jahr 1941 ist der nächste Kandidat, der im Hause Disney für eine Realverfilmung vorbereitet wird. In Deutschland ist der Film auch als Dumbo, der fliegende Elefant bekannt.

Das 64-minütige Original dreht sich um einen kleinen Zirkuselefanten, über den sich aufgrund seiner riesigen Ohren lustig gemacht wird. Mit Hilfe einer Zauberfeder kann Dumbo fliegen und wird letztendlich vom Außenseiter zum Helden.

Der Elefant wird als Computeranimation in Erscheinung treten. Der Handlung um Dumbo wird noch eine Familiengeschichte an die Seite gestellt.

Das Drehbuch stammt von Ehren Kruger (Transformers: Ära des Untergangs) und produziert wird die Verfilmung von Justin Springer (Tron: Legacy).

Ein Starttermin ist noch nicht bekannt.

Maleficent sei Dank: die Märchenverfilmungen kommen

Nach Realverfilmungen für Comichelden sind jetzt die Märchen an der Reihe. Nach dem großen Erfolg von Maleficent, der Verfilmung über die böse Hexe aus Dornröschen, stehen uns bisher mindestens drei weitere Realversionen berühmter Zeichentrick-Klassiker von Disney ins Haus.

Das neueste Projekt ist eine Adaption von Die Schöne und das Biest, für das Regisseur Bill Condon gewonnen werden konnte. Condon hat bisher bei Filmen wie Dreamgirls und The Twilight Saga: Breaking Dawn die Regie übernommen.

Im kommenden Jahr kommt die Realverfilmung Cinderella von Kenneth Branagh in die Kinos. Eine Neuverfilmung des Dschungelbuchs befindet sich ebenfalls in der Entwicklung.

Bevor Condon sich Belle und dem Biest zuwendet, dreht er zuerst A Slight Trick of the Mind, in der Ian McKellen den im Ruhestand befindlichen Sherlock Holmes darstellt. Er versucht einen letzten Fall zu lösen, bevor ihn seine geistigen Fähigkeiten verlassen.

Disney's Cinderella Official Teaser Trailer

Sofia Coppola dreht Die kleine Meerjungfrau

Regisseurin und Oscar-Gewinnerin Sofia Coppola, bekannt für ihre meist tiefgründig-subtilen Filme wie Lost in Translation oder Marie Antionette, wird als nächstes eine Realverfilmung von Hans Christian Andersens Märchen Die kleine Meerjungfrau in Angriff nehmen. Wir alle kennen die Geschichte, in der die kleine Meerjungfrau mit der böse Meerhexe einen Pakt eingeht, um an Land leben zu können und das Herz eines Menschen zu gewinnen, in den sie sich verliebt hat.

Das Märchen wurde zigfach verfilmt und interpretiert, die bekannteste Version ist mit Abstand Arielle, die Meerjungfrau von Disney aus dem Jahr 1989.

Joe Wright (Wer ist Hanna?) sollte ursprünglich die Regie übernehmen, doch sein Engagement des aktuellen Peter-Pan-Neustarts Pan lässt dies nicht zu.

Bei Universal möchte man Die kleine Meerjungfrau jedenfalls nicht auf die lange Bank schieben und die Verfilmung alsbald realisieren.

Frozen - Disney's Billion Dollar Baby

2013 war ja bekannterweise ein starkes Jahr für Kinofilme. Mit Blockbustern wie Iron Man 3, Hunger Games 2, Hobbit 2, Despicable Me 2 und Thor 2 fanden zahlreiche große Franchises ihre Fortsetzung und wie von den Studios erwartet strömten die Zuseher scharenweise in diese Filme.


Es gibt aber auch eine Überraschungs-, oder besser: Cinderellastory in diesem Jahr. Denn wer hätte im November gedacht, dass sich Disneys neues Prinzessinnenmusical Frozen (dt.: Die Eiskönigin) zu einem Phänomen entwickeln könnte, das den anderen Animationshit des Jahres, Despicable Me 2 von Universal, in den Schatten stellen würde?
Frozen hat weltweit über eine Milliarde Dollar eingespielt und könnte nach seinem Release in Japan sogar den bisherigen Rekordhalter unter Animationsfilmen schlagen: Toy Story 3 aus dem Hause Pixar. Das ist für einen Animationsfilm, der kein Sequel ist, ein absolut sensationelles Ergebnis. Und für die Disney Animation Studios, deren Rivalität mit Pixar legendär ist, ist das ein riesengroßer Erfolg.


Zur Veranschaulichung: Als Frozen Ende November letzten Jahres in die Kinos kam, gingen Experten von einem Einspielergebnis von über 250 Millionen Dollar in den USA aus, was als sehr gut galt. Gegenwärtig steht der Film kurz davor, die 400-Millionen-Marke zu durchstoßen. Er ist innerhalb der Vereinigten Staaten der dritterfolgreichste Film 2013, und das obwohl er mittlerweile seit drei Monaten in den Kinos läuft und in Kürze auf DVD und Blu-Ray erscheint.


Was steckt hinter dem Frozen-Phänomen, über das bereits zahlreiche Online-Artikel geschrieben wurden und dem sogar mehrere Seiten in Time Magazine gewidmet wurden? Zunächst wohl einmal Timing. Frozen hat bei seinem Release von einer merkwürdigen Knappheit an Familienfilmen gegen Jahresende profitiert, sowie von einem Kälteeinbruch in den USA, der nach Ansicht vieler Kommentatoren einem Film mit dem Titel Frozen zusätzliche Zugkraft verpasste. Außerdem preisen Branchenbeobachter wie Forbes Disneys effektives Marketing, das die Dominanz weiblicher Protagonistinnen in ersten Clips weitgehend ausklammerte und es so anscheinend vermied, Jungen und Männer abzuschrecken.


Aber abgesehen von den externen Faktoren ist da noch der Film selbst. Die Geschichte der Schwestern Anna und Elsa, in der Männer und traditionelle Liebesplots nur eine untergeordnete Rolle spielen, wird von Kritikern als Traditionsbruch Disneys gepriesen und von Millionen Familien für die zentrale Bedeutung familiärer Liebe geschätzt. Dabei ist die Handlung so simpel wie effektiv: Elsa, die ältere Schwester und Königin, wurde mit der Kraft, Eis und Schnee zu kontrollieren, geboren, aber es fällt ihr schwer, ihre Macht unter Kontrolle zu halten. Als sie entdeckt wird, flieht sie aus dem Königreich, über das sie unfreiwillig einen plötzlichen und harten Winter gebracht hat, und Anna, die jüngere Schwester, bricht auf, entschlossen, sie zurückzuholen.


Natürlich wäre es kein Disney-Film ohne die üblichen Gesangseinlagen, humorvollen Abenteuer und Sidekicks (Schneemann Olaf hat mittlerweile einen eigenen Internetkult). Wie man es von Disney erwarten kann, trumpft der Film gerade in der Musik groß auf. Elsas Selbsterkenntnislied, Let It Go, von Broadwaysängerin Idina Menzel bombastisch gesungen, hat auf Youtube inzwischen weit über hundert Millionen Klicks und wurde von ihr bei den diesjährigen Oscars vorgetragen.


Die kulturelle Wirkung des Filmes kann sich auch in Fanaktivitäten messen lassen. Hunderte Fancovers von Let It Go sind im Internet wie Pilze hochgeschossen, andere Videos zeigen Mädchen zwischen 14 und 25 im Detail, wie sie sich wie Elsa und Anna schminken, frisieren und kleiden können, und auf Blogging-Plattformen wie Tumblr explodiert die Fankunst geradezu. Die Einbettung von Frozen in die Popkultur stand spätestens dann fest, als viele Amerikaner die Kältewelle um die Jahreswende damit erklärten, dass die Eiskönigin sich wohl wieder gehenlassen habe.

Für diejenigen, die es noch nicht kennen. Enjoy:

Disney's Frozen "Let It Go" Sequence Performed by Idina Menzel

Nach Schlümpfen und Chipmunks - Realverfilmung für Chip und Chap

chipchap.jpg

Chip und Chap

Ist der Fall auch schwer, der Weg auch weit, sie sind stehts für dich bereit. - In den 40er Jahren erblickten Ahörnchen und Behörnchen bei Disney das Licht der Comicwelt und wurden bis in die 50er Jahre durch einen Haufen Zeichentrickfilme bekannt. Vielen werden die Beiden jedoch als Chip und Chap - Ritter des Rechts in ihre Herzen geschlossen haben. In 65 Episoden lösten die beiden zusammen mit Trixie, Samson und Summi in ihrer Detektei und "Rettungstruppe" viele Fälle ihrer tierischen Klienten.

Die Zeichentrickserie lief von 1989-1991 als Begleitung der überaus erfolgreichen DuckTales auf dem amerikanischen Disney-Channel und wurde in Deutschland ab 1991 im Rahmen des Disney Clubs in der ARD ausgestrahlt.

Nun soll die Serie als Kinofilm umgesetzt werden.

Wenn man bedenkt, dass eine Verfilmung nach dem Vorbild der Schlümpfe und Chipmunks entstehen soll, kommt jedoch kein freudiges Gefühl auf.

Disney wird die Verfilmung nach einem Vorschlag von Regisseur Robert Rugan (Werbespots und Kurzfilme) in Angriff nehmen. David Hoberman (Monk) und Todd Lieberman (Die Muppets) sind Produzenten.

Hier nochmal zum Mitsingen, das Into zu Chip und Chap - Ritter des Rechts.

Chip & Chap german Intro HD

Ein Star-Wars-Film von Pixar?

Ein Griff in die Gerüchte-Grabbelkiste. Wie die Website Latino Review berichtet, hat das Trickfilmstudio Pixar von Disney und Lucasfilm den Auftrag für einen animierten Star-Wars-Film bekommen. Die genauen Rahmenbedingungen sind bereits übermittelt worden. Noch im letzten Jahr wurden aufkommende Gerüchte vom Pixar-Chef John Lasseter im Keim erstickt.

Außerdem hat Carrie Fisher wieder zugeschlagen und (zum wiederholten Mal) ihre Teilnahme und die ihrer Kollegen Harrison Ford und Mark Hamill für die Dreharbeiten für Episode VII bestätigt. Gegenüber der Website des amerikanischen TV Guide hat sie außerdem mitgeteilt, dass sie sich freut, die Haarschnecken wieder anzulegen - dieses Mal jedoch in weiß. Ab März oder April soll es losgehen. Die Aussage beißt sich jedoch mit einem Statement von J. J. Abrams, der den Beginn der Dreharbeiten für Mai bekannt gab.

Eine offizielle Bestätigung steht aus.

Maleficent: Angelina Jolie als böse Disney-Hexe

UPDATE

Malefiz heißt die böse Hexe aus dem Disney-Zeichentrickklassiker Dornröschen aus dem Jahr 1959. Die Märchen-Realverfilmung erzählt die Geschichte aus Sicht der Hexe, die von Angelina Jolie dargestellt wird.

Hier ist das Poster zum Film, im Laufe des Tages soll auch der erste Trailer veröffentlicht werden.

Malefiz kommt am 29. Mai 2014 in unsere Kinos.

Der Film ist nur der erste in einer ganzen Reihe geplanter Märchenverfilmungen. 2015 steht Cinderella auf dem Programm. Cruella, die Schurkin aus 101 Dalmantiner, bekommt ebenfalls ihren eigenen Film. Außerdem sind Die Schöne und das Biest und Arielle, die Meerjungfrau in Planung.

Klickt auf das Poster, um es in voller Auflösung zu bewundern.

UPDATE - Jetzt mit Trailer.

 

Maleficent

Disney's Maleficent Official Teaser Trailer

Avatar@Disneyland kommt 2017

Disney hat bereits vor zwei Jahren bekannt gegeben, dass sie in ihren Themenparks Bereiche für die Welt von James Cameron Avatar-Filmen schaffen wollen. Nun gibt es einen Zeitplan, wie das Unternehmen auf der hauseigenen Messe D23 (nach dem Gründungsjahr von Walt Disneys Firma benannt) in Tokio bekannt gegeben hat.

Im Jahr 2017 soll die Phantasiewelt Pandora in Disney Worlds Animal Kingdom integriert werden. Besucher können eine Bootsfahrt durch einen ein bioluminiszenten Dschungel machen, es soll fliegende Berge, eine Nachtattraktion und einen Flugsimulator geben.

Anbei eine Vorschau.

2014 gibt es keinen Pixar-Film

The Good Dinosaur

Produktionsprobleme bei Pixar: Erst hat das Animationsstudio seinen Regisseur Bob Petersen von The Good Dinosaur abgesetzt, nun muss der Film ganze 18 Monate nach hinten verschoben werden. Ursprünglich für den 30. Mai 2014 angesetzt, ist der 25. November 2015 das neue Datum.

Die genauen Gründe für Bob Petersons Abgang sind nicht bekannt. Der Filmemacher arbeitet jedoch seit Bestehen des Studios bei Pixar, hat an vielen Filmen als Sprecher, Animationskünstler oder Zeichner mitgearbeitet und war als Regisseur und Autor zuletzt für Up - Oben tätig.

In The Good Dinosaur ist vor 65 Millionen Jahren kein Asteroidauf der Erde eingeschlagen und Dinosaurier haben sich ganz normal bis in die heutige Zeit weiterentwickelt.

Damit verschiebt sich auch Finding Dori, der im November 2015 hätte starten sollen und nun in den Sommer 2016 verschoben wurde.

Lediglich Inside Out hält seinen Startermin im Juni 2015.

2014 bleibt als ein Pixar-freies Kinojahr.

Antman kommt früher, Fluch der Karibik später

Der Filmsommer 2015 ist so voll, dass man eigentlich nur auf wochenlangen Regen hoffen kann. Zu den für diesen Zeitraum angekündigten Filmen gehören The Avengers: Age of Ultron, Batman vs. Superman, Jurassic Park IV und Terminator 5. Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales sollte ebenfalls im Sommer 2015 starten, doch nun hat Disney den Film ins Jahr 2016 verschoben. Damit rückt er in die Nähe von Star Wars Episode VII und der Fortsetzung zu Independence Day, die frühestens für den Winter 2015/16 vorgesehen sind.

Gleichzeitig hat Disney die Antman-Verfilmung von Edgar Wright (dessen großartigen Film The World's End wir hier besprochen haben) vorgezogen. Antman soll nun im Juli 2015 starten, vermutlich um sich an Avengers: Age of Ultron anzuhängen, der drei Monate zuvor in die Kinos kommt. Damit hat Disney seine Starts gut auf Sommer und Winter 2015 verteilt. Interessant ist, dass kein Studio bisher einen Superheldenfilm im Herbst gestartet hat. Sommer und Winter sind vertraut, doch vor dem Herbst schrecken alle zurück, da die Vergleichswerte fehlen und niemand Versuchskaninchen spielen will. Bei Filmen, die sich inklusive Werbebudget im Rahmen von $400 Millionen bewegen, ist das auch kein Wunder.

Pages

Subscribe to RSS - Disney