Doctor Who

Doctor Who: Pearl Mackie ist die neue Companion

Nun ist es offiziell: Pearl Mackie ist die neue Reisebegleitung des Doctors.

Die Companions sind bei Doctor Who (fast) so wichtig wie der Doctor selbst. Kein Wunder also, dass die BBC auch diesmal wieder die Bekanntgabe extra angekündigt hat. Die Positionierung in der Halbzeitpause des heutigen Fußballspiels zwischen Everton und Manchester United führte in den sozialen Medien allerdings für eine gewisse Erheiterung.

Die Frage, ob Mackie bereits während der traditionell am 1. Weihnachtsfeiertag ausgestrahlten Sonderfolge eingeführt wird oder erst in der kommenden zehnten Staffel an der Seite von Peter Capaldi durch Raum und Zeit reist, erübrigte sich schnell: Statt einer kleinen Show, wie bei der Bekanntgabe von Peter Capaldi als zwölfter Doctor, sah man direkt einen Clip mit Pearl Mackie als Bill an der Seite von Twelve in Aktion.

Mackie, die noch bis Ende Juni für das National Theater am Londoner Westend auf der Bühne steht, tritt die Nachfolge von Jenna Coleman an, die die Serie im letzten Jahr nach beachtlichen drei Staffeln verließ. Als Clara war Coleman die Companion, die Matt Smith bei seinen letzten Folgen als Eleven begleitete und Peter Capaldi als zwölften Doctor begrüßte. 

Abgesehen von der Episode zu Weihnachten wird es in diesem Jahr keine neuen Folgen Doctor Who geben. Erst im Frühjahr 2017 startet die mittlerweile zehnte Staffel, an deren Ende Steven Moffat als Showrunner aufhört und die Serie in Chris Chibnalls Hände übergibt. Chibnall (Broadchurch/Gracepoint) ist selber großer Fan und hat bereits einige Episoden für Doctor Who (42/Dinosaurs on the Spaceship/Cold Blood u.w.) und Torchwood (Countrycide/Kiss Kiss, Bang Bang/Exit Wounds u.w.) geschrieben.

New Doctor Who Companion REVEALED - Introducing Pearl Mackie

Doctor Who: BBC kündigt Bekanntgabe der neuen Companion an

Die Nachfolge für Jenna Coleman bei Doctor Who steht fest: in der Halbzeitpause des morgigen FA-Cup Halbfinales zwischen Everton und Manchester United wird die BBC bekannt geben, wer die neue Reisebegleitung des Doctors wird. Die Sendung Match of the Day startet um 17:50 Uhr auf BBCone mit Spielbeginn um 18:15 - entsprechend sollte zwischen 19:00 und 19:15 die Bekanntgabe stattfinden.

Jenna Coleman verließ die Serie im letzten Jahr nach beachtlichen drei Staffeln. Als Clara war sie die Companion, die Matt Smith bei seinen letzten Folgen als Eleven begleitete und Peter Capaldi als zwölften Doctor begrüßte. Demnächst ist sie als junge Königin Victoria in der aufwendig produzierten ITV-Miniserie Victoria zu sehen.

Dieses Jahr wird es, abgesehen von der traditionell am 1. Weihnachtsfeiertag ausgestrahlten Sonderepisode, keine neuen Folgen Doctor Who geben. Charlotte Moore, Leiterin bei BBCone, begründete dies mit der anstehenden Olympiade und weiteren Großevents, die dem von Steven Moffat groß geplanten Finale seiner Zeit als Showrunner nicht genug Raum lassen würden.
Erst im Frühjahr 2017 startet die mittlerweile zehnte Staffel, an deren Ende Moffat die Serie in Chris Chibnalls Hände übergibt. Chibnall (Broadchurch/Gracepoint) ist selber großer Fan und hat bereits einige Episoden für Doctor Who (42/Dinosaurs on the Spaceship/Cold Blood u.w.) und Torchwood (Countrycide/Kiss Kiss, Bang Bang/Exit Wounds u.w.) geschrieben.

Eine Weile stand im Raum, dass Steven Moffat vorerst ganz auf eine feste Companion verzichten wolle. Dies scheint offensichtlich vom Tisch zu sein. Wer den Doctor in Zukunft zumindest für eine Weile bei seinen Abenteuern begleiten wird, erfahrt Ihr natürlich auch zeitnah nach Bekanntgabe bei uns.

Britisches Buffy: BBC stellt den Cast zu Class, der Spin-Off-Serie von Doctor Who, vor

Das Peter Capaldi als zwölfter Doctor Gastauftritte in der Spin-Off-Serie aus dem Whoniverse haben wird, wurde schon bekannt gegeben. Da nun gestern der Dreh zu Class begann wurde es höchste Zeit, dass die BBC auch den Hauptcast vorstellt.

Wie für den Jugendkanal BBC3, der kürzlich erst umgestellt und seit dem als reiner Online-Kanal betrieben wird, nicht unüblich, wird hier neben Katherine Kelly (The Night Manager/Mr. Selfridge) vor allem den neuen Gesichtern Greg Austin, Fady Elsayed, Sophie Hopkins und Vivian Oprah eine Chance gegeben.

Kelly spielt eine Lehrerin an der Coal Hill School, die bereits mehrfach Schauplatz in Doctor Who war. Die Schule war schon 1963 in der allerersten Folge An Unearthly Child zu sehen, 1988 tauchte sie zum 25-jährigen Jubiläum der Serie auf und dann noch einmal zum 50-jährigen, als Clara Oswald dort Lehrerin wurde. Nun wird die Coal Hill Scholl Hauptschauplatz einer eigenen Serie rund um vier Schüler, die neben Hausaufgaben und Schulabschluss, Freunden, Familie und üblichen Sorgen von Teenagern mit ihren eigenen Geheimnissen auch mit den Problemen, die die vielen Zeitreiseaktivitäten an der Schule hinterließen, zu kämpfen haben: Das Raum-Zeit-Gefüge ist durcheinander und etwas von der anderen Seite versucht immer wieder durchzudringen und sucht eine Chance, um alles und jeden zu töten.

Co-Produzent Steven Moffat vergleicht es gar mit einem britischen Buffy:

"Es gibt nichts spannenderes als Stars zu treffen, von denen noch niemand gehört hat. Wir hatten letzte Woche den Read-Through für die ersten paar Folgen, und da war eine ganze Reihe von ihnen. Coal Hill School war Teil von Doctor Who seit dem ersten Shoot in 1963, aber diese Serie ist alles andere als Geschichte. Class ist dunkel und sexy und sehr aktuell. Ich habe mich immer gefragt, ob es eine britische Buffy geben könnte - es brauchte den brillianten Patrick Ness um rauszufinden, wie man es möglich macht."


Der Jugendbuchautor Patrick Ness (Sieben Minuten nach Mitternacht) schrieb das Drehbuch zu der in der Gegenwart angesiedelten Serie, die von BBC Wales, BBC America und BBC Worldwide produziert wird. Ende des Jahres sollen die ersten Folgen bei BBC Three zur Verfügung stehen. Eine spätere Ausstrahlung bei BBCone ist angedacht. Für Deutschland besteht die Hoffnung, dass Class bei Einsfestival laufen könnte - der Sender brachte in diesem Jahr Doctor Who zurück ins FreeTV und zeigte die Folgen ab der 5. Staffel zur Primetime.  Dass so mehr Whoniverse auch deutlich aktueller hier zu Lande einen Platz findet, wäre wünschenswert.

Meet the Cast of Class in 360° | EXCLUSIVE

Doctor Who: Steven Moffat steigt aus, keine neue Staffel in 2016

Mit Blink, The Girl in the Fireplace, The Empty Child/The Doctor Dances und Silence in the Library/Forest of the Dead schrieb Steven Moffat mit die nachhaltig beeindruckensten Doctor Who-Folgen seit dem Reboot 2005. Mit dem Wechsel von David Tennant zu Matt Smith als Doctor übernahm er im Jahr 2010 die komplette Verantwortung der Show von Vorgänger Russel T. Davies. Nun wird Moffat die weltweit beliebte und erfolgreiche Kultshow verlassen.

Bereits in Interviews zum letzten Weihnachtsspecial klang durch, dass er mit diesem Gedanken spielt und nahm es als Begründung, warum er River Song wieder auftauchen ließ und ihre Timeline beendete.

Nun ist es offiziell: Dieses Jahr wird es keine neue Staffel geben, lediglich eine Sonderfolge traditionell am 1. Weihnachtsfeiertag. Die näshte Staffel wird im Frühjahr 2017 laufen und Steven Moffats Abschiedsrunde sein. Die Entscheidung so lange zu warten fiel laut Charlotte Moore, Leiterin bei BBCone, dadurch, dass 2016 mit Olympia und weiteren Events bereits sehr voll sei und man Moffats groß geplanten Finale genug Raum geben möchte.

Am Ende der dann zehnten Staffel übergibt Moffat den Showrunner-Staffelstab an Chris Chibnall, der sich vor allem mit seiner mehrfach preisgekrönten Show Broadchurch (und der US-Version Gracepoint) einen Namen gemacht hat. Chibnall ist selber großer Fan und hat bereits einige Episoden für Doctor Who (42/Dinosaurs on the Spaceship/Cold Blood u.w.) und Torchwood (Countrycide/Kiss Kiss, Bang Bang/Exit Wounds u.w.) geschrieben.

"Es fühlt sich schon komisch an über den Abgang zu sprechen, wenn ich doch gerade die Arbeit an den Skripten für die zehnte Staffel begonnen habe, aber Tatsache ist, dass mein Timey-Wimey schwindet. Während Chris seinen letzten Broadchurch-Lauf hat (Anm.d.R:eine dritte Staffel wurde heute angekündigt), werde ich den besten Job des Universums zu Ende bringen und die TARDIS für ihn warm halten. Es bedurfte einer Menge Gin und Tonic um ihn da rein zu reden, aber ich bin überglücklich, dass einer der wahren Stars des britischen Fernsehdramas den Time Lord weiter in die Zukunft führen wird. Zum Start der elften Staffel wird Chris Chibnall der neue Showrunner von Doctor Who. Und ich werde in einen Container geworfen."

So Steven Moffat in einem Interview mit der Radio Times. Chris Chabnell meldete sich auch bereits zu Wort:

"Doctor Who ist das ultimative BBC-Programm: kühn, einzigartig, äußerst unterhaltsam, und weltweit beliebt. Es ist also ein Privileg und eine Freude der nächste Kurator dieser witzigen, gruseligen und emotionalen Familienshow zu sein. Ich liebe Doctor Who seit ich vier Jahre alt war, und ich genieße den Gedanken daran mit dem außergewöhnlichen Team von BBC Wales zu arbeiten und neue Charaktere, neue Kreaturen und neue Welten zu entwickeln, die der Doctor erkunden kann. Steven hat das Unmögliche geschafft und den kreativen Ehrgeiz kontinuierlich voran getrieben und dabei Doctor Who weltweit weiter in der Popularität wachsen lassen. Er war ein umwerfender und mutiger Showrunner, und wenn ich seine Pläne und Geschichten für 2017 so höre, dann ist klar dass er mit einem großen Bang gehen wird. Einfach um mir das Leben schwierig zu machen."

David Tennant interviews Stephen Moffat - Doctor Who Confidential - BBC

River Song's timeline 2016 version

Doctor Who: Einsfestival holt die Kultshow zur Primetime ins Free-TV

Es geschehen noch Wunder: Überraschend holt sich Einsfestival Doctor Who ins Programm - und das zur besten Sendezeit. Die britische Kultshow, die in Großbritannien mit Unterbrechungen seit über 50 Jahren bei der BBC läuft, wurde in Deutschland bislang eher stiefmütterlich behandelt. Die Klassikepisoden sowie ältere TV-Filme liefen zwar in den 90ern vereinzelt bei RTLplus sowie Vox, doch die Ausstrahlung der neueren Folgen verlief am Sonntagnachmittag bei ProSieben 2008 im Sande. Seit dem gab es die international erfolgreiche Serie nur noch im PayTV zu sehen.

Ab dem 29. Februar nun zeigt Einsfestival von Montag bis Donnerstag je zwei Folgen der 5. Staffel im Doppelpack zur Primetime um 20:15 Uhr. Weiter geht es dann mit Staffel sechs bis acht ab dem 16. März jeden Mittwoch in Einzelepisoden. Ob die ersten vier Staffeln der New Who-Generation (2005) oder auch die neueren Folgen mit Peter Capaldi ebenfalls zeitnah bei Einsfestival zu sehen sein werden, ist noch nicht bekannt. 

Auch wenn es ungewöhnlich anmutet - mit der 5. Staffel zu beginnen ist kein schlechter Schachzug und hat bereits für PayTV-Sender Fox gut funktioniert. Durch den Wechsel von Showrunner Russel T. Davies zu Steven Moffat ebenso wie vom zehnten Doctor David Tennant zu Matt Smiths Eleven zwischen der vierten und fünften Staffel gab es nochmal einen kleinen Reboot innerhalb der Serie. Die Auftaktfolge The Eleventh Hour fasst alles nötige Vorwissen nochmal zusammen und führt Neulinge gekonnt in die lange Doctor Who-Geschichte ein.

Es ist ein weiterer Schritt der ARD ihren Spartenkanal "für junge Erwachsene" attraktiver und moderner zu gestalten. So wird auf Einsfestival durch eine Zusammenarbeit mit NBC etwa auch ab dem 26.1. immer Montags bis Freitags um 23 Uhr die beliebte "The Tonight Show" mit Jimmy Fallon vom Vortag (USA) in der Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt. Man kann also gespannt sein, was der öffentlich-rechtlichen Sender dieses Jahr noch für uns bereit hält.

New Doctor Who Trailer featuring the Doctor and Amy! - BBC One

Doctor Who Staffel 5 Trailer ( Deutsch )

Weihnachten mit Doctor Who - ein Rückblick

Doctor Who blickt inzwischen auf eine 52jährige Geschichte zurück - doch die mittlerweile als Tradition gesehenen Sonderfolgen zu Weihnachten, die zu den meist gesehenen Episoden zählen, sind erst mit dem Reboot 2005 fester Bestandteil der Serie. Von den neuen Doctoren hat lediglich Christopher Ecclestons Nine auf Grund seines frühen Ausscheidens kein eigenes Special. Allerdings spielt gleich seine dritte Episode The Unquiet Dead mit Charles Dickens zumindest inhaltlich am 1. Weihnachtsfeiertag 1869.

Zwar wurde bereits 1965 zum ersten Mal eine Doctor Who-Folge an Weihnachten ausgestrahlt, dies war allerdings lediglich die siebte Episode der 12teiligen Reihe The Daleks´ Master Plan. Am Ende richtet sich der Doctor an die Zuschauer zu Hause und wünscht ihnen ein frohes Fest. The Feast of Steven gehört zu den nach wie vor verschollenen Episoden und ist lediglich mit der Audiospur und Standbildern rekonstruiert vorhanden.


Viele der Sonderfolgen hatten wichtige Plotpunkte als Bestandteil - sei es die Einführung einer neuen Companion oder gar die Regeneration des Doctors. Doch der Reihe nach:

David Tennant wurde am 1. Weihnachtsfeiertag 2005 als zehnter Doctor eingeführt. Die bereits seit einer Staffel als Companion bekannte Rose half nicht nur dem Doctor bei der Regeneration, sondern stellte stellvertretend für die ebenfalls oftmals mit Regenerationen unerfahrenen neuen Whovians die nötigen Verständnisfragen. Den größten Teil der Christmas Invasion stehen Rose, ihre Mutter, Freund Mickey, Ministerin Harriet Jones sowie Spezialeinheit UNIT ganz ohne Hilfe des bewußtlosen Timelords den aggressiven Sycorax gegenüber, die unter anderem als Weihnachtsmänner und Christbäume getarnte Kampfroboter zum Angriff nutzen.


Im nächsten Jahr war Rose schon nicht mehr dabei - The Runaway Bride war die erste Folge nach Doomsday. Ursprünglich war angedacht, dass Catherine Tate als Donna Noble nur für diese eine Episode den Doctor begleitet - wenn auch eher unfreiwillig, denn eigentlich ging sie gerade den Weg zum Altar um ihren Freund zu heiraten, als sie auf mysteriöse Weise auf einmal in der TARDIS landet. Aber sowohl Catherine Tate als auch Showrunner Russel T. Davies als auch die Zuschauer hatten so große Freude an dem Charakter, dass Donna später als reguläre Companion zurückkehrte.


Weihnachten 2007 dann kracht das Raumschiff Titanic in die TARDIS und führt den Doctor auf das Kreuzfahrtschiff mit Reisenden aus der ganzen Galaxis, die unter anderem die Erde als touristisches Reiseziel haben. Als einmalige Companion stand Kylie Minogue als Astrid Peth, eine Bedienstete der Titanic, dem Doctor zur Seite. Wilfred Mott, der sich später als Donnas Großvater rausstellt, hat in Voyage of the Damned seinen ersten kurzen Auftritt:


Auch wenn es bereits an Weihnachten 2008 ausgestrahlt wurde, zählt The Next Doctor zu den Specials 2009 und wurde entsprechend im Boxset verkauft. Die Folge spielt mal wieder im viktorianischen London, am Heiligabend 1851. Kaum steigt der Doctor aus der TARDIS, schon wird nach ihm gerufen. Doch er ist gar nicht gemeint - anscheinend treibt sich schon eine spätere Regeneration zeitgleich dort (und dann) rum, gespielt von David Morrissey. Die beiden "Doctoren" kämpfen gemeinsam gegen die "Cybermen".

Nach den eher lockeren, allein stehenden Weihnachtsfolgen der letzten Jahre ging es 2009 dann wieder deutlich dramatischer zu. Am 1. Weihnachtsfeiertag sowie Neujahr wurde der Zweiteiler The End of Time ausgestrahlt. Die Doppelfolge markiert nicht nur das Ende der 4. Staffel, sondern ist auch der Abschied von sowohl David Tennant als zehnter Doctor als auch von Showrunner Russel T. Davies, der den Staffelstab an Steven Moffat weitergab.
Nachdem sich der Doctor auf dramatische Weise von seiner Companion Donna in Journey´s End trennen musste, war er viel zu lange alleine unterwegs. Eine Prophezeiung über seinen bald bevorstehenden Tod und die Rückkehr des Masters tun ein übriges, um die dunkle Seite des Timelords deutlich hervortreten zu lassen. Doch Donnas Großvater Wilfred steht treu an seiner Seite und hilft dem Doctor auf seine ganz eigene Art und Weise.

Am Ende des zweiten Teils, nach einer langen Verabschiedung seiner diversen Reisebegleiter, transformiert Ten dann schließlich zum von Matt Smith gespielten elften Doctor.

Das erste Christmas Special unter Leitung von Steven Moffat. Amy und Rory, die neuen Companions, befinden sich auf Hochzeitsreise auf einem intergalaktischen Kreuzfahrtschiffs und schweben wegen plötzlichen Turbulenzen in Gefahr, die durch einen das Wetter kontrollierenden griesgrämigen Scrooge-Verschnitt verursacht werden. Die Folge hat alles, was man für eine besinnliche Fernsehstunde an den Feiertagen braucht: Deutliche Anleihen an die Geschichte von Dickens, Liebe, fliegende Haie und einen schönen Song (mit Wissen späterer Folgen im Nachhinein auch nochmal anders deutbar "When you´re alone, Silence is all you know/you see/around" ;)):


2011 ging es auf nach Narnia! Quasi. The Doctor, the Widow and the Wardrobe  ist deutlich an die berühmte Fantasygeschichte und den entsprechenden Buchtitel angelehnt (auch wenn der deutsche Titel "Sternenhimmel" da nun nicht wirklich drauf hindeutet).
Kurz vor Weihnachten wird Madge Arwells Ehemann, ein Pilot im zweiten Weltkrieg, als über dem englischen Kanal verloren gemeldet. Madge hat Angst es ihren Kindern zu sagen und fährt mit ihnen in das Anwesen eines Verwandten aufs Land. Der dort angetroffene Hausmeister stellt sich als der Doctor heraus, dem Madge einige Jahre vorher sehr geholfen hat. Als Dank möchte er ihr nun helfen und den Kindern ihr bestes Weihnachtsfest aller Zeiten bescheren. Doch natürlich durchkreuzen auftauchende Aliens die Pläne und lassen das Ganze deutlich actionreicher und gefährlicher ausfallen, als angedacht.



London. In der viktorianischen Ära. Schon wieder! Nachdem sich der Doctor in The Angels take Manhattan endgültig von seinen Companions Amy und Rory trennen musste, hat er eigentlich den Kaffee auf und reist lange Zeit alleine mit dem Entschluss, sich aus den Angelegenheiten der Menschen zukünftig rauszuhalten.
Seine alten Verbündeten Strax, Madame Vastra und Jenny (die Paternoster-Gang), die derweil versuchten so gut wie möglich an seiner statt die Erde zu beschützen, wollen ihn umstimmen.
In The Snowmen taucht Jenna Coleman zum zweiten Mal auf. Als resolutes Kindermädchen umgeben von eisigen Kreaturen und keiner Scheu vor dem Doctor nicht minder mysteriös als bei ihrem überraschenden ersten Auftritt in Asylum of the Dalkes zu Beginn der siebten Staffel.


"Raggedy Man, Good Night!" - 2013, im Jubiläumsjahr, hieß es dann wieder einmal von einer lieb gewonnen Doctor-Generation Abschied zu nehmen. Am Ende von The Time of the Doctor  übernimmt Peter Capaldi die Kultrolle von Matt Smith.
Es ist eine der wirreren Folgen, was für Doctor Who schon echt was heißen will. Genauer aufgedröselt wäre der Inhalt hier nochmal nachzulesen. Runtergebrochen landet der Doctor bei der Verfolgung eines verschlüsselten Signals in einer Stadt namens Weihnachten, in der alle die Wahrheit sagen (müssen). Aus Gründen haben es so ziemlich alle Feinde des Doctors auf diesen Ort und natürlich ihn abgesehen und so schottet der Doctor die Stadt ab und bleibt viele Jahrhunderte lang als Beschützer dort, wohl wissend, dass es für ihn dem Ende entgegen geht.

In der ersten Sonderfolge mit dem zwölften Doctor wurde es letztes Jahr dann auch gleich so richtig weihnachtlich - immerhin spielte Nick Frost als der Weihnachtsmann mit seinen Elfen eine wichtige Rolle. Über die scheinbare Realität von Santa Claus ist Clara mindestens so überrascht wie über die plötzliche Rückkehr des Doctors zu ihr. Auf der Suche nach Antworten die Santas Existenz erklären könnten, treffen Clara und der Doctor in einer Forschungsstation am Nordpol einige Wissenschaftler, die unwissentlich von einer außerirdischen Lebensform - den Kantrofarri /Traumkrabben - befallen sind. Die große Frage ist: Was ist Wirklichkeit und was ist Traum?

Das diesjährige Weihnachtsspecial mit dem Titel The Husbands of River Song läuft heute Abend um 18:15 deutscher Zeit auf BBCone.

Doctor Who Christmas Special 2015: Next Time Trailer - BBC

Doctor Who - Once Upon A Christmas Song

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