Doctor Who

Doctor Who: Steven Moffat steigt aus, keine neue Staffel in 2016

Mit Blink, The Girl in the Fireplace, The Empty Child/The Doctor Dances und Silence in the Library/Forest of the Dead schrieb Steven Moffat mit die nachhaltig beeindruckensten Doctor Who-Folgen seit dem Reboot 2005. Mit dem Wechsel von David Tennant zu Matt Smith als Doctor übernahm er im Jahr 2010 die komplette Verantwortung der Show von Vorgänger Russel T. Davies. Nun wird Moffat die weltweit beliebte und erfolgreiche Kultshow verlassen.

Bereits in Interviews zum letzten Weihnachtsspecial klang durch, dass er mit diesem Gedanken spielt und nahm es als Begründung, warum er River Song wieder auftauchen ließ und ihre Timeline beendete.

Nun ist es offiziell: Dieses Jahr wird es keine neue Staffel geben, lediglich eine Sonderfolge traditionell am 1. Weihnachtsfeiertag. Die näshte Staffel wird im Frühjahr 2017 laufen und Steven Moffats Abschiedsrunde sein. Die Entscheidung so lange zu warten fiel laut Charlotte Moore, Leiterin bei BBCone, dadurch, dass 2016 mit Olympia und weiteren Events bereits sehr voll sei und man Moffats groß geplanten Finale genug Raum geben möchte.

Am Ende der dann zehnten Staffel übergibt Moffat den Showrunner-Staffelstab an Chris Chibnall, der sich vor allem mit seiner mehrfach preisgekrönten Show Broadchurch (und der US-Version Gracepoint) einen Namen gemacht hat. Chibnall ist selber großer Fan und hat bereits einige Episoden für Doctor Who (42/Dinosaurs on the Spaceship/Cold Blood u.w.) und Torchwood (Countrycide/Kiss Kiss, Bang Bang/Exit Wounds u.w.) geschrieben.

"Es fühlt sich schon komisch an über den Abgang zu sprechen, wenn ich doch gerade die Arbeit an den Skripten für die zehnte Staffel begonnen habe, aber Tatsache ist, dass mein Timey-Wimey schwindet. Während Chris seinen letzten Broadchurch-Lauf hat (Anm.d.R:eine dritte Staffel wurde heute angekündigt), werde ich den besten Job des Universums zu Ende bringen und die TARDIS für ihn warm halten. Es bedurfte einer Menge Gin und Tonic um ihn da rein zu reden, aber ich bin überglücklich, dass einer der wahren Stars des britischen Fernsehdramas den Time Lord weiter in die Zukunft führen wird. Zum Start der elften Staffel wird Chris Chibnall der neue Showrunner von Doctor Who. Und ich werde in einen Container geworfen."

So Steven Moffat in einem Interview mit der Radio Times. Chris Chabnell meldete sich auch bereits zu Wort:

"Doctor Who ist das ultimative BBC-Programm: kühn, einzigartig, äußerst unterhaltsam, und weltweit beliebt. Es ist also ein Privileg und eine Freude der nächste Kurator dieser witzigen, gruseligen und emotionalen Familienshow zu sein. Ich liebe Doctor Who seit ich vier Jahre alt war, und ich genieße den Gedanken daran mit dem außergewöhnlichen Team von BBC Wales zu arbeiten und neue Charaktere, neue Kreaturen und neue Welten zu entwickeln, die der Doctor erkunden kann. Steven hat das Unmögliche geschafft und den kreativen Ehrgeiz kontinuierlich voran getrieben und dabei Doctor Who weltweit weiter in der Popularität wachsen lassen. Er war ein umwerfender und mutiger Showrunner, und wenn ich seine Pläne und Geschichten für 2017 so höre, dann ist klar dass er mit einem großen Bang gehen wird. Einfach um mir das Leben schwierig zu machen."

David Tennant interviews Stephen Moffat - Doctor Who Confidential - BBC

River Song's timeline 2016 version

Doctor Who: Einsfestival holt die Kultshow zur Primetime ins Free-TV

Es geschehen noch Wunder: Überraschend holt sich Einsfestival Doctor Who ins Programm - und das zur besten Sendezeit. Die britische Kultshow, die in Großbritannien mit Unterbrechungen seit über 50 Jahren bei der BBC läuft, wurde in Deutschland bislang eher stiefmütterlich behandelt. Die Klassikepisoden sowie ältere TV-Filme liefen zwar in den 90ern vereinzelt bei RTLplus sowie Vox, doch die Ausstrahlung der neueren Folgen verlief am Sonntagnachmittag bei ProSieben 2008 im Sande. Seit dem gab es die international erfolgreiche Serie nur noch im PayTV zu sehen.

Ab dem 29. Februar nun zeigt Einsfestival von Montag bis Donnerstag je zwei Folgen der 5. Staffel im Doppelpack zur Primetime um 20:15 Uhr. Weiter geht es dann mit Staffel sechs bis acht ab dem 16. März jeden Mittwoch in Einzelepisoden. Ob die ersten vier Staffeln der New Who-Generation (2005) oder auch die neueren Folgen mit Peter Capaldi ebenfalls zeitnah bei Einsfestival zu sehen sein werden, ist noch nicht bekannt. 

Auch wenn es ungewöhnlich anmutet - mit der 5. Staffel zu beginnen ist kein schlechter Schachzug und hat bereits für PayTV-Sender Fox gut funktioniert. Durch den Wechsel von Showrunner Russel T. Davies zu Steven Moffat ebenso wie vom zehnten Doctor David Tennant zu Matt Smiths Eleven zwischen der vierten und fünften Staffel gab es nochmal einen kleinen Reboot innerhalb der Serie. Die Auftaktfolge The Eleventh Hour fasst alles nötige Vorwissen nochmal zusammen und führt Neulinge gekonnt in die lange Doctor Who-Geschichte ein.

Es ist ein weiterer Schritt der ARD ihren Spartenkanal "für junge Erwachsene" attraktiver und moderner zu gestalten. So wird auf Einsfestival durch eine Zusammenarbeit mit NBC etwa auch ab dem 26.1. immer Montags bis Freitags um 23 Uhr die beliebte "The Tonight Show" mit Jimmy Fallon vom Vortag (USA) in der Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt. Man kann also gespannt sein, was der öffentlich-rechtlichen Sender dieses Jahr noch für uns bereit hält.

New Doctor Who Trailer featuring the Doctor and Amy! - BBC One

Doctor Who Staffel 5 Trailer ( Deutsch )

Weihnachten mit Doctor Who - ein Rückblick

Doctor Who blickt inzwischen auf eine 52jährige Geschichte zurück - doch die mittlerweile als Tradition gesehenen Sonderfolgen zu Weihnachten, die zu den meist gesehenen Episoden zählen, sind erst mit dem Reboot 2005 fester Bestandteil der Serie. Von den neuen Doctoren hat lediglich Christopher Ecclestons Nine auf Grund seines frühen Ausscheidens kein eigenes Special. Allerdings spielt gleich seine dritte Episode The Unquiet Dead mit Charles Dickens zumindest inhaltlich am 1. Weihnachtsfeiertag 1869.

Zwar wurde bereits 1965 zum ersten Mal eine Doctor Who-Folge an Weihnachten ausgestrahlt, dies war allerdings lediglich die siebte Episode der 12teiligen Reihe The Daleks´ Master Plan. Am Ende richtet sich der Doctor an die Zuschauer zu Hause und wünscht ihnen ein frohes Fest. The Feast of Steven gehört zu den nach wie vor verschollenen Episoden und ist lediglich mit der Audiospur und Standbildern rekonstruiert vorhanden.


Viele der Sonderfolgen hatten wichtige Plotpunkte als Bestandteil - sei es die Einführung einer neuen Companion oder gar die Regeneration des Doctors. Doch der Reihe nach:

David Tennant wurde am 1. Weihnachtsfeiertag 2005 als zehnter Doctor eingeführt. Die bereits seit einer Staffel als Companion bekannte Rose half nicht nur dem Doctor bei der Regeneration, sondern stellte stellvertretend für die ebenfalls oftmals mit Regenerationen unerfahrenen neuen Whovians die nötigen Verständnisfragen. Den größten Teil der Christmas Invasion stehen Rose, ihre Mutter, Freund Mickey, Ministerin Harriet Jones sowie Spezialeinheit UNIT ganz ohne Hilfe des bewußtlosen Timelords den aggressiven Sycorax gegenüber, die unter anderem als Weihnachtsmänner und Christbäume getarnte Kampfroboter zum Angriff nutzen.


Im nächsten Jahr war Rose schon nicht mehr dabei - The Runaway Bride war die erste Folge nach Doomsday. Ursprünglich war angedacht, dass Catherine Tate als Donna Noble nur für diese eine Episode den Doctor begleitet - wenn auch eher unfreiwillig, denn eigentlich ging sie gerade den Weg zum Altar um ihren Freund zu heiraten, als sie auf mysteriöse Weise auf einmal in der TARDIS landet. Aber sowohl Catherine Tate als auch Showrunner Russel T. Davies als auch die Zuschauer hatten so große Freude an dem Charakter, dass Donna später als reguläre Companion zurückkehrte.


Weihnachten 2007 dann kracht das Raumschiff Titanic in die TARDIS und führt den Doctor auf das Kreuzfahrtschiff mit Reisenden aus der ganzen Galaxis, die unter anderem die Erde als touristisches Reiseziel haben. Als einmalige Companion stand Kylie Minogue als Astrid Peth, eine Bedienstete der Titanic, dem Doctor zur Seite. Wilfred Mott, der sich später als Donnas Großvater rausstellt, hat in Voyage of the Damned seinen ersten kurzen Auftritt:


Auch wenn es bereits an Weihnachten 2008 ausgestrahlt wurde, zählt The Next Doctor zu den Specials 2009 und wurde entsprechend im Boxset verkauft. Die Folge spielt mal wieder im viktorianischen London, am Heiligabend 1851. Kaum steigt der Doctor aus der TARDIS, schon wird nach ihm gerufen. Doch er ist gar nicht gemeint - anscheinend treibt sich schon eine spätere Regeneration zeitgleich dort (und dann) rum, gespielt von David Morrissey. Die beiden "Doctoren" kämpfen gemeinsam gegen die "Cybermen".

Nach den eher lockeren, allein stehenden Weihnachtsfolgen der letzten Jahre ging es 2009 dann wieder deutlich dramatischer zu. Am 1. Weihnachtsfeiertag sowie Neujahr wurde der Zweiteiler The End of Time ausgestrahlt. Die Doppelfolge markiert nicht nur das Ende der 4. Staffel, sondern ist auch der Abschied von sowohl David Tennant als zehnter Doctor als auch von Showrunner Russel T. Davies, der den Staffelstab an Steven Moffat weitergab.
Nachdem sich der Doctor auf dramatische Weise von seiner Companion Donna in Journey´s End trennen musste, war er viel zu lange alleine unterwegs. Eine Prophezeiung über seinen bald bevorstehenden Tod und die Rückkehr des Masters tun ein übriges, um die dunkle Seite des Timelords deutlich hervortreten zu lassen. Doch Donnas Großvater Wilfred steht treu an seiner Seite und hilft dem Doctor auf seine ganz eigene Art und Weise.

Am Ende des zweiten Teils, nach einer langen Verabschiedung seiner diversen Reisebegleiter, transformiert Ten dann schließlich zum von Matt Smith gespielten elften Doctor.

Das erste Christmas Special unter Leitung von Steven Moffat. Amy und Rory, die neuen Companions, befinden sich auf Hochzeitsreise auf einem intergalaktischen Kreuzfahrtschiffs und schweben wegen plötzlichen Turbulenzen in Gefahr, die durch einen das Wetter kontrollierenden griesgrämigen Scrooge-Verschnitt verursacht werden. Die Folge hat alles, was man für eine besinnliche Fernsehstunde an den Feiertagen braucht: Deutliche Anleihen an die Geschichte von Dickens, Liebe, fliegende Haie und einen schönen Song (mit Wissen späterer Folgen im Nachhinein auch nochmal anders deutbar "When you´re alone, Silence is all you know/you see/around" ;)):


2011 ging es auf nach Narnia! Quasi. The Doctor, the Widow and the Wardrobe  ist deutlich an die berühmte Fantasygeschichte und den entsprechenden Buchtitel angelehnt (auch wenn der deutsche Titel "Sternenhimmel" da nun nicht wirklich drauf hindeutet).
Kurz vor Weihnachten wird Madge Arwells Ehemann, ein Pilot im zweiten Weltkrieg, als über dem englischen Kanal verloren gemeldet. Madge hat Angst es ihren Kindern zu sagen und fährt mit ihnen in das Anwesen eines Verwandten aufs Land. Der dort angetroffene Hausmeister stellt sich als der Doctor heraus, dem Madge einige Jahre vorher sehr geholfen hat. Als Dank möchte er ihr nun helfen und den Kindern ihr bestes Weihnachtsfest aller Zeiten bescheren. Doch natürlich durchkreuzen auftauchende Aliens die Pläne und lassen das Ganze deutlich actionreicher und gefährlicher ausfallen, als angedacht.



London. In der viktorianischen Ära. Schon wieder! Nachdem sich der Doctor in The Angels take Manhattan endgültig von seinen Companions Amy und Rory trennen musste, hat er eigentlich den Kaffee auf und reist lange Zeit alleine mit dem Entschluss, sich aus den Angelegenheiten der Menschen zukünftig rauszuhalten.
Seine alten Verbündeten Strax, Madame Vastra und Jenny (die Paternoster-Gang), die derweil versuchten so gut wie möglich an seiner statt die Erde zu beschützen, wollen ihn umstimmen.
In The Snowmen taucht Jenna Coleman zum zweiten Mal auf. Als resolutes Kindermädchen umgeben von eisigen Kreaturen und keiner Scheu vor dem Doctor nicht minder mysteriös als bei ihrem überraschenden ersten Auftritt in Asylum of the Dalkes zu Beginn der siebten Staffel.


"Raggedy Man, Good Night!" - 2013, im Jubiläumsjahr, hieß es dann wieder einmal von einer lieb gewonnen Doctor-Generation Abschied zu nehmen. Am Ende von The Time of the Doctor  übernimmt Peter Capaldi die Kultrolle von Matt Smith.
Es ist eine der wirreren Folgen, was für Doctor Who schon echt was heißen will. Genauer aufgedröselt wäre der Inhalt hier nochmal nachzulesen. Runtergebrochen landet der Doctor bei der Verfolgung eines verschlüsselten Signals in einer Stadt namens Weihnachten, in der alle die Wahrheit sagen (müssen). Aus Gründen haben es so ziemlich alle Feinde des Doctors auf diesen Ort und natürlich ihn abgesehen und so schottet der Doctor die Stadt ab und bleibt viele Jahrhunderte lang als Beschützer dort, wohl wissend, dass es für ihn dem Ende entgegen geht.

In der ersten Sonderfolge mit dem zwölften Doctor wurde es letztes Jahr dann auch gleich so richtig weihnachtlich - immerhin spielte Nick Frost als der Weihnachtsmann mit seinen Elfen eine wichtige Rolle. Über die scheinbare Realität von Santa Claus ist Clara mindestens so überrascht wie über die plötzliche Rückkehr des Doctors zu ihr. Auf der Suche nach Antworten die Santas Existenz erklären könnten, treffen Clara und der Doctor in einer Forschungsstation am Nordpol einige Wissenschaftler, die unwissentlich von einer außerirdischen Lebensform - den Kantrofarri /Traumkrabben - befallen sind. Die große Frage ist: Was ist Wirklichkeit und was ist Traum?

Das diesjährige Weihnachtsspecial mit dem Titel The Husbands of River Song läuft heute Abend um 18:15 deutscher Zeit auf BBCone.

Doctor Who Christmas Special 2015: Next Time Trailer - BBC

Doctor Who - Once Upon A Christmas Song

Doctor Who: Erster Trailer zum Weihnachtsspecial mit River Song

Direkt im Anschluss an das Finale der neunten Staffel Doctor Who gestern Abend zeigte die BBC gleich zwei Trailer für die traditionelle Weihnachtsfolge.
Dieses Jahr gibt es ein besonderes Geschenk: Alex Kingston kehrt nochmal als River Song zurück und trifft zum ersten Mal auf den zwölften Doctor.

Showrunner Steven Moffat verriet in einem Interview mit Radio Times bereits, zu welcher Zeit auf Rivers Timeline das Treffen stattfindet wird:
"Eigentlich ist es recht egal, aber für die, die es interessiert: Es ist direkt nach The Angels Take Manhattan (2012). River hat gerade gesehen wie Matt Smiths Doctor Amy und Rory verloren hat und natürlich spielt die Episode vor The Name of the Doctor (2013), weil sie da schon tot ist."

Als weitere Gastschauspieler werden Greg Davies (Cuckoo) und Matt Lucas (Little Britain) zu sehen sein.
BBCone zeigt "The Husbands of River Song" am ersten Weihnachtsfeiertag um 18:15 Uhr deutscher Zeit.

Doctor Who Christmas Special 2015: Official TV Trailer – BBC

Doctor Who Christmas Special 2015: Next Time Trailer - BBC

Doctor Who: Name des Weihnachtsspecials steht fest

Pünktlich zum 1. Dezember hat die BBC den Titel des diesjährigen Weihnachtsspecials von Doctor Who veröffentlicht. Es trägt den Namen "The Husbands of River Song". Hierfür gibt es ein Wiedersehen mit Alex Kingston in ihrer Rolle als River Song.

Ebenfalls bekannt gegeben wurde die Handlung:

Es ist Weihnachten auf einer entfernten menschlichen Kolonie und der Doctor sucht Zuflucht vor Weihnachtsliedern und lustigem Geweih-Kopfschmuck. Als aber um die Hilfe des Time Lords gebeten wird, befindet er sich in der Mannschaft von River Song und wird in eine schnelle und wilde Jagd durch die Galaxie geschleudert. König Hydroflax (Greg Davies) ist aufgebracht und sein riesiger Roboter-Leibwächter ist außer Kontrolle - und will sie alle kriegen! Wird Nardole (Matt Lucas) überleben? Und wann wird River herausfinden, wer der Doctor ist?

Damit wurde auch angekündigt, dass Greg Davies und Matt Lucas Rollen in dem Special übernehmen werden. Davies erhielt für seine Darstellung in Three's Cuckoo eine BAFTA-Nominierung. Einen BAFTA gewonnen hat Matt Lucas, den Fans von Little Britain als Darsteller neben David Walliams kennen.

Zur weiteren Verkürzung der Wartezeit gibt es bei der BBC außerdem einen Adventskalender bzw. "Abenteuer-Kalender" mit täglich neuen Überraschungen aus dem Whoniverse.

Als letzte Überraschung gab es noch ein neues Bild zum Weihnachtsspecial. Es gibt einen ersten Eindruck vom Roboter-Leibwächter und sollte Fans vor allem einer Hinsicht beruhigen: Der Doctor hält auf dem Bild endlich wieder einen Sonic Screwdriver in der Hand. Ein Klick auf der Bild führt zu einer größeren Version.

Poster The Husbands of River Song

Doctor Who: Peter Jackson trifft Twelve

Letzte Woche kursierten Bilder von Peter Capaldi beim Besuch des Hobbingen-Sets im Netz, heute heizt Peter Jackson die Gerüchteküche rund um eine mögliche Doctor Who-Episode aus Neuseeland gleich selbst weiter an.
Er stellte ein kurzes Video online, das ihn und seine Tochter bei einer typischen Sonntagsbeschäftigung zeigt: sie kümmert sich um seine Mails, er poliert die zahlreichen Oscars - und dann schaut Peter Capaldi in seiner Rolle als zwölfter Doctor vorbei und überbringt höchst persönlich einen Brief von Showrunner Steven Moffat und der BBC.

Dass Jackson eine (Doppel-)Folge übernehmen soll, steht schon länger im Raum. Der große Doctor Who-Fan sagte schon 2012, dass er sogar auf seine reguläre Gage verzichten würde, wenn er für seine Arbeit einen der neuen goldenen Daleks bekommen würde - dieser fährt im Video zumindest schon einmal durch seine Wohnung.

Bislang scheiterte es laut Moffat und Jackson hauptsächlich an einer Terminfindung bei den beiden viel beschäftigten Filmemachern und auch an den engen Budgetgrenzen der BBC.

"Ich glaube sein Plan ist es, dass wir alle gemeinsam sechs Monate in Neuseeland verbringen. Unser Plan ist es, dass er nach Cardiff kommt und das Ganze in 12 Tagen abdreht," so Moffat halb scherzhaft in einem Interview. "Ich bin mir nicht ganz sicher, was ein Filmregisseur, der alles tun kann was er mag, aus unseren engen Budget- und Zeitvorgaben rausholen kann. Man muss die Fähigkeit besitzen so zu tun als wäre man Peter Jackson , nur ohne Budget."

Peter Jackson Home Invasion Doctor Who

River ist zurück: Erstes Bild aus dem Doctor Who-Weihnachtsspecial

SPOILER

Achtung - Enthält Spoiler aus der aktuell laufenden 9. Staffel

Die Freude war groß als es hieß, dass Alex Kingston als River Song noch einmal zu Doctor Who zurückkehrt. In der diesjährigen Weihnachtsepisode trifft River das erste Mal (zumindest für die Zuschauer) auf Peter Capaldis zwölften Doctor.

"Das letzte Mal als der Doctor sie sah, war sie ein Geist. Das erste Mal als sie sich trafen, starb sie. Wie können sie sich also nun wieder sehen? Wie immer mit den so komplizierten Beziehungen im Universum, ist es alles eine Frage der Zeit...", so Showrunner Steven Moffat, als die Castingnews bekannt gegeben wurde.

Nun enthüllte er in einem Interview mit der Radio Times Details, zu welcher Zeit in Rivers Timeline die Episode angesiedelt ist:
"Eigentlich ist es recht egal, aber für die, die es interessiert: Es ist direkt nach The Angels Take Manhattan (2012). River hat gerade gesehen wie Matt Smiths Doctor Amy und Rory verloren hat und natürlich spielt die Episode vor The Name of the Doctor (2013), weil sie da schon tot ist."

Im selben Interview äußerte Moffat sich auch dazu, warum er River überhaupt noch einmal auftauchen lässt:
"Wir haben gerade Clara verloren, und ich wollte nicht gleich zu einer neuen Companion übergehen. Ich werde ehrlich sein - ich habe River Song zurück geholt, weil ich dachte, dass es eventuell sein könnte, dass ich es (Doctor Who) nie mehr schreiben würde, so dass das mein Abschied sein könnte."

Nicht zuletzt durch die vorsichtige Formulierung ist anzunehmen, dass Moffat der Serie noch erhalten bleiben wird.

Die finale Folge der aktuell laufenden neunten Staffel läuft am 5. Dezember, das Weihnachtsspecial wird traditionell am 25. Dezember ausgestrahlt.



River Song's timeline

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