Justice League

Justice League: HBO Max äußert sich zur Kritik am Snyder-Cut

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Vor rund einem Monat wurde bekannt gegeben, dass es zu Justice League nun doch den von Fans eingeforderten Snyder-Cut geben wird. Hierzu wurde die Kritik laut, dass Fans mittlerweile offensichtlich alles bekommen, wenn sie dies nur laut genug einfordern.

In einem Gespräch mit The Verve äußerte sich nun Tony Goncalves, CEO von Otter Media und damit zuständig für den Streaming-Dienst HBO Max, zu dieser Kritik:

"Ich weiß nicht, ob Nachgeben die richtige Art ist, darüber zu denken. Vermutlich gewinnt letztendlich der Konsument. [...] Wir befinden uns an einer Stelle, an der die Konsumenten laut sind. Die Konsumenten führen uns, und wir als Industrie müssen da absolut zuhören. Ich hatte mal einen Vorgesetzten, der einmal sagte: 'Industrie und Konsument sind nicht immer einer Meinung, aber die Konsumenten gewinnen tendenziell.' Es ist ein Balanceakt.

Wenn es sich um Video, Unterhaltung und Inhalt handelt, haben die Konsument noch nie so viel Auswahl wie heute gehabt, und sie haben mehr Stimmgewalt. Aber das bedeutet nicht, dass wir jetzt jeden Dollar in jedes Fandom, das existiert, investieren.

Ich denke, der Bezug zum Snyder-Cut und dem Friends-Fandom ist die Tatsache, dass die Konsumenten sich hier Gehör verschaffen und wir müssen zuhören. Das bedeutet nicht, dass wir jeden Film, der je gemacht wurde, neu machen. Aber ich finde, wir müssen dem definitiv Aufmerksamkeit schenken. Und das machen wir auch."

Der Snyder-Cut von Justice League soll im nächsten Jahr beim Streamingdienst HBO Max veröffentlicht werden.

Justice League: Was ist eigentlich der Snyder-Cut und wieso wird so ein Wirbel um ihn gemacht?

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Seit der Ankündigung, dass Zack Snyders ursprüngliche Version von Justice League doch noch das Licht der Welt erblicken wird, ist der sogenannte Snyder-Cut des Films in aller Munde. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass die DC-Fans über Jahre so vehement die Veröffentlichung dieser Filmfassung forderten, und wie unterscheidet sich der Snyder-Cut eigentlich von der Justice-League-Version, die im November 2017 in die Kinos kam? Die Antwort auf diese Fragen sind in der Entwicklung des DC Extended Universe zu finden und fallen etwas umfangreicher aus.

Snyder startet das DCEU

Nachdem Warner Bros. mit Christopher Nolans Dark-Knight-Trilogie von 2005 bis 2012 große Erfolge feiern konnte, richtete das Studio seinen Blick anschließend auf Superman. Nolan selbst hatte zwar mit Superhelden abgeschlossen, blieb aber zumindest als Produzent an Bord. Für die Regie sicherte sich Warner Bros. die Dienste von Zack Snyder, der 2013 dann auch Man of Steel in die Kinos brachte und Superman einen neuen Anstrich verpasste.

Die neue, etwas düstere Interpretation des ikonischen Helden schlug sich sowohl an den Kinokassen als auch beim Publikum zwar nicht überragend, war jedoch erfolgreich genug, dass Warner den Film anschließend als Startpunkt für ein eigenes Filmuniversum bestimmte und dessen Entwicklung in die Hände von Snyder legte. Der Regisseur hatte ursprünglich wohl einen Plan für insgesamt fünf Filme, wobei Batman v Superman: Dawn of Justice der düstere Tiefpunkt sein sollte, während die folgenden Justice-League-Abenteuer einen immer optimistischeren und hoffnungsvolleren Ton angenommen hätten.

Der Stock in der Speiche

Als Batman v Superman: Dawn of Justice im März 2016 in die Kinos kam, gab es allerdings den ersten Stolperstein für Zack Snyder und Warner Bros. Der Film kam bei vielen Zuschauern und Kritikern nicht gut an, allerdings gab es auch einige Fans. Finanziell war das Einspielergebnis mit 873 Millionen Dollar ebenfalls stark, allerdings auch nicht so gut, wie man es für den ersten gemeinsamen Leinwandauftritt von Batman, Superman und Wonder Woman erwarten würde.

Kritiken an Dawn of Justice drehten sich vor allem um die Tatsache, dass der Film vielen Zuschauern zu düster und auch zu lang gewesen war und zu wenig spaßige Momente enthielt. Das Problem für Justice League an dieser Stelle war der Zeitplan. Der Begann der Dreharbeiten war bereits für einen Monat, nachdem Batman v Superman: Dawn of Justice in den Kinos gestartet war, angesetzt. Viel Zeit für Anpassungen gab es also nicht. Allerdings wurden die ursprünglichen Pläne von Snyder tatsächlich erst einmal zu den Akten gelegt.

Wie der Regisseur später enthüllte, sollte Justice League in einer düsteren Zukunft spielen, die auch schon kurz in Batman v Superman: Dawn of Justice zu sehen war. In dieser hätte Darkseid Lois Lane getötet und anschließend Superman unter seine Kontrolle gebracht. Der Film hätte sich nun um Batmans Versuch gedreht, gemeinsam mit The Flash in die Vergangenheit zu reisen, um die Entwicklung zu stoppen. Warner Bros. war von dem Skript jedoch nicht begeistert und auch Snyder gab später zu, dass man aufgrund der Reaktionen zu Dawn of Justice so verunsichert war, dass man sich entschied, in eine andere Richtung zu gehen.

Snyder dreht seinen Film

Nachdem die ursprünglichen Ideen verworfen worden waren, machte sich Snyder mit einem neuen Drehbuch zunächst ans Werk. Die Dreharbeiten waren im Dezember 2016 abgeschlossen, und nun beginnt die eigentliche Geschichte des Snyder-Cuts. Im Januar 2017 hatte Snyder eine Schnittfassung des Films erstellt, welche allerdings rund vier Stunden umfasste. Diese schnitt er auf 2 Stunden und 20 Minuten zusammen und zeigte sie den Studioverantwortlichen.

Als Reaktion auf die Kritik an Dawn of Justice soll auch Snyders Version einen deutlich leichteren Ton gehabt haben und grob dem Plot der letztendlichen Kinofassung gefolgt sein. Batman und Wonder Woman rekrutieren die Helden der Erde, um Superman wiederzubeleben und Steppenwolf zu besiegen. Allerdings hatte Snyders Film viel mehr Hintergrundinfos sowie neue Nebenfiguren, und der Regisseur investierte deutlich mehr Zeit in den Aufbau der Welt.

Auch die gekürzte Version kam bei den Verantwortlichen von Warner Bros. allerdings nicht extrem gut an. Es wurde entschieden, dass der Film noch weitere Arbeit benötigt und Nachdrehs stattfinden sollten. Bevor es dazu kam, stieg Snyder jedoch aus dem Projekt aus. Hintergrund war der tragische Suizid seiner Tochter, in deren Folge sich der Regisseur mit seiner Frau Deborah, die Justice League als Produzentin betreute, aus der Öffentlichkeit zurückzog und die Arbeit an dem DC-Film abgab.

Joss Whedon übernimmt

Die undankbare Aufgabe, Justice League fertigzudrehen, fiel nun in die Hände von Joss Whedon. Dieser hatte mit The Avengers und Avengers: Age of Ultron bewiesen, dass er große Superheldenfilme drehen kann, im Falle von Justice League stand er jedoch vor einer Mammutaufgabe. Allein die Tatsache, dass die Stile von Snyder und Whedon nur bedingt ähnlich sind, wäre schon ein Problem für sich gewesen, das Studio Warner Bros. machte die Aufgabe aber noch schwerer.

So hatten die Studioverantwortlichen nach der Kritik an Batman v Superman: Dawn of Justice die Angewohnheit entwickelt, fast schon zu extrem auf Fanmeinungen und kritische Stimmen zu reagieren. Grundsätzlich mag es keine schlechte Sache sein, sich Kritik zu Herzen zu nehmen, Warner Bros. machte allerdings gern einmal gleich eine 180-Grad-Drehung. Die Zerstörung von Metropolis in Man of Steel war zu krass? Von jetzt an wird nur noch in menschenleeren Orten gekämpft! Dawn of Justice ist zu düster? Jeder DC-Film muss jetzt spaßig und leicht sein! Dawn of Justice ist zu lang? Justice League darf maximal eine Laufzeit von 120 Minuten haben!

Das erste Opfer der Studiopolitik war Suicide Squad. Nachdem ein eher spaßiger Trailer zum Film bei der Comic-Con relativ gut angekommen war, entschied sich das Studio kurzerhand, den gesamten Schnitt an das Unternehmen zu geben, welche auch den Trailer geschnitten hatte. Regisseur David Ayer hatte nicht mehr viel zu melden und musste mit ansehen, wie sein Film erheblich verändert wurde. Das fertige Ergebnis gilt für viele DC-Fans als mit Abstand schwächster Film des DCEU.

Joss Whedon hatte also keinen einfachen Job und versuchte, mit neuen Szenen ein halbwegs rundes Gesamtwerk zu schaffen. Unter anderem drehte er nahezu alle Szenen mit Superman neu, inklusive dessen Wiederbelebung, inszenierte ein neues Finale und schnitt vieles von der Hintergrundgeschichte von Aquaman, The Flash und Cyborg aus dem Film. Besonders Cyborg sollte eigentlich eine viel größere Rolle haben und wurde als emotionales Herz des Films beschrieben. Auch der Zeitreise-Aspekt soll in Snyders-Film noch eine kleine Rolle gespielt haben, und der Oberschurke Darkseid war tatsächlich zu sehen.

Fans fordern den Snyder-Cut

Am Ende kam mit Justice League im November 2017 ein Kompromissfilm in die Kinos. Wie bei vielen Kompromissen war am Ende niemand so wirklich zufrieden. Entsprechend dauerte es auch nicht lang, bis die ersten Fans die Veröffentlichung von Zack Snyders Version forderten. Das Hashtag #ReleaseTheSnyderCut wurde zum Markenzeichen der Bewegung. In der Folge gab es jedoch immer wieder unterschiedliche Aussagen darüber, ob und in welcher Form der Snyder-Cut überhaupt existiere. Klar war allerdings bald, dass Warner nicht einfach eine alternative Schnittfassung auf eine Blu-ray packen konnte. Der Snyder-Cut war ein unfertiger Film, der einiges an Aufwand benötigen würde, bevor er für eine Veröffentlichung bereit sei.

Über zwei Jahre passiert wenig und Warner Bros. erteilte dem Snyder-Cut wiederholt eine Absage. Im November 2019, als der Veröffentlichungstermin von Justice League sich zum zweiten Mal jährte, sorgte #ReleaseTheSnyderCut dann erneut für Aufsehen in den sozialen Netzwerken. Selbst Darsteller wie Gal Gadot und Ben Affleck schlossen sich der Forderung an. Daraufhin nahm Warner Bros. schließlich zum ersten Mal Kontakt zu dem Regisseur auf, und es begannen Gespräche darüber, wie eine Veröffentlichung des Snyder-Cuts aussehen könnte und vor allem, was sie kosten würde.

Im Mai erfolgte dann schließlich die offizielle Ankündigung. Zack Snyder erhält zwischen 20 und 30 Millionen Dollar, um die Postproduktion inklusive Musik und Effekte sowie zusätzliche Sprachaufnahmen an seiner Version von Justice League abschließen zu können. Dabei muss sich der Regisseur wohl auch zeitlich nicht mehr einschränken. Der Film soll eine Laufzeit von vier Stunden haben, wobei auch eine Veröffentlichung als Mini-Serie diskutiert wird. Bis es soweit ist, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Der Snyder-Cut soll 2021 beim Streaming-Dienst HBO Max erscheinen.

Justice League: Zack Snyder veröffentlicht erstes Bild von Darkseid

Nach der Ankündigung des Snyder-Cuts von Justice League verschwenden Warner Bros. und Regisseur Zack Snyder aktuell keine Zeit und veröffentlichen trotz der Tatsache, dass die Veröffentlichung erst für 2021 geplant ist, schon jetzt erstes Promomaterial. Nach einem Teaser am vergangenen Wochenende gewährte nun Snyder einen ersten Blick auf den Schurken Darkseid.

Darkseid wurde schon am Ende von Batman v Superman: Dawn of Justice angeteasert, glänzte in Justice League dann allerdings durch Abwesenheit. Dies ist jedoch nicht die Schuld von Zack Snyder, in dessen Filmversion der große DC-Schurke eine Rolle spielt. Da der Regisseur nun diese Fassung doch noch fertigstellen kann, wird damit auch Darkseid sein Debüt auf der Leinwand feiern.

Neben Snyder hat sich auch Darsteller Ray Porter (Argo) zu Wort gemeldet. Dieser hat Darkseid im Film gespielt, durfte dies bisher allerdings noch nicht verraten. Mit der Veröffentlichung des Bildes hat er nun aber die Erlaubnis erhalten, seine Mitwirkung zu enthüllen.

Der Snyder-Cut soll eine Laufzeit von vier Stunden haben und die ursprüngliche Version von Zack Snyder für Justice League zeigen. Für die Fertigstellung des Films investiert Warner Bros. noch einmal 25 bis 30 Millionen Dollar, die vor allem für die Postproduktion verwendet werden. Der Dreh weiterer Szenen ist nicht geplant. Die Veröffentlichung soll 2021 bei HBO Max erfolgen.

Justice League: Keine zusätzlichen Dreharbeiten für den Snyder-Cut

Seit der Ankündigung des Snyder-Cuts von Justice League in der vergangenen Woche kommen immer mehr Details zu dem Projekt ans Licht. Bisher bekannt war, dass HBO Max und Warner Bros. mit 20 bis 30 Millionen Dollar einiges an Geld in die Hand nehmen, um die ursprüngliche Version von Regisseur Zack Snyder zu verwirklichen. Allerdings scheint es auch Grenzen zu geben, in Hinblick auf den Aufwand, der betrieben werden soll.

So berichtet TheWrap, dass DC-Fans kein neues Filmmaterial erwarten sollten. Zusätzliche Sprachaufnahmen sind möglich, neue Szenen werden jedoch keine gedreht. Zack Snyder soll zwar durchaus den Wunsch für Nachdrehs geäußert haben, dieser wurde jedoch abgelehnt. Hintergrund ist die Tatsache, dass tatsächliche Dreharbeiten die Kosten zu stark in die Höhe treiben würden. Daher muss sich der Regisseur mit dem vorhandenen Material begnügen.

Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass der Film wohl in jedem Falle als Endpunkt für Snyders Version von DC gedacht ist. Es soll also im Anschluss keine weiteren DC-Filme des Regisseurs oder irgendwelche anderen Ableger geben.

Einen genauen Veröffentlichungstermin für den Snyder-Cut von Justice League gibt es bisher noch nicht. Der Film soll 2021 bei HBO Max erscheinen. Hierzulande ist Sky der Partner von HBO und auch von dem kommenden Streaming-Dienst, sodass der Film sehr wahrscheinlich zunächst bei dem Pay-TV-Anbieter erscheint. Offiziell bestätigt wurde dies aber noch nicht.

Justice League: Warner Bros. veröffentlicht erste Promo zum Snyder-Cut

Nachdem in der vergangenen Woche bekannt wurde, dass die Stimmen vieler Fans erhört wurden und Warner Bros. tatsächlich Zack Snyders Version von Justice League veröffentlichen wird, hat das Studio nicht lange gewartet, um ein erstes Promovideo zu veröffentlichen. Der Teaser enthält allerdings keine Ausschnitte aus dem Film. Stattdessen wurde die Szene festgehalten, in der Zack Snyder und Henry Cavill im Zuge eines Videochats mit Fans die Veröffentlichung des Snyder-Cuts bestätigen.

Seit der Bekanntgabe haben sich auch verschiedene Darsteller zum Thema geäußert. So veröffentlichte beispielsweise Ben Affleck ein Video auf Instagram, in dem er seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass die Version des Regisseurs nun doch noch erscheint. Auch Deathstroke-Darsteller Joe Manganiello meldete sich zu Wort und erklärt, dass die Filmversion auch die ursprüngliche Abspannszene enthalten werde, in der die Fans mehr von Deathstroke zu sehen bekommen.

Nach der offiziellen Ankündigung des Snyder-Cuts wurden in den vergangenen Tag zudem Rufe laut, auch die ursprüngliche Version von Suicide Squad zu veröffentlichen. Passend dazu machte unter anderem das Hashtag #ReleaseTheAyerCut die Runde. Auch Regisseur David Ayer zeigte sich in der Vergangenheit interessiert, veröffentlichte jetzt aber eine eher kryptische Twitter-Nachricht auf die Frage eines Fans, was es denn bedürfte, um den Film zu machen.

"Es ist nicht meine Entscheidung. Ich liebe Warner Bros. - sie werden im mein Heimatstudio sein und ich respektiere, den Weg, den das DCU unter ihrer Führung genommen hat. Meine Version von Suicide Squad wird vielleicht immer nur ein Gerücht bleiben. Und das ist auch ok."

Sollten sich sich die Verantwortlichen von Warner Bros. trotzdem für eine Veröffentlichung der Ayer-Version entscheiden, dürfte dies deutlich weniger aufwendig sein als im Falle von Justice League. So war der Film von Ayer grundsätzlich fertig, bevor das Studio und die Filmtrailer-Firma Trailer Park das vorhandene Material neu zusammengeschnitten haben, um Suicide Squad einen leichteren Ton zu geben.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Sache weiter entwickelt. Aktuell wird erst einmal am Snyder-Cut von Justice League gearbeitet. Die Veröffentlichung soll 2021 beim Streaming-Dienst HBO Max erfolgen.

#ReleaseTheSnyderCut | Only On HBO Max 2021

Justice League: Snyder-Cut erscheint 2021 bei HBO Max

Zack Snyder erhält nun doch noch einmal die Chance, seine Version der Comicverfilmung von Justice League der Welt zu präsentieren. Wie der Streaming-Dienst HBO Max ankündigte, wird man den sogenannten Snyder-Cut des Films im kommenden Jahr veröffentlichen.

Snyder hatte Justice League ursprünglich inszeniert und seine erste Fassung des Films soll eine Laufzeit von über vier Stunden gehabt haben. Diese sollte er auf Wunsch des Studios auf maximal 120 Minuten zusammenkürzen. Nach einer ersten neuen Schnittfassung, die um die 140 Minuten lang war, verließ Snyder das Projekt jedoch aufgrund einer familiären Tragödie. Daraufhin übernahm Joss Whedon das Szepter. Es wurden viele neue Szenen gedreht und ein finaler Film entstand, der sich deutlich von Snyders Version unterscheiden soll.

Nach dem enttäuschenden Start von Justice League wurde über die Jahre immer wieder spekuliert, ob Snyders Fassung existiert und viele Fans forderten, dass Warner Bros. seine ursprüngliche Version veröffentlicht. Unter anderem sorgte das Hashtag #ReleaseTheSnyderCut für Aufsehen, dem sich sogar die Darsteller des Films anschlossen.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, nahmen die Verantwortlichen von Warner Bros. bereits im vergangenen November erstmals Kontakt zu dem Regisseur und seiner Frau, die als Produzentin am Film aktiv war, auf. Mittlerweile sollen die Arbeiten am Snyder-Cut laufen, die vor allem Postproduktion umfassen.

Für die Version des Films nimmt Warner Bros. auch noch einmal einiges an Geld in die Hand. So soll das Budget zwischen 20 und 30 Millionen Dollar liegen. Das Geld wird sowohl für Schnitt, Effekte und die Musik genutzt. Zudem sollen die Darsteller wohl auch noch ein paar Dialoge aufnehmen.

In Hinblick auf die Laufzeit soll Snyder diesesmal keine Vorschriften von Warner Bros. bekommen. Aktuell wird allerdings noch überlegt, ob man den Film als vierstündige Fassung veröffentlicht oder eher als eine Art sechsteilige Mini-Serie. Spätestens im nächsten Jahr wissen die Fans mehr, wenn der Snyder-Cut von Justice League bei HBO Max erscheint.

Justice League: Retro-Trailer zum Heimkino-Verkaufsstart

Mit einem kultigen Promoclip zu Justice League im Charme der 70er-Jahre bewirbt Warner Bros. den Verkaufsstart für den Heimkinomarkt.

Justice League kam im November des vergangenen Jahres in die Kinos und blieb am Ende deutlich hinter den Erwartungen des Studios. Mit einem Einspielergebnis von insgesamt 656 Millionen Dollar ist der Film der bisher schwächste des DC Extended Universe. Die Produktionskosten belaufen sich auf 300 Millionen Dollar, Zusatzkosten für zum Beispiel für Marketing (150 Mio) nicht inbegriffen.

Um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, muss der Film das Zwei- bis Dreifache seiner Produktionskosten wieder einspielen, denn die Einnahmen gehen nicht 1:1 an das Filmstudio zurück. Inwieweit der Blu-ray-Verkauf hier noch entscheidend etwas verändert, bleibt abzuwarten.

Verkaufsstart von DVD und Blu-ray in Deutschland ist am 29. März in fünf Versionen: Standard, 4K Ultra HD, Limited Edition, 3D-Steelbook und 3D-Blu-ray. Auch bei diversen Streamingdiensten wird eine digitale Version von Justice League zum Kaufen oder Leihen verfügbar sein.

 

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Posted by Justice League Movie on Freitag, 9. März 2018

Justice League: Entfallene Szene zeigt schwarzen Superman-Anzug

Dass es aufgrund der Geschichte der Dreharbeiten von Justice League die eine oder andere geschnittene Szene gibt, dürfte niemanden überraschen. Nicht umsonst fordern bis heute viele Fans die originale Schnittfassung von Zack Snyder, da diese sich doch deutlich von der Kinofassung unterscheiden soll. Es erscheint allerdings unwahrscheinlich, dass eine solche Version tatsächlich noch erscheinen wird, und so müssen sich die Fans wohl mit entfallenen Szenen zufriedengeben.

Eine der entfallenen Szenen wurde nun online veröffentlicht. Sie zeigt Henry Cavill als Superman, der nach seiner Rückkehr ins Leben dem kryptonischen Raumschiff einen Besuch abstattet. Dabei ist auch der schwarze Superman-Anzug zu sehen. In der Originalfassung wurden wohl tatsächlich einige Szenen gedreht, in denen Superman in Schwarz unterwegs ist. Im fertigen Film waren diese jedoch nicht mehr enthalten.

Justice League kam im November des vergangenen Jahres in die Kinos und blieb am Ende deutlich hinter den Erwartungen des Studios. Mit einem Einspielergebnis von insgesamt 656 Millionen Dollar ist der Film der bisher schwächste des DC Extended Universe. Weltweit ist Batman v Superman mit 873 Millionen Dollar der kommerziell erfolgreichste Film des DCEU, gefolgt von Wonder Woman (821 Mio), Suicide Squad (745 Mio) und Man of Steel (668 Mio).

Superman Black Suit - Justice League (Cut Scene)

Einspielergebnis: Coco an der Chartspitze, Justice League auf dem Weg zu 600 Millionen Dollar

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Coco

Die weltweiten Kinocharts befanden sich am vergangenen Wochenende fest in der Hand von Pixar. Nachdem Coco in den USA schon am letzten Wochenende die Spitzenposition erobern konnte, gab es erneut kein Vorbeikommen an dem Animationsabenteuer. Der Film spielte rund 26,1 Millionen Dollar, was im Vergleich zur Vorwoche einen Rückgang von 48 Prozent bedeutet. Weltweit steht Coco nach zwei Wochen bei 279 Millionen Dollar.

Auf dem zweiten Platz folgte in den US-Kinocharts wie in der vergangenen Woche Justice League. Die Comicverfilmung spielte noch einmal 17 Millionen Dollar ein und steht in den Staaten damit insgesamt bei 197 Millionen Dollar. Das Gesamteinspielergebnis beträgt mittlerweile 567 Millionen Dollar.

Auf dem dritten Platz folgte Wonder mit 14 Millionen Dollar, während Platz 4 an Thor: Tag der Entscheidung ging. Der Marvel-Film konnte rund 8 Millionen Dollar am Wochenende an den Kinokassen umsetzen. In den Vereinigten Staaten steht der Film nun bei 291 Millionen Dollar. Weltweit konnte Thor 3 zudem die Marke von 800 Millionen Dollar knacken und kommt insgesamt auf ein Einspielergebnis von 816 Millionen Dollar.

In Deutschland lief Coco in der vergangenen Woche ebenfalls an und sorgte dafür, dass die deutschen Kinocharts mal wieder eine neue Nummer 1 haben. Mit 200.000 Besuchern und 1,7 Millionen Euro verdrängte der Animationsfilm Fack Ju Göhte von der Spitzenposition. Die Komödie sicherte sich mit 110.000 Zuschauern und 1 Million Euro Platz 2 in den Charts und kommt der Marke von sechs Millionen Zuschauern immer näher.

Der dritte Platz ging überraschend an Mord im Orient-Express, der hierzulande seit vier Wochen ziemlich konstant läuft. Rund 105.000 Zuschauer bedeuteten 960.000 Euro Einspielergebnis.

Einspielergebnis: Coco auf Platz 1 der US-Charts, Justice League weltweit bei 481 Millionen Dollar

Pixars neuester Animationsfilma Coco – Lebendiger als das Leben konnte sich in den amerikanischen Kinocharts wie erwartet die Spitzenposition sichern. Am verlängerten Thanksgiving-Wochenende spielte der Film rund 71 Millionen Dollar ein, wobei 49 Millionen Dollar von Freitag bis Sonntag eingenommen werden konnten.

Weltweit lief Coco zudem auch in einigen anderen Ländern an. Daher kommen noch einmal 82 Millionen Dollar zum weltweiten Einspielergebnis dazu. Insgesamt steht der Animationsfilm nach dem ersten Wochenende bei 153 Millionen Dollar. In Deutschland startet Coco am Donnerstag, unsere Kritik zum Film findet ihr hier.

Platz 2 in den US-Kinocharts sicherte sich Justice League. Die DC-Comicverfilmung spielte am zweiten Wochenende in den Vereinigten Staaten 40,7 Millionen Dollar ein. Damit kommt Justice League auf ein US-Einspielergebnis von 171 Millionen Dollar, weltweit sind es rund 481 Millionen Dollar. Abgerundet werden die Top 3 durch das Drama Wonder, das 22,3 Millionen Dollar an den Kinokassen umsetzen konnte.

In Deutschland lässt das Interesse an Fack Ju Göhte 3 nach fünf Wochen zwar langsam nach, rein finanziell reichte es an diesem Wochenende aber immer noch für Platz 1. Mit 210.000 verkauften Karten knackte die Fortsetzung mittlerweile die Marke von 5,5 Millionen Zuschauer und ist nun auf dem Weg zu 6 Millionen. Das Einspielergebnis betrug am Wochenende 1,9 Millionen Euro.

Aufgrund dieser Summe konnte Fack Ju Göhte 3 auch Neustart Paddington 2 auf den zweiten Platz verweisen. Der Kinderfilm lockte zwar mit 280.000 Zuschauern mehr Menschen in die Kinos, spielte dabei aber mit 1,65 Millionen Euro etwas weniger ein. Platz 3 geht an Mord im Orient Express mit 165.000 Zuschauern und 1,5 Millionen Euro. Auf Platz 4 folgt Justice League, der 120.000 Zuschauer in die Kinos lockte und 1,3 Millionen Euro einspielen konnte.

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