Marvel Cinematic Universe

Thor 4: Chris Hemsworth und Taika Waititi denken über eine Fortsetzung nach

Thor: Tag der Entscheidung ist gerade aus den Programmen der meisten Kinos verschwunden, aber schon am 26. April können die Zuschauer Chris Hemsworth in Avengers: Infinity War wieder als Thor sehen. Der Schauspieler macht sich zusammen mit Regisseur Taika Waititi aber bereits Gedanken über einen möglichen vierten Thor-Film.

Im Interview mit US Today erzählte Hemsworth, dass es sich während der Neujahrsferien in Australien mit Regisseur Taika Waititi getroffen habe. Da sei das Gespräch natürlich auch auf ihren gemeinsamen Thor-Film und eine mögliche Fortsetzung gekommen:

„Wir haben auf Thor 3 angestoßen. Aber wir haben auch überlegt, was wir mit Thor 4 machen könnten? Wir könnten dies und das tun. Wir haben mit Ideen herumgespielt.

Es hängt halt davon ab, wie die Avengers-Filme abschließen. Ich habe die Dreharbeiten beendet und jetzt werden sie es bearbeiten und sehen, wie die Geschichte ausgeht. Es gibt so viele miteinander verwobene Szenen, Geschichten und Charaktere. Thor 4 ist im Gespräch für einen späteren Zeitpunkt, wenn es gemacht werden sollte."

Von der Abspannszene in Doctor Strange abgesehen, verkörpert Hemsworth den Donnergott bisher in sieben Filmen. Die Dreharbeiten zum vierten Avengers-Film hat der Schauspieler gerade beendet und seinen Thor-Vertrag mit Marvel erfüllt. Somit ist es offen, ob er noch einmal in sein Superheldenkostüm schlüpfen wird. Hemsworth äußerte sich bereits zuvor, dass er Thor sehr gerne weiterhin spielen würde.

Black Widow: Marvel soll Autoren für einen Solofilm beauftragt haben

Außer Avenger-Kollege Hawkeye hat bisher nur Black Widow keinen Solofilm im Marvel Cinematic Universe bekommen. Das könnte sich jetzt ändern: Wie Variety von einer Quelle erfahren haben will, befindet sich ein eigenständiger Black-Widow-Film in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Marvel soll Jac Schaeffer (Olaf taut auf, Nasty Women) mit einem ersten Drehbuchentwurf beauftragt haben.

Die anonyme Quelle teilte mit, dass der Film noch kein grünes Licht von Marvel bekommen habe. Marvel-Präsident Kevin Feige soll sich persönlich aber mit mehreren Drehbuchautoren getroffen haben, bevor die Wahl auf Schaeffer fiel. Marvel hat die Meldung zum geplanten Black-Widow-Film bisher nicht kommentiert.

Ihren ersten Auftritt hatte Scarlett Johansson als Black Widow in dem Film Iron Man 2. Danach spielte sie die Figur in dem ersten Avengers-Film, Captain America: The Winter Soldier, Avengers: Age of Ultron und The First Avenger: Civil War. Zudem wird sie in den Filmen Avengers: Infinity War und Avengers 4 wieder zu sehen sein. Johansson teilte bereits im Frühjahr letzten Jahres mit, dass sie gerne einen Soloabenteuer ihrer Marvel-Heldin drehen würde.

Nach Avengers 4: Chris Hemsworth spricht über seine Zukunft als Thor im MCU

In Deutschland müssen die Zuschauer noch bis zum 26. April warten, ehe sie Chris Hemsworth wieder in seiner Rolle als Thor zu sehen bekommen. In Avengers: Infinity War hat der Donnergott, von der Abspannszene in Doctor Strange abgesehen, seinen sechsten Auftritt. Hemsworth hat gerade seine Dreharbeiten zum vierten Avengers-Film beendet und seinen Vertrag mit Marvel erfüllt.

Nach aktuellem Stand ist es noch unklar, ob der Schauspieler noch einmal in sein Superheldenkostüm schlüpfen wird. Im Gespräch mit IGN äußerte sich Hemsworth jetzt allerdings positiv über einen möglichen achten Auftritt als Thor.

"Ich habe vor zwei Tagen Avengers 4 beendet und das war mein Vertrag – mein bereits bestehender Vertrag ist jetzt erledigt, also das war es. Vor zwei oder drei Filmen dachte ich: 'Okay, ein paar mehr noch.' Ich genoss es, aber ich fühlte mich ein bisschen eingeschränkt."

Thor: Tag der Entscheidung scheint die Meinung von Chris Hemsworth allerdings geändert zu haben:

"Nach dieser letzten Erfahrung mit Taika [Waititi], und aktuell den letzten zwei Avengers-Teilen, habe ich das Gefühl, dass wir die Figur einige Male neu erfunden haben – selbst in den nächsten zwei Filmen entwickelt sie sich weiter. Du bekommst diese Möglichkeit in einem Franchise oft nicht. Ich verspüre definitiv ein neues Gefühl von Aufregung und Enthusiasmus, mehr als je zuvor. Wenn ich die Möglichkeit bekomme, es noch einmal zu tun, würde ich es gerne machen."

Es bleibt abzuwarten, ob und wann Marvel den Vertrag mit Hemsworth verlängert und so den Weg freimacht für weitere Thor-Filme.

Avengers: Infinity War - Teaser Trailer (deutsch/german) | Marvel HD

Jubiläen 2018: 200 Jahre Frankenstein, 80 Jahre Superman und 25 Jahre Hellboy

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Die letzten Tage von Superman

Diese Vorschau wirft einen Blick zurück auf die Geburt von Monstern, Helden und deren Schöpfer, die 2018 ein rundes Jubiläum feiern können – sofern die Maschinen nicht doch die Macht übernehmen oder die Nazis vom Mond aus ihre Invasion starten.

Nachdem dieses Jahr Dracula und Der Unsichtbare einen runden Geburtstag feiern konnten, ist 2018 Frankensteins Monster an der Reihe – vor 200 Jahren wurde das Geschöpf zusammengeflickt. Der Roman Frankenstein oder Der moderne Prometheus von Mary W. Shelley erschien erstmals 1818.

Vor 190 Jahren am 8. Februar 1828, wurde einer der Wegbereiter der modernen Science-Fiction in Nantes geboren. Jules Verne war mit Romanen wie Reise zum Mittelpunkt der Erde oder Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer schon zu Lebzeiten weltberühmt.

Jack the Ripper sorgte vor 130 Jahre im Londoner Stadtteil Whitechapel für Schrecken. Ebenfalls im Jahr 1888 wurde Friedrich Wilhelm Murnau geboren, der später das Kinopublikum mit seiner Dracula-Adaption Nosferatu – Eine Symphonie des Grauen in Angst versetzte.

Die Marsianer starteten vor 120 Jahren ihre erste Invasion der Erde – nachzulesen in dem 1898 erschienen Roman Krieg der Welten von H. G. Wells.

Die Geschöpfe des 1928 geborenen Comiczeichners Peyo erfreuen noch heute jedes Kind: die Schlümpfe. Auch der Einfluss von Philip K. Dick ist immer noch immens. Der Autor von Blade Runner, Total Recall und vielen anderen Geschichten kam ebenfalls vor 90 Jahren auf die Welt.

Vor 80 Jahren kreiert der Franzosen Rob-Vel für den Verlag Dupuis die Comicfigur Spirou. Im selben Jahr, am 8. Mai 1938, wurde Jean Giraud alias Moebius geboren. 50 Jahre später im Jahr 1988 kam der erste von Moebius gezeichnete Silver-Surfer-Band heraus. Die größte Bedeutung für die Comicindustrie dürfte allerdings die Tatsache sein, dass Jerry Siegel und Joe Shuster im Frühjahr 1938 einen Verlag für ihr erstes Superman-Abenteuer fanden. 40 Jahre später flog dann erstmals Christopher Reeve als Superman über die Kinoleinwand.

1948 ist das Geburtsjahr von zwei sehr bedeutenden Fantasyautoren, die auch über Genregrenzen hinaus bekannt sind: Am 28. April wurde der Scheibenwelt-Schöpfer Terry Pratchett geboren. Fünf Monate später, am 20. September kann der Game-of-Thrones-Autor George R. R. Martin seinen 70. Geburtstag feiern.

Hammer Films drehte 1958 den ersten Dracula-Streifen mit Christopher Lee in der Titelrolle. Außerdem kam vor 60 Jahren Die verborgene Festung von Akira Kurosawa in die Kinos. Der Film beeinflusste Jahre später den jungen George Lucas bei der Entstehung von Star Wars.

Vor 55 Jahren hatte eine der heute bekanntesten Superheldengruppe ihren ersten Auftritt: Im September 1963 erschien das erste Heft der X-Men von Stan Lee und Jack Kirby. Im selben Jahr trat William Hartnell als Doctor Who seine Reise durch Raum und Zeit in der Tardis an.

In den Kinos liefen 1968 gleich zwei Filme, welche das Science-Fiction- und Horrorgenre nachhaltig prägen sollten: Planet der Affen und George R. Romeros Die Nacht der lebenden Toten. Außerdem erschien vor 50 Jahre mit Die drei ??? und das Gespensterschloss der erste Roman der drei Detektive aus Rocky Beach in Deutschland.

Was wäre das Slasher-Subgenre ohne Halloween – Die Nacht des Grauens? John Carpenters Horrorklassiker feierte im Oktober 1978 seine Premiere. In den amerikanischen Buchläden hatten die Horrorfans vor 40 Jahren die Auswahl zwischen gleich zwei Titeln von Stephen King: 1978 erschien der Roman The Stand und die Kurzgeschichtensammlung Nachtschicht.

Vor 30 Jahren startet mit dem Fantasyroman Der Drachenbeinthron Tad Williams Osten-Ard-Saga. Die Reihe wurde 2017 nach langer Pause mit Das Herz der verlorenen Dinge fortgesetzt. In den amerikanischen Kinos trieben 1988 Roger Rabbit und Beetlejuice ihr Unwesen. In Japan feierten hingegen die Animes Akira sowie Mein Nachbar Totoro von Hayao Miyazaki ihre Premieren.

Seit nunmehr 25 Jahre lässt Mike Mignola seinen Comichelden Hellboy gegen Vampire, Nazis und andere Monster antreten. Ein Vierteljahrhundert liegt auch der Start der Serien Akte X und Star Trek: Deep Space Nine zurück. 1993 kam zudem das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering und das Computerspiel Day of the Tentacle auf den Markt. Gesprochen haben in dem Jahr aber alle nur über Dinosaurier: 25 Jahre nach dem ersten Jurassic-Park-Film kann man die Urzeitechsen nächstes Jahr wieder in Jurassic World: Das gefallene Königreich im Kino bewundern.

Vor 20 Jahren öffnete der Donjon seine Tore, beziehungsweise erschien 1998 das erste Comicalbum der gleichnamigen Fantasyserie von Lewis Trondheim und Joann Sfar. Im selben Jahr verstarb Bob Kane, der zusammen mit Bill Finger den Superhelden Batman erschuf.

Zehn Jahre nach Kanes Tod, kam mit The Dark Knight der zweite Teil von Christopher Nolans Batman-Trilogie in die Kinos. Ebenfalls 2008 setzte der erste Iron-Man-Film den Startpunkt für das Marvel Cinematic Universe. Heute, 10 Jahre später, kann das Franchise auf 17 erfolgreiche Filme zurückblicken. Mit Black Panther, Avengers: Infinity War und Ant-Man and the Wasp sollen 2018 drei weitere Teile folgen.

Für das kommende Jahr zeichnen zwei Science-Fiction-Filme, deren Handlung im Jahr 2018 angesiedelt ist, ein eher düsteres Bild: Entweder die Maschinen haben, wie in Terminator: Die Erlösung (2008), bereits die Herrschaft über die Erde übernommen oder die Nazis starten, wie im Film Iron Sky (2012), vom Mond aus eine Invasion. Es ist manchmal gar nicht so schlimm, wenn Filme mit ihren Vorhersagen daneben liegen.

zusätzlicher Bildnachweis: 
Toho Company, Universal Pictures/Amblin Entertainment

Terminator: Die Erlösung - Trailer Deutsch [HD]

Iron Sky | Deutscher Trailer HD

Disney bestätigt: Deadpool, X-Men und Fantastic Four werden Teil des MCU

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Ryan Reynold ist Deadpool

Mit dem Kauf von 21st Century Fox durch Disney steht auch Marvels Cinematic Universe eine Veränderung ins Haus. Bob Iger, CEO von Disney, bestätigte die Pläne, dass Deadpool, Fantastic Four und X-Men Teil des MCU werden sollen.

"Wir haben die Möglichkeit, beliebte Franchises für neue Generationen zu erweitern, so wie wir es mit Marvel und Star Wars gemacht haben. (...) Wir freuen uns außerdem darauf, Marvels Cinematic Universe zu erweitern - so kommen X-Men, Fantastic Four und Deadpool hinzu."

Bisher konnte Marvel Studios für seine Filme nicht auf die X-Men zurückgreifen, da die Rechte an dem Franchise bei Fox lagen. Auch die bisherigen Verfilmungen der Fantastic Four wurden zuletzt von Fox produziert. Bei den Rechten an den Figuren soll allerdings das deutsche Unternehmen Constantin Film ein Mitspracherecht haben. 

Insbesondere Deadpool dürfte es bei der herrschenden Disney-Firmenpolitik schwer haben. Doch Iger stellt weitere Fortsetzungen in Aussicht, in denen Deadpool weiter wild fluchend und brutal sein kann:

"Solange wir das Publikum vorher genau wissen lassen, was sie erwartet, kann es eine R-rated Marvel-Sparte geben."

 

Avengers 4: Kevin Feige deutet ein Finale & ein neues Zeitalter an

Kevin Feige, Chef der Marvel Studios, hat mit Vanity Fair für die aktuelle Cover Story ein wenig über die Zukunft des Marvel Cinematic Universe geplaudert. Bekannt ist, dass mit dem noch unbetitelten Avengers 4 die Verträge von einigen Darstellern auslaufen werden. Mit dabei sind Chris Evans (Captain America), Robert Downey Jr. (Iron Man), Mark Ruffalo (Hulk), Scarlett Johansson (Black Widow), Chris Hemsworth (Thor) und Jeremy Renner (Hawkeye). 

Feige zufolge wird Avengers 4 nun das bringen, was es noch nie in einem Superhelden-Film gegeben hätte: ein Finale. Ob die auslaufenden Verträge damit den Tod der einzelnen Helden bedeuten, ließ er offen. Er drückte sich lediglich sehr vage aus:

"Es wird zwei verschiedene Zeitalter geben. Alles vor Avengers 4 und alles danach. Ich weiß, dass es nicht so wird, wie die Leute es erwarten."

Mit Avengers 4 wird das MCU jedoch nicht sein Ende finden. Die Planung der Marvel Studios reicht bis zum Jahr 2020. Feige deutete an, dass die Filme, die in der Planung sind, sich völlig von dem unterscheiden sollen, was es vorher gegeben hätte - und dies mit Absicht. Zur Debatte steht aktuell ein Spin-off von James Gunn zu den einzelnen Figuren aus Guardians of the Galaxy. 

Joe und Anthony Russo, die Regisseure von Avengers: Infinity War und Avengers 4, deuteten unterdessen mit einem Countdown via ihrem Instagram-Account die mögliche Veröffentlichung des ersten Trailers für Avengers: Infinity War an. Damit gäbe es die ersten bewegten Eindrücke zum Film etwa ein halbes Jahr vor Kinostart.

Avengers: Infinity Wars startet am 26. April 2018 in den deutschen Kinos. Ziemlich genau ein Jahr später - am 25. April 2019 - folgt dann Avengers 4

Marvel Cinematic Universe: Keine Neuigkeiten zu Phase 4 vor 2019

Während das erste Zusammentreffen der DC-Superhelden im Kino kurz bevorsteht, dreht man beim Konkurrenten Marvel momentan bereits den vierten Avengers-Film, welcher die dritte Phase Marvel Cinematic Universe abschließen soll. Pläne für die weitere Zukunft des Franchise gibt es laut Kevin Feige bereits.

Allerdings erklärte der Chef der Marvel Studios, dass man keine Details zu den weiteren Plänen vor 2019 erwarten soll.

"Es wird eine Weile dauern. Unser Fokus liegt auf den nächsten sechs Filmen. Wir beenden die ersten drei Phasen, indem wir den titellosen Avengers-Film im Mai 2019 in die Welt herausbringen, bevor wir uns öffentlich auf etwas anderes konzentrieren."

Auch der offizielle Name des vierten Avengers-Films wird erst bekannt gegeben, nachdem Avengers: Infinity War in die Kinos gekommen ist. So will man vermeiden, dass der Filmtitel Rückschlüsse auf die Handlung des Vorgängers verrät.

Auf die Frage, ob es auch eine Fortsetzung zu Doctor Strange geben wird, antwortete Feige:

„Sicher würden wir gerne mehr über Stranges Geschichte erzählen."

Aktuelle läuft Thor: Tag der Entscheidung in den Kinos. Danach folgen Black Panther (2018), Avengers: Infinity War (2018), Ant-Man and the Wasp (2018) und Captain Marvel (2019).

Für die Zeit nach Avengers 4 gibt es bereits bekannte Projekte, die aber durchaus noch im Zeitplan der Marvel Studios verschoben werden könnten. So soll im Juli 2019 eine Fortsetzung von Spider-Man: Homecoming in Zusammenarbeit mit Sony produziert werden. Außerdem ist ein dritter Teil der Guardians of the Galaxy für 2020 angedacht.

Kevin Feige über die Rivalität der Fans von Marvel & DC

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Marvel-Logo

Crave hat mit Kevin Feige, Chef der Marvel-Studios, ausgiebig über Thor: Tag der Entscheidung gesprochen. Wer sich das komplette Interview durchlesen möchte, sollte den Film gesehen haben, da es Spoiler auf die Handlung beinhaltet.

Im Laufe des Gespräch befragte man Feige aber auch über die Zwistigkeiten und Rivalität der Fans von Marvel und DC, die auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen ausgetragen werden. Feige kann diese nicht so recht nachvollziehen, wie er erzählt:

"Ich halte das für lächerlich. Meiner Meinung nach sind Filme etwas Tolles. Die Leute sollten rausgehen und tolle Filme unterstützen. Ich unterstütze Filme und fand Wonder Woman großartig. Ich kann's nicht erwarten herauszufinden, was Geoff Johns und Joss [Whedon] und der Rest der Bande aus Justice League gemacht haben. Ich vermute, dass Menschen Rivalität mögen, oder? Ich weiß nicht. Aber ich treffe mich in einigen Wochen mit Geoff Johns zum Abendessen. Wir waren zusammen auf diesem Dick-Donner-Event. Dicks Superman ist immer noch der beste Archetyp eines Superhelden-Films. Also ja, schaut euch coole Filme an. Worüber streitet ihr überhaupt?"

Aktuell läuft Thor: Tag der Entscheidung in den Kinos, in der kommenden Woche startet Justice League am 16. November in den deutschen Kinos.

Marvel: Laurence Fishburne soll an einem geheimen Projekt arbeiten

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Marvel-Logo

In Man of Steel und Batman v Superman: Dawn of Justice war Laurence Fishburne bereits im DCEU zu sehen. Aufgrund von Terminschwierigkeiten wird er nicht in Justice League dabei sein, dafür gibt er jedoch in Marvels Ant-Man and The Wasp sein Debüt im MCU.

Im Gespräch mit dem Collider erklärte Fishburne nun, wie es dazu gekommen ist:

"Ich hatte das Angebot bekommen, Perry White in Man of Steel zu spielen und habe zugesagt. Offensichtlich habe ich auch für Batman v Superman zugesagt. Bei Justice League konnte ich nicht mit dabei sein, das hatte terminliche Gründe. Gleichzeitig wollte ich auch unbedingt im Marvel-Universum mit von der Partie sein.

Also bin ich zu ihnen und habe ihnen einige Ideen vorgestellt. Im Grunde genommen habe ich gesagt: 'Wenn es irgendetwas im Marvel-Universum gibt, bei dem es Sinn macht, dass ich dabei bin, wäre ich gerne dabei.' Also hat man mir die Rolle des Bill Foster in Ant-Man and The Wasp angeboten. Bis jetzt darf ich nur verraten, dass ich Bill Foster, den Assistentn von Hank Pym, spiele. So betrete ich diese Welt, und ich freue mich sehr darauf. Peyton Reed übernimmt wie beim ersten Teil wieder die Regie. Der Film wird wieder genauso spaßig, cool und clever wie Teil 1."

Gleichzeitig verriet er, dass es da noch ein geheimes Projekt gäbe:

"Ich entwickle noch etwas anderes für Marvel, über das ich nicht reden kann. Das wird wirklich cool. Wir hoffen, dass es die Welt verändert [er lacht]. Ich bin zu Marvel gegangen und habe denen etwas vorgestellt, das nicht wirklich klappen konnte - da gab es zu viele rechtliche Hindernisse. Allerdings sind sie auf mich zurückgekommen und haben mir das Angebot für Ant-Man and The Wasp gemacht. Sie meinten: 'Hey, was hältst du davon?'. Und ich antwortete: 'Ohja, das, ja!'. Also..."

Damit ist noch völlig unklar, worauf Fishburne sich bezieht. Es könnte sich um einen Film, eine Serie, einen Kurzfilm oder sogar um einen neuen Comic handeln.

Seine erste Schritte im MCU macht er ab dem 2. August 2018, wenn Ant-Man and The Wasp in die Kinos kommt.

Wer ist besser: Marvel oder DC? - James Gunn bittet Fans um Entspannung

Wer ist besser: Marvel oder DC? Bei den Fans von Comicverfilmungen machen vor allem die Lager der DC- und Marvel-Anhänger gut und gerne mal Stimmung gegen die andere Fraktion und führen in Foren und den sozialen Medien einen sich ständig wiederholenen Schlagabtausch zum Thema. Vor allem Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice ist fast zwei Jahre nach dem Kinostart immer noch ein heißes Thema.

James Gunn (Guardians of the Galaxy 1+2) hat von der Fehde genug. Bei Twitter machte der Filmemacher seinem Unverständnis der sich im Kreis drehenden Endlosdiskussionen Luft und bittet die Fans aller Lager, sich zu entspannen:

"Jedes Mal, wenn ich irgendwas von DC erwähne, egal was es ist, verwandelt sich mein Feed in ein endloses Schreiduell über BvS. Ihr werdet euch gegenseitig nie überzeugen können - das ist verschwendete Energie. Wenn ihr euch wenigstens über Trump anbrüllen würdet, handelt es sich immerhin noch um etwas von internationaler Bedeutsamkeit. Doch wir haben hier einen zwei Jahre alten Film, den einige mögen und andere nicht.

Warum ist euch die Meinung anderer so wichtig? Als Marvel- und DC-Superfans habt ihr mehr miteinander gemeinsam als mit dem Rest der Welt. Warum wendet ihr soviel Kraft auf, um gegeneinander zu wüten? Das ist albern. Hört bitte einfach auf."

Trotz inhaltlicher Schwächen und geteilen Meinungen war Batman v Superman kommerziell mit einem weltweiten Einspielergebnis von fast 900 Millionen Dollar ein großer Erfolg. Die Diskussion um den Film wird spätestens mit dem Kinostart der direkten Fortsetzung Justice League neu entflammt. Justice League kommt am 18. November in die Kinos.

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