Mass Effect

Mass Effect: Bioware kündigte Remaster und weiteren Teil an

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Mass Effect Cover

Gerüchte und Hoffnungen der Fans gab es schon länger, nun ist es offiziell: Bioware hat ein Remaster der Mass-Effect-Trilogie angekündigt. Unter dem Namen Legendary Edition wird das Unternehmen die drei Spiele inklusiver alle DLCs noch einmal veröffentlichen. Allerdings handelt es sich bei der neuen Fassung nicht um ein richtiges Remake. Stattdessen werden die Spiele nur grafisch überarbeitet und auf 4k Ultra HD optimiert.

Zu lange müssen sich die Fans dabei nicht gedulden, bevor die Mass Effect: Legendary Edition erscheint. Einen konkreten Termin haben EA und Bioware zwar noch nicht bekannt gegeben, mit Frühjahr 2021 gibt es aber immerhin schon einen ungefähren Zeitraum. Erscheinen soll die Edition für PC, Xbox One, Xbox Series X, Playstation 4 und Playstation 5. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Darüber hinaus enthüllten die Entwickler von Bioware auch, dass die Arbeiten am nächsten Kapitel von Mass Effect begonnen haben. Dieses Spiel befindet sich jedoch noch in einer sehr frühen Phase, sodass die Entwicklung noch einige Jahre auf sich warten lassen dürfte. Die Mass-Effect-Trilogie hatte mit Mass Effect: Andromeda bereits eine Fortsetzung zu bieten. Diese stieß bei vielen Spielern aber nur auf durchwachsene Reaktionen und konnte qualitativ nicht mit der ursprünglichen Trilogie mithalten.

Mass Effect: Legendary Edition – Altersfreigabe der Remaster-Trilogie in Südkorea veröffentlicht

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Mass Effect Cover

Die Gerüchte der vergangenen Monate scheinen sich als wahr herausgestellt zu haben. BioWares Mass Effect bekommt eine Remaster-Version. Das gilt nicht nur für den ersten Teil, sondern für die gesamte Trilogie. Die Bestätigung liefert indirekt eine kürzlich veröffentlichte Altersfreigabe der Mass Effect: Legendary Edition für Südkorea (via Gematsu).

Weitere Angaben, wie beispielsweise ein Release-Termin sind bei der Altersfreigabe allerdings nicht dabei. Gerüchte der letzten Monate sprachen von einer Veröffentlichung Ende dieses Jahres oder Anfang 2021. Auch bleibt offen, wie sehr sich die Remaster-Version von den Originalen unterscheiden wird. Wahrscheinlich ist aber, dass vor allem ein technisches Polishing im Vordergrund steht. Bestätigt sind diese Gerüchte allerdings noch nicht.

Nach anderen, jedoch ebenso unbestätigten Gerüchten, wird der Multiplayer von Mass Effect 3 kein Teil der Legendary Edition sein. Es bleibt in jedem Fall spannend. Wenn die Veröffentlichung noch in diesem Jahr oder Anfang 2021 stattfinden soll, werden die Fans aber sicher bald neue und vor allem offiziell bestätigte Informationen erhalten. Bis dahin gilt, jede Information mit der notwendigen Skepsis zu betrachten.

Geek Art: Mass Effect – Bodypainting zur Spieleserie

Als neues Fotoshooting für die Reihe Geek Art hat sich das Team des Kunstprojektes Farbkörper zum ersten Mal in die Welt der Games begeben. Die Videospiel-Reihe Mass Effect bietet eine Bandbreite an visuell interessanten Alien-Rassen, die das Projekt erkunden wollte. Dazu ist ein Bodypainting zur Alienrasse der Asari vom Planeten Thessia entstanden, genauer gesagt zur Figur Liara T'Soni, einer Wissenschaftlerin und Archäologin, welche Commander Shepard auf seinen Missionen unterstützt.

Der Bodypainter und Maskenbildner Enrico Lein, der Fan der Mass-Effect-Comic-Reihe ist, hatte bereits den blauen tentakelhaften Kopf von Liara T'Soni aus Latex vorbereitet. Unter dieser Maske verschwanden die Haare des Models Sarah. Das komplette Kostüm wurde mit Körperfarbe per Airbrush aufgesprüht. Passend zu den eher dunkleren Räumen der Videospiele, sollte das Shooting in einer Raumschiffkulisse stattfinden.

Dazu konnte das Team erneut mit Martin Netter und seinem Filmwelt Center zusammenarbeiten. Seine aufgebauten Kulissen, bei denen es sich eigentlich um Teile des original Maschinenraums aus der Serie Star Trek: Enterprise handelt, bildeten den Hintergrund. Das mit einem Blaster bewaffnete Model Sarah wurde von Tschiponnique Skupin in der farbig ausgeleuchteten Kulisse in Szene gesetzt. Dabei sind diese Fotos entstanden.

(Ein Beitrag von Gastautor Paul Skupin)

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Tschiponnique Skupin / Future Image

Mass Effect: Das Ende der Sci-Fi-Reihe ist noch nicht gekommen

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Mass Effect Andromeda

Für alle Fans von Mass Effect gibt es eine gute Nachricht. Wie der General Manager Casey Hudson und Executive Producer Mike Darrah im Interview mit der Website Polygon erklärten, sei man bei BioWare noch nicht am Ende mit der Marke. Das ehemalige Entwicklerteam wurde nach Mass Effect: Andromeda zwar aufgelöst, die Reihe könnte aber trotzdem ein weiteres Spiel erhalten.

Mit Andromeda und Mass Effect 3 habe man eine ausreichend interessante Basis mit genügen Raum geschaffen, um eine neue Geschichte im Mass-Effect-Universum zu erzählen, so Darrah.

"Wir sind mit Mass Effect definitiv noch nicht fertig. Da gibt es noch viele Stories zu erzählen. Wir könnten beispielsweise die Geschichten von Andromeda, oder die von Mass Effect 3 weiterstricken. Da gibt es noch viel Interessantes zu entdecken".

Hudson ergänze dazu aber auch, dass man bei BioWare erst die Zeit finden müsse, sich Mass Effect wieder voll und ganz zu widmen. Der konkrete Plan, einen neuen Teil zu entwickeln, besteht derzeit also scheinbar noch nicht.

Im Moment ist BioWare jedenfalls noch ausreichend durch Anthem beschäftigt. Das Spiel soll am 22. Februar erscheinen und über die kommenden Jahre regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt werden. Es bleibt also abzuwarten, wann bei BioWare wieder Platz für ein Mass Effect ist.

Mass Effect: Hinweis auf Fortsetzung der Spieleserie aufgetaucht

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Mass Effect Andromeda

Bioware, das Entwicklerteam hinter der von vielen Fans geliebten Mass-Effect-Reihe, legte die erfolgreiche Marke nach Mass Effect Andromeda vorerst auf Eis, um mit der Arbeit an Anthmen zu beginnen. Trotzdem feierten die Fans den 7. November zum elften Mal als N7-Tag - ähnlich dem 4. Mai für alle Fans von Star Wars.

Auch Bioware feierte den N7-Tag und veröffentlichte überraschend nicht nur einen kosmetische Update für Mass Effect Andromeda, sondern veröffentlichte auch ein Video. Und gerade Letzteres gibt für viele Fans einen interessanten Hinweis auf eine mögliche Fortsetzung der Mass-Effect-Reihe.

Casey Hudson, General Manager bei Bioware, wendet sich im am Ende des Videos an die Spieler und verabschiedet sich mit folgendem Satz:

"[N7] bedeutet, jeden Tag ins Studio zu kommen und davon zu träumen, wie das nächste großartige Mass-Effect-Spiel sein wird."

Hudsons Aussage ist natürlich weitweg von einer offiziellen Bestätigung der Entwicklung eines Mass Effect 5. Aber der kleine Hinweis dürfte in der Community einige Hoffnungen geweckt haben. Es bleibt abzuwarten, ob es künftig noch konkretere Informationen in dieser Richtung geben wird.

N7 Day 2018

Mass Effect: Andromeda - Singleplayer erhält keine weiteren Updates

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Mass Effect Andromeda

Am 21. März erschien BioWares Mass Effect: Andromeda, brachte für viele Fans aber nicht den erhofften Nachfolger zu Mass Effect 3. Das Spiel blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück. Das lag an einer Vielzahl von Bugs und den viel und leidig diskutierten Gesichtsanimationen der Charaktere. Durch fortlaufende Updates hatte BioWare immer wieder Fehler behoben und das Spiel verbessert. Auf der offiziellen Website hat der Entwickler aber nun angekündigt, dass keine weiteren Updates für den Singleplayer kommen werden.

Story und sonstiger Content, sowie Bugfixes bleiben daher auf dem Stand von Patch 1.10. Ein Grund, das Spiel endgültig beiseite zu legen, ist das aber noch nicht. Denn der Multiplayer soll noch weitere Inhalte spendiert bekommen. Darunter zum Beispiel neue Missionen oder Charakter-Kits.

Mit Andromeda endet die Mass-Effect-Reihe außerdem noch nicht, denn die Geschichte des Spiels soll in Büchern und Comics weitererzählt werden.

 

MASS EFFECT™: ANDROMEDA – Official Launch Trailer

Hin und her bei Bioware: Gibt es DLCs für Mass Effect: Andromeda?

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Mass Effect Andromeda

Fake-News machen auch vor Videospielen nicht halt. Ein Facebook-User namens Sinclair Networks hatte gestern gepostet, dass der Publisher EA nicht den Plan verfolge, für sein im Frühjahr erschienenes Spiel Mass Effect: Andromeda Zusatzinhalte für den Solo-Modus, beispielsweise in Form von DLCs, herauszubringen. Das wäre ein Novum: Die Vorgänger hatten alle mindestens ein Zusatzpaket mit Inhalten für Einzelspieler, die zudem für ihren Umfang und die Story-Elemente gelobt wurden.

Der Producer von Andromeda, Fernando Melo, dementierte diese Gerüchte per Twitter. Allerdings berichtet heute die Webseite Kotaku aus Insiderquellen bei Bioware, dass es tatsächlich keine Pläne gäbe, Einzelspieler-DLCs für den vierten Teil der Mass-Effect-Reihe zu veröffentlichen.

Bereits im Mai wurde angekündigt, dass das Entwicklungsteam des Spiels, Bioware Montreal, stark zusammengeschrumpft und die Mitarbeiter auf andere Spiele verteilt werden. Es bleiben also tatsächlich nur noch wenige Entwickler übrig, die sich vor allem auf den Mehrspielterteil von Mass Effect: Andromeda sowie die noch geplanten Patches konzentrieren sollen.

Das Spiel wurde bei seinem Erscheinen für das unfertige Erscheinungsbild und zahlreiche kleinere Mängel kritisiert. Denkbar also, dass EA den Titel schlicht als Verlust abschreibt und sich auf zukünftige Spiele konzentriert.

Gerüchte um Bioware: Mass Effect auf Eis gelegt?

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Mass Effect Andromeda

Ende März erschien Mass Effect: Andromeda, der vierte Teil der Mass-Effect-Reihe und gleichzeitig der Beginn einer neuen Storyline. Allerdings werden Fans der Ryder-Geschwister wohl etwas länger warten müssen, bis deren Geschichte zu Ende erzählt ist.

Wie Kotaku berichtet, wurde das Team vom Entwicklungsstudio Bioware Montreal verkleinert und widmet sich anderen Projekten. Dies bestätigt indirekt auch ein Sprecher von Publisher EA, dem Bioware mit Hauptsitz im kanadischen Edmonton, sowie die Tochter-Studios in Montreal und im us-amerikanischen Austin, gehört. Yannick Roy, Chef des Studios in Montreal, sagte gegenüber Kotaku:

„Da unsere Teams von Bioware und Motive ein gemeinsames Büro in Montreal haben, werden Teammitglieder von Bioware an Projekten von Motive arbeiten, die gerade in der Mache sind. Außerdem verstärken wir Teams bei anderen Projekten von Bioware, die sich in Entwicklung befinden."

Motive arbeitet momentan am kürzlich angekündigten Star Wars Battlefront 2, was erhebliche Ressourcen in Beschlag nehmen dürfte. Es scheint also so, als würde zumindest das Studio in Montreal vorerst nicht an einem Nachfolger zu Mass Effect: Andromeda arbeiten.

Das bedeutet aber nicht unbedingt das Ende von Mass Effect. Bioware verfügt über zwei weitere Studios, die sich der Reihe annehmen könnten. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass EA seine starke Marke einfach versanden lässt.

Es bleibt zu hoffen, dass der Start des nächsten Mass Effect allerdings weniger holprig wird als vom Andromeda-Ableger. Viele Kritiker und Spieler klagten bei dessen Start über fehlerhafte Animationen, eine bisweilen schwächelnde Story und andere Fehler.

Mass Effect: Andromeda: BioWare äußert sich zu der Kritik

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Mass Effect Andromeda

Knapp eine Woche nach der Veröffentlichung von Mass Effect: Andromeda hat sich BioWare mit einer offiziellen Mitteilung auf Twitter gemeldet. So ist man dankbar für das Feedback, von dem es positive wie auch negative Rückmeldungen gab.

"Es ist jetzt eine Woche her, dass wir Mass Effect: Andromeda weltweit veröffentlicht haben und wir könnten nicht begeisterter darüber sein, dass unsere Fans endlich das erleben können, woran wir so lange und so hart gearbeitet haben.

Wir haben eine Menge Feedback erhalten, einiges war positiv und einiges war kritisch. Dieses Feedback ist wichtig für unsere weitere Arbeit am Spiels. Wir können es kaum abwarten, euch unsere unmittelbaren Pläne am 4. April mitzuteilen.

Gebt uns in der Zwischenzeit weiter Feedback. Unser Team hört euch und arbeitet rund um die Uhr daran, Informationen und Lösungsvorschläge zu sammeln, die dabei helfen, Mass Effect: Andromeda zu verbessern und auszubauen.

Danke für Eure anhaltende Unterstützung und dafür, dass Ihr uns auf dieser Reise begleitet."

Nachdem Mass Effect: Andromeda im Rahmen von Origin Access auf dem PC und EA Access auf der Xbox One bereits eine Woche vor dem Verkaufsstart zehn Stunden lang anzuspielen war, häufte sich die Kritik an dem Titel. Die Spieler bemängelten den Charakter-Editor, die Animationen sowie die Dialoge.

Kritik zu Mass Effect: Andromeda - Neue Galaxie, neue Probleme

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Mass Effect Andromeda

Wie geht man den Nachfolger einer abgeschlossenen Spiele-Kultreihe am besten an? Darüber hat sich Entwickler Bioware bei dem neuen Mass Effect: Andromeda im Vorfeld besonders viele Gedanken gemacht. Um mit den Ereignissen in der Weltraum-Trilogie endgültig abzuschließen, hat man sich nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich abgegrenzt.

Anscheinend hatte das Studio so viel Vertrauen in den Erfolg des Projektes, dass gleich ein anderes Team als beim Original entwickeln durfte. Dieses entschied sich, den Fokus auf die Erkundung von Planeten und Survival- sowie Open-World-Elemente zu legen. Die Geschichte, welche die Reihe groß gemacht hat, sollte dadurch nicht vernachlässigt werden. Großer Druck auf einem B-Team, was bisher nur unterstützend wirken konnte.

Nach einer Verschiebung der Veröffentlichung aus dem vergangenen Jahr in das erste Quartal 2017 deuteten sich erste Schwierigkeiten in der Entwicklung an. Als in der Testphase die Öffentlichkeit das Spiel erstmals in die Hände bekam, verbreitete sich eine Eigenschaft besonders in den sozialen Medien: die Animationen.

Diese wirken grotesk, steril und nicht auf dem Stand der Zeit. Mundwinkel und Augenbrauen sehen zum Großteil der Dialoge unnatürlich aus, viele Figuren laufen mit der Anmut eines C-3PO. Das ist natürlich nur ein Aspekt des Spiels, der viele Spieler verunsichert hat. Aber wie kann Mass Effect: Andromeda eigentlich insgesamt überzeugen?

Mass Effect Desert
© Electronic Arts/ BioWare

Ein Deja-Vu und viel Sci-Fi-Standardkost

Während der Geschehnisse des zweiten Teils starteten die Menschen und andere Alienrassen eine Expedition, die Andromeda Initiative, in die weit entfernte Andromeda-Galaxie, um dort neue Planeten zu kolonisieren. Auch mit den etablierten Überlichtgeschwindigkeits-Antrieben dauert das natürlich, genauer gesagt bequeme 634 Jahre. Genug Zeit also für Protagonisten Ryder, das Geschlecht des Charakters ist wählbar, ein kurzes Nickerchen im Cryoschlaf zu machen.

Doch am Ziel ihrere Reise angelangt, kommt nicht überraschend alles anders. Die Planeten haben sich verändert, eine kriegerische Alienrasse, die Kett, haben die Galaxie für sich beansprucht. Bei einem ersten Kampf stirbt Expeditionsführer und Vater des Protagonisten, was den unerfahrenen Ryder entgegen aller Vernunft zum Anführer der Menschen in Andromeda macht.

Auch die anderen Rassen aus der Milchstraße sind scheinbar noch nicht angekommen, weshalb Ryder auf eigene Faust erkundet. Er entdeckt auf dem Wüstenplaneten Eos gigantische Ruinen, die mit unbekannter Technologie innerhalb von Tagen das gesamte Klima ändern können. Allerdings sind auch die Kett dem Geheimnis der Ruinen auf der Spur.

Die Geschichte ist also wirklich nichts allzu Besonderes, gerade im Vergleich mit den älteren Teilen steht sie wie eine mittelmäßige Fanfiction da. Beinahe schon dreist werden Elemente recycelt und Sci-Fi-Klischees bedient. Auch die Dialoge, für die Bioware mal bekannt war, sind erschreckend trashig. Sehr häufig fallen One-liner, von gut geschriebener Erzählung ist nur noch wenig zu finden. Das mündet darin, dass ein Großteil der Entscheidungen keinerlei wichtige Konsequenzen hat.

Mass Effect Blue
© Electronic Arts/ BioWare

Erkunden, bauen, schießen - mit Einschränkungen

Aber wie wirkt sich eigentlich der angepriesene Fokus auf Erkundung aus? Der Spieler wird während der Geschichte nacheinander auf fünf Planeten abgesetzt, die zu dem jeweiligen Zeitpunkt frei erkundbar sind. Natürlich nur ein kleiner, repräsentativer Teil davon.

Diese Art der Erkundung ist insgesamt leider für den Spieler sehr egal, auf den meisten Planeten stehen zum großen Teil nur langweilige Alien-Ruinen herum. Die Hälfte der Quests verlangen nur das banale Scannen von Objekten oder das Sammeln von Paketen, was schnell zu einer langweiligen Schnitzeljagd verkommt. Wer also nur schnell die zwei größten Aufgaben erfüllt, kann bald wieder gehen und hat das Meiste gesehen.

Natürlich stößt der Spieler auch ständig auf feindliche Lebensformen. Diese kann er mit dutzenden, frei wählbaren, Fähigkeiten auf unterschiedlichste Arten vernichten - eben ganz wie ein echter Entdecker. Dabei werden schnell viele Waffen gesammelt, die aber dank eines begrenzten Inventars oft wieder verschrottet werden müssen. So kommt kein echter Sammlerdrang auf, was auch diesen Teil des Spiels schlecht dastehen lässt.

Fazit

Mass Effect: Andromeda kann nur selten erreichen, was es verspricht. Das Spiel unterbietet in fast jeder Hinsicht die originale Trilogie, und auch die neuen Mechaniken kommen nicht an die Konkurrenz heran. Ohne den Namen Mass Effect wäre es ein normales Weltraumspiel mit viel Inhalt, das einfach nur sehr unfertig und überholt wirkt.

Mass Effect: Andromeda ist für Xbox One, Playstation 4 und den PC erhältlich.

MASS EFFECT™: ANDROMEDA – Official Launch Trailer

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