Star Trek

Flashback: Der Weltraum ... - Kritik zu J.J. Abrams Star Trek

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Szenenbild aus J. J. Abrams Star Trek (2009)

Ja, auch ich hab ihn gesehen! Nein, ich rede nicht von Die Ludolfs - der Film, sondern von einer kleinen Außenseiterproduktion namens Star Trek. Ohne zu spoilern, kann ich nur bestätigen, was Simon Pegg im Interview dazu sagte: “Dies ist das Prequel, das sich die Star-Wars-Fans gewünscht hätten”.

Die Hauptfiguren

Zuerst einmal die wichtigste Frage: schneidet Zachary Quinto irgendwelche Köpfe auf, um neue Fähigkeiten zu erlangen? Nein, obwohl sein Spock so perfekt ist, dass man glauben könnte, er habe Nimoy das Gehirn ausgesaugt. Quinto ist Spock; die Mannerismen, der durchgedrückte Rücken, die arrogant wirkende Haltung, die Verletzlichkeit hinter der Fassade und die präzise Aussprache. Es stimmt einfach alles. Näher am Original ist nur noch Karl Urban, dessen McCoy jede Szene beherrscht, in der er auftritt. Das bringt uns natürlich zu Kirk, der zentralen Figur des Films. Chris Pine versucht zum Glück nicht, Shatners unnachahmlichen Schauspielstil zu kopieren, aber trotzdem ist er Kirk, jünger, ungezähmter, (noch) draufgängerischer, aber deutlich erkennbar Kirk.

Die anderen Besatzungsmitglieder (Zoe Saldana als Uhura, deren Vornamen Kirk die ganze Zeit herauszufinden versucht und Anton Yelchin als 17jähriger Chekov, den sein Akzent vor Probleme stellt) sind ebenso gut besetzt. Scotty (Simon Pegg) taucht zwar erst in der Mitte des Films auf und hat recht wenig zu tun, macht seine Sache aber so gut, dass man hofft, im nächsten Film mehr von ihm zu sehen.

Die Nebenfiguren

Die Nebenrollen sind ähnlich liebevoll besetzt, von Bruce Greenwood als Pike bis zu Winona Ryder als Amanda. Den großen Gastauftritt eines Star-Trek-Schuspielers will ich hier nicht spoilern. Die meisten von euch werden das zwar ohnehin schon wissen, aber es soll nur gesagt werden, dass er toll ist. Die einzige echte Fehlbesetzung ist Ben Cross als Sarek, der in seinen Szenen ein bisschen so aussieht, als habe man ihm einen Phaser in den Hintern gerammt. Die Assoziation liegt aber vielleicht auch daran, dass ich kurz zuvor Crank 2 gesehen habe. Wer den Film kennt, wird wissen, was ich meine.

Die Enterprise

Kommen wir zur nächsten Hauptfigur: der Enterprise. Sie sieht der alten von außen deutlich ähnlicher als von innen und erinnerte mich ein wenig an die aus Star Trek - Der Film. Allerdings wirkt sie enger, es ist viel los auf den Gängen, überall bewegt sich etwas. Dadurch wirkt das Schiff auf eine Weise echt, die ich bisher in vielen ST-Filmen und vor allem in den Serien vermisst habe. Der restliche “Look” passt sich der Enterprise an. Er ist glatt, aber nicht gelackt, organisch, ohne schmutzig zu wirken und im Fall von Vulkan bombastisch und unterkühlt, was vor der roten Landschaft übrigens wirklich cool aussieht und eine nette Parallele zum Verhalten der Vulkanier darstellt.

Die Handlung

Nachdem wir also geklärt hätten, dass Besatzung und Aussehen super sind, wenden wir uns mal der Handlung zu. Sie wird eindeutig von den Charakteren angetrieben, was auf der einen Seite super ist, auf der anderen jedoch dazu führt, dass man weniger Sorgfalt beim eigentlichen Plot walten lässt und versucht, gewisse Mankos durch Geschwindigkeit auszugleichen. Ich konnte den Film am Premierentag zweimal sehen, morgens in der Presse und abends noch mal mit Publikum, und beim ersten Mal fielen mir zwei extrem unwahrscheinliche Wendungen tatsächlich nicht auf, weil der Film so schnell erzählt ist, dass man schon in der nächsten Szene ist, bevor man über die letzte nachdenken kann. Beim zweiten Mal fielen die… nennen wir es mal… Bequemlichkeiten der Autoren deutlicher auf. Eisplanet + 2 Personen, mehr sage ich dazu nicht.

Aber abgesehen davon ist der Film ungeheuer spannend erzählt und schafft es mit einem simplen Trick, die Kritik der Hardcore-Fans ins Leere laufen zu lassen.

Kurz noch etwas zur Musik: Bei ersten Mal fand ich den Score aufdringlich, beim zweiten Mal gefiel er mir richtig gut. Interessant ist, dass es keine Referenzen zu den ST-Filmen oder den Serien gibt, dafür aber jede Menge (auch außerhalb des Soundtracks) zur Originalserie. Das ist sicherlich kein Zufall und macht auch Sinn.

Als letztes muss ich leider noch auf ein Manko eingehen, das mich davon abhält, Star Trek II vom Podest des besten Star-Trek-Films aller Zeiten zu stoßen, und das ist der White-Trash-Romulaner, Entschuldigung, Nero (Eric Bana). Er ist der Böse, der zwar eine nachvollziehbare Motivation hat, aber natürlich trotzdem böse und ein wenig irre ist. Wir sollen uns auf die Konfrontation zwischen ihm und unseren Helden freuen, um den Ausgang bangen (okay, nicht wirklich) und uns fragen, wie sie es schaffen sollen, ihn zu besiegen. Das Problem ist nur, dass die Figur nicht bedrohlich wirkt und bis zum Ende blass bleibt. Nero ist kein Khan. Seine Wut ist nicht klar genug, sein Verhalten streckenweise unlogisch und seine Tätowierungen machen es schwer, ihn von seinen ebenfalls kahlköpfigen und tätowierten Helfern zu unterscheiden. Nero ist eine schwache Figur, und Eric Bana gelingt es nicht, mehr aus ihr herauszuholen. Schade.

Fazit

Hätte man Nero soviel Sorgfalt zugestanden wie der Besatzung, wäre der beste Star-Trek-Film aller Zeiten dabei herausgekommen. Ja, sogar besser als Star Trek V - Am Rande des Universums… okay, kleiner Scherz. Ja, ich weiß, ganz kleiner Scherz. Niemand schlägt den Shatner.

Abgesehen von Meyer.

Und Nimoy.

Und Abrams.

Und sogar Frakes.

Mit einem Film.

Star Trek läuft am 15. Juli um 20:15 Uhr auf ProSieben.

Star Trek (2009) Theatrical Trailer 1 (HD 720p)

Ein schwuler Sulu in Star Trek: George Takei findet die Entscheidung "unglücklich", Simon Pegg verteidigt sie

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Star Trek Beyond Hikaru Sulu Charakterposter

Das Bekanntwerden von John Chos Hikaru Sulu als homosexueller Charakter in Star Trek Beyond schlägt hohe Wellen (Originalartikel). Neben hitzigen und emotionalen Debatten unter den Fans zeigt sich auch Original-Sulu George Takei nur bedingt begeistert von der Entscheidung. Takei machte 2005 seine Homosexualität öffentlich und stieg zu einer prominenten Ikone und einem Aktivisten der LGBT-Bewegung auf. Dass gerade Sulu der erste schwule Hauptcharakter im Star-Trek-Kanon wird, war auch als Tribut an den Schauspieler gedacht. Doch für Takei entspricht es nicht dem, was Star-Trek-Erfinder Gene Roddenberry für den Charakter im Sinn hatte, wie er im Interview mit The Hollywood Reporter erklärt:

"Ich bin erfreut, dass es einen schwulen Charakter gibt. Leider wird dadurch die Grundidee von Gene Roddenberry verdreht, der sich sehr viele Gedanken [um die Charaktere] machte. Ich finde es unglücklich.

Die Macher sollten sich einfallsreicher zeigen und einen Charakter entwerfen, der eine homosexuelle Vergangenheit mitbringt, anstatt plötzlich Sulu zu outen, der bisher immer ein heterosexueller Charakter war."

Diese Entscheidung hinterlässt bei Takei den fragwürdigen Eindruck, dass Menschen ihre Sexualität einfach wechseln könnten. Bereits im Vorfeld äußerte er seine Bedenken zu der Entscheidung, diese wurden aber wohl nicht berücksichtigt.

Bei The Guardian reagierte Scotty-Darsteller und Drehbuchautor Simon Pegg auf Takeis Äußerungen:

"Ich habe einen Mordsrespekt vor George Takei. Sein großes Herz, sein Mut und sein Humor sind eine Inspiration. Seinen Gedanken zu unserem Sulu muss ich jedoch auf respektvolle Weise widersprechen.

Er hat Recht, es ist bedauerlich. Es ist bedauerlich, dass es in der Kinoversion des tolerantesten und integrativsten Science-Ficition-Universums bis jetzt keinen LGBT-Charakter gab.

Wir hätten einen neuen homosexuellen Charakter einführen können, er oder sie wäre aber nur über die Sexualität definiert gewesen, wäre als 'der homosexuelle Charakter' angesehen worden und hätte lediglich eine Alibi-Funktion übernommen.

[Regisseur] Justin Lin, [Autor] Doug Jung und ich mochten den Gedanken, jemanden zu nehmen, den wir bereits kennen, zu dem das Publikum bereits eine Meinung besitzt und frei von Vorurteilen ist.

Die sexuelle Orientierung ist nur eine von vielen persönlichen Eigenschaften, kein definierendes Merkmal. Das Publikum würde außerdem die Schlussfolgerung treffen, dass es bereits von Anfang an, zumindest in der Kelvin-Zeitlinie, eine LGBT-Präsenz gab und ein homosexueller Held nichts Neues oder Fremdes darstellt.

Auch sollte erwähnt werden, dass unser Sulu sich zu keinem Zeitpunkt zurückhalten hätte müssen. Warum auch? Es wurde lediglich noch nicht gezeigt.

Ich bin nicht der Meinung, dass Gene Roddenberrys Entscheidung, die Enterprise-Crew der Haupt-Zeitlinie komplett hetero zu machen, eine künstlerische Entscheidung war. Vielmehr war sie eine Notwendigkeit der damaligen Zeit.

Star Trek bekommt richtigerweise viel Anerkennung für den ersten Kuss im Fernsehen zwischen einem Weißen und einer Schwarzen. Die Episoden "Platons Stiefkinder" fuhr jedoch die niedrigsten Quoten der ganze Serie ein.

Das Publikum war damals nicht soweit und zwang Roddenberry dazu, seine innovativen Ideen anzupassen. Hätte er Sulus Sexualität mit George erforschen können, so habe ich keinen Zweifel daran, dass er es getan hätte. Roddenberry war ein Visionär und Pionier, doch man sucht sich sein Kämpfe mit Bedacht aus."

Sulus Homosexualität wird am Anfang von Star Trek Beyond in einer kurzen, dialogfreien Szene thematisiert, die ihn mit seinem Lebenspartner und deren Tochter Demora zeigt.

Star Trek Beyond Trailer #3 (2016) - Featuring "Sledgehammer" by Rihanna - Paramount Pictures

Star Trek im Museum: Smithsonian stellt restauriertes Originalmodell der USS Enterprise aus

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Captain Kirk

Kein Ort, an dem zuvor noch niemand gewesen ist, aber trotzem ziemlich cool: Anlässlich des 40jährigen Jubliäums des berühmten Smithsonian National Air and Space Museums wird in Washington neuerdings das originale Modell der USS Enterprise aus der alten Star-Trek-Serie aus den 60er Jahren ausgestellt.

Neu ist das Modell für das Smithsonian an sich nicht - bislang hing es im Geschenkeladen des Museums. Ein denkbar schlechter Ort für solch einen Gegenstand, wie Chef-Konservator Malcolm Collum zugibt:

"Es ist ein ikonischer Kunstgegenstand, also muss es auch als ein solches sorgsam behandelt und konserviert werden, damit es so authentisch wie möglich erhalten bleibt"

Da das Modell zum Filmen genutzt wurde, ist es nicht makellos. So gibt es eine "Kameraseite" als Blickfang und wenn man drumrum läuft, sieht man die weniger dekorative Seite, wo sich auch Kabel für die Lichter und Motoren befinden. Die innenliegenden Lichter wurden durch LEDs ersetzt. Das Schiff wird nun in einer modernen, klimakontrollierten Glasvitrine präsentiert.

Wer es nicht selbst nach Washington schafft, für den haben die Kollegen von TrekCore ein Video nebst Erläuterungen parat:

Warp Power Online - Enterprise at the Smithsonian (2016)

Star Trek: CBS und Paramount geben strenge Richtlinien für Fan-Filme vor

Seit vielen Jahren inspiriert Star Trek Fan- und Amateurfilmemacher auf der ganzen Welt. Gerade nach dem Ende der letzten TV-Serie und dem Reboot im Kinouniversum waren es vor allem die Fans, die dafür sorgten, dass das klassische Star Trek weiterlebte. Dies alles fand unter der Duldung von Paramount und CBS statt, die als Rechteinhaber vergleichsweise großzügig agierten und den Fans viel Spielraum ließen. Nachdem die Projekte in den vergangenen Jahren immer professioneller wurden, und zudem nicht immer ganz klar war, inwiefern mit dem Fan-Film tatsächlich finanzielle Interessen verbunden waren, scheint sich die Einstellung der Verantwortlichen nun aber geändert zu haben. Gerade auch mit dem Start der neuen Star-Trek-Serie bei CBS dürften professionelle Projekte kaum noch eine Chance haben. Dies zeigte sich bereits beim Projekt Axanar, deren Macher sich nach wie vor einen Rechtsstreit mit Paramount und CBS liefern.

Um zukünftigen Projekten wie Axanar einen Riegel vorzuschieben, haben die Rechteinhaber nun eine Reihe von strengen Richtlinien veröffentlicht, an die sich Fan-Filmemacher halten müssen. Wer gegen diese Vorgaben verstößt, muss damit rechnen, dass sein Projekt Post von der Rechtsabteilung von CBS und Paramount erhält. Hier einmal die wichtigsten Punkte:

  • Ein Fanfilm darf fortan eine zusammenhängende Geschichte von 15 Minuten innerhalb eines Teils beziehungsweise insgesamt 30 Minuten bei einem Zweiteiler nicht überschreiten. Weitere Episoden, Sequels, Prequels oder komplette Staffeln sind verboten.
  • Der Film darf nicht die Bezeichnung Star Trek im Namen tragen, muss aber mit dem Titelzusatz "A Star Trek Fan Production" gekennzeichnet sein. Der Zusatz "offiziell" ist jedoch untersagt. Außerdem muss ein Disclaimer mit genau festgelegtem Wortlaut benutzt werden.
  • Als Kostüme (Uniformen etc.) und Ausstattung darf nur offizielles Merchandise genutzt werden.
  • Sämtlicher Inhalt muss eigenen Ursprungs sein. Reproduktionen, Nachstellungen oder Clips aus Star Trek sind untersagt.
  • Alle Beteiligten am Projekt müssen Amateure sein. Dies betrifft sowohl die Personen vor als auch hinter der Kamera. Es darf keine Bezahlung geben und keiner der Mitarbeiter darf jemals für ein offizielles Star-Trek-Projekt von Paramount oder CBS gearbeitet haben.
  • Finanzieller Gewinn ist nicht erlaubt, allerdings dürfen Spendenkampagnen abgehalten werden. Die Spendensumme muss aber unter 50.000 Dollar bleiben.
  • Der Vertrieb von DVDs und Blu-Rays ist verboten (auch unentgeltlich). Streams sind erlaubt, aber ebenfalls nur, wenn dadurch keine Einnahmen erzielt werden.
  • Inhaltlich muss der Fanfilm zudem familienfreundlich bleiben.


Die komplette Liste der Richtlinien gibt es in englischer Fassung hier. Paramount und CBS behalten sich das Recht vor, Änderungen vorzunehmen, falls neue Punkte relevant werden.

Star Trek Enterprise II - Der Anfang vom Ende: Beeindruckender Fanfilm aus Deutschland

Star Trek Enterprise II - Der Anfang vom Ende ist ein beeindruckender Fanfilm, der die Abenteuer von Captain Jonathan Archer und seiner Crew auf der Enterprise NX-01 weitererzählt und nach einer achtjährigen Produktionszeit im Juni offiziell veröffentlicht wurde.

Dabei handelt es sich um eine Fortsetzung des ersten Stop-Motion-Abenteuers Der Zeitspiegel (YouTube-Link), der 2009 auf der FedCon in Bonn gezeigt wurde und von den Fans gut aufgenommen wurde.

Nach dem ersten Teil kehrt die Crew der Enterprise in eine Realität zurück, die nicht auf der ihnen bekannten Zeitlinie verläuft. In Der Anfang vom Ende kämpft die Föderation der Zukunft gegen eine kybernetische Lebensform, die alles organische Leben vernichten will. Die Crew um Captain Archer erhält Hilfe aus der Zukunft. Eine bisher unbekannte Art der Kommunikation ermöglicht eine Verbindung durch Raum, Zeit und Vertrauensbarrieren.

Mit der Fortsetzung ist dem Schweinfurter Jürgen Kaiser und seinem 37-köpfigen Team ein qualitativer Quantensprung gelungen. Die aufwendigen Stop-Motion-Animationen wurden mit beeindruckenden Computeranimationen kombiniert. Für die Sprechrollen konnten professionelle Sprecher und Schauspieler aus ganz Deutschland gewonnen werden.

T’Pol-Sprecherin Sabrina Heuer-Diakow hat bei den meisten der Aufnahmen per Skype Regie geführt, um das Zusammenspiel der Rollen und die Umsetzung der Charaktere in eine Einheit zu bringen.

In weitere Sprechrollen zu hören sind u.a. Lars von Velsen (Radiomoderator), René Dawn-Claude (Sprecher und Radiomoderator), Yannick Zenhäusern (Synchronsprecher), Verena Strauß (Sprecherin), Thomas Karallus (u.a. Synchrostimme von Kevin James), Ingo Albrecht (u.a. Station Voice von Radio ffn), Ingo Schmoll (Moderator bei 1Live), Sebastian Walch (Synchronsprecher), Erik Schäffler (Sprecher und Schauspieler), Valentin Gagarin, Verena Strauß, Jan Sommer und Eva Rahner.

Gudo Hoegel, die deutsche Synchronstimme von Scott Bakula, konnte für den Prolog gewonnen werden.

Für alle weiteren Informationen rund um den Film findet ihr auf der Homepage enterprise-fanfilm.de, wer das Thema weiter verfolgen möchte, dem sei auch die offizielle Facebookseite ans Herz gelegt.

Jürgen Kaiser arbeitet bereits an seinem nächsten Projekt. Es geht diesmal aber nicht um Star Trek, sondern um die Ghostbusters. Mehr wurde uns auf Nachfrage leider auch nicht verraten. Wir bleiben gespannt am Ball.

Star Trek ENTERPRISE II Der Anfang vom Ende

Star Trek: Bridge Crew - Trailer zum Multiplayer-VR-Spiel

Star Trek: Bridge Crew von Ubisoft erlaubt dem geneigten Spieler, auf eine Weise in die Welt von Star Trek einzutauchen, wie es bisher noch nicht möglich war - dem Boom der Virtual-Reality-Brillen sei Dank. Bis zu vier Spieler steuern auf der Brücke der USS Aegis den Betrieb des Förderationsraumschiffes. Zur Auswahl stehen die Positionen Captain, Steuerung, Waffensysteme und Technik. Als Brückenoffizier muss man nicht nur Befehle befolgen und die Konsolen bedienen, sondern im besten Fall die Zerstörung des Schiffes durch feindliche Angriffe verhindern.

Ubisoft beschreibt Star Trek: Bridge Crew wie folgt:

"Der Fokus von Star Trek: Bridge Crew liegt hauptsächlich auf dem Multiplayer-Modus, es wird jedoch nicht nur in in sich abgeschlossenen Missionen herumgeplänkelt. Der Spieler muss innerhalb einer Rahmenhandlung nicht nur lernen, die Aegis zu bedienen, sondern erforscht nebenbei auch eine Region des Weltalls, die als 'Der Graben"'(The Trench) bekannt ist.

Es gibt einen Modus für 'Fortlaufende Missionen', in der Missionen generiert werden. Wer jedoch bevorzugt, Entdeckungen nach seinem eigenen Tempo zu machen, kann eine Solo-Mission spielen, in denen er NPC-Crewmitgliedern (Non player character) als Captain der Aegis Anweisungen geben kann."

Star Trek: Bridge Crew erscheint im Herbst für Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR. Hier der Trailer, in dem die Star-Trek-Schauspieler LeVar Burton (Geordi La Forge), Jeri Ryan (Seven of Nine), und Karl Urban (Dr. McCoy) das Spiel ausprobieren.

Star Trek: Bridge Crew Trailer - VR Game Reveal with Star Trek Alums - E3 2016 [US]

Star Trek Continues: Episode 6 "Come Not Between the Dragons" online

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Star Trek Continues: Episode 6 "Come not between the dragons"

In der neuen Episode mit dem Titel "Come Not Between the Dragons" gerät eine Schwierigkeiten steckende Kreatur auf die Enterprise und die Crew um Captain Kirk (Vic Mignogna) zwischen die Fronten, als der Verfolger auftaucht und ihnen mit der Vernichtung droht. Prominenter Stargast ist diesmal Gigi Edgley, die durch Farscape mit der Rolle der Chiana international bekannt wurde und hier als Eliza Taylor zu sehen ist.

Geschrieben wurde die Folge von Mignogna, James Kerwin und Greg Dykstra. Kerwin hat sich mit vielen Independent-Projekten wie Yesterday Was a Lie (2011) und R.U.R. Genesis mit Chase Masterson (Star Trek: Deep Space Nine) einen Namen gemacht. Greg Dykstra arbeitete zuvor bei Pixar an Filmen wie Findet Nemo, Die Monster-Universität, Ratatouille oder Die Unglaublichen als Animationskünstler.

Weitere Hauptrollen spielen Todd Haberkord (Spock), Chuck Huber (Dr. McCoy), Chris Doohan (Montgomery Scott), Grant Imahara (Sulu), Kim Stinger (Uhura) und Wyatt Lenhart (Chekov). Wer gut aufpasst, kann noch vor der Titelsequenz einen Kurzauftritt von Rod Roddenberry erhaschen.

Star Trek Continues ist die inoffizielle Fortsetzung der klassischen Star-Trek-Serie und führt die Abenteuer um Kirk, Spock, Dr. McCoy und der Crew der USS Enterprise fort. Die Serie ahmt den Look und die Atmosphäre der Classic-Serie perfekt nach und setzte einen neuen Standard für Star-Trek-Fan-Produktionen. Realisiert wird das Projekt durch Crowdfundig.

Star Trek Continues E06 "Come Not Between the Dragons"

Star Trek: Nemesis - Was lief schief, was hätte sein können

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Star Trek Nemesis Logo

Der zehnte Star-Trek-Kinofilm sollte dem Film-Franchise im Jahr 2002 wieder Auftrieb verleihen und sogar einer weiteren Fortsetzung den Weg ebnen. Stattdessen fiel der Film sogar bei vielen Fans durch, blieb kommerziell hinter den Erwartungen zurück und besiegelte damit das Ende der Next-Generation-Ära auf der Leinwand.

Generell waren die TNG-Kinofilme auch vor der Veröffentlichung von Nemesis allesamt keine Blockbuster, schlugen sich jedoch im Verhältnis zu ihren Produktionskosten ganz ordentlich. Star Trek: Treffen der Generationen (1994) kostete 35 Millionen Dollar und spielte 120 Millionen ein. Star Trek - Der erste Kontakt (1996, 46 Mio) war der erfolgreichste TNG-Film und spielte weltweit 150 Millionen ein. Star Trek: Der Aufstand (1998, 58 Mio) konnte trotz schwacher Kritiken vom Erfolg des Vorgängers profitieren und immerhin 113 Millionen Dollar einspielen. Star Trek: Nemesis fiel am Ende jedoch tief und schaffte weltweit nur 67 Millionen Dollar, bei einem Budget von 60 Millionen.

Was ging schief?

Mal ganz abgesehen von den Kritiken wurde der Film zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt veröffentlicht. Der Kinostart am 13. Dezember 2002 lag mitten in einer Schlacht der Blockbuster Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme und 007: Stirb an einem anderen Tag.

Bei Paramount nahm man in Kauf, dass Nemesis aufgrund der überlangen Konkurrenten auf weniger Leinwänden als üblich gezeigt werden sollte. Die Hoffnung lag darin, von den Kinobesuchern zu profitieren, die aufgrund der ausverkauften Vorstellungen von Die Zwei Türme (20.12.) zu Star Trek ausweichen würden. Damit Nemesis öfter am Tag zu sehen ist, sollte der Film zudem auf eine entsprechende Laufzeit unter zwei Stunden gekürzt werden (116 min). Wie sich herausgestellte, ging diese Strategie nicht auf.

Inhaltlich sollte ein düsterer, actionorientierter Film nach dem Vorbild von Der Erste Kontakt die Filmreihe nach Der Aufstand wieder auf Trab bringen. Ein Telefonat zwischen Brent Spiner (Data) und Drehbuchautor und Star-Trek-Fan John Logan (Gladiator) brachte den ersten Stein ins Rollen. Für viele Charaktere sollte die Handlung die eine oder andere Änderung mit sich bringen. Will Riker und Deanna Troi heiraten und wechseln auf die USS Titan, Data hätte (ursprünglich) erster Offizier der Enterprise werden sollen, Doctor Crusher wäre (mal wieder) zum Medizinischen Hauptquartier der Sternenflotte gewechselt.

Regisseur Stuard Baird, der zuvor Actionfilme wie Einsame Entscheidung (1996) und Auf der Jagd (1998) drehte, konnte dem Star-Trek-Franchise nach eigenen Angaben aber nichts abgewinnen. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten kannte Baird die TNG-Serie nicht und weigerte sich, diese anzusehen. Immerhin quälte er sich durch die drei bisherigen Kinofilme um Picard und Co. Dies erklärt zumindest, warum sich die geliebten Charaktere untypisch verhalten, wenn ihnen überhaupt eine Art von Charakterisierung zuteil wurde. Baird legte den Fokus auf Action, Patrick Stewart hatte (zusammen mit Shinzon-Darsteller Tom Hardy) die meisten Szenen.

Laut Produzent Rick Berman fielen fast 50 Minuten Material der Schere zum Opfer, hauptsächlich Charakterszenen, die dem Film die nötige Tiefe verliehen hätten.

Die Schauspieler äußerten in den Jahren nach Nemesis immer wieder ihren Unmut über den Regisseur. So nannte er wohl LeVar Burtons Charakter LaForge immer "Laverne" und dachte, er sei ein Außerirdischer. Auch seine mangelde Recherche im Vorfeld wurde ihm immer wieder vorgeworden.

Ursprünglich wollte Paramount Jeri Ryan alias Seven of Nine für eine große Rolle im Film verpflichten. Ryan war durch ihr Engagement bei der Serie Boston Public jedoch verhindert und sah darüber hinaus nicht, wie ihr Charakter auf sinnvolle Weise in die Handlung und die Crew hätte integriert werden können. Einen Cameo bei der Hochzeitsszene lehnte sie ab. Als Konsequenz wurde Kate Mulgrew der Kurzauftritt als Admiral Janeway zuteil.

Pläne für Star Trek XI lagen schon in der Schublade

Während der Produktion wurde bereits ein weiterer Star-Trek-Film geplant. Star Trek: Nemesis ließ einige Fragen bewusst offen, die in einer direkten Fortsetzung aufgegriffen worden wären. Datas Persönlichkeit wäre beispielsweise in B-4 wieder zum Vorschein gekommen. Dies wurde es am Ende von Nemesis bereits angedeutet. Der offizielle Prequel-Comic "Countdown" zu J.J. Abrams Star Trek (2009) greift diesen Aspekt auf und zeigt Botschafter Spock bei seinem "alten Freund" Data, Captain der Enterprise-E.

Außerdem wollte man in einer möglichen Fortsetzung mehr von der Sternenflotte zeigen, als es in jedem bisherigen Kinofilm der Fall war. Charaktere aus Star Trek: Deep Space Nine und Star Trek: Voyager wären (je nach Verfügbarkeit) in die Handlung mit eingebunden worden und vielleicht hätte man sogar die Raumschiffe Enterprise, Titan, Defiant und Voyager zusammen auf einer gemeinsamen Mission erlebt. Nemesis konnte den den finanziellen Erwartungen des Studios nicht gerecht werden, die Arbeiten an der Fortsetzung wurden daher eingestellt.

Noch eine positive Entwicklung am Rande: Auch wenn Star Trek Nemesis an der Kinokasse alles andere als erfolgreich war, sollte trotzdem erwähnt werden, dass der Film in den USA und Großbritannien bis dato zu einer der meist-vorbestellten DVDs aller Zeiten gehörte.

Star Trek: Nemesis läuft im Rahmen des Star-Trek-Days am Sonntag, den 15. Mai um 22:15 Uhr auf Kabel eins.

"Star Trek: Nemesis (2002)" Teaser Trailer

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