Star Trek

Star Trek im Museum: Smithsonian stellt restauriertes Originalmodell der USS Enterprise aus

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Captain Kirk

Kein Ort, an dem zuvor noch niemand gewesen ist, aber trotzem ziemlich cool: Anlässlich des 40jährigen Jubliäums des berühmten Smithsonian National Air and Space Museums wird in Washington neuerdings das originale Modell der USS Enterprise aus der alten Star-Trek-Serie aus den 60er Jahren ausgestellt.

Neu ist das Modell für das Smithsonian an sich nicht - bislang hing es im Geschenkeladen des Museums. Ein denkbar schlechter Ort für solch einen Gegenstand, wie Chef-Konservator Malcolm Collum zugibt:

"Es ist ein ikonischer Kunstgegenstand, also muss es auch als ein solches sorgsam behandelt und konserviert werden, damit es so authentisch wie möglich erhalten bleibt"

Da das Modell zum Filmen genutzt wurde, ist es nicht makellos. So gibt es eine "Kameraseite" als Blickfang und wenn man drumrum läuft, sieht man die weniger dekorative Seite, wo sich auch Kabel für die Lichter und Motoren befinden. Die innenliegenden Lichter wurden durch LEDs ersetzt. Das Schiff wird nun in einer modernen, klimakontrollierten Glasvitrine präsentiert.

Wer es nicht selbst nach Washington schafft, für den haben die Kollegen von TrekCore ein Video nebst Erläuterungen parat:

Warp Power Online - Enterprise at the Smithsonian (2016)

Star Trek: CBS und Paramount geben strenge Richtlinien für Fan-Filme vor

Seit vielen Jahren inspiriert Star Trek Fan- und Amateurfilmemacher auf der ganzen Welt. Gerade nach dem Ende der letzten TV-Serie und dem Reboot im Kinouniversum waren es vor allem die Fans, die dafür sorgten, dass das klassische Star Trek weiterlebte. Dies alles fand unter der Duldung von Paramount und CBS statt, die als Rechteinhaber vergleichsweise großzügig agierten und den Fans viel Spielraum ließen. Nachdem die Projekte in den vergangenen Jahren immer professioneller wurden, und zudem nicht immer ganz klar war, inwiefern mit dem Fan-Film tatsächlich finanzielle Interessen verbunden waren, scheint sich die Einstellung der Verantwortlichen nun aber geändert zu haben. Gerade auch mit dem Start der neuen Star-Trek-Serie bei CBS dürften professionelle Projekte kaum noch eine Chance haben. Dies zeigte sich bereits beim Projekt Axanar, deren Macher sich nach wie vor einen Rechtsstreit mit Paramount und CBS liefern.

Um zukünftigen Projekten wie Axanar einen Riegel vorzuschieben, haben die Rechteinhaber nun eine Reihe von strengen Richtlinien veröffentlicht, an die sich Fan-Filmemacher halten müssen. Wer gegen diese Vorgaben verstößt, muss damit rechnen, dass sein Projekt Post von der Rechtsabteilung von CBS und Paramount erhält. Hier einmal die wichtigsten Punkte:

  • Ein Fanfilm darf fortan eine zusammenhängende Geschichte von 15 Minuten innerhalb eines Teils beziehungsweise insgesamt 30 Minuten bei einem Zweiteiler nicht überschreiten. Weitere Episoden, Sequels, Prequels oder komplette Staffeln sind verboten.
  • Der Film darf nicht die Bezeichnung Star Trek im Namen tragen, muss aber mit dem Titelzusatz "A Star Trek Fan Production" gekennzeichnet sein. Der Zusatz "offiziell" ist jedoch untersagt. Außerdem muss ein Disclaimer mit genau festgelegtem Wortlaut benutzt werden.
  • Als Kostüme (Uniformen etc.) und Ausstattung darf nur offizielles Merchandise genutzt werden.
  • Sämtlicher Inhalt muss eigenen Ursprungs sein. Reproduktionen, Nachstellungen oder Clips aus Star Trek sind untersagt.
  • Alle Beteiligten am Projekt müssen Amateure sein. Dies betrifft sowohl die Personen vor als auch hinter der Kamera. Es darf keine Bezahlung geben und keiner der Mitarbeiter darf jemals für ein offizielles Star-Trek-Projekt von Paramount oder CBS gearbeitet haben.
  • Finanzieller Gewinn ist nicht erlaubt, allerdings dürfen Spendenkampagnen abgehalten werden. Die Spendensumme muss aber unter 50.000 Dollar bleiben.
  • Der Vertrieb von DVDs und Blu-Rays ist verboten (auch unentgeltlich). Streams sind erlaubt, aber ebenfalls nur, wenn dadurch keine Einnahmen erzielt werden.
  • Inhaltlich muss der Fanfilm zudem familienfreundlich bleiben.


Die komplette Liste der Richtlinien gibt es in englischer Fassung hier. Paramount und CBS behalten sich das Recht vor, Änderungen vorzunehmen, falls neue Punkte relevant werden.

Star Trek Enterprise II - Der Anfang vom Ende: Beeindruckender Fanfilm aus Deutschland

Star Trek Enterprise II - Der Anfang vom Ende ist ein beeindruckender Fanfilm, der die Abenteuer von Captain Jonathan Archer und seiner Crew auf der Enterprise NX-01 weitererzählt und nach einer achtjährigen Produktionszeit im Juni offiziell veröffentlicht wurde.

Dabei handelt es sich um eine Fortsetzung des ersten Stop-Motion-Abenteuers Der Zeitspiegel (YouTube-Link), der 2009 auf der FedCon in Bonn gezeigt wurde und von den Fans gut aufgenommen wurde.

Nach dem ersten Teil kehrt die Crew der Enterprise in eine Realität zurück, die nicht auf der ihnen bekannten Zeitlinie verläuft. In Der Anfang vom Ende kämpft die Föderation der Zukunft gegen eine kybernetische Lebensform, die alles organische Leben vernichten will. Die Crew um Captain Archer erhält Hilfe aus der Zukunft. Eine bisher unbekannte Art der Kommunikation ermöglicht eine Verbindung durch Raum, Zeit und Vertrauensbarrieren.

Mit der Fortsetzung ist dem Schweinfurter Jürgen Kaiser und seinem 37-köpfigen Team ein qualitativer Quantensprung gelungen. Die aufwendigen Stop-Motion-Animationen wurden mit beeindruckenden Computeranimationen kombiniert. Für die Sprechrollen konnten professionelle Sprecher und Schauspieler aus ganz Deutschland gewonnen werden.

T’Pol-Sprecherin Sabrina Heuer-Diakow hat bei den meisten der Aufnahmen per Skype Regie geführt, um das Zusammenspiel der Rollen und die Umsetzung der Charaktere in eine Einheit zu bringen.

In weitere Sprechrollen zu hören sind u.a. Lars von Velsen (Radiomoderator), René Dawn-Claude (Sprecher und Radiomoderator), Yannick Zenhäusern (Synchronsprecher), Verena Strauß (Sprecherin), Thomas Karallus (u.a. Synchrostimme von Kevin James), Ingo Albrecht (u.a. Station Voice von Radio ffn), Ingo Schmoll (Moderator bei 1Live), Sebastian Walch (Synchronsprecher), Erik Schäffler (Sprecher und Schauspieler), Valentin Gagarin, Verena Strauß, Jan Sommer und Eva Rahner.

Gudo Hoegel, die deutsche Synchronstimme von Scott Bakula, konnte für den Prolog gewonnen werden.

Für alle weiteren Informationen rund um den Film findet ihr auf der Homepage enterprise-fanfilm.de, wer das Thema weiter verfolgen möchte, dem sei auch die offizielle Facebookseite ans Herz gelegt.

Jürgen Kaiser arbeitet bereits an seinem nächsten Projekt. Es geht diesmal aber nicht um Star Trek, sondern um die Ghostbusters. Mehr wurde uns auf Nachfrage leider auch nicht verraten. Wir bleiben gespannt am Ball.

Star Trek ENTERPRISE II Der Anfang vom Ende

Star Trek: Bridge Crew - Trailer zum Multiplayer-VR-Spiel

Star Trek: Bridge Crew von Ubisoft erlaubt dem geneigten Spieler, auf eine Weise in die Welt von Star Trek einzutauchen, wie es bisher noch nicht möglich war - dem Boom der Virtual-Reality-Brillen sei Dank. Bis zu vier Spieler steuern auf der Brücke der USS Aegis den Betrieb des Förderationsraumschiffes. Zur Auswahl stehen die Positionen Captain, Steuerung, Waffensysteme und Technik. Als Brückenoffizier muss man nicht nur Befehle befolgen und die Konsolen bedienen, sondern im besten Fall die Zerstörung des Schiffes durch feindliche Angriffe verhindern.

Ubisoft beschreibt Star Trek: Bridge Crew wie folgt:

"Der Fokus von Star Trek: Bridge Crew liegt hauptsächlich auf dem Multiplayer-Modus, es wird jedoch nicht nur in in sich abgeschlossenen Missionen herumgeplänkelt. Der Spieler muss innerhalb einer Rahmenhandlung nicht nur lernen, die Aegis zu bedienen, sondern erforscht nebenbei auch eine Region des Weltalls, die als 'Der Graben"'(The Trench) bekannt ist.

Es gibt einen Modus für 'Fortlaufende Missionen', in der Missionen generiert werden. Wer jedoch bevorzugt, Entdeckungen nach seinem eigenen Tempo zu machen, kann eine Solo-Mission spielen, in denen er NPC-Crewmitgliedern (Non player character) als Captain der Aegis Anweisungen geben kann."

Star Trek: Bridge Crew erscheint im Herbst für Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR. Hier der Trailer, in dem die Star-Trek-Schauspieler LeVar Burton (Geordi La Forge), Jeri Ryan (Seven of Nine), und Karl Urban (Dr. McCoy) das Spiel ausprobieren.

Star Trek: Bridge Crew Trailer - VR Game Reveal with Star Trek Alums - E3 2016 [US]

Star Trek Continues: Episode 6 "Come Not Between the Dragons" online

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Star Trek Continues: Episode 6 "Come not between the dragons"

In der neuen Episode mit dem Titel "Come Not Between the Dragons" gerät eine Schwierigkeiten steckende Kreatur auf die Enterprise und die Crew um Captain Kirk (Vic Mignogna) zwischen die Fronten, als der Verfolger auftaucht und ihnen mit der Vernichtung droht. Prominenter Stargast ist diesmal Gigi Edgley, die durch Farscape mit der Rolle der Chiana international bekannt wurde und hier als Eliza Taylor zu sehen ist.

Geschrieben wurde die Folge von Mignogna, James Kerwin und Greg Dykstra. Kerwin hat sich mit vielen Independent-Projekten wie Yesterday Was a Lie (2011) und R.U.R. Genesis mit Chase Masterson (Star Trek: Deep Space Nine) einen Namen gemacht. Greg Dykstra arbeitete zuvor bei Pixar an Filmen wie Findet Nemo, Die Monster-Universität, Ratatouille oder Die Unglaublichen als Animationskünstler.

Weitere Hauptrollen spielen Todd Haberkord (Spock), Chuck Huber (Dr. McCoy), Chris Doohan (Montgomery Scott), Grant Imahara (Sulu), Kim Stinger (Uhura) und Wyatt Lenhart (Chekov). Wer gut aufpasst, kann noch vor der Titelsequenz einen Kurzauftritt von Rod Roddenberry erhaschen.

Star Trek Continues ist die inoffizielle Fortsetzung der klassischen Star-Trek-Serie und führt die Abenteuer um Kirk, Spock, Dr. McCoy und der Crew der USS Enterprise fort. Die Serie ahmt den Look und die Atmosphäre der Classic-Serie perfekt nach und setzte einen neuen Standard für Star-Trek-Fan-Produktionen. Realisiert wird das Projekt durch Crowdfundig.

Star Trek Continues E06 "Come Not Between the Dragons"

Star Trek: Nemesis - Was lief schief, was hätte sein können

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Star Trek Nemesis Logo

Der zehnte Star-Trek-Kinofilm sollte dem Film-Franchise im Jahr 2002 wieder Auftrieb verleihen und sogar einer weiteren Fortsetzung den Weg ebnen. Stattdessen fiel der Film sogar bei vielen Fans durch, blieb kommerziell hinter den Erwartungen zurück und besiegelte damit das Ende der Next-Generation-Ära auf der Leinwand.

Generell waren die TNG-Kinofilme auch vor der Veröffentlichung von Nemesis allesamt keine Blockbuster, schlugen sich jedoch im Verhältnis zu ihren Produktionskosten ganz ordentlich. Star Trek: Treffen der Generationen (1994) kostete 35 Millionen Dollar und spielte 120 Millionen ein. Star Trek - Der erste Kontakt (1996, 46 Mio) war der erfolgreichste TNG-Film und spielte weltweit 150 Millionen ein. Star Trek: Der Aufstand (1998, 58 Mio) konnte trotz schwacher Kritiken vom Erfolg des Vorgängers profitieren und immerhin 113 Millionen Dollar einspielen. Star Trek: Nemesis fiel am Ende jedoch tief und schaffte weltweit nur 67 Millionen Dollar, bei einem Budget von 60 Millionen.

Was ging schief?

Mal ganz abgesehen von den Kritiken wurde der Film zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt veröffentlicht. Der Kinostart am 13. Dezember 2002 lag mitten in einer Schlacht der Blockbuster Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme und 007: Stirb an einem anderen Tag.

Bei Paramount nahm man in Kauf, dass Nemesis aufgrund der überlangen Konkurrenten auf weniger Leinwänden als üblich gezeigt werden sollte. Die Hoffnung lag darin, von den Kinobesuchern zu profitieren, die aufgrund der ausverkauften Vorstellungen von Die Zwei Türme (20.12.) zu Star Trek ausweichen würden. Damit Nemesis öfter am Tag zu sehen ist, sollte der Film zudem auf eine entsprechende Laufzeit unter zwei Stunden gekürzt werden (116 min). Wie sich herausgestellte, ging diese Strategie nicht auf.

Inhaltlich sollte ein düsterer, actionorientierter Film nach dem Vorbild von Der Erste Kontakt die Filmreihe nach Der Aufstand wieder auf Trab bringen. Ein Telefonat zwischen Brent Spiner (Data) und Drehbuchautor und Star-Trek-Fan John Logan (Gladiator) brachte den ersten Stein ins Rollen. Für viele Charaktere sollte die Handlung die eine oder andere Änderung mit sich bringen. Will Riker und Deanna Troi heiraten und wechseln auf die USS Titan, Data hätte (ursprünglich) erster Offizier der Enterprise werden sollen, Doctor Crusher wäre (mal wieder) zum Medizinischen Hauptquartier der Sternenflotte gewechselt.

Regisseur Stuard Baird, der zuvor Actionfilme wie Einsame Entscheidung (1996) und Auf der Jagd (1998) drehte, konnte dem Star-Trek-Franchise nach eigenen Angaben aber nichts abgewinnen. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten kannte Baird die TNG-Serie nicht und weigerte sich, diese anzusehen. Immerhin quälte er sich durch die drei bisherigen Kinofilme um Picard und Co. Dies erklärt zumindest, warum sich die geliebten Charaktere untypisch verhalten, wenn ihnen überhaupt eine Art von Charakterisierung zuteil wurde. Baird legte den Fokus auf Action, Patrick Stewart hatte (zusammen mit Shinzon-Darsteller Tom Hardy) die meisten Szenen.

Laut Produzent Rick Berman fielen fast 50 Minuten Material der Schere zum Opfer, hauptsächlich Charakterszenen, die dem Film die nötige Tiefe verliehen hätten.

Die Schauspieler äußerten in den Jahren nach Nemesis immer wieder ihren Unmut über den Regisseur. So nannte er wohl LeVar Burtons Charakter LaForge immer "Laverne" und dachte, er sei ein Außerirdischer. Auch seine mangelde Recherche im Vorfeld wurde ihm immer wieder vorgeworden.

Ursprünglich wollte Paramount Jeri Ryan alias Seven of Nine für eine große Rolle im Film verpflichten. Ryan war durch ihr Engagement bei der Serie Boston Public jedoch verhindert und sah darüber hinaus nicht, wie ihr Charakter auf sinnvolle Weise in die Handlung und die Crew hätte integriert werden können. Einen Cameo bei der Hochzeitsszene lehnte sie ab. Als Konsequenz wurde Kate Mulgrew der Kurzauftritt als Admiral Janeway zuteil.

Pläne für Star Trek XI lagen schon in der Schublade

Während der Produktion wurde bereits ein weiterer Star-Trek-Film geplant. Star Trek: Nemesis ließ einige Fragen bewusst offen, die in einer direkten Fortsetzung aufgegriffen worden wären. Datas Persönlichkeit wäre beispielsweise in B-4 wieder zum Vorschein gekommen. Dies wurde es am Ende von Nemesis bereits angedeutet. Der offizielle Prequel-Comic "Countdown" zu J.J. Abrams Star Trek (2009) greift diesen Aspekt auf und zeigt Botschafter Spock bei seinem "alten Freund" Data, Captain der Enterprise-E.

Außerdem wollte man in einer möglichen Fortsetzung mehr von der Sternenflotte zeigen, als es in jedem bisherigen Kinofilm der Fall war. Charaktere aus Star Trek: Deep Space Nine und Star Trek: Voyager wären (je nach Verfügbarkeit) in die Handlung mit eingebunden worden und vielleicht hätte man sogar die Raumschiffe Enterprise, Titan, Defiant und Voyager zusammen auf einer gemeinsamen Mission erlebt. Nemesis konnte den den finanziellen Erwartungen des Studios nicht gerecht werden, die Arbeiten an der Fortsetzung wurden daher eingestellt.

Noch eine positive Entwicklung am Rande: Auch wenn Star Trek Nemesis an der Kinokasse alles andere als erfolgreich war, sollte trotzdem erwähnt werden, dass der Film in den USA und Großbritannien bis dato zu einer der meist-vorbestellten DVDs aller Zeiten gehörte.

Star Trek: Nemesis läuft im Rahmen des Star-Trek-Days am Sonntag, den 15. Mai um 22:15 Uhr auf Kabel eins.

"Star Trek: Nemesis (2002)" Teaser Trailer

Star-Trek-Tag: Kabel eins zeigt zehn Kinofilme am Stück

Pfingstsonntag ist wieder Star-Trek-Tag. Bei Kabel eins laufen am 15. Mai wieder die ersten zehn Star-Trek-Kinofilme am Stück. Der Filmmarathon beginnt bereits um 05:10 Uhr mit Star Trek II - Der Zorn des Khan, um 15:45 Uhr übergibt die Classic-Generation um Captain Kirk den Staffelstab an die Crew aus The Next Generation mit Star Trek: Treffen der Generationen. Um 22:15 wird der vierte und letzte TNG-Film Star Trek Nemesis gezeigt. In der Nacht zum Montag läuft um 00:30 Uhr zum Abschluß Star Trek - Der Film aus dem Jahr 1979.

Die ersten zehn Star-Trek-Filme haben weltweit ingesamt über eine Milliarde Dollar eingespielt, davon war Star Trek: Der erste Kontakt (1996) mit 150 Millionen der kommerziell erfolgreichste. Der am günstigsten produzierte, aber auch der profitableste Film ist Star Trek II - Der Zorn des Khan, dessen Budget sich auf 12 Millionen Dollar belief. Star Trek: Der Aufstand (1998) war mit 70 Millionen der teuerste Film der Reihe, Star Trek Nemesis konnte 2002 weltweit nur 67 Millionen Dollar einnehmen und ist damit der schwächste aller Trek-Filme.

2009 brachte J. J. Abrams mit Star Trek einen Reboot in die Kinos, der eine alternative Zeitlinie in Gang setzt. Die ikonischen Rollen von Kirk, Spock und Co. wurde mit neuen Darstellern besetzt. Durch den Neustart der Star-Trek-Geschichte sind die Macher nicht mehr an den bisher etablierten Kanon gebunden. Der 13. Star-Trek-Film und dritte Film aus dem neuen Universum, mit dem Titel Star Trek Beyond, kommt am 21. Juli in die Kinos.

Alle Filme in der Sendeübersicht.

05:10 Uhr Star Trek II - Der Zorn des Khan
07:05 Uhr Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock
09:15 Uhr Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart
11:35 Uhr Star Trek V - Am Rande des Universums
13:35 Uhr Star Trek VI - Das unentdeckte Land
15:45 Uhr Star Trek VII - Treffen der Generationen
18:05 Uhr Star Trek - Der erste Kontakt
20:15 Uhr Star Trek - Der Aufstand
22:15 Uhr Star Trek Nemesis
00:30 Uhr Star Trek - Der Film

Nicholas Meyer: Die neue Star-Trek-Serie geht andere Wege

Nicholas Meyer, Regisseur von Star Trek II: Der Zorn des Khan und Star Trek VI: Das unentdeckte Land, wird die neue Star-Trek-Serie, die 2017 an den Start gehen soll, als Produzent und Autor bereichern. Im Interview mit Den of Geek sprach er kurz über seine Beteiligung und den Kurs, den die neue Serie einschlagen wird. Wobei zu letzterem noch Geheimhaltung angesagt ist:

"Ich kann euch nichts sagen. Ich weiß Sachen. Wenn ich die sagen würde, müsste ich euch umbringen.

Wenn alles klappt, werde ich Episoden schreiben. Ansonsten werde ich in einem Raum mit all diesen cleveren Menschen sitzen. Ich warte noch darauf, dass sie mir sagen, wann es losgeht.

Ich glaube, es wird ein ganz andere Art von Star Trek. Es wird ein neuer Weg eingeschlagen. Und ich denke, dass das wahrscheinlich sehr gut ist.

Am meisten hat mich gestört, dass Star Trek immer dieselben Pfade beschritten hat. In den kurzen Phasen, als ich einen Einfluss [auf das Franchise] hatte, haben wir viel ausprobiert. Wenn man nichts ausprobiert, wird es schnell fad.

Bryan Fuller ist ein cleverer Zeitgenosse. Seine Ideen - einige habe ich schon gehört- sind innovativ und anders. Diese Andersartigkeit hat das Interesse in mir geweckt.

Ich kann nur eines sagen: Bryan zufolge ist Das unentdeckte Land eine Art Startpunkt oder Maßstab, wie er sich die Ausrichtung der neuen Serie vorstellt. Ich möchte nicht falsch zitiert werden, und auch ihn nicht falsch zitieren, aber er mag den Film sehr. Lassen wir das mal so stehen."

Intergalaktische politische Machenschaften und Intrigen könnten dieser Aussage zufolge in Fullers Star-Trek-Serie eine gewisse Rolle spielen. Die Serie wird in den USA exklusiv bei CBS All Access verfügbar sein und ist die erste von vielen geplanten Eigenproduktionen für den Internetservice. Zumindest der Pilotfilm wird (als Köder) im Free-TV ausgestrahlt. Welche Vertriebswege die Serie in Deutschland nehmen wird (Online, TV), ist noch nicht bekannt.

Star Trek: Nicholas Meyer stößt zum Autorenteam der neuen Serie

Der Drehbuchautor Nicholas Meyer wird das Autorenteam der neuen Star-Trek-Serie unterstützen, die ab 2017 auf dem Streaming-Portal CBS All Access laufen soll. Außerdem wird er als beratender Produzent tätig sein. Das gab der ausführende Produzent der Serie, Bryan Fuller, heute per Twitter bekannt:

Dort heißt es:

Nicholas Meyer jagte Kirk und Khan durch den Mutara-Nebel und die Flammen Genesis', er rettete die Wale mit der Enterprise und ihrer Crew, und führte Krieg und Frieden mit den Klingonen und der Föderation. Wir freuen uns sehr zu verkünden, dass einer der größten Geschichtenerzähler von Star Trek mutig zurückkehren wird, denn Nicholas Meyer beamt sich an Bord der neuen Trek-Autorenmannschaft.

Meyer kennt das Star-Trek-Universum schon etwas länger. Er hat ohne Nennung am Script von Star Trek II: Der Zorn des Khan mitgearbeitet, führte bei diesem Film Regie und steuerte  sein Talent zu den Drehbüchern von Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart und Star Trek VI: Das unentdeckte Land bei. Bei letzterem saß er ebenfalls auf dem Regiestuhl. Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Fernsehspielfilm The Day After - Der Tag danach von 1983, welcher eindrucksvoll die Auswirkung eines Atomkriegs schilderte und weltweit für Diskussionen über die drohende, nukleare Gefahr sorgte.

Die neue Star-Trek-Serie von Alex Kurtzman und Bryan Fuller wird in den USA exklusiv bei CBS All Access verfügbar sein und ist die erste von vielen geplanten Eigenproduktionen für den Internetservice. Zumindest der Pilotfilm wird (als Köder) im Free-TV ausgestrahlt. Welche Vertriebswege die Serie in Deutschland nehmen wird (Online, TV), ist noch nicht bekannt.

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