Star Trek

Star Trek: Nemesis - Was lief schief, was hätte sein können

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Star Trek Nemesis Logo

Der zehnte Star-Trek-Kinofilm sollte dem Film-Franchise im Jahr 2002 wieder Auftrieb verleihen und sogar einer weiteren Fortsetzung den Weg ebnen. Stattdessen fiel der Film sogar bei vielen Fans durch, blieb kommerziell hinter den Erwartungen zurück und besiegelte damit das Ende der Next-Generation-Ära auf der Leinwand.

Generell waren die TNG-Kinofilme auch vor der Veröffentlichung von Nemesis allesamt keine Blockbuster, schlugen sich jedoch im Verhältnis zu ihren Produktionskosten ganz ordentlich. Star Trek: Treffen der Generationen (1994) kostete 35 Millionen Dollar und spielte 120 Millionen ein. Star Trek - Der erste Kontakt (1996, 46 Mio) war der erfolgreichste TNG-Film und spielte weltweit 150 Millionen ein. Star Trek: Der Aufstand (1998, 58 Mio) konnte trotz schwacher Kritiken vom Erfolg des Vorgängers profitieren und immerhin 113 Millionen Dollar einspielen. Star Trek: Nemesis fiel am Ende jedoch tief und schaffte weltweit nur 67 Millionen Dollar, bei einem Budget von 60 Millionen.

Was ging schief?

Mal ganz abgesehen von den Kritiken wurde der Film zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt veröffentlicht. Der Kinostart am 13. Dezember 2002 lag mitten in einer Schlacht der Blockbuster Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme und 007: Stirb an einem anderen Tag.

Bei Paramount nahm man in Kauf, dass Nemesis aufgrund der überlangen Konkurrenten auf weniger Leinwänden als üblich gezeigt werden sollte. Die Hoffnung lag darin, von den Kinobesuchern zu profitieren, die aufgrund der ausverkauften Vorstellungen von Die Zwei Türme (20.12.) zu Star Trek ausweichen würden. Damit Nemesis öfter am Tag zu sehen ist, sollte der Film zudem auf eine entsprechende Laufzeit unter zwei Stunden gekürzt werden (116 min). Wie sich herausgestellte, ging diese Strategie nicht auf.

Inhaltlich sollte ein düsterer, actionorientierter Film nach dem Vorbild von Der Erste Kontakt die Filmreihe nach Der Aufstand wieder auf Trab bringen. Ein Telefonat zwischen Brent Spiner (Data) und Drehbuchautor und Star-Trek-Fan John Logan (Gladiator) brachte den ersten Stein ins Rollen. Für viele Charaktere sollte die Handlung die eine oder andere Änderung mit sich bringen. Will Riker und Deanna Troi heiraten und wechseln auf die USS Titan, Data hätte (ursprünglich) erster Offizier der Enterprise werden sollen, Doctor Crusher wäre (mal wieder) zum Medizinischen Hauptquartier der Sternenflotte gewechselt.

Regisseur Stuard Baird, der zuvor Actionfilme wie Einsame Entscheidung (1996) und Auf der Jagd (1998) drehte, konnte dem Star-Trek-Franchise nach eigenen Angaben aber nichts abgewinnen. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten kannte Baird die TNG-Serie nicht und weigerte sich, diese anzusehen. Immerhin quälte er sich durch die drei bisherigen Kinofilme um Picard und Co. Dies erklärt zumindest, warum sich die geliebten Charaktere untypisch verhalten, wenn ihnen überhaupt eine Art von Charakterisierung zuteil wurde. Baird legte den Fokus auf Action, Patrick Stewart hatte (zusammen mit Shinzon-Darsteller Tom Hardy) die meisten Szenen.

Laut Produzent Rick Berman fielen fast 50 Minuten Material der Schere zum Opfer, hauptsächlich Charakterszenen, die dem Film die nötige Tiefe verliehen hätten.

Die Schauspieler äußerten in den Jahren nach Nemesis immer wieder ihren Unmut über den Regisseur. So nannte er wohl LeVar Burtons Charakter LaForge immer "Laverne" und dachte, er sei ein Außerirdischer. Auch seine mangelde Recherche im Vorfeld wurde ihm immer wieder vorgeworden.

Ursprünglich wollte Paramount Jeri Ryan alias Seven of Nine für eine große Rolle im Film verpflichten. Ryan war durch ihr Engagement bei der Serie Boston Public jedoch verhindert und sah darüber hinaus nicht, wie ihr Charakter auf sinnvolle Weise in die Handlung und die Crew hätte integriert werden können. Einen Cameo bei der Hochzeitsszene lehnte sie ab. Als Konsequenz wurde Kate Mulgrew der Kurzauftritt als Admiral Janeway zuteil.

Pläne für Star Trek XI lagen schon in der Schublade

Während der Produktion wurde bereits ein weiterer Star-Trek-Film geplant. Star Trek: Nemesis ließ einige Fragen bewusst offen, die in einer direkten Fortsetzung aufgegriffen worden wären. Datas Persönlichkeit wäre beispielsweise in B-4 wieder zum Vorschein gekommen. Dies wurde es am Ende von Nemesis bereits angedeutet. Der offizielle Prequel-Comic "Countdown" zu J.J. Abrams Star Trek (2009) greift diesen Aspekt auf und zeigt Botschafter Spock bei seinem "alten Freund" Data, Captain der Enterprise-E.

Außerdem wollte man in einer möglichen Fortsetzung mehr von der Sternenflotte zeigen, als es in jedem bisherigen Kinofilm der Fall war. Charaktere aus Star Trek: Deep Space Nine und Star Trek: Voyager wären (je nach Verfügbarkeit) in die Handlung mit eingebunden worden und vielleicht hätte man sogar die Raumschiffe Enterprise, Titan, Defiant und Voyager zusammen auf einer gemeinsamen Mission erlebt. Nemesis konnte den den finanziellen Erwartungen des Studios nicht gerecht werden, die Arbeiten an der Fortsetzung wurden daher eingestellt.

Noch eine positive Entwicklung am Rande: Auch wenn Star Trek Nemesis an der Kinokasse alles andere als erfolgreich war, sollte trotzdem erwähnt werden, dass der Film in den USA und Großbritannien bis dato zu einer der meist-vorbestellten DVDs aller Zeiten gehörte.

Star Trek: Nemesis läuft im Rahmen des Star-Trek-Days am Sonntag, den 15. Mai um 22:15 Uhr auf Kabel eins.

"Star Trek: Nemesis (2002)" Teaser Trailer

Star-Trek-Tag: Kabel eins zeigt zehn Kinofilme am Stück

Pfingstsonntag ist wieder Star-Trek-Tag. Bei Kabel eins laufen am 15. Mai wieder die ersten zehn Star-Trek-Kinofilme am Stück. Der Filmmarathon beginnt bereits um 05:10 Uhr mit Star Trek II - Der Zorn des Khan, um 15:45 Uhr übergibt die Classic-Generation um Captain Kirk den Staffelstab an die Crew aus The Next Generation mit Star Trek: Treffen der Generationen. Um 22:15 wird der vierte und letzte TNG-Film Star Trek Nemesis gezeigt. In der Nacht zum Montag läuft um 00:30 Uhr zum Abschluß Star Trek - Der Film aus dem Jahr 1979.

Die ersten zehn Star-Trek-Filme haben weltweit ingesamt über eine Milliarde Dollar eingespielt, davon war Star Trek: Der erste Kontakt (1996) mit 150 Millionen der kommerziell erfolgreichste. Der am günstigsten produzierte, aber auch der profitableste Film ist Star Trek II - Der Zorn des Khan, dessen Budget sich auf 12 Millionen Dollar belief. Star Trek: Der Aufstand (1998) war mit 70 Millionen der teuerste Film der Reihe, Star Trek Nemesis konnte 2002 weltweit nur 67 Millionen Dollar einnehmen und ist damit der schwächste aller Trek-Filme.

2009 brachte J. J. Abrams mit Star Trek einen Reboot in die Kinos, der eine alternative Zeitlinie in Gang setzt. Die ikonischen Rollen von Kirk, Spock und Co. wurde mit neuen Darstellern besetzt. Durch den Neustart der Star-Trek-Geschichte sind die Macher nicht mehr an den bisher etablierten Kanon gebunden. Der 13. Star-Trek-Film und dritte Film aus dem neuen Universum, mit dem Titel Star Trek Beyond, kommt am 21. Juli in die Kinos.

Alle Filme in der Sendeübersicht.

05:10 Uhr Star Trek II - Der Zorn des Khan
07:05 Uhr Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock
09:15 Uhr Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart
11:35 Uhr Star Trek V - Am Rande des Universums
13:35 Uhr Star Trek VI - Das unentdeckte Land
15:45 Uhr Star Trek VII - Treffen der Generationen
18:05 Uhr Star Trek - Der erste Kontakt
20:15 Uhr Star Trek - Der Aufstand
22:15 Uhr Star Trek Nemesis
00:30 Uhr Star Trek - Der Film

Nicholas Meyer: Die neue Star-Trek-Serie geht andere Wege

Nicholas Meyer, Regisseur von Star Trek II: Der Zorn des Khan und Star Trek VI: Das unentdeckte Land, wird die neue Star-Trek-Serie, die 2017 an den Start gehen soll, als Produzent und Autor bereichern. Im Interview mit Den of Geek sprach er kurz über seine Beteiligung und den Kurs, den die neue Serie einschlagen wird. Wobei zu letzterem noch Geheimhaltung angesagt ist:

"Ich kann euch nichts sagen. Ich weiß Sachen. Wenn ich die sagen würde, müsste ich euch umbringen.

Wenn alles klappt, werde ich Episoden schreiben. Ansonsten werde ich in einem Raum mit all diesen cleveren Menschen sitzen. Ich warte noch darauf, dass sie mir sagen, wann es losgeht.

Ich glaube, es wird ein ganz andere Art von Star Trek. Es wird ein neuer Weg eingeschlagen. Und ich denke, dass das wahrscheinlich sehr gut ist.

Am meisten hat mich gestört, dass Star Trek immer dieselben Pfade beschritten hat. In den kurzen Phasen, als ich einen Einfluss [auf das Franchise] hatte, haben wir viel ausprobiert. Wenn man nichts ausprobiert, wird es schnell fad.

Bryan Fuller ist ein cleverer Zeitgenosse. Seine Ideen - einige habe ich schon gehört- sind innovativ und anders. Diese Andersartigkeit hat das Interesse in mir geweckt.

Ich kann nur eines sagen: Bryan zufolge ist Das unentdeckte Land eine Art Startpunkt oder Maßstab, wie er sich die Ausrichtung der neuen Serie vorstellt. Ich möchte nicht falsch zitiert werden, und auch ihn nicht falsch zitieren, aber er mag den Film sehr. Lassen wir das mal so stehen."

Intergalaktische politische Machenschaften und Intrigen könnten dieser Aussage zufolge in Fullers Star-Trek-Serie eine gewisse Rolle spielen. Die Serie wird in den USA exklusiv bei CBS All Access verfügbar sein und ist die erste von vielen geplanten Eigenproduktionen für den Internetservice. Zumindest der Pilotfilm wird (als Köder) im Free-TV ausgestrahlt. Welche Vertriebswege die Serie in Deutschland nehmen wird (Online, TV), ist noch nicht bekannt.

Star Trek: Nicholas Meyer stößt zum Autorenteam der neuen Serie

Der Drehbuchautor Nicholas Meyer wird das Autorenteam der neuen Star-Trek-Serie unterstützen, die ab 2017 auf dem Streaming-Portal CBS All Access laufen soll. Außerdem wird er als beratender Produzent tätig sein. Das gab der ausführende Produzent der Serie, Bryan Fuller, heute per Twitter bekannt:

Dort heißt es:

Nicholas Meyer jagte Kirk und Khan durch den Mutara-Nebel und die Flammen Genesis', er rettete die Wale mit der Enterprise und ihrer Crew, und führte Krieg und Frieden mit den Klingonen und der Föderation. Wir freuen uns sehr zu verkünden, dass einer der größten Geschichtenerzähler von Star Trek mutig zurückkehren wird, denn Nicholas Meyer beamt sich an Bord der neuen Trek-Autorenmannschaft.

Meyer kennt das Star-Trek-Universum schon etwas länger. Er hat ohne Nennung am Script von Star Trek II: Der Zorn des Khan mitgearbeitet, führte bei diesem Film Regie und steuerte  sein Talent zu den Drehbüchern von Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart und Star Trek VI: Das unentdeckte Land bei. Bei letzterem saß er ebenfalls auf dem Regiestuhl. Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Fernsehspielfilm The Day After - Der Tag danach von 1983, welcher eindrucksvoll die Auswirkung eines Atomkriegs schilderte und weltweit für Diskussionen über die drohende, nukleare Gefahr sorgte.

Die neue Star-Trek-Serie von Alex Kurtzman und Bryan Fuller wird in den USA exklusiv bei CBS All Access verfügbar sein und ist die erste von vielen geplanten Eigenproduktionen für den Internetservice. Zumindest der Pilotfilm wird (als Köder) im Free-TV ausgestrahlt. Welche Vertriebswege die Serie in Deutschland nehmen wird (Online, TV), ist noch nicht bekannt.

Neue Star-Trek-Serie: Übernimmt Tony Todd eine Hauptrolle?

Der Schauspieler Tony Todd (Candyman) enthüllt im Interview in einem Podcast bei Mortis mit David Ward, dass er sich in der Endauswahl für eine Rolle in der neuen Star-Trek-Serie befindet, die ab Januar 2017 beim Streamingdienst CBS All Access auf Sendung gehen soll. Die noch unbetitelte Serie ist die erste seit Star Trek: Enterprise, die 2005 wegen schwacher Quoten nach vier Staffeln abgesetzt wurde.

Tony Todd ist bei Star Trek kein Unbekannter. Er spielte die Rolle von Worfs Bruder Kurn in drei Episoden von Star Trek: The Next Generation (1990, 1991), sowie in einer Episode von Star Trek: Deep Space Nine (1996). In Deep Space Nine spielte er außerdem den erwachsenen Jake Sisko in der Folge "The Visitor" (1995). Zuletzt war er in der Independent-Produktion Prelude to Axanar zu sehen. Der Schauspieler verriet im Interview:

Tony Todd: "CBS macht wieder eine neue Serie. Ich befinde mich in der Casting-Endauswahl."

David Ward: "Oh, du bist also für die Serie gelistet?"

Todd: "Ich, das bin ich für einige [Serien]."

Ward: "Nun, wenn du dabei bist, gebe ich ihr eine Chance. Bisher ist nicht bekannt [ob sie im Prime- oder alternativen Universum spielt]."

Todd: "Sie kommt erst in einem jahr. Sie werden die Besetzung vermutlich nicht vor dem letzten Quartal dieses Jahres bekanntmachen. Mein einziges Problem ist, dass es sich dabei um diese Online-Sache handelt. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe noch nie eine Hauptrolle in einer Serie gespielt. Bisher habe ich sowas vermieden, weil ich gern verschiedene Charaktere spiele. Doch dieses Jahr schauen wir uns das mal an. Ich bin sicher, dass ich irgendwo auftauchen werde und es sich sehr bald etwas bewegen wird."

Die neue Star-Trek-Serie von Alex Kurtzman und Bryan Fuller wird in den USA exklusiv bei CBS All Access verfügbar sein und ist die erste von vielen geplanten Eigenproduktionen für den Internetservice. Zumindest der Pilotfilm wird (als Köder) im Free-TV ausgestrahlt. Welche Vertriebswege die Serie in Deutschland nehmen wird (Online, TV), ist noch nicht bekannt.

Neue Star-Trek-Serie: Bryan Fuller wird Showrunner

CBS überreicht Bryan Fuller die Kontrolle über die neue Star-Trek-Serie, die ab 2017 beim hauseigenen Streaming-Service CBS All Access an den Start gehen soll. Fuller hat sich zuletzt durch seine Serie Hannibal (2013-2015) beliebt gemacht, zuvor zeichnete er sich u.a. für Pushing Daisies (2007-2009) und Dead Like Me (2003) verantwortlich. Was viele nicht wissen: Fuller begann seine Karriere als Autor bei Star Trek: Deep Space Nine (2 Episoden) und Star Trek: Voyager (15 Episoden).

Zusammen mit Alex Kurtzman (Star Trek, Star Trek Into Darkness) wird er die neue Star-Trek-Serie auf Kurs bringen.

"Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass für mich ein Traum wahr wird, zusammen mit Alex Kurtzman an diesem brandneuen Zugang im Star-Trek-Universum zu arbeiten und mit Star Trek dorthin vorzudringen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist."

Co-Produzent Alex Kurtzman fügt in einem Statement hinzu:

"Sein umfassendes Wissen über den Trek-Kanon wird nur von Gene Roddenberry und dessen Liebe für eine positive Vision der Zukunft übertroffen. Diese Vision wird uns dabei begleiten, wenn wir wieder fremde Welten entdecken werden."

Zur neuen Serie gibt es noch keine Details.

 

Faszinierend! – 50 Jahre Raumschiff Enterprise: Star-Trek-Ringvorlesung der Uni Klagenfurt

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Raumschiff Enterprise aus The Next Generation

Im gerade vergangenen Wintersemester bereitete sich die Universität Klagenfurt schon mal auf das Star Trek-Jubiläumsjahr vor: Die Ringvorlesung mit dem Titel „Faszinierend!“ – 50 Jahre Raumschiff Enterprise“ wurde in Zusammenarbeit von Stefan Rabitsch (Anglistik/Amerikanistik) und Martin Gabriel (Geschichte) sowie Fulbright Austria organisiert.

Wissenschaftler verschiedener Disziplinen stellten ihre Ideen und Forschungen rund um die beliebte und kulturell so bedeutende SciFi-Serie vor. Einer von ihnen war James Forsher, der über Fulbright, einem akademischen Austauschprogramm der USA, einen Forschungsaufenthalt am Institut für Anglistik und Amerikanistik absolvierte. Forsher ist Filmwissenschaftler, aber auch selbst Regisseur und Produzent. So hat er u.a. einen Dokumentarfilm über Gene Roddenberry gedreht.

Alle Veranstaltungen wurden gefilmt und den Studenten der Universtät über die interne E-Learning-Plattform zur Verfügung gestellt. Nun sollen die meisten Vorlesungen auch für die Öffentlichkeit über Youtube veröffentlicht werden. Zwei sind bereits online verfügbar.

Stefan Rabitsch machte mit "Star Trekkin’ across the disciplines" - Why Star Trek still matters? Popular culture, critical thinking & interdisciplinary practice den Auftakt.



Martin Gabriel referierte mit"All I ask is a tall ship and a star to steer her by" - Schiffe der Sternenflotte als Träger angloamerikanischer Kultur und Geschichtsbilder über die Bedeutung und Namen der Raumschiffe und welche kulturellen, sprachlichen oder politischen Traditionen dadurch weiter verbreitet werden.



Weitere der verbleibenden 12 Vorlesungen sollen folgen: 
Joachim Allgaier (Wissenschafts- und Technikforschung)
"Alles klar zum Beamen?" - Star Treks Widerhall in der Wissenschaft

Christian Domenic und Florian Kerschbaumer (Geschichte)
Vormoderne Gesellschaften und politische Systeme im Star Trek-Universum

James Forsher (Seattle University)
"The Breaking of the Race Barrier" - Star Trek and the Integration of American Television

Oliver Vitouch (Psychologie)
"To boldly go …" - Emotion & Entscheidung im Universum

Katharina Kuster-Neges (Philosophie)
"Einige opfern, um viele zu retten?" - Star Trek und das Trolley-Problem

Wilfried Elmenreich (Smart Grids)
"Technology in Star Trek" - The possible, the impossible, and the obsolete

Norbert Wohlgemuth (Volkswirtschaftslehre)
"Expand or die" - Ist dauerhaftes Wachstum möglich?

Verena Winiwarter (Soziale Ökologie)
"Star Trek’s planetary ecologies" - An environmental history of strange and wonderful worlds

Nikola Dobric (Anglistik und Amerikanistik)
"Klingon and its eighty polyguttural dialects" - Academic and popular languages of Star Trek

Bernhard Grininger (Medien- und Kommunikationswissenschaft)
"Reversing The Past" - Star Trek, Erich von Däniken, und die Wiederentdeckung alter Technologien

Mathias Lux (Informationstechnologie)
"Playing Captain Kirk" - Star Trek and Video Games

Gerda E. Moser (Germanistik)
"Wenn die Pflicht erfüllt ist …" - Über „Vergnügen“ als Restkategorie im Star Trek-Universum

Star Trek: William Shatner schließt eine Rückkehr als Captain Kirk nicht aus

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Captain Kirk und Tribbles

Es gab schon Gerüchte, dass William Shatner für Star Trek Beyond wieder in seine Rolle als Captain Kirk schlüpfen könnte. Letztendlich waren diese Gerüchte aber falsch. Nun schließt Shatner aber nicht aus, dass er bei einem künftigen Film mit dabei wäre - wenn die Handlung stimmt, könnte er sich das durchaus vorstellen, wie er mit "Awards Chatter"-Podcast verriet.

"Als wir mit unseren Filmen fertig waren - die sechs Filme, bei denen ich dabei war - haben wir Kirk eine Brille aufgesetzt, er hatte ergrautes Haar und war etwas älter. Ich habe eine Reihe von Büchern geschrieben, für die es mir erlaubt war, meine Geschichte von Captain Kirk zu erzählen. Also habe ich für ein halbes Dutzend von Star Trek-Büchern meine eigene Star Trek-Welt in Anlehnung an mein eigenes Leben mit Leben und Tod, Liebe und Verlust für Captain Kirk erschaffen."

Shatner hatte sich sogar mit J.J. Abrams getroffen, um mit ihm zu besprechen, ob Kirk in den neuen Filmen auftauchen könnte. Bekanntlich kamen sie zu keiner Übereinkunft.

"Wie würden sie das machen im Bezug auf Science Fiction? Ich bin älter, ich bin schwerer, all die Probleme des Alters. Was hat Captain Kirk also gemacht? Sterben und Altern? Das kliegt nicht genug nach Science Fiction. Oder vielleicht macht man ihn wirklich alt. Es scheint, als hätte das Abrams Vorstellungskraft überstiegen."

Dennoch schließt er nicht aus, dass Kirk in einem der neuen Filme auftauchen könnte.

"Ich würde einen alten Captain Kirk spielen. Es müsste ein interessanter Charakter sein, nicht so ein "Hier bin ich, bin ich nicht interessant?"-Auftritt. Es ist die Welt von heute; die Welt in der Science Fiction. Ja, man altert in dem Universum. Die Zeit geht weiter - aber die Zeit beugt sich auch. Es gibt so viele Dinge, die man machen könnte."

Abschließend äußerte er sich zu einer Frage, welche die Fans schon lange beschäftigt:

"Ist Star Wars besser als Star Trek? Wen zur Hölle kümmert das? Sie sind beide unterhaltend und gut gemacht."

Neue Star-Trek-Serie: Der Sender CBS ist kreativ nicht involviert

Auf dem CBS-Panel der Winter Television Critics Association Press Tour wurde CBS Entertainment President Glen Geller über den Stand der Dinge zur neuen Star-Trek-Serie befragt, die derzeit für den Streamingdienst CBS All Access entwickelt wird. Geller enthüllte, dass zu keinem Zeitpunkt eine Ausstrahlung auf dem Network CBS in Erwägung gezogen wurde und der Streamingdienst ganz unabhängig vom Network agiert. Daher ist Geller kreativ auch nicht in die Entwicklung eingebunden.

"Sie war von Anfang an für den Streamingservice vorgesehen. Wir sind begeistert, dass wir beim Start der Serie dabei sein können. Wir werden den Serienstart ausstrahlen. Ich weiß aber nicht, welches Pläne es für die neuen Charaktere gibt. Ich habe damit nichts zu tun. Das liegt komplett bei All Access.

Auch wenn der Network den Pilotfilm ausstrahlen wird, kann ich Ihnen keine Fragen kreativer Natur beantworten. Ich freue mich aber, die neue Serie zu sehen. Ich glaube, das wird ein spannendes Projekt."

Alex Kurtzman, Mitautor von J. J. Abrams' Star Trek, wird als Executive Producer fungieren, laut Pressemitteilung erwarten uns neue Charaktere, die mutig in unbekannte Welten vorstoßen. Wie und wann sie das tun, also ob es ein neues Schiff geben und vielleicht auch eine neue Zeitperiode des Universums beleuchtet werden wird, ist momentan noch völlig offen.

Die Serie soll im Januar 2017 an den Start gehen.

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