The Expanse

The Expanse: David Strathairn ergänzt den Cast in Staffel 3

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The Expanse Pilot

Die Dreharbeiten zur dritten Staffel der Space-Opera The Expanse haben in Toronto begonnen. Als Neuzugang im Cast wurde David Strathairn (The Blacklist) angekündigt. Details zu seiner Rolle gibt es noch keine, er soll jedoch einen bedeutenden Handlungsbogen bekommen.

Die äußerst positiv bewertete Syfy-Serie basiert auf einer Buchreihe von Daniel Abraham and Ty Franck, die unter dem gemeinsamen Namen James S. A. Corey publizieren. Angesiedelt ist The Expanse im 23. Jahrhundert. Die Erde ist überbevölkert und hat mittlerweile auch den Mond, Mars und diverse im Sonnensystem verstreute Raumstationen besiedelt. Die Vereinten Nationen regieren über die Erde, den Mond und einzelne Stationen. Die Marsbewohner haben sich ihre Unabhängigkeit erstritten. Da alle auf dieselben Ressourcen angewiesen sind, ist die Lage und das politische Klima stark angespannt. Auch aufgrund großer soziale Unterschiede bildet sich Widerstand sowohl gegen die Mars- als auch die Erdregierung, was den Konflikt an den Rand der Eskalation treibt.

Anfang 2018 soll die dritte Staffel in den USA starten. Hierzulande wartet man derweil nach wie vor auf die Veröffentlichung der zweiten Staffel. Diese lief in den USA bereits seit Februar und wurde eigentlich zeitnah auf Netflix erwartet. Der Streaming-Anbieter vertreibt die Serie außerhalb der USA international als Netflix Original. In Fankreisen kursierte mal der 7. Juli als Veröffentlichungstermin, nun heißt es August - aber ein offizielles Statement lässt noch auf sich warten.

THE EXPANSE | Season 2: Trailer #2 | Syfy

Kritik zu The Expanse 1.03: OPA und die Canterbury

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The Expanse Folge 3

Die Überlebenden der Canterbury müssen sich auf einem Mars-Schiff mit Verhören und Anschuldigungen herumschlagen, auf der Erde versucht Chrisjen herauszufinden, ob der Mars hinter der Zerstörung der Canterbury steckt und Miller kann auf Ceres inmitten aufkeimender Tumulte seine Mao-Untersuchung nur noch heimlich weitertreiben.

Wütende Gürtler auf Ceres

Am leichtesten zugänglich ist dieser Episode erneut die Handlung auf Ceres. Auf Monitoren wird die Erklärung von Holden gezeigt, was Tumulte untern den Gürtlern befeuert. Die Angst der Bewohner vor schwindenden Wasserreserven und verunreinigter Luft wird greifbar und die Gürtler sind schnell dabei, die Schuld beim Mars zu suchen. Die Situation bewegt sich in unruhige Gewässer, was Millers Arbeitgeber - der sich lieber vage als unparteiisch positioniert - dazu bringt, die Mao-Untersuchung zu beenden und die Detectives lieber auf die aktuellen Sicherheitsprobleme anzusetzen. Diese eskalieren auch stetig, was zu einer bedrohlichen Situation führt, der sich auch der Zuschauer nicht entziehen kann.

Miller hat trotz der Ansage seiner Chefin erneut seinen eigenen Kopf und beschließt, die Mao-Untersuchung nicht einzustellen, sondern fröhlich und heimlich weiter zu ermitteln - leider jedoch noch ohne größere Fortschritte. Allerdings entwickelt sich sein Handlungsstrang immer weiter in Richtung einer klassischen Detektivgeschichte, bei der er kleinste Informationsfetzen (hier von Holden über das Schicksal der Scopuli) zusammensetzt und so langsam ein klareres Bild der Hintergründe erhält. Der Figur des Miller fehlt letztlich nur der innere Monolog als Erzählerstimme für die Zuschauer, um einen wunderbaren Sci-Fi-Noir-Krimi auf Ceres zu erhalten. Allerdings kann Thomas Jane auch ohne diesen dramaturgischen Kniff viele der Vorgänge in Millers Kopf darstellen - ein dickes Plus für die Serie.

In einer Nebenhandlung erfahren wir noch, dass Millers Kollege Havelock offenbar aus eigenem Antrieb von einer Prostituierten Unterricht in der speziellen Sprache der Gürtler erhält und sie eben nicht - wie man zunächst vermutet - aus anderen Gründen in ihrem Etablissement aufsucht. Die Sprache der Gürtler ist ein interessanter Aspekt, der sie fremdartig erscheinen lässt und ihre Position als Alien-Ersatz der Serie untermauert. Havelock wird übrigens am Ende der Episode gezielt von einigen Gürtlern erstochen ("Remember the Cant" - so heißt die Episode auch im Original). Ob er stirbt oder überlebt, bleibt offen. Warum gerade er als Erd-Mensch das Ziel ist, obwohl sich die Proteste doch eigentlich gegen den Mars richten, bleibt ebenfalls unklar.

The Expanse

Zu Besuch bei den Ostmächten

Die Rumpfcrew der Canterbury ist inzwischen auf der Donnager, einem Mars-Schiff, empfangen worden und in Einzelzellen untergebracht.

Natürlich vereinfache ich in meiner Überschrift stark - doch genau wie man in Star Trek einst die Klingonen als Spiegelbild Russlands zu Kontrahenten im Kalten Krieg machte, stehen die Marsianer in ihrem ganzen Auftreten eindeutig ebenfalls Pate für die Ostmächte. Für uns Zuschauer schafft man somit eine visuelle Zugänglichkeit, die zudem gekonnt die Mechanismen unserer realen Erdgeschichte spiegelt.

Dominiert wird dieser Handlungsstrang von den Verhören der Canterbury-Überlebenden. Dabei treten dann auch spannende Erkenntnisse zu Tage, die die Protagonisten klarer umreißen und ihnen mehr Profil verleihen - abseits von den bisher schon positionierten Miller und Holden.

Alex Kamal zum Beispiel wird als erster aus seiner Zelle geholt und taucht wenig später frisch geduscht und bester Laune in einer Uniform des Mars wieder auf. Wir erfahren, dass man ihm für zwanzig Jahre Dienst in der Flotte des Mars Respekt zollt - oder steckt vielleicht mehr dahinter? Dem Vertrauensverhältnis zu seinen Kollegen ist diese Enthüllung in jedem Fall wenig zuträglich.

Bei Naomi konzentriert sich alles auf eine mögliche Beteiligung an der Zerstörung der Canterbury - die Marsianer sehen in ihr die potentiell wahrscheinlichste OPA-Angehörige des Teams, wobei die Herleitung zu dieser Vermutung mehr als weit hergeholt ist.

Auch Holdens belastete Vergangenheit wird erneut thematisiert - bei einem Charakter wie ihm ist dies jedoch keine allzu große Überraschung und passt bisher optimal ins Gesamtbild.

Die Umsetzung der Verhöre ist kammerspielartig und erzeugt einen hypnotischen Sog, der diese zweite Handlungsebene der Episode - wie auch die auf Ceres - sehr unterhaltsam macht. Die eingesetzten Pillen zur Schärfung der Sinne sind eine nette Idee und ein schönes Alleinstellungsmerkmal, wenn auch das Drehbuch sich keine Mühe gibt, uns die Wirkungsweise in irgendeiner Form genauer zu erklären.

Intrigen auf der guten, alten Erde

Wie bereits bei den letzten beiden Episoden fällt die Handlung auf der Erde hinter dem Rest deutlich ab. Allerdings ist es gar nicht uninteressant, Chrisjen bei ihren kaltherzigen Manipulationsversuchen eines alten Freundes zuzusehen.

Dabei möchte die gute Frau eigentlich nur Gewissheit - hat der Mars etwas mit der Zerstörung der Canterbury zu tun? Wir wissen diese Antwort bereits durch das Verhalten der Donnager-Crew. Chrisjen muss ein paar Kniffe einsetzen, um am Ende mit dem gleichen Wissensstand ausgestattet zu sein. Wirklich voran geht es hier also erneut nur in ihrer Figurenzeichnung. Nun haben wir jedoch langsam verstanden, dass sie bereit ist, über Leichen zu gehen - oder wie ihr alter Freund es treffend benennt: Sie ist von Kindesbeinen an verbissen auf Sieg gepolt.

Spannend ist dennoch, wie er Chrisjen weiterhin mit Respekt begegnet, obwohl seine Karriere ruiniert ist und er nicht mehr dorthin zurück kann, wo er sich am liebsten aufhält. Er kann den Druck und die Verantwortung seiner alten Freundin nachempfinden und gesteht ihr diese erbarmungslosen Methoden tatsächlich zu.

The Expanse

Augen und Ohren

Wunderbare Ansichten von der Erde wechseln sich mit klaustrophobischen Kulissen von Ceres und auf der Donnager ab und die hier erstmals gezeigten Uniformen und der Look der Marsianer können klar überzeugen. Die Welt auf Ceres erinnert visuell und in den detailverliebten Kulissen erneut stark an Filme wie die Originale von Total Recall oder Blade Runner - oder eben weiterhin das Remake von Battlestar Galactica.

Die Frau des Rezensenten

Noch wird sie nicht warm mit der Serie. Weder packt sie das politisch undurchsichtige Geflecht, noch die Figuren. Das gleiche Problem hatte sie jedoch auch vor Jahren bei Game of Thrones. Den vermeintlichen Tod von Havelock fand sie zudem äußerst schade.

Kurz gesagt

The Expanse bastelt weiter an ihrer komplexen und absolut realistischen Zukunftsvision, präsentiert neue Fraktionen im großen Spiel und puzzelt an allen Ecken und Enden die Handlung im Schneckentempo voran. Dass dabei einiges zum Stillstand neigt (die Mao-Untersuchung) und vieles immer noch reines Setup ist (die Szenen auf der Erde), stört nicht weiter. Viel zu interessant ist das Entdecken von Details und das Suchen nach Ansatzpunkten inmitten dieser spannenden Welt.

Wertung: Vier von fünf Verhörpillen (für den besseren Durchblick)

Nächstes Mal in der Episode "CQB" erreichen die Erde unschöne News, Miller fahndet weiter nach Mao und auf der Donnager bekommt man es mit unerwarteten Problemen zu tun.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Syfy/ Netflix

Kritik zu The Expanse 1.02: Die große Leere

SPOILER

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The Expanse Folge 2 Thomas Jane

An Bord der Knight betrauert man den Verlust der Canterbury samt vieler Freunde und Kollegen und bastelt an einer Chance auf Rettung. Es dauert jedoch nicht lange, bis Scharmützel zwischen den Überlebenden in den Vordergrund treten. Auf Ceres ist Detectice Miller der vermissten Julie Mao auf den Fersen und auf der Erde versucht sich Chrisjen Avasarala an alternativen Foltermethoden ...

Der Rezensent spricht gleich zwei heiße Eisen an

Früher als gedacht drang mir bei Ansicht der zweiten Episode ein Thema ins Bewusstsein, das sich bereits bei der Pilotfolge angedeutet hatte. Serien, die stark durch visuelle Qualität bestechen, neigen gelegentlich dazu, ihre Story hinten an zu stellen oder im Tempo zu verschleppen. Man denke hier an Sense8 oder Game of Thrones. Bei der ersten Episode trat dieser Umstand in The Expanse noch nicht besonders zutage, da man dort mit sperrangelweit offenem Mund einfach über jegliche rudimentäre Handlung hinweggrinste. Hier nun jedoch ist der erste Zauber abgeklungen und man möchte tiefer eintauchen in die Geschichte dieser futuristischen Welt. Und schau her: Das Tempo ist erneut eher gediegen. Auf Ceres passiert wenig, auf der Erde eigentlich gar nichts und einzig an Bord der Knight entwickelt sich ein spannendes Kammerspiel, das den Status Quo aus der Balance bringt. An diesem Aspekt gilt es in jedem Fall dranzubleiben.
 
Der zweite Aspekt hat eventuell etwas mit dem ersten zu tun und besagt schlicht, dass es sich hier um die Umsetzung einer Romanreihe handelt. Romane, die ich wohlgemerkt nicht gelesen habe. Freunde der Bücher gehen nun grundsätzlich mit gänzlich anderen Erwartungen an die Umsetzung als reine Konsumenten der TV-Serie. Ich würde mich über Kommentare zu den Diskrepanzen oder Übereinstimmungen freuen, werde diese jedoch nicht in meine Bewertung einbeziehen, da ich die beiden Herangehensweisen gerne getrennt bewerten möchte. Für mich muss die Serie auch keine 1:1-Umsetzung sein. Das Gleiche gilt übrigens ebenfalls für Game of Thrones (wo ich die Bücher jedoch kenne) und The Walking Dead (wo ich zumindest einige Comics kenne). Ansatzpunkt für den Gedanken war hier jedoch eine Information, die ich vergangene Woche in den Kommentaren aufgeschnappt habe - nämlich, dass Chrisjen Avasarala erst viel später in den Büchern eingeführt wird. Und somit haben wir auch gleich eine Verbindung zum ersten heißen Eisen und zum nächsten Absatz: Die Story auf der Erde wirkt blutleer. Ran an den Speck.

Auf der Erde tritt man auf der Stelle

Chrisjen ist immer noch an ihrem gefangenen Gürtler dran, hat aber auch mit weiteren Verhörmethoden keinen Erfolg. Auf dem Weg nach Luna bringt sich dieser dann um und entgeht somit weiteren Befragungen. Hier zeigt sich die gute UN-Dame, die man nebenbei als Trägerin des dritthöchsten Amtes der Erdregierung bezeichnet, erneut kühl und skrupellos. Weder ihre wahren Motive noch die Hintergründe der politischen Situation werden jedoch bisher klarer umrissen. Die Szenen wirken somit eher wie eine Streckung des bereits Bekannten. Ein wenig mehr in die Tiefe dürfte dieser Handlungsteil in Zukunft gerne gehen, da die angedeuteten Mechanismen durchaus vielversprechend sind.

The Expanse

Der einsame Wolf, Kakteen und die Ratte - Leben auf Ceres

Dafür gibt es jedoch von Ceres mehr zu berichten. Die Versuche von Miller, die verschwundene Mao zu finden, sind ebenso interessant anzusehen, wie sein kurzes Intermezzo mit den jugendlichen Wasserdieben, die er am Ende gehen lässt. Dieser Miller ist ein undurchschaubarer Charakter, der offenbar nie den geraden oder korrekten Weg geht, sondern nur seinen eigenen Regeln folgt. Thomas Jane spielt diese Verschrobenheit auch hier gekonnt mit wenigen mimischen Finessen in den Vordergrund.
 
Ein nettes Detail dieser Handlung ist der auf Monitoren laufende Newsfeed, der über die verschollene Canterbury berichtet und die Bewohner zu Spekulationen anstachelt. Hier zeigt sich wieder die innere Verbundenheit der von den Autoren geschaffenen Welt - klasse.
 
Hübsch ist auch das Zwiegespräch von Miller mit der Ratte (“Gib nicht auf!“) und das Geschenk, das sein Partner erhält: Ein Kaktus für die gute Aussicht Zuhause. Zynische Zeiten. Näher kommt Miller Julie Mao zwar noch nicht wirklich, erkennt aber bereits einige familiäre Abgründe und stolpert über eine Narbe in Maos hübschem Gesicht, die sie sich in Zeiten perfekter plastischer Chirugie wohl nur aus gutem Grund nicht entfernen lässt - als Zeichen der Rebellion gegen das Elternhaus und den dominanten Vater? Das Erzähltempo ist hier in Ordnung, der Charakter eines durch Handlung ergänzten Stimmungsbildes jedoch auch diesmal deutlich zu erkennen.

Vollgas mit Knight (leider nicht Industries 2000)

Tiefschürfender geht es da schon auf der Knight zu. Holden plagen Abträume seiner verstorbenen Freundin (und ihres letzten Satzes “Da ist etwas, das du wissen solltest.“) und auch mit der restlichen Crew läuft es nicht gut. Obwohl just zum ersten Offizier befördert, machen seine Kollegen ihr eigenes Ding, ignorieren seine Position und erheben jemand anderen zum Anführer. Holden kann gar nicht so schnell schauen, wie er abgesägt ist.
 
Um die Antenne zu reparieren, wird eine Mission an der Außenhülle anberaumt, die den Rest der Crew dazu zwingt, im Inneren ohne Sauerstoff und in ihren Weltraumanzügen auszukommen. Dass es dabei zu Komplikationen kommt, überrascht zwar nicht, wurde aber effektiv und spannend umgesetzt. Auch hätte man durchaus geglaubt, dass weitere Crewmitglieder dabei sterben könnten - eine klare Auswirkung der überraschenden Canterbury-Zerstörung, die sich somit früh als effektives Instrument erweist.
 
Geprägt werden alle Sequenzen auf der Knight von einem hohen Maß aus Hoffnungslosigkeit und Depression, das sich fortsetzt, als man am Ende Kontakt zu einem Schiff erhält. Die Crew gerät in die Fänge des Mars - Ausgang offen.
 
An dieser Front bietet die Serie aktuell das höchste Spannungspotential und die größten Storyfortschritte, was die Schwächen an den anderen Handlungsorten auffangen kann. Miller und Holden haben sich zudem klar als Fokuscharaktere etabliert. Man wird sehen, wer diesem Duo in Zukunft das (hoffentlich gefilterte) Wasser wird reichen können.

The Expanse

Augen und Ohren

Die Szenen auf Ceres sind erneut atemberaubend gut umgesetzt, auch die weiteren Ansichten von New York können überzeugen. An Bord der Knight dominiert klaustrophobische Stimmung, die sich auch in den überzeugend umgesetzten Weltraumszenen fortsetzt. Insgesamt liegt The Expanse visuell definitiv näher an Battlestar Galactica als an Star Trek.

Die Frau des Rezensenten

Als viel schlüssiger empfand meine Couchnachbarin die verschiedenen Handlungsstränge bereits in dieser Episode. Das Erzähltempo erschien ihr der Situation angemessen, die Szenen auf der Erde waren für sie jedoch erneut nur von geringem Interesse, da dort “einfach nichts Interessantes passiert“. Im Gegensatz zu mir fiel ihr auf, dass Holden nicht nur ein wenig wie ein kurzhaariger Jon Schnee aussieht und sich so benimmt, sondern gar dessen Synchronstimme erhalten hat.

Kurz gesagt

Das Erzähltempo sinkt merklich, um den Auswirkungen der Zerstörung der Canterbury Rechnung zu tragen. Spannend sind dabei besonders die Befindlichkeiten und Dynamiken innerhalb der Rumpfcrew sowie am Rande noch Miller Nachforschungen. Nette Kleinigkeiten runden eine gute, aber nicht sensationelle zweite Episode ab.
 
Wertung: Diesmal gibt es Kakteen - 3 große und 1 kleiner von 5 (für die gute Aussicht)
 
In "OPA und die Canterbury" treten nächste Woche Tumulte auf Ceres ob der News von der Canterbury auf, während die Knight-Crew in die Gewalt des Mars gerät.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Syfy/ Netflix

Kritik zu The Expanse 1.01: 50.000 Kilometer (Pilot)

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The Expanse Season 1 Poster

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das 23. Jahrhundert. Die Probleme der Menschheit sind durch die Besiedlung von Mond, Mars und anderen Teilen des Sonnensystems nicht kleiner geworden. Auf Ceres ermittelt ein desillusionierter Detektiv, die Crew des Eisfrachters Canterbury gerät in Schwierigkeiten, und auf der Erde plagt man sich mit einer terroristischen Vereinigung und Problemen auf dem Mars...

Dies & das

Jonathan Banks, bekannt und beliebt aus Breaking Bad und Better Call Saul, spielt hier den durchgeknallten Blumenfreund und ersten Offizier der Canterbury - leider jedoch nur einmalig.

Wollmilchsau

Was kann es für einen bekennenden Trekkie, Fiver und SF-Nerd Schöneres geben, als eine neue Serie, die von Raumschiffen wie auch Raumstationen handelt und auch noch politische und gesellschaftliche Fragen mit qualitativ hochwertiger Ästhetik verbindet? Unverständlich eigentlich, dass ich die Serie trotz dieser Vorschusslorbeeren derart lange im Schrank gelassen habe. Vielleicht war die Information, dass ausgerechnet Syfy für die Produktion verantwortlich ist, daran Schuld? Dabei gab es durchaus auch gute Gründe, der Serie eine Chance zu geben: Naren Shankar, ehemals Produzent und Autor bei Star Trek: Die nächste Generation, Deep Space Nine und Voyager fungiert als Ausführender Produzent und die zugrunde liegenden Bücher von Daniel Abraham und Ty Franck (dort als James S. A. Corey genannt) werden seit Jahren sehr wohlwollend besprochen. Da beide auch noch als Produzenten und Autoren bei der Serie an Bord sind, ergibt sich fast eine Situation wie bei The Walking Dead und Game of Thrones. Eine zu hohe Messlatte? Nun landete die erste Episode von The Expanse endlich doch noch auf dem Bildschirm. Da sich die Handlung auf verschiedene Orte und Charaktere erstreckt, gliedern wir das Ganze mal ein wenig.

Leben auf Ceres - fast wie Zuhause

Auf Ceres bietet sich uns zunächst ein Querschnitt durch die Probleme der Erde. Ressourcenknappheit, Überbevölkerung, scharfe Trennung sozialer Schichten. Die Reichen leben im Luxus, die Armen dümpeln vor sich hin, und zwielichtige Gestalten versuchen, mit benutzten Luftfiltern den großen Reibach zu machen.
 
Inmitten dieses Treibens ermittelt Detective Joe Mills für die private Sicherheitsfirma Star Helix Security. Mills ist ein Gürtler (englisch: Belter), gehört also zu jenen Arbeitern, die unter schwierigsten Bedingungen im Asteroidengürtel nötige Ressourcen abbauen und durch die dort herrschende geringe Schwerkraft Deformierungen aufweisen.
 
Sein neuer (inoffizieller) Auftrag führt ihn auf die Spur eines verschwundenen Mädchens, Tochter einflussreicher Eltern von der Erde. Thomas Jane bringt dabei in nur wenigen Szenen eine entrückte Traurig- und Skrupellosigkeit in den Charakter ein, die ihn verletzlich und undurchschaubar zeichnet. Als Gürtler steht er gewissermaßen zwischen den Stühlen - anerkannt von keiner Seite. Seinen Respekt muss er sich hart verdienen. In der Summe haben wir es an dieser Front dennoch eher mit einem Stimmungsbild denn mit einer wirklichen Handlung zu tun. Die Charaktere werden vorsichtig positioniert, der Ort der Handlung etabliert und erste Querverbindungen gezogen (Suche nach Mao, Wasserknappheit) - das passt für den Moment.

Die Canterbury - wir haben sie kaum gekannt

Wechseln wir das Theater. Auf dem Eisfrachter Canterbury hat man just die Ladung verstaut und befindet sich auf dem Weg nach Ceres. Dort wartet man schließlich händeringend auf frisches Wasser. Ein Arbeiter hat bei den Arbeiten seinen Arm verloren und hofft nun auf eine topaktuelle Prothese und die Navigatorin sowie ein Mann namens Jim Holden vergnügen sich beim Sex in Schwerelosigkeit. Zurückhaltend scheint die Serie also schon mal nicht zu sein. Doch muss zunächst der erste Offizier ausgetauscht werden, da der Vorgänger offenbar den Verstand verloren hat und mit Blumen spricht. Der Neue, eben jener Holden, findet seine Beförderung wenig erfreulich und erzwingt auch noch einen Umweg, um einem Hilferuf der Scopuli nachzugehen. Dieses Schiff haben wir bereits ganz zu Beginn der Episode mit Julie Mao an Bord gesehen. Jener Mao, die Mills auf Ceres suchen soll. Der Rest der Crew der Canterbury samt Captain hätte diesen Notruf gerne ignoriert, um einen besseren Preis auf Ceres zu ergattern. Schöne, neue Welt.
 
Auf der Scopuli findet man jedoch niemanden. Als sogar noch ein unbekanntes Schiff erscheint, ist Eile geboten. Zwar kann der kleine Trupp den Torpedos ausweichen, muss jedoch auch die Zerstörung der Canterbury mit ansehen. Sofort wird der Mars als potentieller Aggressor ins Spiel gebracht, da sich zwischen dem eigenständigen roten Planeten und der Erde eine Art militärischer Pattzustand entwickelt hat.
 
In diesem Handlungsstrang kommt dann auch definitiv Game of Thrones-Feeling auf, da es nicht wirklich zu erwarten war, dass man bereits in der ersten Episode ein Schiff dieser Größe samt frisch eingeführten Captain und Freundin von Jim Holden in die Luft jagt. Ein wenig Unsicherheit ist nie verkehrt. Auch die Erzählgeschwindigkeit profitiert hier. Merke: Wenn man noch genug Story zu erzählen und interessante Charaktere in der Hinterhand hat, darf das Tempo auch von Beginn an gerne hoch und die Verlustliste lang sein.

Derweil auf der Erde

Die Szenen auf der Erde sind gegenüber den anderen beiden Brandherden hier noch überschaubar. Mit Chrisjen Avasarala lernen wir die stellvertretende Unterstaatssekretärin der Vereinten Nationen kennen, die sich mit den immer problematischer werdenden Übergriffen der Widerstandsgruppe OPA (Outer Planets Alliance) sowie den Problemen auf und mit dem Mars beschäftigt und offenbar auch nicht vor Folter zurückschreckt. In ihrer Gewalt befindet sich ein Gürtler, von dem sie sich Antworten erhofft. Schauspielerin Shohreh Aghdashloo hat man zuletzt als Admiral in Star Trek Beyond erlebt, sie war aber beispielsweise auch in Grimm, 24 oder Elementary zu sehen.
 
Große Bedeutung wird dieser Storyline zwar noch nicht gestattet, man erfährt aber zumindest, dass die Erde eine gewichtige Rolle im Gesamtkonstrukt spielt, was auch schon bei Babylon 5 wunderbar funktioniert hat und ebenfalls früh eingeführt wurde (Stichwort: Präsidentschaftswahl).

Augen und Ohren

Selbst wenn die Story noch nicht allzu tief gräbt, kommt man in Sachen visueller Präsentation aus dem Staunen nicht heraus. The Expanse macht in ihrer ersten Episode nahezu alles richtig und zeigt uns einen Look zwischen Star Wars und Alien, der abgenutzter und realistischer kaum sein könnte. Die Station Ceres ist - wie auch Babylon 5 - ein wunderbarer Ort der Gegensätze, der uns sogar eine unterirdische Promenade zeigt, die irgendwie dem B5-Zócalo ähnelt - eben nur in richtig gut. Die Canterbury überzeugt durch pragmatische und klaustrophobische Kulissen und die Weltraumszenen können es durchweg mit aktuellen Kinohits aufnehmen. Ein dickes Kompliment an alle Beteiligten. Zudem bietet uns Komponist Clinton Shorter einen wunderbar tragenden Score, der die Optik noch zusätzlich in die Breite zieht. Die Titelsequenz geriet als Sahnehaube ähnlich episch wie die von Battlestar Galactica.
 
Die Erschaffung einer glaubhaften Welt ist hier bereits der größte Pluspunkt der Serie. Alles fühlt sich real und nachvollziehbar an. Die ist eine Zukunft, die man sich durchaus für die nächsten Jahrhunderte der menschlichen Entwicklung vorstellen könnte. Kudos!
 
Schauspielerisch tut sich noch niemand besonders hervor. Schade ist aber, dass der wunderbare Jonathan Banks nicht länger in seiner absurden Rolle zu sehen sein wird. Der Rest vom Cast wirkt aber kompetent gewählt, wenn auch in Sachen Optik Parallelen zu Game of Thrones (jung, durchtrainiert, sexy) nicht von der Hand zu weisen sind. Thomas Jane, Steven Strait und Cas Anvar hinterlassen insgesamt noch den größten Eindruck.

Die Frau des Rezensenten

Eine seit Jahren geltende Tradition sagt: Wenn sie auf der Couch Platz nimmt, gehört sie auch ins Review. Für sie war die Auftaktepisode zu überladen, zu verspielt und ausufernd in Charakteren und Orten. Sie fühlte sich unangenehm an die ersten beiden Staffeln Game of Thrones erinnert, als sie damit kämpfte, dem Überfluss an Story zu folgen. In einem ihrer heiteren Momente bezeichnete sie Holden als “Commander Schnee” - ob das ein Kompliment war, vermag ich nicht zu sagen. Dafür gefiel ihr aber die Zeichnung der Zukunft, die für sie viel näher an dem liegt, was sie sich selber vorstellen kann. Im Gegensatz zu jeder Inkarnation von Star Trek über Babylon 5, Star Wars, Stargate oder Firefly, die ihr oft zu abgehoben ansetzen. 

Kurz gesagt

Ein Traumstart. Zwar hat die Serie bei der Storytiefe noch viel Luft nach oben, die grandiosen Produktionswerte machen das zu diesem Zeitpunkt jedoch mehr als wett. Sollte man die politisch-gesellschaftlichen Spannungen kompetent ausbauen können, wartet hier unter Umständen ein ganz dickes Ding auf den geneigten SF-Fan.
 
Wertung: 4 von 5 nagelneue Luftfilter
 
Nächstes Mal darf Miller sich in "The Big Empty" auf Ceres mit Wasserdiebstahl befassen und die Überlebenden der Canterbury müssen schnellstmöglich Hilfe besorgen.

Syfy bestellt weitere Staffeln von 12 Monkeys & The Expanse

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The Expanse Season 1 Poster

Der amerikanische Sender Syfy hat zwei seiner Eigenproduktionen um jeweils eine weitere Staffel verlängert. Zum einen handelt es sich dabei um 12 Monkeys. Hier bestellte der Sender eine vierte Staffel, die allerdings auch gleichzeitige die letzte der Serie sein soll. Wie in den bisherigen Staffeln werden noch einmal zehn neue Episoden produziert.

Darüber hinaus gab Syfy das Startdatum für die dritte Staffel bekannt. Diese wird im Mai in einer Eventprogrammierung an einem Wochenende ausgestrahlt. Los geht es am 19. Mai mit gleich vier Episoden. Am 20. und 21. Mai sind dann jeweils drei Folgen pro Abend zu sehen.

Darüber hinaus haben die Senderverantwortlichen auch The Expanse verlängert. Aktuell läuft auf dem Sender die zweite Staffel der Serie, im kommenden Jahr soll eine dritte Staffel folgen. Bestellt wurden noch einmal 13 neue Folgen.

Die Serie basiert auf einer Buchreihe von Daniel Abraham and Ty Franck, die unter dem gemeinsamen Namen James S. A. Corey publizieren. In den Hauptrollen sind Thomas Jane (Texas Rising), Steven Strait (Magic City), Cas Anvar (The Strain), Dominique Tipper (Vampire Academy), Wes Chatham (Tribute von Panem) und Shorhreh Aghadashloo (Grimm, Star Trek Beyond) zu sehen. In Deutschland zeigt der Streaminganbieter Netflix The Expanse.

The Expanse

Basierend auf der gleichnamigen Romanreihe erzählt The Expanse die Geschichte eines ausufernden Konfliktes in der Zukunft zwischen der Erde und dem Mars.

Kampf auf dem Mars: 360-Grad-Video zu The Expanse Staffel 2

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The Expanse Staffel 1 - Crew

In der zweiten Staffel von The Expanse wird die Handlung um den Mars als Schauplatz der Handlung der Space Opera erweitert. Die Kolonie auf dem roten Planeten verfügt über ein beachtliches militärisches Potential hat sich die Unabhängigkeit von der Erde erstritten. In der ersten Staffel wurde die Mars-Fraktion nur angerissen, nun rückt sie in der zweiten weiter in Fokus. Syfy hat nun ein 360-Grad-Video veröffentlicht, welches euch an einem Kampf an der Oberfläche teilhaben lässt.

Angesiedelt ist The Expanse im 23. Jahrhundert. Die Erde ist überbevölkert und hat mittlerweile auch den Mond, Mars und diverse im Sonnensystem verstreute Raumstationen besiedelt. Die Vereinten Nationen regieren über die Erde, den Mond und einzelne Stationen. Die Marsbewohner haben sich ihre Unabhängigkeit erstritten. Da alle auf dieselben Ressourcen angewiesen sind, ist die Lage und das politische Klima stark angespannt. Auch aufgrund großer soziale Unterschiede bildet sich Widerstand sowohl gegen die Mars- als auch die Erdregierung, was den Konflikt an den Rand der Eskalation treibt.

Die zweite Staffel startet in den USA am 1. Februar bei Syfy. Zeitnah nach US-Ausstrahlung werden die neuen Folgen dann weltweit über Netflix verfügbar sein. Dort findet man seit dem 3. November 2016 auch die komplette erste Staffel.

Hinweis: Das 360-Grad-Video funktioniert nicht auf allen mobilen Endgeräten.

THE EXPANSE | 360º Video: Battle on Mars in Virtual Reality | Syfy

Trailer und Ausschnitte zu Arrow, The Flash, Supergirl & The Expanse Staffel 2

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Supergirl Poster

Im Januar und Februar 2017 kehren viele Genreserien mit neuen Folgen und Staffeln aus ihrer (Winter)pause zurück. Eine ganze Reihe neuer Trailer und Ausschnitte erlauben erste Eindrücke auf die neuen Episoden von Arrow, The Flash, Supergirl und The Expanse.

Die nächste Episode von Arrow wird am 25. Januar ausgestrahlt und trägt den Titel "Who Are You" (5.10). Der US-Network The CW hat noch keine Episodenbeschreibung veröffentlicht, wie der Trailer zur Episode andeutet, wird sie sich mit der Rückkehr von Laurel Lance (Katie Cassidy) befassen.

In der nächsten Flash-Episode 3.10 “Borrowing Problems From The Future” am 24. Januar versucht Barry Allen zusammen mit Team Flash, den Tod von Iris West zu verhindern und damit die Zukunft zu ändern. Einen kurzen Ausschnitt aus der Episode könnt ihr unter dem Text ansehen. Auch gibt es einen Ausschnitt aus der Supergirl-Folge "Supergirl Lives" (2.09), bei der Kevin Smith Regie führt. Ausgestrahlt wird diese am 23. Januar.

Beim Kabelsender Syfy geht am 01. Februar die mit Spannung erwartete zweite Staffel zu The Expanse auf Sendung. Zeitnah zur US-Ausstrahlung werden die neuen Folgen dann weltweit über Netflix verfügbar sein. Dort findet man seit dem 3. November auch die komplette erste Staffel.

Arrow 5x10 Extended Promo "Who Are You?" (HD) Season 5 Episode 10 Extended Promo

Arrow 5x10 "Who Are You?" Sneak Peek [HD] Stephen Amell, David Ramsey, Willa Holland

The Flash 3x10 "Borrowing Problems From The Future" Sneak Peek [HD] Grant Gustin, Jesse L. Martin,

Supergirl 2x09 "Supergirl Lives" Sneak Peek [HD] Melissa Benoist, Chyler Leigh, Mehcad Brooks

THE EXPANSE | Season 2: Trailer #2 | Syfy

The Expanse: Neuer Trailer und Startdatum der 2. Staffel

Spätestens seit Anfang November die erste Staffel von The Expanse weltweit über Netflix verfügbar ist, spricht sich rum, dass die Syfy-Serie eine unbedingte Empfehlung für jeden Sci-Fi-Fan ist. Auch der neue Trailer zur zweiten Staffel sieht danach aus, als könnte es sich zu einer beeindruckenden Space-Opera entwickeln.

Die Serie basiert auf einer Buchreihe von Daniel Abraham and Ty Franck, die unter dem gemeinsamen Namen James S. A. Corey publizieren. Derzeit gibt es fünf Bücher und vier kürzere Werke als Begleitmaterial. Vier weitere Romane sind derzeit noch in Planung.

Angesiedelt ist The Expanse im 23. Jahrhundert. Die Erde ist überbevölkert und hat mittlerweile auch den Mond, Mars und diverse im Sonnensystem verstreute Raumstationen besiedelt. Die Vereinten Nationen regieren über die Erde, den Mond und einzelne Stationen. Die Marsbewohner haben sich ihre Unabhängigkeit erstritten. Da alle auf dieselben Ressourcen angewiesen sind, ist die Lage und das politische Klima stark angespannt. Auch aufgrund großer soziale Unterschiede bildet sich Widerstand sowohl gegen die Mars- als auch die Erdregierung, was den Konflikt an den Rand der Eskalation treibt.

Im Kern der Erzählung folgt man in der ersten Staffel drei Haupthandlungssträngen. Zum einen wäre da der Polizist/Detektiv Josephus Miller. Er wurde auf der Ceres-Station geboren und hat diese auch nie verlassen. Doch der Auftrag, die vermisste Tochter einer reichen Familie zu finden, führt ihn weg von seiner Heimatstation und auf die Spur einer Verschwörung. Seine Szenen erinnern, besonders zu Beginn, immer ein wenig an klassische Film-Noir-Elemente.

Zum anderen hat man James Holden, der Offizier des Eisfrachters Canterbury ist. Er wird in einen tragischen Zwischenfall verwickelt, der den wackeligen Frieden zwischen Erde, Mars und Kolonien bedroht. Mit einer kleinen Crew und ihrem Raumschiff Rocinante, ist er sowohl auf der Flucht als auch auf der Suche nach Antworten. Mit jeder Menge beeindruckend aussehender Weltraum- und Raumschiffszenen.

Und auf der Erde ist die UN-Abgeordnete Christjen Avasarala schwer damit beschäftigt, im politischen Sumpf aus Intrigen und Verrat, den Krieg zwischen Erde und Mars zu verhindern und sich doch auch selbst zu schützen. Natürlich stehen alle drei Handlungen in Verbindung und die Stränge werden im Verlauf der ersten Staffel miteinander verknüpft.

In den Hauptrollen sind Thomas Jane (Texas Rising), Steven Strait (Magic City), Cas Anvar (The Strain), Dominique Tipper (Vampire Academy), Wes Chatham (Tribute von Panem) und Shorhreh Aghadashloo (Grimm, Star Trek Beyond) zu sehen.

Die zweite Staffel startet in den USA am 1. Februar bei Syfy. Zeitnah nach US-Ausstrahlung werden die neuen Folgen dann weltweit über Netflix verfügbar sein. Dort findet man seit dem 3. November auch die komplette erste Staffel.

THE EXPANSE | Season 2: Trailer #3 | Syfy

The Expanse: Neuer Teaser-Trailer zu Staffel 2

Vom Underdog zum globalen Phänomen: Der US-Sender Syfy brachte The Expanse schon Ende 2015 ins Fernsehen, doch erst seitdem Netflix die Science-Fiction-Serie als "Netflix Original" außerhalb der USA, Kanada und Neuseeland in die Medienbibliothek mit aufnahm, wird ein breites Publikum auf sie aufmerksam.

Zweihundert Jahre in der Zukunft bringt das Verschwinden einer jungen Frau einen Polizisten und einen Bergarbeiter zusammen. Die beiden kommen bei ihren Ermittlungen einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur.

Auch wenn die ersten Episoden es nicht vermuten lassen, so nimmt die Serie nach einer ausgiebigen Einführung von Charakteren und Schauplätzen im Verlauf der ersten Staffel bald Fahrt auf und entfaltet ihr Potenzial als gewaltige Space-Opera.

Die erste Staffel besteht aus zehn Episoden und ist seit 03. November bei Netflix verfügbar. Die zweite Staffel, welche in den USA ab Mittwoch, den 08. Februar ausgestrahlt wird, umfasst 13 Folgen. Diese werden dann auch zeitnah bei Netflix verfügbar sein.

In den Hauptrollen zu sehen sind Thomas Jane, Steven Strait, Cas Anvar, Dominique Tipper, Wes Chatham, Paulo Costanzo, Florence Faivre und Shohreh Aghdashloo.

The Expanse basiert auf einer Buchreihe von Daniel Abraham and Ty Franck, die unter dem gemeinsamen Namen James S. A. Corey publizieren. Derzeit gibt es fünf Bücher und vier kürzere Werke als Begleitmaterial, zu denen zwei Prequel-Kurzgeschichten, eine Prequel-Novelle und ein "Interquel" (mittendrin) gehören. Vier weitere Romane sind derzeit noch in Planung.

THE EXPANSE | Season 2 Trailer #2 | Syfy

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