The Walking Dead

Eine Frage der Ehre: Kritik zu The Walking Dead 8.09

SPOILER

The Walking Dead meldet sich nach einer langen Winterpause mit "Honor" zur zweiten Hälfte von Staffel 8 zurück. Allerdings muss man auf Urlaubsfrische verzichten, die Auftaktepisode schlurft vor sich hin und schließt so nicht nur inhaltlich nahtlos ans Midseason-Finale an.

Der lange Abschied

Wenig überraschend ist der Abschied von Carl das wichtigste Kernelement der extralangen Folge, steht jedoch nicht allein im Fokus.

Bei einem so zentralen Charakter, der von Serienstart an nicht nur dabei, sondern an sich treibende Kraft war, könnte dies alleine an sich für eine sehr mitnehmende Erzählung reichen. Dies sahen die Serienschaffenden nur leider anders.

Nach einer kurzen Zusammenfassung relevanter Ereignisse der ersten Staffelhälfte wird einem die sprunghafte Erzählweise der Episode präsentiert: In einem Wechsel aus Traumsequenz, Rückblick und Szenen mit einem sehr fertigen, rotäugigen Rick hin zur etwas deplatziert wirkenden Weitererzählung der Geschehnisse rund um Carol, Morgan und Ezekiel im Kingdom.

Ich lebe. Du stirbst.

Nach theatralischen Brüten in seinem Elend hat der gebrochene König Ezekiel seine letzten Reserven mobilisiert und "sein Volk" die Flucht vor den Saviors ermöglicht. Er selbst opfert sich und bleibt als Gefangener zurück, den sicheren Tod vor Augen.

Gavin bedauert dies durchaus, immerhin möge er die ganze Gewalt ja gar nicht. Ezekiel sei zudem doch ein guter Abkommenspartner gewesen, bis Rick ihm die Flausen mit dem Aufstand gegen Negan eingeredet habe.

Ezekiel scheint sich mit seinem Schicksal abgefunden zu haben, auch wenn er Gavin mehrfach aufzeigt, dass auch er sich noch ändern könne und nicht weiter diesen brutalen Weg gehen müsse.

Doch während Gavin nicht von seinem Pfad abweicht, arbeitet es in Ezekiel: "Ich habe Konflikte gemieden, weil ich dachte, so das Leben meiner Leute zu retten. Doch nun begreife ich: Ich habe deins geschützt - nicht mehr!"

Rettungstruppe, auf sie!

Was ist das mit Carol und Kindern? Diesmal ist es der junge Henry, der sich gegen ihr ausdrückliches Verbot ebenfalls auf macht, um den Saviorn entgegen zu treten - und damit sich selbst und Carols Mission gefährdet.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Carol im Alleingang eine scheinbar ausweglose Situation rettet. Doch ist es diesmal eher Morgan, der abermals seinem Killerinstinkt freien Lauf lässt und nach und nach sämtliche Savior im Kingdom erledigt.

Was für ein Zufall, dass die beiden sich noch rechtzeitig zur Rettung Ezekiels dort treffen. Immerhin war Morgan ja eigentlich auf seinem Sniper-Turm bei der Sanctuary stationiert. Diesen musste er jedoch fluchtartig verlassen, als die Savior einen Ausweg durch ihr Zombiehorden-Problem gefunden haben. Was für ein Glück.

Dabei zeigt Morgan durchaus erstaunliche Fähigkeiten. Als er waffenlos zu Boden gedrückt wird, greift er mit einer Hand durch eine kleine Wunde seines Gegners und holt dessen Eingeweide raus. Das ist selbst für alle, die in der Zombieapokalpyse schon einiges an krassen Sachen erleben mussten, zu viel.  Ein klassisch-schöner  "Was zur Hölle, Alter!"-Moment.

Carol appelliert noch an den sanften Morgan, den sie kennengelernt hat. Doch es ist klar: Für Morgan gibt es keinen Weg zurück. Ganz oder gar nicht. Wollte er einst noch alle beschützen, keine Gewalt anwenden, so muss er nun alle möglichen Feinde töten. Alle.

Doch bei der letzten Möglichkeit des Tages, dem noch flehenden Gavin, kommt ihm jemand zuvor: Überraschend ist Henry aufgetaucht und erledigt Gavin mit einem schnellen Stockstoß durch den Hinterkopf/Nacken. Wie es Morgan ihm gelehrt hat.

Einfach so passiert

Wem das nun nach ziemlich viel Erzählung zum Kingdom vorkommt, wo doch eigentlich Carl die Aufmerksamkeit haben sollte, erkennt ein Problem der Folge. Leider erschwert der ständige Szenen- und Zeitenwechsel den Aufbau größerer emotionaler Momente. Hier hätte eine klare Trennung in zwei eigene Episoden (oder Episoden-Hälften) beiden Handlungssträngen gut getan.

Die Zutaten an sich sind vorhanden: Carl stirbt. Der sich vom eher nervig-naiven kleinen Jungen zu einem wahren Überlebenskünstler und Sympathieträger entwickelt hat. Der von Serienbeginn an einer der Hauptmotivationen für Rick gewesen ist. Der so viel durchmachen musste und doch auch immer wieder für die leichteren Momente der Serie sorgte.

Und das nicht bei irgendeiner großen Heldentat oder durch die Hand eines brutalen Fieslings, sondern wegen eines einfachen, kleinen Zombiebiss. Der einfach so passiert ist. Wenn auch in einer fragwürdigen Szene, aber eben doch einfach so passiert. Nicht erst jetzt beim großen Savior-Angriff, sondern bereits als er Sadiq (den Tankstellen-Typen) im Wald aufgelesen hat, wie man im Rückblick sieht.

"Manchmal zeigen Kinder den Eltern den Weg"

Carl bleibt erstaunlich ruhig und entschlossen. Aber vielleicht auch nicht erstaunlich - er ist im Prinzip in dieser feindlichen Welt, den Tod permanent vor Augen, aufgewachsen und hat schon mehrfach mit seinem Leben abgeschlossen. So scheint für ihn ab der Realisierung des Zombiebisses klar: Regel, was noch zu regeln ist. Schreib Abschiedsbriefe. Genieße so viel noch geht. Und dann geh.

Einer seiner dringlichsten letzten Wünsche macht er seinem Vater auf dem Sterbebett noch einmal deutlich: Es muss mehr geben. Ein Weiter. Nicht einfach nur ein ewiges gegenseitiges Töten, sondern eine gemeinsame Vision für einen Neuaufbau.

In abgeschwächter Form gibt er seine Weisheit auch beim Abschied an seine Schwester Judith weiter. Inklusive des ikonischen Sheriff-Huts seines Vaters, der ihn überall hin begleitet hat.

Bei aller Tragik in der Situation noch ein eher friedliches Gehen - Carl konnte noch einmal viele seiner Liebsten sehen, sich verabschieden und ist bis zum Schluss nicht alleine. Mit dem nötigen finalen Schritt möchte er niemanden zusätzlich belasten - er tötet sich mit einem Schuss selbst.

Fazit

Im Einzelnen alles ergreifende Szenen, die zudem durch die Auswahl von "At the Bottom of Everything" von Bright Eyes als untermalenden Episoden-Song eine gewisse Schärfe bekommen.

Doch leider wird man immer wieder aus dem Gefühlsaufbau durch den nächsten Szenenwechsel herausgerissen.  Eine ruhigere, fokussiertere Erzählweise wäre hier angebrachter gewesen und hätte vermutlich tiefere Emotionen angesprochen.

THE WALKING DEAD Season 8 "Nightmare" Promo [HD] Andrew Lincoln, Norman Reedus, Lauren Cohan

The Walking Dead: Showrunner Scott M. Gimple über das Finale von Staffel 8

Staffel 8 von The Walking Dead hat es objektiv betrachtet nicht leicht. Die Quoten für diese Staffel fallen konstant und bewegen sich auf dem Niveau, das die Serie seit Staffel 2 nicht mehr hatte. Und auch inhaltlich kann die Serie nicht so recht überzeugen.

Heute kehrt The Walking Dead bei AMC nun auf die Bildschirme zurück. Hierzu sprach Entertainment Weekly mit Showrunner Scott M. Gimple über das Finale zur Staffel 8.

"Es ist gewaltig. Aktuell wahrscheinlich etwas zu gewaltig. Der Umfang der Dinge, die wir gemacht habe, war ziemlich verblüffend. Und dennoch war die emotionale Intensität unglaublich. Und es stellt die Weichen für die nächste Geschichte. [...] Alles ist sicherlich noch nicht vorbereitet. Aber die Saat für die nächste Wendung in der Geschichte ist gesät. Für andere noch nicht. Andere sind subtiler gesät."

Derzeit stellt sich die Frage, wie sehr die Serie sich an die Comic-Vorlage halten wird. Mit dem Midseason-Finale der aktuellen Staffel wich die Serie deutlich von der Comic-Vorlage ab. Gimple erklärte hierzu:

"Ich denke, dass wir vom emotionalen Aspekt versuchen, dasselbe Gefühl hervorzurufen, welches [Robert Kirkman] im Buch erlangt. [...] Es gibt einige große Änderungen, die den Ausgang bestimmter Aspekte der Geschichte verändern - dabei versuchen wir, den Gefühlen der Geschichte treu zu sein, verändern jedoch große Teile davon. Es spielt sich anders ab."

Am 15. April geht Staffel 8 von The Walking Dead zu Ende. Die Staffel 9 ist bereits bestellt und bringt einige Veränderungen mit sich. Scott M. Gimple wurde zum Chief Content Manager befördert, Angela Kang tritt die Nachfolge als Showrunnner an. Sie gehört seit 2011 zum Autorenteam und seit 2013 zu den Ausführenden Produzenten der Serie. 

The Walking Dead Season 8.2 Episode 9 Trailer (2018) amc series

The Walking Dead: Lauren Cohan wohl doch vor Ausstieg als Hauptdarstellerin

Lauren Cohan steht nun wohl doch vor einem Abschied als Hauptdarstellerin von The Walking Dead. Wie TVLine berichtet, hat die Darstellerin die weibliche Hauptrolle in einer Pilotproduktion des Senders ABC übernommen. Das Projekt Whiskey Cavalier stammt von Bill Lawrence (Scrubs) und wird als Action-Komödie beschrieben.

Die Serie dreht sich um den FBI-Angenten Will Chace, der nach dem emotionalen Ende seiner Beziehung eine neue Partnerin zugeteilt bekommt. Gemeinsam mit der CIA-Agentin Francesca "Frankie" Trowbridge leitet er nun eine gemeinsame Einheit der CIA und des FBI, die sich mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert sieht, bei denen nicht selten das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht.

Cohans neues Engagement bedeutet wohl, dass sie ihren Vertrag bei The Walking Dead als Hauptdarstellerin nicht verlängern wird. Dieser war mit dem Abschluss der Dreharbeiten zur 8. Staffel ausgelaufen. Angeblich soll Cohan einer Verlängerung gegenüber nicht abgeneigt gewesen sein, wenn ihr Gehalt dem ihrer männlichen Co-Stars Andrew Lincoln und Normans Reedus angeglichen wird. AMC soll dazu aber wohl nicht bereit gewesen sein.

Allerdings besteht noch immer die Möglichkeit, dass die Darstellerin ihren Vertrag verlängert. Bisher hat ABC lediglich eine Pilotepisode von Whiskey Cavalier bestellt. Es ist noch nicht sicher, dass das Projekt auch tatsächlich in Serie geht. Zudem berichtet Deadline, dass ihr Vertrag bei der ABC-Serie es Cohan ermöglichen soll, bei The Walking Dead als Gastdarstellerin aufzutreten. Dafür müsste sie sich aber erst einmal auf einen neuen Vertrag mit AMC einigen.

The Walking Dead: Lauren Cohan könnte auch nach Staffel 8 noch Teil der Serie bleiben

Lauren Cohan hat als Schauspielern von Maggie Rhee nicht nur eine der wichtigsten Rollen in The Walking Dead, sondern ist auch bei vielen Fans beliebt. Vor einiger Zeit drohte Cohan allerdings mit ihrem Ausstieg aus der Serie nach der 8. Staffel. Der ausschlaggebende Grund war die geringere Bezahlung, die sie im Vergleich zu ihren beiden männlichen Co-Stars Andrew Lincoln, den Fans als Rick Grimes kennen und Normans Reedus, der als Daryl Dixon in The Walking Dead auftritt, erhält.

Mit dem Ende der achten Staffel läuft der Vertrag der Schauspielerin aus. Bei den Gehaltsverhandlungen wollte AMC Cohan ursprünglich aber kein höheres Gehalt zahlen. Ganz so schnell werden die Fans aber wohl nicht auf Maggie verzichten müssen. Wie die Website TVLine berichtet, befinden sich die Darstellerin und die Verantwortlichen des Senders nach wie vor in Verhandlungen.

Dem Bericht zufolge möchte Cohan auch gerne ein Teil von The Walking Dead bleiben und hat bisher keine Anzeichen gezeigt, dass sie die Serie verlassen will. Bis zum Drehstart der 9. Staffel im Mai 2018 bliebe noch genügend Zeit, sich zu einigen. Es bleibt aber vorerst abzuwarten, ob AMC die Gage der Schauspielerin an die ihrer männlichen Kollegen angleicht.

The Walking Dead Season 8.2 Episode 9 Trailer (2018) amc series

The Walking Dead: Neuer Trailer zu Staffel 8.2

Der amerikanische Sender AMC hat ein neues Promovideo zur The Walking Dead veröffentlicht. Der Trailer stimmt auf den Start der zweiten Hälfte der 8. Staffel ein. Diese kehrt am 25. Februar mit der Episode "Honor" auf die TV-Bildschirme zurück.

Nach den Geschehnissen im Mid-Season-Finale stehen Rick und seine Verbündeten vor dem Ende. Alexandria ist zerstört und die Hälfte der Kämpfer des Kingsdoms sind tot. Gleichzeitig muss Rick auch mit der Tatsache klarkommen, das Carl von einem Walker gebissen wurde. Auf der anderen Seite hat Negan nur wenig Zeit, seine Erfolge zu feiern, da es im Sanctuary zunehmend zu einem Machtkampf kommt.

Die zweite Hälfte der achten Staffel umfasst noch einmal acht Episoden. Nach der Sommerpause wird es im Herbst aber definitiv weitergehen. So hat der Sender AMC bereits eine neunte Staffel der Zombieserie bestellt.

Allerdings wird es nach dem Abschluss der aktuell ein paar Veränderungen hinter den Kulissen geben. Der bisherige Showrunner Scott M. Gimple wurde zum Chief Content Officer befördert und übersieht nun das gesamte Dead-Franchise (also auch das Spin-off Fear the Walking Dead) bei AMC. Seine Rolle als Showrunner übernimmt Angela Kang. Die Produzentin arbeitet schon seit 2011 als Autorin an The Walking Dead mit und gehört seit 2013 zum Stamm der Ausführenden Produzenten.

THE WALKING DEAD Season 8 "Nightmare" Promo [HD] Andrew Lincoln, Norman Reedus, Lauren Cohan

The Walking Dead erhält 9. Staffel und einen neuen Showrunner

The Walking Dead wurde offiziell um eine weitere Staffel verlängert. Trotz eher schwächelnder Quoten kehrt die erfolgreichste Serie des Senders AMC im Herbst für ihre mittlerweile 9. Staffel auf die TV-Bildschirme zurück.

Allerdings wird es nach dem Abschluss der aktuell laufenden 8. Staffel ein paar Veränderungen hinter den Kulissen geben. Der bisherige Showrunner Scott M. Gimple wurde zum Chief Content Officer befördert und übersieht nun das gesamte Dead-Franchise (also auch das Spin-off Fear the Walking Dead) bei AMC. Seine Rolle als Showrunner übernimmt Angela Kang. Die Produzentin arbeitet schon seit 2011 als Autorin an The Walking Dead mit und gehört seit 2013 zum Stamm der Ausführenden Produzenten.

Aktuell befindet sich die Zombieserie in ihrer alljährlichen Winterpause. Die zweite Hälfte der 8. Staffel feiert dann am 25. Februar ihre Premiere. Staffel 9 dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit im Herbst kommen.

Zwischen den beiden Staffeln können sich die Zombies-Fans auf neue Folgen des Spin-offs Fear the Walking Dead freuen. So hat AMC neben der Verlängerung der Mutterserie auch ein Startdatum für die neuen Folgen des Ablegers bekannt gegeben. Die 4. Staffel von Fear the Walking Dead geht offiziell am 15. April an den Start.

Die meist-raubkopierten Serien 2017

Die Seite Torrentfreak.com hat auch in diesem Jahre wieder eine Liste, der am meisten raubkopierten Serien veröffentlicht. Die Spitzenposition ist dabei nach wie vor fest in der Hand von HBOs Game of Thrones. Zum sechsten Mal in Folge ist die Fantasyserie die am meisten raubkopierte Serie über BitTorrent.

Auch auf dem zweiten Platz hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig geändert. Während die Quoten von The Walking Dead immer weiter nachlassen, ist die Serie bei den illegalen Downloads immer noch prominent vertreten. The Flash komplettiert die Top 3 der Liste.

Darüber hinaus finden sich drei Neuzugänge im Ranking, die letztes Jahr nicht in den Top 10 vertreten waren. So zeigt sich die Popularität der 3. Staffel von Rick & Morty beispielsweise auch bei den illegalen Downloads, wo die Animationsserie Platz 5 belegte. Dahinter folgen mit Prison Break und Sherlock die beiden anderen Neuzugänge.

Letztendlich bietet die Rangliste allerdings auch nur einen Überblick über die Torrent-Downloads. Hier lässt sich seit einigen Jahren ein deutlicher Rückgang der Downloadzahlen beobachten. Dies liegt, neben der Zunahme an legalen Streaming-Angeboten, vor allem daran, dass immer mehr Menschen andere Quellen und Streams nutzen.

Auch verzichtet Torrentfreak in diesem Jahr wieder auf eine Schätzung der tatsächlichen Downloadzahlen. Schon 2016 hatte es sich als zunehmend schwierig erwiesen, die genaue Anzahl der Downloads über die bekannten Torrent-Dienste zu ermitteln. Daran hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert.

  1. Game of Thrones
  2. The Walking Dead
  3. The Flash
  4. The Big Bang Theory
  5. Rick & Morty
  6. Prison Break
  7. Sherlock
  8. Vikings
  9. Suits
  10. Arrow

The Walking Dead 8.08: Kritik des Midseason-Finales

SPOILER

Mit einer Folge in Überlänge verabschiedet sich The Walking Dead in die Winterpause. Das Midseason-Finale beendet allerdings leider nicht wie erhofft den vor sich hin dümpelnden Negan-Konflikt.

Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Die Serienschreiber haben es sich insbesondere in den vergangenen beiden Staffeln nicht leichter gemacht. Es kamen zahlreiche neue Figuren und Handlungsorte hinzu. Dass man diesen dann nicht vollends gerecht werden kann, ist für viele ein Hauptkritikpunkt.

Entsprechend sind die starken Folgen der achten Staffel bisher vor allem die, in denen auf einen Charakter mit wenig Figuren drum herum der Fokus gelegt wird. Im Midseason-Finale kommt jedoch noch einmal jeder zum Zug, was auf der einen Seite reichlich gehetzt, auf der anderen Seite komplett überflüssig wirkt.

Dass ein Großteil der Folge in Dunkelheit und/oder Vernebelung spielt, hilft nicht gerade. sich bei den ruppig-sprunghaften Schnitten von Ort zu Ort oder auch zu Rückblicks-Szenen zu orientieren. Kaum lässt man sich auf die Geschehnisse einer Gruppierung ein, wird diese schon wieder in der Luft hängen gelassen und woanders weitergemacht.

Es ist fraglich, ob man an dieser Stelle - oder überhaupt - wirklich sehen muss, wie Aaron und Enid auf dem Weg zur Ocean Side sind. Auch an der ein oder anderen Szene hätte man kürzen - oder sie komplett weglassen - können, so dass die Überlänge der Episode eher unnötig erscheint.

We survived somehow

Andererseits hätte man andere Dinge durchaus gerne zeigen oder auch nur etwas verständlicher ausführen können. Während eben noch die von Zombies eingekesselten Survivor im Sanctuary gut mit sowohl den Untoten als auch inneren Konflikten zu kämpfen haben, sind sie nicht nur Off-Screen ihrem Schicksal entkommen, sondern auch gleich mit voller Stärke zurück.

Man befindet sich im Prinzip abermals an einer Stelle, an der wir gefühlt schon zigmal waren: Ein überaus von sich überzeugter Negan steht bedrohlich mit seinen Mannen vor den Toren Alexandrias und ist auch ansonsten sofort wieder beeindruckend gut organisiert sowie voll ausgestattet.

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Nachdem sich die vorherige Episode hauptsächlich rund um Eugene im Sanctuary und wie die Saviors aus ihrer misslichen Lage entkommen könnten drehte, wäre es schön gewesen, das Ergebnis der Überlegungen nun auch wirklich zu sehen.

So positionieren sich die Savior direkt strategisch an allen wichtigen Orten: Simon soll Hilltop, die weiterhin hauptsächlich Lebensmittel produzieren sollen, zurück in die Spur bringen während Gavin sich ums Kingdom kümmert. Beim Herzstück Alexandria lässt es Negan sich natürlich nicht nehmen, selbst die erneute Übernahme vorzunehmen.

Standortbestimmung

Wie erwähnt springt die Folge zwischen den verschiedenen Orten und Charakteren recht abrupt hin und her. Zusammengenommen sind die Geschehnisse an sich jedoch recht übersichtlich.

Jadis und ihre Schrottplatz-Gang sind nur noch wenige Sekunden relevant. Sobald der Beschuss im Sanctuary beginnt, ergreifen sie die Flucht. Das macht die Aktion von Rick, alleine bei ihnen aufzutauchen, um sie davon zu überzeugen, sich ihm anzuschließen, erst recht fragwürdig. Andrew Lincoln hätte man sicher auch an anderer Stelle nackt kämpfen lassen können, wenn man das nun unbedingt haben wollte.

Daryl, Tara, Rosita und Michonne sind zurück in Alexandria und kümmern sich mit Carl um die Flucht aus Alexandria. Nebenbei erledigen sie noch einen Trupp Savior, den Dwight in eine Falle gelockt hat. Dies ist wohl vor allem wichtig, damit Daryl endlich seine Flügel-Lederweste zurück bekommt.

Maggie gibt sich scheinbar unterwürfig, nachdem Savior Simon ihren Begleiter Neal erschossen hat. Doch zurück im Hilltop demonstriert sie ihrerseits Härte, exekutiert einen der gefangenen Savior und hinterlässt eine deutliche Nachricht an Negan. Sie will alles dafür tun, dass im Zweifel Hilltop die letzte Bastion des Widerstands ist.

Gut übrigens, dass sie den Namen des Begleiters noch einmal explizit genannt haben, auch wenn ich dennoch nicht so recht weiß, wer das nun eigentlich genau war. So beliebt Jesus sein mag, gerade deswegen wäre er ein deutlich naheliegendes Opfer gewesen. Aber dass länger niemand von Bedeutung mehr stirbt und stattdessen Randfigur XY aus dem Hintergrund dran glauben muss, ist ein weiteres Problem der letzten Staffeln.

Jerry und Carol nehmen ihre Pflicht ernst und machen sich als einzige verbliebene Kämpfer aus dem Kingdom auf zum vereinbarten Treffpunkt am Sanctuary - gerade rechtzeitig, um Rick vor den Scharfschützen zu retten. Im Verlauf kehrt Carol zum Kingdom zurück, wo Ezekiel aus seiner Lethargie gerissen wird, als die Savior die Siedlung stürmen. Es gelingt ihm nicht nur, sich versteckt zu halten, sondern mit einer Explosion auch für genug Ablenkung zu sorgen, um seinem Volk eine Chance zur Flucht zu ermöglichen.

Die eingesetzte mittelalterlich anmutende Musik, die einsetzt, als Ezekiel mit einem Schulbus die Savior-Versammlung aufmischt und seinen Leuten zur Hilfe kommt, sorgt für ein Schmunzeln. Letztlich ist er bereit, sich selbst für das Wohl anderer zu opfern. Der König ist zurück. Doch auch Morgan hat es zurück zum Kingdom gezogen und es ist abzusehen, dass uns mit seiner Hilfe Ezekiel noch etwas erhalten bleibt.

Die Handlung rund um Eugene aus der letzten Episode wird noch einmal aufgegriffen. Er kämpft weiter mit seinem Gewissen, das er nach wie vor in Alkohol zu ertränken versucht. Letztlich kann er sich dazu durchringen und Gabriel eine Fluchtmöglichkeit mit Dr. Carson bieten.

Ob es wirklich nötig ist, dass man in dem ohnehin schon vorhandenen Wirrwarr noch Aarons und Enids fragwürdige Mission nach Ocean Side einbaut, bleibt abzuwarten. Dies müsste in der weiteren Staffel schon noch deutlich weiter ausgebaut werden, damit man die Szenen nicht als leider gänzlich verschwendete Screentime sieht.

Caaaaaarl

Klarer Lichtblick und Fokus der Episode ist Carl. In Rückblicken sieht man, wie er seinen Vater konfrontiert und deutlich mehr fordert, als bloße Rache und Überlebenskampf. Hoffnung ist nötig, und dafür muss man an Größeres glauben: Dass ein Zusammenleben möglich ist, dass die Gewalt aufhören und man nur so etwas Neues von Bedeutung aufbauen kann.

Ebenso klar konfrontiert er Negan. Zum einen, um Zeit zu schinden, damit die verbliebenen Alexandrianer fliehen können - zum anderen nimmt man ihm seine Überzeugung aber tatsächlich ab. Er möchte nicht sterben, wäre aber bereit dazu, wenn dies endlich den Konflikt beenden würde. Seine ehrliche Frage "Is this really who you wanted to be?" beeindruckt nicht nur Negan, sondern auch mich als Zuschauer.

Atmosphärisch und musikalisch setzt man seine Verwirrtheit im Trubel rund um ein nach und nach explodierendes (warum auch immer) Alexandria mit einhergehenden Ohrenklingeln und durch die Gegend stolpern sehr gut in Szene. Es sind diese Momente, die einen daran erinnern, was man an der Serie so sehr vermisst.

Zwischendurch taucht Rick in Alexandria auf, doch in seinem Haus findet er nicht seine Familie, sondern Negan vor. Nach kurzem Kampf mit Lucille kann Rick entkommen, wird von Michonne aufgegriffen und in die Kanalisation gebracht, wo sich die verbliebenen Bewohner Alexandrias verstecken. Inklusive Judith und einem arg geschwächten Carl, der eine Bisswunde präsentiert. Diese scheint er sich jedoch bereits beim Kampf mit den Zombies rund um Saddiq vor einigen Episoden zugezogen zu haben.

Carls Schicksal ist noch offen, am Ende des Midseason-Finales ist er noch am Leben.Wenn man bedenkt, dass Caaaaaarl einst als recht nervig empfunden wurde, wäre sein Ableben zwar nicht komplett unerwartet, aber dennoch ein tiefer Einschnitt für die Serie. Neben Rick ist er der einzige, der seit der ersten Episode komplett im Hauptcast dabei ist.

Über die letzten Jahre sah man nicht nur eine enorme Entwicklung von Carl, sondern auch das Heranwachsen von Chandler Riggs. Mit 11 Jahren wurde er für die Serie verpflichtet, mittlerweile ist er 18 Jahre alt. Nach aktuellen Berichten scheidet er nicht auf eigenen Wunsch aus der Serie aus, sondern war selber von der Nachricht überrascht.

Heißt das also, er stirbt wirklich oder gibt es nicht doch noch einen Dreh? Auf die Antwort muss man sich bis Februar gedulden, dann geht The Walking Dead mit der zweiten Hälfte von Staffel 8 weiter.

Fazit

Leider bringt das Midseason-Finale nicht die erhoffte Klarheit oder zumindest großen Knall für die Serie. Die Probleme der vergangenen beiden Staffeln schleppen sich weiter mit durch: Zu viele Charaktere und Handlungsorte bei zu vielen unklaren Aktionen, die oft nicht nachvollziehbar sind.

Dennoch ist eine gewisse Spannung vorhanden und es gibt genug Lichtblicke, um sich von der Episode unterhalten zu lassen. Eine Überlänge wäre jedoch nicht nötig gewesen. So hat man viel Zeit, um trotzdem nicht auf den Punkt zu kommen und bis auf wenige Ausnahmen schafft man keine tiefere Bindung zu den Charakteren.

Der komplette Plot rund um Negan scheint mittlerweile zu verfranzt und gegen die Wand gefahren, weswegen der Wunsch bestand, dass der Konflikt in dieser Episode enden würde. Aber es heißt weiter durchhalten.

Noch habe ich einen Rest Hoffnung, dass die Serie die Kurve bekommt und irgendwann zu einem vernünftigen Ende findet. Natürlich könnte man, wie es einige einstige Fans taten, einfach aufhören zu gucken. Doch dafür hängen viele ja doch zu sehr an ihrer einstigen Lieblingsserie und das verbliebene Interesse zu länger bekannten Charakteren.

THE WALKING DEAD 8x09 Midseason Premiere Promo [HD] Andrew Lincoln, Norman Reedus

Erster Charakter für Overkill's The Walking Dead enthüllt

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Overkill's The Walking Dead Trailer Still

Im Herbst 2018 soll es neues Futter für Fans von The Walking Dead geben: In der Videospielumsetzung Overkill's The Walking Dead treten bis zu vier Spieler kooperativ gegen die Zombies an. Für sein kommendes Spiel hat der Entwickler jetzt einen ersten Charakter-Trailer veröffentlicht.

Im kurzen Video wird Aidan vorgestellt. Der war früher ein Ingenieur oder Architekt in Washington, DC. Durch den Ausbruch der Zombie-Apokalypse hat er sich aber zu einem Baseball-Schläger schwingenden Untotenjäger gewandelt. Ein Lächeln im Trailer deutet an, dass ihm das mehr liegt als sein stressiger Job.

Gut möglich, dass Overkill in den kommenden Monaten bis zum Release des Spiels noch weitere Charaktere vorstellen wird. Zuvor wurde das Studio bekannt für seine Payday-Spiele, Payday: The Heist und Payday 2, beides ebenfalls kooperative Spiele, in denen die Spieler in die Schuhe unterschiedlicher Charaktere schlüpfen konnten.

Laut Ankündigung soll es in Overkill's The Walking Dead darum gehen, zusammen mit anderen Überlebenden verschiedene Missionen zu erfüllen, beispielsweise Vorräte zu sammeln oder Überlebende zu retten. Ob man dabei hauptsächlich Feuerwaffen oder – wie im Trailer gezeigt – Nahkampfgerät einsetzt, ist noch nicht bekannt.

Das Spiel soll für die PlayStation 4, den PC und die Xbox One erscheinen.

OVERKILL's The Walking Dead – Aidan Trailer

Kritik zu The Walking Dead 8.07: Time for After

SPOILER

Nachdem die letzte Episode die Handlungsstränge der bisherigen Staffel noch einmal zusammengebracht hat, scheint es mit "Time for After" im Konflikt rund um Negan endlich wieder voran zu gehen.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Rick hat sein Ansinnen, es nochmal mit einem Bündnis mit Jadis und ihrer Gang vom Schrottplatz zu versuchen, in Gefangenschaft gebracht. Nur mit einer Boxershorts bekleidet schwitzt er im heißen Metallcontainer vor sich hin, was ihn aber nicht davon abhält, weiter wilde Versprechungen oder auch Drohungen von sich zu geben, um Jadis doch noch auf seine Seite zu ziehen.

Dass Jadis sonderbar ist, sollte mittlerweile klar sein - und so ist sie jetzt auch eher daran interessiert, Rick in seiner Bredouille zu fotografieren und malen zu lassen, um für das "Hinterher" eine Skulptur von ihm anzufertigen.

Darüber, was das "Hinterher" sein soll, muss man sich nicht lange den Kopf zerbrechen. Wie bereits für die Schrottplatz-Gang bekannt. kommt wieder ein gerüsteter Zombie am Spieß zum Einsatz. Natürlich schafft es der verschwitzte Herkules-Rick, sich zu befreien und trotz Handfesseln nicht nur den Zombie abzuwehren, sondern auch bewaffnete Wächter und schließlich Jadis selbst zu Boden zu zwingen. Abermals garniert mit wüsten Drohungen, was passieren wird, wenn sie sich weiter gegen ihn stellen, gibt Jadis schließlich nach und sichert Rick Unterstützung zu.

Die Frage bleibt jedoch: Was soll das Ganze? An der Stelle waren wir bereits und die Illoyalität der wortbrüchigen Jadis und ihrer Gang hat die Gruppierungen rund um Rick ziemlichen Ärger eingebracht. Sind das wirklich Leute, auf die man sich zum jetzigen Zeitpunkt noch verlassen können will und für die sich ein derart riskanter Einsatz lohnt?

Mit dem Kopf durch die Wand

Aber gut, Rick hat ja nicht einmal seine eigenen Leute so recht unter Kontrolle. Da kommt es auf die Jadis-Gang wohl auch nicht mehr an. Daryl geht nämlich alles nicht schnell genug und befürchtet zudem, dass mit den Saviorn zu sanft umgegangen werden könnte.

In seinem Hass hat er in Tara und Morgan willige Verbündete, die für die Sache auch ihr eigenes Leben geben würden - im Gegensatz zu Michonne und Rosita, die sich zwar auch ein Bild von der Situation an der Sanctuary machen wollten, denen die Hau-Ruck-Aktion dann aber doch zu weit geht.

Zum Einsatz kommt wieder die A-Team-Klausel, die Norman Reedus in dieser Staffel scheinbar in seinem Vertrag hat: Er darf einen Lkw gegen eine Wand fahren, auf den letzten Metern schön klassisch mit einem Stein auf dem Gaspedal.

Für Daryl scheint auch alles nach Wunsch zu laufen - die Zombiehorde strömt ins Gebäude und macht den Saviorn das Leben schwer. Blöd für Rick, der Jadis eigentlich was von einem umzingelten Sanctuary erzählt hat und bei Ankunft mit der Schrottplatz-Gang auf einen leeren Hof blickt. Nicht sehr überzeugend.

Die Qual der Wahl

Auf Eugenes Schultern liegt nicht nur die Last schwieriger Gewissensfragen, sondern er muss auch einen Großteil der Folge tragen.

Das Sanctuary wird von Zombies überrannt. Hier glimmt noch einmal ein wenig Spaß der ersten Staffel auf, wenn man sich fragt, wieso die Saviors dagegen nicht besser vorbereitet sind. Die untere Ebene kann man ja scheinbar gut absperren. Wieso ergreift man also nicht schon lange vorher entsprechende Maßnahmen? Keine Beschwerde, genau sowas gehört zu derlei Serien einfach dazu.

Eugene hingegen setzt das nur noch weiter unter Druck. Der Loyalitätsbruch den Alexandrianern gegenüber, sich zwischen den Saviorn behaupten zu müssen und schließlich auch die hohen Erwartungen von Negan drohen ihn zu zerreißen. Für zumindest kurzzeitige Entspannung greift Eugene zum Alkohol und scheint diesen bereits regelrecht zu brauchen.

Sowohl Gabriel als auch Dwight und Tanya zeigen Eugene auf, dass er sehr wohl die Möglichkeit hat, sich für das "Richtige" - also Ricks Seite und den Tod Negans - einzusetzen. Letztlich entscheidet er sich aber doch, auf der seiner Kalkulation nach sicheren Seite und somit bei Negan, zu bleiben.

Wie auch Eugene will Negan vor allem überleben, egal was es andere kostet. Während Eugene eher schüchtern wirkt und sich bis jetzt durch die Apokalypse durchschlawenzelt hat, tritt Negan mit sehr viel Selbstsicherheit auf. Er würde ja ohnehin überleben, denn er sei ja so gut in "dieser Sache" - aber er macht sich halt Sorgen um die anderen. Er weiß sehr genau, dass er Eugene nur etwas Honig ums Maul schmieren muss, damit dieser ihm einen Weg aus der Misere bastelt (oder es zumindest versucht).

Josh McDermitts Minenspiel in dieser Episode ist grandios und macht so Eugenes Verzweiflung beinah greifbar. Im direkten Kontrast zu Eugene bekommt auch Jeffrey Dean Morgans etablierte Schiene des grinsend-überheblich-einschüchternden Negans doch noch einmal etwas mehr Reiz.

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Fazit

Es steht und fällt mit dem Midseason-Finale nächste Woche.Für sich betrachtet überzeugt "Time for After" vor allem durch den Einsatz von Eugene als Verbindung zwischen Ricks und Negans Welt, jemand, der dem Zuschauer bereits seit geraumer Zeit bekannt ist.

Ein Knüller und die Chance für eine ordentliche Neuaufstellung der Serie wurden jedoch verpasst: In dieser Episode gab es durchaus die günstige Gelegenheit, mit Rick und Daryl gleich zwei zentrale Figuren von The Walking Dead sterben zu lassen. Zumal beide für die bisherige Staffel eher überflüssig waren.

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