The Walking Dead

Kritik zu The Walking Dead 8.13: Do Not Send Us Astray

SPOILER

In dieser Woche ist es nun so weit. Knappe acht Staffeln lang ist niemand auf die Idee gekommen, Waffen mit Zombieblut zu präparieren - mit “Do Not Send Us Astray” zeigt The Walking Dead jetzt, zu welchen Strohhalmen Drehbuchautoren greifen, um diese Idee möglichst effektvoll in Szene in zu setzen.

Da ist der nun. Der geplante, große Angriff auf Hilltop. Das bekannte Spielchen Gut gegen Böse. Und bereits mit dem Geplänkel vor dem eigentlichen Angriff zeigt The Walking Dead, warum sich Fans der Serie seit Längerem schwer damit tun, dieselbe Begeisterung zu empfinden, die zum letzten Mal im Finale von Staffel 6 aufkam. Maggie präsentiert sich hier als “Die Witwe”, die sich über Walkie Talkie Trashtalk mit Simon liefert. Grimmig wie ein Preisboxer spricht sie ihre Drohungen aus, während sie vermutlich eher daran zu knabbern hat, dass sie es nicht mit Negan zu tun bekommt. Dementsprechend verärgert ist Simon, schließlich ist er nur die zweite Wahl. In seinem Ärger übersieht er auch, dass er mit den Saviorn in eine Falle tappt.

Heller Kerzenschein auf Torte

Denn wer in aller Welt begreift nicht sofort, dass Daryl lediglich der Lockvogel war, der die Savior in ihr Verderben rennen lassen soll? Blindlings laufen Simon und seine Männer durch das geöffnete Tor und werden von einem Schulbus aufgehalten. Wow. Damit konnte man nun wirklich nicht rechnen …

Die folgenden Kampfszenen zeigen, wie unausgegoren die Drehbücher geworden sind. Sämtliche Darsteller laufen routiniert, aber lustlos durchs Szenenbild, feuern ihre Waffen ab und stellen letztendlich fest, dass Simon nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Sich in voller Schusslinie vor das Haus zu stellen, weiteren Trashtalk zu betreiben und als Sahnehäubchen auch noch das klischeebeladene Pfeifen hören zu lassen, nur um dann die volle Breitseite aus den Fenstern zu kassieren - großartig. Schlechter geht es fast nicht. Aber auch nur fast.

Tobin beißt morgen nicht mehr kraftvoll zu

Die Drehbuchautoren haben nämlich beschlossen, der Einfachheit halber, einen Großteil der Bewohner einen gemeinsamen Schlafplatz zu beschaffen. So haben die Neu-Zombies nicht allzu viel zu tun, als sich die Trepper herunter kullern zu lassen und herzhaft zuzubeißen. Immerhin ist damit der Plan mit den präparierten Waffen aufgegangen. Jeder, der mit so einer Waffe verletzt wurde, wird nach einer übersichtlichen Inkubationszeit zum Zombie. Um das Ganze dramaturgisch noch zu unterstreichen, ist auch Tobin hiervon ein Opfer. Beinah im Kampf getötet, bekommt er noch genügend Zeit, um seine gescheiterte Beziehung mit Carol zu besprechen, bevor sie diejenige ist, die Zombie-Tobin letztendlich tötet. Wenn die Hauptfiguren für das Staffelfinale aufgehoben werden müssen, müssen in den Folgen auf dem Weg dorthin eben die Nebenfiguren dran glauben. Und so sorgt auch Zombie-Tobin mit seiner “Ich schleich mich von hinten an, um kräftig zuzubeißen”-Tour eher für ungewollte Lacher.

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Henry in The Walking Dead

Das Sahnehäubchen für daneben gegangene Handlungsbögen ist jedoch die Geschichte um Henry. Der Junge ist von Rache zerfressen, schmollt wie ein Kleinkind darüber, dass man ihn nicht den Kampf ziehen lässt und beschließt, einen auf ganzen Kerl zu machen. Mit einer Waffe, die ihn vermutlich rückwärts nach hinten weg pusten würde, wenn er sie tatsächlich abfeuert, macht er sich auf zu den Gefangenen. Praktischerweise ist der Schlüssel zum Tor offensichtlich nicht wirklich gut versteckt, denn Henry scheint keine Schwierigkeiten damit gehabt zu haben, diesen zu finden. So steht der kleine Rachegeist bei den Gefangenen, und letztendlich stellt sich heraus, dass eine Befragung keine so gute Idee war. Ist ja nicht so, dass er die Frage, wer seinen Bruder getötet hat, nicht auch durch den Stacheldraht hätte stellen können.

Und Rick? Der läuft auf Autopilot. Auf eine Art ist es sympathisch zu sehen, dass er den Tod seines Sohnes noch betrauert und nun grundsätzlich erst einmal nur funktioniert. Allerdings bleibt zu erwarten, ob er den Autopiloten bis zum Staffelfinale ausgeschaltet hat - damit es nicht wieder beim erfolglosen Versuch zu bleiben, Negan zu töten.

Fazit

In einer Szene ist eine groß eingeblendete Standuhr zu sehen. Ja, die Zeit für The Walking Dead tickt. Denn “Do Not Send Us Astray” ist die viertletzte Folge der aktuellen Staffel 8. So bleibt nicht mehr viel Zeit, um aus der Serie noch wahre Perlen herauszuholen und die Fans vor weiteren Enttäuschungen zu bewahren. Denn der Kampf in Hilltop war vorhersehbar und mit Löchern in der Handlung gestraft. Für Spannung sorgt lediglich die Frage, ob Tara auch mit einer präparierten Waffe getroffen wurde - und ob dies zufriedenstellend bis zum Finale beantwortet werden kann.

Wir alle sind Negan: Kritik zu The Walking Dead 8.12

SPOILER

Einen großen Schlüsselmoment gibt es in "The Key" zwar nicht, dennoch treibt die aktuelle Episode das eher vor sich hin schlurfende The Walking Dead etwas voran. Das Hilltop erreicht ein überraschendes Hilfsangebot - und bei den Survivorn besteht eine Chance auf Änderung im Machtgefüge der Gruppe.

Ein fragwürdiger Plan

Abermals knüpft die Handlung nahtlos an die vergangene Folge an. Warum für den Einstieg extreme Nahaufnahmen von Negans und Simons Gesichtern gezeigt wurden, erschließt sich hierbei jedoch nicht so ganz, auch wenn die beiden im Fokus der Episode stehen.

Noch ist nicht so recht klar, ob Negans Plan tatsächlich funktionieren kann. Die Hilltopper sollen nicht getötet, sondern mit Zombiegedärm beschmierten Waffen verletzt und so infiziert werden. Aber sollte es dafür nicht vorab in der Serie Hinweise gegeben haben? Immerhin kommen auch Verwundete ständig in Kontakt mit Zombiematerial oder werden von nicht gerade hygienisch reinen Waffen getroffen. Warum sollte das nun auf einmal gefährlicher sein als bisher?

Auch Simon zweifelt an Negans Plan, wenn auch aus anderen Gründen. Für ihn scheint es nur eine Lösung zu geben: Jeden Widerstand brutal niederschlagen. Die Rebellen sind nicht zu retten, also muss man sie auslöschen. Er wittert Rückhalt bei Dwight, bei dem er ohnehin vermutet, dass er in seiner Abwesenheit etwas im Schilde führte.

Wenn du denkst, es geht nicht mehr…

Die Wiedervereinigung der Alexandrianer in Hilltop währt nicht lang. Nach einer kurzen Aussprache mit Daryl macht sich Rick gleich wieder auf den Weg - natürlich um Negan zu töten, was ihm nun schon in beinahe zwei Staffeln nicht gelingt.

Zwar ahnen Maggie und die Hilltopper, dass die Survivor auf dem Weg zu ihnen sind, doch warum den Ort wechseln, in Kleingruppen einteilen oder eine Strategie besprechen? So  bleibt genug Muse, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Immerhin verspricht ein mysteriöses Schreiben ein Hilfsangebot.

Nach kurzer Überlegung beschließen Michonne, Enid, Maggie und Rosita, trotz der Möglichkeit einer Falle zum vorgeschlagenen Treffpunkt zu fahren.

Die mysteriöse Briefeschreiberin stellt sich als Georgie vor, eine wohlgekleidete Frau gehobenen Alters, die in ihrer Redegewandtheit sowohl an eine Politikerin als auch Predigerin erinnert. Lediglich in Begleitung ihrer beiden Begleiter Hilda und Midge tourt sie in einem A-Team-Bus durch die Lande und bietet ihr Wissen im Tausch gegen Musik und Vorräte an.

Maggie kann und will nicht sofort auf den Deal eingehen und beschließt, das Trio samt Auto zunächst mit ins Hilltop zu nehmen. Dort entbrennt eine hitzige Diskussion zwischen Enid, Maggie und Michonne, wie man wohl mit den neuen Bekannten umgehen sollte. Eher die sanfte Tour voller Hoffnung, wie Michonne im Sinne von Carls Appell wünscht, oder in harter Eigennützigkeit ihnen sämtliche Ressourcen abnehmen, wie Enid es bevorzugt.

Schließlich lenkt Maggie ein und bietet Georgie einige Schallplatten an und wird überrascht: Georgie liefert nicht nur Wissen, sondern überlässt auch einen großen Teil ihrer Vorräte. Jetzt wo sie sich im Hilltop umsehen konnte, scheint man es dort nötiger zu haben. Allerdings kündigt sie an, dass sie wiederkommen wird und Großes von der Gemeinschaft erwartet. Sie reicht der verwunderten Maggie den versprochenen “Schlüssel für die Zukunft”, was sich als ein dickes Buch herausstellt voller Informationen zum Bau von Wind- und Wassermühlen, Getreideanbau, Verfeinerung und vielem nützlichen mittelalterlichen Wissen, das für den Wiederaufbau einer Gesellschaft hilfreich sein kann.

Zwar hätte man sich diese Informationen sicherlich auch in irgendeiner Bibliothek auf dem Weg besorgen können, aber ist doch nett, wenn es für einen erledigt und in einem handlichen Skript übergeben wird. Zudem erscheint Georgie als Charakter interessant und erfrischend anders im Auftreten, so dass man wirklich auf ein baldiges Wiedersehen hofft.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Rick und Negan kämpfen gegeneinander. Schon wieder. Hat jemand mitgezählt? In Wirklichkeit will Rick Negan doch gar nicht töten. Anders kann ich mir nicht erklären, dass jemand wie Rick, der sonst recht zielgenau ist, dermaßen unüberlegt und unfähig an die Sache rangeht. Hauptsache mal schön sinnlos Munition verballern und Zombies anlocken, aber Negan läuft und läuft und läuft…

Zugegeben, etwas spannender ist es dann doch. Alleine dass Rick Negan anscheinend tatsächlich einmal überraschen kann und kalt erwischt. Zwischendurch sieht es ja sogar so aus, als wäre es dann doch recht unspektakulär aus mit Negan. Immerhin verliert er seine geliebte Lucille an Rick, der diese auch noch sofort als Fackel nutzt. Jeder, der schon einmal versucht hat, einen Baseballschläger anzuzünden, wird Rick beeindruckende Fähigkeiten bestätigen.

Und was letzte Woche die Sumpf-Zombies waren, sind dieses Mal die Fackel-Zombies, die Negan und Rick das Leben schwer machen. Wobei auch hier wieder die Gefährlichkeit von Zombies gerade so ist, wie es eine Szene erfordert. Da zeigt The Walking Dead wenig Konsistenz innerhalb der Serie.

Letztlich wird Negan, wie auch immer, gerettet - und das ausgerechnet von Jadis. Ebenfalls wie auch immer. Kampf Rick vs. Negan kann also in Runde 1203 fortgesetzt werden.

Doch Negan hat noch ein ganz anderes Problem: Simon sieht im Verschwinden von Negan unter Zeugen seine Chance, die Machtstruktur der Saviors entscheidend zu ändern. Wer braucht schon einen einzelnen Negan, wenn doch schließlich alle Negan seien? Entsprechend hält sich seine Anstrengung bei der Suche nach Negan auch in arg überschaubaren Grenzen.

Fazit

Auch wenn sich einige Muster der letzten beiden Staffeln ständig wiederholen, macht das Auftauchen neuer Figuren doch Hoffnung. Georgie wirkt erfrischend anders und könnte interessante Änderungen bringen.

Ebenso kommt durch das (temporäre) Ausschalten von Negan als Anführer der Saviors neue Bewegung in die Sache. So wird die Zeit bis zum hoffentlichen Abschluss des Handlungsstranges im Staffelfinale vielleicht ja noch ganz spannend.

The Walking Dead 8x13 Trailer Season 8 Episode 13 Promo/Preview HD "Do Not Send Us astray"

Dead or Alive Or: Kritik zu The Walking Dead 8.11

SPOILER

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Sumpfzombie in der 11. Episode der achten Staffel "The Walking Dead"

Hoffnung und Verzweiflung, Glaube und Wissenschaft, Rache und Vergebung - eine Folge zwischen den Stühlen. Entsprechend sind im Gegensatz zur strukturietren letzten Episode von The Walking Dead auch die wilden Schnitte zurück.

Das Ding aus dem Sumpf

Die Alexandrianer befinden sich wie vereinbart auf Wanderschaft Richtung Hilltop. Doch über den Weg ist man sich uneins: Bleibt man auf vertrauter Strecke, auf der allerdings vermutlich Savior patroullieren, oder vertraut man Dwight, der eine Querfeldein-Route vorschlägt. Die hätte Negan nämlich einst für zu gefährlich eingestuft und wird gemieden.

Optimal also für die geschwächten und traumatisierten Ex-Bewohner von Alexandria. Mit den paar Sumpf-Zombies wird man doch fertig. Solange man, frei nach Gollum, nicht den Lichtern folgt. Immerhin liefern sie für den Zuschauer ein paar hübsche Bilder.

Letztlich sind auch weniger die morastigen Untoten das Problem, als vielmehr die Spannungen innerhalb der Gruppe. Soll man Dwight trauen oder hätte er nicht besser schon längst getötet werden müssen? Ausgetragen wird dieser Konflikt vor allem zwischen Daryl und Tara. Während Tara ihren Unmut nur allzu deutlich zeigt und Dwight mehr und mehr in Gefahr bringt - bis hin zum tatsächlichen Mordversuch -, glaubt Daryl an Dwight und dass dieser der Gruppe nützlich ist.

Nach einer Flucht vor Tara durch den Wald stoßen die beiden auf eine Gruppe Savior. Um Tara (und gewissermaßen auch sich selbst) zu retten, stolpert Dwight aus dem Unterholz hervor und “stellt” sich. Zurück unter Negans direkten Einfluss.

Glaube, Hoffnung und die grausame Realität

Gabriel und Carson haben es tatsächlich aus der Sanctuary hinaus geschafft. Dr. Carson ist zunehmend um Gabriels schlimmer werdende Infektion besorgt. Nicht zuletzt, weil sein Patient nicht sonderlich einsichtig ist und anhaltend von Gottes großem Plan redet.

An sich sind ihre Szenen ein netter Ausflug. Ebenso wie ihr Abstecher in ein Anwesen auf dem Weg, wo sie Antibiotika für Gabriel und auch ein neues Auto inklusive Landkarte finden (natürlich ein Zeichen Gottes).

Es ist ein ständiges Hin und Her zwischen Gabriels bedingungslosen Glaube, dass Gott schon alles für sie richten wird und ernüchternden Erlebnissen: Sei es das Auffinden des zum Zombie mutierten Hausbewohners, Carsons tappen in eine Zombie-Falle, und letztlich, als alles gut zu sein scheint, werden die beiden auch noch von einem Trupp Savior gestellt.

Selbst dann noch fühlt sich Gabriel in seinem Glauben gestärkt. Erst als die Savior Dr. Carson erschießen und zurücklassen, zweifelt er. Deutlich.

Dr. Carsons Ableben war spätestens nach Saddiqs Aussage, dass er Arzt sei, erwartbar. Zwei Mediziner braucht es anscheinend wirklich nicht. Schade allerdings, dass er letzlich nur als Plot-Device für Gabriels Zweifel an seinem Glaubensweg sterben musste. Zumal dies nun wirklich keine neue Theamtik für den Priester ist.

Das große Wiedersehen

Das Hilltop ist nicht nur der letzte stehende Zufluchtsort der Rebellen, sondern dient in dieser Episode auch der Zusammenführung der einzelnen Splittergruppen und Handlungsstränge.

Maggie tut ihr Bestes, um sowohl mit schwindenden Vorräten bei steigender Personenzahl als auch wachsenden Unruhen, ihre starke Führungsrolle auszubauen. Dabei schwankt sie zwischen eiserner Härte und durch gute Argumentation mögliche Lockerungen.

So gelingt es den gefangenen Saviorn, sich mit guten Benehmen etwas Freigang zu verdienen. Maggie sieht nach gründlicher Gefahrenabwägung auch den möglichen praktischen Nutzen - ihren Wunsch nach sportlichen Ausgleich können sie gleich mit Arbeitseinsatz kombinieren. Dennoch braut sich da doch schon die nächste Gefahrenquelle zusammen.

In kurzen Szenen über die Folge hinweg sieht man im Hilltop zudem Carol, Morgan und Henry die Geschehnisse im Kingdom verarbeiten. Carol schlüpft wieder in eine klare Mutterrolle und versucht sowohl Henry als auch Morgan Vernunft einzutrichtern. Fraglich, wie viel Erfolg dies hat.

Richtung Ende schaffen es nicht nur die Alexandrianer, angeführt von Daryl mit der kleinen Judith auf dem Arm, nach Hilltop, sondern auch Rick und Michonne. Besonders Enid geht die Nachricht von Carls Tod sehr nah. Die Emotionen bei Ankunft alter Weggefährten und die schmerzliche Realisation, dass es nicht alle geschafft haben, wird wieder statt mit vielen Worten mit Musik und Slow-Motion-Aufnahmen wirkungsvoll ausgedrückt.

Tot oder lebendig oder ...

Negan ist wieder völlig sein altes Selbst und platziert Lucille auffällig präsent bei allen Gesprächen mit seinen Leuten, vor allem bei Eugene.

Diesen hat er klar unter Verdacht, Gabriel und Dr. Carson die Flucht ermöglicht zu haben - will von ihm aber auch einen Haufen Munition. Mit Zuckerbrot und Peitsche: Auf der einen Seite der klare Druck und unterschwellige Drohungen von Negan, auf der anderen Seite bekommt Eugene alles, was er sich wünscht und braucht - wenn er denn dann liefert.

Negan hat nämlich auch langsam den Kaffee auf und will mit Rick und seiner Truppe Fakten schaffen. Dafür ist Negan geneigt, auch etwas von seinem Credo “Menschen sind Ressource, wir retten sie” abzuweichen.

Dabei verlässt er sich nicht nur auf die von Eugene fabrizierte Munition und seine Lucille, sondern will auch die Zombies selbst als Gift-Waffe einsetzen. In der Zombieapokalypse gibt es schließlich nicht nur die Wahl zwischen Leben und Tod, sondern auch “irgendeine Scheiße dazwischen”.

Warum auch immer bisher noch niemand auf die Idee kam, Waffen mit Zombieblut und Fleisch einzureiben, um Gegner zu infizieren. Und warum auch immer bisher zufällig von Zombieblut getroffene Verwundete keine Infektion zeigten. Man kann also mal gespannt sein, wie dieser Plan sich entwickelt.

Fazit

Nach der gut erzählten, strukturierten letzten Folge ist man zurück bei den wilden Sprüngen zwischen zerstückelter Handlungsstränge. Es wirkt erneut wie ein großes Instellungbringen der Figuren. An sich kann dies durchaus spannend sein - doch leider ist es in den vergangenen beiden Staffeln eine ständige Wiederholung ohne erkennbare Weiterentwicklung.

Auch der Trailer zur nächsten Episode kündigt erneut die Konfrontation von Rick vs. Negan an. Möge es hoffentlich bald ein Ende haben.

THE WALKING DEAD 8x12 "The Key" Promo [HD] Andrew Lincoln, Norman Reedus

The Lost and the Plunderers: Kritik zu The Walking Dead 8.10

SPOILER

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Zombiemeute in der 10. Episode der 8. Staffel The Walking Dead

Sowohl Negans als auch Ricks Gruppe starten die großen Aufräumarbeiten nach den dramatischen Kampfgeschehen der bisherigen Staffel.

Anders als die mit wilden Schnitten etwas wirr wirkende letzte Episode ist die aktuelle Folge von The Walking Dead klar strukturiert. So klar, dass jeder Abschnitt sogar eine simple Titeleinblendung erhält.

Michonne

Michonne scheint Carls Tod wesentlich mehr zu bewegen als Rick. Wie sie nur mit Musik und einzelnen Zombiegeräuschen unterlegt durch die Ruinen Alexandrias weg von Carls Grab schreitet, berührt. Es zeigt sich abermals, dass es The Walking Dead gut tut, sich manchmal zumindest ein paar Minuten Ruhe für die Reaktion auf Geschehnisse und den Umgang einzelner Figuren mit Schicksalsschlägen zu nehmen.

Denn anders als der nach wie vor eher entfremdet wirkende Rick ist es Michonnes Zusammenbruch beim Anblick der frisch gefertigten Händeabdrücke von Carl und Judith auf der Terrasse, der ans Herz geht. Dies macht auch die eher gefährlich-sinnlose herbeigeführte Konfrontation mit Zombies und den gescheiterten Löschversuch verständlich und bedeutend.

Nach der Erledigung einiger letzter Dinge verlassen Rick und Michonne gemeinsam Alexandria. Das mit der “Sicheren Zone” ist endgültig vorbei. Im Auto entdeckt Michonne überrascht, dass einer der Abschiedsbriefe von Carl an Negan gerichtet ist. Doch Rick will weder die Briefe sofort lesen noch Negan aufsuchen. Ihn zieht es - aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen - zurück zu Jadis auf die Mülldeponie, wo beide geradewegs in eine Falle geraten.

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Negan

Im Sanctuary erholt man sich langsam von der Belagerung. Negan versucht, seine Mannschaft und einstige Verbündete wieder auf Linie zu bringen. Dabei hält er an der Devise fest: Wir retten Menschen. Man erledigt nur einen einzigen, damit der Rest sich wieder in seine Rolle fügt. Auch die Leute der Müllhalde, die sich gegen ihn richteten, sind nach wie vor eine wichtige Ressource.

Das sieht seine rechte Hand Simon jedoch etwas anders. Maggies Botschaft aus dem Hilltop - der getötete Savior im Sarg - kommt im Sanctuary an. Für Simon ist sowohl das Hilltop als auch Alexandria und Jadis’ Trupp verloren - machen nur Ärger, sind nicht zu bändigen und am besten auszumerzen.

Hier schimmert mal wieder durch, dass Negan durchaus einem größeren Plan und einer etwas kruden, dennoch erkennbaren Moralvorstellung folgt.

Enid

Auf die kurze Szene mit Enid und Aaron bei den Oceanside-Leuten hätte man an der Stelle verzichten können, ruft die Situation aber für Zukünftiges noch einmal in Erinnerung. Nachdem sie die geliebte Großmutter getötet haben, ist der Trupp nicht gerade gut auf die beiden zu sprechen.

Was auch immer Aaron erwartet, das passieren wird: Enid soll zurück zum Hilltop, damit Maggie keinen Suchtrupp los schickt. Er möchte indes - als fremder Mann -  irgendwie Teil der versteckt lebenden Frauengruppe werden. Na dann viel Glück mit diesem Vorhaben.

Jadis

Definitiv eines der Highlights der Episode ist die gebrochene Jadis. Rick und Michonne treffen auf der Müllhalde auf einige frische Zombies und die geschlagene Anführerin.

Mit deutlicher Stimme und ohne ihr bisheriges Geschwurbel erzählt sie von diesem besonderen Ort: Vor dem Ausbruch kam sie her, um unterschiedlichste Sachen zu finden, auf denen sie malen kann. Nach dem Ausbruch änderte sich alles, und sie sah die Müllhalde an sich als Leinwand, die es zu bearbeiten galt. Hier könne man etwas Neues kreieren, sich selbst neu erfinden. Eigentlich wollte man nur abseits von allen anderen eine eigene Welt erschaffen.

Rick ist wenig beeindruckt. Sie trägt die Schuld am Unglück ihrer Leute und muss nun sehen, wie sie selbst klar kommt. Auch ihr Flehen stimmt Rick zum Erstaunen von Michonne nicht um. Er hat keinerlei Intention, Jadis zu helfen, und lässt sie zurück.

Wie auch schon bei der Michonne-Szene zum Eingang wird wieder eher mit Musik und Geräuschen als mit Sprache gearbeitet, was die besondere Atmosphäre verstärkt.

Bedrängt von den Zombies, die eben noch ihre Freunde und Gruppenmitglieder waren, sieht Jadis nur einen Ausweg: Sie wirft den großen Müllschlucker an und lockt die Horde hinein. Dabei sieht sie nicht weg, sondern konfrontiert sich mit dem matschigen Resultat ihrer fragwürdigen Anführerschaft. Für einen kurzen Augenblick wirkt es, als würde sie selbst hinterherspringen. Doch Jadis’ Geschichte scheint noch nicht vorbei zu sein.

Rick

Michonne stellt Ricks Handeln mehr und mehr in Frage. Dies sei sicherlich nicht das, was Carl gewollt hat.

Bei einem kurzen Halt liest Rick nicht etwa zuerst den an ihn gerichteten Brief von Carl, sondern Negans und funkt diesen sofort an.Im Ignorieren von Carls Wünschen ist Rick auch nach dessen Tod noch ziemlich gut. So erzählt Rick Negan, dass Carl beide bittet, einfach aufzuhören. Er bittet um Frieden. Aber dafür ist es für Rick zu spät. Er will Negan töten.

Hier kommt Negan deutlich sympathischer und vernünftiger rüber als Rick. Dass er Carl geschätzt hat, ist nichts Neues. So wirkt seine Frage nach der Todesursache und die Beileidsbekundung tatsächlich ehrlich. Nicht aber ohne im nächsten Moment Rick klar dafür verantwortlich zu machen: Er habe als Anführer genauso versagt wie als Vater. Man ist geneigt, Negan zuzustimmen.

Klingt nicht gerade nach dem Beginn von Friedensgesprächen.

Fazit

Mit “The Lost and the Plunderers” zeigen die Serienmacher, dass noch etwas alter Glanz in The Walking Dead steckt. Die klare Struktur sowie das ruhigere Beleuchten einzelner Charaktere und deren emotionale Reaktion auf das Chaos wirkt deutlich stärker als Kriegswirren mit wilden Rumgeballer.

The Walking Dead 8x11 Super Trailer Season 8 Episode 11 Promo/Preview HD "Dead or Alive Or"

Eine Frage der Ehre: Kritik zu The Walking Dead 8.09

SPOILER

The Walking Dead meldet sich nach einer langen Winterpause mit "Honor" zur zweiten Hälfte von Staffel 8 zurück. Allerdings muss man auf Urlaubsfrische verzichten, die Auftaktepisode schlurft vor sich hin und schließt so nicht nur inhaltlich nahtlos ans Midseason-Finale an.

Der lange Abschied

Wenig überraschend ist der Abschied von Carl das wichtigste Kernelement der extralangen Folge, steht jedoch nicht allein im Fokus.

Bei einem so zentralen Charakter, der von Serienstart an nicht nur dabei, sondern an sich treibende Kraft war, könnte dies alleine an sich für eine sehr mitnehmende Erzählung reichen. Dies sahen die Serienschaffenden nur leider anders.

Nach einer kurzen Zusammenfassung relevanter Ereignisse der ersten Staffelhälfte wird einem die sprunghafte Erzählweise der Episode präsentiert: In einem Wechsel aus Traumsequenz, Rückblick und Szenen mit einem sehr fertigen, rotäugigen Rick hin zur etwas deplatziert wirkenden Weitererzählung der Geschehnisse rund um Carol, Morgan und Ezekiel im Kingdom.

Ich lebe. Du stirbst.

Nach theatralischen Brüten in seinem Elend hat der gebrochene König Ezekiel seine letzten Reserven mobilisiert und "sein Volk" die Flucht vor den Saviors ermöglicht. Er selbst opfert sich und bleibt als Gefangener zurück, den sicheren Tod vor Augen.

Gavin bedauert dies durchaus, immerhin möge er die ganze Gewalt ja gar nicht. Ezekiel sei zudem doch ein guter Abkommenspartner gewesen, bis Rick ihm die Flausen mit dem Aufstand gegen Negan eingeredet habe.

Ezekiel scheint sich mit seinem Schicksal abgefunden zu haben, auch wenn er Gavin mehrfach aufzeigt, dass auch er sich noch ändern könne und nicht weiter diesen brutalen Weg gehen müsse.

Doch während Gavin nicht von seinem Pfad abweicht, arbeitet es in Ezekiel: "Ich habe Konflikte gemieden, weil ich dachte, so das Leben meiner Leute zu retten. Doch nun begreife ich: Ich habe deins geschützt - nicht mehr!"

Rettungstruppe, auf sie!

Was ist das mit Carol und Kindern? Diesmal ist es der junge Henry, der sich gegen ihr ausdrückliches Verbot ebenfalls auf macht, um den Saviorn entgegen zu treten - und damit sich selbst und Carols Mission gefährdet.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Carol im Alleingang eine scheinbar ausweglose Situation rettet. Doch ist es diesmal eher Morgan, der abermals seinem Killerinstinkt freien Lauf lässt und nach und nach sämtliche Savior im Kingdom erledigt.

Was für ein Zufall, dass die beiden sich noch rechtzeitig zur Rettung Ezekiels dort treffen. Immerhin war Morgan ja eigentlich auf seinem Sniper-Turm bei der Sanctuary stationiert. Diesen musste er jedoch fluchtartig verlassen, als die Savior einen Ausweg durch ihr Zombiehorden-Problem gefunden haben. Was für ein Glück.

Dabei zeigt Morgan durchaus erstaunliche Fähigkeiten. Als er waffenlos zu Boden gedrückt wird, greift er mit einer Hand durch eine kleine Wunde seines Gegners und holt dessen Eingeweide raus. Das ist selbst für alle, die in der Zombieapokalpyse schon einiges an krassen Sachen erleben mussten, zu viel.  Ein klassisch-schöner  "Was zur Hölle, Alter!"-Moment.

Carol appelliert noch an den sanften Morgan, den sie kennengelernt hat. Doch es ist klar: Für Morgan gibt es keinen Weg zurück. Ganz oder gar nicht. Wollte er einst noch alle beschützen, keine Gewalt anwenden, so muss er nun alle möglichen Feinde töten. Alle.

Doch bei der letzten Möglichkeit des Tages, dem noch flehenden Gavin, kommt ihm jemand zuvor: Überraschend ist Henry aufgetaucht und erledigt Gavin mit einem schnellen Stockstoß durch den Hinterkopf/Nacken. Wie es Morgan ihm gelehrt hat.

Einfach so passiert

Wem das nun nach ziemlich viel Erzählung zum Kingdom vorkommt, wo doch eigentlich Carl die Aufmerksamkeit haben sollte, erkennt ein Problem der Folge. Leider erschwert der ständige Szenen- und Zeitenwechsel den Aufbau größerer emotionaler Momente. Hier hätte eine klare Trennung in zwei eigene Episoden (oder Episoden-Hälften) beiden Handlungssträngen gut getan.

Die Zutaten an sich sind vorhanden: Carl stirbt. Der sich vom eher nervig-naiven kleinen Jungen zu einem wahren Überlebenskünstler und Sympathieträger entwickelt hat. Der von Serienbeginn an einer der Hauptmotivationen für Rick gewesen ist. Der so viel durchmachen musste und doch auch immer wieder für die leichteren Momente der Serie sorgte.

Und das nicht bei irgendeiner großen Heldentat oder durch die Hand eines brutalen Fieslings, sondern wegen eines einfachen, kleinen Zombiebiss. Der einfach so passiert ist. Wenn auch in einer fragwürdigen Szene, aber eben doch einfach so passiert. Nicht erst jetzt beim großen Savior-Angriff, sondern bereits als er Sadiq (den Tankstellen-Typen) im Wald aufgelesen hat, wie man im Rückblick sieht.

"Manchmal zeigen Kinder den Eltern den Weg"

Carl bleibt erstaunlich ruhig und entschlossen. Aber vielleicht auch nicht erstaunlich - er ist im Prinzip in dieser feindlichen Welt, den Tod permanent vor Augen, aufgewachsen und hat schon mehrfach mit seinem Leben abgeschlossen. So scheint für ihn ab der Realisierung des Zombiebisses klar: Regel, was noch zu regeln ist. Schreib Abschiedsbriefe. Genieße so viel noch geht. Und dann geh.

Einer seiner dringlichsten letzten Wünsche macht er seinem Vater auf dem Sterbebett noch einmal deutlich: Es muss mehr geben. Ein Weiter. Nicht einfach nur ein ewiges gegenseitiges Töten, sondern eine gemeinsame Vision für einen Neuaufbau.

In abgeschwächter Form gibt er seine Weisheit auch beim Abschied an seine Schwester Judith weiter. Inklusive des ikonischen Sheriff-Huts seines Vaters, der ihn überall hin begleitet hat.

Bei aller Tragik in der Situation noch ein eher friedliches Gehen - Carl konnte noch einmal viele seiner Liebsten sehen, sich verabschieden und ist bis zum Schluss nicht alleine. Mit dem nötigen finalen Schritt möchte er niemanden zusätzlich belasten - er tötet sich mit einem Schuss selbst.

Fazit

Im Einzelnen alles ergreifende Szenen, die zudem durch die Auswahl von "At the Bottom of Everything" von Bright Eyes als untermalenden Episoden-Song eine gewisse Schärfe bekommen.

Doch leider wird man immer wieder aus dem Gefühlsaufbau durch den nächsten Szenenwechsel herausgerissen.  Eine ruhigere, fokussiertere Erzählweise wäre hier angebrachter gewesen und hätte vermutlich tiefere Emotionen angesprochen.

THE WALKING DEAD Season 8 "Nightmare" Promo [HD] Andrew Lincoln, Norman Reedus, Lauren Cohan

The Walking Dead: Showrunner Scott M. Gimple über das Finale von Staffel 8

Staffel 8 von The Walking Dead hat es objektiv betrachtet nicht leicht. Die Quoten für diese Staffel fallen konstant und bewegen sich auf dem Niveau, das die Serie seit Staffel 2 nicht mehr hatte. Und auch inhaltlich kann die Serie nicht so recht überzeugen.

Heute kehrt The Walking Dead bei AMC nun auf die Bildschirme zurück. Hierzu sprach Entertainment Weekly mit Showrunner Scott M. Gimple über das Finale zur Staffel 8.

"Es ist gewaltig. Aktuell wahrscheinlich etwas zu gewaltig. Der Umfang der Dinge, die wir gemacht habe, war ziemlich verblüffend. Und dennoch war die emotionale Intensität unglaublich. Und es stellt die Weichen für die nächste Geschichte. [...] Alles ist sicherlich noch nicht vorbereitet. Aber die Saat für die nächste Wendung in der Geschichte ist gesät. Für andere noch nicht. Andere sind subtiler gesät."

Derzeit stellt sich die Frage, wie sehr die Serie sich an die Comic-Vorlage halten wird. Mit dem Midseason-Finale der aktuellen Staffel wich die Serie deutlich von der Comic-Vorlage ab. Gimple erklärte hierzu:

"Ich denke, dass wir vom emotionalen Aspekt versuchen, dasselbe Gefühl hervorzurufen, welches [Robert Kirkman] im Buch erlangt. [...] Es gibt einige große Änderungen, die den Ausgang bestimmter Aspekte der Geschichte verändern - dabei versuchen wir, den Gefühlen der Geschichte treu zu sein, verändern jedoch große Teile davon. Es spielt sich anders ab."

Am 15. April geht Staffel 8 von The Walking Dead zu Ende. Die Staffel 9 ist bereits bestellt und bringt einige Veränderungen mit sich. Scott M. Gimple wurde zum Chief Content Manager befördert, Angela Kang tritt die Nachfolge als Showrunnner an. Sie gehört seit 2011 zum Autorenteam und seit 2013 zu den Ausführenden Produzenten der Serie. 

The Walking Dead Season 8.2 Episode 9 Trailer (2018) amc series

The Walking Dead: Lauren Cohan wohl doch vor Ausstieg als Hauptdarstellerin

Lauren Cohan steht nun wohl doch vor einem Abschied als Hauptdarstellerin von The Walking Dead. Wie TVLine berichtet, hat die Darstellerin die weibliche Hauptrolle in einer Pilotproduktion des Senders ABC übernommen. Das Projekt Whiskey Cavalier stammt von Bill Lawrence (Scrubs) und wird als Action-Komödie beschrieben.

Die Serie dreht sich um den FBI-Angenten Will Chace, der nach dem emotionalen Ende seiner Beziehung eine neue Partnerin zugeteilt bekommt. Gemeinsam mit der CIA-Agentin Francesca "Frankie" Trowbridge leitet er nun eine gemeinsame Einheit der CIA und des FBI, die sich mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert sieht, bei denen nicht selten das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht.

Cohans neues Engagement bedeutet wohl, dass sie ihren Vertrag bei The Walking Dead als Hauptdarstellerin nicht verlängern wird. Dieser war mit dem Abschluss der Dreharbeiten zur 8. Staffel ausgelaufen. Angeblich soll Cohan einer Verlängerung gegenüber nicht abgeneigt gewesen sein, wenn ihr Gehalt dem ihrer männlichen Co-Stars Andrew Lincoln und Normans Reedus angeglichen wird. AMC soll dazu aber wohl nicht bereit gewesen sein.

Allerdings besteht noch immer die Möglichkeit, dass die Darstellerin ihren Vertrag verlängert. Bisher hat ABC lediglich eine Pilotepisode von Whiskey Cavalier bestellt. Es ist noch nicht sicher, dass das Projekt auch tatsächlich in Serie geht. Zudem berichtet Deadline, dass ihr Vertrag bei der ABC-Serie es Cohan ermöglichen soll, bei The Walking Dead als Gastdarstellerin aufzutreten. Dafür müsste sie sich aber erst einmal auf einen neuen Vertrag mit AMC einigen.

The Walking Dead: Lauren Cohan könnte auch nach Staffel 8 noch Teil der Serie bleiben

Lauren Cohan hat als Schauspielern von Maggie Rhee nicht nur eine der wichtigsten Rollen in The Walking Dead, sondern ist auch bei vielen Fans beliebt. Vor einiger Zeit drohte Cohan allerdings mit ihrem Ausstieg aus der Serie nach der 8. Staffel. Der ausschlaggebende Grund war die geringere Bezahlung, die sie im Vergleich zu ihren beiden männlichen Co-Stars Andrew Lincoln, den Fans als Rick Grimes kennen und Normans Reedus, der als Daryl Dixon in The Walking Dead auftritt, erhält.

Mit dem Ende der achten Staffel läuft der Vertrag der Schauspielerin aus. Bei den Gehaltsverhandlungen wollte AMC Cohan ursprünglich aber kein höheres Gehalt zahlen. Ganz so schnell werden die Fans aber wohl nicht auf Maggie verzichten müssen. Wie die Website TVLine berichtet, befinden sich die Darstellerin und die Verantwortlichen des Senders nach wie vor in Verhandlungen.

Dem Bericht zufolge möchte Cohan auch gerne ein Teil von The Walking Dead bleiben und hat bisher keine Anzeichen gezeigt, dass sie die Serie verlassen will. Bis zum Drehstart der 9. Staffel im Mai 2018 bliebe noch genügend Zeit, sich zu einigen. Es bleibt aber vorerst abzuwarten, ob AMC die Gage der Schauspielerin an die ihrer männlichen Kollegen angleicht.

The Walking Dead Season 8.2 Episode 9 Trailer (2018) amc series

The Walking Dead: Neuer Trailer zu Staffel 8.2

Der amerikanische Sender AMC hat ein neues Promovideo zur The Walking Dead veröffentlicht. Der Trailer stimmt auf den Start der zweiten Hälfte der 8. Staffel ein. Diese kehrt am 25. Februar mit der Episode "Honor" auf die TV-Bildschirme zurück.

Nach den Geschehnissen im Mid-Season-Finale stehen Rick und seine Verbündeten vor dem Ende. Alexandria ist zerstört und die Hälfte der Kämpfer des Kingsdoms sind tot. Gleichzeitig muss Rick auch mit der Tatsache klarkommen, das Carl von einem Walker gebissen wurde. Auf der anderen Seite hat Negan nur wenig Zeit, seine Erfolge zu feiern, da es im Sanctuary zunehmend zu einem Machtkampf kommt.

Die zweite Hälfte der achten Staffel umfasst noch einmal acht Episoden. Nach der Sommerpause wird es im Herbst aber definitiv weitergehen. So hat der Sender AMC bereits eine neunte Staffel der Zombieserie bestellt.

Allerdings wird es nach dem Abschluss der aktuell ein paar Veränderungen hinter den Kulissen geben. Der bisherige Showrunner Scott M. Gimple wurde zum Chief Content Officer befördert und übersieht nun das gesamte Dead-Franchise (also auch das Spin-off Fear the Walking Dead) bei AMC. Seine Rolle als Showrunner übernimmt Angela Kang. Die Produzentin arbeitet schon seit 2011 als Autorin an The Walking Dead mit und gehört seit 2013 zum Stamm der Ausführenden Produzenten.

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The Walking Dead erhält 9. Staffel und einen neuen Showrunner

The Walking Dead wurde offiziell um eine weitere Staffel verlängert. Trotz eher schwächelnder Quoten kehrt die erfolgreichste Serie des Senders AMC im Herbst für ihre mittlerweile 9. Staffel auf die TV-Bildschirme zurück.

Allerdings wird es nach dem Abschluss der aktuell laufenden 8. Staffel ein paar Veränderungen hinter den Kulissen geben. Der bisherige Showrunner Scott M. Gimple wurde zum Chief Content Officer befördert und übersieht nun das gesamte Dead-Franchise (also auch das Spin-off Fear the Walking Dead) bei AMC. Seine Rolle als Showrunner übernimmt Angela Kang. Die Produzentin arbeitet schon seit 2011 als Autorin an The Walking Dead mit und gehört seit 2013 zum Stamm der Ausführenden Produzenten.

Aktuell befindet sich die Zombieserie in ihrer alljährlichen Winterpause. Die zweite Hälfte der 8. Staffel feiert dann am 25. Februar ihre Premiere. Staffel 9 dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit im Herbst kommen.

Zwischen den beiden Staffeln können sich die Zombies-Fans auf neue Folgen des Spin-offs Fear the Walking Dead freuen. So hat AMC neben der Verlängerung der Mutterserie auch ein Startdatum für die neuen Folgen des Ablegers bekannt gegeben. Die 4. Staffel von Fear the Walking Dead geht offiziell am 15. April an den Start.

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