The Walking Dead

The Walking Dead: AMC plant ein langlebiges Franchise

Mit der "The Damned", der zweiten Folge zu Staffel 8, fiel The Walking Dead das erste Mal seit Staffel 3 unter die Marke von 10 Millionen Zuschauern. Seit dem starken Auftakt von Staffel 7 mit 17,05 Millionen Zuschauern pendeln sich die restlichen Folgen von Staffel 7 und auch der Auftakt zu Staffel 8 bei im Schnitt 11 Millionen Zuschauern ein.

Dennoch legten die AMC Networks ein starkes drittes Quartal hin, wie der Vorstandsvorsitzende Josh Sapan erklärte - und via Deadline wurde bekannt, dass er noch langfristig für das Franchise plant:

"Den Gebrauch des Wortes 'Franchise' nehmen wir nicht auf die leichte Schulter. Das ist kein saloppes oder beiläufiges Wort. Wir haben von den Besten gelernt. Einige von denen gibt es seit 30, 40 oder 50 Jahren. Wir haben die Chance auf ein langes Leben im Franchise. [...] Es [das Franchise] ist in großartiger Form, und die Leute, die es managen, sind motiviert."

Gerade von Spielen, Merchandise und Virtual Reality verspricht Sapan sich neue Umsatz-Optionen. Damit bestärkt er seine Aussagen von Anfang diesen Jahres, in denen er die Langlebigkeit von The Walking Dead betonte.

Mit Staffel 8 geht es morgen mit der Folge 3 "Monsters" weiter. 

The Walking Dead: Episode 8.02 fällt auf neues Quotentief

Die zweite Episode der 8. Staffel von The Walking Dead erreichte am Sonntag Abend mit 8,9 Millionen Live-Zuschauern ein neues Quotentief. Der ermittelte Wert für "The Damned" markiert ein Fünf-Jahres-Tief für die Serie, seit dem Finale der zweiten Staffel "Beside the Dying Fire" im März 2012, welches 8,99 Mio Zuschauern zum Einschalten bewegte. Der Wert markierte damals einen Rekordwert für die Serie. Seit der dritten Staffel wurde die 10-Millionen-Marke nicht mehr unterschritten.

Die Staffelpremiere "Mercy" konnte in der Vorwoche noch 11,4 Millionen Live-Zuschauer zum Einschalten bewegen und hielt sich in etwa auf dem Niveau des Finales von Staffel 7, welches von 11,3 Millionen Zuschauern verfolgt wurde. Der bisher gewohnte Quotensprung, den Staffelpremieren, Midseason- oder Finalepisoden durch ihren Event-Charakter üblicherweise mit sich bringen, blieb jedoch aus.

Das höchste Quotenniveau erreichte The Walking Dead in der fünften und sechsten Staffel. Die höchste Einschaltquote verzeichnete die Folge 5.01 "No Sanctuary" mit 17,34 Millionen Zuschauern. Lediglich die erste Folge der siebten Staffel  "The Day Will Come When You Won't Be" hat mit 17,05 Millionen Zuschauern die zweithöchste Quote in der Seriengeschichte erreicht, bevor der Abwärtstrend einsetzte.

Auch wenn das Quotenniveau derzeit vergleichweise stark zurückgegangen ist, bleibt The Walking Dead  weiterhin eine der erfolgreichsten US-Kabelserien und die erfolgreichste Eigenproduktion von AMC.

The Walking Dead wird in den USA sonntags ausgestrahlt. In Deutschland zeigt der Pay-TV-Sender Fox die Episoden der 8. Staffel immer montags um 21 Uhr.

Kritik zu The Walking Dead 8.02: The Damned

SPOILER

Der Kampf der Verbündeten aus Alexandria, Hilltop und dem Kingdom gegen Negan und seine Anhänger geht blutig weiter. Die Episode mit dem Titel "The Damned" (Die Verdammten) zeigt auch, wie die brutaler werdende Auseinandersetzung auf verschiedenste Art ihren Tribut fordert.

Lageplan

Gerade zu Beginn wird mit reichlich Großaufnahmen von Gesichtern gearbeitet, was eine Zuordnung und Orientierung, wer nun gerade wo mit wem ist, erschwert. Doch im Verlauf klärt sich die Situation, und man erkennt das taktische Vorgehen: Die strategisch wichtigen Punkte der Saviors werden von einzelnen Gruppen angegriffen oder still ausgeschaltet und das Herzstück, das Sanctuary, eingekreist.

Neben massig Pistolen, Gewehren und Munition sollen auch die frisch getöteten, als Zombies wiederkehrenden Gegner als Waffen eingesetzt werden.

Blutrausch und Heiligenschein

Ein großer Teil der Episode wird genutzt, um lautstark zu zeigen, wie man auf unterschiedliche Arten Leute töten kann. Doch auch den ethischen Fragestellungen, und was ein derart brutales Vorgehen für die Charaktere heißt, wird etwas Raum gegeben.

Besonders deutlich wird dies im Gespann aus Tara und Jesus. Die eine folgt Ricks Anweisung, jeden, dem man begegnet, aus dem Weg zu räumen. Jesus hingegen weigert sich, Leute zu töten, die sich ergeben und hilflos oder auch unschuldig scheinen. Er erinnert Tara daran, dass dies kein Rachefeldzug sei und ihre von den Saviorn getötete Partnerin auch nicht wiederbringen könne. Seine Gutgläubigkeit wird ihm beinahe zum Verhängnis - doch auch dies lässt ihn von seinem Weg nicht abkommen, und er versucht, das gute Gewissen der Gruppe zu bleiben.

So gelingt es Jesus gerade noch, Morgan in seinem Blutrausch zu unterbrechen. Nachdem er angeschossen und seine Gruppenmitglieder getötet wurden, kennt Morgan kein Halten mehr. Zwar ist er schon vorab etwas von seinem propagierten Weg der Gewaltlosigkeit abgewichen, doch was einst bei ihm wie Gelassenheit und innere Ruhe wirkte, sieht nun eher nach kalter Kampfmaschine aus.

Waffenbrüder auf geheimer Mission

Auch Daryl und Rick gehen auf der Suche nach dem zentralen Waffenversteck der Savior mit Hilfe von Dwights Hinweisen taktisch und kühl vor. Nach wie vor hat man das Gefühl, dass die Schreiber nicht so recht wissen, was sie mit Daryl und Rick anfangen sollen, und so wirken die Plotstränge der beiden anhaltend schwach.

Der Blick in eine der Zellen, in denen auch Daryl einige Zeit verbrachte und von Negan gedemütigt und gefoltert worden ist, sollte wohl etwas Tiefe geben und beim Zuschauer etwas auslösen, bleibt für wirkliche Emotion oder Verbindung zum Charakter aber zu dünn und wirkt so leider nur aufgesetzt.

Rick wird wortwörtlich ein Spiegel vorgehalten, nachdem er in einer aufgebrochenen Wohnungen einen Mann tötet. Als Rick ein benachbartes Zimmer betritt, steht er auf einmal in einem liebevoll hergerichteten Kinderzimmer mit schlafenden Baby. Er sieht sich, einen blutigen, verlotterten Eindringling mit Pistole in der Hand, der den anscheinend lediglich besorgten Kindsvater brutal umgebracht hat.

Als sie nirgends Hinweise auf Waffen finden und spätestens, nachdem der Mann sich zwar gegen Rick gewehrt, aber eben nicht auf ihn geschossen hat und wohl unbewaffnet gewesen ist, kommen Daryl und Rick Zweifel. Ob sie nur am falschen Ort sind oder Dwight etwas anderes im Schilde führt, ist noch offen.

Vertrau dem König

Anders als Daryl und Rick weiß König Ezekiel anhaltend zu unterhalten und seine Mannen zu motivieren. Carol kennt sein Gebaren ja nun mittlerweile und weiß um die Maske, die er trägt, um seiner Meinung nach ein guter Anführer sein zu können - hat aber gerade in dieser ernsten Situation doch die ein oder andere Schwierigkeit damit.

Der Trupp überlebt die Explosion durch eine in der letzten Episode ausgelösten Sprengfalle und findet sich kurz danach in einer Gruppe Zombies wieder. Dieser kurze Kampf hätte spannender sein können, wenn man die angedeutete Verwirrung auf Grund des Staubs und Schwerhörigkeit nach der Explosion weiter ausgespielt hätte - das bloße Herannahen und mögliche Bedrohung von Zombies allein dürfte nach acht Staffeln The Walking Dead wohl bei niemanden mehr den Puls nach oben treiben.

Dennoch machen die Szenen mit Carol, Ezekiel, Shiva und der Gefolgschaft aus dem Kingdom einfach Spaß. Ezekiels Kommentar "Fake it till you make it, baby" nach einer seiner wortreichen, geschwollenen Reden ist eine nette Erinnerung an Carol und den Zuschauer, dass er sehr wohl um sein Auftreten weiß und dahinter dennoch eine echte Person steckt, die es ernst meint.

Wer sind diese Leute?

Leider zieht sich auch in dieser Episode eine große Schwäche der vergangenen Staffel fort. Zwar sind die Handlungsorte konzentrierter, doch man ist mit zahlreichen Charakteren konfrontiert. Die Zeit ist beschränkt und so kann diesen gar nicht genug Raum gegeben werden, damit der Zuschauer eine Bindung aufbauen kann.

Wieso genau sollte einen das Schicksal von Eric, Aaron und Tobin beim wilden Schusswechsel mit bislang unbekannten Saviorn interessieren? Wusste man überhaupt auf Anhieb, wie diese Figuren heißen? Braucht eine dicht gepackte Serie mit zahlreichen Möglichkeiten an anderer Stelle tiefer zu beleuchten wirklich derart Kanonenfutter?

Besonders deutlich wird dies beim Aufeinandertreffen von Rick und Morales. Im Vorhinein wurde bereits gemunkelt, dass ein lange verschollener Charakter der Serie wieder auftaucht.

Morales war zum Beginn der Serie Teil der Überlebenden, die Rick in Atlanta getroffen hat. Sie haben gemeinsam gegen Zombies gekämpft. In der fünften Episode "Tag 194" trennt sich Morales mit seiner Familie von der Gruppe und möchte sich lieber auf die Suche nach Verwandten machen. Und nun sehen wir ihn als Savior wieder.

Zugegeben: Ich musste selbst nach Namensnennung in der Episode erst noch einmal die Suchmaschine bemühen. Und bin immer noch komplett unbewegt.

Fazit

Auch wenn es nach wie vor reichlich Verbesserungsmöglichkeiten gibt - im Gesamten funktioniert "The Damned" ziemlich gut. Es scheint voran zu gehen und ist knackig erzählt. Dies lässt fast vergessen, dass es noch gar keine Auflösung des Cliffhangers der letzten Episode gab - das Schicksal von Gabriel und Negan ist nach wie vor offen.

Zusätzlicher Bonuspunkt ist das hervorragende Sounddesign, das mit dem Wechsel aus lauten Actionszenen und nahezu musiklosen Momenten in beklemmenden Situationen auch die innere Zerrissenheit der Charaktere perfekt untermalt.

The Walking Dead 8x02 Sneak Peek #2 Season 8 Episode 2 Promo/Preview HD "The Dammed"

The Walking Dead: Staffelpremiere 8.01 mit schwachen Quoten

Der Abwärtstrend bei den Einschaltquoten zu The Walking Dead setzt sich weiter fort. Die erste Episode der 8. Staffel "Mercy" konnte 11,4 Millionen Live-Zuschauer zum Einschalten bewegen. Der bisher gewohnte Quotensprung, den Staffelpremieren, Midseason- oder Finalepisoden durch ihren Event-Charakter üblicherweise mit sich bringen, blieb jedoch aus.

Vor einem Jahr erreichte die Staffelpremiere 7.01 "The Day Will Come When You Won't Be" mit 17,05 Millionen Zuschauern die zweithöchste Quote in der Seriengeschichte. Im Verlauf der siebten Staffel brachen die Quoten jedoch ein und stabilisierten sich ungefähr auf dem Quoten-Niveau aus Staffel 3. Das Finale 7.16 “The First Day Of The Rest of Your Life” brachte die Staffel mit 11,3 Millionen Live-Zuschauern quotentechnisch zu einem schwachen Abschluss.

Die höchste Einschaltquote verzeichnete die Folge 5.01 "No Sanctuary" mit 17,34 Millionen Zuschauern.

The Walking Dead bleibt jedoch weiterhin eine der erfolgreichsten US-Kabelserien. In welche Richtung sich die Quoten der achten Staffel entwickeln, werden die nächsten Wochen zeigen.

Die Durchschnitts-Quoten zu The Walking Dead pro Staffel (Live + 7 Tage):

Staffel 1:  6,9 Millionen Zuschauer
Staffel 2:  9,5 Millionen Zuschauer
Staffel 3: 14,4 Millionen Zuschauer
Staffel 4: 18,4 Millionen Zuschauer
Staffel 5: 20,1 Millionen Zuschauer
Staffel 6: 18,9 Millionen Zuschauer
Staffel 7: 16,4 Millionen Zuschauer

Kritik zu The Walking Dead 8.01: Mercy

SPOILER

Wie gewohnt startete auch dieses Jahr wieder pünktlich kurz vor Halloween eine neue Staffel von The Walking Dead. Spätestens seit den diversen Promo-Aktionen rund um den Slogan "All Out War“ wenig überraschend, ist schon der Auftakt zur mittlerweile achten Staffel mit dem Titel "Mercy" direkt actiongeladen.

Was bisher geschah

Nein, das wird keine Nacherzählung der letzten sieben Jahre. Wer eine Zusammenfassung der vergangenen Staffel braucht, findet zahlreiche Recaps auf Youtube, etwa diese hier.

Das Wichtigste lässt sich schnell zusammenfassen: Alexandria unter Ricks Führung, Hilltop mit Maggie an der Spitze und das Kingdom unter König Ezekiel haben sich zusammengeschlossen und Negan beziehungsweise dem Sanctuary den Krieg erklärt.

Viel mehr: Was geschah mit der Serie und dem Fandom, von wo machen wir von nun an weiter? Nach grandiosen Start, spannenden Charakteren und Entwicklungen dreht sich The Walking Dead seit geraumer Zeit eher im Kreis und wirkt zunehmend uninspiriert.

Das konnte auch die Hinzunahme diverser neuer Gemeinschaften und Handlungsorte in der letzten Staffel nicht so recht ändern, auch wenn der Pathos von Ezekiel mit seinem Tiger natürlich dennoch ein Zugewinn ist. Doch ob es die Gemeinschaften am Strand oder auf der Müllhalde so wirklich gebraucht hätte, ist fraglich. Einerseits nahm es Zeit von tiefergehenden Entwicklungen der bereits vorhandenen Plots und Charaktere weg, andererseits wurde von ihnen zu wenig gezeigt, als dass es der Handlung und Geschichte einen tatsächlichen Mehrwert gab.

Hauptknackpunkt jedoch blieb der groß beworbene Negan, um den zwar viel Trara gemacht wird, jedoch sein Charakter jenseits der Darstellung als Überbösewicht arg dünn und damit wenig überzeugend bleibt. Eine Geschichte, die sich nunmal hauptsächlich um eben jenen Fiesling dreht, hat es so natürlich schwer.

Wir sind im Krieg

Musste Rick sich nach dem Rückschlägen und der Konfrontation mit Negan in der letzten Staffel erst wieder aus inneren Rückzug und Unterordnung herauskämpfen, tritt er im Zusammenschluss mit Maggie und Ezekiel im Auftakt nun wieder als starker Führer auf.

Das gemeinsame Ziel ist klar: Negan muss getötet und das Sanctuary übernommen werden. Zum Glück scheinen sich da alle einig, denn keiner der drei Kampfansprachen der Anführer wirkte sonderlich überzeugend, sondern eher hölzern-überladen. Allerdings war Gregorys Versuch, seine Leute vom Hilltop auf Negans Seite zu bringen, ohnehin zu keiner Zeit eine wirkliche Bedrohung für den Zusammenschluss hinter Maggie, Ezekiel und Rick.

Dieses Mal ist man gut vorbereitet und hat einen minutengenauen Plan für den Angriff auf das Sanctuary erarbeitet. Mit Unterstützung durch Dwight von Innen, konnten Wachposten strategisch ausgeschaltet werden, ausreichend Feuerkraft, explosives Material und zumindest rudimentär gepanzerte Fahrzeuge sind vorhanden und Zombies als wandelnde Waffen gibt es ohnehin mehr als genug – los geht es.

Hier geht es nicht um dich, Rick

Bei einem so actionreichen Staffelauftakt wundert der Episodentitel "Mercy“ (Gnade) etwas. Doch findet sich das Thema an verschiedenen Stellen wieder. Etwa als Carl auf der Suche nach Treibstoff einen vereinsamten, hungernden Überlebenden begegnet, der kurz darauf von Rick mit Schüssen vertrieben wird – aus der Befürchtung, es könne sich um einen Spion von Negan handeln. Rick empfand sein Handeln als gnadenvoll, immerhin habe er ihn ja nur über den Kopf geschossen und so vertrieben, nicht verletzt.

Seinem Sohn Carl ist dies allerdings zu wenig – man brauche auch Hoffnung zum Weiterleben und im Miteinander. Am Ende kehrt Carl nochmal an den Ort des Geschehens zurück und hinterlässt eine Entschuldigung sowie zwei Konserven. Dabei wird er von besagten Überlebenden beobachtet – es ist anzunehmen, dass dieser noch eine Rolle spielen wird.

Gabriels Gnade, als er den sicheren Rückzug abbricht um den von Zombies umzingelten Gregory zu helfen, wird ihm nicht gedankt – Gregory stiehlt das Auto und lässt Gabriel zurück. Dieser schafft es gerade so sich in einen Raum zu flüchten, wo er von Negan begrüßt wird.

Trotz zahlreicher Möglichkeiten gelang es nämlich niemandem, Negan zu töten und natürlich schaffte er es auch, sich vor den Zombies zu retten. Rick fokussierte sich zwar voll auf ihn und war willig, sämtliche Munition und Ressourcen nur für persönlichen Rachefeldzug zu nutzen – wurde jedoch wieder daran erinnert, dass es sich hier nicht um ihn, sondern eine größere gemeinsame Sache geht.

So dürfte uns Negan noch eine Weile erhalten bleiben. Halten wir es mit Carl: Man braucht auch Hoffnung. Vielleicht bekommt der Charakter ja noch mehr Tiefe.

Uns gehört eine größere Welt

Eingestreut in die Kampfhandlungen sah man immer wieder einzelne Szenen mit einem gealterten Rick in einer idyllischen Welt. Grauer Bart, am Gehstock und der Möglichkeit ganz entspannt auszuschlafen, weil alle in Sicherheit sind. Gezeigt wird ein idyllisches Familienleben mit Michonne, Carl und Judith am Tag eines großen Festes, wo eine riesige Eulenskulptur eine Rolle spielen soll.

Sind hier Ricks Wünsche visualisiert, eine Motivation, die er braucht, wenn er in seiner Kampfansprache von einer größeren Welt spricht? Dass alle Recht auf eine faire Welt und ein Leben in Frieden haben? Dass man gemeinsam dafür eintreten und sich so eine Welt gestalten kann?

Was es genau damit auf sich hat, verriet die Folge noch nicht. Auffallend war die für diese Vision-Sequenzen genutzte unpassend wirkende Musik: "Another One Bites The Dust“ von Queen.

Fazit

Dass es sich um die 100. Episode oder einen Staffelauftakt handelt, spürte man nicht wirklich. "Mercy" schließt sich nahtlos an die siebte Staffel an und hat auch alle Probleme des fortgeführten Handlungsstrangs mitgenommen. So konnte die Episode jedenfalls nicht wirklich mitreißen. Die Hoffnung, dass es in der achten Staffel einen Wandel und neuen Schwung für die Serie gibt, besteht aber weiterhin.

The Walking Dead Season 8 Episode 1 Sneak Peek (2017) amc Series

The Walking Dead: AMC veröffentlicht die ersten Minuten des Staffelauftakts

Kurz vor dem Start der 8. Staffel von The Walking Dead hat der amerikanische TV-Sender AMC die Eröffungsequenz des Staffelauftakts veröffentlicht. Als Einstimmung auf den Staffelstart gibt es die ersten drei Minuten der Episode "Mercy" zu sehen. Die ganze Folge zeigt AMC dann am Sonntagabend. In Deutschland zeigt der Pay-TV-Sender Fox die 8. Staffel ab dem 23. Oktober. Die neueste Folge läuft jeweils wöchentlich um 21 Uhr.

In der neuen Staffel soll es endlich zum lang erwarteten Krieg zwischen Negan und seinen Verbündeten auf der einen und Alexandria, Hilltop und dem Königreich auf der anderen Seite kommen.

Bisher stand für Rick und seine Gruppe das Überleben im Mittelpunkt. Aber nach dem Treffen mit Negan haben sie erkannt, dass dies nicht reicht. Sie müssen kämpfen, um ihre Freiheit zurück zu erlangen, damit sie leben können. Und so setzten die Verbündeten aus Alexandria, Hilltop und dem Kingdom alles daran, Negan und die Savior endgültig zu besiegen.

Im Gegensatz zu den letzten Staffeln planen die Macher, die Geschichte weniger häufig nur auf einzelne Figuren zu fokussieren. So standen in den vergangenen Jahren in einigen Folgen immer noch ein paar Hauptcharaktere im Mittelpunkt, während andere mitunter gar nicht zu sehen waren. Von diesem Konzept hat man sich in Staffel 8 verabschiedet.

THE WALKING DEAD Season 8 Official Cold Open Clip (HD) Andrew Lincoln AMC Horror Series

The Walking Dead: Jesus sagt: "Staffel 8 macht Staffel 7 besser"

In einem Interview sprach der Jesus-Darsteller Tom Payne unlängst über die kommende achte Staffel von The Walking Dead. War die siebte Staffel ein einziger, 16 Folgen langer Schlag in die Magengrube für die Charaktere, die Schauspieler und vor allem für die Zuschauer, sollen die kommenden Geschichten das bisher Erlebte "leichter verdaulich machen". Laut Payne sollen diejenigen, die in der letzten Staffel aufgehört haben, die Serie zu schauen, dieser mit den kommenden Folgen noch eine Chance geben. Nun würden die "Kinder auf dem Schulhof ihrem Mobber mit dem Baseballschläger endlich die Stirn bieten".

Laut Payne sei die siebte Staffel eine kleine Enttäuschung für manche Zuschauer, da diese nicht mitansehen wollen, wie die Gruppe rund um Rick verliert. Es sei zudem das erste Mal gewesen, dass die Charaktere über so einen langen Zeitraum hinweg leiden mussten und kaum einen Ausweg aus ihrer Situation sahen. In der achten Staffel hätten sie sich jedoch neu formiert und seien entschlossen, zurückzuschlagen. Der Jesus-Darsteller verspricht für die neuen Folgen mehr Action und Aufregung, vor allem für die ersten vier Episoden, die "wie aus der Kanone geschossen" sein würden.

Die 8. Staffel von The Walking Dead wird am 22. Oktober in den USA ausgestrahlt. In Deutschland folgt der Sender Fox mit dem Staffelauftakt am 23. Oktober.

Charakter für Crossover zwischen The Walking Dead & Fear The Walking Dead enthüllt?

MÖGLICHE SPOILER

Anfang des Monats enthüllte Robert Kirkman auf der New York Comic Con, dass es zu einem Crossover zwischen The Walking Dead und Fear The Walking Dead kommen wird und eine Figur aus der einen Serie in der anderen auftaucht.

Überschneidungen beider Serien wurden in den vergangenen Jahren von den Produzenten häufig verneint, was auch daran lag, dass zwischen beiden Formaten einige Jahre an Handlungszeit liegen.

Nun verdichten sich die Zeichen, dass die Figur des Abraham Ford in Fear The Walking Dead zu sehen sein könnte. Ford (gespielt von Michael Cudlitz) war von 2014 bis 2017 in 38 Folgen von The Walking Dead zu sehen. Das Schicksal des Charakters wurde durch Negan und seinen Baseballschläger Lucille in der 7. Staffel besiegelt.

Abraham verbrachte die Anfangzeit der Apokalypse in Houston, bevor er sich der Gruppe um Rick Grimes anschloss. Das Finale von Staffel 3 bei Fear The Walking Dead zwingt die Gruppe zu einem Ortswechsel, Houston wurde bereits als möglicher Zufluchtsort ins Spiel gebracht. Die Stadt sei einer von nur sehr wenigen Orten, in denen es ein unabhängiges Stromnetz gibt.

Die 8. Staffel von The Walking Dead feiert am 22. Oktober in den USA Premiere. In Deutschland zeigt der Pay-TV-Sender Fox den Staffelauftakt am 23. Oktober.

Die vierte Staffel von Fear The Walking Dead kommt 2018.

Crossover von The Walking Dead & Fear the Walking Dead angekündigt

Die Fans der Serien The Walking Dead und Fear the Walking Dead können sich schon bald auf ein Crossover zwischen den beiden Serien freuen. Wie Produzent und Schöpfer der Zombieserie Robert Kirkman auf der Comic Con in New York enthüllte, wird ein Charakter aus einer der Serien in der anderen Serie zu sehen sein.

Weitere Details wollte sich Kirkman zu dem geplanten Crossover nicht entlocken lassen. Überschneidungen beider Serien wurden in den vergangenen Jahren von den Produzenten häufig verneint, was auch daran lag, dass zwischen beiden Formaten einige Jahre an Handlungszeit liegen. Aus diesem Grund erscheint es auch wahrscheinlicher, dass eine Figur aus The Walking Dead in einer früheren Inkarnation in Fear the Walking Dead zu sehen sein wird. Letztendlich bleibt abzuwarten, wie die Macher den Besuch des Charakters umsetzen.

Die 8. Staffel von The Walking Dead feiert am 22. Oktober in den USA Premiere. In Deutschland zeigt der Pay-TV-Sender Fox den Staffelauftakt am 23. Oktober. In den neuen Folgen soll es endlich zum lang erwarteten Krieg zwischen Negan und seinen Verbündeten auf der einen und Alexandria, Hilltop und dem Königreich auf der anderen Seite kommen.

"All Out War." - Neues Banner & ausführliche Vorschau auf die Handlung zu Staffel 8 von The Walking Dead

Spätestens die Verpflichtung von Jeffrey Dean Morgan als Negan ließ vermuten, dass der Kriegs-Handlungsbogen aus dem Comics zu The Walking Dead auch eine Rolle in der Serie spielen würde. Mit dem heute von AMC neu veröffentlichten Banner bestätigt sich diese Vermutung. "All out war", also einen vollständigen Krieg, kündigt die neue Key-Art für Staffel 8 an.

Außerdem gibt es eine ausführliche Vorschau auf die Handlung:

"Im letzten Jahr sahen sich Rick Grimes und seine Gruppe mit der tödlichsten Herausforderung konfrontiert. Durch den Trost in Alexandria haben sie ihren Schutz vernachlässigt, nur um daran erinnert zu werden, wie brutal die Welt, in der sie leben, sein kann. Der Auftritt von Negan und den Saviors sorgte für einen Bruch in der Gruppe.

Durch Negans Regeln und Forderungen entmachtet, hat Rick dafür plädiert, dass die Gruppe sich fügt. Aber er musste einsehen, dass man mit Negan nicht vernünftig reden kann. Also hat Rick andere Gruppen um sich versammelt, die von den Saviors betroffen waren. Mit der Unterstützung von Hilltop und dem Kingdom, haben sie endlich genug Schusskraft, um gegen die Saviors zu kämpfen.

In diesem Jahr setzt Rick Negan und seinem Gefolge dem vollständigen Krieg aus. Die Saviors sind mehr an der Zahl, besser ausgerüstet und skrupellos - aber Rick und die vereinigten Gruppen kämpfen im Hinblick auf eine bessere Zukunft. Sie starten einen actiongeladenen Angriff und ziehen damit die Schlachtgrenzen.

Bis jetzt stand für Rick und unsere Gruppe das Überleben im Mittelpunkt, aber das reicht nicht. Sie müssen kämpfen, um ihre Freiheit zurück zu erlangen, damit sie leben können. Damit sie einen Neuanfang machen können. Wie bei jeder Schlacht wird es Verluste geben. Opfer. Jedoch führt Rick die Truppen aus Alexandria an, Maggie führt Hilltop an und Ezekiel das Kingdom - vielleicht finden Negan und die Savior und ihr Einfluss auf die Welt damit endlich ihr Ende."

Staffel 8 von The Walking Dead startet am 22. Oktober bei AMC.

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