World of Warcraft

Hearthstone: ein World-of-Warcraft-Kartenspiel

Hearthstone-Header

Seit ein paar Jahren läuft nun das TCG (Trading Card Game) das auf Blizzards Onlinewelt „Azeroth“ basiert. Das schien Blizzard aber nicht genug zu sein, mit Hearthstone bringen sie nun noch ein Kartenspiel heraus, eliminieren darin das „Trading“, machen es digital, online und recht einfach zu handhaben, und fertig ist die neue Zaubermischung.

Es ist ein Online-Sammelkartenspiel, und Blizzard wäre nicht Blizzard, wenn ihnen nicht auch viel einfallen würde, uns an das Spiel zu fesseln. Mit Hearthstone zielen sie nicht nur auf Altveteranen jetziger TCGs ab, sondern es ist so zugänglich wie es nur irgend geht für alle, die World of Warcraft gut finden oder einfach diese Art von Kartenspielen schon immer mal spielen wollten, aber in ihrem Freundeskreis niemanden für Magic: The Gathering oder Ähnliches begeistern konnten.

Das Spiel an sich ist kostenfrei, also nehme ich an sie werden dafür keine monatliche Gebühr verlangen und auch keinen Kaufpreis (obwohl ich mir da nicht ganz sicher bin). Aber natürlich kann man seine „Decks“ (die Karten mit denen man spielt) nur schnell ausbauen, wenn man sogenannte „Packs“ kauft. Jedem Spieler solcher Kartenspiele, ich selbst habe und spiele immer noch gerne Magic: The Gathering, sind die „Booster Packs“ sehr wohl vertraut. Nun in diesen Hearthstone-Packs sind fünf Karten, davon mindestens eine Rare (also etwas bessere, was natürlich ein gutes Deck auch ausmacht). Neben Common (also häufigere Karten) gibt es Rare, Epic und Legendary. In den Farben gehalten wie im Warcraft-Spiel selber, und meistens auch gebunden an Klassen.

Hearthstone

Man macht in Hearthstone keine ganz freien Decks, sondern es geht nach Klassen, da kommen dann nur passende Karten in das Deck und schaffen so schon eine einfache Art sich Kombinationen die zu der Klasse passen auszudenken. Natürlich gibt es auch Karten die man in allen Decks verwenden kann, die einem eher allgemeinen „Thema“ folgen und so den Zufall etwas weniger schwerwiegend machen. Es wäre schon etwas frustrierend wenn ich mir ein Druiden-Deck basteln möchte und ich in den Packs nur Magier- , Hexer- und Paladinkarten fände.

Das Spiel verfügt über simple Starter-Decks die man benutzen kann um hochzuleveln und die ersten Quests zu machen. Über Quests und Siege kommt man auch an Gold und Karten, doch ich denke wer versucht, dieses Spiel nur mit Gold statt Geld zu spielen, wird schnell frustriert sein und doch zu den für Geld angebotenen Packs greifen. 

Das Spiel an sich sieht erst einmal umwerfend aus, selbst ganz einfache Dinge wie ein Pack zu öffnen sind liebevoll und super animiert. Das Spielfeld auf dem man spielt ist zufällig gewählt und erinnert an diverse Umgebungen aus World of Warcraft, zum Beispiel Orgrimmar, Pandaria oder das Schlingendorntal. Die untere Hälfte ist das eigene Spielfeld, gegenüber ist der Gegner mit seinem Helden und seiner Hand. Es gibt verschiedene Modi, man kann üben, gegen den PC oder gegen einen ebenbürtigen Gegner antreten. Außerdem gibt es den Arenamodus, aber dazu später mehr.

Hearthstone

Also man stellt sein Deck mit 30 Karten zusammen, eine Karte kann immer nur bis zu 2mal enthalten sein und man kann aus Kreaturen, und Zaubern wählen. Die Kreaturen können diverse Eigenschaften besitzen: Charge – die Kreatur kann direkt angreifen, Taunt – die Kreatur muss angegriffen werden (bis auf Direktschadenszaubern), oder Battlecry – nachfolgende Aktionen werden ausgelöst sobald die Kreatur ins Spiel kommt. Nur um ein paar der wichtigen Fähigkeiten zu nennen. Will man sich also verteidigen, dann sollte man Kreaturen nehmen die Taunt haben, oder Zauber die einer Kreatur Taunt geben.

In diesem Sinne kann man sich verschiedene Strategien überlegen und so sein doch sehr persönliches Deck zusammenstellen. Es gibt also auch die Möglichkeit ein Murlock-Deck zu machen und seine Gegner zu Tode zu nerven!

Unter den Kreaturen sind natürlich viele Helden aus World of Warcraft, wie Illidan, Deathwing oder sogar Hogger. So kann man seinen inneren Warcraft-Nerd vollauf zufrieden stellen. Man kann dann seine Kreaturen und Zauber aufs Schlachtfeld schicken, dazu braucht man natürlich Mana, das hier nicht extra durch Karten gezogen werden muss (wie z.B. bei Magic), sondern das Mana baut sich Runde um Runde auf, bis man nach 10 Runden beim Maximalen Wert angekommen ist. Ziel ist es dabei, den gegnerischen Spieler von 30 Lebenspunkten auf 0 Punkte zu bringen. Dabei ist Hearthstone echt rundenbasierend, also der Gegner kann einem nicht in der eigenen Runde dazwischenfunken. Schaden der ausgeteilt wird ist bleibend, kann nur durch Heilzauber oder Fähigkeiten wieder erhöht werden. Also kann man mehrere Runden benutzen um eine Kreatur loszuwerden.

Hearthstone

Durch dieses System ist das Spiel recht schnell und macht irre Spaß. Auch der Arenamodus ist noch einmal ein bisschen anders und hat das Zeug zum süchtig machen: Man stellt sein Deck nicht aus den eigenen Karten zusammen, sondern man macht einen sogenannten „Draft“ – man wählt immer aus drei Karten die zu dem Helden und der Klasse passen die man gewählt hat und muss so auch mit ein wenig Glück ein funktionierendes Deck zusammenstellen. Um an diesen Modus zu kommen muss man erst einmal alle Klassen freigeschaltet haben und man muss 100 Gold als Eintritt bezahlen (oder $1.99) – dann kann man das Deck so lange spielen bis man dreimal verloren hat. Abhängig davon wie oft man mit dem Deck gewinnt, bekommt man als Preis entweder Gold oder Staub oder beides.

Der Staub ist auch ganz wichtig. Mit Staub kann man sich Karten selbst herstellen. Da man bei Hearthstone die Karten nicht tauschen kann, hat sich Blizzard etwas sehr Cleveres überlegt: ungewollte Karten kann man zu Staub „entzaubern“ und mit diesem Staub dann Karten selbst herstellen, die man bis jetzt noch nicht bekommen hat, aber für ein bestimmtes Deck braucht, z.B. den Legendary Bogen für das Jägerdeck! 

Ich finde das ist eine richtig gute Mechanik, darum braucht man auch nicht so viel Angst zu haben nur blöde Karten zu bekommen und so stellt Blizzard sicher dass sich das Frustlevel in Grenzen hält wenn man wieder das ganze Taschengeld in Hearthstone-Packs angelegt hat und wieder kein Legendary dabei ist. Bau ich es mir halt selber… pfff!

Hearthstone

Alles in allem kann ich es selbst schon kaum mehr erwarten bis das Spiel endlich offiziell zu spielen ist, man munkelt es wird zur Blizzcon im November endlich in die Open-Beta gehen und ich denke Blizzard wird sich das Weihnachtsgeschäft nicht entgehen lassen, wenn alle Welt Zeit hat sich die virtuellen Karten, Zauber und Kreaturen um die Ohren zu werfen.

Für mehr Information und wer sich das ganze schon einmal anschauen möchte, gibt es schon einiges im Netz:

http://eu.battle.net/hearthstone/de/

http://www.youtube.com/playlist?list=PL5XPpxcCyxJ5IfB3m7i0tvj0GcRY40fWz  (Wowcrendor’s Hearthstone playlist)

http://www.youtube.com/user/MMOREdaktion?feature=watch (die MMore-Redaktion spielt auch)

http://de.hearthhead.com/ (Datenbank der Karten)

Hearthstone

Warcraft-Film kriegt Veröffentlichungsdatum

Der World of Warcraft-Film soll am 18. Dezember 2015 in die Kinos kommen. Dies haben die Entwickler von Blizzard Entertainment heute über Twitter verlauten lassen.

Nach der Ankündigung zu einem Film im Universum der Warcraft-Spiele im Jahre 2006 wurde es lange Zeit ruhig um den Film. Auf der diesjährigen Comic-Con wurden die Gerüchte wieder entfacht. Dort wurden dem Fachpublikum bereits ein Teaser und erste Informationen zum Film enthüllt.

Der Film wird von Legendary Pictures produziert, Regie wird Duncan Jones (Moon) führen. Angeblich sind als Hauptrollen für das Projekt Colin Farrell und Paula Patton im Gespräch. Die Dreharbeiten sollen schon im Januar 2014 in Kanada beginnen.

Die Marke ist vor allem durch die beliebte Spielereihe und das Online-Rollenspiel World of Warcraft bekannt.

Für die Horde! Drehstart von Warcraft-Film angekündigt

Die Verfilmung von World of Warcraft, mittlerweile umbenannt in das etwas schlichtere Warcraft, wird ab Januar 2014 in Vancouver gedreht. Urspünglich sollte Sam Raimi (Evil Dead, Spider-man) die Regie übernehmen, doch der sprang irgendwann ab, um sich anderen Projekten zu widmen. Danach herrschte lange Ruhe, bis schließlich überraschenderweise Duncan Jones (Moon, Source Code) verpflichtet wurde. Angeblich bezieht sich die Handlung auf Ereignisse aus den ersten beiden Warcraft-Spielen, wobei Jones bereits angekündigt hat, dass er das Quellenmaterial "neu interpretieren" und nicht sklavisch am etablierten Kanon hängen wird.

Bei manch anderen Regisseuren wäre das Grund für nervöses Augenzucken, aber Jones hat mit seinen Filmen bewiesen, dass er äußerst talentiert ist und eine ganz eigene Stimme hat. Was er damit zum Warcraft-Universum besteuern kann, werden wir im Laufe des Jahres 2015 sehen. Produktionsstudio Legendary hat noch keinen konkreteren Starttermin bekannt gegeben.

Blizzard zollt J.J. Abrams Respekt

Dass Blizzard aus Geeks besteht, ist kein Wunder. In ihren Spielen, vor allem in World of Warcraft, gibt es zahllose Anspielungen auf Popkulturphänomene. Die neueste ist ein Roboter, der auf dem Logo von J.J. Abrams' Produktionsfirma Bad Robot basiert.

WoW-Roboter

In einem zukünftigen Patch werden WoW-Spieler, die Ingenieurskunst als einen ihrer Berufe haben, dieses Haustier bauen können. Ein kleines Video gibt es auch schon dazu:

Patch 5.3 - Bad Robot Engineering Pet

Zombiespiel State of Decay angekündigt

Entwicklerstudio UndeadLabs hat angekündigt, dass ihr Open-World-Zombiespiel State of Decay (geiler Titel!) im Juni erscheinen wird, allerdings nur für XBLA. Ob und wann eine PC-Version folgen wird, ist nicht bekannt. In State of Decay muss der Spieler in einer von Zombies überrannten Welt versuchen, andere Überlebende für sich zu gewinnen und Stützpunkte zu bauen, etwas, was den meisten vertraut vorkommen dürfte.

Was das Spiel zu einem meiner Favoriten in diesem ersten Halbjahr macht, ist der Name Jeff Strain. Der ehemalige Chefprogrammierer von World of Warcraft und einer der führenden Köpfe von Guild Wars ist nämlich der Boss von UndeadLabs. Kein Wunder also, dass ein MMO ebenfalls geplant ist, sollte sich das Spiel als Single Player verkaufen. Was ich hoffe, denn ein gut gemachtes Zombie-MMO ist längst überfällig.

Hier ist der Trailer:

State of Decay

World-of-Warcraft-Film kommt (wirklich!)

Seit Jahren ist der Film geplant, ursprünglich mit Sam Raimi als Regisseur. Als der absagte, dümpelte das Proejekt so vor sich hin, doch nun hat Warner sich tatsächlich für einen neuen Regisseur entschieden und ein grobes Startdatum festgesetzt.

Duncan Jones, der übrigens der Sohn von David Bowie ist, soll die cineastische Herrschaft über Azeroth übernehmen. Mit Moon und Source Code hat er bewiesen, dass er interessante Geschichten mit komplexen Charakteren erzählen kann.

Wollen wir hoffen, dass er diese Fähigkeiten von SF-Filmen auf das schwierige Genre der Videospielverfilungen übertragen kann. Die Produktion soll bereits in diesem Frühjahr beginnen, als Starttermin nennt Warner 2015.

World of Warcraft: Der Freizeitpark

Ob man da auch Manatränke und Zwergenbräu kaufen kann?

Er kostete 48 Millionen Dollar und erstreckt sich über 600.000 Quadratmeter. Unterteilt ist er in das "Terrain of Magic", wo sich die WoW-Attraktionen befinden, und das "Universe of Starship", das Starcraft gewidmet ist. Blizzard weiß von alldem nichts.

Die Rede ist von World Joyland, einem neu eröffneten Freizeitpark in der Provinz Jiangsu. Auf der Seite der BBC World News könnt ihr euch ein paar Bilder aus dem Park ansehen.

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