Hintergründe und Trivia zu Captain America 2: The Return of the First Avenger

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Poster zu Captain America: The Winter Soldier

Captain America: The Winter Soldier bzw. The Return of the First Avenger gehört bis heute zu einem der beliebtesten und kommerziell erfolgreichsten Filme aus dem Marvel Cinematic Universe. Nach dem ersten Captain-America-Film, der zur Zeit des Zweiten Weltkrieges spielt, wechselt die Fortsetzung das Genre zu einem modernen Polit-Thriller im Superhelden-Gewand.

Captain Steve Rogers (Chris Evans) ist nach den Ereignissen aus Marvel’s The Avengers noch dabei, sich in der Moderne einzuleben. Beim Geheimdienst S.H.I.E.L.D. hat er seinen Platz jedoch schnell gefunden. Als Captain America stürzt er sich in gefährliche Missionen und ist weiterhin bestrebt, das Richtige zu tun. Als ein unbekannter Feind, der Winter Soldier (Sebastian Stan), auftaucht und das Herz von S.H.I.E.L.D. attackiert, wird das mühsam und frisch aufgebaute Weltbild von Steve Rogers in den Grundfesten erschüttert.

Zur Free-TV-Premiere bei RTL gibt es spannende Hintergründe und Trivia zum Film sowie zur Produktion:

Bevor die Brüder Anthony und Joe Russo den Zuschlag als Regisseure erhielten, waren auch George Nolfi (Das Bourne Ultimatum) und F. Gary Gray in der engeren Endauswahl. Letzterer zog seine Bewerbung selbst zurück, um Straight Outta Compton zu drehen.

Die Drehbuchautoren Christopher Markus & Stephen McFeely wurden schon vor dem Kinostart von Captain America (2011) mit einem Drehbuch für die Fortsetzung beauftragt. Ursprünglich sollte es viele Rückblenden in die Zeit den Zweiten Weltkrieges geben. Diese Ideen wurden verworfen, stattdessen konzentrierte man sich auf einen Politthriller in einem möglich realistischen Setting, inspiriert durch Spionage-Filme wie Die drei Tage des Condors (1975) mit Robert Redford.

Der Einsatz von computergenerierten Effekten wurde zugunsten von praktischen Effekten und Stunts auf ein Minimum gehalten, um dem Film ein realistisches Aussehen zu verpassen. Trotzdem gibt es immer noch 2.500 Effektsequenzen, die von sechs verschiedenen FX-Firmen angefertigt wurden. Dazu gehört auch die Szene mit der gealterten Peggy Carter (Haley Atwell), die nicht durch modernes Prothesen, sondern am Computer realisiert wurde.

Steve Rogers’ To-Do-Liste am Anfang des Films hat je nach Land teilweise unterschiedliche Einträge zu bieten. Die US-Version beinhaltet z.B. die Serie I Love Lucy (1951), die Mondlandung, Star Wars, Star Trek und die Band Nirvana. Für Großbritannien finden sich dort The Beatles, Sean Connery und Sherlock (2010), in Australien AC/DC, in Russland Yuri Gagarin, in Frankreich Louis de Funès und in Lateinamerika Shakira als lokale Alternative. Alle Versionen der To-Do-Listen findet ihr hier.

Robert Redford (Alexander Pearce) wollte im Film mitspielen, da seine Enkelkinder Fans der Marvel-Filme sind und ihren Großvater in einem sehen wollten.

Neben Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Black Widow (Scarlett Johansson) sollte auch Jeremy Renner alias Hawkeye im Film auftauchen. Aufgrund der vielen anderen Charaktere konnte man dem Charakter nicht gerecht werden und strich die Figur aus dem Drehbuch. Stattdessen wurde ein Kurzauftritt gedreht, die Szene schaffte es jedoch nicht in die Endfassung.

Für die Rolle von Sharon Carter/Agent 13 wurden Anna Kendrick, Felicity Jones, Imogen Poots, Teresa Palmer, Alison Brie, Emilia Clarke, Mary Elizabeth Winstead oder Elizabeth Olsen in Erwägung gezogen. Die Rolle ging jedoch an Emily VanCamp. Elizabeth Olsen wurde als Scarlet Witch besetzt.

Erwähnung finden die Marvel-Charaktere Bruce Banner (Hulk), Dr. Stephen Strange und "ein Mann in Kairo". Bei letzterem könnte es sich um Marc Spector/Moon Knight handeln, der bisher im MCU noch nicht auftauchte, jedoch bereits mit einer eigenen Serie bei Netflix in Verbindung gebracht wurde. LINK

Es gibt zwei Abspannszenen. In der Ersten ist erstmals das Geschwisterpärchen Scarlet Witch & Quicksilver zu sehen, welche im nachfolgenden Film Avengers: Age of Ultron eine Rolle spielen. Die zweite Szene zeigt den Winter Soldier (Sebastian Stan), der sich in der Captain-America-Ausstellung des Smithsonian Instituts Informationen über sein früheres Ich als Bucky Barnes ansieht.

Ursprünglich spielte man bei Marvel mit dem Gedanken, Agent Phil Coulson in diesem Film als HYDRA-Agent zu enttarnen. Durch den Tod des Charakters in Avengers und der Wiederauferstehung (und der damit verbundenen Hauptrolle) in Agents of S.H.I.E.L.D. haben sich die Dinge erfreulicherweise eine andere Richtung entwickelt.

Captain America: The Winter Soldier ist der letzte Auftritt in einem Film von Schauspieler und Autor Garry Shandling, der seine Rolle als Senator Stern aus Iron Man 2 wieder aufnahm. Er starb im März 2016.

Folgende Kurzauftritte sind im Film versteckt: Joss Whedon als Museumsbesucher (mit einem Captain-America-Shirt). Die Autoren Christopher Markus und Stephen McFeely als S.H.I.E.L.D.-Agenten. Winter-Soldier-Comic-Autor Ed Brubaker spielt einen Wissenschaftler des Winter-Soldier-Programms, Regisseur Joe Russo spielt einen Arzt, der Black Widow versorgt.

Captain America: The Winter Soldier (The Return of the First Avenger) läuft am 06. November 2016 als Free-TV-Premiere bei RTL.

Honest Trailers - Captain America: The Winter Soldier

Originaltitel:
Captain America: Civil War
Kinostart:
28.04.16
Laufzeit:
147 min
Regie:
Joe & Anthony Russo
Drehbuch:
Christopher Markus, Stephen McFeely
Darsteller:
Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Sebastian Stan, Anthony Mackie, Paul Bettany, Jeremy Renner, Don Cheadle, Elizabeth Olsen, Paul Rudd
Die Marvel-Helden im Krieg gegeneinander: Der Film wird sich des aus den Comics bekannten "Civil War"-Handlungsbogens bedienen, bei dem es die Helden untereinander aufnehmen.

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