10 Fakten & Hintergründe zu Star Trek Into Darkness

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Star Trek Into Darkness - Poster

Star Trek Into Darkness, der zweite Film aus dem neugestarteten Star-Trek-Universum von J. J. Abrams (der sogenannten "Kelvin-Zeitlinie") aus dem Jahr 2013 war zwar kommerziell ein voller Erfolg, inhaltlich brachte er die Gemüter der Star-Trek-Fans jedoch mächtig in Wallung. Geschuldet war dies vor allem der Geheimniskrämerei und der irreführenden Marketingkampagne um die Identität der Schurkenrolle von Benedict Cumberbatch, deren Enthüllung zu einer der wichtigsten Wendungen des Films zählt, bei Fans (und Nicht-Fans) allerdings nicht den gewünschten Effekt erzielte.

Zur erneuten Ausstrahlung von Star Trek Into Darkness auf ProSieben (15. April, 20.15 Uhr) haben wir zehn interessante Fakten und Hintergründe zusammengetragen.

Mit einem Produktionsbudget von 190 Millionen Dollar ist Star Trek Into Darkness der teuerste Star-Trek-Film aller Zeiten, kommerziell jedoch auch der erfolgreichste. Weltweit spielte er 467 Millionen Dollar ein. In Deutschland wurden 1,51 Millionen Kinobesucher gezählt. Nach Abzug aller Kosten brachte die Kinoauswertung für das Produktionsstudio Paramount einen Gewinn von 30 Millionen Dollar.

Der Film sollte ursprünglich in 3D gedreht werden. Da Abrams sich jedoch dagegen apssrach, wurde er in 2D und im IMAX-Format aufgenommen, um anschließend in 3D konvertiert zu werden. Erstmals in der Geschichte von Star Trek wurde auch außerhalb der USA gedreht - so entstanden in Island Aufnahmen für Spezialeffekte. Die Dreharbeiten fanden von Januar bis Mai 2012 statt.

Benedict Cumberbatch war nicht die erste Wahl für die Rolle des Gegenspielers. Ursprünglich wollte Abrams den Oscar-Preisträger Benicio Del Toro verpflichten, der das Angebot jedoch ausschlug. Weitere Kandidaten waren Edgar Ramirez, Demian Bichir oder Jordi Molla. Cumberbatch kam erst später ins Spiel, als Empfehlung von Steven Spielberg.

Michael Dorn, der in 272 Episoden und fünf Kinofilmen als Worf (bzw. Worfs Vorfahre in Star Trek VI) zu sehen war, hätte in der Sequenz, in der Kirk und die Crew auf die Klingonen treffen, einen Kurzauftritt als klingonischer Soldat haben sollen. Der Kurzauftritt kam jedoch nicht zustande. Dafür wurde eine Einstellung von Gast-Regisseur Edgar Wright (Shaun of the Dead), der mit Simon Pegg (Scotty) befreundet ist, inszeniert. Um welche Szene es sich genau handelt, ist allerdings unbekannt.

Neben dem Kurzauftritt von Leonard Nimoy alias Spock ist Chris Doohan, der Sohn des Scotty-Originalschauspielers James Doohan, kurz in einer Szene neben Simon Pegg zu sehen. Chris Doohan spielt Scotty in der durch Crowdfunding realisierten Fanserie Star Trek Continues.

Für die Rolle von Carol Marus, die von Alice Eve dargestellt wird, bewarben sich auch Hayley Atwell (Agent Carter) und Teresa Palmer (Lights Out).

Komponist Michael Giacchino, der den Soundstil der Original Series mit modernen und neuen Kompositionen vermischt, hat im Film einen Original-Soundtrack-Schnipsel aus der Episode "Weltraumfieber" ("Amok Time") mit eingebaut. Kurz zu hören ist dieser während der finalen Kampfszene auf dem Luftfrachter.

Beim Dreh in einem Gebäude, in dem sonst mit radioaktiven Substanzen hantiert wird, hat Simon Pegg seinen Kollegen weisgemacht, dass sie eine spezielle Neutronencreme auftragen und ab und ab hüpfen sollten, um die Ionen abzuschütteln. Vor allem Benedict Cumberbatch fiel auf diesen Scherz seines Schauspielkollegen hinein, der den Ionen die Schuld gab, dass er sich an seine Dialogzeilen nicht mehr erinnern konnte.

J. J. Abrams ist seit seiner Kindheit ein großer Star-Wars-Fan und hat R2-D2 als Easter Egg im Film versteckt. Als das gegnerische Raumschiff Vengeance die Enterprise beschießt, befindet sich R2 in den Trümmern und wird mit einigen Mannschaftsmitgliedern hinaus ins All gesaugt.

Leonard Nimoy hat in Star Trek Into Darkness seine letzte Filmrolle. Er starb am 25. Februar 2015.

STAR TREK INTO DARKNESS Trailer 2 German Deutsch [4K / Ultra-HD] 2013

Star Trek 2009 Filmposter
Originaltitel:
Star Trek
Kinostart:
07.05.2009
Laufzeit:
127 min
Regie:
J. J. Abrams
Drehbuch:
Alex Kurtzman, Roberto Orci
Darsteller:
Chris Pine, Zachary Quinto, Karl Urban, Zoë Saldaña, Simon Pegg, John Cho, Anton Yelchin, Bruce Greenwood, Eric Bana
Die Zerstörung der U.S.S. Kelvin durch den zeitreisenden Romulaner Nero, bei der auch Kirks Vater ums Leben kommt, erzeugt eine alternative Zeitlinie, in der sich das Design der Sternenflotte und die Biografien der Figuren teilweise erheblich unterschiedlich entwickeln.

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