Ghostbusters: Dan Aykroyd gibt Regisseur Paul Feig die Schuld am Scheitern

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Dan Aykroyd Ghostbusters

Der Reboot der Ghostbusters im vergangenen Jahr erwies sich für Sony als alles andere als erfolgreich. Aufgrund der schwachen Einnahmen ist eine Fortsetzung zum Film mit Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Kate McKinnon und Leslie Jones höchst unwahrscheinlich.

Nicht ganz ein Jahr nach dem Kinostart meldet sich nun mit Dan Aykroyd ein Mitglied der originalen Ghostbusters zu Wort. In einem Interview gab der Darsteller und Autor vor allem Regisseur Paul Feig die Schuld am Scheitern des Films. Dessen Dreh war am Ende einfach zu teuer, weshalb der Film zu viel einspielen musste, um für Sony einen Gewinn abzuwerfen.

"Der Regisseur gab einfach zu viel Geld aus und drehte nicht die Szenen, die wir im vorgeschlagen haben. Bei mehreren wichtigen Szenen sagte er: "Nein die brauchen wir nicht." Und denn zeigte sich in den Testvorführungen, dass man sie doch braucht. Dann musste er sie noch nachdrehen, was rund 30 bis 40 Millionen Dollar gekostet hat. Er wird nicht so schnell wieder für Sony arbeiten.

Ich selbst war mit dem Film sehr zufrieden, aber er war einfach zu teuer. Sony mag es nicht, Geld zu verlieren. Der Film spielte auf der ganzen Welt viel Geld ein, kostete aber zu viel, weshalb es unökonomisch ist, einen weiteren zu drehen."

Dan Aykroyd spielte nicht nur in den beiden ersten Ghostbuster-Filmen mit, er war auch in der Neuauflage in einer Cameo-Rolle zu sehen und wird als Ausführender Produzent geführt. Seine Beteiligung half dem Film am Ende aber nicht. Bei einem Budget von 144 Millionen Dollar (ohne Marketing) konnte Ghostbusters an den weltweiten Kinokassen nur 229 Millionen Dollar einspielen.

Ghostbusters 2016 Teaser-Poster
Originaltitel:
Ghostbusters
Kinostart:
04.08.16
Regie:
Paul Feig
Drehbuch:
Paul Feig, Katie Dippold
Darsteller:
Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Kate McKinnon, Leslie Jones, Chris Hemsworth
Als Manhatten von Geistern heimgesucht wird, können die verspotteten Geisterjägerinnen nicht nur beweisen, dass sich Recht hatten - sie müssen nun auch New York und die Welt zu retten.

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