Die Nibelungen: Hörspiel mit Helden, Hunnen und Humor

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Die Nibelungen: Siegfried

Das Nibelungenlied wurde irgendwann zu Beginn des 13. Jahrhunderts verfasst und gehört zu den bekanntesten deutschen Sagen. Die Geschichte wurde im Laufe der Jahrhunderte von zahllosen Autoren und Dichter aufgegriffen, verändert und neu interpretiert. Der Komponist Richard Wagner zum Beispiel benutzte die Sagenmotive in seinen Opernzyklus Der Ring des Nibelungen.

Die erste Verfilmung war 1924 der zweiteilige Stummfilm Die Nibelungen von Fritz Lang. Auch moderne Fantasyautoren wie Wolfgang Hohlbein (Hagen von Tronje), Stephan Grundy (Rheingold) und Kai Meyer (Nibelungengold) veröffentlichten Bücher mit ihren Versionen der Nibelungensage.

Im August 2002 schrieb der Autor und Dramatiker Moritz Rinke für die Nibelungenfestspiele in Worms die Sage rund um Siegfried und die Burgunder neu. Auf dieser Bühnenfassung basiert das Hörspiel, welches Regisseur Leonhard Koppelmann ein Jahr später für den NDR inszenierte.

Moritz Rinke setzte in seinem Theaterstück bei aller Dramatik vor allen auf Ironie. So befreit er die Geschichte vom Ballast der Jahrhunderte und setzt der dumpfen Germaneninterpretation eine humorvolle Handlung entgegen.

In dem Hörspiel sind Gisela Trowe (Zoar in den Masters-of-the-Universe-Hörspielen), Christian Redl (Krabat) Sascha Icks (Ab nach Tibet!) und Fußballreporter Günther Koch zu hören.

NDR Kultur sendet Die Nibelungen am 5. Juli von 20 bis 21.31 Uhr.

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