Der Meister und Margarita: Baz Luhman will den Roman verfilmen

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Der Meister und Margarita

Baz Luhman hat sich die Filmrechte an dem Roman Der Meister und Margarita von Michail Bulgakow gesichert. Der Regisseur will das Projekt nach seinem aktuell in Arbeit befindlichen Film über das Leben von Elvis Presley beginnen. Luhman adaptierte bereits Romeo und Julia von William Shakespeare und Der große Gatsby von Francis Scott Fitzgerald.

Der Meister und Margarita schildert, wie der Teufel mit einigen Hilfsdämonen in das sowjetische Moskau kommt. Als Zauberkünstler Voland sorgt der Teufel dort für einiges Aufsehen, sein Hauptinteresse gilt aber dem Mietshaus Sadowaja 302b. Dort in der Wohnung Nr. 50 will der Teufel einen Ball feiern, für den er die verheiratete Margarita verhext und zur Ballkönigin macht.

Zum Dank darf sie wieder mit ihrem einstigen Geliebten zusammen sein – ein geistig verwirrter Schiffsteller, der sich selbst nur der Meister nennt und in einer Moskau Klinik für psychische Kranke lebt. Aus dieser komplexen Handlung entsteht eine Satire, die sich kritisch mit der Bürokratie, Überwachung und Lebenswelt der Stalin Diktatur auseinandersetzt.

Der russische Schriftsteller Michail Bulgakow schrieb ab 1928 zwölf Jahre an seinen wohl bekanntesten Roman Der Meister und Margarita. Das Buch erschien aber erst 1960 zwanzig Jahre nach Bulgakows Tod und wurde von der sowjetischen Zensur stark gekürzt.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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