Justice League: Zack Snyder hält R-Rating für wahrscheinlich

Justice League.jpg

Justice League

Im vergangenen Monat war es zum den Snyder-Cut von Justice League verhältnismäßig ruhig. Nun verteilte Zack Snyder in einem Interview mit Entertainment Weekly jedoch neue Appetithäppchen.

"Hier ist eine Info, von der noch niemand etwas weiß: Der Film ist verrückt und so episch und wird vermutlich ein R-Rating erhalten. Das ist eine Sache, von der ich ausgehe. Er wird sicherlich die R-Rating erhalten. Wir haben von der MPAA [Motion Picture Association of America, unter anderem zuständig für die Altersempfehlung, Anm. d. Red.] noch keine Rückmeldung, aber das ist mein Bauchgefühl."

Nach weiteren Details befragt, warum er von einem R-Rating ausgehe, führte Synder aus:

"In einer Szene sagt Batman das böse F-Wort. Cyborg ist nicht allzu glücklich darüber, was in seinem Leben vor sich geht, bevor er auf die Justice League trifft, und er neigt dazu, seine Meinung kund zu tun. Und Steppenwolf hackt eigentlich die ganze Zeit Leute in Stücke. Also wegen Gewalt und Schimpfwörtern, vermutlich wegen beidem."

Und als wäre ein fluchender Batman noch nicht genug, drängt Synder Warner Bros. dazu, seine Schnittfassung im nächsten Jahr auf die große Leinwand zu bringen - und das zu einem Zeitpunkt, in dem Warner sich entschieden hatte, den Fokus weg vom Kino hin zum Streaming zu legen. Warner kommentierte die Pläne von Synder dementsprechend nicht, was Snyder aber nicht davon abhält, darüber zu sprechen:

"Ich bin ein großer Fan und großer Unterstützung der Kino-Erfahrung. Wir sprechen bereits darüber, Justice League zu derselben Zeit ins Kino zu bringen, zu der es auf HBO Max zu sehen sein wird. Als haben wir merkwürdigerweise eine Trendumkehr."

Mit dem Snyder-Cut bekommt der Regisseur die Chance, seine ursprüngliche Version von Justice League den Zuschauer zu präsentieren. Nachdem der Regisseur die Arbeiten an der Kinofassung aufgrund einer familiären Tragöde verlassen hatte, übernahm Joss Whedon das Projekt. Whedon drehte unter großem Studioeinfluss viele Szenen für den Film neu, sodass das Endprodukt nur noch wenig mit Snyders ursprünglicher Version zu tun haben soll.

Vor einigen Monaten gab Warner Bros. dann Zack Snyder grünes Licht, seinen ursprünglichen Film doch noch fertigzustellen. Dabei durfte der Regisseur sogar neue Szenen drehen, nachdem ursprünglich eigentlich nur vorhandenes Material genutzt werden sollte. Entsprechend ist das Budget mittlerweile auch deutlich angewachsen. Während zunächst 20 bis 25 Millionen Dollar im Gespräch waren, sollen es nun sogar 70 Millionen Dollar sein.

Justice League Filmposter
Originaltitel:
Justice League
Kinostart:
16.11.17
Regie:
Zack Snyder
Drehbuch:
Chris Terrio
Darsteller:
Ben Affleck (Batman), Henry Cavill (Superman), Jason Momoa (Aquaman), Gal Gadot (Wonder Woman), Ezra Miller (The Flash), Ray Fisher (Cyborg), J.K. Simmons (Commissioner Gordon), Amber Heard (Mera), Amy Adams (Lois Lane), Jeremy Irons (Alfred Pennyworth)
Die Justice League sind Dreh- und Angelpunkt des DC Extended Universe.

Regeln für Kommentare:

1. Seid nett zueinander.
2. Bleibt beim Thema.
3. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung.

SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

Beiträge von Spammern und Stänkerern werden gelöscht.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren.
Ein Konto zu erstellen ist einfach und unkompliziert. Hier geht's zur Anmeldung.