Avengers 4 Endgame

Einspielergebnis: Toy Story 4 weiter an der Spitze der Kinocharts

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Toy Story 4

Toy Story 4 läuft auch in seiner zweiten Woche in den internationalen Kinocharts weiter gut und konnte sich an der Spitzenposition behaupten. In den USA spielte das Animationsabenteuer am zweiten Wochenende 57,9 Millionen Dollar ein und hat nun mit insgesamt 236,9 Millionen Dollar beinah das US-Einspielergebnis von Toy Story 2 erreicht. Weltweit kommt der Film auf 495 Millionen Dollar, wobei noch immer einige Kinostarts ausstehen. Auch in Deutschland läuft Toy Story 4 erst im August an.

Platz 2 in den US-Charts sicherte sich Annabelle 3. Mit rund 31 Millionen Dollar blieb der dritte Teil der Reihe knapp hinter den beiden Vorgängern, die zum Start 37 und 35 Millionen Dollar einspielen konnten. Weltweit kamen noch einmal 45 Millionen Dollar hinzu, sodass sich ein Einspielergebnis von 76 Millionen Dollar ergibt. Vervollständigt werden die Top 5 in den USA von Yesterday (17 Millionen Dollar), Aladdin (9,3 Millionen Dollar) und Pets 2 (7 Millionen Dollar).

Spider-Man: Far From Home sorgt aktuell ebenfalls schon für erste positive Schlagzeilen in Hinblick auf das Einspielergebnis. Am Wochenende lief die Comicverfilmung bereits in China und Japan an und konnte schon 111 Millionen Dollar einspielen. In vielen Ländern wie Deutschland und den USA startet das zweite Soloabenteuer von Spider-Man im MCU in dieser Woche.

Als nur bedingt erfolgreich kann man dagegen den Versuch von Disney ansehen, Avengers: Endgame mit der Hilfe einer Bonusszene auf Platz 1 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten zu schieben. So wurden am Wochenende zwar noch einmal 7,5 Millionen Dollar weltweit eingespielt, bei 2,761 Milliarden Dollar fehlen aber immer noch rund 27 Millionen Dollar für den Rekordwert.

Avengers: Endgame – Erweiterte Fassung ab Donnerstag in den deutschen Kinos

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Avengers 4 Endgame

Marvel Studios und Disney bringen Avengers: Endgame auch in Deutschland noch einmal in einer erweiterten Fassung in die Kinos. Die Version läuft ab dem morgigen Donnerstag (27. Juni) in 150 deutschen Lichtspielhäusern.

Wie Comingsoon berichtet, gehört zu der erweiterten Fassung in der amerikanischen Version nicht nur ein Poster für die Fans, sondern auch eine Videoeinfürung durch Regisseur Anthony Russo, eine bisher nicht gezeigte Szene und eine Sneak Peek für den anstehenden Spider-Man: Far From Home. Die Videoinhalte dürfte auch in Deutschland identisch sein, ob es auch das Poster gibt, ist nicht bekannt.

Hintergrund für die erneute Aufführung ist der Versuch, Avengers: Endgame zum einspielstärksten Film aller Zeiten zu machen. Aktuell steht die Comicverfilmung bei einem Einspielergebnis von 2,751 Milliarden Dollar. Für den Rekordwert von Avatar fehlen dem Film noch rund 37 Millionen Dollar.

In Avengers: Endgame können sich die Fans unter anderem auf ein Wiedersehen mit Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Josh Brolin, Scarlett Johansson, Don Cheadle, Letitia Wright, Gwyneth Paltrow, Jeremy Renner, Jon Favreau, Paul Rudd, Brie Larson und Benedict Wong freuen. Als Regisseur waren, wie schon beim Vorgänger, Anthony und Joe Russo aktiv. Das Drehbuch stammt von Christopher Markus und Stephen McFeely. Auch diese lieferten schon bei Avengers: Infinity War die Vorlage.

Avengers: Endgame - Disney möchte den Blockbuster noch einmal aufführen

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Avengers 4 Endgame

Wem die drei Stunden Avengers noch nicht gereicht haben, darf sich eventuell bald auf eine Überraschung freuen. Denn Disney und Marvel-Übervater Kevin Feige möchten Avengers: Endgame noch einmal in diesem Jahr in die Kinos bringen und dabei gleich noch nicht gezeigte Szenen und ein paar andere Überraschungen am Ende hinzufügen. Ob das auch für deutsche Kinos gilt oder ob sich die deutschen Zuschauer bis zu einer entsprechenden Heimkino-Veröffentlichung gedulden müssen, ist bisher nicht bekannt. 

Kevin Feige verriet bereits, dass es sich zwar nicht um einen Extended Cut im eigentlichen Sinnen handeln soll, aber ein paar neue Dinge am Ende des Films hinzugefügt werden. 

Avengers: Endgame hat weltweit bisher knapp 2,74 Milliarden Dollar eingespielt und benötigt damit noch rund 44 Millionen Dollar, um Avatar als einspielstärksten Film aller Zeiten abzulösen. Bei dem Marvel-Abenteuer handelt es sich um eine direkte Fortsetzung des ebenfalls äußerst erfolgreichen Avengers: Infinity War. In beiden Filmen müssen die Titelhelden Iron Man, Captain America, Thor, Hulk/Bruce Banner, Black Widow, Ant-Man und zahlreiche weitere  sich selbst, die Menschheit und sogar das gesamte Universum gegen den übermächtigen Thanos verteidigen.

AVENGERS: ENDGAME – Neuer Trailer (deutsch/german) | Marvel HD

Marvel Cinematic Universe: Anthony Mackie äußert sich zur Zukunft von Captain America

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Falcon & Winter Soldier

Während der Celebrity Fan Fest Convention in San Antonio hat Anthony Mackie sich zu seiner Zukunft im Marvel Cinematic Universe geäußert. Jeder, der Avengers: Endgame bereits gesehen hat, weiß, dass so ein Gespräch nicht ohne Spoiler auskommen kann.

Am Ende des vierten Avengers-Film reicht der gealterte Steve Rogers (Chris Evans) seinen Schild an seinen Freund Sam Wilson aka Falcon (Anthony Mackie) weiter. In einem Interview (Video ab Minute 4:04) darauf angesprochen, wie sich die Rolle von Captain America nun verändert wird, antwortet Mackie:

"Chris [Evans] ist ein fantastisches Cap und ich habe das Gefühl, dass er mit dieser Figur in der Lage war etwas zu tun, was nur sehr wenige Leute in irgendeinem Cinematic Universe oder einer Filmreihe tun konnten, weil er für so viele Filme Cap gespielt hat. Das zu übernehmen, ein Teil des Vermächtnisses zu sein, ist eine riesige Herausforderung. Viele Leute werden erwarten, dass ich Chris Evans im selben Anzug bin, nur halt ein schwarzer Typ. Aber das wird definitiv nicht passieren."

In den Comics hat die Identität Captain Americas bereits mehrfach gewechselt. So trugen dort unter anderen kurzfristig Sam Wilson (Falcon ), Clint Barton (Hawkeye) und Bucky Barnes (Wintersoldier) das Kostüm mit dem Sternenbanner.

Im MCU ist die Nachfolge nun entschieden. Offen ist nur, wann der neuen Captain seinen ersten Auftritt bekommt. Naheliegend wäre die geplante Mini-Serie Falcon & Winter Soldier, welche an die Geschehnisse von Avengers: Endgame anschließen soll und Sam Wilson und Bucky Barnes (Sebastian Stan) in den Mittelpunkt stellt. Doch zu genauen Details der Handlung hüllt sich Marvel bisher in Schweigen.

Anthony Mackie wird zunächst in der 2. Staffel der Serie Altered Carbon zu sehen sein, wo er die Hauptrolle des Takeshi Kovacs von Joel Kinnaman übernimmt.

Anthony Mackie, Benedict Wong & Lee Pace en la Celebrity Fan Fest (16/06/19)

Einspielergebnis: Men in Black startet enttäuschend

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Men in Black: International

Auch Men in Black: International reiht sich ein in die Reihe der enttäuschenden Kinoneustarts der vergangenen Wochen. Besonders in den USA läuft der Blockbuster-Sommer bisher alles andere als rund für viele Filmstudios. So blieben zuletzt beispielsweise auch X-Men: Dark Phoenix, Pets 2 und Godzilla: King of Monsters unter den Erwartungen.

Im Falle von Men in Black: International reichte es zwar für Platz 1 in den US-Kinocharts. Die 28,5 Millionen Dollar dürften bei den Verantwortlichen von Sony aber kaum für Jubelstürme gesorgt haben. International lief es etwas besser, was vor allem dem chinesischen Publikum zu verdanken ist. So kommt die Fortsetzung am ersten Wochenende insgesamt auf ein Einspielergebnis von 102 Millionen Dollar, 26,3 Millionen Dollar kamen aus China. Mit diesen Zahlen erscheint es unwahrscheinlich, dass das Spin-off an die Erfolge der Originalreihe anknüpfen wird. Men in Black spielte insgesamt 589 Millionen Dollar ein, die Fortsetzungen kamen auf 441 Millionen Dollar und 624 Millionen Dollar.

Platz 2 sicherte sich in den US-Charts die Fortsetzung von Pets. In Woche 2 spielte die Animationsfortsetzung in den USA 23,8 Millionen Dollar ein, sodass der Film nun auf ein US-Einspielergebnis von 92 Millionen Dollar kommt. Weltweit steht Pets 2 bei 154 Millionen Dollar, was vor allem im Vergleich zu den insgesamt 875 Millionen Dollar des Vorgängers für Universal ebenfalls etwas enttäuschend sein dürfte.

Dem Trend der schwächelnden Blockbustern widersetzt sich dagegen Disney. Aladdin sicherte sich in seiner vierten Woche einen soliden 4. Platz in den USA. Die Neuverfilmung des Märchenklassikers spielte noch einmal 16,7 Millionen Dollar ein. Weltweit sind mittlerweile schon 724 Millionen Dollar zusammengekommen. Damit befinden sich mit Avengers: Endgame (2,742 Milliarden Dollar) und Captain Marvel (1,127 Milliarden Dollar) drei Filme des Studios an der Spitze der Jahrescharts.

Für X-Men: Dark Phoenix läuft es dagegen weiterhin nur bedingt rund. Besonders in den USA tut sich der Film schwer. Das Einspielergebnis in der zweiten Woche betrug nur 9 Millionen Dollar, was Platz 4 bedeutet. Insgesamt steht die Comicverfilmung nun bei 204 Millionen Dollar und damit noch deutlich hinter den 543 Millionen Dollar des Vorgängers X-Men: Apocalypse. Aktuell ist Dark Phoenix der einspielschwächste Film der X-Men-Reihe und muss sich noch ziemlich strecken, um diesen Titel am Ende nicht zu behalten. So kam X-Men im Jahr 2000 auf 296 Millionen Dollar, wobei hier die Inflation in den vergangenen 19 Jahren nicht eingerechnet ist.

Besser, wenn auch immer noch nicht wirklich sensationell, läuft es für Godzilla 2: King of Monsters. In der dritten Woche kam der Film in den USA auf 8,3 Millionen Dollar. Insgesamt beträgt das Einspielergebnis 339 Millionen Dollar. Dem steht ein Budget von geschätzten 170 bis 200 Millionen Dollar gegenüber. Im Monsterverse ist Godzilla 2 bisher der schwächste Film. Angeführt wird die Reihe von Kong: Skull Island mit 566 Millionen Dollar, dahinter folgt Godzilla mit 529 Millionen Dollar.

Zum Schluss noch ein Blick auf Avengers: Endgame und den Versuch von Marvel Studios, Avatar vom Thron des einspielstärksten Films aller Zeiten zu stoßen. Das vierte Avengers-Abenteuer steht nach acht Wochen bei einem Einspielergebnis von 2,742 Milliarden Dollar. Damit fehlen noch rund 46 Millionen Dollar für Platz 1 in den Allzeit-Charts.

Einspielergebnis: Godzilla 2 startet mit 179 Millionen Dollar

Godzilla 2: King of Monsters konnte sich am vergangenen Wochenende an die Spitze der weltweiten Kinocharts setzen. Am ersten Wochenende spielte die Fortsetzung insgesamt 179 Millionen Dollar ein. Knapp 70 Millionen Dollar stammen dabei aus China. In den USA sicherte sich der Film mit 49 Millionen Dollar zwar ebenfalls Platz 1, blieb aber unter den Prognosen des Studios Warner Bros., die bei 50 bis 55 Millionen Dollar gelegen hatten. Zudem starteten sowohl der Vorgänger (93,2 Millionen Dollar) als auch Kong: Skull Island (61 Millionen Dollar) deutlich besser.

Auf Platz 2 in den US-Charts folgte in dieser Woche Aladdin. Die Märchenverfilmung von Disney kam in ihrer zweiten Woche auf 42,3 Millionen Dollar. Weltweit steht Aladdin nach zwei Wochen bei 445 Millionen Dollar. Komplettiert werden die Top 3 in den USA durch den Neustart Rocketman, der 25 Millionen Dollar einspielen konnte. Dahinter folgen Ma mit 18,2 Millionen Dollar und John Wick: Kapitel 3 mit 11,1 Millionen Dollar. Der dritte Teil der Action-Reihe übersprang am Wochenende auch die weltweite Marke von 200 Millionen Dollar und steht nun bei 221 Millionen Dollar.

Avengers: Endgame befindet sich zudem weiterhin auf der Mission, der finanziell einspielstärkste Film aller Zeiten zu werden. Mittlerweile steht das vierte Abenteuer der Marvel-Helden bei 2,713 Milliarden Dollar. Damit fehlen noch rund 75 Millionen Dollar zum Rekord von Avatar.

In Deutschland gab es auch in dieser Woche kein Vorbeikommen an Aladdin. Disneys Neuverfilmung lockte 295.000 Besucher in die Kinos und spielte 2,75 Millionen Dollar ein. Damit hat Aladdin jetzt die Marke von 700.000 Besuchern geknackt. Auch für John Wick: Kapitel 3 läuft es hierzulande weiterhin nicht schlecht. Am zweiten Wochenende wollte 180.000 Besucher den Film sehen, was ein Einspielergebnis von 1,75 Millionen Dollar bedeutet.

Godzilla 2: King of Monsters ist mit 140.000 Kinogängern und 1,5 Millionen Euro der beste Neustart der Woche. Auch in Deutschland lief es aber deutlich schlechter als beim Vorgänger. Dieser lockte 2014 noch 345.000 Besucher zum Start in die Kinos. Vervollständigt werden die Top 5 durch Rocketman (120.000 Besucher und 1,1 Millionen Euro) und Pokémon Detective Pikachu mit 120.000 Kinogängern und 1 Million Euro.

Einspielergebnis - Avengers: Endgame bleibt vor Pokémon Detective Pikachu

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Avengers 4 Endgame

Auch in dieser Woche steht Avengers: Endgame wieder an der Spitze der deutschen und amerikanischen Kinocharts. Mit Pokémon Detective Pikachu gab es am vergangenen Wochenende allerdings auch erstmals nennenswerte Konkurrenz. Zwar reichte es nicht ganz, um Endgame vom Thron zu stoßen. Mit dem Ergebnis dürften die Verantwortlichen von Warner Bros. aber doch zufrieden sein.

Knapp 58 Millionen Dollar in den USA bedeuteten Platz 2 in den Kinocharts. Nur Avengers: Endgame lief noch etwas besser und konnte an seinem dritten Wochenende 63 Millionen Dollar einspielen. Damit steht die Comicverfilmung allein in den USA bei 723,5 Millionen Dollar. Weltweit sind es mittlerweile 2,485 Milliarden Dollar. Damit rückt Avengers: Endgame etwas näher an Avatar heran, der mit 2,788 Milliarden Dollar immer noch der einspielstärkste Film aller Zeiten ist.

In Deutschland setzt das vierte Avengers-Abenteuer seinen Höhenflug ebenfalls weiter fort. 420.000 Besuchern und 4,8 Millionen Euro bedeuten erneut Platz 1 in den Kinocharts. Damit übersprang Endgame hierzulande auch gleichzeitig die Marke von 4 Millionen Zuschauern. Nach drei Wochen wollten bereits 4,3 Millionen Zuschauer den Film sehen.

Pokémon Detective Pikachu lief hierzulande aber ebenfalls gut an. Rund 405.000 Zuschauer und 3,6 Millionen Euro sind gute Zahlen für den Neustart, der sich damit Platz 2 in den deutschen Kinocharts sichern konnte. Weltweit hat der Film am ersten Wochenende 170 Millionen Dollar einspielen können.

Avengers: Endgame – Was wurde aus dem Auftritt von Katherine Langford?

Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass Katherine Langford eine Schlüsselrolle in Avengers: Endgame spielen sollte. Im fertigen Film war die Darstellerin, die vor allem durch die Netflix-Serie 13 Reasons Why bekannt ist, dann aber nicht zu sehen.

Im Podcast HappySadConfused haben die Regisseure Joe und Anthony Russo nun enthüllt, wen die Darstellerin ursprünglich spielen sollte. Demnach sollte Tony Stark, ähnlich wie Thanos, nach dem Schnippen seines Fingers in einer Art Traumwelt landen. Dort wäre er dann auf die ältere Version seiner Tochter Morgan getroffen, dann gespielt von Katherine Langford. Morgan hätte Tony vergeben und ihm so ermöglicht, in Frieden zu sterben.

Die Szene stieß beim Testpublikum allerdings auf Verwirrung und auch die Regisseure stellten fest, dass die emotionale Verbindung zu der älteren Morgan nicht so wirklich funktionierte. Daraufhin wurde entschieden, die Szene herauszuschneiden. Stattdessen richtet im Film nun Pepper ein paar letzte Worte an Tony, die denselben Zweck erfüllen.

Dem Erfolg des fertigen Films hat die Veränderung in jedem Falle nicht geschadet. Avengers: Endgame ist ein riesiger Erfolg an den Kinokassen und konnte innerhalb von zwei Wochen bereits mehr als 2 Milliarden Dollar einspielen. Aktuell steht die Comicverfilmung bereits auf Platz 2 der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Endgame in den kommenden Wochen sogar Avatar vom Thron stößt.

Einspielergebnis - Avengers: Endgame knackt die 2 Milliarden

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Avengers 4 Endgame

Avengers: Endgame setzt seinen Siegeszug an den Kinokassen fort. Während der Film am ersten Wochenende bereits mehr als 1 Milliarde Dollar einspielen konnte, war am Wochenende Nummer 2 nun die Marke von 2 Milliarden Dollar fällig. Aktuell steht Endgame bei einem weltweiten Einspielergebnis von rund 2,188 Milliarden Dollar.

Damit ist das vierte Avengers-Abenteuer in Hinblick auf seine Einnahmen bereits der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten. Sowohl Avengers: Infinity War als auch Titanic, Star Wars: Das Erwachen der Macht und Star Wars: Die letzten Jedi wurden bereits überflügelt. Besser als Endgame war aktuell nur noch Avatar mit einem Einspielergebnis von 2,788 Milliarden Dollar. Ein Rekord, der sehr wahrscheinlich in den kommenden Wochen fallen dürfte.

Bei den Zahlen ist es keine Überraschung, dass Avengers: Endgame weiterhin die weltweiten Kinocharts dominiert. Die verbleibenden Konkurrenzstudios haben es sich daher in der vergangenen Woche auch gleich gespart, irgendeinen namenhaften Film anlaufen zu lassen. Erst in dieser Woche gibt es mit Pokémon - Meisterdetektiv Pikachu etwas Konkurrenz.

In den USA setzte sich Avengers: Endgame mit 145,8 Millionen Dollar an die Spitze. Dabei handelt es sich aber um noch um einen Schätzwert. Sollte die tatsächliche Summe noch etwas größer ausfallen, würde Endgame Star Wars: Das Erwachen der Macht auch den Rekord für das zweitbeste Wochenende entreißen. Dieser steht bei 149,2 Millionen Dollar. Insgesamt konnte Endgame in den Vereinigten Staaten bisher 619 Millionen Dollar einspielen.

An das Einspielergebnis der Amerikaner kommt beinah auch China heran. Im Reich der Mitte ist Avengers: Endgame ebenfalls ein absoluter Hit. Nach zwei Wochen steuern die Chinesen rund 575 Millionen Dollar zum Einspielergebnis bei. Dahinter folgen Großbritannien (89,9 Millionen Dollar), Süd-Korea (82,1 Millionen Dollar) und Mexiko (61,6 Millionen Dollar).

Auch in Deutschland gibt es weiterhin kein Vorbeikommen an Avengers: Endgame. Rund 870.000 Besucher wollten dem Film am vergangenen Wochenende sehen, was ein Einspielergebnis von 10 Millionen Euro bedeutet. Insgesamt steht der Film nun bei 3,7 Millionen Besuchern und 41 Millionen Euro. Damit ist Endgame bereits der erfolgreichste Film des Jahres in Hinblick auf die Einnahmen. Auch lief bisher noch kein Film des MCU erfolgreicher in Deutschland.

Nach Avengers: Endgame - Wie wird Phase 4 des Marvel Cinematic Universe aussehen?

SPOILER

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Avengers 4 Endgame

Nachdem Avengers: Endgame nun bereits seit mehr als einer Woche in den Kinos ist, lohnt sich so langsam ein Blick auf die Zukunft des Marvel Cinematic Universe. Bisher hielt sich Marvel, getreu seiner Geheimhaltungspolitik, extrem bedeckt, was die eigene Zukunft im Kino anbelangt. Auch wer auf ein paar Antworten in Endgame gehofft hat, wurde enttäuscht. Selbst auf die berühmte Abspannszene wurde verzichtet, mit der man den Fans zumindest einen kleinen Ausblick hätte bieten können. Dies hält uns jedoch nicht davon ab, auf Basis der bisher bekannten Informationen einmal munter zu spekulieren.

Die Zukunft des MCU wird ab Phase 4 erstmals nicht nur aus Filmen, sondern auch aus Mini-Serien bestehen, die von Marvel für den kommenden Streaming-Dienst Disney+ produziert werden. Aktuell sind vier dieser Projekte bekannt: Loki, Scarlet Witch & Vision, Winter Soldier & Falcon sowie Hawkeye. Im Falle von Falcon könnte eine Namensänderung anstehen, schließlich hat Sam Wilson nun den Schild von Captain America übernommen.

Bei Loki ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Geschichte nach dessen gezeigter Flucht in Endgame einsetzt, die ihm die in der Zeit gereisten Tony Stark und Scott Lang ermöglichten. Mit dem Infinity Stein ausgestattet, stehen ihm alle Türen offen. Gerüchten zufolge ist aber auch eine Art Prequel nicht unwahrscheinlich. Demnach würde Loki in verschiedenen Zeitebenen auf der Erde sein Unwesen treiben. Da Zeitreisen im MCU nun aber offiziell möglich sind, wäre dies auch ohne ein Prequelsetting möglich.

Es steht zu erwarten, dass die Helden der TV-Serien nicht auch noch jeweils eigene Filme erhalten. Sie dürften im Kino weiter eine Rolle spielen, ein zusätzlicher Solofilm rund um den neuen Captain America oder Hawkeye im Mittelpunkt ist aber nicht sonderlich wahrscheinlich. Trotzdem dürfte Marvel keine Probleme haben, genug Helden auf die Kinoleinwand zu bekommen. Allerdings sind da schon einige Filme zu befüllen.

Aussagen von Kevin Feige zufolge verfolgt Marvel nach dem Abschluss von Phase 3 einen Fünf-Jahres-Plan. Mit dem aktuellen Schnitt von drei Filmen pro Jahre würde Phase 4 also insgesamt 15 Filme umfassen. Das ist schon eine beachtliche Zahl. Startdaten für die nächsten neun Filme wurden schon vor einiger Zeit festgelegt, wenn auch keine Film konkret zugeordnet wurden. Nach aktuellem Stand kommen zu folgenden US-Terminen neue MCU-Projekte in die Kinos: 1. Mai 2020, 31. Juli 2020, 6. November 2020, 12. Februar 2021, 7. Mai 2021, 5. November 2021, 18. Februar 2022, 6. Mai 2022 und 29. Juli 2022.

Der ursprüngliche Plan Marvels dürfte sicherlich gewesen, Phase 4 mit Guardians of the Galaxy Vol.3 zu eröffnen. Dessen Dreharbeiten waren eigentlich für Anfang dieses Jahres geplant. Nach der ganzen Twitter-Affäre rund um Regisseur James Gunn hat sich dies nun erledigt. Trotzdem war Guardians 3 tatsächlich der Film, über den Endgame noch am meisten enthüllte. So dürfte sich Thor dem Team für das dritte Kinoabenteuer anschließen, bei dem die Suche nach Gamora zudem eine größere Rolle spielen wird.

Den Platz von Guardians of the Galaxy Vol.3 als Auftaktfilm des von Phase 4 MCU scheint nun Black Widow einzunehmen. Hier ist das Casting am weitesten fortgeschritten, wobei der Drehstart für den Sommer geplant ist. Nach den Geschehnissen in Endgame ist es ziemlich sicher, dass der Film ein Prequel wird, wobei interessanterweise bisher kein Auftritt von Hawkeye bekannt ist, was aufgrund der Historie der beiden Figuren doch logisch wäre. Stichwort: Budapest.

Den Sommerfilm des kommenden Jahres könnte der erste Auftritt der Eternals werden, wobei es aber auch Berichte über einen Kinostart im November gab. Auch hier wird aktuell fleißig gecastet. Mit den Eternals führt Marvel eine komplett neue Gruppe von Figuren ein, die in den Comics seit vielen Jahrtausenden leben und immer wieder Einfluss auf die Menschheit nehmen. Auch Thanos ist in den Comics ein Nachfahre der ersten Eternals.

Damit wäre noch der dritte Film für das Jahr 2020 offen. Ein Kandidat scheint Shang-Chi zu sein, der erste MCU-Film mit einem asiatisch-stämmigen titelgebenden Charakter. Bisher gibt es aber noch keine Darsteller für das Projekt, aber mit Destin Daniel Cretton zumindest einen Regisseur. Für einen Novemberstart im kommenden Jahr hätte Marvel auch noch ein paar Monate Zeit für das Casting und die Drehvorbereitungen.

Das Jahr 2021 dürfte dann ein paar Fortsetzungen bringen. Sehr wahrscheinlich machen die Guardians im Februar den Anfang. Anschließend gilt das zweite Kinoabenteuer von Doctor Strange als Kandidat für den Mai-Start. Abgerundet wird das Jahr dann vermutlich durch Black Panther 2. Eine Fortsetzung von Captain Marvel ist ebenfalls zu erwarten, aber wohl nicht vor 2022.

Wie es danach weitergeht, ist sehr offen. Mit bisher sieben gelisteten Filmen haben wir nicht einmal die Hälfte der wahrscheinlich 15 Kinoabenteuer aus Phase 4. Mindestens ein weiterer Avengers-Film scheint garantiert. Naheliegend wäre hier direkt auf den Namen New Avengers zurückzugreifen, denn das Team dürfte sich wohl sehr stark von dem den ersten beiden Teilen unterscheiden. Auch dritte Abenteuer von Spider-Man und Ant-Man & the Wasp scheinen garantiert zu sein.

Spannend wird zudem sein, mit wem es die Avengers in Zukunft aufnehmen werden. Bleibt Marvel dem bisherigen Konzept treu, ein großer Gegenspieler, der über eine Horde an CGI-Monstern verfügt, ist Annihilus eine Option. Auch wenn eine erneute Invasionsstoryline etwas repetitiv wäre. Alternativ könnten es die Avengers auch mit einer Gruppe von Superschurken zu tun bekommen. Zudem bietet sich nach den ganzen Zeitreisen natürlich Kang, der Eroberer, an.

Ein interessanter Kandidat für einen eigenen Film ist zudem Nova. Gerade aufgrund der zunehmenden Bedeutung des kosmischen Universums in den Marvel-Filmen erscheint die Figur eine logische Wahl. In den Comics stand Nova lange Zeit bei vielen kosmischen Geschehnissen im Zentrum. Auch könnte Marvel anschließend einen anderen Weg gehen und Annihilus nicht auf die neuen Avengers, sondern nur auf seine kosmischen Helden wie die Guardians, Thor, Captain Marvel und den dann neu eingeführten Nova treffen lassen. Die Basis hierfür wäre die Comicvorlage Annihilation. Diese brachte in den Comics auch die Guardians zusammen. Auch Adam Warlock, dessen Erschaffung im Abspann von Guardians of the Galaxy Vol. 2 angedeutet würde, könnte hier eine Rolle spielen.

Ein weiteres spannendes Team wären die Young Avengers. Die jugendliche Version der Avengers feierte 2005 Premiere und konnte schnell an Popularität gewinnen. Mit der Einführung der Skrulls in Captain Marvel und der nun um fünf Jahre gealterten Cassie Lang, Tochter von Ant-Man, hat Marvel auch erste Grundlagen für die Mitglieder des Teams gelegt. So tritt Cassie in den Comics in die Fußstapfen ihres Vaters und wird zur Superheldin Stature, während ein weiteres Mitglied ein Skrull ist, der sich das Aussehen eines jungen Hulk gibt.

Was genau Marvel für die Zukunft plant, dürfte das Studio noch in diesem Jahr enthüllen. Sehr wahrscheinlich wird dies aber erst nach dem Start von Spider-Man: Far from Home im Juli passieren, der als Epilog von Phase 3 dient.

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