Avengers 4 Endgame

Avengers: Endgame - Russo-Brüder geben Einblick hinter die Kulissen

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Avengers 4

Ende April letzten Jahres startete Avengers: Endgame weltweit in den Kinos. Anthony und Joe Russo, die den Film inszenierten, nahmen dies zum Anlass, eine große Watch-Party zu starten und über ihren Twitter-Account die Fans mit dem einen oder anderen Einblick hinter die Kulissen zu versorgen.

So teilten sie unter anderem mehrere Fotos von Familienmitgliedern, die in Avengers: Endgame aufgetreten sind. Anthonys Tochter Ava zum Beispiel war prominent als Lila Barton, die Tochter von Clint "Hawkeye" Barton (Jeremy Renner) zu sehen, während ihre Schwester Lia in der Szene mit Bruce Banner (Mark Ruffalo) zu sehen ist, in der Fans um ein Foto mit dem Hulk bitten.

Auch zu den Drehorten gab es zahlreiche Details. So befand sich das Haus am See von Tony Stark nur wenige hunder Meter von dem Platz entfernt, auf dem der Kampf in Wakanda am Ende von Avengers: Infinity War gedreht wurde. Zusätzlich gab es noch einen Eindruck über die Leistung, die das Team, das zuständig für die Sets war, erbracht hat. So verwandelte man eine Straße in Atlanta kurzerhand in eine Straße in Tokio. Eine Szene für Asgard wurde in einer Kathedrale gedreht. Hier musste die Crew warten, bis die Chorproben beendet waren. Das Set für die Rückblende wurde ebenfalls wieder aufgebaut.

Abschließend teilten die Brüder noch einen kleinen Einblick darüber, wie das Publikum auf die epische Kampfszene reagierten. Sie nannten es den spannendsten und lohnendsten Moment ihrer Karriere - und haben anscheinend auch das eine oder andere Tränchen verdrückt.

Die gesamten Eindrücke sind unter dem Twitter-Account der Russo-Brüder nachlesbar.

Kritik zu Marvels Phase 3 Teil 2: Doppelte Ladung Avengers, Captain Marvel, Ant-Man & Spider-Man

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Avengers: Infinity War

Nachdem wir vor zwei Wochen bereits einen Blick auf den ersten Abschnitt von Marvels Phase 3 geworfen haben, um herauszufinden, wie gut die insgesamt elf Filme nun wirklich waren, geht es jetzt in die heiße Phase. Mit Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame brachte Marvel eine zehnjährige Geschichte zu ihrem vorläufigen Höhepunkt, und gleichzeitig stellte man auch noch ein paar Rekorde auf. Zudem gab es noch drei weitere Solofilme, die wir auch noch einmal unter die Lupe nehmen. Und natürlich wartet am Schluss das Ranking der gesamten Phase.

Avengers: Infinity War

Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch im Vorfeld von Avengers: Infinity War. Zu groß und komplex schien der Plan von Marvel zu sein, um tatsächlich in einem Film zu funktionieren. Allein die Castliste war so umfangreich, dass man sich einfach die Frage stellen musste, wie diese Figuren alle in einem Film untergebracht werden können. Die Russo-Brüder hatten jedoch schon mit Civil War bewiesen, dass sie mit einem großen Ensemble umgehen können und erwiesen sich auch im Falle von Infinity War als die perfekte Wahl für die Regie.

Trotz vieler Handlungsplätze und jeder Menge Figuren funktioniert Infinity War irgendwie und fesselt von der ersten Minute an. Eine wichtige Rolle spielt dabei sicherlich Thanos, der jeglichen bisherigen Marvel-Konventionen trotzt und sich zum besten Bösewicht des MCU aufschwingt. Auch die unterschiedlichen ersten Aufeinandertreffen der verschiedenen Helden sind hervorragend geraten. Lediglich die Charakterisierung von Peter Quill aka Star-Lord gefällt mir in Infinity War rein gar nicht, da er leider jegliche Intelligenz in der Zeit nach Guardians of the Galaxy Vol. 2 verloren zu haben scheint. Das Gesamtbild stört dies aber nur wenig.

Das Ende des Films brachte zudem einen der größten Cliffhanger der letzten Jahre. Klar, als Comicleser konnte man durchaus erahnen, worauf es hinauslaufen würde, vor allem weil ja die Fortsetzung schon für das folgende Jahr angekündigt war. Dem Moment im Kino nahm dies aber nur sehr wenig von seiner Emotionalität.

Ant-Man and the Wasp

Ant-Man ist meiner Meinung nach eine schwer einzuordnende Reihe in Marvels Cinematic Universe. Irgendwie ähneln die Filme für mich einem Cousin, der zwar zu Familienfeiern eingeladen wird, auf den aber nicht so wirklich jemand Lust hat. Vielleicht hängt dies auch mit der Entstehungsgeschichte zusammen. Ursprünglich war Ant-Man das Baby von Regisseur Edgar Wright, der nach mehreren Jahren Arbeit an dem Projekt sich mit Marvel aber nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnte. Ein neues Team übernahm, trotzdem fühlte sich Ant-Man danach an, als wäre der Film vor allem deshalb in die Kinos gekommen, weil man den ganzen bisher betriebenen Aufwand irgendwie rechtfertigen musste.

Der erste Film war dann die Quintessenz dessen, was ich in Teil 1 dieser Kritik als SMU (Standard Marvel Unterhaltung) definiert habe. Ein kurzweiliger Film, den man allerdings auch schnell wieder vergessen hat. Ant-Man and the Wasp bleibt dieser Linie komplett treu. Der Film macht durchaus Spaß und dürfte allen gefallen, die auch den ersten Teil mochten. Wirklich herausragen kann er jedoch nicht. Auch die Tatsache, dass der Kinostart nach Avengers: Infinity War erfolgte, die Handlung aber quasi davor spielte, erscheint mir bis heute keine glückliche Entscheidung.

Zudem muss man noch einmal kritisieren, wie extrem Marvel gute Darsteller in eindimensionalen Schurkenrollen verschwendet. In Ant-Man and the Wasp erwischt es Walton Goggins, der sich nun zu Schauspielern wie Mads Mikkelsen, Michael B. Jordan, Jeff Bridges Christopher Eccleston, Corey Stoll oder Lee Pace gesellt. Hier bleibt wirklich zu hoffen, dass in Phase 4 Besserung einkehrt.

Captain Marvel

Ganze 21 Filme hat das Marvel Cinematic Universe benötigt, um eine weibliche Heldin zur Titelfigur zu machen. Zudem fällt diese Rolle nicht Scarlett Johanssons Black Widow, sondern Brie Larsons Captain Marvel zu. Das Endergebnis ist für mich einer der besseren SMU-Filme. Dies beginnt bereits beim Setting, das mit den 90er-Jahren eine angenehme Abwechslung zum 80er-Hype darstellt, der seit einigen Jahren so allgegenwärtig ist. Zudem funktioniert das Team aus Samuel L. Jackson und Brie Larson für mich extrem gut und brachte einigen Spaß auf die Leinwand.

Ein weiterer positiver Aspekt war die Handlung, die tatsächlich ein paar Überraschungen bot, welche zumindest ich nicht habe kommen sehen. Auch die Tatsache, dass Ben Mendelsohn einmal nicht als langweiliger Bösewicht verheizt wurde, wie so oft in den vergangenen Jahren (Rogue One: A Star Wars Story, Ready Player One, Robin Hood) ist sehr erfrischend. Klar reißt Captain Marvel am Ende keine Bäume aus und wird auch innerhalb des MCU nie zu den Top 5 der besten Filme gehören, Spaß macht er trotzdem.

Mein größter Kritikpunkt ist tatsächlich die Abspannszene, in der Carol in der Gegenwart auf die Avengers trifft. Ich hatte darauf gehofft, dass diese Szene nur einen Appetithappen darstellt. Leider stellte sich dann heraus, dass dies tatsächlich alles war, was der Zuschauer vom ersten Aufeinandertreffen zu sehen bekommt. Hier hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, wobei dies genau genommen eher ein Kritikpunkt an Avengers: Endgame ist.

Avengers: Endgame

Ein ganzes Jahr mussten die Fans sich gedulden, bis der Cliffhanger aus Infinity War endlich aufgelöst wurde. In dieser Zeit betrieb Marvel eine sehr extreme Geheimhaltungspolitik, die teilweise aber auch etwas albern war. Allein das Geheimnis um den offiziellen Filmtitel war spätestens nach der Enthüllung kaum die Aufregung wert. Auf der anderen Seite muss man aber auch festhalten, dass der Film wirklich einige Überraschungen bot, was eben daran lag, dass Marvel zum Glück nicht die Filmhighlights unbedingt in Trailern und Clips spoilern musste.

Endgame begann zunächst einmal etwas zäh für meinen Geschmack, fand sich dann aber und erwies sich als der perfekte Abschluss für die Infinity Saga. Die Idee der Zeitreisen und die Umsetzung sind einfach super gelungen, auch wenn man natürlich die Logik wieder einmal nicht zu genau hinterfragen darf. Abstriche muss der Film allerdings bei Thanos hinnehmen. Endgame fokussiert sich so stark auf die Helden, das für den Gegenspieler kaum wirklich Zeit bleibt. So entwickelt sich Thanos dann leider doch wieder nur zu einer eindimensionalen Bedrohung, die am Ende einfach nur alles Leben auslöschen möchte. Gerade nach der Darstellung in Infinity War ist dies besonders schade.

Die finale Schlacht kann aber auch ein schwacher Thanos nicht negativ beeinflussen. Selbst als jemand, der mittlerweile kaum noch von CGI-Massenschlachten vom Hocker gerissen wird, ist der Endkampf eine der besten Kampfszenen der letzten Jahre, wobei das Highlight natürlich der Portalmoment ist. Für mich ist dies quasi das Marvel-Äquivalent zur Ankunft der Rohirrim vor Minas Tirith. Einfach pure Gänsehaut, die am Ende auch dafür gesorgt hat, dass Endgame in meinem Ranking einen Ticken besser ist als Infinity War.

Spider-Man: Far From Home

Nach dem ganzen Hickhack zwischen Disney und Sony in den vergangenen Wochen kann man fast vergessen, dass Phase 3 des MCU im Juli ja mit dem sehr erfolgreichen Spider-Man: Far from Home geendet ist. Gute Kritiken, eine starkes Einspielergebnis und viele positive Stimmen machten das zweite Soloabenteuer von Spider-Man zu einem Erfolg. Im Gegensatz zu vielen Fans vertrete ich hier aber anscheinend eine eher unpopuläre Meinung. Für mich stellt Far from Home leider einen Rückschritt für Spider-Man da.

Das soll nicht heißen, dass der Film nicht unterhalten kann. Die Darsteller und der Humor sorgen für einen kurzweiligen Trip, bei dem ich aber nie das Gefühl loswerden konnte, dass hier viel mehr drin gewesen wäre. Dies beginnt bereits mit dem Setting. Die Europareise und auch die Art, wie sie aufgebaut ist, fühlt sich extrem gewollt und wie ein Gimmick an. Auch die Actionszenen an sich erzeugen ein ähnliches Gefühl und scheinen nur dazu da zu sein, um CGI-Gekloppe vor eindrucksvollen Kulissen zu zeigen. Dazu kommt der Mysterio-Twist, den jeder Zuschauer, der irgendwie schon einmal von der Comicfigur gehört hat, meilenweit kommen sieht. Vor allem weil Captain Marvel in diesem Jahr bereits gezeigt hat, wie es deutlich besser geht, ist dies enttäuschend.

Mein Hauptproblem ist aber die Entwicklung von Peter Parker, die in dem Film auf der Stelle tritt. Far from Home stellt die zentrale Frage, wer die Nachfolge von Tony Stark antritt und ob Peter Parker dafür bereit ist. Am Ende des Films gibt es dazu aber keine wirkliche Antwort. Klar, Peter stoppt Mysterio, kehrt dann aber nach New York zurück und schwingt weiter als Spider-Man durch die Stadt. Das hat er aber auch schon am Anfang des Films gemacht. Einziger Unterschied ist, dass er nun eine Freundin hat. Auf die Frage, ob Peter in die Fußstapfen von Tony tritt, gibt es eigentlich nur die Antwort "Schauen wir mal", und das ist mir nach 130 Minuten etwas wenig. Allerdings weiß zumindest die Abspannszene noch einmal zu überraschen und macht Lust auf mehr. Hoffentlich orientiert sich Teil 3 dann wieder etwas stärker am ersten Film.

Damit wären wir am Ende unserer Betrachtung von Phase 3 des MCU angekommen, sodass nun eigentlich nur noch das Ranking offen ist. Natürlich ist dies nur eine persönliche Meinung, schreibt gern eure eigene Rangliste in die Kommentare.

  1. Captain America: Civil War
  2. Avengers: Endgame
  3. Avengers: Infinity War
  4. Guardians of the Galaxy Vol. 2
  5. Spider-Man: Homecoming
  6. Captain Marvel
  7. Ant-Man and the Wasp
  8. Spider-Man: Far From Home
  9. Thor: Tag der Entscheidung
  10. Doctor Strange
  11. Black Panther

Einspielergebnis: Es an der Spitze - Der König der Löwen übertrumpft Avengers

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Stephen Kings Es Kapitel 2

In den deutschen Kinocharts gab es auch in dieser Woche kein Vorbeikommen an Es: Kapitel 2. Nachdem der zweite Teil der Stephen-King-Verfilmung in seiner Startwoche ohne Problem auf Platz 1 in den deutschen Kinocharts sprang, steht er auch in Woche 2 an der Spitze. Rund 340.000 verkaufte Karten bedeuten ein Einspielergebnis von 3,5 Millionen Euro. In Deutschland kommt Es: Kapitel 2 damit nun nach zwei Wochen auf 1,1 Millionen Zuschauer. Weltweit beträgt das Einspielergebnis 323 Millionen Dollar. Gemeinsam haben Teil 1 und 2 damit nun die Markte von einer Milliarde Dollar geknackt.

Auch auf Platz 2 der Kinocharts ändert sich im Vergleich zur Vorwoche nichts. Erneut holt sich Once Upon a Time... in Hollywood den Silberrang. Mit noch einmal 90.000 Besuchern übersprang der Film zudem hierzulande die Marke von 1,5 Millionen Besuchern. Weltweit steht die neunte Regiearbeit von Quentin Tarantino bei 329 Millionen Dollar.

Der dritte Platz ging am vergangenen Wochenende an Dauerbrenner Der König der Löwen. Rund 80.000 Zuschauer wollten die Neuverfilmung sehen, was ein Einspielergebnis von 690.000 Euro bedeutet. Damit ist Der König der Löwen hierzulande auch gleichzeitig der meistgesehene Film des Jahres. Mit 5,14 Millionen verkauften Karten konnte man Avengers: Endgame vom Thron stoßen, der als bisheriger Erstplatzierter bei 5,12 Millionen Besuchern steht. Weltweit gesehen bleibt das vierte Avengers-Abenteuer aber das Maß aller Dinge. Mit 2,796 Milliarden Dollar steht die Marvel-Produktion deutlich vor der hauseigenen Konkurrenz von Disney, die auf 1,616 Milliarden Dollar kommt.

Komplettiert werden die Top 5 in Deutschland durch den Neuzugang Gut gegen Nordwind und Good Boys. Die deutsche Produktion Gut gegen Nordwind startetet mit 40.000 Zuschauern in den Previews, zu denen am Wochenende weitere 65.000 verkaufte Karten hinzukamen. Good Boys konnte dagegen rund 60.000 Zuschauer und 500.000 Euro für sich verbuchen. Die Komödie kratzt damit nun an der Marke von 500.000 Besuchern.

Avengers, Aladdin, Captain Marvel & Co: Disney stellt neuen Jahreseinspielrekord bereits im Juli auf

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Avengers: Infinity War

Schon in den vergangenen Jahren konnte kein Filmstudio an den Kinokassen so viel Geld umsetzen wie Disney. So stellte der Konzern mit 7,61 Milliarden Dollar 2016 auch einen neuen Einspieljahresrekord auf. In diesem Jahr hat Disney allerdings ein ganz neues Level an Dominanz erreicht. Der bisherige Rekord von 2016 wurde am vergangenen Wochenende bereits gebrochen und dies wohlgemerkt im Juli.

Mit 7,67 Milliarden Dollar hat Disney aktuell so viel Geld an den Kinokassen eingenommen wie noch nie ein Filmstudio zuvor. Knapp 5 Milliarden Dollar stammen dabei von den Märkten außerhalb der USA, was ebenfalls einen neuen Rekord darstellt. Größte Einnahmequelle ist natürlich Avengers: Endgame, der mit 2,793 Milliarden Dollar der einspielstärkste Film aller Zeiten ist. Aber auch Captain Marvel (1,128 Milliarden Dollar), Aladdin (1,010 Milliarden Dollar), Der König der Löwen (968 Millionen Dollar) und Toy Story 4 (919 Millionen Dollar) trugen zum Erfolg bei.

Nach aktuellem Stand ist gar nicht mal unwahrscheinlich, dass der Konzern am Ende des Jahres sogar die Marke von 10 Milliarden Dollar knackt. Mit Die Eiskönigin 2, Maleficent: Mächte der Finsternis und Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers warten noch drei namhafte Starts, von denen zwei ebenfalls die Milliarde anpeilen dürften. Am Ende des Jahres könnte Disney im besten Falle sogar ganze sieben Milliarden-Filme vorweisen, da Der König der Löwen und Toy Story 4 die Marke ebenfalls anpeilen.

Einspielergebnis - Avengers: Endgame stößt Avatar vom Thron

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Avengers 4 Endgame

Marvel-Chef Kevin Feige hatte es auf dem Panel der San-Diego Comic-Con bereits angedeutet und nun ist es offiziell, Avengers: Endgame ist der finanziell einspielstärkste Film aller Zeiten. In seiner 13. Woche nach dem Kinostart ist es dem Superhelden-Film gelungen, den bisherigen Rekordwert zu von James Camerons Erfolgsfilm Avatar zu überbieten und einen neuen Rekordwert aufzustellen.

Das aktuelle Einspielergebnis von Avengers: Endgame beträgt 2,790.2 Milliarden Dollar und damit aktuell knapp 500.000 Dollar mehr als Avatars 2,789.7 Milliarden Dollar. Es dürfte der letzte große Rekord sein, den sich Avengers: Endgame sichert, bevor der Film sich aus den Kinos verabschiedet. Unter anderem gelang der Comicverfilmung der beste Starttag, das erfolgreichste Startwochenende sowie eine ganze Reihe von weiteren Rekorden wie der beste Freitag, Samstag und Sonntag.

Als Nächstes kann Avengers: Endgame auf dem Heimkinomarkt für Aufsehen sorgen. In Deutschland erscheint die Comicverfilmung in digitaler Version am 23. August. Die Blu-ray- und die DVD-Veröffentlichung lassen ein paar Wochen länger auf sich warten. Diese kommen in Deutschland ab dem 5. September in den Handel.

Einspielergebnis: Toy Story 4 weiter an der Spitze der Kinocharts

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Toy Story 4

Toy Story 4 läuft auch in seiner zweiten Woche in den internationalen Kinocharts weiter gut und konnte sich an der Spitzenposition behaupten. In den USA spielte das Animationsabenteuer am zweiten Wochenende 57,9 Millionen Dollar ein und hat nun mit insgesamt 236,9 Millionen Dollar beinah das US-Einspielergebnis von Toy Story 2 erreicht. Weltweit kommt der Film auf 495 Millionen Dollar, wobei noch immer einige Kinostarts ausstehen. Auch in Deutschland läuft Toy Story 4 erst im August an.

Platz 2 in den US-Charts sicherte sich Annabelle 3. Mit rund 31 Millionen Dollar blieb der dritte Teil der Reihe knapp hinter den beiden Vorgängern, die zum Start 37 und 35 Millionen Dollar einspielen konnten. Weltweit kamen noch einmal 45 Millionen Dollar hinzu, sodass sich ein Einspielergebnis von 76 Millionen Dollar ergibt. Vervollständigt werden die Top 5 in den USA von Yesterday (17 Millionen Dollar), Aladdin (9,3 Millionen Dollar) und Pets 2 (7 Millionen Dollar).

Spider-Man: Far From Home sorgt aktuell ebenfalls schon für erste positive Schlagzeilen in Hinblick auf das Einspielergebnis. Am Wochenende lief die Comicverfilmung bereits in China und Japan an und konnte schon 111 Millionen Dollar einspielen. In vielen Ländern wie Deutschland und den USA startet das zweite Soloabenteuer von Spider-Man im MCU in dieser Woche.

Als nur bedingt erfolgreich kann man dagegen den Versuch von Disney ansehen, Avengers: Endgame mit der Hilfe einer Bonusszene auf Platz 1 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten zu schieben. So wurden am Wochenende zwar noch einmal 7,5 Millionen Dollar weltweit eingespielt, bei 2,761 Milliarden Dollar fehlen aber immer noch rund 27 Millionen Dollar für den Rekordwert.

Avengers: Endgame – Erweiterte Fassung ab Donnerstag in den deutschen Kinos

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Avengers 4 Endgame

Marvel Studios und Disney bringen Avengers: Endgame auch in Deutschland noch einmal in einer erweiterten Fassung in die Kinos. Die Version läuft ab dem morgigen Donnerstag (27. Juni) in 150 deutschen Lichtspielhäusern.

Wie Comingsoon berichtet, gehört zu der erweiterten Fassung in der amerikanischen Version nicht nur ein Poster für die Fans, sondern auch eine Videoeinfürung durch Regisseur Anthony Russo, eine bisher nicht gezeigte Szene und eine Sneak Peek für den anstehenden Spider-Man: Far From Home. Die Videoinhalte dürfte auch in Deutschland identisch sein, ob es auch das Poster gibt, ist nicht bekannt.

Hintergrund für die erneute Aufführung ist der Versuch, Avengers: Endgame zum einspielstärksten Film aller Zeiten zu machen. Aktuell steht die Comicverfilmung bei einem Einspielergebnis von 2,751 Milliarden Dollar. Für den Rekordwert von Avatar fehlen dem Film noch rund 37 Millionen Dollar.

In Avengers: Endgame können sich die Fans unter anderem auf ein Wiedersehen mit Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Josh Brolin, Scarlett Johansson, Don Cheadle, Letitia Wright, Gwyneth Paltrow, Jeremy Renner, Jon Favreau, Paul Rudd, Brie Larson und Benedict Wong freuen. Als Regisseur waren, wie schon beim Vorgänger, Anthony und Joe Russo aktiv. Das Drehbuch stammt von Christopher Markus und Stephen McFeely. Auch diese lieferten schon bei Avengers: Infinity War die Vorlage.

Avengers: Endgame - Disney möchte den Blockbuster noch einmal aufführen

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Avengers 4 Endgame

Wem die drei Stunden Avengers noch nicht gereicht haben, darf sich eventuell bald auf eine Überraschung freuen. Denn Disney und Marvel-Übervater Kevin Feige möchten Avengers: Endgame noch einmal in diesem Jahr in die Kinos bringen und dabei gleich noch nicht gezeigte Szenen und ein paar andere Überraschungen am Ende hinzufügen. Ob das auch für deutsche Kinos gilt oder ob sich die deutschen Zuschauer bis zu einer entsprechenden Heimkino-Veröffentlichung gedulden müssen, ist bisher nicht bekannt. 

Kevin Feige verriet bereits, dass es sich zwar nicht um einen Extended Cut im eigentlichen Sinnen handeln soll, aber ein paar neue Dinge am Ende des Films hinzugefügt werden. 

Avengers: Endgame hat weltweit bisher knapp 2,74 Milliarden Dollar eingespielt und benötigt damit noch rund 44 Millionen Dollar, um Avatar als einspielstärksten Film aller Zeiten abzulösen. Bei dem Marvel-Abenteuer handelt es sich um eine direkte Fortsetzung des ebenfalls äußerst erfolgreichen Avengers: Infinity War. In beiden Filmen müssen die Titelhelden Iron Man, Captain America, Thor, Hulk/Bruce Banner, Black Widow, Ant-Man und zahlreiche weitere  sich selbst, die Menschheit und sogar das gesamte Universum gegen den übermächtigen Thanos verteidigen.

AVENGERS: ENDGAME – Neuer Trailer (deutsch/german) | Marvel HD

Marvel Cinematic Universe: Anthony Mackie äußert sich zur Zukunft von Captain America

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Falcon & Winter Soldier

Während der Celebrity Fan Fest Convention in San Antonio hat Anthony Mackie sich zu seiner Zukunft im Marvel Cinematic Universe geäußert. Jeder, der Avengers: Endgame bereits gesehen hat, weiß, dass so ein Gespräch nicht ohne Spoiler auskommen kann.

Am Ende des vierten Avengers-Film reicht der gealterte Steve Rogers (Chris Evans) seinen Schild an seinen Freund Sam Wilson aka Falcon (Anthony Mackie) weiter. In einem Interview (Video ab Minute 4:04) darauf angesprochen, wie sich die Rolle von Captain America nun verändert wird, antwortet Mackie:

"Chris [Evans] ist ein fantastisches Cap und ich habe das Gefühl, dass er mit dieser Figur in der Lage war etwas zu tun, was nur sehr wenige Leute in irgendeinem Cinematic Universe oder einer Filmreihe tun konnten, weil er für so viele Filme Cap gespielt hat. Das zu übernehmen, ein Teil des Vermächtnisses zu sein, ist eine riesige Herausforderung. Viele Leute werden erwarten, dass ich Chris Evans im selben Anzug bin, nur halt ein schwarzer Typ. Aber das wird definitiv nicht passieren."

In den Comics hat die Identität Captain Americas bereits mehrfach gewechselt. So trugen dort unter anderen kurzfristig Sam Wilson (Falcon ), Clint Barton (Hawkeye) und Bucky Barnes (Wintersoldier) das Kostüm mit dem Sternenbanner.

Im MCU ist die Nachfolge nun entschieden. Offen ist nur, wann der neuen Captain seinen ersten Auftritt bekommt. Naheliegend wäre die geplante Mini-Serie Falcon & Winter Soldier, welche an die Geschehnisse von Avengers: Endgame anschließen soll und Sam Wilson und Bucky Barnes (Sebastian Stan) in den Mittelpunkt stellt. Doch zu genauen Details der Handlung hüllt sich Marvel bisher in Schweigen.

Anthony Mackie wird zunächst in der 2. Staffel der Serie Altered Carbon zu sehen sein, wo er die Hauptrolle des Takeshi Kovacs von Joel Kinnaman übernimmt.

Anthony Mackie, Benedict Wong & Lee Pace en la Celebrity Fan Fest (16/06/19)

Einspielergebnis: Men in Black startet enttäuschend

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Men in Black: International

Auch Men in Black: International reiht sich ein in die Reihe der enttäuschenden Kinoneustarts der vergangenen Wochen. Besonders in den USA läuft der Blockbuster-Sommer bisher alles andere als rund für viele Filmstudios. So blieben zuletzt beispielsweise auch X-Men: Dark Phoenix, Pets 2 und Godzilla: King of Monsters unter den Erwartungen.

Im Falle von Men in Black: International reichte es zwar für Platz 1 in den US-Kinocharts. Die 28,5 Millionen Dollar dürften bei den Verantwortlichen von Sony aber kaum für Jubelstürme gesorgt haben. International lief es etwas besser, was vor allem dem chinesischen Publikum zu verdanken ist. So kommt die Fortsetzung am ersten Wochenende insgesamt auf ein Einspielergebnis von 102 Millionen Dollar, 26,3 Millionen Dollar kamen aus China. Mit diesen Zahlen erscheint es unwahrscheinlich, dass das Spin-off an die Erfolge der Originalreihe anknüpfen wird. Men in Black spielte insgesamt 589 Millionen Dollar ein, die Fortsetzungen kamen auf 441 Millionen Dollar und 624 Millionen Dollar.

Platz 2 sicherte sich in den US-Charts die Fortsetzung von Pets. In Woche 2 spielte die Animationsfortsetzung in den USA 23,8 Millionen Dollar ein, sodass der Film nun auf ein US-Einspielergebnis von 92 Millionen Dollar kommt. Weltweit steht Pets 2 bei 154 Millionen Dollar, was vor allem im Vergleich zu den insgesamt 875 Millionen Dollar des Vorgängers für Universal ebenfalls etwas enttäuschend sein dürfte.

Dem Trend der schwächelnden Blockbustern widersetzt sich dagegen Disney. Aladdin sicherte sich in seiner vierten Woche einen soliden 4. Platz in den USA. Die Neuverfilmung des Märchenklassikers spielte noch einmal 16,7 Millionen Dollar ein. Weltweit sind mittlerweile schon 724 Millionen Dollar zusammengekommen. Damit befinden sich mit Avengers: Endgame (2,742 Milliarden Dollar) und Captain Marvel (1,127 Milliarden Dollar) drei Filme des Studios an der Spitze der Jahrescharts.

Für X-Men: Dark Phoenix läuft es dagegen weiterhin nur bedingt rund. Besonders in den USA tut sich der Film schwer. Das Einspielergebnis in der zweiten Woche betrug nur 9 Millionen Dollar, was Platz 4 bedeutet. Insgesamt steht die Comicverfilmung nun bei 204 Millionen Dollar und damit noch deutlich hinter den 543 Millionen Dollar des Vorgängers X-Men: Apocalypse. Aktuell ist Dark Phoenix der einspielschwächste Film der X-Men-Reihe und muss sich noch ziemlich strecken, um diesen Titel am Ende nicht zu behalten. So kam X-Men im Jahr 2000 auf 296 Millionen Dollar, wobei hier die Inflation in den vergangenen 19 Jahren nicht eingerechnet ist.

Besser, wenn auch immer noch nicht wirklich sensationell, läuft es für Godzilla 2: King of Monsters. In der dritten Woche kam der Film in den USA auf 8,3 Millionen Dollar. Insgesamt beträgt das Einspielergebnis 339 Millionen Dollar. Dem steht ein Budget von geschätzten 170 bis 200 Millionen Dollar gegenüber. Im Monsterverse ist Godzilla 2 bisher der schwächste Film. Angeführt wird die Reihe von Kong: Skull Island mit 566 Millionen Dollar, dahinter folgt Godzilla mit 529 Millionen Dollar.

Zum Schluss noch ein Blick auf Avengers: Endgame und den Versuch von Marvel Studios, Avatar vom Thron des einspielstärksten Films aller Zeiten zu stoßen. Das vierte Avengers-Abenteuer steht nach acht Wochen bei einem Einspielergebnis von 2,742 Milliarden Dollar. Damit fehlen noch rund 46 Millionen Dollar für Platz 1 in den Allzeit-Charts.

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