Star Wars: Han Solo

ILM veröffentlicht VFX Reels zu Avengers, Black Panther und Jurassic World

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Avengers: Infinity War

Avengers Infinity War, Black Panther und Jurassic World: Das gefallene Königreich gehören zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres. Anteil an der Entstehung der Filme hatte auch das Special-Effects-Unternehmen Industrial Light and Magic (besser bekannt als ILM). Dieses veröffentlichte nun vier Videos, in denen man einen Einblick in die Entstehung der Effekte gab. Ebenfalls beteiligt war ILM an den Filmen Ready Player One und Solo: A Star Wars Story. Auch hierfür wurden Videos veröffentlicht.

ILM wurde 1975 von George Lucas gegründet und ist eine Sparte von Lucasfilm. Entsprechend konnte sich das Unternehmen zu Beginn vor allem durch die Star-Wars-Filme einen Namen machen. Mit dem Verkauf von Lucasfilm im Jahr 2012 ging auch ILM in den Besitz von Disney über. Aktuell ist das Unternehmen mit den arbeiten an Avengers: Endgame beschäftigt, der im April 2019 in die Kinos kommt.

Der Vorgänger Avengers: Infinity War konnte in diesem Jahr 2,047 Milliarden Dollar einspielen und ist damit der finanziell einspielstärkste Film. Black Panther und Jurassic World: Das gefallene Königreich gelangen immerhin der Sprung über die Marke von einer Milliarde Dollar. Mit 1,3 Milliarden Dollar steht die Fortsetzung zu Jurassic World auf Platz 3 der Kino-Jahrescharts, knapp hinter Black Panther mit 1,34 Milliarden Dollar.

Behind the Magic: The Visual Effects of Avengers: Infinity War

Behind the Magic: Jurassic World: Fallen Kingdom - Environments

Behind the Magic: Jurassic World: Fallen Kingdom - Dinosaurs

Behind the Magic - The Visual Effects of Black Panther

Behind the Magic: The Visual Effects of Ready Player One

Behind the Magic - Solo: A Star Wars Story - Corellia Chase

Behind the Magic - Solo: A Star Wars Story - Kessel Run

Die letzten Jedi und Solo – A Star Wars Story: Neue Star-Wars-Hörspiele

Das Universal-Hörspiellabel Folgenreich hat erst kürzlich die beiden Kinofilme Star Wars: Das Erwachen der Macht und Rogue One: A Star Wars Story als Hörspiele herausgebracht. Nun folgen mit Star Wars: Die letzten Jedi und Solo – A Star Wars Story zwei neue Adaptionen. Damit sind nun alle aktuellen Star-Wars-Filme als Hörspiele erhältlich.

Die Umsetzung der Star-Wars-Hörspiele entstand in Zusammenarbeit von Lucasfilm Ltd. und Walt Disney Records. So sind in Star Wars: Die letzten Jedi und Solo – A Star Wars Story wieder die deutschen Synchronstimmen der US-Schauspieler, die Originalfilmmusik und Soundeffekte zu hören.

Anders als in den Filmen führt Joachim Kerzel (Synchronstimme von Dustin Hoffman und Jack Nicholson sowie Erzähler bei den John-Sinclair-Hörspielen der Edition 2000) als Erzähler durch die Geschichten. Kerzel übernahm diese Rolle schon bei den Hörspielen zu Star Wars Episode I bis VII sowie bei der Rogue-One-Adaption.

Folgenreich adaptierte außerdem bereits die Star-Wars-Bücher Labyrinth des Bösen und Dark Lord: Der Aufstieg des Darth Vader von James Luceno, die mittlerweile nicht mehr zum Kanon gehören. Auch dort griff man auf die bekannten Synchronstimmen, Soundeffekte und Musik der Filme sowie Kerzels Dienste als Erzähler zurück.

Gewinnspiel zu Solo: A Star Wars Story - Gewinnt 2x 1 Fanpaket

Bei einer Reihe waghalsiger Abenteuer in der düsteren und gefährlichen kriminellen Unterwelt lernt Han Solo (Alden Ehrenreich) seinen späteren Co-Piloten Chewbacca (Joonas Suotamo) kennen und trifft auf den berüchtigten Glücksspieler Lando Calrissian (Donald Glover). Solo: A Star Wars Story markiert den Beginn der außergewöhnlichen Freundschaft des wohl ungewöhnlichsten Helden-Duos der Star Wars Saga!

Schon vor dem Heimkinostart hat Lucasfilm einige Ausschnitte veröffentlicht, die Appetit auf DVD und Blu-Ray machen sollten. So gab es unter anderem ein überraschendes Cameo zu sehen sowie eine bis dato unveröffentlichte Schneeballschlacht. Und wer das mit Appetit wörtlich nehmen möchte, kann sich sogar Chewbacca-Cupcakes backen. Eine Anleitung dazu gibt es bei Frau von Dant.

Blu-Ray-CoverDVD-CoverPosterMagneteArmbänder

Zum Home-Entertainment-Start am 27. September verlosen wir  2x 1 Fanpaket bestehend aus entweder DVD oder Blu-Ray nebst Poster, Magneten und Armband.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr lediglich die Frage beantworten und eure richtige (!) Lösung mit dem Betreff "Ich vs. Lando" an gewinnspiel(at)robots-and-dragons.de schicken.

Was ist Hans Antwort auf das Liebesgeständnis von Leia?

a) Ich dich nicht.
b) Ich weiß.
c) Dito!

Einsendeschluss ist Donnerstag, der 27. September, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden danach per Email benachrichtigt und um ihre Anschrift gebeten.

Teilnahmebedingungen:
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter und Angehörige von Robots & Dragons sowie der am Gewinnspiel beteiligten Unternehmen/Kooperationspartner. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Einsendungen mit unvollständigen Angaben können nicht berücksichtigt werden. Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösung per Zufall ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Mehrfacheinsendungen führen zum Ausschluss am Gewinnspiel. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle eingesandten persönlichen Daten werden nur für die Ermittlung der Gewinner und die Abwicklung des Gewinnspiels gespeichert und anschließend sofort gelöscht. Eine Weitergabe der Daten erfolgt nur soweit im Rahmen des Gewinnspiels erforderlich. Für Fragen zur Verlosung wendet Euch bitte an gewinnspiel(at)robots-and-dragons.de

Solo: A Star Wars Story: Geschnittene Szene mit Schneeballschlacht veröffentlicht

Kurz vor der DVD-Veröffentlichung von Solo: A Star Wars Story hat Disney eine Szene veröffentlicht, die eine kleine Schneeballschlacht zwischen Han Solo und Chewbacca zeigt. Die knapp 51 Sekunden lange Szene hatte es in der Kinoversion nicht in den Film geschafft.

In der Szene wandern Han und Chewbacca zusamen mit Beckett (Woody Harrelson) auf dem Schneeplaneten Vandor-1 umher, wo sie im Auftrag des Bösewichts Dryden Vos (Paul Bettany) unterwegs sind. Die beiden Jungspunde Chewbacca und Han necken sich kurz, während Beckett zum Weitergehen mahnt. Schließlich bekommt Chewie einen letzten Schneeball ab.

Bereits auf der Pressetour zum Filmstart im Mai hat Han Solo-Darsteller Alden Ehrenreich die Szene erwähnt. Sie entstand eher spontan, als er zusammen mit der Filmcrew auf das richtige Licht für eine andere Szene wartete:

"Woody [Harrelson] war, wie Woody eben immer ist und er fing beim Warten irgendwann an, mit Schneebällen zu werfen - und so sind wir in die kleine Schlacht geraten."

Die Szene fiel dem Schnitt zum Opfer, weist jedoch möglicherweise auf eine andere Tonalität des Films hin. Zum damaligen Zeitpunkt der Dreharbeiten waren noch die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller am Projekt beteiligt, die später durch Ron Howard ersetzt wurden.

In den Hauptrollen des Films sind Alden Ehrenreich als Han Solo, Joonas Suotamo als Chewbacca, Donald Glover als Lando Calrissian, Woody Harrelson als Han Solos Mentor Tobias Beckett und Emilia Clarke als Qi'Ra zu sehen. Ebensfalls mit dabei sind Thandie Newton und Phoebe Waller-Bridge.

In Deutschland erscheint Solo: A Star Wars Story am 21. September digital und am 27. September auf Blu-ray und DVD.

SOLO: A Star Wars Story | Bonus Clip: Snowball Fight

Solo: A Star Wars Story: Überraschender Cameo und weitere Szene veröffentlicht

Im Vorfeld des Heimkino-Stars von Solo: A Star Wars Story hat Lucasfilm zwei Ausschnitte aus dem Film veröffentlicht. Zum einen handelt es sich dabei um einen Teil des Zugüberfalls, der relativ am Anfang zu sehen ist. Darüber hinaus gibt es online nun auch den überraschenden Cameo-Auftritt von Darth Maul am Ende des Films zu sehen.

Darsteller Ray Park nahm in Solo: A Star Wars Story seine Rolle aus Episode I wieder auf. Die Stimme stammte in der englischen Originalfassung allerdings von Sam Witwer, der die Figur in den Animationsserien The Clone Wars und Star Wars Rebels spricht.

Solo: A Star Wars Story kam im Mai nach einer schwierigen Produktionsphase im Mai in die Kinos. Allerdings lief es deutlich schlechter als bei den bisherigen Star-Wars-Filmen der neuen Ära. Bei einem Budget von geschätzten 275 Millionen Dollar konnte das Spin-off nur 392 Millionen Dollar einspielen. Die drei bisherigen Filme, die nach dem Verkauf von Lucasfilm an Disney entstanden waren, kamen dagegen jeweils auf über 1 Milliarde Dollar, im Falle von Star Wars: Das Erwachen der Macht sogar auf 2,06 Milliarden Dollar..

In den Hauptrollen des Films sind Alden Ehrenreich als Han Solo, Joonas Suotamo als Chewbacca, Donald Glover als Lando Calrissian, Woody Harrelson als Han Solos Mentor Tobias Beckett und Emilia Clarke als Qi'Ra zu sehen. Ebensfalls mit dabei sind Thandie Newton und Phoebe Waller-Bridge.

In Deutschland erscheint der Film am 21. September digital und am 27. September auf Blu-ray und DVD.

Solo: A Star Wars Story - Exclusive Darth Maul Clip

Solo: A Star Wars Story | The Train Heist

Star Wars: Lucasfilm legt Spin-offs vorerst auf Eis

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Star Wars Logo

Das schwache Abschneiden von Solo: A Star Wars Story hat sich wohl doch etwas stärker auf die Zukunft weiterer Spin-offs aus dem Star-Wars-Universum ausgewirkt. Wie der Collider berichtet, hat man bei Lucasfilm alle weiteren Spin-off-Pläne erst einmal auf Eis gelegt. Stattdessen will man sich auf Episode IX und die folgende Trilogie fokussieren.

Zu den in Entwicklung befindlichen Spin-offs soll auch ein Film über Obi Wan Kenobi gehört haben. Alle, die an diesem Projekt gearbeitet haben, sollen aber mittlerweile mit anderen Dingen beschäftigt sein. Auch ein Film über Boba Fett, den Logan-Regisseur James Mangold inszenieren sollte, ist wieder im Regal verschwunden. Die Arbeiten an dem Projekt hatten vor dem Start von Solo: A Star Wars Story begonnen und sind wohl aufgrund des Misserfolges eingestellt worden.

Die Zukunft von Star Wars sieht man bei Lucasfilm nun zunächst einmal in der Hauptgeschichte. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht natürlich Episode IX, der demnächst vor die Kameras gehen soll und im Dezember 2019 in die Kinos kommt. Zudem plant man wohl schon die Nachfolge-Trilogie. Darüber hinaus arbeitet Regisseur Rian Johnson weiterhin an seiner eigenen Trilogie und auch die Filme der Game-of-Thrones-Macher David Benioff und D.B. Weiss befinden sich weiter in Entwicklung.

Solo: A Star Wars Story ist der mit Abstand schwächste Film in Hinblick auf das weltweite Einspielergebnis. Bisher konnte das Spin-off lediglich 343 Millionen Dollar einspielen. Dem stehen Zahlen wie 1,05 Milliarden Dollar (Rogue One), 1,3 Milliarden Dollar (Die letzten Jedi) und 2,06 Milliarden Dollar (Das Erwachen der Macht) gegenüber.

Einspielergebnis - Rekordstart für Die Unglaublichen 2, maue Besucherzahlen in Deutschland

Die Unglaublichen 2 ist erfolgreich in den USA und einigen weiteren Ländern angelaufen. Die Fortsetzung von Pixar konnte an ihrem Startwochenende in den Vereinigten Staaten rund 180 Millionen Dollar einspielen. Damit stellt der Film einen neuen Rekord für den besten Kinostart eines Animationsfilms auf. Der bisherige Rekordhalter Findet Dorie stammte ebenalls aus dem Hause Pixar und kam vor zwei Jahren auf 135 Millionen Dollar.

Außerhalb der USA nahm Die Unglaublichen 2 noch einmal weitere 51,1 Millionen Dollar ein und steht damit nun bei einem Gesamteinspielergebnis von 231,5 Millionen Dollar. Dabei lief der Film aber erst in rund 26 Prozent seines Gesamtmarktes an. Auch in Deutschland müssen sich die Pixar-Fans noch etwas in Geduld üben. Hierzulande kommt Die Unglaublichen 2 erst 27. September in die Kinos.

In den deutschen Kinocharts zeigte sich am Wochenende bereits, dass die Fußballweltmeisterschaft wieder einmal begonnen hat, sowohl in Hinblick auf die Besucherzahlen als auch bei namenhaften Neustarts. Lediglich Jurassic World: Das gefallene Königreich konnte sechstellige Besucherzahlen verzeichnen. Mit 325.000 Zuschauern und 3,6 Mio Euro zog die Dino-Fortsetzung an der Spitze der Charts einsam ihre Kreise. Insgesamt steht der Film hierzulande nach zwei Wochen bei 1,12 Millionen Zuschauern. Weltweit beträgt das Einspielergebnis rund 370 Millionen Dollar, wobei der Kinostart in den USA noch aussteht.

Auf Platz 2 in den deutschen Charts folgte Solo: A Star Wars Story mit 66.000 verkauften Kinokarten und 710.000 Euro. Das Star-Wars-Spin-off kämpft aktuell darum, weltweit die Marke von 400 Millionen zu erreichen. Am vergangenen Wochenende konnte man sein bisheriges Einspielergebnis nur noch um 14,3 Millionen Dollar steigern. Im Moment steht der Film damit bei 339,5 Millionen Dollar.

Den dritten Platz sicherte sich in Deutschland Deadpool 2. Hierzu reichten 72.000 Zuschauer und 670.000 Euro Umsatz. Die Comicverfilmung kommt weltweit 689 Millionen Dollar. Für das Ergebnis des Vorgängers (783 Millionen Dollar) dürfte es aber wohl nicht mehr reichen.

Als Neustart ist in dieser Woche in Deutschland lediglich Hereditary erwähnenswert. Der Horrorfilm konnte 25.000 Kinokarten verkaufen und 220.000 Euro einspielen.

Einspielergebnis - Solo: A Star Wars Story weiter schwach, Avengers nähert sich den 2 Milliarden Dollar

Die Hoffnungen der Disney-Verantwortlichen, dass die guten Kritiken und Meinungen zu Solo: A Star Wars Story vielleicht am zweiten Wochenende für bessere Besucherzahlen sorgen könnten, haben sich nicht erfüllt. In den USA blieb das Star-Wars-Spin-off zwar an der Spitze der Kinocharts, trotzdem gab es im Vergleich zum Startwochenende einen Rückgang des Einspielergebnisses um 65 Prozent. So konnte Solo nur vergleichsweise schwache 29,3 Millionen Dollar einspielen.

Auch weltweit läuft es für das Spin-off weiterhin nicht wirklich rund. Außerhalb der USA kamen noch einmal 30,3 Millionen dazu. Damit steht Solo nun in den Vereinigten Staaten bei 148 Millionen Dollar und weltweit bei 264 Millionen Dollar. Vor diesem Hintergrund dürfte es der Film schwer haben, die Marke von 400 Millionen Dollar zu überspringen. Das Budget soll mindestens 250 Millionen Dollar betragen haben.

Deutlich besser als bei Solo läuft es für die Fortsetzung von Deadpool. Mit 23,2 Millionen Dollar sicherte man sich erneut Platz 2 in den amerikanischen Kinocharts. Insgesamt steht der Film mittlerweile bei 598 Millionen Dollar. Zu den 783 Millionen Dollar des ersten Teils fehlt allerdings noch ein Stück.

Avengers: Infinity War kann ebenfalls weiter an den Kinokassen überzeugen. Über einem Monat nach dem Kinostart nähert sich der dritte Avengers nun den 2 Milliarden Dollar. Nach dem vergangenen Wochenende steht der Film bei einem weltweiten Gesamteinspielergebnis von 1,96 Milliarden Dollar.

An den deutschen Kinokassen gestaltete sich das Bild ähnlich wie in den USA. Solo: A Star Wars Story behauptete Platz 1. Mit 290.000 Besuchern und 3,2 Millionen Euro Einspielergebnis lief das Spin-off aber stabiler als in den USA, da die Besucherzahlen im Vergleich zum ersten Wochenende nur um rund 20 Prozent zurückgingen. Insgesamt steht Solo nach zwei Wochenenden bei 750.000 Besuchern.

Auf Platz 2 folgt auch hierzulande Deadpool 2. Rund 250.000 Besucher und 2,35 Millionen Euro an den Kinokassen sind eine solide Leistung in der dritten Woche. Insgesamt konnte die Fortsetzung in Deutschland bisher 1,65 Millionen Kinokarten verkaufen.

Avengers: Infinity War lockte noch einmal 80.000 Besucher in die Kinos und baut damit seinen Status als erfolgreichste Film des Jahres in Deutschland aus. Insgesamt steht Avengers 3 hierzulande jetzt bei 3,25 Millionen Besuchern.

Nach dem schwachen Kinostart von Solo: Disney überdenkt Star-Wars-Strategie

Mit dem schwachen Kinostartwochenende von Solo: A Star Wars Story hat die heile Welt von Lucasfilm am Wochenende einen gehörigen Knacks bekommen. An seinem ersten Wochenende konnte das Spin-off mit 148 Millionen Dollar deutlich weniger einspielen, als man bei Lucasfilm und Disney erwartet hatte. Vor allem aufgrund des Budgets, dass bei mindestens 250 Millionen Dollar plus Marketing liegen soll, sorgten die Zahlen für betretene Gesichter. Schätzungen zufolge könnte der Film im schlechtesten Falle gerade einmal 400 Millionen Dollar an den Kinokassen umsetzen.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, haben die Verantwortlichen der beiden Unternehmen bereits mit der Fehleranalyse begonnen. So erklärte beispielsweise Disneys Vertriebschef Dave Hollis gegenüber dem Magazin, dass man die Sache genau analysieren wird. Dabei soll auch die Terminplanung und die Konkurrenz eine Rolle spielen. Solo: A Star Wars Story war kurz nach Deadpool und wenige Wochen nach Avengers: Infinity War angelaufen.

"Vor uns liegt viel Arbeit, wenn wir die Sache nachvollziehen wollen. Wir werden viel Zeit damit verbringen, zu analysieren, was auf bestimmten Märkten passiert ist. Wir haben eineinhalb Jahre bis Episode IX erscheint.

Eine Frage ist sicherlich die nach der Frequenz und wie oft die Menschen ins Kino gehen. Ist ein Zeitraum von fünf Wochen zu früh und zu viel, um drei Filme zu sehen?"

Auch wenn Lucasfilm weiterhin daran festhält, einen Star-Wars-Film im Jahr in die Kinos zu bringen, wird man wohl in Zukunft auf mehr Abstand zwischen den Filmen achten. Während zwischen Das Erwachen der Macht, Rogue One und Die letzten Jedi jeweils ein Jahr gelegen hatte, betrug der Abstand zwischen Die letzten Jedi und Solo nur fünf Monate. Und auch wenn dies bei den Kollegen von Marvel kein Problem ist, im Falle von Star Wars scheint die Sache etwas anders auszusehen.

Darüber hinaus ist es nicht unwahrscheinlich, dass Disney und Lucasfilm zukünftige Star-Wars-Filme wieder am Jahresende in die Kinos bringen. Schon bei Episode VIII hatte man einen Kinostart im Sommer geplant, obwohl der Vorgänger sich an Weihnachten hervorragend geschlagen hatte. Der Nachfolger Episode IX sollte ebenfalls im Mai starten, wurde aber aufgrund des Wechsels des Regisseurs verschoben. Nachdem Solo nun so einige Probleme im Mai hatte, dürfte der relativ konkurrenzlose Dezember für Lucasfilm und Disney wieder deutlich attraktiver sein.

Einspielergebnis - Solo: A Star Wars Story bleibt hinter den Erwartungen

Solo: A Star Wars Story hat zum Start an den weltweiten Kinokassen ein paar Schwierigkeiten. In den USA setzte sich das Spin-off mit 83 Millionen Dollar zwar an die Spitze der Kinocharts, blieb damit aber doch deutlich unter den Erwartungen und Prognosen von Disney. Gehofft hatte man, dass der Film an dem verlängerten Memorial-Day-Wochenende zwischen 130 und 150 Millionen Dollar einspielen könnte. Nach aktuellem Stand wird es aber eher auf eine Summe im Bereich von 101 Millionen Dollar hinauslaufen.

Auch außerhalb der USA reißt Solo: A Star Wars Story bisher keine Bäume aus. Zu den 83 Millionen aus den Vereinigten Staaten gesellen sich 65 Millionen Dollar, was ein bisheriges Gesamteinspielergebnis von 148 Millionen Dollar ergibt. Damit lief das Spin-off schlechter an als alle bisherigen Filme der Lucasfilm-Ära unter Disney. Zudem soll der Film aufgrund der aufwendigen Nachdrehs um die 300 Millionen Dollar gekostet haben, sodass die Gewinnzone für den Konzern noch ein gutes Stück entfernt ist.

In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild wie in den USA. Rund 330.000 Besucher und 3,8 Millionen Euro reichen zwar für Platz 1 in den Kinocharts, das Ergebnis ist aber signifikant schlechter als bei den letzten drei Star-Wars-Abenteuern. Diese konnte jeweils mit siebenstelligen Besucherzahlen starten.

Platz 2 in den weltweiten, amerikanischen und deutschen Kinocharts ging an die Fortsetzung von Deadpool. In den USA musste der Film mit 42,7 Millionen Dollar einen Rückgang von 66 Prozent im Vergleich zur Vorwoche hinnehmen. Außerhalb der Vereinigten Staaten lief es dagegen besser. Hier konnte Deadpool 2 mit 57 Millionen Dollar beinah mehr als Solo: A Star Wars Story einspielen. In Deutschland sorgen 285.000 Zuschauern und 2,65 Millionen Euro ebenfalls für ein solides Ergebnis. Insgesamt kommt Deadpool 2 nach zwei Wochenenden auf 487 Millionen Dollar.

Neben Deadpool hat sich auch Avengers: Infinity War wohl als eines der Probleme für das Star-Wars-Spin-off erwiesen. Marvels Teamabenteuer lockt immer noch einen stetigen Strom an Zuschauern in die Kinos. In den USA spielte der Film am Wochenende noch einmal 17 Millionen Dollar ein. Hierzulande ist Infinity War nach weiteren 75.000 Besuchern und 800.000 Euro nun der erfolgreichste Film des Jahres. Insgesamt steht der dritte Avengers weltweit bei 1,9 Milliarden Dollar.

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