Star Trek: Discovery

Die Serie spielt im Star-Trek-Prime-Universum, zehn Jahre vor der Classic-Serie und der Fünf-Jahres-Mission von Captain Kirk.

Star Trek: Neue Serie kommt!

Update: Die erste Folge wird in den USA im normalen Fernsehen zu sehen sein, danach zieht sie exklusiv zu CBS' mehr schlecht als recht laufendem Streaming Service All Access um. Damit ist sie die erste Serie, die dort exklusiv und nicht als Wiederholung ausgestrahlt wird.

CBS hat offiziell eine neue Star-Trek-Serie angekündigt. Ab Januar 2017 wird sie in den USA erst einmal auf einem Pay-TV-Ableger von CBS zu sehen und auch im Netz als Stream verfügbar sein. Der Hinweis "für amerikanische Zuschauer entwickelt" lässt bereits ahnen, dass ein Zugriff aus anderen Regionen schwierig werden könnte. Doch die Serie wird natürlich auch auf anderen Kanälen angeboten werden, vielleicht nur noch nicht im Januar 2017.

Alex Kurtzman, Mitautor von J,J. Abrams' Star Trek, wird als Executive Producer fungieren, laut Pressemitteilung erwarten uns neue Charaktere, die mutig in unbekannte Welten vorstoßen. Wie und wann sie das tun, also ob es ein neues Schiff geben und vielleicht auch eine neue Zeitperiode des Universums beleuchtet werden wird, ist momentan noch völlig offen.

Die noch unbetitelte Serie ist die erste seit Enterprise, die 2005 wegen schwacher Quoten nach vier Staffeln abgesetzt wurde. Seitdem gab es einige Versuche, Star Trek auch im Fernsehen wiederzubeleben, aber keinen mit Segen von CBS. Doch das hat sich gerade geändert. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Keine neue Star-Trek-Serie aufgrund der komplizierten Rechtslage?

In der letzten Zeit hab es immer wieder einen Hoffnungsschimmer, dass Star Trek in nicht allzu ferner Zukunft in Form einer neuen TV-Serie auf die Bildschirme zurückkehren könnte. Doch aufgrund der rechtlichen Situation scheint das alles andere als einfach. Paramount hat die Kontrolle über die Kinofilme, CBS sitzt auf den Rechten für Star Trek im Fernsehen, doch besteht dort kein Interesse an Star Trek. Doch nicht nur die Fans wünschen sich Star Trek zurück ins Fernsehen, auch die Produktionsfirma Skydance, die an den Kinofilmen beteiligt ist, ist alles andere als abgeneigt.

Skydance-Chef und Produzent David Ellison erklärt auf der Pressekonferenz zu Terminator Genisys in Berlin die verfahrene Situation, die eine neue Star-Trek-Serie im Moment eher unwahrscheinlich macht:

"Wir wären sehr daran interessiert. Doch wie vermutlich jeder weiß, ist die rechtliche Situation seit der Aufspaltung der Rechte von CBS und Paramount äußerst kompliziert. Dieser genaue Zustand wird derzeit untersucht. Wir möchten gern beteiligt sein, aber im Moment muss man einfach abwarten."

Er vergleicht die rechtliche Situation von Star Trek mit dem Terminator-Franchise, zu dem man bei Skydance derzeit alle Rechte besitzt.

"Es ist sehr, sehr kompliziert. Die Rechte zu Terminator waren vor unserer Beteiligung um den ganzen Planeten verteilt. Bei einem Franchise, welches schon 30 oder 50 Jahre existiert, gibt es im Laufe der Zeit immer neue und sehr unterschiedliche Verträge. Es gelang uns erst, die Rechte zu Terminator zu bekommen, als der vorherige Eigentümer pleite ging. Danach hat es noch ein Jahr gedauert, um die zerstreuten Einzelteile zu sortieren, die durch das Konkurs-Gerichtsverfahren unbeachtet blieben.

Wir sind sehr froh, dass alle Rechte nun unter unserem Dach weilen und wir alle Bestandteile kontrollieren können. Das ist mit einem Franchise nicht immer so, vor allem, wenn es 50 Jahre alt ist. Es müssen viele komplizierte Vereinbarungen getroffen werden, die jedoch u.U. auch einer weiteren Entwicklung im Weg stehen."

Die Produktionsfirma Annapura Pictures hat nach einem Bieterkrieg 2011 den Zuschlag für die Rechte am Terminator-Universum erhalten. Megan Ellison, Produzentin und Besitzerin von Annapura Pictures, hat ihren Bruder David Ellison und dessen Firma Skydance mit ins Boot geholt. Bevor die Rechte 2019 wieder an James Cameron gehen, hat man sich eine neue Terminator-Trilogie und TV-Serie auf den Leib geschrieben.

Skydance produziert auch die Star-Trek-Kinofilme, so auch Star Trek Beyond, der 2016 in die Kinos kommen soll. Eine Star-Trek-Serie scheint jedoch zu diesem Zeitpunkt (mal wieder) eher unwahrscheinlich.

Star Trek Uncharted: eine neue Star-Trek-TV-Serie?

Das Konzept eines Fans für eine Star-Trek-Serie stößt bei Paramount auf Interesse - und zwar so sehr, dass er seine Idee im Sommer vor den Studiobossen offiziell vorstellen darf. Michael Gummelt tüftelt seit 20 Jahren an Star Trek Uncharted (ehemals Star Trek Beyond, jedoch nicht zu verwechseln mit dem neuen Kinofilm), eine moderne Serie für das 21. Jahrhundert, mit einer neuen Crew, neuer Technologie und neuen Abenteuern. Zeitlich spielt sie Jahrzehnte nach den Missionen von Captain Kirk und seiner Crew.

Dies ist das erste Mal überhaupt, dass ein Außenstehender solch eine Möglichkeit angeboten bekommt, während bereits etablierte Schauspieler oder Produzenten mit ihren Ideen und Konzepten bisher reihenweise abgelehnt wurden.

"Ich kann nun offiziell bestätigen, dass ich tatsächlich bei Paramount eingeladen bin, um meine Idee zu Star Trek Uncharted zu präsentieren. Dies ist, soweit ich weiß, dass erste Mal, dass einem Fan solch eine Einladung ausgesprochen wurde. Das ist natürlich sehr aufregend und ich werde mein Bestes geben, um die Produzenten zu überzeugen."

Star Trek Uncharted orientiert sich an modernen und beliebten Serien wie Breaking Bad oder The Walking Dead, mit einer zeitgenössischen Erzähltstruktur und einem durchgehenden Handlungsbogen.

Das Drehbuch zum Pilotfilm "Rendezvous With Destiny" kann man bei StarTrekUncharted.com durchlesen.

Bei TrekMovie gibt es ein Interview mit Gummelt, im dem er über die einzigartige Einladung plaudert. Der Star-Trek- und Sci-Fi-Fan hat in der Vergangenheit bei Raven Software gearbeitet und ist für die Handlung des Computerspiels Star Trek Voyager: Elite Force verantwortlich.

Wir wünschen ihm bei viel Erfolg und halten euch auf dem Laufenden.

Ein Dank an unseren Leser Markus Witzke für den Tipp.

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