Winchester (Film)

BluRay-Review zu Winchester: Das Haus der Verdammten

Mit dem Oktober steht Halloween vor der Tür. Zeit also, sich mit Filmen für einen DVD-Abend auszurüsten. Wir haben uns einmal angesehen, ob Winchester: Das Haus der Verdammten ein geeigneter Kandidat hierfür ist.

Nach dem Tod ihres Mannes und Gewehrfabrikanten William Winchester und der gemeinsamen Tochter Annie erwirbt die trauernde Sarah Winchester (Helen Mirren) ein Haus im kalifornischen San José. Ihr Mann hat ihr ein üppiges Erbe von 20 Millionen Dollar hinterlassen, was einem heutigen Vermögen von einer knappen halben Milliarde Dollar entspricht. Somit Kapital genug, um umfangreiche Bauarbeiten am Haus durchzuführen - denn Sarah glaubt, dass die Geister derjenigen, die durch eine Winchester-Waffe zu Tode gekommen sind, sie heimsuchen, um ihren Tod zu rächen. Ihr Bauwahn bleibt nicht unbeobachtet; so bestimmt der Aufsichtsrat der Winchester Arms den Psychiater Eric Price (Jason Clarke), um Sarah für geisteskrank erklären zu lassen. Price zieht in das Winchester House ein und muss sich eingestehen, dass Sarah vielleicht doch nicht so Unrecht hat …

Wir haben den Film bereits ausführlich zum Kinostart besprochen und werfen nun einen Blick auf die BluRay, die mit einigen Extras aufwartet.

Neben der deutschen Synchron-Fassung ist auch die englische Originalfassung verfügbar, leider fehlt hier der englische Untertitel. Dafür gibt es ein ausführliches Making-Of, welche unter anderem das aufwendige Set- und Kostümdesign beschreibt und die Hintergrundgeschicht zum Film beleuchtet. So hat sich gerade Helen Mirren ausgiebig mit der historischen Vorlage Sarah Winchesters befasst und gibt interessante Erklärungen dazu, wie sie die Rolle angelegt hat. 

Zusätzlich gibt es noch Interviews mit Helen Mirren, Jason Clarke und den Spierig-Brüdern, die die Regie übernommen haben. Die Brüder haben sich zum Beispiel ausgiebig mit der Geschichte der Winchester-Familie beschäftigt.

So ergibt sich für die Kinofassung ein stimmigeres Bild, da der Film selten auf die Geschichte des Hauses eingegangen ist. Was leider fehlt, sind entfallene Szenen, die die Kinofassung vielleicht an der einen oder anderen Stelle runder gemacht hätten.

Wer Winchester: Das Haus der Verdammten nicht im Kino gesehen hat, hat dank der vielen Hintergrundinformationen, die die BluRay-Version gibt, das größere Vergnügen mit der Geschichte. Ein passender, wenn auch seichter Einstieg zum Halloween-DVD-Abend.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Wir verwenden Amazon-Affiliate-Links. Wenn ihr die DVD oder BluRay über die untenstehenden Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Der Preis für DVD oder BluRay ändert sich für euch nicht.

Gewinnspiel zu Winchester - Das Haus der Verdammten: Gewinnt je 1 DVD & Blu-Ray

In einer verlassenen Gegend von San Jose, 50 Meilen von San Francisco entfernt, lebt die Witwe Sarah Winchester (Helen Mirren) in ihrer monströsen Villa. Die Erbin des Waffen-Imperiums von William Winchester lässt in jahrzehntelanger, ununterbrochener Bautätigkeit ein gigantisches und unübersichtliches Anwesen mit über 500 Zimmern errichten - voller Irrwege, falscher Türen und im Nirgendwo endender Treppen. Auf die Außenwelt wirkt das Gebäude wie das exzentrische Denkmal einer wahnsinnigen Frau. Der bekannte Psychologe Dr. Eric Price (Jason Clarke) wird damit beauftragt, den Geisteszustand der Millionenerbin zu untersuchen. Denn Sarah Winchester ist davon überzeugt, ein Gefängnis für Hunderte rachsüchtige Geister und gequälte Seelen zu errichten, die durch Winchester-Waffen zu Tode kamen und nun Vergeltung suchen.

DVD & Blu-Ray zu Winchester

Zum DVD-Start am 31. August verlosen wir je 1 DVD und 1 Blu-Ray.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr lediglich die Frage beantworten und eure richtige (!) Lösung mit dem Betreff "Winchester" an gewinnspiel(at)robots-and-dragons.de schicken.

Wie heißt das berühmte Brüder-Paar, das denselben Nachnamen wie Sarah hat?

a) Thor & Loki
b) Sam & Dean
c) Mario & Luigi

Einsendeschluss ist Montag, der 3. September, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden danach per Email benachrichtigt und um ihre Anschrift gebeten.

Teilnahmebedingungen:
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter und Angehörige von Robots & Dragons sowie der am Gewinnspiel beteiligten Unternehmen/Kooperationspartner. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Einsendungen mit unvollständigen Angaben können nicht berücksichtigt werden. Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösung per Zufall ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Mehrfacheinsendungen führen zum Ausschluss am Gewinnspiel. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle eingesandten persönlichen Daten werden nur für die Ermittlung der Gewinner und die Abwicklung des Gewinnspiels gespeichert und anschließend sofort gelöscht. Eine Weitergabe der Daten erfolgt nur soweit im Rahmen des Gewinnspiels erforderlich. Für Fragen zur Verlosung wendet Euch bitte an gewinnspiel(at)robots-and-dragons.de

Treppe ins Nichts - Kritik zu Winchester: Das Haus der Verdammten

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Nach dem Tod ihres Mannes und Gewehrfabrikanten William Winchester und der gemeinsamen Tochter Annie erwirbt die trauernde Sarah Winchester (Helen Mirren) ein Haus im kalifornischen San José. Ihr Mann hat ihr ein üppiges Erbe von 20 Millionen Dollar hinterlassen, was einem heutigen Vermögen von einer knappen halben Milliarde Dollar entspricht. Somit Kapital genug, um umfangreiche Bauarbeiten am Haus durchzuführen - denn Sarah glaubt, dass die Geister derjenigen, die durch eine Winchester-Waffe zu Tode gekommen sind, sie heimsuchen, um ihren Tod zu rächen. Ihr Bauwahn bleibt nicht unbeobachtet; so bestimmt der Aufsichtsrat der Winchester Arms den Psychiater Eric Price (Jason Clarke), um Sarah für geisteskrank erklären zu lassen. Price zieht in das Winchester House ein und muss sich eingestehen, dass Sarah vielleicht doch nicht so Unrecht hat …

An den Rechten zu einer Geschichte rund um das berühmte Winchester Mystery House gab es bereits seit geraumer Zeit einige Interessenten, unter anderem auch Stephen King, der letztendlich die Mini-Serie Haus der Verdammnis erschuf. Die Rechte erwerben konnte schließlich Brett Tomberlin, der für die Regie die Spierig-Brüder Michael und Peter an Bord holte. Gemeinsam entwickelte sie die Geschichte um das sagenumworbene Haus mit seinen 500 Zimmern, das aus einem Labyrinth an Gängen besteht und Treppen besitzt, die ins Nichts führen. Für die Hauptrolle der trauernden Witwe Sarah Winchester konnte man Helen Mirren gewinnen. Damit hätte einem spannenden Film über die Legende nicht viel im Wege stehen können. Hätte.

Alles eine Frage der Perspektive

Bereits in den Anfangsminuten von Winchester - Das Haus der Verdammten wird klar, dass man für den Film den falschen Ansatz gewählt hat. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des Psychiaters Eric Price, der - gezeichnet vom Tod seiner Frau - in die Laudanum-Abhängigkeit gedriftet ist und sich mit dem Gutachten über den Geisteszustand von Sarah Winchester finanziell sanieren möchte. Hätte man den Zuschauer auf den Kenntnisstand von Eric gelassen, hätte aus Winchester - Das Haus der Verdammten ein spannender Film werden können. Jedoch begeht das Drehbuch den Fehler, zwischendurch die Perspektive zu wechseln und stellt die Existenz von Geistern als Fakt hin. Damit wird Eric zum unglaubwürdigen Zweifler, dem der Zuschauer um einige Aspekte voraus ist und eigentlich nur auf den Punkt wartet, an dem auch Eric erkennt, dass das Winchester House in der Tat von echten Geistern heimgesucht wird. Leider hat man dem Film mit dieser Entscheidung so ziemlich alles an Spannung genommen.

Dabei vergisst man auch, auf die hochinteressante Geschichte des Hauses einzugehen und diese zu ergründen. Stattdessen hat der Zuschauer das Gefühl, immer dieselben Teile des Gebäudes präsentiert zu bekommen. Zwar zeigen die Spierig-Brüder einige der Kuriositäten der Architektur des Hauses, jedoch reichen diese nicht aus, um ein Gefühl für den Ort vermitteln zu können. Schwerwiegender ist außerdem die Entscheidung, sich nicht näher mit der Biografie von Sarah Winchester zu beschäftigen. Sarah war ihrer Zeit um einiges voraus. So hatte sie sich bereits vor ihrer Ehe mit William ausgiebig mit Architektur beschäftigt und damit Ahnung von dem, was sie mit dem Winchester House machen ließ. Das Haus verfügte über eine Gegensprechanlage sowie über ein eigenes Bewässerungssystem.

Gerettet wird der Film definitiv von seinem Hauptdarstellern. Immer wieder kommt es zum intellektuellen Schlagabtausch zwischen Sarah und Eric - und es scheinen diese Szenen gewesen zu sein, die Helen Mirren und Jason Clarke am meisten Spaß gemacht zu haben. Sie begegnen sich darstellerisch auf Augenhöhe, sodass diese Momente zu den Höhepunkten der Geschichte gehören. Der Film präsentiert auch leise, emotionale Momente, die beide Darsteller mit Leichtigkeit meistern und so die Verbindung zum Publikum schaffen, die es für den Film benötigt.

Ernüchternd ist jedoch das Ende des Films. Wer sich mit den anderen Winchesters Dean und Sam auskennt, die seit mittlerweile 13 Jahren als Jäger auf den Bildschirmen unterwegs sind, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Winchester - Das Haus der Verdammten von der Grundessenz auch eine Folge von Supernatural hätte sein können. Immerhin hat die Serie öfter erklärt, warum es Geister gibt und wie man diesen habhaft wird. Zudem geht Supernatural wesentlich sparsamer mit vorhersehbaren Jumpscares um, die in Winchester - Das Haus der Verdammten reichlich deplatziert wirken.

Fazit

Winchester - Das Haus der Verdammten hätte ein interessanter Film werden können, hätten die Spierig-Brüder einen anderen Ansatz gewählt. So entpuppt sich die Geschichte als eine von vielen Spukhaus-Geschichten, die aber immerhin von den Hauptdarstellern über die Länge getragen wird.

Gewinnspiel zu Winchester - Das Haus der Verdammten: Gewinnt 3 x 1 Fanpaket

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In einer verlassenen Gegend von San Jose, 50 Meilen von San Francisco entfernt, lebt die Witwe Sarah Winchester (Helen Mirren) in ihrer monströsen Villa. Die Erbin des Waffen-Imperiums von William Winchester lässt in jahrzehntelanger, ununterbrochener Bautätigkeit ein gigantisches und unübersichtliches Anwesen mit über 500 Zimmern errichten – voller Irrwege, falscher Türen und im Nirgendwo endender Treppen. 

Winchester – Das Haus der Verdammten basiert auf der wahren Geschichte von Sarah Winchester, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und ihres Kindes mit dem Bau des besonderen Hauses begann. Winchester hatte es in dieser Form bauen lassen, da sie glaubte, dass die Geister der Opfer der Winchester-Waffe sie heimsuchen und töten würden. Bis zu Sarah Winchesters Tod im Jahr 1922 wurde das Anwesen zu einer Festung ausgebaut. Es ist heute unter den Namen Winchester Mystery Haus bekannt und kann im kalifornischen San José besichtigt werden. 

Freikarte zu Winchester - Das Haus der Verdammten

Zum Kinostart am 15. März verlosen wir 3 x ein Fanpaket bestehend aus einer Taschenlampe, einem Filmplakat und zwei Kinotickets.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr lediglich die Frage beantworten und eure richtige (!) Lösung mit dem Betreff "WINchester" an gewinnspiel(at)robots-and-dragons.de schicken.

Was kostet der Eintritt für eine Tour im Winchester Mystery House in San José?

a) $ 3,90
b) $ 39,00
c) $ 390,00

Einsendeschluss ist Dienstag, der 13. März 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden danach per Email benachrichtigt und um ihre Anschrift gebeten.

Teilnahmebedingungen:
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter und Angehörige von Robots & Dragons sowie der am Gewinnspiel beteiligten Unternehmen/Kooperationspartner. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Einsendungen mit unvollständigen Angaben können nicht berücksichtigt werden. Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösung per Zufall ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Mehrfacheinsendungen führen zum Ausschluss am Gewinnspiel. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle eingesandten persönlichen Daten werden nur für die Ermittlung der Gewinner und die Abwicklung des Gewinnspiels gespeichert und anschließend sofort gelöscht. Eine Weitergabe der Daten erfolgt nur soweit im Rahmen des Gewinnspiels erforderlich. Für Fragen zur Verlosung wendet Euch bitte an gewinnspiel(at)robots-and-dragons.de

Winchester: The House That Ghosts Built - Finaler deutscher Trailer

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Startete der Geisterhaus-Horrorfilm Winchester: The House That Ghosts Built bereits am 2. Februar in den US-Kinos, wird der Streifen am 15. März 2018 nun auch in die deutschen Kinos kommen.

Passend dazu veröffentlichte CBS einen finalen deutschen Trailer.

Winchester: The House That Ghosts Built handelt von dem Winchester Mystery House im kalifornischen San Jose, das als eines der berühmtesten und sagenumwobendsten Geisterhäuser der Welt gilt.

Es war das Wohnhaus von Sarah Winchester (1840-1922), der Witwe des Gewehrfabrikanten William Winchester. Diese gab das prunkvolle Anwesen nach dem Tod ihres Ehemanns und der gemeinsamen Tochter 1884 in Auftrag. Getrieben von der Angst vor den Geistern der durch Winchester-Gewehre getöteten Menschen, ließ Sarah ihr Heim bis zu ihrem Tod im Jahr 1922 zu einer Festung ausbauen und stetig erweitern, sodass es unter anderem 4 Etagen, 160 Zimmer sowie etliche Geheimgänge aufweist.

In der Hauptrolle der Sarah Winchester wird Oscar-Preisträgerin Helen Mirren (Die Queen, Red) zu sehen sein. Jason Clarke (Terminator Genisys, Planet der Affen: Revolution) spielt einen Psychiater, der Sarahs geistigen Zustand und Zurechnungsfähigkeit ergründen soll. Hierfür macht er sich auf in das Anwesen und muss schon bald feststellen, dass Sarahs Ängste womöglich nicht unbegründet sind.

Weitere Rollen werden unter anderem von Sarah Snook (Black Mirror) und Angus Sampson (Mad Max: Fury Road) verkörpert.

Für die Regie zeichneten sich die Brüder Michael und Peter Spierig (Daybreakers, Saw: Legacy) verantwortlich.

 

Winchester - Das Haus der Verdammten - Ab 15.03.18 im Kino - Trailer - Helen Mirren

Winchester: The House That Ghosts Built - Der erste Teaser zum Film mit Helen Mirren

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Der erste Teaser zu Winchester: The House That Ghosts Built mit Helen Mirren in der Hauptrolle als Sarah Winchester gewährt Fans von Geisterhaus-Horrorfilmen einen kleinen Einblick auf den Film.

Er basiert auf der wahren Geschichte von Sarah Winchester, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und ihres Kindes mit dem Bau des besonderen Hauses begann , um die Geister von sich ablenken zu können. In dem Haus führen Treppen teilweise ins Nichts, und hinter Türen befinden sich lediglich Wände. Bis zu Sarah Winchesters Tod im Jahr 1922 wurde das Anwesen zu einer Festung ausgebaut und stetig erweitert, sodass es unter anderem 4 Etagen, 160 Zimmer sowie etliche Geheimgänge aufweist. Es ist heute unter den Namen Winchester Mystery Haus bekannt und kann im kalifornischen San José besichtigt werden. 

Michael und Peter Spierig (Saw: Legacy) übernahmen die Inszenierung für das Projekt, die Dreharbeiten hierzu begannen im März diesen Jahres. In weiteren Rollen sind Sarah Snook (Black Mirror) und Angus Sampson (Mad Max: Fury Road) zu sehen.

Winchester: The House That Ghosts Built startet am 2. Februar 2018 in den US-Kinos, der deutsche Kinostart ist derzeit noch unbekannt.

WINCHESTER: The House That Ghosts Built - Teaser Trailer - HD (Helen Mirren, Jason Clarke)

Winchester: Kinostart für Geisterhaus-Horror mit Helen Mirren bekannt

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CBS hat das Veröffentlichungdsdatum für den Geisterhaus-Horrorfilm Winchester: The House That Ghosts Built terminiert.

So wird der Film der Regisseure und Brüder Michael und Peter Spierig (Daybreakers) am 02. Februar 2018 in den US-Kinos anlaufen.

Winchester: The House That Ghosts Built handelt von dem Winchester Mystery House im kalifornischen San Jose, das als eines der berühmtesten und sagenumwobendsten Geisterhäuser der Welt gilt.

Es war das Wohnhaus von Sarah Winchester (1840-1922), der Witwe des Gewehrfabrikanten William Winchester. Diese gab das prunkvolle Anwesen nach dem Tod ihres Ehemanns und der gemeinsamen Tochter 1884 in Auftrag. Getrieben von der Angst vor den Geistern der durch Winchester-Gewehre getöteten Menschen, ließ Sarah ihr Heim bis zu ihrem Tod im Jahr 1922 zu einer Festung ausbauen und stetig erweitern, sodass es unter anderem 4 Etagen, 160 Zimmer sowie etliche Geheimgänge aufweist.

Für die Hauptrolle der Sarah konnte Oscar-Preisträgerin Helen Mirren (Die Queen, Red) gewonnen werden. An Mirrens Seite wird Jason Clarke (Terminator Genisys) zu sehen sein, der einen Psychiater spielen wird, der Sarahs geistigen Zustand und Zurechnungsfähigkeit ergründen soll. Hierfür macht er sich auf in das Anwesen und muss schon bald feststellen, dass Sarahs Ängste womöglich nicht unbegründet sind.

Für die Dreharbeiten wurde das Haus zum Teil in Australien nachgebaut. Michael Spierig gab außerdem noch bekannt, dass es sich bei dem Film um einen klassischen Geister-Horrorfilm handeln soll. Das Drama soll allerdings auch nicht zu kurz kommen: die Verarbeitung von Trauer und Verlust werden ebenfalls thematisiert.

Winchester: Der erste Blick auf Helen Mirren als Sarah Winchester

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Das Winchester Mystery House in San Jose

Zur Verfilmung um das Winchester Mystery Haus in kalifornischen San José gibt es mittlerweile ein erstes offizielles Bild von Helen Mirren in ihrer Rolle als Sarah Winchester. Die Schauspielerin weist eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Erbin auf.

In Winchester sollen die Zuschauer einen Einblick in das Haus erhalten, das wie ein Labyrinth wirkt. Winchester hatte es in dieser Form bauen lassen, da sie glaubte, dass die Geister der Opfer der Winchester-Waffe sie heimsuchen und töten würden. Allerdings möchten die Regisseure des Films, Michael und Peter Spierig, beweisen, dass hinter dem Haus mehr steckt als eine simple Geistergeschichte. Peter Spierig äußert hier zu:

"Sarah Winchester war eine bemerkenswerte Frau. Der Gedanke, dass sie nur eine verrückte Person war, die von Geistern verfolgt wurde, ist nicht die gesamte Geschichte. Helen Mirren kann dies besonders gut darstellen."

Winchester basiert auf der wahren Geschichte von Sarah Winchester. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und ihres Kindes begann sie mit dem Bau des besonderen Hauses, um die Geister von sich ablenken zu können. In dem Haus führen Treppen teilweise ins Nichts, und hinter Türen befinden sich lediglich Wände.

Obwohl das Haus so berühmt ist, ist nur wenig über Sarah Winchester selbst bekannt. Die Regisseure sind davon überzeugt, dass sie in Wirklichkeit eine intelligente Frau war und von der Öffentlichkeit lediglich missverstanden wurde. Sie soll sich sehr mit Design und Architektur beschäftigt haben. Winchester war eine der ersten, die ein Telefon besaß sowie eine Gegensprechanlage und ein Bewässerungssystem.

Für die Dreharbeiten wurde das Haus zum Teil in Australien nachgebaut. Michael Spierig gibt außerdem noch bekannt, dass es sich bei dem Film um einen klassischen Geister-Horrorfilm handeln soll. Das Drama soll allerdings auch nicht zu kurz kommen: die Verarbeitung von Trauer und Verlust werden ebenfalls thematisiert.

Winchester soll im Frühling 2018 in die Kinos kommen.

Helen Mirren als Sarah Winchester

zusätzlicher Bildnachweis: 
© CBS

Winchester: Produktion zum Mystery-Thriller mit Helen Mirren hat begonnen

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Das Winchester Mystery House in San Jose

CBS Films hat offiziell angekündigt, dass die Dreharbeiten zu Winchester in Melbourne/Australien begonnen haben.

Der Film erzählt die Geschichte von Sarah Winchester, der Witwe William Winchesters und damit Schwiegertochter von Oliver Winchester. Oliver Winchester hatte im 19. Jahrhundert die Firma aufgekauft, die später als Winchester Repeating Arms Company berühmt wurde. Diese entwickelte das berühmte Winchester-Gewehr.

Drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes veranlasste Sarah Winchester den Bau des Winchester Mystery House. Klatschblätter der damaligen Zeit berichteten, dass ein Medium aus Boston ihr dazu geraten hätte, da die Winchester-Familie unter einem Fluch stünde. Die Geister derjenigen, die durch das Winchester-Gewehr getötet worden seien, sollten angeblich die Familie heimsuchen.

Das Haus zeichnet sich dadurch aus, dass es einem Labyrinth gleicht. Treppen und Flure führen ins Nichts, hinter einigen Türen befindet sich lediglich eine Wand. Winchester wollte dadurch die Geister verwirren hat und jede Nacht in einem anderen Schlafzimmer verbracht. Als sie im Jahr 1922 starb, war das Haus immer noch nicht komplett fertiggestellt. Finanziert wurde der Bau durch ihr großes Erbe. Sarah Winchester standen umgerechnet 23.000 US-Dollar am Tag zum Leben zur Verfügung.

Bis heute ist das Winchester Mystery House erhalten und kann in San Jose, Kalifornien, besichtigt werden.

Die Rolle der Sarah Winchester übernimmt Helen Mirren, inszeniert wird der Film von Michael und Peter Spierig, die zuletzt an Saw: Legacy arbeiteten. Sie verfassten auch das Drehbuch zu Winchester. In weiteren Rollen sind Sarah Snook (Black Mirror) und Angus Sampson (Mad Max: Fury Road) zu sehen.

Der geplante Kinostart ist aktuell noch unbekannt.

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