Carrie

Carrie: Stephen-King-Roman wird als Mini-Serie neu aufgelegt

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Obwohl Carrie bereits das sechste Werk von Stephen King war, wurde die Geschichte um 16-jährige Schülerin Carietta White, genannt Carrie, als erstes überhaupt veröffentlicht und startete schließlich die Erfolgsgeschichte des Horror-Autors. Gleichzeitig war Carrie auch die erste Verfilmung einer seiner Geschichten sowie auch die bis heute meist adaptierte. Jetzt soll der Stoff erstmals auch als Mini-Serie umgesetzt werden.

Hinter dem Projekt steht MGM Television, die Serienschmiede des gleichnamigen Hollywood-Studios, sowie der US-Pay-TV-Kabelsender FX. Beide verwirklichten zusammen bereits das lose Serien-Spin-Off zum Coen-Brüder-Film Fargo, dessen 4.  Staffel kommendes Jahr um US-Fernsehen seine Premiere feiern wird.

Da sich das Projekt noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet, gibt es aktuell noch keinen Showrunner, geschweige einen Autor und somit auch noch keine Drehbücher. Allerdings vermelden Quellen, dass es bei Mini-Serie rund um die telekinetisch begabte Teenagern Carrie einen neuen Twist geben soll.

Demnach soll bei der kommenden Hauptdarstellerin des Projektes eine transgender beziehungsweise um eine dunkelhäutige Darstellerin in Betracht gezogen werden. In der Vorlage ist Carrie ein typisches weißes Teenager-Mädchen und wurde so auch in den bisherigen Adaption - unter anderem von Sissy Spacek, Angela Bettis sowie zuletzt Chloë Grace Moretz in der 2013 erschienenen Neuverfilmung - dargestellt.

Neben den bereits für 2020 angekündigten King-Filmen - Salem's Lot, The Long Walk und From a Buick 8 - wurden für das nächste Jahr auch bereits drei Serien-Adaptionen angekündigt. Hierzu zählt unter anderem The Outsider (Ab 12. Januar 2020 bei HBO), The Stand (CBS), Lisey's Story für den Streamingdienst Apple TV+ und die erst vor kurzem angekündigte Adaption zu Jerusalem's Lot bei Epix.

In den Händen eines erstklassigen Wahnsinnigen - Zum 70. Geburtstag von Stephen King

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Stand by me - Darsteller

Die Neuinterpration zu Stephen Kings Es bricht gerade einige Rekorde an den US-Kinokassen und ist damit vermutlich mit eines der schönsten Geschenke, die dem Autor zu seinem Geburtstag gemacht wurden.

Zu seinem 70. Geburtstag erzählen Rhonda, Anne und Katrin, wann sie Stephen King für sich entdeckt haben, was sie an seinen Werken fasziniert und welche seiner Arbeiten in ihrer persönlichen Favoritenliste ganz vorne stehen.

Rhonda

Meine erste Begegnung mit dem King hatte ich bereits in jungen Jahren, als meine Mutter und ihre Schwester einen Buchclub starteten, der eigentlich nur dazu diente, alte, eselsohrige und ungeliebte Schmöker loszuwerden. Neben alten Werken von Wolfgang Hohlbein und Terry Pratchett landete über kurz oder lang auch Kings Feuerkind bei mir, das ich zu der Zeit zwar noch nicht wirklich verstand, mich aber trotzdem in seinen Bann zog.

Nach dem original TV-Film Es, den anscheinend jedes Kind meiner Generation viel zu früh gesehen hat, und damit bei vielen die völlig begründete Angst vor Clowns zementiert wurde, sowie dem Lesen von Friedhof der Kuscheltiere merkte ich, dass ich nicht wirklich für das Horror-Genre gemacht wurde. Stattdessen wandte ich mich den Psycho-Thrillern zu, bei denen es Stephen King wie kein anderer versteht, alltägliche Vorkommnisse eskalieren zu lassen und so umzuspinnen, dass man auch beim hundertsten Lesen immer wieder mitfiebert.

Besonders hat es mir dabei der Roman Sie (Misery) angetan, der sich nach seinem unschuldigen Start immer wieder steigern kann und eine Geschichte in der Geschichte erzählt, durch die unser Schriftsteller-Opfer Kraft schöpft und versucht, seinen Qualen für wenige Momente zu entfliehen. Besonders die beklemmenden Fluchtversuche des Protagonisten lösen bei mir immer wieder Herzklopfen aus.

Zu meinen drei liebsten Geschichten gehören Sie (Misery), Carrie und Feuerkind.

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Kathy Bates als Annie Wilkes in Stephen Kings Misery

Anne

'Irgendetwas stimmt hier ganz gewaltig nicht.' Wer beim Lesen von diesem leicht nagenden Gefühl schon einmal gepackt wurde und das leichte Unbehagen verspürt hat, das ihn dazu bringt, die Geschichte in Windeseile durchzupflügen, wird verstehen, was mich an Kings Werk so reizt. Stephen King schafft es bravourös, die Realität ein klein wenig schief darzustellen.

Dabei muss es keinesfalls unbedingt blutig zugehen, wie es in den zahlreichen, zumeist eher miesen 80er-Jahre-Filmen mit Gummirequisiten oder pixeligen Computereffekten gerne mal der Fall war. Die kann man gerne überspringen.

Nein, wer King wirklich verstehen will, muss ihn lesen. Nur hier wird man mit schonungslos ehrlichen und humorvollen Charakterbeschreibungen und beeindruckenden inneren Monologen belohnt, die ihresgleichen suchen. Auch wenn King 200 Seiten lang einfach eine Person mit all ihren Konflikten in ihrem Alltag beschreiben würde, würde er zumindest mich damit nicht langweilen. Die Hauptfiguren sind authentisch und mit Herzblut aufgebaut, so dass man bei jedem Lesen sofort in ihre Haut schlüpfen kann. Meine erste Begegnung mit Kings Werk war hierbei nicht einmal ein Mensch, sondern ein tollwütiger Bernhardiner. Diesen Bruch glaubhaft zu transportieren, kann nur ein wirklich großartiger Erzähler schaffen.

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Szenenbild aus der Verfilmung zu Stephen Kings Cujo

Katrin

Das silberne Buch mit dem Wolf auf dem Cover war eigentlich ein Tabu für mich. Zu klein wäre ich, meinte meine große Schwester, die ständig Bücher von einem gewissen Stephen King zu lesen schien. Irgendwann gab sie mir Das Jahr des Werwolfs dann aber doch - und legte damit den Grundstein für meine Faszination an Kings Schaffen.

Es sind aber nicht die offensichtlichen Horror-Elemente, die mich immer wieder zu seinen Geschichten greifen lassen. Zugegeben, Es und damit meine liebste Erzählung von King ist schuld daran, dass ich bis heute beim Duschen nicht die Augen schließe, weil ich fürchte, dass Pennywise aus dem Abfluss auftaucht. Aber das Hauptelement in dieser Geschichte ist dasselbe wie in meiner zweitliebsten Geschichte Die Leiche - es geht um Freundschaft und das Erwachsenwerden. Die Hauptfiguren in seinen Werken stehen Dinge durch, die sie ohne den Beistand ihrer Freunde vermutlich nicht durchgestanden hätten. Und stets zahlen sie den mit dem Verlust ihrer Unschuld (an dieser Stelle klammern wir die Kinder-Orgie in Es einmal aus, auch wenn sich das Wortspiel hier aufdrängen möchte) einen hohen Preis dafür.

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Szenenbild aus Stephen Kings Es

Zudem beherrscht King es meisterlich, seine Leser so an seine Hauptfiguren zu binden, dass sie beim Lesen schnell in den Geschichten abtauchen und die Perspektive der Hauptfigur einnehmen. Wie es sich dann wohl anfühlt, mit einer Geschwindigkeit von mindestens vier Meilen pro Stunde an einem Todesmarsch teilzunehmen? Solange zu laufen, egal ob schlafend oder wach, bis man der Letzte von hundert Jungen ist, der nicht erschossen wurde? Klingt auf den ersten Blick gar nicht so nach einer Horrorgeschichte - und doch ist mein drittliebstes Werk von King gerade so schrecklich, weil es so realistische Voraussetzungen hat.

Zugegeben, die meisten Verfilmungen seiner Geschichten sind bis auf wenige Ausnahmen wie The Green Mile ausbaufähig und wenig berauschend. Aber anhand von Stand by me zeigt sich, dass am ehesten die Umsetzungen gelingen, die keinen reinen Horrorgeschichten sind.

Abschließend sei jedem, der sich selbst am Schreiben versuchen möchte, noch Das Leben und das Schreiben von King ans Herz gelegt. Neben tiefen Einblicken in die Entstehung seiner frühen Werke, gibt er nützliche Tipps und Kniffe für das Handwerk eines Schriftstellers.

Box Office: Gravity top - mäßiger Start für Carrie

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Gravity-Poster

Gravity macht es sich bereits in der dritten Woche auf dem ersten Platz der US-Kinocharts gemütlich. Ein erstaunliches Phänomen, halten sich die meisten Filme gerade mal eine Woche auf der Spitzenposition,  nur wenige schaffen zwei Wochenenden. Obendrein hat der Film von Alfonso Cuaron verhältnismäßig wenig Schwungmasse verloren und 31 Millionen Dollar eingespielt.

Allein in den USA konnte Gravity schon über 170 Millionen Dollar einnehmen. Weltweit sind es fast 300 Millionen.

Carrie, das Remake der Romanverfilmung bzw. Neuinterpretation des Romans von Stephen King, ist auf Platz 3 eingestiegen und hat 17 Millionen Dollar für sich verbucht. Damit liegt der Film hinter Horrorfilmen wie The Conjuring oder Insidious 2 (beide knapp über 40 Mio) zurück, jedoch immer noch ein gutes Ergebnis, denn das Budget ist ebenfalls recht gering und beträgt ca. 30 Millionen Dollar. Die Kritiken zum Film sind eher verhalten.

Escape Plan, der neue Film mit Arnold Schwarzenegger und Silvester Stallone, ist auf dem fünften Platz eingestiegen und konnte magere 9,8 Millionen Dollar einnehmen.

Ebenfalls eher in der Kategorie "das war wohl nix" einzuordnen: Inside WikiLeaks - Die fünfte Gewalt mit Benedict Cumberbatch als Julian Assange. 1,7 Millionen Dollar auf Platz Acht.

Video: Marketing für Carrie-Remake

Ein Werbevideo für das Remake von Carrie macht gerade im Netz die Runde. Aufgezeichnet wurde es mit versteckter Kamera in einem Café, beteiligt waren Stuntmen, Kulissenbauer, Schauspieler und nichtsahnende Kunden. Das Ergebnis ist auf der einen Seite witzig, auf der anderen aber auch hochinteressant, zeigt es doch, wie sich ganz normale Leute verhalten, wenn sie plötzlich mit scheinbar übersinnlichen Phänomenen konfrontiert werden.

Carrie läuft in den USA bereits am 18. Oktober an, in Deutschland erst am 5. Dezember. Hier ist das Video:

Telekinetic Coffee Shop Surprise

Carrie bekommt ein schärferes Rating

Julianne MooreAnders als erwartet hat der Horrofilm Carrie in den USA ein schärferes Rating bekommen. Das Remake der Romanverfilmung von Stephen King wurde aufgrund von "Gewaltdarstellungen, verstörender Bilder, Ausdrucksweise und sexuellen Inhalten" mit einem R-Rating versehen. Diese Einstufung des amerikanischen Filmverbandes MPAA entspricht in Deutschland der FSK-Altersfreigabe "ab 16".

Noch während der Dreharbeiten deutete alles darauf hin, dass die Neuverfilmung inhaltlich abgemildert wird, um eben nicht diese strenge Einstufung zu erhalten.

Carrie sollte schon im März diesen Jahres in die Kinos kommen, wurde jedoch um ein halbes Jahr verschoben. Begründet wurde der Schritt damit, dass man den Filmemachern im Schneideraum mehr Zeit geben wollte, um den Film ein wenig intensiver zu gestalten. Der Erfolg einiger Horrorfilme, die in letzter Zeit trotz R-Rating kommerziell erstaunlich erfolgreich waren, wird beim Filmstudio MGM sicher nicht unbeachtet geblieben sein.

Die Hauptrollen spielen Chloë Grace Moretz (Kick-Ass) und Julianne Moore (Hannibal). Regie führt Kimberly Peirce (Boys Don`t Cry).

Carrie wurde zum ersten Mal 1976 von Brian De Palma in Szene gesetzt und brachte Oscar-Nominierungen für die Schauspielerinnen Sissy Spacek und Piper Laurie.

Kinostart in Deutschland ist am 5. Dezember.

CARRIE - New Tv Spot October 18th

Carrie - neuer Trailer für die Stephen-King-Neuverfilmung

Brian de Palma drehte 1976 eine der besten Stephen-King-Verfilmungen, die bisher in die Kinos oder ins Fernsehen gekommen sind. Seine Version von Carrie, einem Roman, in dem die Tochter einer religiösen Fanatikerin entdeckt, dass sie über telekinetische Fähigkeiten verfügt, gilt zu recht als Klassiker.

Das hat jedoch niemanden davon abgehalten, ein (weiteres) Remake zu drehen. Die Neuverfilmung sollte ursprünglich am 06. Juni in die deutschen Kinos kommen. Der Film wurde allerdings auf den 5. Dezember verschoben. In den Hauptrollen: Chloë Grace Moretz (Kick-Ass) und Julianne Moore (Hannibal). Regie führt Kimberly Peirce (Boys Don`t Cry).

Hier der neue Trailer, der vermutlich den kompletten Film verrät.

Carrie - International Trailer

Trailer zum Remake von Carrie

Brian de Palma drehte 1976 eine der besten Stephen-King-Verfilmungen, die bisher in die Kinos oder ins Fernsehen gekommen sind. Seine Version von Carrie, einem Roman, in dem die Tochter einer religiösen Fanatikerin entdeckt, dass sie über telekinetische Fähigkeiten verfügt, gilt zu recht als Klassiker. Das hält natürlich niemanden davon ab, ein Remake zu drehen, wie der folgende Trailer, der übrigens fast den kompletten Film verrät, beweist:

Wer hat Angst vor Julianne Moore?

Die Schauspielerin spielt als Margaret White eine Hauptrolle in der Verfilmung des Stephen King-Romans Carrie, die ursprünglich im März in die amerikanischen Kinos hätte kommen sollen, allerdings in den Oktober hinein verschoben wurde.

Ein neuer Starttermin für Deutschland ist noch nicht bekannt.

Stattdessen überbrücken wir die Wartezeit mit einem neuen Poster zum Film. Carrie wurde zum ersten Mal 1976 von Brian De Palma in Szene gesetzt und brachte Oscar-Nominierungen für die Schauspielerinnen Sissy Spacek und Piper Laurie. Chloë Grace Moretz (Dark Shadows 2012) spielt im Remake die Titelheldin. Regie führt Kimberly Peirce (Boys Don`t Cry).

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