Doctor Who

David Tennant startet eigenen Podcast mit spannenden Gästen

Podcast sind schon längst im Mainstream angekommen. Auch David Tennant möchte dabei sein und hat nun sein eigenes Projekt vorgestellt. In David Tennant does a podcast with... hat er viele seiner namhaften Kollegen zu Gast.

Der schottische Schauspieler erlangte international mit seiner Darstellung des zehnten Doctors in Doctor Who Bekanntheit. In Broadchurch zeigte er sich von seiner grummeligen, in Jessica Jones von seiner gruseligen und in diversen Interviews von seiner humorvollen Seite. Auch als Theaterdarsteller, insbesondere Shakespeare, hat er sich einen Namen gemacht. 

Entsprechend groß ist auch die Bandbreite seiner Gäste. Angefangen mit Olivia Colman, seine Partnerin in Broadchurch, die gerade für die Darstellung von Queen Anne in The Favourite für einen Oscar nominiert wurde. Wie in einem kurzen Teaser-Clip zu hören, werden in den ersten Episoden auch Ian McKellen, Krysten Ritter, Jodie Whittaker, Jon Hamm, Whoopie Goldberg, Michael Sheen, Samantha Bee und Gordon Brown zu Gast sein.

Die erste Episode ist ab dem 29. Januar bei itunes und allen gängigen Podcatchern verfügbar.

Doctor Who: Blick hinter die Kulissen des Neujahrsspecials veröffentlicht

Nicht an Weihnachten, sondern zum Neujahrstag musste Doctor Who in diesem Jahr ein weiteres Abenteuer bestehen. Nach der Ausstrahlung hat der Sender BBC nun gleich zwei Featurettes veröffentlicht, die einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Im ersten Video kommen die Darsteller zu Wort, die unter anderem über den Dreh der Actionszenen sprechen, das zweite Video stellt die Daleks in den Mittelpunkt.

Die mittlerweile 11. Staffel von Doctor Who lief vom 7. Oktober bis zum 9. Dezember auf BBC. Erstmals schlüpfte mit Jodie Whittaker eine Frau in die ikonische Rolle. Ihr Debüt gab die Darstellerin im letzten Weihnachtsspecial. Neben Whittaker sind Bradley Walsh (Law & Order: UK), Tosin Cole (Hollyoaks) und Mandip Gill (Love, Lies and Records) neuer fester Bestandteil im Cast.

Im Neujahrsspecial bekam es die Gruppe mit einem uralten Bösen zu tun, das seit dem 9. Jahrhundert auf der Erde vergraben war. Sein Erwecken drohte den gesamten Planeten zu vernichten. Das Drehbuch zur Folge stammte von Showrunner Christ Chibnall, die Inszenierung übernahm Wayne Yip (Preacher).

Making of the New Years Day Special | Doctor Who: Resolution

Making the Dalek | Doctor Who: Resolution

The Promise of Tomorrow: Fazit zur 11. Staffel Doctor Who

Die elfte Staffel hielt, was die Auftaktepisode versprach: Chris Chibnall lieferte als neuer Showrunner einen überzeugenden Einstieg ab, der frischen Wind ins Fandom von Doctor Who bringt. Das schmeckt nicht jedem, muss es aber auch nicht.

Mit Feingefühl und guter Optik

Ein großer Kritikpunkt an den Folgen ist, dass die Rahmenhandlung äußerst dünn und unüberzeugend daherkommt. Durchaus richtig - wenn auch fürs Whoniverse nicht ungewöhnlich -, jedoch auch ein klarer Fall von "Geschmackssache". Die Episoden sind mit dem Fokus auf Charakterentwicklung und der Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Fragen in sich nämlich dennoch überwiegend stimmig und rund. Die Autoren und Regisseure beweisen zudem großes Feingefühl, da die jeweiligen Botschaften zwar deutlich sind, aber nicht belehrend alles überdeckend im Vordergrund stehen.

Auch an weiteren Einstellungen hinter der Kamera wurde kräftig geschraubt. Wie schon vorab berichtet wurde, ist die filmische Qualität gestiegen. Die Verbesserung der eingesetzten CGI sowie mehr Freiheiten in der Cinematographie sorgten für eine zeitgemäßere Optik und wunderschöne Bilder.

Der Sound vom neuen Komponisten Segun Akinola mag sicherlich für manche gewöhnungsbedürftig sein, doch versteht es Akinola gut, sich an der Doctor-Who-Musikgeschichte zu orientieren und mit seinem eigenen Stil zu kombinieren. Variationen wie etwa die Version des Themes im Abspann der Episode "Demons of the Punjab" sind eine große Bereicherung für die Soundtrackbibliothek. Eher untypisch ist der Einsatz von bereits bekannten Liedern, jedoch gerade an Stellen wie etwa der Episode mit Rosa Parks, an denen jedes zusätzliche Wort zuviel wäre, genau richtig platziert.


Repräsentation ist wichtig

Es ist furchtbar ermüdend, ständig etwas davon lesen zu müssen, dass "Feministen und Gutmenschen / Social-Justice-Warrior die Serie zerstört" hätten. Nicht nur ermüdend, ein Ärgernis und meist ohne substantielle Argumente dahinter. Gerne nun auch kombiniert mit dem Vorwurf, dass die aktuelle Staffel viel zu sehr in der irdischen Geschichte spielt. Dabei ist dies eine wichtige Säule von Doctor Who von Beginn an: Kinder für Geschichte zu begeistern und unterschwellig zu unterrichten. Auch politische Kommentare und Aufgreifen  gesellschaftlich relevanter Fragestellungen war von jeher Teil der Serie.

An sich alles nur ein weiterer Beleg dafür, wie nötig der Mut zur Änderung in der Darstellerriege war. Repräsentation ist wichtig. Da sollte eine solch wichtige Instanz der Medienkultur eigentlich schon viel früher drauf gekommen sein. Gerade auch hinsichtlich der britischen Kolonialgeschichte und Bevölkerungsstruktur ein Zugewinn an Glaubwürdigkeit.

Aber selbst wenn einem das Ganze egal sein mag, so hat Vielfalt einen weiteren Vorteil: Die Geschichten werden abwechslungsreicher. So gern ich klischeehafte Darstellung des viktorianischen Londons habe, aber irgendwann ist dann auch mal gut.

Im übrigen ist die Handlung von lediglich drei von zehn Episoden in der Vergangenheit angesiedelt. Drei spielen ungefähr in der Gegenwart auf der Erde - "The Woman Who Fell to Earth", "Arachnids in the UK" über skrupellose Geschäftemacher und "It Takes You Away", in der endlich auch mal eine blinde Schauspielerin eine Blinde darstellen darf. Die übrigen vier spielen in der Zukunft und/oder nicht auf der Erde ("The Ghost Monument", "The Tsuranga Conundrum", "Kerblam!" und "The Battle of Ranskoor Av Kolos"). Ein solider Mix also.

Aus Geschichte(n) lernen

Besonders die Episode "Demons of the Punjab" vereint so viel Gutes. Die Rahmenhandlung mit den Aliens, die alleine Sterbende im Moment des Todes begleiten, ist stimmig. Innerhalb kurzer Zeit werde die gegebenen Spannungen und Emotionen überzeugend transportiert, nicht zuletzt auch wegen der familiären Verknüpfung mit Yas. Es erzählt eine in sich abgeschlossene, runde Geschichte. Darsteller und Landschaft sind für Doctor Who erfrischend neu und wie erwähnt schön eingefangen. Nicht zuletzt hat es direkt im Anschluss der Episode in den Familien Diskussionen angestoßen, denn vielen war die bedeutende Trennung von Indien und Pakistan überhaupt nicht bewußt - obwohl Großbritannien maßgeblich beteiligt war und nicht wenige Briten ihre Wurzeln in Indien beziehungsweise Pakistan haben.

Eine weitere hervorstechende Folge der Staffel ist "Rosa". Vorab bestand durchaus die Angst, dass die Beteiligung von The Doctor und ihrer Crew den mutigen Widerstand von Rosa Parks überschattet. Dies war zum Glück nicht der Fall. Lediglich das Einwirken eines anderen Zeitreisenden, der aus rassistischen Gründen diesen wichtigen Punkt in der Zeit verhindern will, wurde vereitelt. Zusätzliche Tiefe bekam die Episode durch die Tatsache, dass der Doctor und seine Companions nicht nur als Besucher und von Tardis-Timey-Wimey in gewisser Weise in der Geschichte geschützt sind, sondern selbst die harten Auswirkungen des Rassismus ohne Erbarmen zu spüren bekommen und wider ihres Gerichtigkeitsempfinden nicht eingreifen dürfen. Dabei stellt "Rosa" klar dar, dass es keine überwundene Problematik ist, sondern auch heute noch nicht -weiße Menschen alltäglich Rassismus ausgesetzt sind. All das in einer Stunde gut erzählter TV-Unterhaltung.

Die Doctorin und die Quoten

Ja, The Doctor ist jetzt eine Frau. Kommt klar. Auch das muss niemanden gefallen, aber weder inhaltlich noch serienhistorisch spricht irgendetwas dagegen und war längst überfällig. Ich wiederhole: Repräsentation ist wichtig! Viel weiter muss das nun eigentlich echt nicht mehr ausgeführt werden.

Faszinierend ist, wie von mancher Fraktion auf einmal sinkende Quoten geradezu gefeiert und auch falsch verbreitet werden. Meist kombiniert mit dem direkten Hinweis an die BBC, dass sie einsehen sollen, dass die ganze Sache ein Fehler war und doch bitte zurück zu den Wurzeln kehren sollen (welche auch immer damit gemeint sind).

Dabei wird sich die BBC sicherlich nicht über die Quoten beschweren. Es kursieren diverse Zahlen. Der Einfachheit halber halte ich mich hier an die Auflistung im Episodenguide von Wikipedia, die den gängigen "Live-Zuschauer+7 Tage"-Quoten entsprechen. Durch die zunehmende Verbreitung von Streamingangeboten verliert die unmittelbare Live-Zuschauerschaft zum ersten Ausstrahlungszeitpunkt an Bedeutung.

Was will man vergleichen? Auftaktepisode eines jeden Doctors der neuen Generation? Nine mit "Rose" 10.81 Millionen, Ten mit "The Christmas Invasion" 9.84 Millionen, Eleven mit "The Eleventh Hour" 10.09 Millionen, Twelve mit "Deep Breath" 9.17 Millionen und schließlich Thirteen mit "The Woman Who Fell to Earth" 10.96 - und somit höchste Zahl in erster Folge. Sinkende Zuschauerschaft binnen der ersten Staffel? Bei Nine ging es auf 6,81 Millionen runter, bei Ten auf 6,08 Millionen, bei Eleven auf 6,44 Millionen, bei Twelve auf 6,71 und bei Thirteen 6,42. 

Wenn man jetzt bedenkt, dass die vorherige zehnte Staffel noch mit Peter Capaldi und Steven Moffat durchweg unter 7 Millionen blieb und teils auf niedrige 4,73 fiel, kann der Wechsel hin zu Jodie Whittaker und Chris Chibnall auch zahlenmäßig nicht als Verlust gewertet werden.

Fazit

Doctor Who erfährt dringend nötigen frischen Wind, was der Serie sehr gut tut. Natürlich ist nicht alles perfekt, dennoch kann fast jede Episode der Staffel überzeugen. Da sich, abgesehen vom Special an Neujahr, mit weiteren Episoden bis 2020 Zeit gelassen wird, besteht die Hoffnung, dass auch an spannenderen Rahmenhandlungen und Monstern gearbeitet wird. Onwards!

Resolution | First Look - New Year's Special | Doctor Who | BBC America

Doctor Who: Staffel 12 erscheint erst 2020

Nachdem Jodie Whittaker erst vor kurzem ihren weiteren Verbleib in der Tardis verkündete, strahlte die BBC am gestrigen Sonntag die letzte Episode der 11. Staffel von Doctor Who aus. Ein perfekter Moment, um die Abenteuer offiziell zu verlängern und ein erstes Startdatum der kommenden Staffel zu verraten.

Demnach kehrt Whittaker als die 13. Inkarnation des Doctors Anfang 2020 auf die Bildschirme zurück und wird bei ihren Abenteuern durch Raum und Zeit wieder von Graham (Bradley Walsh), Yasmin (Mandip Gill) und Ryan (Tosin Cole) unterstützt. Auch die 12. Staffel legt die BBC vertrauensvoll in die Hände von Chris Chibnall (Broadchurch).

Rund 8,4 Millionen Zuschauer hatten die ersten acht Folgen der Staffel im Schnitt geschaut, während die Auftaktepisode von fast 11 Millionen Fans auf allen Geräten verfolgt wurde. Im Durchschnitt lag man damit über dem Niveau der letzten Staffeln von Doctor Who.

Doch ganz frei von Doctor Who bleibt 2019 natürlich nicht. Statt der traditionellen Weihnachtsepisode gibt es ein Neujahrs-Special, das am 1. Januar ausgestrahlt wird. Zum Staffelfinale hat die BBC einen ersten Trailer hierzu veröffentlicht.

Ebenfalls im Januar präsentiert Fox die deutsche TV-Premiere der aktuellen 11. Staffel.

Resolution | First Look - New Year's Special | Doctor Who | BBC America

Doctor Who: Jodie Whittaker bleibt The Doctor

In den letzten Wochen kursierten Gerüchte, dass Chris Chibnall mit seiner Rolle als Showrunner und der Zusammenarbeit mit der BBC nicht zufrieden ist und Doctor Who bald verlassen würde. In dem Fall wolle Jodie Whittaker angeblich mit ihm gehen. Whittaker selbst jedoch bestätigt nun, dass sie The Doctor treu bleibt und auch in Staffel 12 die ikonische Rolle weiterhin verkörpern wird. Dies bekräftigte sie in einem Interview mit The Hollywood Reporter:

"Ich kann es kaum abwarten zurück an die Arbeit zu gehen. Es ist so eine unglaublich tolle Rolle. Eine absolut außergewöhnliche Reise und ich bin noch nicht bereit, die Position weiterzugeben."

Vor rund einem Jahr übernahm Jodie Whittaker die Nachfolge als Doctor von Peter Capaldi. Auch der langjährige Showrunner Steven Moffat verabschiedete sich und übergab an Chibnall (Broadchurch). Dieser bricht gleich mal mit einer Tradition: Das erste Mal seit Jahren wird es kein Weihnachtsspecial geben, statt dessen erscheint eine Sonderfolge am Neujahrstag. 

Doch ersteinmal geht am Sonntag die aktuelle elfte Staffel, und die erste mit Jodie Whittaker, zu Ende. Obwohl die Diskussion um fallende Zuschauerschaft ziemlich aufgebauscht wird, sind die Quoten zufriedenstellend. Bislang erreichte jede Episode über 7 Millionen Zuschauer in der konsolidierten Betrachtung - also Live-Publikum plus 7 Tage danach. Dies ist vorher noch keinem anderen Doctor gelungen.

All of Time and Space: BBC feiert 55 Jahre Doctor Who

Als Sydney Newman, Chef der Drama-Abteilung der BBC, den Auftrag bekam, für eine Sendung für Kinder und Erwachsene zu sorgen, um einen offenen Sendeplatz am Samstagnachmittag zu besetzen, dürfte er sicherlich nicht geahnt haben, wie erfolgreich diese Serie wird: Gestern vor 55 Jahren wurde die erste Episode von Doctor Who ausgestrahlt.

Zwar wird dieses "kleine" Jubiläum nicht so groß gefeiert wie das vor 5 Jahren, aber ganz unbeachtet bleibt der Geburtstag natürlich nicht. So veröffentlichte die BBC etwa ein Video, das alle Titelsequenzen der Seriengeschichte vereint.

Nach Absagen einiger Darsteller übernahm William Hartnell die Rolle des Doctors, auch weil er zuvor meist für ruppige Militär-Charaktere besetzt wurde und sich darauf festgelegt fühlte. So wurde er zum ersten von derzeit dreizehn Doctoren und ging mit "Das Kind von den Sternen" ("An Unearthly Child") am 23. November 1963 in die Geschichte ein.

Die Classic-Serie blieb bis 1989 (+ TV-Film in 1996). 2005 frischte Russel T Davies seine geliebte Serie aus Kindheitstagen auf und machte das auch "New Who" genannte Reboot zu einem weltweiten Erfolg. Auch wenn es mittlerweile ins Budget passen würde, so blieb man dennoch beim bekannten Aussehen der Tardis. Ursprünglich sollte sich das Zeit-Raum-Schiff des Doctors nämlich tatsächlich immer an die Umgebung anpassen, was sich aber in den Anfangszeiten als viel zu umständlich und teuer herausstellte.

Aktuell läuft die elfte Staffel von Doctor Who immer sonntags - natürlich weiterhin bei der BBC.

ALL Doctor Who Title Sequences (UPDATED) | Doctor Who

Doctor Who: Sonderfolge am Neujahrstag

Was seit einigen Wochen als Gerücht kursiert, scheint nun bestätigt: Dieses Jahr wird es kein Weihnachtsspecial von Doctor Who geben. Dafür verkündet das offizielle Doctor Who Magazine für die nächste Ausgabe einen Ausblick auf eine Sonderfolge, die am Neujahrstag ausgestrahlt werden soll.

Damit unterstreicht Showrunner Chris Chibnall abermals, dass mit ihm ein frischer Wind weht. Seit 2005, mit der Neuauflage der Serie, gab es jedes Jahr eine Spezialfolge am 1. Weihnachtstag. Wie es nun aussieht ist es jedoch kein kompletter Bruch mit der liebgewonnenen Tradition, sondern lediglich eine Verschiebung. Zugegeben entzerrt es so auch ein wenig die Erwartung an die Folge, irgendwie das Weihnachtsthema aufzugreifen. Da passt der Jahreswechsel an sich schon besser zur Timelady.

Die mittlerweile elfte Staffel läuft seit dem 7. Oktober immer sonntags bei der BBC, das Staffelfinale ist am 9. Dezember. Erstmals schlüpfte mit Jodie Whittaker eine Frau in die ikonische Rolle. Ihr Debüt gab die Darstellerin im letzten Weihnachtsspecial. Neben Whittaker sind Bradley Walsh (Law & Order: UK), Tosin Cole (Hollyoaks) und Mandip Gill (Love, Lies and Records) neuer fester Bestandteil im Cast.

In Deutschland sind die neuen Episoden zeitnah nach UK-Ausstrahlung über iTunes, Amazon, Maxdome, Google Play und weitere Streamingdienste in der Originalversion erhältlich. Die deutsche TV-Premiere mit Auswahl einer synchronisierten Version ist am 31. Dezember bei Fox.

Doctor Who: Wohl kein Weihnachts-Special in diesem Jahr

Wie es aussieht, müssen die Fans von Doctor Who in diesem Jahr auf das traditionelle Weihnachts-Special verzichten. Einem Bericht der britischen Zeitung The Mirror zufolge haben sich die Macher rund um den neuen Showrunner Chris Chibnall entschieden, 2018 keine Folge speziell für das Weihnachtsfest zu produzieren. Hintergrund soll der Mangel an Ideen sein.

Seit der Wiederbelebung von Doctor Who im Jahr 2005 ist das Weihnachts-Special eine feste Konstante der Serie. Die Sonderfolge wird traditionell am ersten Weihnachtsfeiertag in Großbritannien ausgestrahlt. Allerdings müssen die Fans trotzdem nicht auf die schon angekündigte elfte Episode der Staffel verzichten. Anstatt an Weihnachten soll diese genau eine Woche später an Neujahr laufen. Passend dazu wird auch das neue Jahr beziehungsweise der Jahreswechsel eine Rolle in der Episode spielen.

Die neue Staffel von Doctor Who läuft seit dem 7. Oktober. Erstmals schlüpft mit Jodie Whittaker eine Frau in die ikonische Rolle. Ihr Debüt gab die Darstellerin im letzten Weihnachtsspecial. Neben Whittaker sind Bradley Walsh (Law & Order: UK), Tosin Cole (Hollyoaks) und Mandip Gill (Love, Lies and Records) neuer fester Bestandteil im Cast.

Doctor Who: Deutsche TV-Premiere der 11. Staffel

Am Wochenende startete in Großbritannien die mittlerweile elfte Staffel von Doctor Who. Auf die deutsche TV-Premiere müssen sich Fans noch ein wenig gedulden. Erst im Januar werden die neuen Episoden zum ersten Mal im deutschen Fernsehen zu sehen sein, wieder beim Pay-TV-Sender Fox.

Zum Ende des letzten Weihnachtsspecials übernahm Jodie Whittaker die Nachfolge als Doctor von Peter Capaldi. Auch der langjährige Showrunner Steven Moffat verabschiedete sich und übergab an Chris Chibnall (Broadchurch). Whittaker bekommt als dreizehnter Doctor nicht nur eine Companion, sondern gleich mehrere an die Seite. So bilden Bradley Walsh als Graham, Tosin Cole als Ryan und Mandip Gill als Yasmin zusammen das neue Tardis-Team.

Die Auftaktfolge "The Woman Who Fell to Earth" fand sowohl bei Kritikern als auch Publikum großen Anklang. Insbesondere die frischere, zeitgemäßere Optik der neuen Folgen als auch das überzeugende Auftreten von Jodie Whittaker konnte überzeugen. Belohnt wurde dies mit einem Quotenhoch.

Wer nicht bis Januar warten will und nicht auf Synchronisation angewiesen ist, der erhält die jeweils aktuellen Episoden auch etwa über iTunes und Amazon Prime Video. Bei Fox wird die elfte Staffel sowohl in Originalton als auch in deutscher Sprache zu sehen sein.

Doctor Who: Series 11 Trailer

Quoten: Tiefstand für The Walking Dead, Hochgefühle bei Doctor Who

Am Wochenende starteten direkt zwei international sehr beliebte Serien. Während es bei Doctor Who Grund für Freude gibt, muss The Walking Dead herbe Verluste verzeichnen.

Mit Produktionsbeginn zur neunten Staffel übernahm Angela Kang den Showrunner-Posten von Scott Gimple. Auch vor der Kamera kommt es zu einer gravierenden Veränderung: Für die zentrale Hauptfigur brechen die letzten Tage an, Andrew Lincoln alias Rick Grimes steigt im Lauf der Staffel aus. Nach langer Zeit Zeit gibt es zudem ein neues Intro, das ein Wink Richtung Comicvorlage und angestrebte Atmospähre der neuen Folgen sein soll. 

Doch viele Fans scheinen nach den beiden letzten eher negativ aufgefassten Staffeln wenig Vertrauen oder Lust auf eine Fortführung zu haben. Zwar ist The Walking Dead nach wie vor die erfolgreischte Serie der Zielgruppe am Sonntagabend, doch sahen beinahe nur noch die Hälfte der Leute zu. Zu "A New Beginning" schalteten lediglich 6,1 Millionen Zuschauer ein. Zum Start der achten Staffel waren das noch 11,4 Millionen und galt bereits als Abstieg im Vergleich zu den Vorgängern.

Bei Doctor Who hingegen sorgt der Staffelauftakt für Hochgefühle. Auch hier gab es einen einschneidenden Wechsel: Jodie Whittaker trat zum Ende des letzten Weihnachtsspecials die Nachfolge von Peter Capaldi als Doctor an. Die kreative Verantwortung für die Serie trägt seit Produktionsbeginn der neuen Staffel Chris Chibnall (Broadchurch), der die Aufgabe vom langjährigen Showrunner Steven Moffat übernahm.

Die Zuschauer schienen sehr gespannt auf die Neuerung zu sein - rund 8,2 Millionen sahen den Staffelauftakt mit Jodie Whittaker als The Doctor am Sonntagabend bei der BBC UK. Dies entspricht einer Einschaltquote von rund 40% zur ersten Sendezeit. Im Vergleich: Die erste Episode mit Peter Capaldi erreichte 6,8 Millionen, die mit Matt Smith 7,7 Millionen Zuschauer bei Erstausstrahlung.

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