Doctor Who

Doctor Who: Jodie Whittaker bleibt The Doctor

In den letzten Wochen kursierten Gerüchte, dass Chris Chibnall mit seiner Rolle als Showrunner und der Zusammenarbeit mit der BBC nicht zufrieden ist und Doctor Who bald verlassen würde. In dem Fall wolle Jodie Whittaker angeblich mit ihm gehen. Whittaker selbst jedoch bestätigt nun, dass sie The Doctor treu bleibt und auch in Staffel 12 die ikonische Rolle weiterhin verkörpern wird. Dies bekräftigte sie in einem Interview mit The Hollywood Reporter:

"Ich kann es kaum abwarten zurück an die Arbeit zu gehen. Es ist so eine unglaublich tolle Rolle. Eine absolut außergewöhnliche Reise und ich bin noch nicht bereit, die Position weiterzugeben."

Vor rund einem Jahr übernahm Jodie Whittaker die Nachfolge als Doctor von Peter Capaldi. Auch der langjährige Showrunner Steven Moffat verabschiedete sich und übergab an Chibnall (Broadchurch). Dieser bricht gleich mal mit einer Tradition: Das erste Mal seit Jahren wird es kein Weihnachtsspecial geben, statt dessen erscheint eine Sonderfolge am Neujahrstag. 

Doch ersteinmal geht am Sonntag die aktuelle elfte Staffel, und die erste mit Jodie Whittaker, zu Ende. Obwohl die Diskussion um fallende Zuschauerschaft ziemlich aufgebauscht wird, sind die Quoten zufriedenstellend. Bislang erreichte jede Episode über 7 Millionen Zuschauer in der konsolidierten Betrachtung - also Live-Publikum plus 7 Tage danach. Dies ist vorher noch keinem anderen Doctor gelungen.

All of Time and Space: BBC feiert 55 Jahre Doctor Who

Als Sydney Newman, Chef der Drama-Abteilung der BBC, den Auftrag bekam, für eine Sendung für Kinder und Erwachsene zu sorgen, um einen offenen Sendeplatz am Samstagnachmittag zu besetzen, dürfte er sicherlich nicht geahnt haben, wie erfolgreich diese Serie wird: Gestern vor 55 Jahren wurde die erste Episode von Doctor Who ausgestrahlt.

Zwar wird dieses "kleine" Jubiläum nicht so groß gefeiert wie das vor 5 Jahren, aber ganz unbeachtet bleibt der Geburtstag natürlich nicht. So veröffentlichte die BBC etwa ein Video, das alle Titelsequenzen der Seriengeschichte vereint.

Nach Absagen einiger Darsteller übernahm William Hartnell die Rolle des Doctors, auch weil er zuvor meist für ruppige Militär-Charaktere besetzt wurde und sich darauf festgelegt fühlte. So wurde er zum ersten von derzeit dreizehn Doctoren und ging mit "Das Kind von den Sternen" ("An Unearthly Child") am 23. November 1963 in die Geschichte ein.

Die Classic-Serie blieb bis 1989 (+ TV-Film in 1996). 2005 frischte Russel T Davies seine geliebte Serie aus Kindheitstagen auf und machte das auch "New Who" genannte Reboot zu einem weltweiten Erfolg. Auch wenn es mittlerweile ins Budget passen würde, so blieb man dennoch beim bekannten Aussehen der Tardis. Ursprünglich sollte sich das Zeit-Raum-Schiff des Doctors nämlich tatsächlich immer an die Umgebung anpassen, was sich aber in den Anfangszeiten als viel zu umständlich und teuer herausstellte.

Aktuell läuft die elfte Staffel von Doctor Who immer sonntags - natürlich weiterhin bei der BBC.

ALL Doctor Who Title Sequences (UPDATED) | Doctor Who

Doctor Who: Sonderfolge am Neujahrstag

Was seit einigen Wochen als Gerücht kursiert, scheint nun bestätigt: Dieses Jahr wird es kein Weihnachtsspecial von Doctor Who geben. Dafür verkündet das offizielle Doctor Who Magazine für die nächste Ausgabe einen Ausblick auf eine Sonderfolge, die am Neujahrstag ausgestrahlt werden soll.

Damit unterstreicht Showrunner Chris Chibnall abermals, dass mit ihm ein frischer Wind weht. Seit 2005, mit der Neuauflage der Serie, gab es jedes Jahr eine Spezialfolge am 1. Weihnachtstag. Wie es nun aussieht ist es jedoch kein kompletter Bruch mit der liebgewonnenen Tradition, sondern lediglich eine Verschiebung. Zugegeben entzerrt es so auch ein wenig die Erwartung an die Folge, irgendwie das Weihnachtsthema aufzugreifen. Da passt der Jahreswechsel an sich schon besser zur Timelady.

Die mittlerweile elfte Staffel läuft seit dem 7. Oktober immer sonntags bei der BBC, das Staffelfinale ist am 9. Dezember. Erstmals schlüpfte mit Jodie Whittaker eine Frau in die ikonische Rolle. Ihr Debüt gab die Darstellerin im letzten Weihnachtsspecial. Neben Whittaker sind Bradley Walsh (Law & Order: UK), Tosin Cole (Hollyoaks) und Mandip Gill (Love, Lies and Records) neuer fester Bestandteil im Cast.

In Deutschland sind die neuen Episoden zeitnah nach UK-Ausstrahlung über iTunes, Amazon, Maxdome, Google Play und weitere Streamingdienste in der Originalversion erhältlich. Die deutsche TV-Premiere mit Auswahl einer synchronisierten Version ist am 31. Dezember bei Fox.

Doctor Who: Wohl kein Weihnachts-Special in diesem Jahr

Wie es aussieht, müssen die Fans von Doctor Who in diesem Jahr auf das traditionelle Weihnachts-Special verzichten. Einem Bericht der britischen Zeitung The Mirror zufolge haben sich die Macher rund um den neuen Showrunner Chris Chibnall entschieden, 2018 keine Folge speziell für das Weihnachtsfest zu produzieren. Hintergrund soll der Mangel an Ideen sein.

Seit der Wiederbelebung von Doctor Who im Jahr 2005 ist das Weihnachts-Special eine feste Konstante der Serie. Die Sonderfolge wird traditionell am ersten Weihnachtsfeiertag in Großbritannien ausgestrahlt. Allerdings müssen die Fans trotzdem nicht auf die schon angekündigte elfte Episode der Staffel verzichten. Anstatt an Weihnachten soll diese genau eine Woche später an Neujahr laufen. Passend dazu wird auch das neue Jahr beziehungsweise der Jahreswechsel eine Rolle in der Episode spielen.

Die neue Staffel von Doctor Who läuft seit dem 7. Oktober. Erstmals schlüpft mit Jodie Whittaker eine Frau in die ikonische Rolle. Ihr Debüt gab die Darstellerin im letzten Weihnachtsspecial. Neben Whittaker sind Bradley Walsh (Law & Order: UK), Tosin Cole (Hollyoaks) und Mandip Gill (Love, Lies and Records) neuer fester Bestandteil im Cast.

Doctor Who: Deutsche TV-Premiere der 11. Staffel

Am Wochenende startete in Großbritannien die mittlerweile elfte Staffel von Doctor Who. Auf die deutsche TV-Premiere müssen sich Fans noch ein wenig gedulden. Erst im Januar werden die neuen Episoden zum ersten Mal im deutschen Fernsehen zu sehen sein, wieder beim Pay-TV-Sender Fox.

Zum Ende des letzten Weihnachtsspecials übernahm Jodie Whittaker die Nachfolge als Doctor von Peter Capaldi. Auch der langjährige Showrunner Steven Moffat verabschiedete sich und übergab an Chris Chibnall (Broadchurch). Whittaker bekommt als dreizehnter Doctor nicht nur eine Companion, sondern gleich mehrere an die Seite. So bilden Bradley Walsh als Graham, Tosin Cole als Ryan und Mandip Gill als Yasmin zusammen das neue Tardis-Team.

Die Auftaktfolge "The Woman Who Fell to Earth" fand sowohl bei Kritikern als auch Publikum großen Anklang. Insbesondere die frischere, zeitgemäßere Optik der neuen Folgen als auch das überzeugende Auftreten von Jodie Whittaker konnte überzeugen. Belohnt wurde dies mit einem Quotenhoch.

Wer nicht bis Januar warten will und nicht auf Synchronisation angewiesen ist, der erhält die jeweils aktuellen Episoden auch etwa über iTunes und Amazon Prime Video. Bei Fox wird die elfte Staffel sowohl in Originalton als auch in deutscher Sprache zu sehen sein.

Doctor Who: Series 11 Trailer

Quoten: Tiefstand für The Walking Dead, Hochgefühle bei Doctor Who

Am Wochenende starteten direkt zwei international sehr beliebte Serien. Während es bei Doctor Who Grund für Freude gibt, muss The Walking Dead herbe Verluste verzeichnen.

Mit Produktionsbeginn zur neunten Staffel übernahm Angela Kang den Showrunner-Posten von Scott Gimple. Auch vor der Kamera kommt es zu einer gravierenden Veränderung: Für die zentrale Hauptfigur brechen die letzten Tage an, Andrew Lincoln alias Rick Grimes steigt im Lauf der Staffel aus. Nach langer Zeit Zeit gibt es zudem ein neues Intro, das ein Wink Richtung Comicvorlage und angestrebte Atmospähre der neuen Folgen sein soll. 

Doch viele Fans scheinen nach den beiden letzten eher negativ aufgefassten Staffeln wenig Vertrauen oder Lust auf eine Fortführung zu haben. Zwar ist The Walking Dead nach wie vor die erfolgreischte Serie der Zielgruppe am Sonntagabend, doch sahen beinahe nur noch die Hälfte der Leute zu. Zu "A New Beginning" schalteten lediglich 6,1 Millionen Zuschauer ein. Zum Start der achten Staffel waren das noch 11,4 Millionen und galt bereits als Abstieg im Vergleich zu den Vorgängern.

Bei Doctor Who hingegen sorgt der Staffelauftakt für Hochgefühle. Auch hier gab es einen einschneidenden Wechsel: Jodie Whittaker trat zum Ende des letzten Weihnachtsspecials die Nachfolge von Peter Capaldi als Doctor an. Die kreative Verantwortung für die Serie trägt seit Produktionsbeginn der neuen Staffel Chris Chibnall (Broadchurch), der die Aufgabe vom langjährigen Showrunner Steven Moffat übernahm.

Die Zuschauer schienen sehr gespannt auf die Neuerung zu sein - rund 8,2 Millionen sahen den Staffelauftakt mit Jodie Whittaker als The Doctor am Sonntagabend bei der BBC UK. Dies entspricht einer Einschaltquote von rund 40% zur ersten Sendezeit. Im Vergleich: Die erste Episode mit Peter Capaldi erreichte 6,8 Millionen, die mit Matt Smith 7,7 Millionen Zuschauer bei Erstausstrahlung.

Mit Seele und zwei Herzen: Kritik zum Auftakt der 11. Staffel Doctor Who

SPOILER

Die Einführung einer neuen Doctor-Regeneration ist immer eine große Sache. Beim Start der mittlerweile elften Staffel von Doctor Who liegt besonderer Druck auf allen Beteiligten: Zum ersten Mal in der über 50-jährigen Seriengeschichte wird die Kultfigur von einer Frau dargestellt. Dies jedoch steht bei “The Woman Who Fell to Earth” definitiv im Hintergrund, und es gelingt ein überzeugender Auftakt.

Viele Planeten haben einen Norden

Okay, okay - ob Sheffield Nord- oder Mittelengland zugeschrieben wird, darüber sind sich selbst Briten uneinig. Aber alleine schon die Entscheidung, als Ausgangspunkt der ersten Geschichte nicht wie so oft London zu wählen, dürfte kein Zufall sein: Neuer Doctor, neue Crew, neues Revier.

Chris Chibnall selbst schrieb das Drehbuch zu seinem Erstauftritt als Showrunner, die Regie überließ er Jamie Childs (Poldark, His Dark Materials). Wer Chibnall bisher vor allem durch Broadchurch kennt, weiß, dass er ein Meister darin ist, mit kleinen Alltäglichkeiten und leisen Tönen dem Publikum  Charaktere, Situationen und Umgebungen in kürzester Zeit tiefgehend nahe zu bringen. Auch diesmal gelingt ihm das - obwohl es sich um durchweg unbekannte und zudem gleich mehrere neue Figuren handelt, hat man bereits nach wenigen Minuten ein gutes Bild von und Verbindung zu ihnen.

Da wäre die Kleinfamilie rund um Ryan Sinclair, einem 19jährigen Vlogger, der noch nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Nach dem Tod seiner Mutter und mit einem abwesenden Vater wohnt er bei seiner Großmutter Grace (Sharon Clarke) und deren zweiten Ehemann Graham (Bradley Walsh). Der leicht unsichere Ryan, seine liebevoll-taffe Nan, eine Krankenschwester, und der sehr bemühte, bodenständige Busfahrer Graham sind einem auf Anhieb sympathisch.

Zwar rückt Yasmin Khan (Mandip Ghill), genannt Yaz, im Verlauf der Episode etwas in den Hintergrund, dennoch bekommt man einen guten ersten Eindruck. Die zielstrebige junge Polizistin, die mit dem ständigen Schlichten von kleineren Straßenverkehrsdelikten völlig unterfordert ist, die anpacken und schnell denken kann.

Sie ist The Doctor

Auch wenn sie sich anfangs noch nicht gleich an ihren Namen erinnern kann, so ist Jodie Whittaker unmissverständlich ab der ersten Sekunde The Doctor. Es ist gut, dass ihr erster Auftritt in der Episode nicht direkt zu Beginn ist. Sie stößt, oder eher fällt, erst zu den anderen, als man schon ein gewisses Gefühl für deren Charaktere hat.

Es wird auch nochmal deutlich, warum Staffel 11 ein guter Einstieg für neue Whovians sein kann. Zwar ist Dreizehn, wie auch ihre Vorgänger, so kurz nach der Regeneration noch nicht ganz bei sich, aber nicht völlig verwirrt. So wirft sie an passender Stelle ihren neuen Begegnungen, und somit auch dem Publikum, kurze Erläuterungen zu den verrückten Dingen, die sie tut, zu. Ohne zu sehr zu verwirren - oder noch schlimmer - zu sehr lehrerhaft zu erklären.

Dass sie nun in einem weiblichen Körper steckt, findet nur am Rand Erwähnung. Erst zum Ende der Folge erhält sie ihr neues Outfit, bis dahin agiert Whittaker im Gewand ihres Vorgängers. In einzelnen Momenten vermag man auch noch etwas Peter Capaldi in ihrer Darstellung durchblitzen zu sehen, obwohl sie dennoch sofort erkennbar einen ganz eigenen, aufgeweckten Stil für ihren Doctor hat.

Auch Dreizehn ist pragmatisch: Ohne Tardis und Screwdriver zur Hand muss sie selbst tätig werden. Immerhin ist Sheffield bekannt für Stahlverarbeitung, was liegt also näher, als selbst zu basteln. So erklärt sich auch das sehr ungewöhnliche Aussehen für einen Sonic Screwdriver. Die knapp einminütige Sequenz, in der sie sich aus herumliegenden Material selbst etwas improvisiert, dürfte schon jetzt wichtiger Teil der Seriengeschichte sein.

Die dunklen Töne

Wie bereits durch Vorberichte bekannt, ist die filmische Qualität gestiegen. Tatsächlich beeindruckt schon die erste Episode mit guter Cinematographie und CGI, die deutlich zeitgemäßer ist als bislang von Doctor Who gewohnt.

Dies wird natürlich vor allem bei den fremdartigen Kreaturen deutlich: Tim Shaw ist ein Außerirdischer auf Trophäenjagd. Hochgepanzert, aber ohne Waffen, wird er auf der Erde abgesetzt, um eine festgelegte Zielperson zu finden und zu seinem Planeten zu bringen. Dann hat er den Wettbewerb um die Ehre gewonnen. Dabei geht er äußerst brutal vor, was zu einer für Doctor Who ungewöhnlich hohen und vor allem sichtbaren Sterbequote führt. Nicht genug: Seinen Opfern entfernt er jeweils einen einzelnen Zahn.

Was erst nur eigenartig wirkt, wird bei der Enthüllung seines Gesichts richtig unheimlich: Es ist über und über mit menschlichen Zähnen bestückt. Zwar gab es in der Vergangenheit immer mal wieder unheimliche Gestalten bei Doctor Who, etwa die Weeping Angel oder die Silence, doch keine von denen hatte so ein Horrorfilm-Aussehen. Davon möchte ich dann doch lieber keinem Cosplay begegnen.

Noch mehr schockiert jedoch der tatsächliche Tod von Grace. Innerhalb der einen Stunde ist die engagierte, liebevolle, witzige, abenteuerlustige Großmutter einem richtig ans Herz gewachsen. Sie wird dann auch nicht von einem Alien pulverisiert, in eine andere Galaxie geschleudert oder was man auch immer sonst bei Doctor Who an Verlust noch so kennt - im Endeffekt stirbt sie relativ banal: Beim Versuch ihren Enkel zu retten, klettert sie an einem Kran hoch und stürzt nach Stromschlag. In allen Gesichtern ist abzulesen: Das ist endgültig, kein magisches Comeback - wir sind nicht mehr in der Moffat-Ära.

Fazit

Vieles neu und doch vertraut. Ein grandioser Start für Chibnall, Whittaker und Team. Es gelingt von Anfang an, das richtige Doctor-Who-Gefühl zu vermitteln und zeitgleich etwas Frisches zu liefern, das sehr neugierig auf die weiteren Abenteuer macht.

Episode Two Trailer | The Ghost Monument | Doctor Who: Series 11

Coming Soon | Doctor Who: Series 11

Doctor Who Staffel 11: Erster Blick auf Episode 1, positive Kritiken

Nächstes Wochenende hat die lange Wartezeit endlich ein Ende: Doctor Who kehrt mit der mittlerweile elften Staffel zurück. Mit einem kurzen Clip gewährt die BBC einen kleinen Vorgeschmack der Auftaktepisode.

Die Vorab-Kritiken der Presse zu "The Women Who Fell To Earth" fallen überwiegend positiv aus. Chibnall versprach neue Techniken, um Doctor Who auch filmisch in die Neuzeit zu holen und das scheint ihm gelungen zu sein. Durchweg wird die hohe Qualität und überzeugende CGI gelobt.

Allerdings muss sich die neue Crew, wie so oft bei ersten Episoden, erst noch richtig zusammenfinden. Noch käme der Witz wahlweise zu kurz oder zu aufgesetzt, dann wieder seien die Dialoge zu flach. Gesamt aber überzeugte die Folge an den wichtigsten Stellen und lasse auf eine spannend-neue Staffel in doch vertrauter Atmosphäre hoffen. 

Einig sind sich alle, dass Jodie Whittaker eine hervorragende Wahl für die Darstellung des Doctors sei. Sie verkörpere die Kultfigur stilsicher und doch mit ihrem ganz eigenen Charme. Carol Midgley von The Times dazu:

"Das beste Kompliment, das ich Whittaker nach der ersten Episode geben kann, ist dass sich ihre Besetzung nicht ansatzweise radikal anfühlt. Es ist normal. Nach zehn Minuten vergisst man, dass ihr Geschlecht jemals eine Rolle spielte. Whittaker sprudelt vor Energie, modernisiert und verjüngt die Rolle."

Zum Ende des letzten Weihnachtsspecials übernahm Jodie Whittaker die Nachfolge als Doctor von Peter Capaldi. Auch der langjährige Showrunner Steven Moffat verabschiedete sich und übergab an Chris Chibnall (Broadchurch). Whittaker bekommt als dreizehnter Doctor nicht nur eine Companion, sondern gleich mehrere an die Seite. So bilden Bradley Walsh als Graham, Tosin Cole als Ryan und Mandip Gill als Yasmin zusammen das neue Tardis-Team.

Staffel 11 startet am 7. Oktober bei der BBC. Sie umfasst zehn reguläre Episoden mit je einstündiger Laufzeit und das traditionelle Weihnachtsspecial.

FIRST LOOK: Episode 1 | The Woman Who Fell To Earth | Doctor Who

Doctor Who: Chris Chibnall über die 11. Staffel

Nicht mehr lange, dann startet nach längerer Pause endlich die elfte Staffel von Doctor Who. In einem Artikel für das britische Wochenmagazin Radio Times äußerte sich Showrunner Chris Chibnall selbst zu Wort. Er verfasste dreizehn Punkte, was man von den neuen Episoden erwarten kann. Zusammengefasst:

  1. Man muss absolut nichts über den Doctor wissen. Es ist ein idealer Einstieg für Neulinge ins Whoniverse.
  2. Jede Episode ist ein neues, in sich geschlossenes Abenteuer.
  3. Chibnall ist von Bradley Walsh schon lange begeistert und freut sich über die erneute Zusammenarbeit.
  4. Zusammen mit dem im britischen Mediengeschäft alteingesessenen Walsh bilden die beiden Jungschauspieler Mandip Gill und Tosin Cole das neue Tardis-Team.
  5. Monster sind zu erwarten. The Doctor wird wieder Probleme lösen, Monster bekämpfen und über Mysterien staunen - wie immer also.
  6. The Doctor ist jetzt in einer weiblichen Regeneration und bleibt dieser merkwürdige, lustige, spannende, gegensätzliche, aufregende Charakter.
  7. Wie auf vielen anderen Ebenen wurde auch bei der Titelmusik etwas Neues auf Basis des Alten erschaffen: Segun Akinola hat sich von Delia Derbyshires Original von 1963 für das neue Theme inspirieren lassen.
  8. Die verschwundene Tardis bleibt vorerst ein Mysterium. Wie bei der Regeneration von Twelve zu Thirteen bereits zu sehen war, verunfallt und explodiert die Tardis. Chibnall lässt vage offen, ob zeitnah rausgefunden wird, was mit ihr passiert ist.
  9. Nicht nur die Schauspieler sind neu, auch hinter der Kamera kam es zu vielen Wechseln, unter anderen im Autorenteam mit Malorie Blackman, Vinay Patel, Pete McTighe, Ed Hyme und Joy Wilkonson.
  10. Nicht mehr am Samstagabend auf den Doctor warten, der neue Sendeplatz ist am Sonntag.
  11. Die Geheimnisse um die neue Staffel wurden gut gehütet. Jetzt kurz vor beginnener Ausstrahlung sind alle aufgeregt, sie endlich bald mit der Welt teilen zu können.
  12. Eine der großen Freuden bei der Arbeit mit Doctor Who und immer neuen Geschichten für jede Episode ist, dass man mit vielen wundervollen Gastschauspielern zu tun bekommt. Alleine in den ersten Folgen sind Sharon Clarke, Shaun Dooley, Art Malik und Susan Lynch zu sehen.  
  13. Für Chibnall ist Doctor Who sein Traumjob, der sogar noch mehr Spaß macht, als er sich immer vorgestellt hat. Er darf Abenteuer für einen Charakter schreiben, den er schon seit seiner Kindheit geliebt hat. Und manchmal wird sogar etwas in die Luft gejagt.

Chibnall hat die Verantwortung für Doctor Who zum Ende des letztjährigen Weihnachtsspecials die Serie vom langjährigen Showrunner Steven Moffat übernommen. Mit zahlreichen zusätzlichen Wechseln hinter und vor der Kamera, vor allem mit Jodie Whittaker als Nachfolge von Peter Capaldi und erster weiblicher Doctor, bricht für die Serie eine neue Ära an.

Am 7. Oktober beginnt die Ausstrahlung der elften Staffel, die zehn je einstündige Episoden umfasst.

Doctor Who: Series 11 Trailer #2

Doctor Who: Neuer Trailer zur 11. Staffel

Der Start der 11. Staffel von Doctor Who rückt immer näher. Grund genug für die BBC einen neuen Trailer zu den neuen Folgen zu veröffentlichen. Ihre Premiere feiert die 11. Staffel am 7. Oktober. Produziert wurden insgesamt zehn reguläre Folgen sowie das traditionelle Weihnachtsspecial.

In der neuen Staffel bekommt The Doctor diesmal nicht nur eine Companion, sondern direkt wieder ein ganzes Tardis-Team als Begleiter - aber dennoch steht sie natürlich, wie auch im neuen Trailer, im Mittelpunkt.

Jodie Whittaker trat zum Ende des letzten Weihnachtsspecials die Nachfolge von Peter Capaldi als Doctor an. Die kreative Verantwortung für die Serie trägt seit Produktionsbeginn der neuen Staffel Chris Chibnall (Broadchurch), der die Aufgabe vom langjährigen Showrunner Steven Moffat übernahm.

Neben Whittaker sind Bradley Walsh (Law & Order: UK), Tosin Cole (Hollyoaks) und Mandip Gill (Love, Lies and Records) neuer fester Bestandteil im Cast. Jamie Childs, Sallie Aprahamian (The Lakes, Teachers), Jennifer Perrott (The Ravens, Gentleman Jack) sowie Mark Tonderai (Lucifer, Gotham, Black Lightning) führten Regie nach den Drehbüchern von Malorie Blackman (Himmel und Hölle/Noughts & Crosses), Ed Hime (Skins), Vinay Patel (Murdered by my Father), Pete McTighe (Wentworth) und Joy Wilkinson (The Life and Adventures of Nick Nickleby).

Doctor Who: Series 11 Trailer #2

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