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Sandman: Joseph Gordon-Levitt steigt aus der Comicverfilmung aus

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Morpheus in schwarz-weiß

Die Verfilmung der Comic-Reihe Sandman von Neil Gaiman muss ohne Joseph Gordon-Levitt auskommen. Der Schauspieler, der den Film eigentlich auch inszenieren sollte, gab auf seiner Facebookseite bekannt, dass er das Projekt verlassen hat. In einem ausführlichen Statement nannte er vor allem die neuen Verantwortlichen bei New Line und Unstimmigkeiten als Hauptgrund.

Ursprünglich war die Comicverfilmung bei Warner Bros. beheimatet und soll dort gute Fortschritte gemacht haben. Zusammen mit Gaiman und David S. Goyer (Dark-Knight-Trilogie) wurde das Drehbuch ausgearbeitet. Vor ein paar Monaten schob das Studio jedoch alle Comicverfilmung des DC-Ablegers Vertigo zum Tochterunternehmen New Line. Mit deren Vorstellung des Films scheint Gordon-Levitt allerdings nicht mehr einverstanden zu sein.

Mit Eric Heisserer (The Conjuring 2) wurde ein neuer Drehbuchautor ins Boot geholt, der Goyers Drehbuch weiter bearbeiten soll. Fast im gleichen Atemzug verkündet Gordon-Levitt nun seinen Rückzug:

"Wie ihr vielleicht wisst, haben David Goyer und ich vor einer Weile mit Warner Bros. eine Vereinbarung getroffen, die Filmadaption von Neil Gaiman's Sandman zu entwickeln. Neil konnte sogar als Produzent gewonnen werden, und wir haben mit Jack Thorne einen ausgezeichneten Drehbuchautor engagiert. So haben wir mit der ehrgeizigen Aufgabe begonnen, diese beliebte und grenzüberschreitende Comicreihe als Film zu adaptieren. Auch wenn wir noch einen langen Weg vor uns hatten, waren wir mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden.

Vor einer Weile wurde der "Eigentümer" zu Sandman gewechselt, als Warner Bros. den gesamten Vertigo-Katalog auf New Line übertrug. Vor ein paar Monaten wurde mir klar, dass ich mit den Leuten bei New Line nicht einer Meinung bin, wenn es darum geht, was Sandman so besonders macht und wie eine Verfilmung aussehen sollte/könnte. Aus diesem Grund habe ich mich bedauerlicherweise dazu entschließen müssen, das Projekt zu verlassen. Ich wünsche dem verbleibenen Team nur das Beste für seinen Erfolg."

In der 75 Bände umfassenden Comicserie Sandman geht es um Morpheus, den König der Traumwelt, der nach langer Gefangenschaft in sein zerfallenes Reich zurückkehrt. Die Geschichte sollte schon mehrmals adaptiert werden, als Film oder als Fernsehserie, doch bislang sind alle Anläufe gescheitert. Die komplexe, mit mythischen, historischen und okkulten Elementen gespickte Handlung konnte niemand so richtig in den Griff bekommen und auch die Finanzierung erwies sich als schwierig.

New Line produziert Vertigo-DC-Filme

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Die Seite Deadline berichtet interessante Details, über die Aufteilung der Verfilmungen von DC Comics. Demnach entstehen nur Adaptionen klassischer DC-Comics wie Batman, Justice League oder Superman direkt bei Warner Brothers, welches auch im Besitz des Verlages ist. Um die Filme des DC-Ablegers Vertigo wird man sich dagegen nicht kümmern. Diese sollen unter dem Dach des Studios New Line realisiert werden. Das Label Vertigo umfasst in der Regel Comics, die sich an ein erwachseneres Publikum richten, was sich auch in den kommenden Filmen widerspiegeln dürfte.

Als erster Kandidat für einen Vertigo-Film bei New Line gilt aktuell Sandman. Der Comic von Neil Gaiman befindet sich schon eine Weile in Entwicklung, wobei Darsteller Joseph Gordon-Levitt für die Hauptrolle und die Regie vorgesehen ist. Vor dem Hintergrund der Neuigkeiten scheint auch ein Kommentar von Comic-Autor Gaiman im vergangenen Herbst Sinn zu ergeben. So antwortete er auf die Frage, warum Sandman in der damaligen Ankündigung der DC-Filme von Warner Brothers fehlte, dass es sich nicht um einen DC-Comic-Film handelt. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass auch die Verfilmung von Shazam mit Dwayne Johnson als Black Adam nicht bei Warner, sondern bei New Line entsteht. Ein weitere Kandidat für das Studio wäre sicherlich auch die geplante Verfilmung von Justice League Dark, die Regisseur Guillermo Del Toro versucht seit einiger Zeit zu realisieren. Eine Verfilumg unter dem Dach von Warner Brothers scheint hier in den kommenden Jahren schwer unwahrscheinlich. Der DC-Filmkalender ist bis 2020 schon sehr voll und wird vermutlich maximal um ein Batman-Soloabenteuer und eine Fortsetzung von Man of Steel erweitert.

Gordon-Levitt äußert sich zu Sandman

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Seit Jahren dümpelt die angekündigte Verfilmung von Neil Gaimans Comicreihe Sandman vor sich hin. Nun hat sich Produzent Joseph Gordon-Levitt zum aktuellen Stand geäußert.

Bei den TV's Guys Choice Awards sagte er MTV am Wochenende:

Wir kommen langsam voran, aber konstant. Das ist eine sehr komplizierte Adaption, weil die Comics zwar brillant sind, aber keine durchgehende Geschichte erzählen. Watchman zum Beispiel ist wie ein Roman mit Anfang, Mitte und Ende. Aber Sandman wurde im Verlauf von ... ich weiß es nicht mehr genau... sechs oder sieben Jahren geschrieben. Ein kleiner, zwanzigseitiger Band nach dem anderen. Das in einen Kinofilm zu verwandeln, einen mit Anfang, Mitte und Ende, ist kompliziert.

Laut Gordon-Levitt wird sich Sandman nicht an den actionreichen Blockbustern, die momentan das Genre beherrschen, orientieren. Der Film wird auch nicht zum DC Cinematic Universe gehören, das bei Warner Bros. gerade entwickelt wird.

In den großen spektakulären Actionfilmen geht es meistens um Leute, die Verbrecher jagen und Zeug in die Luft sprengen. Damit haben wir nichts zu tun. Neil Gaiman sagte sogar zu mir: »Keine Prügeleien«. In den Comics schlägt Morpheus nie jemanden. Der Film wird auch so spektakulär, aber er wird sich dabei nicht auf altbekannte Klischees stürzen. Deshalb dauert das Drehbuch so lange, aber deshalb wird der Film auch richtig gut werden.

Wann Sandman in Produktion gehen wird, steht noch nicht fest.

Neil Gaiman erklärt warum die Sandman-Verfilmung nicht Teil des DC-Plans ist

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Nach der kürzlichen Veröffentlichung der Terminpläne für die anstehenden DC-Filme hatten sich viele Fans über die Abwesenheit von Sandman gewundert. Eine Verfilmung des Comics befindet sich seit einiger Zeit in Arbeit, weshalb die Nichtankündigung für Verwunderung sorgte. Der Autor des Comics Neil Gaiman gab jedoch nun Entwarnung. Die Sandman-Verfilmung ist weiterhin in Entwicklung, wird nur vermutlich kein Bestandteil des DC-Filmuniversums werden. Gaiman erklärte dies mit der Aussage, dass Sandman keine DC-Verfilmung ist, sondern eine Vertigo-Verfilmung sei. Sandman erschien bei seiner Veröffentlichung unter Vertigo, einem Imprint des US-amerikanischen Verlages DC Comics. Auch lässt sich aus der Aussage Gaimans, dass Vertigo-Filme und DC-Filme unterschiedliche Filmsparten sind und damit unterschiedlich angekündigt werden herauslesen, dass es bei Sandman nicht die einzige Kinoadaption eines Vertigo-Comics bleiben könnte.

Die Verfilmung des erfolgreichen Comics wird aktuell von Joseph Gordon-Levitt, David Goyer, Jack Thorne und dem Autor der Comic-Vorlage Neil Gaiman umgesetzt. Letzten Informationen zufolge befindet man sich zurzeit in der Drehbuchphase.

Joseph Gordon-Levitt mit Update zur Sandman-Verfilmung

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Die Verfilmung von Neil Gaimans Sandman ist sicherlich das DC-Projekt, welches zuletzt am wenigsten im Fokus stand. Im letzten Jahr angekündigt, schien es lange Zeit still um die Comic-Verfilmung. Nun hat Regisseur Joseph Gordon-Levitt sich in einem Promotion-Interview zu Sin City 2 bei Moviefone auch zum aktuellen Stand von Sandman geäußert. So seien er, David Goyer, Jack Thorne und dem Autor der Comic-Vorlage Neil Gaiman im Moment dabei, das Drehbuch des Films zu schreiben. Allerdings ist die Arbeit an Sandman alles andere als einfach, da die Reihe sehr episodenhaft sei, was die Adaption für einen Film erschwert.
Abgesehen von den bisher genannten Autoren, sind zudem viele Personen an dem Projekt beteiligt, die bereits an Christopher Nolans Dark-Knight-Trilogie gearbeitet hatten. Trotzdem ist sich Gordon-Levitt noch nicht ganz sicher, ob es am Ende zu einer Realisierung seines Films kommt, er glaubt jedoch, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet.

Jack Thorne für Sandman verpflichtet

Für die Verfilmung von Neil Gaimans Comic-Epos Sandman wurde mit Jack Thorne ein Drehbuchautor verpflichtet. Mit dieser Aufgabe war Thorne bisher unter anderem bei den TV-Produktionen This is England '86, Skins und The Fades betraut.

Gaimans Comic handelt von Morpheus, dem Herrscher des Traumreichs. Nachdem dieser sich aus siebzigjähriger Gefangenschaft befreien kann, strebt er nach Rache. Doch es gilt auch, das zerfallene Traumreich wieder zu errichten und sich dem Wandel der Zeit anzupassen.

Als Produzenten fungieren Joseph Gordon-Levitt (Don Jon) und David Goyer (The Dark Knight Rises, Man of Steel). Gordon-Levitt soll außerdem die Regie führen und gilt ebenfalls als aussichtsreicher Kandidat für die Hauptrolle.  

Sandman von und mit Joseph Gordon-Levitt?

Joseph Gordon-Levitt wird zusammen mit David Goyer die Filmadaption von Neil Gaimans Sandman-Comics für Warner produzieren, so viel steht schon fest. Nun heißt es allerdings, dass Gordon-Levitt wahrscheinlich auch Regie und Hauptrolle übernehmen wird. Ein Autor wird momentan noch gesucht.

In der 75 Bände umfassenden Comicserie geht es um Morpheus, den König der Traumwelt, der nach langer Gefangenschaft in sein zerfallenes Reich zurückkehrt. Die Geschichte sollte schon mehrmals adaptiert werden, als Film oder als Fernsehserie, doch bislang sind alle Anläufe gescheitert. Die komplexe, mit mythischen, historischen und okkulten Elementen gespickte Handlung konnte niemand so richtig in den Griff bekommen und auch die Finanzierung erwies sich als schwierig. Warners Projekt klingt allerdings vielversprechend.

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