The Walking Dead

The Walking Dead: Erstes Poster zur 9. Staffel

AMC hat ein erstes Poster zur kommenden 9. Staffel von The Walking Dead veröffentlicht. Zu sehen sind die bekannten Hauptcharaktere, wobei besonders Rick einen deutlich gepflegteren Eindruck macht. Die Darsteller der Serie geben sich zudem in zwei Wochen auf der Comic-Con in San Diego die Ehre. Das Panel zu The Walking Dead findet am 20. Juli statt. Bestätigte Darsteller sind Andrew Lincoln, Norman Reedus, Lauren Cohan, Danai Gurira, Melissa McBride und Jeffrey Dean Morgan.

Auch die Schwesternserie Fear the Walking Dead lässt sich die Comic-Con in diesem Jahr nicht entgehen. Das Panel des Spin-offs ist ebenfalls für den 20. Juli geplant. Die Fans vor Ort können sich auf Colman Domingo, Alycia Debnam-Carey, Lennie James, Danay Garcia, Garrett Dillahunt, Maggie Grace und Jenna Elfman freuen. Inwiefern neues Material der Serien zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten. Zumindest bei The Walking Dead scheint ein erster Trailer für die 9. Staffel nicht unmöglich.

Die Serie selbst kehrt im Oktober zurück auf die amerikanischen Bildschirme.

Walking Dead Staffel 9 Poster

The Walking Dead: Jon Bernthal kehrt in Staffel 9 zurück

Jon Bernthal kehrt für einen Gastauftritt zu The Walking Dead zurück. Nachdem der Darsteller am Set gesehen wurde, berichtet TVLine, dass Bernthal in einer der Episoden der kommenden 9. Staffel einen Auftritt haben wird. Der Sender AMC wollte sich zu der Thematik bisher nicht äußern.

Bernthal war in den ersten beiden Staffeln der Zombie-Serie in der Rolle des Shane Walsh zu sehen. Shane überlebte die 2. Staffel allerdings nicht und Bernthal widmete sich nach zwei Jahren anderen Projekten. Unter anderem spielt der Darsteller in der Netflix-Serie The Punisher die Hauptrolle. Zwischenzeitlich hatte er in Staffel 3 aber noch einen weiteren kurzen Auftritt, als er Rick in Form einer Halluzination erschien. Es steht zu erwarten, dass Shane seine erneute Rückkehr wieder in dieser oder in Form eines Flashbacks feiert.

Wann genau Jon Bernthal in den neuen Folgen zu sehen sein wird, ist aktuell unbekannt. Spekulationen zufolge könnte die Episode mit dem Ausstieg von Rick-Darsteller Andrew Lincoln zusammenhängen. Seit einigen Wochen gibt es Gerüchte, dass Lincoln sich nach der ersten Hälfte der 9. Staffel von The Walking Dead verabschieden wird. Auch dies ist bisher aber noch unbestätigt. Die neuen Episoden der Zombie-Serie werden im Herbst bei AMC Premiere feien.

Gemunkel: Hauptdarsteller verlässt The Walking Dead

MÖGLICHE SPOILER

Die Kritik an The Walking Dead wuchs mit den letzten beiden Staffeln zunehmend, was sich auch in den Quoten wiederspiegelt. Die Zuschauerzahlen sind zwar immer noch in einem hohen Bereich, brachen aber dennoch spürbar ein.

Höchste Zeit für eine Veränderung. Dies geschieht nicht nur hinter der Kamera mit einem Showrunner-Wechsel. Scott M. Gimple hat an Angela Kang abgegeben und verspricht einen deutlichen Wandel. Auch vor der Kamera kündigt sich ein großer Einschnitt an. Laut Berichten des US-Magazins Collider soll die 9. Staffel die letzte für Hauptdarsteller Andrew Lincoln sein.

Bereits im Staffelfinale wurde deutlich, dass es für Lincolns Charakter Rick noch ungemütlicher als ohnehin schon werden könnte - auch seine engsten Verbündeten scheinen sich gegen ihn zu wenden. In der 9. Staffel soll Lincoln nur noch in einem halben Dutzend Episoden zu sehen sein und gegen Ende die Show verlassen. Angeblich wurde Norman Reedus (Daryl) ein Aufstieg zum führenden zentralen Hauptcharakter angeboten.

Ein derart krasser Einschnitt könnte tatsächlich frischen Wind für das dahinschlurfende The Walking Dead bringen, sofern dieser vernünftig hingeführt und konsequent durchgezogen wird. Ein schöner, runder Abschluss wäre dem dienstältesten Walking-Dead-Darsteller zu wünschen. Und den Fans auch.

The Walking Dead: Lauren Cohan für sechs Episoden in Staffel 9 bestätigt

Lauren Cohan bleibt den Fans von The Walking Dead auch in der 9. Staffel erhalten. Die Darstellerin hat ihren auslaufenden Vertrag verlängert, nachdem es zwischenzeitlich danach aussah, als würde sie die Serie verlassen. Allerdings gilt der neue Vertrag zunächst einmal nur für die erste Staffelhälfte. So hat Cohan für sechs der geplanten acht Episoden unterschrieben, die ab Herbst zu sehen sein werden.

Inwiefern die Darstellerin auch weiterhin Teil der Zombieserie sein wird, bleibt abzuwarten. Neben The Walking Dead spielt Cohan auch in der neuen Serie Whiskey Cavalier eine Hauptrolle. Das Format erhielt kürzlich eine Serienbestellung des Senders ABC und die Dreharbeiten werden im Sommer beginnen. Die Tür für weitere Auftritte von Cohan in The Walking Dead soll aber in jedem Falle offen sein. So soll die Darstellerin mit den Produzenten ihres neuen Projektes einen Deal haben, der es ihr ermöglicht, in der drehfreien Zeit weiterhin für The Walking Dead vor der Kamera zu stehen.

Whiskey Cavalier ist eine Action-Komödie und stammt aus der Feder von Bill Lawrence (Scrubs). Die Serie dreht sich um den FBI-Angenten Will Chace, der nach dem emotionalen Ende seiner Beziehung eine neue Partnerin zugeteilt bekommt. Gemeinsam mit der CIA-Agentin Francesca "Frankie" Trowbridge leitet er nun eine gemeinsame Einheit der CIA und des FBI, die sich mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert sieht, bei denen nicht selten das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht. In einem ersten Trailer kann man sich schon einmal ein Bild von der Serie machen.

Whiskey Cavalier - Official Trailer

The Walking Dead: Lauren Cohan kehrt für die 9. Staffel zurück

Lauren Cohan tritt auch in der 9. Staffel von The Walking Dead wieder als Maggie Greene auf. Das gab die Schauspielerin auf der CinemaCon in Las Vegas bekannt, wo sie ihren neuen Film Mile 22 zusammen mit dem Darsteller Mark Wahlberg bewarb. Ihre Serien-Co-Stars Andrew Lincoln und Norman Reedus hatten bereits schon eine ganze Weile zuvor für eine neue Staffel unterschrieben, Cohans Zusage verzögerte sich allerdings noch wegen Vertragsverhandlungen hinaus. 

Cohan wurde weiterhin für den ABC-Pilotfilm Whisky Cavalier besetzt, was an einer weiteren Teilnahme bei der AMC-Serie zweifeln ließ. In Whisky Cavalier geht es um ein Spionage-Team, das die Welt retten soll. Ob aus dem Pilotfilm letztendlich eine Serie entsteht und wann die Dreharbeiten dafür genau beginnen sollen, ist allerdings zur Zeit noch ungewiss.

Auch wie es genau für Maggie in The Walking Dead weitergehen wird, konnte oder wollte Cohan auf der CinemaCon natürlich nicht verraten. Sie versprach aber, dass die Geschichte der Figur noch nicht auserzählt ist und dass es sich lohnen wird.

The Walking Dead: Schwächstes Staffelfinale seit Staffel 1

Am Abwärtstrend der Quoten von The Walking Dead konnte auch das Finale der 8. Staffel nichts ändern. Die Folge "Wrath" konnte mit 7,9 Millionen gerade einmal die Einschaltquoten des Finales von Staffel 1 übertreffen. Die erreichte damals Zuschauerzahlen von 6 Millionen. Damit ist die Episode das zweitschwächste Staffelfinale der Serie.

Wie Variety berichtet, konnten die Quoten im Vergleich zur Vorwoche aber immerhin um 18 Prozent gesteigert werden. Und trotzdem verlor The Walking Dead insgesamt 30 Prozent seiner Zuschauer im Vergleich zum Finale der 7. Staffel.

Die Fanbasis bleibt aber dennoch nicht die kleinste. Für die 9. Staffel versprechen die neue Showrunnerin Angela Kang und der ehemalige Showrunner Scott M. Gimple eine ganz neue Serie. Mit der soll der Abwärtstrend dann wieder umgedreht werden.

"Sie hat eine eigene Vision, die sie voranbringt. Sie stellt Aspekte in den Mittelpunkt, die wir vorher nicht gesehen haben. Angela Kang arbeitet bereits seit der zweiten Staffel an der Serie, kennt sie also in- und auswendig."

Es bleibt abzuwarten, welche Änderungen Kang in die Serie bringen wird und ob sie ausreichend sind, um die angesprungenen Fans wieder zurück zu The Walking Dead zu bringen. 

Unsere Kritik des aktuellen Staffelfinales gibt es übrigens hier.

The Walking Dead: Showrunner über das Finale von Staffel 8 und die Auswirkungen

SPOILER

Die 8. Staffel von The Walking Dead ist offiziell vorbei, der Krieg mit den Saviorn ist gewonnen und nun soll eine neue Epoche in der Welt eingeläutet werden. Das Staffelfinale brachte dabei einige Entwicklungen mit sich, über die sich diskutieren läßt. Dazu dürfte vor allem Ricks Entscheidung gehören, Negan am Ende leben zu lassen.

Auch Showrunner Scott Gimple ging in einem Interview mit TVLine auf diese Entwicklung ein und erklärte, wie Rick zu dieser Entscheidung gekommen ist, und ob diese von ihm langfristig geplant war.

"Ich glaube nicht, das Rick es geplant hat. Ich denke nicht, dass er es wollte. Aber genau in dem Moment wurde ihm bewusst, dass er es machen musste, nachdem er zuvor so viele Grenzen überschritten hatte. Endlich wurde ihm klar, was sein Sohn ihm sagen wollte und er stimmte ihm zu, dass es eine große Geste brauchte, um die Sache wirklich zu beenden."

Die Macher haben auch mit dem Gedanken gespielt, Negan abtreten zu lassen. Am Ende wollte Gimple aber hier nicht von der Comicvorlage abweichen.

"Während eines Arcs spielen wir mit verschiedenen Versionen. Aber ehrlich gesagt, wusste ich schnell, dass ich den Comics treu bleiben wollte. Ich mochte die Aussage der Comicszene und ich wollte versuchen, dieser gerecht zu werden und sie sogar noch größer zu machen."

Neben Rick bietet das Staffelfinale auch für Maggie eine größere Entwicklung. Auch hier machte der Showrunner noch einmal deutlich, was die Figur zu ihrer Entscheidung getrieben hat.

"Was Maggie Daryl und Jesus gegenüber deutlich macht ist 'Hilltop wird aufblühen ... Ich werde den Ort anführen und ihn voranbringen. Danach habe ich aber noch einen Punkt auf meiner To-Do-Liste, und der hat mit Negan zu tun.' Das ist das Wichtigste für sie. Es geht nicht darum, Rick anzugreifen oder irgendetwas in dieser Richtung. Es dreht sich alles um Negan.

Allerdings sollte man sich auch keine falschen Vorstellungen machen. Niemand wird Maggie aufhalten können und genau darin liegt die Gefahr und ein potenzieller Konflikt."

Vor dem Hintergrund von Maggies Entwicklung stellt sich natürlich die Frage, was mit Lauren Cohans Vertrag ist. Bisher konnte sich die Darstellerin mit den Verantwortlichen der Serie nicht auf eine Verlängerung einigen. Hier gab Gimple aber Entwarnung.

"Wir sind noch in Gesprächen und werden den Leuten schon bald mitteilen, wie es weiter geht. Aber offensichtlich werden wir etwas machen. Ansonsten wäre die Szene eine schwierige Angelegenheit."

Auch wenn Scott Gimple in der 9. Staffel nicht mehr als Showrunner aktiv ist, sondern die Aufsicht über das gesamte Walking-Dead-Franchise übernimmt, ist er in die Entwicklung der Geschichte immer noch involviert, wobei er sich von der Richtung, die man in der neuen Staffel einschlagen möchte, sehr begeistert zeigt.

"Ich glaub, was so spannend an der nächsten Staffel ist, ist das Ausmaß der Handlung. Die Geschichte entwickelt sich im großen Maße weiter. Anhand der Entwicklungen im Staffelfinale gibt es nun einen anderen Ehrgeiz, es ist ein größeres Ziel, das sie nun verfolgen. Es geht nicht mehr nur um das tägliche Überleben, das sie mittlerweile gemeistert haben. Es geht darum, was man damit macht. Sie wollen nun die Zivilisation zurückholen."

Wie genau die Überlebenden rund um Rick dies anstellen, erfahren die Zuschauer wohl im Herbst. Traditionell feiert die neue Staffel von The Walking Dead im Oktober Premiere.

Unsere Kritik zum Staffelfinale gibt es hier.

The Walking Dead: Kritik zum Finale der 8. Staffel

SPOILER

Mit “Wrath” endet nicht nur die 8. Staffel von The Walking Dead, es soll auch ein entscheidender Wendepunkt für die komplette bisherige Serie sein. So wurde es die letzten Wochen zumindest groß beworben. Das Finale macht allerdings wenig Hoffnung.

Ding-Dong, die Hexe ist … immer.noch.nicht.tot.

Negan lebt. Rick lebt. Eigentlich leben fast alle Charaktere mit Namen noch. Nicht, dass ich unbedingt Blut und Leichen sehen muss, aber für diverse ins Nichts laufende Handlungsstränge wäre ein wirklich abschließender “Deckel-drauf-Moment” nötig gewesen.

Für die, die schon gar nicht mehr die Muse haben, die Serie selbst anzusehen und dafür nur noch Kritiken lesen - das Geschehen der Episode ist beinahe lächerlich einfach: Negan versorgt Rick mit falschem Angriffsplan. Rick rechnet mit Falschheit. Negan rechnet damit, dass Rick mit Falschheit rechnet. Spielt ihm neuen falschen Angriffsplan zu. Rick hört auf zu denken und begibt sich mit all seinen wichtigsten Leuten auf einen netten Spaziergang über weites, offenes Feld. Sehr praktisch fürs Filmteam, eher blöd in Zombie-Apokalypse-Kriegszeiten.

Natürlich werden sie von Saviorn umzingelt. Negan schwingt große Rede. Rick schwingt große Rede. Damit die Lösung dieses Problems nicht komplett unvorbereitet kommt, wird auffallend oft Eugenes Gesicht in Großaufnahme gezeigt. Und natürlich: Er hat die Munitionsproduktion manipuliert. Sie feuern zurück und verletzen alle Savior, inklusive Negan. Weil niemand mit alter Munition feuert. Und niemand vorher irgendwas überprüft hat. Negan greift voller Urvertrauen zum Test ja auch die bereits vorbereitete Pistole von Eugene.

Wie praktisch … für die Serienmacher.

Alles für Carl

Akustische Gitarrenmusik und gesäuseltes Voiceover machen eine Episode nicht gleich tiefgängig. Ricks Erinnerung an Spaziergänge mit seinem Sohn vor der Apokalypse ist zwar ein atmosphärischer Einstieg, fällt aber ohne Unterfütterung mit Inhalt schnell in sich zusammen.

Über zwei Staffeln ist Rick zerfressen mit Hass und Mordgelüsten gegenüber Negan. Ist permanent anderer Ansicht als sein Sohn, setzt sich über alles hinweg. Nichts kann ihn abbringen. Aber auf einmal passt ein plötzlicher Sinneswandel eben besser ins Finale. Hinführung und Aufbau braucht es nicht.

Kampf Mann gegen Mann, Negan gegen Rick, hatten wir ja schon diverse Male. Jetzt siegt Rick, stößt Negan mit einer Glasscherbe in den Hals. Doch sterben darf Negan nicht. Man braucht ihn. Für eine bessere Welt. Als Symbol. Weil foltern und in einem Gefängnis verrotten lassen besser ist. Für eine schöne Welt. Und auch überhaupt nicht gefährlich, weil Negan ja gezeigt, hat wie gut er in Gefangenschaft bleiben kann und offen für Veränderung ist. Was soll schon schief gehen. Wird sicherlich schön.

Wir haben doch keine Zeit

Seit mindestens zwei Staffeln schlurft The Walking Dead vor sich hin. Endlose, sinnlose Szenen aneinandergereiht. Gewalt folgt Gegengewalt. Man dreht sich wieder und wieder, kommt nicht vom Fleck. Irgendwie haben die Serienmacher dabei dann auch völlig vergessen, manche Wendungen plausibel einzuleiten.

Dass Oceanside sehr praktisch total rechtzeitig am Hilltop auftaucht, um mit spektakulären Brandbomben die Savior in die Flucht zu schlagen, ist eine Sache. Oceanside wurde mehr als ausführlich immer wieder aufgegriffen, um dann schlicht mit ein paar Sekunden Aktion im Finale gerechtfertigt zu werden.

Hätte man in den vorherigen Folgen nicht alleine von Oceanside die nötigen Minuten abzwacken können, um Maggies dramatische Veränderung andeuten zu können?

Nun wird sie als Antreiberin eines neuen großen Übels angekündigt. Sie ist überhaupt nicht damit zufrieden, dass Rick Negan am Leben gelassen hat. Der Moment der Wut und Verzweiflung auf dem Schlachtfeld ist dabei einer der Höhepunkte - nach den vielen Szenen mit Maggie als ruhige, entschlossene Anführerin des Hilltops bricht es hier aus ihr raus. Stark.

Doch was sollte das Schattenkabinett am Ende? Maggie als Big-Boss im großen Ledersessel redet aggressiv davon, dass man Rick und Michonne zeigen müsse, was sie davon haben. Das klingt nach mehr als nur eine leichte Drohung. Und ausgerechnet Jesus und Daryl stimmen ihr zu? Geht es gleich mit perfiden Bürgerkrieg weiter? Warum eigentlich “und Michonne auch”? Das hat ja noch weniger Sinn innerhalb des bisherigen Geschehens. Gerade weil die Beziehung zwischen ihr und Rick so wenig überzeugend gezeigt wurde.

Friede, Freude, Eierkuchen

Die Schlacht Rick gegen Negan ist vorbei. Auf einmal entdecken alle ihre Leidenschaft fürs Gärtnern. Sonnig, weich gezeichnet, alle lächeln sich wissend zu, helfen sich gegenseitig. Der Traum vom harmonischen Zusammenleben danach scheint sich beeindruckend (aka unglaubwürdig) schnell zu verwirklichen.

Weil Negan ja der einzige Gestörte ist und alle gezwungen waren, lauter Grausamkeiten mitzumachen. Die große Rede von Rick hat dann aber überzeugt - lieb haben ist angesagt!

Carol reitet mit Ezekiel, Jerry und Henry in den Sonnenuntergang ‘gen Kingdom. Morgan zieht es alleine los, gibt aber netterweise auf dem Weg Jadis auf dem Schrottplatz noch eben Bescheid, dass sie sich gerne Ricks Gemeinschaft anschließen kann. Das freut sie, alleine sein ist doch blöd und man möge sie jetzt lieber Anne nennen.Einzig die riesig werdende Zombieherde sieht ungemütlich aus. Aber gemeinsam wird man auch das schaffen.

So ganz schlüssig ist in dem Zusammenhang dann nicht, warum ausgerechnet Dwight das Glücksbärchi-Land vorenthalten wird. Zwar darf er weiter leben, bekommt von Daryl aber sehr deutlich gemacht, dass er sich weit, weit zu entfernen habe und niemals zurückkommen darf. Aber nun gut, Dwight will eh seine Frau finden. Vielleicht trifft er ja unterwegs Morgan. Und an seiner Stelle wäre ich auch lieber weit, weit weg von dem noch lebenden Negan.

Fazit

Hat überhaupt noch irgendwer Lust auf The Walking Dead? Damit meine ich noch nicht einmal nur die Zuschauer - da ist es auch an sinkender Quote abzulesen. Von den Make-Up-Künstlern und einzelnen Ausnahmen abgesehen: Haben die Serienmacher und Darsteller noch Bock zu arbeiten?

Das Finale ist nach zwei Staffeln Hinhalten und ewigen im Kreis drehen das unbefriedigende Ende von zwei lieblosen, unsinnigen Staffeln. Und noch nicht einmal jetzt ist wirklich alles erledigt. Negan lebt. Rick lebt. Der Hass lebt weiter, hat nur etwas Regenbogen-Glitter-Zuckerguss bekommen.

Noch besteht allerdings Hoffnung, dass mit dem Showrunner-Wechsel von Scott Gimpel zu Angela Kang die Serie auch inhaltlich neuen Schwung bekommt.

The Walking Dead 8x16 "Rick heals Negan's wounds" Season 8 Episode 16 HD "Worth" Season Finale

The Walking Dead: Showrunner versprechen "eine völlig neue Serie" für Staffel 9

Die 8. Staffel von The Walking Dead hat auch kurz vor ihrem Ende nach wie vor mit dem Problem sinkender Einschaltquoten zu kämpfen. Von den 11,4 Millionen Zuschauern zum Staffelauftakt sind nun nur noch rund 6,6 Millionen übrig. Dementsprechend denken AMC und der aktuelle Showrunner Scott M. Gimple für die kommende 9. Staffel um.

In einem Interview mit der Website EW verspricht Gimple, dass die Fans mit der 9. Staffel von The Walking Dead eine völlig andere Serie zu sehen bekommen werden. Er selbst wird dann übrigens nicht mehr als Showrunner für die Serie tätig sein und seinen Posten an Angela Kang abgeben.

"Die Serie wird nächstes Jahr so ziemlich eine völlig neue Serie werden, mit einer neuen und größeren Erzählstruktur. Darüber habe ich mich sogar schon gefreut, als wir mit Staffel 8 angefangen haben. Es gab ein bestimmtes Ziel, auf das wir abgezielt haben und dem wir mit dem Abschluss der 8. Staffel immer näher kommen. Für uns alle war das in gewisser Weise eine Art Abschlusszeremonie."

Wie genau diese Änderungen aussehen werden, bleibt natürlich abzuwarten und auch, ob Gimple seine großen Ankündigungen für Staffel 9 einhalten kann. Die wird im Herbst 2018 beziehungsweise im Frühjahr 2019 laufen. Bis dahin können sich die Fans aber erst einmal auf das Finale der 8. Staffel am kommenden Montag freuen.

The Walking Dead 8x16 Super Trailer Season 8 Episode 16 Promo/Preview HD Season Finale "wrath"

Neuer Charakter aus Overkill's The Walking Dead vorgestellt

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Overkill's The Walking Dead Trailer Still

Ende letzten Jahres enthüllte das Entwicklerstudio Overkill einen Charakter für ihren kommenden Koop-Shooter Overkill's The Walking Dead. Seit gestern ist dieser Charakter namens Aidan nicht mehr allein. Ihm zur Seite steht eine ehemalige Krankenschwester namens Maya.

Im Trailer ist zu sehen, wie Maya mit einem der ersten Opfer zu tun hatte. Anschließend kämpft sie mit einem jungen Arzt gegen die anstürmenden Zombiehorden. Schließlich muss sie eine schwere Entscheidung fällen. Eingerahmt werden diese kurzen Szenen davon, wie sich Maya, wohl nach den Ereignissen, die Hände wäscht und sich dabei im Spiegel betrachtet.

Bisher waren nur die Charakter-Trailer zu sehen. Es soll aber möglichst bald auch Gameplay zu sehen geben, wie Produzent Sean Gascon gegenüber dem Videospielmagazin Inside Xbox angekündigt hat.

Erstmals zu sehen ist die Benutzung einer Pistole. Im ersten Trailer trat der Charakter Aidan noch mit einem Baseballschläger gegen die Untoten an. Laut Ankündigung soll es in Overkill's The Walking Dead darum gehen, zusammen mit anderen Überlebenden verschiedene Missionen zu erfüllen, beispielsweise Vorräte zu sammeln oder Überlebende zu retten.

Das Spiel soll im Herbst 2018 für die PlayStation 4, den PC und die Xbox One erscheinen.

OVERKILL's The Walking Dead - Maya Trailer

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