Buffy

Buffy-Cast reagiert auf Charisma Carpenters Vorwürfe gegen Joss Whedon

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Charisma Carpenter in Legend of the Seeker

Charisma Carpenter, die in den von Joss Whedon geschaffenen Serien Buffy und dem Spin-Off Angel als Cordelia Chase zu sehen war, veröffentlichte via Twitter vor einigen Tagen ein langes Posting, in dem sie Vorwürfe gegen den Serienschöpfer und Regisseur erhob. Unter anderem erklärte sie, die Arbeitsumgebung sei "feindselig und toxisch" gewesen.

Mittlerweile haben verschiedene Cast-Mitglieder von Buffy auf Carpenters Vorwürfe reagiert. Amber Benson, die Tara Maclay darstellte, teilte Carpenters Twitter-Posting und kommentierte:

"Buffy war eine toxische Arbeitsumgebung und es fängt oben an. Charisma Carpenter spricht die Wahrheit, sie hat meine hundertprozentige Unterstützung. In dieser Zeit ist viel Schaden angerichtet worden, und einige von uns verarbeiten das immer noch 20 Jahre später."

Buffy-Darstellerin Sarah Michelle Gellar drückte sich in ihrem Kommentar etwas verklausulierter aus, ließ aber wenig Zweifel an ihrer Haltung zu den Vorwürfen:

"Während ich stolz darauf bin, für immer mit dem Namen Buffy Summers in Verbindung gebracht zu werden, möchte ich nicht für immer mit Joss Whedon in Verbindung gebracht werden. Derzeit liegt mein Fokus darauf, meine Kinder großzuziehen und eine Pandemie zu überleben, also werde ich derzeit keine weiteren Statements dazu abgeben. Aber ich stehe zu den Mißbrauchsüberlebenden und bin stolz darauf, dass sie es zur Sprache bringen."

Michelle Trachtenberg war ab Staffel 5 als Buffys kleine Schwester Dawn zu sehen. Sie teilte Gellars Statement und ergänzte:

"Danke, Sarah Michelle Gallar, dass du das sagt. Als jetzt 35-jährige Frau bin ich mutig genug ... das zu reposten. Weil. Das. bekannt werden. Muss. Als Jugendliche. Mit seinem nicht angemessenen Verhalten ... sehr. Un. Angemessen. Und jetzt. Wissen die Leute. Was. Joss. Getan. hat. Der letzte. Kommentar, den ich dazu gebe. Ist: Es gab eine Regel. Die besagte. Ihm ist nicht gestattet, wieder allein in einem Raum mit Michelle zu sein."

Eliza Dushku, die Faith spielte, veröffentliche via Instagram ebenfalls ein Statement:

"CC, mein Herz schmerzt für dich und es tut mir so leid, dass du das so lange ausgehalten hast. Dein Beitrag war mächtig, schmerzhaft, und malte ein Bild, das wir kollektiv nie ungesehen oder unwissend machen werden. Ich danke dir. Ich hatte es nicht gewusst und werde es nicht vergessen.
Ich denke oft an den Spruch: "Wir sind so krank wie unsere Geheimnisse." Unsere Geheimnisse machen uns tatsächlich krank und halten uns krank. Was ich mehr und mehr lerne - und für mich persönlich am wertvollsten finde - ist, dass tiefgreifende Heilung nur durch das Benennen und Offenlegen dessen, was tatsächlich geschehen ist, kommen kann, der notwendige erste Schritt (wenn jemand dazu bereit ist), um uns von unseren Geheimnissen zu befreien, von den unsagbaren Wahrheiten, die uns isoliert, beschämt und als Geiseln gehalten haben. Die Vernachlässigung, die Epidemie des Macht-/Geschlechts-/Sexual-/Rassenmissbrauchs in der Unterhaltungsindustrie (und im Übrigen in der Gesellschaft im Allgemeinen) zu "benennen", befähigt die Missbrauchstäter und ermutigt sie nur und stärkt letztendlich die missbrauchenden Systeme.
Mögst du und unzählige andere die Solidarität und Verbindung spüren, die du wahrscheinlich zu lange vermisst hast. Aus Mut entstehen Veränderung und Hoffnung. Sie beginnt und wird enden durch mutige Wahrheitsverkünder wie dich. Ich bewundere, respektiere und liebe dich."

Via Facebook reagierte James Marster, der sowohl in Buffy als auch Angel den Vampir Spike verkörperte:


"Obwohl ich mich immer geehrt fühlen werde, die Figur Spike gespielt zu haben, war das Buffy-Set nicht ohne Herausforderungen. Ich unterstütze keinen Missbrauch jeglicher Art und bin untröstlich, von den Erfahrungen einiger Darsteller zu erfahren. Ich sende meine Liebe und Unterstützung an alle Beteiligten."

Eine Reaktion von Joss Whedon oder seinem Management steht weiterhin aus.


 

While I will always be honored to have played the character of Spike, the Buffy set was not without challenges. I do not...

Gepostet von James Marsters - The Official Page am Freitag, 12. Februar 2021

"Feindselige und toxische Arbeitsumgebung" - Charisma Carpenter erhebt Vorwürfe gegen Joss Whedon

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Charisma Carpenter in Legend of the Seeker

Charisma Carpenter hat öffentlich Anschuldigungen gegen Joss Whedon erhoben. Die Darstellerin, die in den von Whedon geschaffenen Serien Buffy und dem Spin-Off Angel als Cordelia Chase zu sehen war, veröffentlichte via Twitter ein langes Posting:

"Fast zwei Jahrzehnte lang habe ich meinen Mund gehalten und sogar Entschuldigungen für bestimmte Ereignisse gefunden, die mich bis heute traumatisieren.
Joss Whedon missbrauchte seine Macht bei zahlreichen Gelegenheiten, während wir gemeinsam an den Sets von Buffy und Angel arbeiteten. Während er sein Fehlverhalten amüsant fand, diente es nur dazu, meine Leistungsangst zu verstärken, mich zu entmachten und mich von meinen Kollegen zu entfremden. Die verstörenden Vorfälle lösten einen chronischen körperlichen Zustand aus, unter dem ich immer noch leide. Mit klopfendem, schwerem Herzen sage ich, dass ich in der Isolation und zeitweise auf destruktive Weise damit fertig wurde.
Letzten Sommer, als Ray Fisher Joss öffentlich beschuldigte, sich während der Nachdrehs am Set von Justice League im Jahr 2017 missbräuchlich und unprofessionell gegenüber der Besetzung und der Crew verhalten zu haben, hat mich das sehr mitgenommen. Joss hat eine Vergangenheit, in der er beiläufig grausam war. Er hat seit seiner frühen Karriere feindselige und toxische Arbeitsumgebungen geschaffen. Ich weiß das, weil ich es aus erster Hand erfahren habe. Wieder und wieder.
Wie seine andauernden, passiv-aggressiven Drohungen, mich zu feuern, was das Selbstwertgefühl einer jungen Schauspielerin schwer beschädigt. Und als ich im 4. Monat schwanger war und 126 Pfund wog, nannte er mich gegenüber Kollegen gefühllos "fett". Er war gemein und bissig, hat sich offen abfällig über andere geäußert und oft Lieblinge geschaffen, indem er Leute gegeneinander ausspielte, um zu konkurrieren und um seine Aufmerksamkeit und Anerkennung zu buhlen.
Er rief mich zu einem Treffen herbei, um mich wegen eines Rosenkranz-Tattoos auszufragen und zu beschimpfen. Ich hatte es mir stechen lassen, um mich in einem zunehmend unbeständigen Arbeitsklima, das mich körperlich beeinträchtigte, spirituell mehr zu erden.
Joss lehnte absichtlich mehrere Anrufe meiner Agenten ab, was es unmöglich machte, mit ihm Kontakt aufzunehmen, um ihm die Nachricht zu überbringen, dass ich schwanger war. Schließlich, als Joss über die Situation informiert war, 'nistete' er ein Treffen mit mir ein. In diesem Treffen hinter verschlossenen Türen fragte er mich, ob ich es "behalten würde" und setzte meine Weiblichkeit und meinen Glauben manipulativ gegen mich ein. Er griff meinen Charakter an, verspottete meinen religiösen Glauben, beschuldigte mich, die Serie zu sabotieren, und feuerte mich dann kurzerhand in der folgenden Staffel, als ich ein Kind bekam.
Als ich im sechsten Monat schwanger war, wurde ich gebeten, um 1:00 Uhr morgens zur Arbeit zu erscheinen, nachdem mein Arzt empfohlen hatte, meine Arbeitszeit zu verkürzen. Aufgrund der langen und körperlich anstrengenden Tage und des emotionalen Stresses, meine Bedürfnisse als berufstätige Schwangere verteidigen zu müssen, begann ich Braxton-Hicks-Kontraktionen zu erleben. Es war mir klar, dass der Anruf um 1 Uhr morgens eine Vergeltungsmaßnahme war.
Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich machtlos und allein. Da ich keine andere Wahl hatte, schluckte ich die Misshandlung hinunter und machte weiter. Schließlich war ein Baby unterwegs, und ich war der Hauptverdiener meiner wachsenden Familie. Unglücklicherweise geschah all das in einer der schönsten Zeiten der neuen Mutterschaft. All das Versprechen und die Freude wurden einfach weggesaugt. Und Joss war der Vampir.
Trotz der Belästigungen suchte ein Teil von mir immer noch seine Bestätigung. Ich fand Entschuldigungen für sein Verhalten und verdrängte meinen eigenen Schmerz. Ich habe sogar öffentlich auf Conventions erklärt, dass ich wieder mit ihm arbeiten würde. Erst in letzter Zeit, nach Jahren der Therapie und einem Weckruf durch die Time's-Up-Bewegung, verstehe ich die Komplexität dieses demoralisierten Denkens. Es ist unmöglich, die Psyche zu verstehen, ohne den Missbrauch zu ertragen. Unsere Gesellschaft und die Industrie verunglimpfen die Opfer und verherrlichen die Missbraucher für ihre Leistungen. Die Last liegt auf dem Missbrauchten mit der Erwartung, sich anzupassen und zu akzeptieren, um arbeitsfähig zu sein. Der Täter wird nicht zur Rechenschaft gezogen und segelt unversehrt weiter. Reuelos. Erbarmungslos.
Diese Erinnerungen und mehr haben fast die Hälfte meines Lebens wie Ziegelsteine auf meiner Seele gelastet. Ich wünschte, ich hätte früher etwas gesagt. Ich wünschte, ich hätte vor all den Jahren die Gelassenheit und den Mut gehabt. Aber ich habe mich in Scham und konditioniertem Schweigen verstummen lassen.
Mit Tränen in den Augen fühle ich ein überwältigendes Gefühl der Verantwortung gegenüber Ray und anderen, weil ich meine Erfahrungen mit Joss und das Leid, das sie mir verursacht haben, für mich behalten habe. Es ist überdeutlich, dass Joss in seinen schädlichen Handlungen verharrt hat und weiterhin Trümmer in seinem Kielwasser hinterlassen hat. Ich hoffe, dass ich nun, indem ich endlich mit diesen Erfahrungen an die Öffentlichkeit trete, Raum für die Heilung anderer schaffe, von denen ich weiß, dass sie ähnliche serienmäßige Machtmissbräuche erlebt haben.
Kürzlich habe ich an der Justice-League-Untersuchung von Warner Media teilgenommen, weil ich glaube, dass Ray eine integre Person ist, die die Wahrheit sagt. Seine Entlassung als Cyborg in The Flash war der letzte Strohhalm für mich. Obwohl ich nicht schockiert bin, schmerzt es mich zutiefst. Es beunruhigt und macht mich traurig, dass im Jahr 2021 Fachleute immer noch zwischen Whistleblowing am Arbeitsplatz und Jobsicherheit wählen müssen.
Ich habe so lange gebraucht, um den Mut aufzubringen, diese Aussage öffentlich zu machen. Die Schwere der Situation ist mir nicht entgangen. Als alleinerziehende Mutter, deren Familie, deren Lebensunterhalt von meinem Handwerk abhängt, habe ich Angst. Trotz meiner Angst über die Auswirkungen auf meine Zukunft, kann ich nicht länger schweigen. Dies ist überfällig und notwendig. Es ist an der Zeit."

Mit der Justice-League-Untersuchung bezog Carpenter sich auf die Untersuchung, die aufgrund der Anschuldigungen, die Ray Fisher gegen Warner erhoben hatte, anberaumt wurde. Fisher reagierte dann auch umgehend auf Carpenters Posting:

"Charisma Carpenter ist eine der tapfersten Personen, die ich kenne. Ich bin unendlich dankbar für ihren Mut und dass sie ihre Stimme für die Justice-League-Untersuchung gegeben hat. Lest ihre Wahrheit. Teilt ihre Wahrheit. Schützt sie um jeden Preis. Es ist an der Zeit."

Joss Whedon hat sich bislang zu den Vorwürfen nicht geäußert.

Flucht vor der Corona-Realität: Die Eskapmismus-Tipps der Redaktion

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Ducktales

Braucht ihr auch eine Pause von den ganzen Nachrichten zum Thema Pandemie? Ihr wollt der Informationsflut rund um Covid-19 entfliehen? Dann seid ihr hier genau richtig. Denn wir haben für euch einmal einige Eskapismus-Tipps zusammengestellt. Schließlich brauchen wir alle einmal zwischendurch die Flucht vor der aktuellen Realität ...

Michael Bartl

ORA ORA ORA! Der eine oder die andere hat es bereits erraten; es geht um einen Anime, und wenn es nach mir geht, um einen der besten Fighting-Shonen überhaupt: JoJo’s Bizarre Adventure. Nachdem es schon länger her ist, dass mich die bizarren Abenteuer in ihren Bann gezogen hatte, war der Umstand perfekt, dass Netflix die ersten Teile - Phantom Blood, Battle Tendency und Stardust Crusaders – in sein Programm aufgenommen hat.

Die Serie folgt dem Haus Joestar, einer wohlhabenden Familie mit englischen Wurzeln, und deren erbitterten Feindschaft mit Dio Brando, die sich über mehrere Generationen hinweg erstreckt. Protagonist ist dabei jeweils immer ein neuer Nachkomme der Familie, ein neuer Jojo (Jonathan Joestar, Joseph Joestar, Jotaro Kujo). Overacting, coole Sprüche & JoJokes, intelligente Kämpfe mittels Fäusten, Karten und Hirn, ein einprägsamer bunter und harter Animationsstil, eine Meme-Fabrik schlechthin sowie eine einzigartige Geschichte machen den Anime sowie seine seit 1986 laufende Vorlage von Hirohiko Araki zu etwas unglaublichem: Eine Steinmaske, die Vampire erschafft, seit Jahrtausenden schlafende Halb-Götter, Nazis, Weltherrschaft, Rache, übernatürliche Kämpfe und noch vieles mehr.  

Der Anime wird sicherlich nichts für Jedermann beziehungsweise Jederfrau sein, aber wenn man sich auf die bizarren Abenteuer einlässt, wird man nicht enttäuscht werden. Zumal die finale Konfrontation zwischen Dio und Jotaro einer der besten Kämpfe der gesamten Manga- und Anime-Welt ist! MUDA, MUDA, MUDA, MUDA!

Ansonsten sehen meine Watch-Listen aktuell eher mau aus. Leider zähle ich zu denjenigen, die Picard nach den ersten Episoden wieder abgebrochen haben, da nun … unser TrekCheck-Podcast hat es schon immer gut zusammengefasst, wobei mir die Story einfach zu wirr, unlogisch, und nicht nachvollziehbar ist. Und das sagt jemand, zu dessen Lieblingsserien auch LEXX – The Dark Zone zählt. Im Gegenzug erwartet mich noch die 2. Staffel von Altered Carbon, diesmal mit Falcon-Darsteller Anthony Mackie als Takeshi Kovacs neuestes Sleeve. Zuvor werde ich mir allerdings noch den Anime-Spin-Off-Film Resleeved zu Gemüte führen, der zeitlich vor den Ereignissen der eigentlichen Serie spielt.

Abseits von allen gängigen Berieselungs-Medien erwartet mich noch einige ungehörte Hörbücher (The Horus Heresey) sowie etliche Comic-Bände, die bereits seit einiger Zeit in meinem Regal staub ansetzten. Darunter finden sich unter anderem die Planet-der-Affen-Archiv-Bände, welche die legendären Comics der Marvel-/Williams-Ära der 1970er-Jahre enthalten. Dazu kommen noch die letzten extradicken Wälzer der Geschichten aus dem Hellboy-Universum-Reihe, der dritte Band von The Umbrella Academy sowie die Incal-Reihe rund um den Privatdetektiv Klasse R John Difool von Alejandro Jodorowsky.

Nele Bübl

Wenn ich eine Pause von der Welt brauche und abtauchen will, müssen bewährte Klassiker ran. Auch wenn es ansonsten meist nur einzelne Episoden sind, habe ich den gesamten Rewatch von Star Trek: The Next Generation zu einer denkbar guten Zeit angefangen. Kann ich wirklich empfehlen. Auf der einen Seite ist alles irgendwie nostalgisch-flauschig, wenn es doch mal ein wenig aufregender ist, wird Jean-Luc nebst Crew (meist Troi) es schon wieder richten, und alleine Rikers Romanzen-Strichliste sorgt für Unterhaltung und kann auch für ein gepflegtes Trinkspiel dienen.  

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Mit dem Start von Disney+ sind endlich die (nicht nur von mir) heiß geliebten Kindheitsserien wie Darkwing Duck, Die Gummibärenbande und Gargoyles vernünftig verfügbar. Für einen etwas längeren Binge bietet sich die Kombination aus der alten und neuen DuckTales-Serie an. An den anderen Zeichenstil kann man sich schnell gewöhnen und der Versuch lohnt sich für die neuen Abenteuer in Entenhausen. 

Mein absolutes Wohlfühlnest habe ich allerdings bei experimentalhistorischen Dokuserien. Weniger gestelzt ausgedrückt: Regency House Party und Abenteuer Gutshaus 1900. Sind beide schon etwas in die Jahre gekommen, haben aber nichts von ihrem Charme verloren. 2003 hat die ARD einen Trupp Freiwilliger in unterschiedlichen Rollen nach Beelitz geschickt, um über mehrere Wochen das Leben in einem Gutshaus um das Jahr 1900 nachzuspielen/zu erleben. Das britische Regency House Party ist vom Grundstil ähnlich, allerdings geht es eben um die Sommerfrische auf einem britischen Landsitz der Regency-Zeit mit entsprechender Bräutigam-Schau. Unterhaltsam-lehrreiche Histotainment-Doku mit Bachelor/Bachelorette-Anteilen. Eine krude Mischung, die aber höchst charmant-amüsant funktioniert. 

Johannes Hahn

Wie besser den besorgniserregenden Nachrichten und den enger werdenden vier Wänden (und den wahlweise viel zu laut kopulierenden oder unerklärlicherweise auf dem Hausflur telefonierenden Nachbarn) entfliehen als in fremde Länder und ferne Zeiten? Besonders ans Herz legen möchte ich den japanischen Regisseur Akira Kurosawa, dessen bekanntestes Werk natürlich Die Sieben Samurai ist. Wer mit Untertiteln und Schwarz-Weiß keine Probleme hat und nebenbei drei Stunden Zeit, der sollte sich den Samurai-Film-Klassiker von 1954 auf keinen Fall entgehen lassen!

Wer nicht von Heute filmisch in Vergangenheit des vom Bürgerkrieg zerrissenen Japan des 16. Jahrhunderts reisen will, der kann sich auch mit bunten Bildern des japanischen 19. Jahrhunderts begnügen - die Zeit damals war dort nicht so blutrünstig wie anderswo. In der Anime-Serie Samurai Champloo machen sich zwei unterschiedliche Schwertkämpfer und eine junge Frau auf die Reise durch Japan. Ihr Ziel: Schulden abbezahlen und den Vater der jungen Frau finden. Untermalt wird die hervorragend animierte und toll erzählte Geschichte von den rhythmischen Beats japanischen Hip-Hops - eine ungewöhnliche, aber ungewöhnlich gut funktionierende Mischung.

Die Serie stammt übrigens von Shin’ichirō Watanabe, der auch für Cowboy Bebop verantwortlich zeichnete. Wer Cowboy Bebop noch nicht kennt, sollte das auf jeden Fall nachholen! Der Mix aus knalliger Weltraum- und Kopfgeldjäger-Action besticht durch Humor und gute Charaktere, vor allem aber dem fetzigen Soundtrack von Yoko Kanno, der mit Jazz-Tönen das Geschehen auf dem Bildschirm hervorragend untermalt.

So, jetzt aber Schluss mit Japan. Wer weder auf historische Ernsthaftigkeit noch knallbunte Japanimation Lust hat, sondern lieber etwas fröhliches sehen will: Schaut Sex Education! Die Serie spielt in England, zeigt aber Bilderwelten US-amerikanischer High Schools und präsentiert mit seinem Mix aus moderner Technologie und 1980er-Retro-Charm einen eigenen visuellen Mix. Inhaltlich kann die Serie ebenfalls mithalten: Erzählt wird die Geschichte des 16-jährigen Otis, der an seiner Schule mehr oder weniger unfreiwillig zu einem Sex-Therapeuten wird. Dabei hat Otis selbst selbst Probleme mit seiner Sexualität.

Die Serie geht einfühlsam mit seinen Protagonisten um und ist stellenweise sehr witzig, zeigt aber auch gute Beispiele erfolgreicher Kommunikation. Wer sich ein bisschen für menschliche Psychologie und sinnvolle Konfliktbewältigung (sowie natürlich Humor) interessiert, der sollte in Sex Education auf jeden Fall reinschauen!

Und wem das noch immer zu ernst ist, der schaue Community. Die Serie ist endlich auf Netflix gelandet und präsentiert zumindest in den ersten vier Staffeln einen furiosen und sehr, sehr witzigen Mix aus Albernheiten und Popkulturanspielungen. Die sieben Mitglieder der Lerngruppe an einem Community College (einer US-amerikanischen Mischung aus VHS und Universität) könnten unterschiedlicher nicht sein, entwickeln aber über kurze Zeit eine tiefe Freundschaft, die durch das absurde Geschehen auf dem Campus (Paintball!) immer wieder auf die Probe gestellt wird. Man könnte einen groben Vergleich zwischen Community und den Känguru-Chroniken ziehen, zumindest was den augenzwinkernden Umgang mit Popkultur angeht. Community verzichtet aber - zumindest in den meisten Folgen - auf sprechende Tiere.

Katrin Hemmerling

Willkommen am Höllenschlund! Bei mir läuft gerade der große Re-Watch von Buffy - Im Bann der Dämonen. Zwar habe ich sämtliche Staffeln davon auf DVD, allerdings ist die Serie derzeit auch über Amazon Prime abrufbar. Für Fans der Originalversion sei jedoch gesagt, dass hier lediglich die deutsche Synchronisation verfügbar ist. Mir persönlich macht dies aber nichts aus, ich bin mit der Serie aufgewachsen und fände es ungewohnt, die Originalstimmen der Darsteller zu hören. Außerdem hat David Nathan James Marsters seine Stimme für Spike geliehen - immer wieder ein Hörgenuss. Und Buffy - Im Bann der Dämonen ist vermutlich eine der wenigen Serien mit einem rundum gelungenen Finale. Schließlich ist Zuversicht das, was wir alle gerade gebrauchen können.

Zugegeben, ich finde Spazierengehen eher langweilig und bin eigentlich ein Stubenhocker. Dennoch ist gerade jetzt Bewegung an der frischen Luft notwendig. Deshalb zwinge ich mich zu Spaziergängen, benötige dafür aber Unterhaltung auf die Ohren. Der liebe Hannes hatte mir vor längerer Zeit einmal Die dunklen Fälle des Harry Dresden (Originaltitel The Dresden Files) empfohlen. Dresden ist ein Magier-Detektiv, die Geschichte von Jim Butcher verbinden gekonnt die magische Welt mit unserer Realität. Also gehe ich seit geraumer Zeit nicht allein spazieren. Ich hab Harry Dresden dabei. Auf Deutsch eingelesen von David Nathan (ja, man erkennt ein Muster …), auf Englisch eingelesen von James Marsters (so viel dazu, dass ich ziemlich vorhersehbar bin …)

Zusätzlich nutze ich die Zeit, um mich bei Doctor Who endlich auf Stand zu gucken, es klafft eine Lücke zwischen Peter Capaldi und Jodie Whitaker. Immer dienstags strahlt ARD One 2 Folgen der Serie aus. Derzeit läuft Staffel 5, somit also Matt Smith als Eleven und Karen Gillan als aktuelle Companion Amy Pond. Doctor Who ist nach Hause kommen für mich. Eine Serie, die ich lange nicht kannte, bevor liebe Freunde sie mir ans Herz legten. Mir ging es dann wie vermutlich vielen Whovians: Ich habe gelacht. Ich war begeistert davon, wie welche Themen aufgegriffen worden ist. Und mehr als einmal hat die Serie auch mein Herz gebrochen. Vermutlich derzeit auch, wenn ich mich damit abfinden muss, dass die Pandemie ein fixed point in time ist. Wie würde Ten sagen? “I’m sorry. I’m so sorry.”

Anne Jerratsch

Eskapismus? Kann ich! Seit Jahresbeginn laufen bei mir aus verschiedenen Gründen Serien und Filme über den Bildschirm, die mich zuverlässig von der unschönen Realität ablenken - und damit meine ich nicht nur Star Trek: Picard und andere Trek-Konsorten, auch wenn das, wie Kollegin Nele schon erläutert hat, hervorragend funktioniert.

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Matrix Neo Keanu Reeves

Da ich zu unseren regelmäßigen Weihnachtsspecials bereits die Herr-der-Ringe-Trilogie empfohlen habe (die gehört für mich zur Fernsehtradition zwischen den Jahren), wende ich mich einer anderen Art Trilogie zu, die den Eskapismus bereits im Plot stecken hat: Matrix. Nicht nur bescheren mir die Bilder des ersten Teils ein wohliges Gefühl, wenn ich Neo in eine abgenutzte Telefonzelle rennen und eines der damals enorm stylishen Slider-Handys benutzen sehe. Immerhin war der Film schon 1999 in den Kinos, das ist also gute 20 Jahre her. Die CGI hat zwar etwas gelitten, aber die Geschichte packt den Zuschauer immer wieder: Die “echte” Welt ist nur eine Illusion, und war da nicht gerade eine schwarze Katze? Die Matrix-Trilogie hat auch 2020, trotz ihrer viel zu verkopften Fortsetzungen, keinen Deut an Coolness eingebüßt. Na dann, ab ins Sportprogramm mit euch, ihr müsst Kung-Fu lernen! (Oder ein Upgrade erhalten)

Eine andere Art, der Realität zu entfliehen, ist: Ab ins Spaceshuttle - und die irdischen Probleme sehen auf einmal viel kleiner aus. (Ja, ich zitiere Reinhard Mey, aber damit müsst ihr jetzt leben). Sei es zusammen mit Brad Pitt auf der Reise zu sich selbst in Ad Astra, mit Tom Hanks, der in Apollo 13 versucht, irgendwie im Weltraum zu überleben, oder zusammen mit Sam Rockwell auf dem Mond in Moon - Weltraumfilme gehen irgendwie immer! Auch Gravity mit Sandra Bullock und George Clooney sei hier genannt - wobei man bei diesen beiden Filme unbedingt eine Packung Taschentücher griffbereit haben sollte. Im Weltraum kann es verdammt einsam sein. Versöhnlichere Töne schlägt Der Marsianer an, bei dem man neben einem glänzend aufgelegten Matt Damon auch noch eine Menge “Yeah, Science!”-Erkenntnismomente hat. Als Klassiker darf sich auch Alien mit Sigourney Weaver hier einreihen. Und ganz nebenbei wurde mit Ripley eine der besten weiblichen Hauptfiguren der Filmgeschichte geschaffen.

Zum Schluss noch ein Klassiker-Tip, diesmal als Serie, wer es noch nicht gesehen hat: Eine ganz andere Art des Eskapismus wartet in Twin Peaks von David Lynch. Nicht nur, weil ausnahmslos alle Figuren ein wenig merkwürdig neben der Spur, aber viele davons enorm liebenswürdig sind. Sondern auch, weil das Geheimnis um die Kleinstadt Twin Peaks einen nach einer kleine Eingewöhnungszeit fasziniert weitergucken lässt. Ja, die Serie ist langsam erzählt und fasert an manchen Stellen aus, und ja, das Hauptmusikthema kommt deutlich zu oft vor (vor allem, wenn man die Melodie bereits aus dem Nachtprogramm vom Wetterkanal kennt), aber nichtsdestotrotz stellt Twin Peaks eine der besten Mystery-Serien der 90er Jahre dar. Und wer noch nicht genug hat vom Gucken, kann ja nebenher einen der vielen großartigen Pullover nachstricken, die die Figuren tragen.

Hannes Könitzer

Ich fange einfach mit der Serie an, mit der ich selbst im März Eskapismus betrieben habe und das war Willkommen in Gravity Falls. Die Animationsserie lief bisher unter meinem Radar, was sich mit dem Start von Disney+ aber geändert hat. Gravity Falls ist gewissermaßen ein familienfreundliches Rick and Morty, mit dem die ganze Familie ihren Spaß haben kann. Allein die Intromusik sorgt bei mir immer sofort für gute Laune. Leider hat Gravity Falls nur zwei Staffeln, dafür ist die Geschichte aber komplett in sich abgeschlossen.

Und wo wir gerade bei Disney+ sind, empfehle ich auch gleich die Neuauflage von DuckTales. Der Reboot ist absolut gelungen und zeigt, wie man einen Klassiker richtig neu interpretiert. Man merkt den Machern ihre Liebe zu den Disney-Zeichentrickserien der 90er Jahre an, wobei sie es schaffen, DuckTales an den genau richtigen Stellen zu modernisieren. Aus unerfindlichen Gründen fehlt bei Disney+ allerdings der Pilotfilm. Dafür können sich Fans schon einmal auf die 2. Staffel freuen, denn die ist tatsächlich noch besser als die ohnehin schon gute 1.

Zwei weitere Empfehlungen von meiner Seite sind Chuck und Eureka. Bei beiden handelt es sich um Genre-Serien, die gefühlt heute kaum noch produziert werden. Sowohl Chuck als auch Eureka bieten leichte (was hier nicht herabwertend gemeint ist) Unterhaltung, bei der vor allem der Spaß im Mittelpunkt steht. Zudem haben beide Serien viele verschrobene aber gleichzeitig supersympathische Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen.

Florian Rinke

11 Stunden und 25 Minuten Flucht nach Mittelerde bietet das 1992 vom WDR und SWR produzierte Hörspiel Der Herr der Ringe. Zu hören sind unter anderen die bekannten Stimmen von Rufus Beck, Matthias Haase, Hans Peter Hallwachs, Edgar Hoppe und Manfred Steffens. Im Vergleich zu der Verfilmung von Peter Jackson wirkt das Hörspiel märchenhafter. Dazu trägt vor allen die Musik von Peter Zwetkoff bei, aber auch dass man die Textstellen mit Tom Bombadil nicht heraus gekürzt hat.

Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflamme von Tsui Hark (Once Upon a Time in China) spielt vor langer Zeit während der Tang-Dynastie im Jahr 690. Andy Lau (House of Flying Daggers, Infernal Affairs) verkörperten den legendären Di Renjie, der von der angehenden chinesischen Kaiserin beauftragt wird, mehrere mysteriöse Todesfälle aufzuklären. Bei den Bauarbeiten an einer riesigen Buddha-Statue in der Nähe des kaiserlichen Palast sind mehrere Menschen aus heiterem Himmel in Flammen aufgegangen. Neben dem fantastischen Kriminalfall, begeistert der Film durch sein perfekt choreographierten Kampfszenen.

In eine Vergangenheit, die es so nie gegeben hat, entführt die Leser die Comicserie Das Schloss in den Sternen von Alex Alice. Ein französischer Ingenieur muss mit seinem Sohn aus Paris nach Bayern fliehen. Dort auf dem Schloss Neuschwanstein arbeitet er an einer Flugmaschine, die mithilfe eines Äther-Antriebs in den Weltall fliegen soll. Damit will der Ingenieur nicht nur die Träume Ludwigs II. verwirklichen, sondern auch seine verschollene Frau suchen. Aber Bismarck, der an dem militärischen Potenzial der Erfindung interessiert ist, hat schon seine preußischen Schergen nach Bayern gesandt. Die Geschichte erinnert von der Stimmung an Jules Vernes Mond-Romane sowie an Der Gefangene von Zenda von Anthony Hope. Dazu passen die wunderschönen Bilder, welche Alice in einer Mischung aus frankobelgischen Stil, Manga-Elementen und Aquarellzeichnungen aufs Papier gebracht hat.

Weitere sehr gute Möglichkeiten, längerer Zeit der Realität zu entfliehen, bieten auch die klassischen Jan-Tenner-Hörspiele sowie die tschechische Kinderserie Die Besucher aus den 80er-Jahren, über die ich mich bereits an anderer Stelle lang und breit ausgelassen habe.

Stefan Turiak

In schweren Zeiten - und eigentlich auch sonst - wende ich mich den Sitcoms zu. Neben Community, was bereits genannt wurde, sind das für mich die verschiedenen Comedy-Serien von Serienproduzent Mike Schur. Seine ersten Erfolge feierte Schur mit dem US-Remake von The Office, was für meinen Geschmack ein bisschen zu lange lief. 

Der Nachfolger Parks and Recreation hat dagegen mit sieben Staffeln die perfekte Länge und handelt von der Stadt-Angestellten Leslie Knope (Amy Poehler), die in der Abteilung für öffentliche Parks der kleinen Stadt Pawnee, Indiana arbeitet. Diese möchte vor allem ihre Stadt schöner und lebenswerter machen und bringt dafür einen sehr gewinnenden, aber manchmal auch etwas aufdringlichen Enthusiasmus mit. Damit und ihrer Arbeitsmoral kann sie oftmals die widerwilligen Mitarbeiter und Bürger von Pawnee für sich gewinnen. Viele der Nebendarsteller werden dem einen oder anderen sicherlich bekannt vorkommen: Nick Offerman spielt Leslie Knopes Boss, der als wachechter Libertarist jegliche Einmischung von Regierungsseite ablehnt, auch wenn er selbst in einer solchen Regierung arbeitet. Rashida Jones spielt Lesliedie Krankenschwester Ann, die später Leslie Knopes bester Freundin werden soll. Chris Pratt stellt Anns trotteligen Ex-Freund dar und Aubrey Plaza die düstere Praktikantin der Park-Abteilung. 

In weiteren tragenden Rollen dieser charmanten und herzensguten Comedy sind Aziz Ansari, Adam Scott, Rob Lowe, Retta und Jim O’Heir als gutmütiger Fußabtreter des Büros Jerry Gergich zu sehen.

Weiter geht es mit Brooklyn Nine Nine, das ebenfalls aus der Mike-Schur-Schmiede stammt. Hierin muss sich der hochkompetente, aber äußerst kindische Chaoten-Cop Jake Peralta mit einem neuen, äußerst pingeligen neuen Captain Ray Holt (Andre Braugher) herumschlagen. Wie schon in Parks and Recreation handelt es sich hierbei um eine sogenannte Work-Place-Comedy mit liebenswerten Haupt- und Nebenfiguren, die zwar von Grund auf verschieden sind, aber dennoch bestens zusammenarbeiten. Der positive Attitüde dieser Serien nehmen ihnen aber nichts von ihrer komödiantischen Schärfe. 

Das zeigt sich auch an der Mike-Schur-Serie The Good Place. Hierin geht es um die egoistische junge Frau Eleanor Shellstrop (Kristen Bell), die aufgrund einer Verwechslung im Himmel landet, obwohl sie eigentlich in die Hölle gehört. Michael (Ted Danson), der Architekt dieses Himmelsbereichs hat nämlich einen Fehler gemacht. Und Eleanor muss ihren vermeintlichen Seelenverwandten Chidi Anagonye (William Jackson Harper) dazu bringen, sie in Sachen Ethik zu unterrichten. Das gestaltet sich clever, ambitioniert und witzig, denn die Serie vereint komödiantische Variationen von philosophischen Konzepten mit spaßigen Albernheiten und die großen Fragen des Lebens mit unreifen Pups-Witzen. Dabei bleibt The Good Place wie alle Mike-Schur-Serien immer positiv, wirkt aber dennoch komischerweise niemals naiv in seinem Glaube, dass man immer das beste aus dem Menschen herauskitzeln kann. 

30 Rock ist eine Serie, die ich mir gerade wieder anschaue, auch wenn ich vor allem die ersten drei Staffeln mochte und die Staffeln danach nicht unbedingt wohlwollend in Erinnerung habe. Diese Sitcom stammt zur Abwechslung nicht von Mike Schur, sondern von Comedy-Autorin und -Darstellerin Tina Fey. Diese spielt auch die Hauptrolle der Comedy-Autorin Liz Lemon, die wiederum eine Comedy-Show namens The Girlie Show für NBC produziert. Ihr neuer Chef Jack Donaghy (Alec Baldwin) zwingt sie dazu, den verrückten Komödianten Tracy Jordan (Tracy Morgan) anzuheuern und ihre Show komplett umzukrempeln. Chaos sowie schön bekloppte Albernheiten und Situationskomik sind die Folge.    

Abseits von den ganzen Comedies ist es sowas wie eine Oster-Tradition für mich, mir die Mini-Serie In 80 Tagen um die Welt mit Pierce Brosnan und Peter Ustinov in den Hauptrollen anzusehen. Wahrscheinlich handelt es sich bei der Adaption des Jule-Verne-Romans von 1956 mit David Niven in der Hauptrolle um die bessere Version, aber trotzdem hat Brosnans Darstellung des exzentrischen britischen Gentlemans Phileas Fogg und Eric Idles Darstellung seines treuen Bediensteten Jean Passepartout weiterhin einen großen nostalgischen Wohlfühl-Wert für mich.

Buffy - Im Bann der Dämonen: Reboot im Arbeit

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Buffy (Sarah Michelle Gellar)

Es ist wieder an der Zeit, die Holzpflöcke aus dem Regal zu holen. Wie Deadline und der Hollywood Reporter berichten, plant 20th Century Fox eine Neuauflage von Buffy – Im Bann der Dämonen. Die neue Serie wird von Monica Owusu-Breen geschrieben, die sich in den vergangenen Jahren unter anderem einen Namen als Autorin bei Serien wie Midnight, Texas oder Agents of S.H.I.E.L.D. machte. Zudem wird sie auch die Rolle des Showrunners übernehmen.

Buffy-Schöpfer Joss Whedon ist ebenfalls an Bord, beschränkt sich aber auf einen Produzenten-Posten. Whedon hat aktuell mit The Nevers selbst ein neues Serienprojekt in Produktion, das bei HBO zu sehen sein wird. Entsprechend dürfte ihm die Zeit fehlen, um auch bei Buffy erneut als Showrunner aktiv zu sein.

Die Version von Buffy wird in der heutigen Zeit spielen und auf die Mythologie des Originals aufbauen. Für die titelgebende Hauptfigur soll eine afroamerikanische Darstellerin gesucht werden. Einen Sender hat das Projekt bisher noch nicht. Produziert wird die Serie von 20th Century Fox Television.

Buffy wurde von Joss Whedon (Firefly, Avengers) im Jahr 1997 entwickelt. Die Serie lief sieben Staffeln lang und erzählt die Geschichte der Vampirjägerin Buffy Summers (Sarah Michelle Gellar). Die Schülerin lebt in der Kleinstadt Sunnydale, direkt über dem Höllenschlund. Dort jagt sie Vampire, Dämonen und andere dunkle Wesen. Hilfe bekommt Buffy dabei unter anderem von ihrem Wächter Rupert Giles (Anthony Stewart Head) sowie ihren Freunden Willow (Alyson Hannigan) und Xander (Nicholas Brendon).

Buffy: Fox denkt über ein Reboot der Serie nach

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Buffy (Sarah Michelle Gellar)

Der Fernsehsender Fox hat in den letzten Jahren viele seiner erfolgreichen Serien wie 24, Prison Break und Akte X wieder zurück auf den Bildschirm geholt. Nun hat sich Gary Newman, der Vorsitzende der Fox TV-Gruppe, während einer Konferenz in Jerusalem zu einer möglichen Rückkehr der Fernsehserie Buffy – Im Bann der Dämonen geäußert.

Buffy ist wahrscheinlich die bestmögliche Show, die wir haben, um sie zurückzubringen. Es ist etwas, über das wir häufig sprechen, und Joss Whedon ist wirklich einer der größten Schöpfer, mit denen wir jemals zusammengearbeitet haben."

Buffy wurde von Joss Whedon (Firefly, Avengers) 1997 entwickelt. Die Serie lief sieben Staffeln lang und erzählt die Geschichte der Vampirjägerin Buffy Summers (Sarah Michelle Gellar). Die Schülerin lebt in der Kleinstadt Sunnydale, direkt über dem Höllenschlund. Dort jagt sie Vampire, Dämonen und andere dunkle Wesen. Hilfe bekommt Buffy dabei unter anderem von ihrem Wächter Rupert Giles (Anthony Stewart Head) sowie ihren Freunden Willow (Alyson Hannigan) und Xander (Nicholas Brendon).

Egal, ob man sich als Buffy-Fan über die Aussage freut oder entsetzt ist, eine Fortsetzung oder ein Reboot der Serie ist bisher nur ein Gedankenspiel bei Fox, wie Newman weiter ausführte:

„In den meisten Fällen, wenn wir Serien zurückbrachten, fing es damit an, dass der Schöpfer zu uns kam und sagte, dass er eine weitere Geschichte habe, die er erzählen möchte. Wenn Joss entscheidet, dass es Zeit ist, werden wir es tun. Und bis Joss entscheidet, es sei Zeit, wird es nicht passieren."

Joss Whedon hat sich nach dem Ende der Serie nie ganz von Buffy abgewandt. So setzte er die Abenteuer der Vampirjägerin mithilfe verschiedener Zeichner als Comicreihe fort.

Willkommen am Höllenschlund: Buffy wird 20 Jahre alt

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Buffy (Sarah Michelle Gellar)

Auch wenn es sich nicht so anfühlen mag: Buffy wird heute auf den Tag genau 20 Jahre alt. Am 10. März 1997 strahlte der US-Sender The WB die erste Folge von Buffy - Im Bann der Dämonen aus. Die Serie erzählt die Geschichte von Buffy Summers (Sarah Michelle Gellar), einer Vampirjägerin, die in Sunnydale lebt und gegen Vampire, Dämonen sowie andere dunkle Mächte kämpft. Ihr zur Seite stehen der Wächter Rupert Giles (Anthony Stewart Head) und ihre Freunde, die sogenannte Scooby-Gang. Von Beginn sind Willow (Alyson Hanigon) und Xander (Nicholas Brendon) Teil dieser Gang.

Zum 20-jährigen Jubiläum von Buffy haben wir einige Fakten rund um die Serie zusammengestellt:

  • "Hush" gehört zu den allgemeinen Lieblingsfolgen des Cast. Sarah Michelle Gellar, Alyson Hannigan und Nicholas Brendon zählen sie zu ihren Favoriten. Die Folge entstand, weil Whedon es seinen Kritikern zeigen wollte. Diese kritisierten die Wortspielereien in seinen Drehbüchern, also stellt er sich der Herausforderung, eine Episode zu schreiben, die fast keinen Dialog beinhaltete.
  • Bereits für Staffel 1 hatte Whedon eine Musical-Folge in Planung, erhielt dazu aber keine Genehmigung des Senders. Erst mit dem Wechsel nach Staffel 5 wurde “Once more with Feeling” möglich. Sarah Michelle Gellar wollte ursprünglich nicht selbst singen. Whedon erklärte ihr, dass Buffy in einem Lied offenbaren sollte, dass ihre Freunde sie aus dem Himmel anstatt aus der Hölle zurückgeholt haben. Daraufhin entschloss sie sich, Gesangsunterricht zu nehmen, da sie davon überzeugt war, diesen Moment selbst spielen zu müssen.
  • Whedon schuf die Serie, weil er endlich einmal einen weiblichen Hauptcharakter sehen wollte, der nicht schreiend das Weite suchte, sondern kämpfte. Dazu gründete er seine eigene Produktionsfirma “Mutant Enemy”. Das “Grrr… argh” sprach er selbst ein, das Logo hat er in gerade einmal 20 Minuten angefertigt- weil er eins benötigte.
  • Spike sollte ursprünglich einen texanischen Akzent haben, diese Idee wurde aber verworfen. Anthony Stewart Head brachte James Marsters dafür den Londoner Akzent bei, der in Wirklichkeit Heads eigentlichem Akzent entspricht. In der Rolle des Giles spricht Head deswegen akzentuiertes Oxford-Englisch.
  • Als Drehort für die Sunnydale Highschool diente die Torrance High School, die unter anderem auch in Serien wie Beverly Hills 90210 zu sehen ist.
  • Im Verlaufe der Serie wechselt Buffys Geburtstag. Zuerst war es der 24. Oktober 1980, dann der 6. Mai 1979. Whedon legte ihren Geburtstag dann offiziell auf den 19. Januar 1981 fest.
  • Buffys kleine Schwester Dawn tauchte erstmals in Staffel 5 auf - und das ziemlich überraschend. Die Figuren agierten so, als hätte Buffy schon immer eine Schwester gehabt, dabei war dem Zuschauer dem Zeitpunkt eher das Gegenteil bewusst. Später stellte sich heraus, dass Dawn ein Schlüssel war, der Portale zu anderen Dimensionen öffnen konnte. Deswegen wurde sie als die Schwester der Jägerin erschaffen, damit Buffy sie beschützen kann. Sarah Michelle Gellar war die einzige, die darüber eingeweiht war. Der erste Hinweis auf Dawn erfolgte hingegen bereits in Staffel 3 in der Folge “Tag der Vergeltung”.
  • Eine bis heute aktuelle Diskussion unter den Fans ist, welches Pärchen das Bessere sei. Gellar bevorzugt Buffy mit Angel, Whedon hingegen ist für Buffy und Spike.
  • Der Vertrag beim Sender The WB umfasste 5 Jahre. Darauf ist zurückzuführen, dass das Ende von Staffel 5 auch als Serienende gelten konnte. Die letzten beiden Staffeln wurden beim Konkurrenten UPN gekauft.
  • Nach Staffel 7 erklärten sowohl Whedon als auch Gellar, dass Buffys Geschichte zu Ende erzählt war und sie beide nicht mehr für die Serie zur Verfügung stünden.
  • Der prägnante Ledermantel von Spike kostete 2.000 Dollar. Um ihn gebraucht und abgetragen erscheinen zu lassen, wurde er buchstäblich mehrmals von einem Truck überfahren.

Buffy: Ausstrahlung des Serienfinales vor 10 Jahren

Heute begeht Buffy ihr zweites Jubiläum in diesem Jahr: Wurde die Serie im März 18 Jahre alt, ist heute das zehnjährigen Jubiläum der Erstausstrahlung der letzten Folge.

In den letzten Staffeln hatten sich die Macher der Serie darauf konzentriert, Buffys Kampf gegen das Urböse in den Fokus zu rücken. Mit der allerletzten Folge - "Chosen" - erreichte dieser Kampf schließlich seinen Höhepunkt. Er forderte zudem einige Opfer, die für so manchen Fan unerwartet waren. Wen es letztendlich getroffen hat und ob und wie Buffy es gelungen ist, das Urböse zu besiegen - das sei an dieser Stelle nicht verraten. Vielleicht gibt es ja doch den einen oder anderen, der die Serie noch nicht gesehen hat. Um alle 144 Folgen von Buffy zu gucken, benötigt man übrigens etwas mehr als vier Tage am Stück...

Die Musik zu Buffy stammte unter anderem von Robert Duncan, der zum Beispiel auch die Musik zu Castle komponierte: 

Buffy: TV-Premiere heute vor 18 Jahren

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Buffy

Vor 18 Jahren war es auf dem Fernsehsender The WB soweit: Die erste Folge von Buffy - The Vampire Slayer wurde ausgestrahlt. 

Hauptfigur der Serie ist Buffy Anne Summers und sie führt eigentlich ein ganz normales Leben. Bis ihr erster Wächter ihr eröffnet, dass sie eine Jägerin ist. Eine Tatsache, die Buffy in ihrer alter Heimat Los Angeles noch zu verbergen versucht. Dann aber kommt der Tag, an dem sie die Turnhalle abbrennen muss, da diese voller Vampire ist. Buffy wird der Schule verwiesen und zieht mir ihrer Mutter nach Sunnydale. Nichtsahnend, dass Sunnydale direkt am Höllenschlund liegt.
An ihrem ersten Schultag lernt sie Cordelia, Xander und Willow kennen. Ebenfalls zur Seite steht ihr Rupert Giles, ein Engländer, der in der Highschool die Bibliothek betreut und später - als Buffy und ihre Freunde die Highschool beendet haben - einen Zauberladen betreibt. Giles ist Buffys Wächter und seine Aufgabe ist es, sie auf ihre Aufgabe als Jägerin vorzubereiten. 

Um Buffy bildete sich die sogenannte Scooby-Gang, die sie bei ihren Aufgaben - manchmal auch zu Buffys Widerwillen - unterstützt. Von Anfang an gehörten Willow und Xander zur Gang. War Willow zu Beginn der Serie noch mit Oz zusammen, bildete sie später ein Paar mit Tara. Ein lesbisches Pärchen bildete zu der Zeit ein Novum im amerikanischen TV. Ebenso bildete Buffys und Spikes spätere - und nennen wir es mal destruktive - Beziehung ein Novum. 

Die Serie beruht auf einer Idee von Joss Whedon und umfasste letztendlich 7 Staffeln. Die Hauptrollen übernahmen Sarah Michelle Gellar (Buffy), Alyson Hannigan (Willow), Nicholas Brendon (Xander), Anthony Stewart Head (Giles), James Marster (Spike), Emma Caulfield (Anya), Amber Benson (Tara) und David Boreanaz (Angel)

Zu Beginn der Serie gab es noch mehrere Monster of the Week-Folgen. Hauptthema einer jeder Staffel war das Bekämpfen eines sogenannten Endgegners. Im Verlauf verdichtete sich der Handlungsstrang jedoch immer mehr und konzentrierte sich in den letzten Staffeln fast ausschließlich darauf, dass Buffy das Urböse bekämpfen muss.

Highlight für viele Fans war die Musical-Folge Once more with feeling, zu der jeder Darsteller seinen Part selbst einsang. Mit Angel entstand zudem noch ein Spin-Off.

Whedon: "Comics lesen lohnt sich!"

...genau das hat nämlich Joss Whedon seiner Mutter erzählt und die Journalistin Emma John, vom britischen Guardian hat das als Überschrift für ein sehr in die Tiefe gehendes Porträt des Regisseurs und Autors gewählt. Normalerweise würden wir Eich diesen Artikel im SpaceSweep empfehlen, aber der kommt erst nächsten Sonnabend - darum quasi als SweepSpecial, diese Leseempfehlung.

Joss Whedon und Nathan Fillion auf der Comic Con 2012.

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