Star Trek

Star Trek: Produzentin Heather Kadin über den Unterschied zwischen Picard-Serie und Discovery

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Patrick Stewart 2004

Im Rahmen der New York Comic Con hatte das Team von Trekmovie.com Gelegenheit, ein Interview mit Heather Kadin und Alex Kurtzman zu führen, die als Ausführende Produzenten fungieren.

Man ließ es sich auch nicht nehmen, sie nach den Plänen für die angekündigten Serien im Star-Trek-Universum zu befragen. So recht ließen sich Kadin und Kurtzman jedoch nicht in die Karten gucken. Kadin war aber bereit, sich sehr allgemein über die Unterschiede von der Picard-Serie zu Star Trek: Discovery zu äußern:

"Ich denke, wir können schon allgemein verraten, dass wir die bewusste Entscheidung getroffen, dass jedes Projekt seine eigene Stimme und seinen eigenen Platz hat. Ich meine damit nicht einen Platz im Kanon, ich meine einen eigenen Tonfall. Denn man sollte nicht in Discovery einschalten und sich wundern, dass man den Kanal gewechselt hat, das es Picard war. Sie sollen sich unterschiedlich anfühlen, sie sollen verschiedene Botschaften von verschiedenen Leuten haben."

Kurtzman ergänzte, dass das Publikum jedes Mal ein anderes Gefühl haben solle, sobald es eine andere Trek-Serie guckt. Kadin zeigte sich zudem hoch erfreut über den neuen Talent-Pool, den man gewinnen konnte:

"Darüber freuen wir uns am meisten. Von überall tauchen Autoren auf, Leute eines Kalibers wie Michael Chabon, der die Short Treks geschrieben hat. Das ist der Wahnsinn. Sie alle kommen, heben ihre Hand und sagen ‘Darf ich Teil von Star Trek sein?’ Das ist wundervoll."

Zum Inhalt der Picard-Serie selbst ist noch nicht viel bekannt. Laut Darsteller Patrick Stewart soll die Serie 20 Jahre nach den Geschehnissen von Star Trek: Nemesis ansetzen. Hierbei lernt das Publikum Picard von einer bislang unbekannten Seite kennen, ein neues Kapitel in seinem Leben sei aufgeschlagen.

Im April sollen die Dreharbeiten starten, Stewart selbst ist von Beginn an der Entwicklung beteiligt und war unter anderem im Writer’s Room dabei. Mit einer Veröffentlichung wird in zwei Jahren und damit 2020 gerechnet.

Star Trek: Neue Picard-Serie soll mehrere Staffeln haben

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Patrick Stewart 2004

Im Rahmen der New-York-Comic-Con gaben Trek-Produzenten Alex Kurtzman und Heather Kadin auch außerhalb der Panels Interviews. Hier bestätigten sie nun, dass es sich bei der kommenden Picard-Serie nicht um eine einmalige Mini-Serie handeln wird, sondern gleich mehrere Staffeln geplant sind.

Viel ist zum Inhalt noch nicht bekannt. Laut Stewart soll die Serie 20 Jahre nach den Geschehnissen in  Star Trek: Nemesis ansetzen. Hierbei lernt das Publikum Picard von einer bislang unbekannten Seite kennen, ein neues Kapitel in seinem Leben sei aufgeschlagen.

Stewart selbst ist an der Entwicklung beteiligt. Kurtzman übernimmt abermals den Showrunner-Posten. Hauptautoren sind Kirsten Beyer (Star Trek: Discovery), Akiva Goldsman (Fringe, Illuminati), James Duff (Major Crimes), Michael Chabon (Spider Man 2), die alle auch als ausführende Produzenten tätig werden. Als Newcomerin wurde Diandra Pendelton-Thompson ins Schreiberteam aufgenommen.

Die Dreharbeiten sollen im April beginnen. Mit einer Veröffentlichung wird 2020 gerechnet.

Star Trek: Wil Wheaton würde eine Rolle in der neuen Picard-Serie nicht ablehnen

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Will Wheaton und Marina Sirtis auf der FedCon 20

Am vergangenen Wochenende fand die Baltimore Comic Con statt, bei der auch Wil Wheaton zu Gast war. Nun ist ein Video seines Panels aufgetaucht, in dem er unter anderem davon spricht, ob er für die neue Picard-Serie mit Sir Patrick Stewart wieder in seine Rolle des Wesley Crusher schlüpfen würde.

Über die geplante Serie äußerte er sich wie folgt:

"Als man die Picard-Serie angekündigt haben, habe ich mich für Star Trek auf eine Art gefreut, wie es zuletzt bei der letzten Staffel von Deep Space Nine der Fall gewesen ist. Ich habe mich so gefreut, weil ich Patrick und seine Figur liebe. Die Zeitleiste von Next Generation - die auch die Deep-Space-Zeitleiste ist - ist die, die ich am meisten mag. Vielleicht mogel ich da ein bisschen, weil ich Teil dieser Zeitleiste war, und ich emotional damit verbunden bin. Aber ich war ein Fan davon, bevor ich Teil der Serie wurde. Ich freue mich wahnsinnig darauf, sehen zu können, was Picard jetzt macht."

Wheaton wäre zudem bereit, erneut Wesley Crusher darzustellen.

"Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass man mich fragt, ob ich dabei sein möchte. Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass das passieren wird. Falls man mich doch fragt, würde ich natürlich zusagen. Ich glaube, alle von uns würden zusagen. Alle von uns würden - wenn man uns die Möglichkeit gibt, wieder in die Anzüge zu schlüpfen, wieder zusammen zu arbeiten und diese Figuren nach dreißig Jahren zurück zu bringen - zusagen."

Der Grund für eine Zusage sei allerdings nicht das Geld, sondern die Möglichkeit, nach all den Jahren wieder zusammen arbeiten zu können.

"Ich glaube nicht, dass es so ist, weil wir die Arbeit möchten. Ich glaube nicht, dass es so ist, weil wir das Geld benötigen. Es ist nicht so, dass wir nichts Anderes zu tun hätten. Es ist, weil wir uns so gern mögen. Die Möglichkeit - und sei es nur für einen Tag - emotional zu einer der besten Zeiten unseres Lebens zurückzukehren, würde ich vermutlich sofort ergreifen."

Die Arbeiten an der neuen Picard-Serie haben bereits begonnen. Sir Patrick Stewart teilte vor Kurzem ein Bild aus dem Writer's Room, das zeigte, dass der Darsteller von Anfang an an der Entwicklung der Serie beteiligt ist.

Die kreative Leitung zu dem Projekt übernimmt Alex Kurtzmann (Star Trek: Discovery), ein potentieller Ausstrahlungstermin ist derzeit noch nicht bekannt.

Wil Wheaton (Star Trek TNG, The Big Bang Theory) Panel - Baltimore Comic Con 2018

Star-Trek-Szenenbildner John M. Dwyer verstorben

Der hoch geschätzte Szenenbildner John M. Dwyer, der für seine Arbeit an Filmen wie Der weiße HaiTerminator 2: Tag der Abrechnung und Nashville Lady sowie an zwei Serien und sechs Filmen des Star-Trek-Franchises bekannt war, verstarb mit 83 Jahren am 15. September an den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung. 

Dwyer gewann 1981 den Emmy für seine Arbeit an der Serie The Gangster Chronicles nachdem er zwei Jahre zuvor für sein Szenenbild an der NBC Miniserie Colorado Saga nominiert war. Für seine Arbeit am Film Nashville Lady, eine Biopic über die Country-Sängerin Loretta Lynn mit Sissy Spacek in der Hauptrolle wurde für den Oscar nominiert. Zudem wirkte er außerdem an Filmen wie Beverly Hills CopRocky VBlack RainDie Stunde der PatriotenDie dicke VeraAlien: Die Wiedergeburt und Hollow Man mit. 

Dwyer begann seine Arbeit an der Original-Star-Trek-Serie in der zweiten Staffel im Jahr 1967 mit der Episode "Kennen Sie Tribbles?". Seitdem erschuf er Szenenbilder bei 38 Episoden der Originalserie und wurde zusammen mit Walter M. Jefferies für die Episode "Portal in die Vergangenheit" für einen Emmy nominiert. Selber berichtete er über diese ersten Erfahrungen:

„Bei der Originalserie mussten wir sehr kreativ sein, denn wir erzählten von Dingen, über die noch niemand Bescheid wusste. […] Es gab keine Serien, die im Weltraum spielten, und wir hatten kein Geld, sodass wir schnorren und betteln mussten. Letztendlich war Betteln alles, was wir tun konnten.“

Dwyer berichtete außerdem, dass er pro Episode lediglich 500 Dollar zur Verfügung hatte, sodass er gelegentlich Geld beiseite legte, wenn er konnte. Andere Male durchsuchte er sogar den Müll, um diverse Materialien für seine außerirdischen Welten zu finden und zu verwenden. 

Für Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart kehrte Dwyer zum Franchise zurück und arbeitete später mit Produktionsdesigner Herman Zimmerman zusammen an der Serie Star Trek: Das nächste Jahrhundert. Dwyer setzte sich nach seinem Mitwirken an Star Trek: Nemesis im Jahr 2002 zur Ruhe, nachdem er 45 Jahre im Showbusiness gearbeitet hat.

Star Trek: Patrick Stewart im Writer's Room zur neuen Picard-Serie

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Patrick Stewart 2004

Die Bekanntgabe, dass eine neue Star-Trek-Serie rund um Captain Picard mit Patrick Stewart produziert wird, schlug hohe Wellen. Nun haben die aktiven Arbeiten offiziell begonnen.

Stewart selbst veröffentlichte dazu ein Bild aus dem Writer's Room. Er ist also auch jenseits der Kamera vorab an der Entwicklung interessiert und beteiligt. Zu sehen sind zudem die Hauptautoren Kirsten Beyer (Star Trek: Discovery), Akiva Goldsman (Fringe, Illuminati), James Duff (Major Crimes), Michael Chabon (Spider Man 2), die alle auch als ausführende Produzenten tätig werden. Als Newcomerin wurde Diandra Pendelton-Thompson ins Schreiberteam aufgenommen.

Viel ist noch nicht bekannt. Laut Stewart soll die Serie 20 Jahre nach den Geschehnissen in  Star Trek: Nemesis ansetzen. Hierbei lernt das Publikum Picard von einer bislang unbekannten Seite kennen, ein neues Kapitel in seinem Leben sei aufgeschlagen.

Chabon deutete an, dass Metamorphe eine Rolle spielen werden. Die Frage eines Fans, ob der aus Star Trek: Deep Space Nine bekannte Charakter Odo ein Wiedersehen feiern werde, verneinte er allerdings. Ob dies bedeutet, dass es sich bei den Metamorphen um die besonders empathische Kriosianer handelt, wie sie bereits in der Folge „Eine hoffnungsvolle Romanze“ von Star Trek: Das nächste Jahrhundert auftauchten, oder Odos Volk der gestaltwandlerischen Wechselbälger gemeint ist, bleibt zunächst offen.

Alex Kurtzman (Star Trek: Discovery) übernimmt die kreative Leitung der Serienentwicklung und ist somit derzeit führend im wachsenden neuen Star-Trek-Franchise bei CBS.

William Shatner gibt mit "Jingle Bells" die erste Hörprobe zum Weihnachtsalbum "Shatner Claus - The Christmas Album"

Der Herbst ist da - und William Shatner befindet sich weiterhin in voller Vorbereitung auf das diesjährige Weihnachtsfest.

Vor einem knappen Monat kündigte er sein Weihnachtsalbum Shatner Claus - The Christmas Album an, und nun gibt es eine erste Hörprobe. Ausgewählt hierfür wurde "Jingle Bells", das ein Duett mit Henry Rollins ist.

Während Shatner hier die Strophen übernommen hat, singt Rollins den Refrain. Unterlegt ist das Lied mit den obligatorischen Glöckchen einer Schlittenfahrt sowie galoppierenden Pferden. 

Auf dem Album, das sowohl aus CD als auch in Vinyl erscheinen soll, sind neben "Jingle Bells" etliche Weihnachtsklassiker des englischsprachigen Raums wie"Little Drummer Boy", "Winter Wonderland", "Rudolph the Red-Nosed Reindeer", "Silent Night" oder "White Christmas" enthalten.

Für Shatner Claus - The Christmas Album hat man sich zusätzlich reichlich prominente Unterstützung geholt. Neben Henry Rollins sind der Blues-Gitarrist Joe Louis Walker bei "Little Drummer Boy" oder Iggy Pop für "Silent Night" zu Gast im Studio gewesen.

Veröffentlicht wird das Album am 26. Oktober. Derzeit ist Shatner Claus - The Christmas Album nur auf amazon.com vorbestellbar. Ob auch eine Veröffentlichung für amazon.de geplant ist, ist noch unbekannt. 

Star Trek: Ein altes Volk für die neue Picard-Serie

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Patrick Stewart 2004

Jeder Informationskrümel ist berichtenswert, wenn es um die neue Serie im Star-Trek-Universum geht. Die soll sich ja bekanntermaßen um eine der beliebtesten Figuren drehen: Jean-Luc Picard. Vor kurzem postete Autor und Drehbuchschreiber an der Star-Trek-Serie Michael Chabon (John Carter) einen kleinen Hinweis auf Instagram, was in den Folgen um Captain Picard zu erwarten sei.

So deutet Chabon an, dass Metamorphe eine Rolle spielen werden. Die Frage eines Fans, ob der aus Star Trek: Deep Space Nine bekannte Charakter Odo ein Wiedersehen feiern werde, verneinte Chabon allerdings. Ob dies bedeutet, dass es sich bei den Metamorphen um die besonders empathische Kriosianer handelt, wie sie bereits in der Folge „Eine hoffnungsvolle Romanze“ von Star Trek: Das nächste Jahrhundert auftauchten, oder Odos Volk der gestaltwandlerischen Wechselbälger gemeint ist, bleibt erst noch im Nebel der Mehrdeutigkeit gehüllt.

Bekannt ist zudem, dass die Picard-Serie im Jahr 2399 spielen werde, was sowohl Sir Patrick Stewart als auch Michael Chabon bereits früher bestätigten. Desweiteren garnierte Chabon seinen Instagram-Post mit einem Bild aus der Science-Fiction-Serie Mondbasis Alpha 1 (auf Englisch Space: 1999), in der ebenfalls eine Gestaltwandlerin einen Auftritt hatte. Ob Chabon darin einen weiteren Hinweis versteckt hat, ist bisher noch nicht klar.

William Shatner kündigt "Shatner Claus - The Christmas Album" an

In weniger als vier Monaten ist Heilig Abend. Und da die Feiertage bekanntlich immer früher da sind, als einem lieb ist, sollte man sich rechtzeitig um alles kümmern.

Dieser Meinung scheint auch William Shatner zu sein, der nun über Twitter sein Weihnachtsalbum names Shatner Claus - The Christmas Album ankündigte. 

Auf dem Album, das sowohl aus CD als auch in Vinyl erscheinen soll, sind etliche Weihnachtsklassiker des englischsprachigen Raums wie "Jingle Bells", "Little Drummer Boy", "Winter Wonderland", "Rudolph the Red-Nosed Reindeer", "Silent Night" oder "White Christmas" enthalten.

Für Shatner Claus - The Christmas Album hat man sich zusätzlich reichlich prominente Unterstützung geholt. So wird Henry Rollins bei "Jingle Bells" zu hören sein, der Blues-Gitarrist Joe Louis Walker bei "Little Drummer Boy". Für "Silent Night" hat William Shatner sich Iggy Pop ins Studio geladen.

Veröffentlicht wird das Album am 26. Oktober mit reichlichem Vorlauf für Weihnachten. In den USA beginnt die Vorweihnachtszeit in der Regel nach Thanksgiving, das in diesem Jahr am 22. November gefeiert wird. 

Derzeit ist Shatner Claus - The Christmas Album nur auf amazon.com vorbestellbar. Ob auch eine Veröffentlichung für amazon.de geplant ist, ist noch unbekannt. 

Star Trek: Zwei mögliche neue Serientitel registriert

Noch wurde nichts offiziell bestätigt, doch zwei neue Einträge beim US-amerikanischen Patent- und Markenamt machen in Trek-Kreisen die Runde. So wurden die Namen Star Trek: Reliant und Star Trek: Destiny angemeldet.

Fans dürften die Namen bekannt vorkommen: Reliant ist der Name des Föderationsschiffs, das Khan in Star Trek II: The Wrath of Khan gestohlen hat. Passend, dass es schon länger Gerüchte über eine TV-Serie von Regisseur Nicholas Meyer mit Fokus auf Khan gibt. Zudem ist eine andere USS Reliant auch das Schiff der Sternenflotte, auf dem Jean-Luc Picard in jungen Jahren als Fähnrich dient.

Bei Star Trek: Destiny handelt es sich um eine Romanreihe von David Mack, die in Deutschland im Jahr 2010 im Cross-Cult-Verlag erschienen ist. Die Handlung setzt rund ein Jahr nach den Geschehnissen in Star Trek: Nemesis ein. Es geht um einen Angriff der Borg auf die Föderation, wie es dazu kam und die Entstehung der Spezies. Die Bücher springen dabei reichlich entlang bekannter Charaktere diverser Trek-Serien quer durch die Zeitlinie.

Ob es sich nun dabei wirklich um mögliche neue Produktionen handelt, wird sich zeigen. Überraschend wäre es nicht. Nach dem Erfolg von Star Trek: Discovery plant CBS seinen Streamingdienst CBS All Access rund ums Jahr mit neuem Trek-Material zu bestücken. Neben der angekündigten Rückkehr von Patrick Stewart als Jean-Luc Picard (was auch zu Star Trek: Destiny passen würde), befänden sich bereits weitere Projekte in der Entwicklung.

Erst einmal geht es aber mit Star Trek: Discovery weiter. Im Dezember gibt es vier Kurzfilme mit einzelnen Charakteren im Zentrum, die zweite Staffel startet Anfang 2019.

Star Trek: CBS will Star-Trek-Serien für das ganze Jahr

Bei CBS scheint man wieder auf den Geschmack von Star Trek gekommen zu sein. Neben Star Trek: Discovery und der am Wochenende angekündigten Rückkehr von Patrick Stewart in einer neuen Serie will man bei CBS möglichst bald weitere Projekte in Produktion schicken.

Am Wochenende äußerten sich CBS TV Studios Präsident David Stapf, COO Marc DeBevoise und EVP Original Content Julie McNamara während der TCA-Tour zum Thema Star Trek und formulierten dabei ehrgeizige Pläne. So erklärte Stapf, dass es sein Ziel ist, das ganze Jahr über Neues aus dem Star-Trek-Universum auf dem Streaming-Dienst CBS All Access auszustrahlen. Nachdem sich Discovery sehr gut geschlagen hat, ist den Verantwortlichen klar geworden, dass Star Trek ein Publikum zieht.

Bei den neuen Projekten plant man sowohl fortlaufende Serien als auch abgeschlossene Mini-Serien. So bestätigte Julie McNamara, dass man neben dem angekündigten Format mit Patrick Stewart bereits weitere Projekte in Entwicklung hat.

Worum es sich dabei handelt, ist aktuell noch unklar. Gesprochen haben die Produzenten aber unter anderem auch über Spin-offs zu Discovery. Vor allem Michelle Yeoh und Rainn Wilsons Harry Mudd sind häufig genannte Ankerpunkte für Ablegerserien, wie sich auch McNamara bewusst ist.

"Wir haben bei beinah jedem Charakter, der in Discovery zu sehen war, schon über ein mögliches Spin-off gesprochen. Ich würde nicht sagen, dass wir aktuell aktiv an einer Michelle-Yeoh-Serie arbeiten, aber wir haben darüber diskutiert.

Harry Mudd fällt definitiv in die Kategorie, es wäre interessant, etwas um die Figur herum zu bauen. Aber viel weiter sind wir hier noch nicht."

Eine Serie, die definitiv kommen wird, ist das neue Projekt rund um Patrick Stewart. Hier gab David Stapf auf der TCA-Tour einen kleinen Einblick, wie die Sache entstanden ist.

"Die Idee kam zu uns, wie aktuell alles rund um Star Trek, durch Alex Kurtzman, der dachte, dass es cool wäre, etwas Next-Gen-artiges zu machen und/oder Patrick Stewart und/oder anderer der ikonischen Figuren an Bord zu holen. Wie Patrick selbst sagte, war er der Meinung, er hätte mit der Figur abschlossen. Aber er ging zu dem Treffen mit Alex und dessen Jungs und sie konnten ihn überzeugen. Der Deal selbst war schnell geschlossen, nachdem er sich entschieden hatte."

Aus deutscher Sicht ist natürlich interessant, wie CBS die Ausstrahlung der neuen Formate außerhalb der USA plant. Star Trek: Discovery läuft hierzulande auf Netflix. Ob der Streaming-Anbieter auch für die neuen Serien der Partner bleibt, wollten sich die Verantwortlichen nicht entlocken lassen. Es wurde aber angedeutet, dass man zumindest im Falle von Spin-offs rund um Discovery wohl vertraglich dazu verpflichtet ist, mit Netflix zusammenzuarbeiten.

Die Serie mit Patrick Stewart ist dagegen kein Spin-off, sodass man hier wohl auch neue Partner ins Boot holen kann. In Zukunft könnte CBS All Access sogar die einzige Heimat der Star-Trek-Serien sein. So ist der Streaming-Dienst mittlerweile nicht mehr nur in den USA, sondern auch in Kanada und Australien verfügbar. Eine Expansion in weitere Länder schlossen die Verantwortlichen nicht aus.

Aktuell steht CBS All Access bei 2,5 Millionen Abonnenten. Im kommenden Jahr soll diese Zahl auf 4 Millionen anwachsen. Im Jahr 2022 will man über 8 Millionen Abonnenten verfügen.

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