Spider-Man Homecoming 3

Einspielergebnis: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Spider-Man und Sing 2

sing.jpg

Nachdem Spider-Man: No Way Home in den vergangenen Wochen unangefochten die Spitzenposition in den deutschen Charts innehatte, gab es am Wochenende erstmals seit Längerem wieder echte Konkurrenz. Die Animationsfortsetzung Sing - Die Show deines Lebens konnte mit 225.000 Besuchern die meisten Kinokarten in Deutschland verkaufen. Rein finanziell war Spider-Man: No Way Home allerdings immer noch etwas besser. Mit 185.000 Besuchern kam die Comicverfilmung auf 1,87 Millionen Euro Umsatz und steht damit knapp vor den 1,82 Millionen Euro von Sing.

Abgesehen von den beiden Spitzenpositionen hielten sich die Zahlen der weiteren Filme in den Top 5 aber in Grenzen. Platz 3 ging an The King's Man - The Beginning mit 62.500 Besucher und 600.000 Euro. Dahinter folgen Scream (60.000 Besucher und 560.000 Euro) und House of Gucci (46.500 Besucher und 480.000 Euro).

In den USA lief Sing - Die Show deines Lebens bereits im Dezember an und macht damit aktuell Spider-Man: No Way Home keine Konkurrenz mehr. Auch Scream musste sich nach einer Woche an der Chartspitze wieder geschlagen geben. Vermutlich wird die Marvel-Verfilmung auch in den nächsten Wochen weiter auf Platz 1 thronen, da erst am 18. Februar mit Uncharted der nächste namhafte Film in die amerikanischen Kinos kommt.

An vergangenen Wochenende reichten 14,1 Millionen Dollar des Marvel-Films für Platz 1 in den Kinocharts. Damit verbessert No Way Home sein Ergebnis in den USA auf 721 Millionen Dollar, was Platz 4 in der Liste der einspielstärksten Filme aller Zeiten in den USA bedeutet. Weltweit kann die Comicverfilmung mittlerweile 1,69 Milliarden Dollar verbuchen und steht damit auf Platz 6 der einspielstärksten Filme.

Scream holte sich mit 12,4 Millionen Dollar Platz 2 in den US-Kinocharts. Weltweit hat die Horror-Fortsetzung nun 84,9 Millionen Dollar eingespielt, wobei allein 51,3 Millionen aus den USA kommen. Komplettiert werden die Top 5 von Sing - Die Show deines Lebens (5,7 Millionen Dollar), Redeeming Love (3,7 Millionen Dollar) und The King's Man - The Beginning (1,8 Millionen Dollar).

Erwähnenswert ist zudem noch eine Kuriosität. So startet am vergangenen Wochenende die Buchverfilmung The King's Daughter. Dieser spielte insgesamt 750.000 Dollar ein, was einen der schlechtesten Kinostarts aller Zeiten für einen Film bedeutet, der in den USA in mehr als 2.000 Kinos an den Start gegangen ist.

Die Romanverfilmung mit Darstellern wie Pierce Brosnan, William Hurt oder Pablo Schreiber wurde dabei schon 2014 gedreht, Paramount verzichtete aber anschließend darauf, den Film 2015 in die Kinos zu bringen. Stattdessen sicherte sich sechs Jahre später im Oktober 2021 das Unternehmen Gravitas Ventures die Rechte und veröffentliche den Film nun. Die extrem miesen Kritiken und die schlechten Einspielzahlen machen allerdings deutlich, warum Paramount sich damals gegen einen Kinostart entschied.

Einspielergebnis: Spider-Man und Scream 5 bestimmen die Kinocharts

scream.jpeg

Logo Scream Ghostface

Mit Scream 5 gab es am vergangenen Wochenende mal wieder einen namhaften Neustart in den Kinos, wobei sich der fünfte Teil der Horrorreihe in Deutschland und den USA sehr unterschiedlich schlug. Hierzulande gab es für den Horrorfilm kein Vorbeikommen am Spider-Man: No Way Home. Die Comicverfilmung sicherte sich mit 250.000 Besuchern und 2,55 Millionen Euro erneut Platz 1 in den Kinocharts.

Insgesamt hat der Film nun die Marke von 3,5 Millionen Besuchern geknackt und ist nach Umsatz der erfolgreichste Spider-Man-Film in Deutschland. In Marvels Cinematic Universe ist No Way Home zudem der zweitmeistgesehen Film in der Bundesrepublik, noch vor Avengers: Infinity War, der auf knapp 3,5 Millionen Besucher kam. Nur Avengers: Endgame ist mit 5,2 Millionen Besuchern noch besser.

Auf Spider-Man folgt Scream 5, der zwar Platz 2 in den Kinocharts holte, mit 85.000 Besuchern und 800.000 Euro aber doch eher überschaubar lief. Die weiteren Plätze in den Top 5 gingen an King's Man – The Beginning (75.000 Besuchern und 730.000 Euro), House of Gucci (55.000 Besucher und 560.000 Euro) und Matrix Resurrections (35.000 Besucher und 365.000 Euro)

Während Scream 5 in Deutschland also keine Chance gegen Spider-Man: No Way Home hatte, schubste die Horrorfortsetzung die Comicverfilmung in den amerikanischen Kinocharts vom Thron. Mit 30,6 Millionen Dollar lief der Start in den USA ziemlich gut und dürfte die Verantwortlichen sicherlich zufriedenstellen.

Grund zu Meckern gibt es bei Spider-Man: No Way Home allerdings ebenfalls nicht. Weitere 20,8 Millionen Dollar reichen locker für Platz 2 in den US-Kinocharts. Damit hat der Film allein in den USA fast 700 Millionen Dollar eingespielt, was Platz 4 auf der Liste der einspielstärksten Filme aller Zeiten bedeutet. Nur Avatar (760,5 Millionen Dollar), Avengers: Endgame (858,4 Millionen Dollar) und Star Wars: Episode VII: Das Erwachen der Macht (936.7 Millionen Dollar) waren in den USA noch besser. Das weltweite Einspielergebnis von Spider-Man: No Way Home beträgt nun 1,625 Milliarden Dollar.

Auf Platz 3 folgt in den USA Sing 2 mit 8,3 Millionen Dollar. Dahinter komplettieren The 355 und King's Man – The Beginning mit jeweils 2,3 Millionen Dollar die Top 5.

Einspielergebnis - Spider-Man bleibt vor The King's Man

The King's Man.jpg

The King's Man

Auch in der zweiten Woche des neuen Jahres dominiert Spider-Man: No Way Home weiter die weltweiten Kinocharts. Auch für The King's Man - The Beginning lief es zum Auftakt, anders als in den USA, nicht schlecht, ganz im Gegensatz zum Action-Thriller The 355, der eine ziemliche Bruchlandung hinlegte.

In Deutschland sicherte sich Spider-Man: No Way Home am vergangenen Wochenende mit 375.000 Besuchern und 3,85 Millionen Euro wieder Platz 1 in den Charts. Insgesamt konnte die Marvel-Produktion damit auch gleich die Marke von 3 Millionen Besuchern überspringen und steht nun bei 3,2 Millionen verkauften Kinokarten.

Platz 2 ging an The King's Man - The Beginning, der zum Auftakt immerhin 120.000 Besucher anlocken und 1,15 Millionen Euro einspielen konnte. Dahinter folgen House of Gucci (75.000 Besucher und 750.000 Euro), Matrix Resurrections (65.000 Besucher und 685.000 Euro) und Clifford der große rote Hund (65.000 Besucher und 460.000 Euro). Neustart The 355 kam mit schwachen 25.000 Besuchern und 230.000 Euro nur auf Platz 7.

In den USA ist Spider-Man: No Way Home ebenfalls weiterhin das Maß aller Dinge. Am vergangenen Wochenende konnte die Marvel-Produktion weitere 33 Millionen Dollar einspielen. Allein in den USA beträgt das Einspielergebnis damit mittlerweile 668 Millionen Dollar, was Platz 6 in der Liste der einspielstärksten US-Filme bedeutet. Weltweit hat No Way Home nun die Marke von 1,5 Milliarden Dollar geknackt.

Hinter Spider-Man folgt in den US-Kinocharts die Animationsfortsetzung Sing 2. Der Film, der hierzulande am 20. Januar anläuft, spielte 12 Millionen Dollar ein. Das weltweite Einspielergebnis beträgt 190 Millionen Dollar. Den 3. Platz sicherte sich The 355. Die 4,8 Millionen Dollar dürften die Verantwortlichen von Universal allerdings alles andere als erfreuen. Komplettiert werden die Top 5 von The King's Man (3,3 Millionen Dollar) und American Underdog (2,4 Millionen Dollar).

Einspielergebnis: Spider-Man dominiert weiter die Kinocharts

Spider-Man-Doctor-Strange-No-Way-Home.jpg

Auch am Neujahreswochenende gab es in den weltweiten Kinos kein Vorbeikommen an Spider-Man: No Way Home. In Deutschland war die Comicadaption sogar der einzige Lichtblick an einem sonst eher überschaubaren Wochenende. Mit 390.000 Besuchern war No Way Home der einzige Film, der überhaupt sechstellige Besucherzahlen verzeichnen konnte. Dies schlägt sich entsprechend auch in den Gesamtzahlen wieder, wo der Marvel-Film nach nun drei Wochen bereits bei mehr als 2,6 Millionen Besuchern steht.

Im Gegensatz zu Spider-Man: No Way Home hält sich der Erfolg von Matrix Resurrections dagegen weiter stark in Grenzen. Am zweiten Wochenende konnte man zwar Platz 2 in den deutschen Kinocharts halten, 80.000 Besucher und 850.000 Euro sind jedoch keine wirklich berauschenden Zahlen. Insgesamt kommt die Fortsetzung in Deutschland mittlerweile auf 350.000 Besucher. Komplettiert werden die Top 5 von House of Gucci (70.000 Besucher und 690.000 Euro), Clifford der große rote Hund (50.000 Besucher und 340.000 Euro) und Encanto (45.000 Besucher und 315.000 Euro).

In den USA setzt Spider-Man: No Way Home seinen Erfolgszug ebenfalls weiter vor. Mit weiteren 52,7 Millionen Dollar eroberte der Film mühelos die Spitze der US-Kinocharts. Allein in den USA hat No Way Home nun über 600 Millionen Dollar eingespielt und steht damit nun auch auf Platz 10 der einspielstärksten Filme in den Vereinigten Staaten. Weltweit beträgt das Einspielergebnis mittlerweile 1,368 Milliarden Dollar.

Hinter Spider-Man: No Way Home steht die Fortsetzung Sing 2 auf Platz 2 in den Kinocharts, die am vergangenen Wochenende 19,6 Millionen Dollar einspielen konnte. Dahinter folgen The King's Man mit 4,5 Millionen Dollar und American Underdog mit 4,1 Millionen Dollar. Für Matrix Resurrections ging es nach einem ohnehin schon eher überschaubaren Start am zweiten Wochenende runter auf Platz 5, wobei nur 3,8 Millionen Dollar eingespielt wurden. Weltweit beträgt das Einspielergebnis aktuell 106 Millionen Dollar.

Einspielergebnisse - Die Kinojahrescharts 2021

SPider-Man-MJ-No-Way-Home.jpg

Nachdem es in der ersten Hälfte des Jahres 2021 wenig danach aussah, als würde man zum Jahresende tatsächlich einen Artikel über die Kinojahrescharts schreiben können, gab es im zweiten Abschnitt dann doch noch eine ganze Reihe von Kinostarts. Allerdings hielten sich die Ergebnisse der großen Blockbuster noch in Grenzen, was unter anderem auch daran lag, dass viele Filme gleichzeitig im Kino und als Stream veröffentlicht wurden. Da es jedoch bei den Streaming-Einnahmen keine verlässlichen Zahlen gibt, vernachlässigen wir sie für diese Top 10 und konzentrieren uns nur auf die reinen Kinoeinspielergebnisse.

Bei den weltweiten Einspielergebnissen sorgte Spider-Man: No Way Home zum Ende des Jahres noch einmal für Schlagzeilen und zeigte, dass auch in Coronazeiten noch Einnahmen von mehr als 1 Milliarde möglich sind. Darüber hinaus scheint das Jahr 2021 auch noch einmal die Stärke des chinesischen Marktes hervorzuheben, so befinden sich in allein in den Top 3 gleich zwei Filme, von denen man in Deutschland kaum etwas gehört hat, die in China aber massiv erfolgreich waren.

Hier die Top 10 des Jahres:

  1. Spider-Man: No Way Home 1,181 Milliarden Dollar
  2. The Battle at Lake Changjin 902 Millionen Dollar
  3. Hi, Mon 822 Millionen Dollar
  4. James Bond: Keine Zeit zu sterben 774 Millionen Dollar
  5. Fast & Furious 9 726 Millionen Dollar
  6. Detective Chinatown 3 686 Millionen Dollar
  7. Venom: Let There be Carnage 501 Millionen Dollar
  8. Godzilla vs. Kong 467 Millionen Dollar
  9. Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings 431 Millionen Dollar
  10. Eternals 401 Millionen Dollar

weitere Erwähnungen: Dune (394 Millionen Dollar), Black Widow (379 Millionen Dollar), Free Guy (331 Millionen Dollar)

In den deutschen Kinocharts regierte im Jahr 2021 vor allem James Bond. Der finale Auftritt von Daniel Craig als 007 war mit Abstand der erfolgreichste Kinofilm des Jahres. Dazu zeigt sich wieder einmal, dass Filme für die Familie hierzulande meist ebenfalls gut punkten können. Mit Paw Patrol, Die Schule der magischen Tiere und Die Croods - Alles auf Anfang landeten gleich drei Familienfilmen in den Top 10.

  1. James Bond: Keine Zeit zu sterben 5,91 Millionen Besucher
  2. Fast & Furious 9 2,06 Millionen Besucher
  3. Dune 1,81 Millionen Besucher
  4. Spider-Man: No Way Home 1,68 Millionen Besucher
  5. Paw Patrol – Der Kinofilm 1,51 Millionen Besucher
  6. Die Schule der magischen Tiere 1,44 Millionen Besucher
  7. Kaiserschmarrndrama 1,14 Millionen Besucher
  8. Venom: Let There Be Carnage 1,12 Millionen Besucher
  9. Die Croods - Alles auf Anfang 886 Tausend Besucher
  10. Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings 814 Tausend Besucher

Einspielergebnis - Spider-Man knackt die Milliarde, Matrix 4 enttäuscht

Spider-Man setzte auch am Weihnachtswochenende seinen Erfolg in den weltweiten Kinos fort. Auch wenn man nicht die Zahlen der Vorwoche erreichte, bleibt die Marvel-Comicverfilmung ein Hit. In den USA spielte Spider-Man: No Way Home noch einmal 81,5 Millionen Dollar ein und erhöhte sein US-Einspielergebnis damit auf 587 Millionen Dollar. Weltweit stehen aktuell sogar bereits 1,054 Milliarden Dollar auf der Habenseite. Damit ist No Way Home der Milliardenfilm seit dem Beginn der Pandemie.

Deutlich schlechter lief es dagegen für Matrix Resurrections. Die Fortsetzung kam mit 12 Millionen Dollar in den USA am Startwochenende hinter dem Animationssequel Sing 2 (23,8 Millionen Dollar) nur auf Platz 3. Dabei spielt es natürlich auch eine Rolle, dass Matrix 4 in den USA gleichzeitig beim Streaming-Dienst HBO Max erschien. Allerdings riss sich Matrix auch international kein Bein. Aktuell steht das weltweite Gesamtspielergebnis bei knapp 70 Millionen Dollar.

Noch schlechter lief es für das Prequel The King's Man, das auf 6,4 Millionen Dollar kam und dabei auch nicht einen gleichzeitigen Streaming-Start relativierend ins Feld führen kann. Weltweiten kommt der Film bisher auf 16,9 Millionen Dollar, wobei der Kinostart in vielen Ländern wie beispielsweise auch Deutschland noch aussteht.

In den deutschen Kinocharts sorgt Spider-Man ebenfalls weiter für Aufsehen. Die Marke von 1 Million wurde bereits in der Woche geknackt und mit den 351.000 Besuchern (3,6 Millionen Euro) vom Wochenende nimmt man nun Kurs auf die 2 Millionen.

Hinter Spider-Man: No Way Home konnte nur Matrix Resurrections noch sechstellige Besucherzahlen verzeichnen. Die 103.000 Besucher (1,07 Millionen Euro) dürften allerdings bei Warner Bros. kaum die Sektkorken knallen lassen. Beide Vorgänger konnten 2003 noch über 1 Million Besucher am Startwochenende in die Kinos locken. Komplettiert werden die Top 5 in Deutschland von House of Gucci (34.000 Besucher, 353.000 Euro), Encanto (28.000 Besucher, 214.000 Euro) und Clifford - Der große rote Hund (21.000 Besucher, 128.000 Euro).

Einspielergebnis - Spider-Man: No Way Home startet mit über 550 Millionen Dollar

Spider-man No way home.jpg

Spider-man No way home Doctor Strange

Seit zwei Jahren hat es die Kinobranche alles andere als leicht und so mancher hat in den vergangenen Monaten schon mit dem Abgesang auf den Blockbuster begonnen. Spider-Man: No Way Home trat am Wochenende nun allerdings den Gegenbeweis an. Der dritte Film der aktuellen Trilogie startete mit einem weltweiten Einspielergebnis von 587 Millionen Dollar. Damit gelang No Way Home der drittbeste Kinostart in der Filmgeschichte. Nur Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame liefen noch besser an.

Wenig überraschend steht die Comicverfilmung damit sowohl in Deutschland als auch in den USA an der Spitze der Kinocharts. In den Vereinigten Staaten allein kamen 252 Millionen Dollar zusammen. Damit ist No Way Home auch gleichzeitig der erste Film seit dem Beginn der Pandemie, der in den Vereinigten Staaten mit mehr als 100 Millionen Dollar starten konnten.

Neben Spider-Man lief in den US-Kinos sonst allerdings wenig zusammen. Auf den weiteren Plätzen in den Top 5 folgten Encanto (6,5 Millionen Dollar), West Side Story (3,4 Millionen Dollar) und Ghostbusters: Afterlife (3,4 Millionen Dollar). Nightmare Alley, der neue Film von Regisseur Guillermo del Toro, floppte mit 3 Millionen Dollar.

In Deutschland zeigte Spider-Man: No Way Home schon am Mittwoch in den Previews, wo die Reise hingehen würde. So wurden bereits am Vorschauabend 150.000 Tickets verkauft. Bis Sonntag stieg die Zahl auf rund 967.000 Besucher. Damit gelang No Way Home hinter James Bond: Keine Zeit zu sterben (1,194 Millionen Besucher) der zweitbeste Kinostart in Deutschland seit der Pandemie.

Ähnlich wie in den USA folgte auf Spider-Man dann lange Zeit nicht viel. Platz 2 sicherte sich House of Gucci mit 92.5000 Besuchern, dahinter folgen Encanto (52.5000 Besucher und 305.000 Euro), Clifford, der große rote Hund (45.000 Besucher und 140.000 Euro) und Lauras Stern ( 22.500 Besucher und 60.000 Euro).

Spider-Man: No Way Home - Die Abspannszenen erklärt

SPOILER

Spider-Man-Doctor-Strange-No-Way-Home.jpg

In dieser Woche ist Spider-Man: No Way Home in den Kinos gestartet. Wie bei Marvel üblich, hält der Film die bekannten Abspannszenen parat. Eine Szene ist nach dem Hauptabspann zu sehen, der zweite Eindruck präsentiert als finale Beigabe nach dem kompletten Abspann.

In der ersten Szene trifft das Publikum auf Eddie Brock und Venom (Tom Hardy). Die Mid-Credit-Szene knüpft direkt an die Ereignisse von Venom: Let There Be Carnage an. Brock und Venom hatten da beschlossen, Urlaub zu machen - wo sie durch einen grellen Blitz aus ihrem Hotelzimmer in ein Paralleluniversum katapultiert worden waren. Hier enthüllte J. Jonah Jameson gerade die Identität von Spider-Man.

Nun sitzt Brock an einer Bar, während ein Barkeeper ihm erklärt, welche Superhelden es gibt uns was es mit dem Blip auf sich hatte. Thanos wird hier als ein lilafarbener Außerirdischer beschrieben, der Steine liebt. Venom kommentiert die Konversation entsprechend. Dann aber jedoch macht Dr. Strange den Zauber rückgängig, sodass Brock und Venom wieder in ihre Universum zurückkehrn. Jedoch nicht vollständig. Denn zurück bleibt ein Teil des Symbionten. Damit könnte angedeutet erneut werden, dass im Hause Marvel ein Aufeinandertreffen von Spider-Man und Venom geplant ist. 

Die zweite Szene ist streng genommen keine richtige Abspannszenen. Vielmehr überrascht Marvel mit einem Teaser zu Doctor Strange in the Multiverse of Madness. Schon vorab war kommuniziert worden, dass Spider-Man: No Way Home Auswirkungen auf die Handlung der Fortsetzung von Doctor Strange haben wird. Zudem hatte Marvel vorab verlauten lassen, dass WandaVision die Grundlage für den Film bilden wird. Der Teaser zeigt unter anderem, wie Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) auf Wanda (Elizabeth Olsen) trifft. Er versichert ihr, dass er sie nicht wegen Westview aufsuchen würde - den Grund für seinen Besuch lässt der Teaser jedoch offen. Außerdem ist erneut die böse Variante von Doctor Strange zu sehen. Sie tauchte erstmals in Folge 4 von What If ...? auf. 

Welchen Fokus die böse Variante von Stephen Strange und welche Rolle Wanda letztendlich einnehmen wird, ist ab 6. Mai 2022 zu sehen, wenn Doctor Strange in the Multiverse of Madness in den Kinos startet.

Es geht kein Weg zurück - Kritik zu Spider-Man: No Way Home

SPider-Man-MJ-No-Way-Home.jpg

Die Handlung von Spider-Man: No Way Home setzt dort an, wo Spider-Man: Far From Home endete: Die Identität von Peter Parker (Tom Holland) als Spider-Man ist enthüllt und Peter sieht sich mit den Folgen konfrontiert. Viele halten ihn für einen Mörder, es gibt nur wenige, die auf seiner Seite stehen. Damit geraten auch die Personen, die ihm wichtig sind, in den Fokus der Gesellschaft und vor allem der Behörden. Peter sieht nur einen Ausweg: Er benötigt die Hilfe von Doctor Strange (Benedict Cumberbatch), um die Situation wieder zu bereinigen. Alle sollen vergessen, dass Peter Parker die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft ist. Alle? Wirklich alle? Dass eine Idee länger durchdacht werden möchte, stellt sich heraus, als Doctor Stange sich bereit erklärt, Peter mit einem Zauber zu helfen …

Marvel pocht auf Geheimhaltung und fährt eine strikte No-Spoiler-Regel. So auch mit Spider-Man: No Way Home. Bevor die Pressevorführung starten konnte, wiesen Tom Holland, Zendaya und Jacob Batalon in einem Vorab-Clip eindringlich darauf hin, bitte nichts zum neuesten Spider-Man-Film zu spoilern. Um das Ganze aufzulockern, hatte auch Jamie Foxx einen Auftritt in dem Clip - schließlich ist er auch seine Beteiligung am Film ein Spoiler. Und unbewusst legt Marvel damit einen Finger in eine Wunde, die durch die Teaser und Trailer offen war - denn eigentlich war schon vorab genug bekannt über die Geschichte. Immerhin waren spätestens im Trailer alle Widersacher eines Peter Parker zu sehen. Und zwar wirklich alle.

Marvel und die Geheimhaltung

Damit ist es auch schwierig, eine Kritik zu einem Film zu schreiben, über den das Publikum vorab eigentlich schon fast zu viel weiß. Aber im Gegensatz zur unserer spoilerfreien Kritik zu Spider-Man: Far From Home besteht für Spider-Man: No Way Home definitiv die Gefahr: Sowohl die Geschichte als auch die Charakterentwicklung von Teil 3 präsentieren Stolpersteine, die empfindliche Gemüter als Spoiler werten könnten. Deswegen sei an dieser Stelle verziehen, dass diese Kritik nicht sehr konkret auf die Handlung eingehen kann. Dafür gibt es dann an anderer Stelle die Spoilerkritik, die demnächst erscheinen wird.

Fest steht jedoch: Seit seinem ersten Auftritt in Captain America: Civil War hat Peter so einiges im Marvel Cinematic Universe durchmachen müssen. Vom unbedarften Jungen, der erst einmal verarbeiten muss, dass er mit all den Helden zusammenarbeiten darf/muss, ist spätestens nach dem Blip und den Ereignissen von Avengers: Endgame nicht mehr sehr viel übrig geblieben. Peter ist älter geworden und hat mehr gesehen, als es vermutlich für einen Jungen in seinem Alter gut ist. Mit mittlerweile 17 Jahren hat er einige Schlachten geschlagen und mit Tony Stark seinen Mentoren verloren.

Drama! Marvel braucht Drama!

Damit dürfte es nicht zuviel verraten sein, dass die Leichtigkeit, die es in den ersten Spider-Man-Filmen gab, fast nicht mehr vorhanden ist. Vorbei sind die Zeiten der unanständig weitreichenden Schulfahrten quer durch Europa. Die vorab veröffentlichten Clips haben bereits gezeigt, dass die Schule für Peter nun einem Spießrutenlauf gleicht. Drama. Marvel fährt von Anfang an das Drama hoch.

Dies ist jedoch deswegen notwendig, um den Leidensdruck von Peter so zu erhöhen, dass er keinen anderen Ausweg sieht, als Doctor Strange um Hilfe zu fragen. Einmal alles auf Reset, vergessen, was war und mit einer weißen Leinwand neu anzufangen. Dieser Wunsch ist vielleicht naiv, aber seien wir ehrlich - der eine oder andere hat sich das nach schlimmen Ereignissen im eigenen Leben bestimmt auch schon einmal gewünscht.

Spider-Man-Doctor-Strange-No-Way-Home.jpg

Allerdings ist es schon verwunderlich, dass gerade eine Persönlichkeit wie Doctor Strange, die in den vorangegangenen Filmen der unnahbare Narzisst war, jetzt auf einmal ihre soziale Ader findet. Zwar ist es amüsant mit anzusehen, wie gekonnt Darsteller Benedict Cumberbatch den Zwiespalt zwischen “Junge, du nervst” und “Du tust mir schon leid” darstellt, jedoch wirken seine Motive nicht immer nachvollziehbar. Harte Schale, weicher Kern? Doch mehr Ähnlichkeit zu Tony Stark als viele geglaubt haben? Oder die einzige von weiteren 14.000.065 Möglichkeiten, ein Problem zu lösen? Wer weiß …

Wie viele Schurken brauchen wir? Und Marvel so: Ja!

Der Plan von Peter geht bekanntlich aber nach hinten los und gibt den Drehbuchautoren damit die Möglichkeit, einige Widersacher aus den früheren Spider-Man-Filmen zu reaktivieren, bevor Tom Holland die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft wurde. Peter bekommt es gleich mit fünf Schurken auf einmal zu tun: Es gibt ein Wiedersehen mit wie bereits erwähnt Jamie Foxx als Max Dillon alias Electro, Alfred Molina als Otto Octavius alias Doctor Octopus, Willem Dafoe als Norman Osborn alias Green Goblin, Thomas Haden Church als Flint Marko alias Sandman und Rhys Ifans als Dr. Curt Connors alias Lizard.

Alle Darsteller haben sichtlich Spaß, wieder in ihre alten Rollen zu schlüpfen. Dabei sticht Willem Dafoe als Green Goblin aber besonders hervor. Seine Figur springt so gekonnt zwischen den zwei Persönlichkeiten hin und her, dass Doctor Jekyll und Mr. Hyde ihre helle Freude daran hätten.

Peter muss erwachsen werden

Fünf Schurken auf einmal bedeutet aber auch das schon erwähnte Drama. Spider-Man: No Way Home zwingt Peter, erwachsen zu werden. Und hier darf Tom Holland zeigen, dass er mehr kann, als nur den quirligen, oft überforderten Teenager darzustellen. Zwar ist es keine tiefgründige Charakterstudie, die das Publikum zu sehen bekommt, dafür ist in der Handlung rund um das Multiversum nicht viel Platz. Dennoch sind es viele Gesten von Holland und Momente, die zeigen, wie Peter sich entwickelt hat. Waren Spider-Man: Homecoming und Spider-Man: Far From Home mitunter hart an der Grenze zur Teenie-Komödie, kann man Spider-Man: No Way Home getrost als Coming-Of-Age-Film bezeichnen.

Manche Kritiker mögen deswegen vielleicht bemängeln, dass die Komödienmomente zu kurz kommen werden. Aber vielleicht hat man bei Marvel gelernt, dass die Helden sich in bestimmten Momenten einfach mal ernster präsentieren dürfen, ohne zwangsläufig noch einen lockeren Spruch präsentieren zu müssen - diese wirkten in manchen Filmen des MCU sowieso fehl am Platze. Man kann aber beruhigt sein: ganz ohne das eine oder andere Geplänkel kommt auch Spider-Man: No Way Home nicht aus.

It's up to you, New York

Wie für Marvel außerdem üblich, präsentiert sich der Film bildgewaltig. Regisseur Jon Watts hat New York wie gewohnt hier als weitere Darstellerin in Szene gesetzt und sorgt gerade in der Anfangssequenz mit den gekonnten Kamerafahrten in der Flucht durch die Häuserschluchten der Stand für Videospiel-Feeling à la Marvel’s Spider-Man. Untermalt werden die Bilder durch den gewaltigen Soundtrack von Michael Giacchino, der in den entscheidenden Momenten für zusätzliche Gänsehaut sorgt. Hier liefert das Kreativteam die erwartete, starke Leistung.

Es ist somit spannend zu sehen, wie sich das Multiversum entwickelt und welche Konsequenzen dies mit sich bringt. Zu Ende ist die Geschichte um das Multiversum definitiv nicht. Im nächsten Jahr führt Doctor Strange in the Multiverse of Madness diese Handlung weiter. Man darf gespannt sein.

Fazit

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Peter Parker erwachsen werden musste. Spider-Man: No Way Home ist die konsequente Weiterentwicklung dieser Figur und zeigt sich ernster als die Vorgänger. Marvel präsentiert hier Drama, das aber nicht zu dick aufgetragen ist und somit funktioniert. Abgerundet wird das Kinoerlebnis von einem Cast, der zu überzeugen weiß. Wer in der aktuellen Lage ein Kino besuchen kann und mag, sollte sich Spider-Man: No Way Home nicht entgehen lassen.

Kevin Feige bestätigt: Charlie Cox in Daredevil in Marvels Cinematic Universe

daredevil1.jpg

Seit dem Ende der Marvel-Serien bei Netflix gab es immer wieder Vermutungen darüber, wie es mit den Figuren und vor allem ihren Rollen in Marvels Cinematic Universe weitergeht. Da es sich bei Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage, Iron Fist und Punisher um Produktionen von Marvel Television und nicht Marvel Studios handelt, galten die Formate als eine Art Stiefkind des MCU.

Allerdings scheint man zumindest mit ein paar Darstellern weiterhin zu planen, wie Marvel-Chef Kevin Feige nun im Zuge der Promotour zu Spider-Man: No Way Home bestätigte. Auf die Frage über die Zukunft von Daredevil und Darsteller Charlie Cox erklärte Feige:

"Wenn ihr Daredevil in zukünftigen Projekten sehen sollte, dann wird es Charlie Cox sein, der ihn spielt. Wann und wie das aber der Fall sein wird, bleibt abzuwarten."

Dass es ein Wiedersehen mit Cox als Matt Murdock früher als später geben könnte, kursiert schon länger als Gerücht. So wurde in der Vergangenheit mehrfach berichtet, dass Cox in Spider-Man: No Way Home mit von der Partie ist. Sein Auftritt, ähnlich wie das Mitwirken der früheren Spider-Man-Darsteller Andrew Garfield und Tobey Maguire, wurde bisher aber noch nicht offiziell bestätigt. Spider-Man: No Way Home soll am 16. Dezember in die deutschen Kinos kommen.

Pages

Subscribe to RSS - Spider-Man Homecoming 3