Star Trek 4: Noah Hawley über seine Arbeit am Film

Star Trek 4 befindet sich noch in einer sehr frühen Produktionsphase. Eine Weile war fraglich, ob es überhaupt zu einem weiteren Teil der neuen Trek-Film-Reihe kommt. Zuletzt kam mit Star Trek: Beyond unter der Regie von Justin Lin der dritte Teil 2016 in die Kinos. Für den neuen Film hat Paramount Noah Hawley beauftragt, der nicht nur das Drehbuch schreiben, sondern auch selbst inszenieren soll.

Hawley sind die "unendlichen Weiten" nicht fremd. Im Oktober 2019 kam sein Langfilm-Regiedebüt Lucy in the Sky in die Kinos. Natalie Portman übernahm die Hauptrolle als Astronautin, deren geistiger Zustand sich nach der Rückkehr von einer Weltraummission zusehends verschlechtert. Zuvor machte er sich im Serien-Geschäft einen Namen. Nach ersten Schritten bei Bones, The Unusuals und My Generation war das Multitalent schließlich bei Legion als Autor, Regisseur, Showrunner und Produzent beteiligt. Reichlich Lob erhielt er zuletzt für die Adaption von Fargo als Anthologie-Serie.

Nun äußerte sich Hawley gegenüber Deadline zum Stand seiner Arbeit an Star Trek 4:

"Ich habe meine eigene Ansicht zu Star Trek. Wenn ich mich daran zurückerinner, was ich an Next Generation so liebte - als viele Franchises sich auf 'Macht macht die Regeln' fokussierten, ging es bei Star Trek viel mehr um Entdeckungen und um die Menschheit von ihrer besten Seite, um Diversität und kreatives Lösen von Problemen. Und es gibt doch kaum etwas besseres als den Moment, als William Shatner als Kirk seine Lesebrille aufsetzt und Khans Schild runterfährt. Kostet nichts, aber es hat diesen triumphalen Moment, wenn man seinem Gegner durch Cleverness ein Schnippchen schlägt.

Für mich geht es also darum, an diese Elemente der Serie zu kommen. Action an sich finde ich nicht unbedingt so interessant, wenn es nicht auch um die Geschichte geht. So, es ist noch eine frühe Phase, ich habe ein Idee wo ich hin will, bin immer noch in Gesprächen mit Paramount und ich muss immer noch ein Skript schreiben."

Auf die Frage, in wie weit er vorhat den Film mit dem Universum des TV-Franchises zu verbinden, antwortete Hawley ausweichend. Er habe zwar vor mit Alex Kurtzman zu sprechen, immerhin kennen sie sich, aber es gäbe von Paramount keine Auflage dazu. Zudem sieht er da durchaus eine gewisse Mauer zwischen Film- und TV-Version und möchte eher seine eigene Geschichte erzählen. Er verweist darauf, dass er bereits bei Fargo und Legion dem zugrunde liegenden Material mit großen Respekt begegnete. Entsprechend ist er auch bemüht sich möglichst viel Wissen über das Franchise anzueignen, um nicht ungewollt Dinge zu ändern, die Fans lieben oder für Star Trek elementar sind.

Noch ist unklar, ob es zu einem Wiedersehen mit der bekannten Brückencrew rund um Chis Pines Captain Kirk kommen wird. Sowohl der Tod Anton Yelchins als auch Uneinigkeit bezüglich höherer Gagenforderungen lassen einige Darsteller zögern. Dazu gefragt lässt sich Hawley im Interview mit dem Hollywood Reporter nicht festlegen - er wisse es nicht, aber neue Charaktere hieße in der Regel auch neue Darsteller.

 

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