Freud: Netflix steigt bei österreichischen Thriller-Serie über den Vater der Psychoanalyse ein

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Freud

Mit aktuell rund 100 geplanten Projekten aus Europa, Afrika und dem Nahem Osten versucht Netflix die globale US-Dominanz im TV- und Filmgeschäft aufzubrechen. Nachdem bei dem Streaming-Anbieter bereits deutsche Produktionen wie die Mystery-Serie Dark entstanden, verwirklicht man mit Freud nun auch die erste österreichische Serie.

Im Mittelpunkt der Serie steht dabei der gleichnamige österreichische Neurologe, Psychologe, Kulturrhetoriker und Religionskritiker Sigmund Freud. Jedoch werden die Zuschauer hierbei kein historisch akkurates Biopic über den Vater der Psychoanalyse zu Gesicht bekommen. 

Die revolutionären Theorien des jungen Freuds stoßen bei seinen Kollegen und in der Gesellschaft auf starken Widerstand. Just in dieser Zeit begibt er sich gemeinsam mit Kriegsveteran und Polizist László Kiss sowie dem Medium Fleur Salomé auf eine nervenaufreibende Jagd nach einem mysteriösen Serienkiller im Wien des Jahres 1886.

Der österreichische Filmemacher Marvin Kren (Blutgletscher) übernimmt bei den insgesamt acht Episoden die Regie und verfasste zusammen mit Stefan Brunner (Soko Donau: Nemesis) und Benjamin Hessler auch die Drehbücher. Letzteren kennt Kren durch seine vorherigen Werke wie Rambock, dem Segment Roulette aus The ABCs of Death 2 und der Gangster-Serie 4 Blocks, der ersten deutschen Eigenproduktion des US-Senders TNT, dessen zweite Staffel diesen Herbst starten wird.

Produziert wird beim Wiener Unternehmen Satel Film in Koproduktion mit der Münchner Bavaria Fiction und dem österreichischen Rundfunk (ORF) sowie Netflix. Während der ORF die Serie exklusiv in Österreich präsentieren wird, übernimmt Netflix die internationale Ausstrahlung. Gedreht wird in Prag und Wien, die Fertigstellung der Serie für das kommende Jahr geplant ist. Details zu den Darstellern gibt es jedoch bis dato noch nicht.

Freud Serie

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Satel Film

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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