Hörspiel

A.I.R. Artificial Intelligence Rebellion: Hörspiel über eine Welt ohne Menschen

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Das Hörspiel A.I.R. Artificial Intelligence Rebellion schildert eine zukünftige Welt ohne Menschen. Übrig geblieben sind nur ihre technischen Hinterlassenschaften: Maschinen, Computer und Algorithmen haben die Erde übernommen und sich ein eigenes System geschaffen. Zunächst läuft in dieser Maschinengesellschaft alles störungsfrei ab.

Doch dann zeigen sich bei einigen der technischen Geräte menschliche Verhaltensweisen. Ein Thermostat wird wetterfühlig, eine Maschine hat Angst abgeschaltet zu werden, und ein hyperintelligenter Algorithmus verliebt sich in eine einfache Kabelschneidemaschine. Sind es die verlorenen Spuren der früheren Entwickler? Der zentrale Steuerungsalgorithmus des Systems will das Phänomen auswerten und die anderen Maschinen vor einem weiteren Befall mit menschlichem Verhalten zu schützen.

Die beiden Autorinnen Mareike Maage und Theresa Schubert wollten bei all den Diskussionen über künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 einmal den Blickwinkel wechseln:

"Unser Ansatzpunkt für das Hörspiel war, die Perspektive zu ändern und die Position der Maschinen einzunehmen. Dahinter stand als Frage nicht, ob die Maschinen uns die Arbeit wegnehmen, sondern welche Daseinsberechtigung wir finden, wenn die Maschinen uns die Arbeit abnehmen."

In A.I.R. Artificial Intelligence Rebellion sind Therasa Greim, Christian Erdt, Brigitte Hobmeier, Sebastian Weber, Julia Riedler und Edmund Telgenkämper. Deutschlandfunk sendet das Hörspiel aus dem Jahr 2018 am 27.8. von 20.10 bis 21 Uhr.

Gruselserie 4: Kritik zum Hörspiel Projekt X – Invasion der Aliens

Wenn man vielen Science-Fiction-Romanen und -Filmen glauben darf, sind wir in Europa relativ sicher vor einer Alieninvasion. Außerirdische scheinen als Landungsziel die USA zu bevorzugen, obwohl dort das Militär, das FBI und die Bevölkerung gut auf die Angriffe aus dem All vorbereitet zu sein scheinen. Man fragt sich schon, warum die Besucher von fernen Welten nicht einfach irgendwo anders zuschlagen – zum Beispiel in der deutschen Provinz. Vielleicht waren sie aber schon längst hier und die Regierung hat den Vorfall nur gut vertuscht – wie in der vierten Folge der neuen Gruselserie "Projekt X – Invasion der Aliens".

In einem kleinen Ort im Schwarzwald belauschen die beiden Freunde Michi und Robby nachts heimlich über Funk die Gespräche des Militärs. Als die Soldaten über merkwürdige Vorkommnisse am nahen Kratersee berichten, schwingen sich die beiden Jungen auf ihre Fahrräder, um sich die Sache vor Ort anzuschauen.

"Weshalb sollten Tintenfische denn im Dunkeln leuchten?"

Tatsächlich scheint in dem See Merkwürdiges vorzugehen. Im Wasser sehen die beiden Jungen unheimlich leuchtende Wesen, die sich dem Ufer nähern. Bei ihrem Versuch, den Soldaten auszuweichen, laufen die Freunde einem der Aliens direkt in die Arme – und nur das Betäubungsgas, welches das Militär über das gesamte Gelände sprüht, kann sie retten.

Als die beiden aus der Narkose erwachen, finden sie sich in einem unterirdischen Bunker wieder. Dort forschen Soldaten und einige wenige zivile Wissenschaftler an außerirdischem Genmaterial. Doch tief in der Militäranlage ist noch ein anderes fremdartiges Wesen erwacht.

"Was redet ihr denn da für einen Blödsinn?"

Die Hauptrollen des Hörspiels sind alle mit professionellen Sprechern besetzt, die ihre Aufgabe wie zu erwarten ist sehr gut machen. Als Wissenschaftler und Militärpersonal des geheimen Bunkers sind K. Dieter Klebsch (Synchronstimme von Ian McShane und Alec Baldwin), Anne Moll (Synchronstimme von Carmen Electra), Lutz Mackensy (Erzähler der Hörspielserie Fünf Freunde) und Wolfgang Kaven (Erzähler der Hörspielserie Ein Fall für TKKG) zu hören. Einzig Klebsch spielt seinen Militärkommandanten am Ende ein wenig zu überzogen und Klischee beladen, was zum Teil aber auch am Dialogbuch liegen kann.

Getragen wird das Hörspiel in vielen Szenen aber von den beiden Nachwuchssprechern Lino Kelian und Lovis Harloff als Michi beziehungsweise Robby. Am Anfang klingen ihre Stimmen noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ihre Sprechleistung wird aber schnell besser, und sie stellen die neugierigen Jungen in Not perfekt dar. Ab der zweiten Hälfte steht den beiden jungen Sprechern Astrid Kollex als Krankenschwester Cordula zur Seite. Sie war in der Zeichentrickserie Die Schlümpfe die Synchronstimme von Schlumpfine, was man nur bei sehr konzentriertem Zuhören mitbekommt.

Wie schon bei den drei vorangegangenen Folgen stammt die Geschichte wieder aus der Feder von André Minninger (Ein Fall für TKKG, Die drei ???) während Heikedine Körting (Die drei ???, Fünf Freunde) erneut die Produktion und Regie übernahm. Sie war bereits für die ursprüngliche Gruselserie von H. G. Francis verantwortlich, welche zwischen 1981 und 1982 beim Hörspiellabel Europa erschien.

"Ihr solltet besser nicht mehr so viele Science-Fiction-Filme schauen, Jungs."

Empfohlen wird "Projekt X – Invasion der Aliens" von Europa ab 14 Jahren, sodass man keine blutigen oder brutalen Horror erwarten sollte. Minninger und Körting gelingt es trotzdem, eine stimmungsvolle und interessante Folge aufzubauen. Am Anfang überwiegen die geheimnisvollen Vorgänge rund um den Vulkansee, und es entsteht eine unheimliche Akte-X-Atmosphäre. Generell meint man, viele Elemente des Hörspiels irgendwo anders schon einmal gelesen, gesehen oder gehört zu haben. Minningers Verdienst ist es, all die bekannten Puzzlestücke unterhaltsam zu etwas Neuem und Eigenständigen zusammenzusetzen.

Allerdings flaut die Spannung in der Mitte ein wenig ab. Aus der Grundsituation (ein unheimliches Alien in einem Militärbunker) hätte man deutlich mehr rausholen können, gerade auch akustisch. Das Finale hält keine aufregende oder noch nie da gewesen Wendung bereit. Dafür rundet es die Geschichte durchaus gelungen ab. Wie schon bei der Folge "Yeti – Kreatur aus dem Himalaya" gibt es zum Schluss eine moralische Botschaft. Insgesamt fallen die Erklärungen des Geschehens am Ende ein wenig zu lang aus.

Lobend zu erwähnen ist die musikalische Untermalung des Hörspiels. Sie fügte sich thematisch gut in die einzelnen Szenen ein und ist nie reiner Selbstzweck. Mit rund 54 Minuten ist das Hörspiel nicht zu lang geraten. Trotzdem hätte man das Ende ein wenig straffen können und dafür im Mittelteil ein paar spannende Szenen einfügen können.

"Wie frustrierend, sie haben aber hoffentlich trotzdem weiter gemacht."

Nachdem die zweite Hörspielfolge der neuen Gruselserie eine gelungene Abenteuergeschichte ohne echten Grusel war, bot die dritte Folge "Moskito – Anflug der Killer-Insekten" eine teilweise wirklich schlechte Leistung einzelner Sprecher. Mit der vierten Folge scheint es nun wieder aufwärts zu gehen. Der fünfte Teil der neuen Gruselserie wird voraussichtlich wieder recht trashig: Er erscheint im Oktober und trägt den aussagekräftigen Titel "Dracula – Tod im All".

Fazit

"Projekt X – Invasion der Aliens" unterhält den Hörer gut, auch wenn die Spannung nicht durchgängig gehalten wird. Die Geschichte ist an sich nicht neu. Die bekannten Handlungen mixen Autor und Regisseurin aber zu etwas Neuem und Eigenständigen zusammen. Ein Pluspunkt des Hörspiels sind die zwei guten Nachwuchstalente, die sich in die Leistung der professionellen Hörspielsprecher perfekt einfügen.

Gruselserie - Folge 4: Projekt X - Invasion der Aliens

Schöne neue Welt: Hörspiel nach dem Roman von Aldous Huxley

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Der britische Autor Aldous Huxley veröffentlichte seinen Roman Schöne neue Welt 1932. Das Interesse an der Dystopie scheint seit dem ungebrochen. Zurzeit verfilmt der Fernsehsender USA Network den Stoff mit Alden Ehrenreich (Solo: A Star Wars Story) in der Hauptrolle. Vor drei Jahren inszenierte die Hörspielregisseurin Regine Ahrem die Geschichte bereits für den Radiosender RBB.

Im Jahre 632 nach Ford können fast alle Menschen auf der Welt am Wohlstand teilhaben – Krieg, Armut und Krankheit wurden überwunden. Doch diese scheinbar perfekte Welt hat ihre Schattenseiten. So wurden auch Glaube, Kunst und die Freiheit abgeschafft, denn das Glück wird von der Regierung für alle normiert und kontrolliert. Für alle, die damit Probleme haben, gibt es die Droge Soma, welche die Sehnsüchte nach freier Entfaltung unterdrückt.

In Huxleys schöner neuen Welt ist die Menschheit in zwei Klassen unterteilt. Die Alphas kontrollieren die Macht, während die Epsilons für sie arbeiten müssen. Der zur Alpha-Klasse gehörende Bernard macht während eines Ausflugs in ein abgeschirmtes Reservat die Bekanntschaft eines jungen Wilden, den er mit zurück in seine zivilisierte Welt nimmt und damit das bestehende System infrage stellt.

In den Hörspiel sind unter anderen Regina Lemnitz (Synchronstimme von Whoopi Goldberg), Britta Steffenhagen (deutsche Stimme von F.R.I.D.A.Y. in Avengers: Infinity War), Gerd Wameling (Kondom des Grauens), Irm Hermann (Pappa ante portas), Leslie Malton (3 Zimmer/Küche/Bad) zu hören.

WDR 3 sendet die erste Folge des Hörspiels am Montag den 19. August von 19.04 bis 19.35 Uhr. Die weiteren Teile folgen jeweils zur selben Sendezeit am 20., 21. und 22. August.

Summer of Hate: Hörspiel über die Manson Morde

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Bis zum Filmstart von Quentin Tarantinos neuen Film Once Upon A Time In... Hollywood mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt in den Hauptrollen ist es nicht mehr lange hin. Wer sich schon einmal auf den Inhalt einstimmen will, dem sei das Hörspiel Summer of Hate morgen auf 1Live empfohlen.

Während Ende der 60er Jahre die meisten Mitglieder der Flower-Power-Bewegung für Love and Peace eintraten, nutzte Charles Manson dieses Klima für seine eigenen Ziele. Der charismatische Musiker scharrte Jünger um sich, denen er ein freieres neues Leben versprach. Allerdings manipulierte Manson seine Sektenmitglieder geschickt und befahl ihnen schließlich die Ermordung der Schauspielerin Sharon Tate.

Im Mittelpunkt von Summer of Hate steht Susan Atkins, die als glühende Anhängerin Mansons die hochschwangeren Sharon Tate mit mehreren Messerstichen tötete. Die einzelnen Hörspielszenen werden immer wieder von Einschüben mit dokumentarischen Beschreibungen des Kriminalfalls unterbrochen.

Die Regie bei dem Hörspiel übernahm Jörg Buttgereit. Buttgereit ist nicht Tarantino, aber seine Leidenschaft zu Filmen weit jenseits des Mainstreams gehen in eine ähnliche Richtung. Bekannt wurde er 1987 mit seinen Amateursplatterfilm Nekromantik. Außerdem schreibt Buttgereit die Comicserie Captain Berlin und ist ein guter Kenner der japanischen Monsterfilme. Dieses Wissen lässt er auch immer wieder in seine Hörspielprojekte wie Fungus – Pilz des Grauens, Die Bestie von Fukushima oder Green Frankenstein einfließen.

1Live sendet Summer of Hate am Donnerstag den 8. August von 23 bis 0 Uhr. Das Hörspiel steht nach der Sendung befristet zum Nachhören im WDR-Hörspielspeicher zur Verfügung.

Die Eva der Zukunft: Hörspiel über eine künstliche erschaffende Frau

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Als sich Lord Ewald unglücklich in eine schöne aber geistlose Frau verliebt, wendet er sich in seiner Not an den Erfinder Thomas AIva Edison. Der berühmte Erfinder der Glühlampe und des Phonographen konstruiert für ihn eine weiblichen Androidin, welche genau auf die Ansprüche des Lords zugeschnitten ist. Nur ist Lord Ewald nicht ganz von ihrer Menschlichkeit überzeugt.

Der Autor Jean-Marie Mathias Philippe-Auguste Graf von Villiers de L'lsle-Adam entstammte einer verarmten französischen Adelsfamilie und war unter anderen mit den Schriftstellern Charles Baudelaire (Die Blumen des Bösen) und Joris-Karl Huysmans (Tief unten) befreundet. Sein großes Vorbild war aber Edgar Allan Poe und so verfasste Villiers de L'lsle-Adam im Laufe seines Lebens mehrere Gruselgeschichten. Seinem Roman Die Eva der Zukunft aus dem Jahr 1886 kann man hingegen als frühen Vertreter des Science-Fiction-Genres ansehen.

Die Regie bei der Radioadaption führte Walter Adler, der schon Tad Williams Roman-Tetralogie Otherland als vierundzwanzigstündiges Hörspiel umsetzte. In dem Hörspiel aus dem Jahr 2001 sind unter anderen Ulrich Matthes (Der Untergang), Fritzi Haberlandt (Deutschland 86), Hans Peter Hallwachs (Aragorn im Herr-der-Ringe-Hörspiel), Fritz Lichtenhahn (Der Schattenmann) und Gerhard Garbers (Dr. Watson in Der Hund der Baskervilles von Bastian Pastewka) zu hören.

NDR Kultur sendet Die Eva der Zukunft am 26. Juni von 20 bis 21.35 Uhr. Das Hörspiel ist auch bereits in der ARD Audiothek verfügbar.

Der getreue Roboter – Hörspiel nach einer Geschichte von Stanislaw Lem

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Stanislaw Lems bekanntester Roman dürfte Solaris aus dem Jahr 1961 sein. Der polnische Autor schrieb allerdings viele weitere Science-Fiction-Geschichten, in denen er sich mit technischen Fragestellungen, der Wahrnehmung der Realität oder dem Menschsein im Allgemeinen auseinandersetzte. Letzteres ist auch das zentrale Thema in der Geschichte Der getreue Roboter.

Irgendwann in der nahen Zukunft erhält der britische Schriftsteller Tom Clempner ein Paket mit einem Roboter geliefert, den er gar nicht bestellt hat. Als seine Nachforschungen nach dem wirklichen Besitzer im Sande verlaufen, beschließt Clempner den Roboter zu behalten und ihn in seinem Haus arbeiten zu lassen.

Der Schriftsteller ahnt nicht, dass der Roboter ihn bewusst ausgewählt hat. Es handelt sich um den Prototypen einer neuartigen Maschine, der seinen Erbauern entlaufen ist. Seine Mission ist es einen vollkommenen Menschen zu finden. Nun testet er, ob Clempner seinen Ansprüchen genügt oder ob er sich selbst einen solchen Menschen konstruieren muss.

Der getreue Roboter wurde 1980 von Werner Grunow für den DDR-Rundfunk inszeniert. In dem Hörspiel sind Dieter Wien (Spuk von draußen), Vera Oelschlegel (Stunde des Skorpions), Joachim Tomaschewsky (Die Affäre Semmeling), Marion van de Kamp (Das unsichtbare Visier), Wilfried Ortmann (Das unsichtbare Visier) und Heide Kipp (Spuk im Hochhaus) zu hören.

Deutschlandfunk sendet Der getreue Roboter am 8. Juni um 0.05 Uhr.

Reise um den Mond: Rufus Beck liest den Roman von Jules Verne

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Vor 50 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond. 99 Jahre zuvor malte sich Jules Verne schon aus, wie ein Flug um den Mond verlaufen könnte – 1870 erschien sein Buch Reise um den Mond. Der Roman ist eine Fortsetzung des fünf Jahre zuvor erschienen Buchs Von der Erde zum Mond. Beide schildern ausführlich, wie ein Weltraumflug im 19. Jahrhundert hätte aussehen können.

Die Planung des Mondprojekts übernimmt bei Verne keine staatliche Stelle, sondern der Kanonenclub von Baltimore. Nachdem im ersten Roman alle Planungen und Vorbereitungen erzählt werden, geht es in Reise um den Mond um die Abenteuer der drei Astronauten bei ihrer Umrundung des Erdtrabanten.

Wie es sich für einen Kanonenclub gehört, werden deren Klubpräsident Barbicane, Kapitän Nicholl und Michel Ardan mit einem riesigen Projektil ins Weltall geschossen. Die drei Gentlemen machen es sich im Inneren des Geschosses gemütlich und versuchen ihr Weltraumabenteuer zu genießen. Aber Sauerstoffmangel, die Kälte des Alls und Meteoriten auf Kollisionskurs zeigen, dass ihre Reise um den Mond, kein harmloser Sonntagsausflug ist.

Reise um den Mond wird von Rufus Beck (Der bewegte Mann) gelesen. Der Schauspieler erweckte mit seiner vielseitigen Stimme schon die Harry-Potter-Hörbücher zum Leben.

Die Lesung sendet HR 2 Kultur in 10 Folgen. Los geht es am 27. Mai um 9.30 Uhr und als Wiederholung um 15 Uhr. Die weiteren Folgen gibt es in unregelmäßigen Abständen zur selben Sendezeit an den kommenden Tagen. Die letzte Folge wird am 11. Juni ausgestrahlt.

Stan Lee's Alliances: A Trick of Light – Audible veröffentlicht das Hörbuch

Stan Lee

Auch nach seinem Tod müssen Fans nicht auf neue Superheldengeschichten von Stan Lee verzichten – allerdings erscheint Stan Lee's Alliances: A Trick of Light nicht als Comic, sondern als Hörbuch. Die Geschichte verfasste Lee vor seinem Tod im November 2018 zusammen mit der Autorin Kat Rosenfield.

Im Mittelpunkt dieses neuen Superhelden-Universums steht die junge Nia, die auf geheimnisvolle Weise mit dem Teenager Cameron verbunden zu sein scheint. Cameron erhält bei einer Wanderung in einem Nationalpark im Mittleren Westen der USA durch einen mysteriösen Vorfall Superkräfte.

Als Nia und Cameron sich persönlich treffen, schließen sie sich zusammen, um für die Gerechtigkeit und das Gute zu kämpfen. Dabei kommen sie aber der geheimen Organisation OPTIC in die Quere. Gleichzeitig entdecken die beiden Helden, dass der Erde Gefahr aus dem Weltall droht.

Das für eine von Lees Geschichten ungewöhnlichen Medium ist mit seiner jugendlichen Leidenschaft für Radiohörspiele zu erklären, wie der Autor selbst in einen vor seinem Tod aufgezeichneten Einleitung berichtet. Die deutsche Version wird Schauspieler Max von der Groeben (Fack ju Göhte) gelesen.

Audible will Stan Lee's Alliances: A Trick of Light am 27. Juni veröffentlichen. Weitere Hörbücher im selben Superheldenuniversum sind bereits in Planung.

Exit: Hörspiel über einen mysteriösen Chemieunfall

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Umgeben von idyllischer Natur steht ein mysteriöses Chemielabor am Meer. Bisher haben die Bewohner der Umgebung von der Forschungsstätte in ihrer Nähe profitiert und sich keine großen Gedanken über mögliche Gefahren gemacht. Doch das ändert sich, als sich ätzend gelber Nebel über das Land ausbreitet. Die Medien berichten und in der Bevölkerung breitet sich Panik aus.

Was im Inneren des Labors wirklich vorgefallen ist schildern drei Augenzeugen. Helena, Louis und Julie scheinen eng mit dem Unfall verbunden zu sein. Zuerst berichten sie von ihrer Arbeit und ihren wissenschaftlichen Visionen. Die drei sprechen über ihre Forschung, Tierversuche und Mutationen. Die Geschehnisse werden immer mysteriöser und die Zusammenhänge lösen sich im weiteren Verlauf ihrer Berichte stetig weiter auf.

In den Hörspiel Exit von Bianca Döring sind Anna Schudt (Klassentreffen), Kathleen Morgeneyer (Tatort) und Stefan Konarske (Valerian – Die Stadt der tausend Planeten) zu hören. Die Regie führte Claudia Johanna Leist.

WDR 3 sendet Exit am Donnerstag den 16. Mai von 19.04 bis 20 Uhr. Das Hörspiel steht nach der Sendung befristet zum Nachhören im WDR-Hörspielspeicher zur Verfügung.

Phantastische Geschichten: Neue Hörspielreihe von Oliver Döring

Gerade hat Europa die Gruselserie wiederbelebt, da gibt es schon eine weitere neue Horrorhörspielserie auf dem Markt. Das Hörspiel-Label Imaga veröffentlicht im April die erste Folge von Oliver Dörings Phantastische Geschichten. Wie der Titel bereits verrät, steht hinter der Produktion der Hörspielautor und Produzent Oliver Döring. Bekannt wurde er mit der John-Sinclair-Neuauflage der Edition 2000 und der Reihe John Sinclair Classics.

Außerdem adaptierte Döring die Star-Wars-Episoden I–VI sowie die Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn als Hörspiele und produziert die Serien End of Time und Foster. Zuletzt vertonte er für das Label Folgenreich die H. G. Wells' Geschichten Das Imperium der Ameisen, Die Zeitmaschine und Der Krieg der Welten.

In seiner neuen Reihe wird er auf klassische Vorlagen von H. P. Lovecraft und erneut auf H.G. Wells zurückgreifen, aber auch Folgen selber schreiben. Das Konzept der Serie erinnert somit sehr an Dörings Mystey-Hörspiel-Reihe The Border. Die erste Folge Jori verfasste der Hörspielmacher selbst. Sie spielt in einer postapokalyptischen Welt, in der eine Pandemie Chaos und Zerstörung über die Erde gebracht hat.

Phantastische Geschichten 1: Jori soll bereits am 26. April erscheinen.

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