James Horner: Filmmusik zu Die glorreichen Sieben

Am 22. Juni diesen Jahres kam James Horner bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Der Regisseur Antoine Fuqua gab nun eine Überraschung bekannt:

Vor seinem Tod hatte Horner zugestimmt, die Filmmusik für die Neuverfilmung von Die glorreichen Sieben zu schreiben. Inspiriert von dem Drehbuch hatte Horner dann heimlich die komplette Filmmusik geschrieben.

Antoine Fuqua äußerte sich dazu:

James war ein unglaublicher Mensch. Er war durch und durch ein Filmemacher. Er war einer der sanftesten Menschen, die ich je getroffen habe. Sogar die Art, wie er sprach, war sanft und nachdenklich. Er war magisch. Er hatte diese kindliche Verwunderung in seinen Augen, aber er war ein unglaublicher Künstler, ein unglaublicher Poet. Ich mochte ihn gern und wir wurden Freunde.

James war ein Familienmensch. Er hat seine Kinder geliebt. Er rief mich an einem Samstag an, nachdem er Southpaw gesehen hatte und ich sagte: "Ich habe keine Geld", da der Film kein großes Budget hatte. Und er sagte zu mir: "Ich liebe den Film. Ich liebe die Vater-Tochter-Beziehung. Mach dir keine Sorgen um das Geld, ich mache es einfach." Und er machte es umsonst. Er hat die Crew aus eigener Tasche bezahlt.

Und das bekam ich erst vor einigen Tagen heraus - sein Team flog nach Baton Rogue, und sie brachten mir die Musik für Die glorreichen Sieben mit. Er hatte sie bereits basierend auf dem Skript für mich geschrieben. Er hat es anhand des Skripts gemacht, weil er mich überraschen wollte. Ich betrachte es als ein Geschenk.

Der deutsche Kinostart für Die glorreichen Sieben ist der 19. Januar 2017.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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