Ein kleines bisschen Horrorshow – Uhrwerk Orange als Hörspiel im MDR

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Uhrwerk Orange

Der Roman Uhrwerk Orange von Anthony Burgess schildert das Ergebnis einer grausam gescheiterten Resozialisierungstherapie. 1995 produzierte der Mitteldeutsche Rundfunk eine Hörspielversion des Buches, welches durch die Verfilmung von Stanley Kubrick weltweit bekannt wurde.

Alex lebt in einer zeitlich nicht näher bestimmten Zukunft in England. Gemeinsam mit seinen Bande begeht er Raubüberfällen, vergewaltigt und prügelt sich mit anderen Gangs. Das einzige Schöne, was er in seinen Leben gelten lässt, ist die Musik von Ludwig van Beethovens. Nach einem missglückten Überfall, beim dem eine Hausbesitzerin erschlagen wird, landet Alex im Gefängnis.

Um der Strafe zu entgehen, willigt er ein, an einem neuen Resozialisierungsprogramm teilzunehmen. Nach der Ludovic-Therapie lösen die Gedanken an Verbrechen und Sex sofort Übelkeit und Schmerzen bei ihm aus. Fortan vegetiert Alex willenlos vor sich hin und ist der Rache seiner einstigen Opfer und Gangmitglieder ausgeliefert.

1959 diagnostizierte man bei Anthony Burgess einen Gehirntumor. Die Ärzte gaben ihn nur noch zwölf Monate zu leben. Der Autor entschloss sich, die ihm verbleibende Zeit dem Schreiben zu widmen und veröffentlichte in den folgenden 34 Jahren mehr als 50 Bücher, darunter 1962 Uhrwerk Orange. Da sein Tumor einer Fehldiagnose zugrunde lag, bekam Burgess 1971 auch noch die erfolgreiche Kinoadaption seines berühmtesten Buches durch Stanley Kubrick zu sehen.

Neben Martin Olbertz (Herr Lehmann) in der Rolle des Alexs sind unter anderen Winfried Glatzeder (Die Legende von Paul und Paula), Götz Schulte (Sommer vorm Balkon) und Walter Niklaus (Synchronstimme von Basil Rathbone als Sherlock Holmes) zu hören. MDR Kultur sendet das Hörspiel am Sonntag den 26. Februar von 18 bis 19 Uhr.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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