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Nach der überraschenden Meldung, dass Amazon MGM Studios die bereits bestellte Stargate-Serie doch wieder zu den Akten gelegt hat, dauerte es nicht lange, bis die Fans des Franchises in den sozialen Medien aktiv wurden. Zu ihnen gesellten sich auch mehrere frühere Darsteller der Stargate-Serien, die auf eine entsprechende Petition aufmerksam machten, darunter Michael Shanks (Dr. Daniel Jackson), David Hewlett (Dr. Rodney McKay), Rachel Luttrell (Teyla Emmagan), David Blue (Eli Wallace) und Peter Williams (Apophis).
Am kommenden Dienstag, dem 16. Juni, geht die unter dem Namen SaveStargate bekannte Kampagne mit einer weiteren Aktion in die nächste Runde. Unter dem Titel "Operation Flyover" wird zwischen 11 Uhr und 13 Uhr Ortszeit (19:30 Uhr deutscher Zeit) ein Flugzeug mit einem Banner über das Hauptquartier der Amazon MGM Studios, den Culver Studios fliegen.
Um noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen, sollen sich ebenfalls Fans vor Ort versammeln. Parallel dazu sollen Bilder und Videos der Aktion mit dem Hashtag #SaveStargate in den sozialen Medien verbreitet werden. Wie die Petition zielt auch diese Aktion darauf ab, Aufmerksamkeit für das Thema zu erzeugen und die Verantwortlichen bei Amazon MGM zu einer Reaktion zu bewegen.
Nach etlichen Jahren der Ankündigung war es im vergangenen Juni endlich soweit: Amazon MGM Studios gab einer neuen Serie im Stargate-Franchise grünes Licht. Verantwortlich hierfür sollte Martin Gero (Blindspot) sein, der seine Karriere bei Stargate SG-1 und Stargate: Atlantis begann. Beratend unterstützt wurde er zudem von Brad Wright (Travelers: Die Reisenden) und Joe Mallozzi (Dark Matter), die viele Jahre lang die kreativen Köpfe hinter dem Franchise waren. Geros Vision sah dabei kein Reboot vor, er wollte ein neues Kapitel im Franchise aufschlagen.
Das Autorenteam war bereits komplett, der Castingprozess lief an und im Herbst sollten die Dreharbeiten in Großbritannien beginnen. Dann kam die Meldung von Amazon MGM Studios, das Projekt nicht weiterzuverfolgen. Als Grund wurde genannt, dass man befürchtete, die neue Serie würde nur die eingeschworenen Stargate-Fans ansprechen und keine neuen Zuschauer anlocken.
Dem widersprachen nicht nur Mallozzi, sondern auch Urdarsteller Richard Dean Anderson (Jack O’Neil), der zuvor bereits mit Wright über das Projekt gesprochen hatte. Zentral war die Aussage, dass die Verantwortlichen auf neue Charaktere setzen wollten und Anderson somit kein Teil des Projekts sein würde.






