Der Festa Verlag legt Richard Mathesons klassischen und zum Vampir Roman des Jahrhunderts gewählten Science Fiction Endzeitklassiker in zwei Ausgaben – einmal als Paperback und einmal als illustrierte limitierte großformatige Sonderausgabe – in einer neuen Übersetzung von Manfred Sanders neu auf. In Deutschland ist das Buch mehrmals im Heyne- Verlag erschienen, wobei insbesondere die Ausgabe der Heyne- SF Bibliothek mit den markanten Illustrationen John Stewart in der Übersetzung von Lore Strassl zu den besten Ausgaben dieses Buches in Deutschland gehört
Das 1954 publizierte Buch ist dreimal mit Vincent Price, Charles Heston und Will Smith in den Hauptrollen hat heute mehr denn je Einfluss nicht nur auf das Vampirgenre, sondern auch Zombie Filme beginnend mit George Romeros „Night of the living Dead“ bis „ Walking Dead“.
Kritiker wie Damon Knight oder Groff Conklin betrachteten den Roman als dunkle, nihilistische Version mit einem Alkoholkranken Antihelden, voller guter Ansätze, aber wenig Gehalt. Erst Anthony Boucher stellte den ersten globalen postapokalyptischen Roman in den richtigen Kontext und lobte vor allem Richard Matheson ausgesprochen stringente, sich auf vier Kapitel konzentrierende Erzählstruktur. Auch wenn die populären Verfilmungen des Buches mit ihrer unterschiedlichen Qualität beginnend mit der vielleicht besten Adaption 1964 (Vincent Price überzeugt in der Hauptrolle) inzwischen einzelne Aspekte des Buches herausgepickt und extrapoliert haben, lohnt es sich selbst aus der Distanz von mehr als siebzig Jahren, wieder an den Anfang zurückzukehren und den aus vier langen Kapiteln mit der beginnenden Rückblende erst im zweiten Abschnitt und über einen Zeitraum von knapp drei Jahren spielenden Roman noch einmal als das zu lesen, was er wirklich ist: eine bizarre Robinsonade eines Menschen, der alles verloren hat, was ihm in seinem Leben etwas bedeutete. Robert Neville ist kein Held, kein Kämpfer. Er ist starrsinnig, immer nur einen kleinen Schritt vom Wahnsinn entfernt und versucht aus unterschiedlichen Perspektiven nicht nur mit dem eigenen Schicksal klar zu kommen, sondern nach Erklärungen zu suchen. Robert Matheson beschreibt Neville als einen Mann mit zahlreichen Schwächen – so hat er mehr und mehr Probleme, den erotischen Verlockungen der Vampirfrauen zu widerstehen, ein direkter Bogenschlag zu entsprechenden Szenen in Bram Stokers „Dracula“ -, aber auch einigen Stärken mit einer unerklärlichen Dickköpfigkeit, das Geschehen verstehen zu wollen. Robert Neville ist keine klassische Identifikationsfigur für den Leser. Dazu ist er phasenweise in seiner auch vom Selbstmitleid bestimmten Isolation zu unsympathisch, zu dogmatisch. Aber Robert Neville ist einer der zahllosen Charaktere, welche Richard Mathesons Werk so einzigartig machen. Er ist von Beginn der Geschichte an ein Durchschnittsmensch mit einem Durchschnittsjob, verheiratet, ein Kind, wohnhaft in einer der typischen amerikanischen Vorstädte, in welcher auch der Hauptteil der Handlung spielt.
Auch wenn der Leser schnell an „Robinson Crusoe“ erinnert wird, gibt es eine gänzlich andere Inspiration für diese Geschichte. Mary Shelley hat mit „The Last Man“ einen Roman verfasst, in dem eine immune männliche Person in einer von einer Seuche verheerten Welt überlebt. Allerdings nutzte Mary Shelley sehr zum Unwillen der Öffentlichkeit ihren Roman auch als Kritik an der britischen Politik und durchbrach immer wieder die Isolation seines Charakters.
Die Geschichte spielt in der Cimarron Street, Gardena Kalifornien. Im ersten Handlungsabschnitt – er spielt Januar 1976 – etabliert Richard Matheson das Ausgangsszenario. Robert Neville lebt alleine in seinem Haus. Nachts schützt er sich unter anderem mit Knoblauch vor den Vampiren, deren Anführer ausgerechnet sein Nachbar ist. Zu Beginn ist das eigene Haus nicht schallisoliert, so dass er die Rufe der Vampire durch die Wände auch über die Musik hört. Er hat einen Wagen in der Garage, einen Generator, der die Kühlschränke betreibt und die Fenster sind inzwischen zugenagelt. Spiegel haben nicht geholfen. In einer aus den Fugen geratenen Welt ist Neville ist Gefangener in einem Luxusknast. Tagsüber fährt Neville durch die Gegend, organisiert sich Lebensmittel und vor allem Werkzeuge. Nebenbei pfählt er die im Dunkeln schlafenden Vampire.
Erst im zweiten Abschnitt – die Gegenwartshandlung spielt im März 1976 – erfährt der Leser durch ohne Vorbereitung in die Handlung integrierte Rückblenden vom Schicksal der Welt. Anscheinend gab es einen viralen und nicht biologischen Krieg. Zumindest die USA wurden zeitgleich von wochenlangen Sandstürmen überzogen, was eher für eine zusätzliche atomare Auseinandersetzung spricht. Die Seuche brach gleichzeitig aus. Die Menschen starben wie die Fliegen und sollten umgehend verbrannt werden. Erdbestattungen sind verboten, die Friedhöfe werden bewacht. Nevilles Tochter wurde abgeholt. Als seine Frau gestorben ist, beschließt er, sie in der Nähe eines Friedhofs zu begraben. In der gleichen Nacht steht sie als Untote vor seiner Tür.
In der Gegenwart versucht Robert Neville inzwischen nicht mehr nur die Vampire auszuschalten, sondern die Ursache des Virus mittels eigener Experimente mit dem Blut der Vampire, verschiedenen klassischen Methoden wie fließendem Wasser, dem schon angesprochenen Pfählen oder dem Tageslicht herauszufinden. Immer wieder stellt er sich stellvertretend für die Leser entsprechende Fragen, die teilweise ironisch wirken – hat ein Kreuz Einfluss auf Vampire anderer Glaubensrichtungen ? -, die aber nicht nur in Richtung Ursachenforschung führen, sondern vor allem ein Thema immer wieder betonen. Wie Robinson Crusoe vor der Begegnung mit Freitag – Nevilles Freitag wird später im Roman eine Frau namens Ruth sein – setzt sich Richard Matheson mit den Themen Einsamkeit, Verzweiflung und Isolation in Kombination mit dem Überlebenswillen auseinander.
„Ich bin Legende“ ist natürlich eine Post Doomsday Geschichte, die aber auf alle damaligen wie im Laufe der Jahrzehnte entstehenden Klischees dieses Subgenres verzichtet und sich alleine auf den Überlebenden, die im Titel genannt Legende – das ist eher ironisch gemeint – konzentriert. Aber vor allem ist die Geschichte bis zum nihilistischen Finale eine Studie in Einsamkeit, in Selbstzweifeln und schließlich auch das Abbild der Evolution. Robert Neville erkennt spät und fast nebenbei die wichtigste biologische Regel. Alles ist im Fluss und jede Mutation ist gleichzeitig eine Gefahr wie eine Chance.
Bei der Betrachtung der Geschichte sollte ein Leser den Text von zwei Seiten angehen. Die Offensichtlichste ist die grundlegende Handlung. Ein Mann ist der wahrscheinlich einzige Überlebende der Katastrophe. Er lebt zwischen Vampiren. Tagsüber kann er durch die Straßen der Stadt und der näheren Umgebung streifen und tötet die Vampire. Erst durch Pfählen, später findet er im Rahmen seiner wissenschaftlichen Forschungen andere Methoden, die kritisch betrachtet genauso primitiv sind. Nachts schließt er sich in seinem später schallisolierten Haus ein und betrachtet die ihn verhöhnenden Vampire durch ein Guckloch. Er hat extra eine Laterne an den eigenen Generator angeschlossen und wie das Haus mit Knoblauchkränzen gesichert. Es ist ein seltsamer „Tanz“, den er vor allem mit seinem ehemaligen Nachbarn – Neville beschreibt ihn als eine Art Oliver Hardy Inkarnation – und dessen Vampiren aufführt. Frauen versuchen ihn zu verführen.
Seine Einsamkeit; seine Schuldgefühle gegenüber seiner toten Frau und Tochter ertränkt Robert Neville in Alkohol, in klassischer Musik und vor allem in Selbstmitleid.
Wie Robinson Crusoe findet er in einer der ergreifenden Szenen des Romans erst einen Hund, den er mit seinem Charakter nicht entsprechender Geduld anlockt. Später „rettet“ er sogar eine frau Ruth, die sich allerdings nicht als sein Freitag entpuppt, sondern den Anfang vom Ende (für ihn) und gleichzeitig das Ende für einen neuen Anfang darstellt.
Dazwischen beschreibt Richard Matheson ausführlich, wie Robert Neville sich jeden Tag aufrafft, seine „Expeditionen“ startet und schließlich irgendwann mit dem Forschen beginnt. Er sucht die Ursachen des Virus, der sich als Bakterium herausstellt. Er versucht die Widersprüche hinsichtlich der Reaktionen der Vampire aufzuklären. Manchmal funktionieren Kreuze, manchmal ist es die Tora. Fließendes Wasser scheint sie nicht zu stören, aber Sonnenlicht ist tödlich. Tagsüber schlafen sie. Dabei mischt Richard Matheson eine Reihe von seit Bram Stoker bekannten Versatzmustern unter die postapokalyptische Grundhandlung. Zu den dramatischten Szenen gehört der Moment, in dem Robert Neville erkennt, dass seine Uhr stehen geblieben ist, weil er sie nicht aufgezogen hat. Damit wird die Rückkehr in die eigenen, sicheren Wände zu einem Spießrutenlauf.
An einer anderen Stelle bricht Robert Neville die Lektüre von Bram Stokers „Dracula“ ab, weil der Roman ihm zu statisch, zu gestelzt erscheint. Hätte er das Buch nur weitergelesen.
In der zweiten Hälfte des Buches integriert Richard Matheson eine semiwissenschaftliche Komponente, in dem er die Veränderungen bei den wenigen überlebenden „Menschen“ einem Bakterium zuschreibt, das er im Blut der von ihm tagsüber getöteten Vampire findet. Neville selbst glaubt, dass er nach dem Biss einer Vampirfledermaus immun geworden ist. Während Sonnenlicht noch zu einem sofortigen körperlichen verfall durch die Veränderungen der „Symbionten“ zu sich selbst zersetzenden Parasiten führt, heilen klassische Schusswunden dank einer Art Körperkleber, welche das Bakterium zur Heilung der Verletzungen absondert. Es ist vielleicht die ironische Spitze dieser Weltuntergangsgeschichte, das Richard Mathesons Neville bei seinen Forschungen mehr Fragen zu fiktiven Vampiren beantwortet, als die bisherige Vampirliteratur bis ins Jahr 1954 überhaupt gestellt hat. Damit hebt sich dieser Roman von typischen Horrorgeschichten ab und der Autor versucht seine Geschichte trotz des Handlungskorsetts eines Horror Romans in den Bereich der Science Fiction zu verschieben.
Robert Neville ist – wie eingangs erwähnt – ein schwieriger, egozentrischer Charakter, der in seiner Einsamkeit durchdreht. Er ist wie bei Mary Shelley der letzte Mensch. Aber im Gegensatz zu Shelleys philosophischen Roman ist Neville der letzte Mensch unter anderen Wesen. Diese Idee wird die finale Wendung bestimmen. Die Vampire haben Angst vor Neville, Neville hat Angst vor den Vampiren. Aber diese gegenseitige emotionale „Abhängigkeit“ erweitert der Amerikaner im finalen Kapitel um eine weitere Komponente. Evolution ist nicht Stillstand, wie Neville mit Entsetzen feststellen muss. Die Vampire sind nur ein Zwischenschritt. Die Vampire sind auch keine primitiven Jäger. Die Dracula sind sie nicht nur körperlich, sondern auch intellektuell dem Menschen überlegen und der nächste Schritt besteht aus dem Ausschalten des „Alten“ und dem Beginn von etwas Neuem. Und neben den Vampiren – zumindest der ersten durch das Bakterium erschaffenen Generation der Blutsauger – gibt es nur noch ein altes, aber radikales Element: Robert Neville. Vielleicht fließen in das dunkle Finale einige Komponenten ein, die konstruiert erscheinen. Ruth ist zu sehr emotionale Frau; handelt zu impulsiv, weil sie sich innerhalb kurzer Zeit in Robert Neville verliebt hat. Das ist möglich, aber angesichts ihrer Herkunft auch unwahrscheinlich. Immerhin macht Richard Matheson deutlich, dass Ruth viel mehr als nur eine weitere Überlebende ist. Knapp zwanzig Jahre später wird ein britischer Film „The Wicker Man“ die Idee genau wie die Charlton Heston Adaption auf eine religiös verstörende Spitze treiben. Richard Matheson ist noch nicht so weit und lässt Robert Neville mit Einschränkungen bis zum Ende selbst agieren.
Richard Matheson etabliert auf der vordergründigen Handlungsebene viele Muster, die insbesondere im Horrorgenre beginnend mit George Romeros „Night of the Living Dead“ inzwischen zu Versatzmustern geworden sind.
Es ist aber die emotionale Ebene, welche die Geschichte auch heute noch so lesenswert macht. Robert Neville ist kein Held. Er ist kein Soldat, er ist kein Wissenschaftler, er ist ein durchschnittlicher Bürger in einem durchschnittlichen Job in einer unscheinbaren amerikanischen Vorstadt lebend, dessen Welt zusammenbricht und ihn einsam, isoliert und bis in sein tiefstes Inneres verunsichert zurücklässt. Es ist die Geschichte eines Mannes, der sich aus dem dunkelsten Loch gegen alle Widerstände „hervor kämpft", um dann zu erkennen, das seine Bemühungen sinnlos sind und das er es ist, der aus der stetig voranschreitenden evolutionären Zeit gefallen ist.
Die innere Zerissenheit; die Angst vor der Nacht mit dem Vampiren, aber auch gleichzeitig das Unbehagen, das eigene Haus zur Festung ausgebaut tagsüber zu verlassen dominieren die erste Hälfte des Buches. Auch wenn Neville aktiv unterwegs ist, reagiert er nur auf die Umständen. Aus der subjektiven Perspektive beschreibt Richard Matheson Nevilles Heim, das ihm im Grunde auch zum Verhängnis wird. Neville gerät in die klassische, vielleicht auch auf den ersten Blick klischeehafte Spirale von tiefer Depression begleitet von alkoholischen Exzessen, die erdrückende Einsamkeit mit Intervallen von zielgerichteten Aktivitäten bis zur Angst, einem anderen Wesen – erst einem Hund, dann Ruth – sozial zu begegnen. Auch wenn jede dieser beiden Begegnungen Hoffnung in ihm weckt, reagiert er unsicher und wird in beiden Fällen durch Tod oder Verrat schnell enttäuscht.
Die Begegnung mit Ruth zeigt ihm aber etwas ganz Anderes. Ein Gedanke, der lange Zeit in dieser Geschichte nur latent präsent ist. Als letzter Mensch ist er zu einem radikalen abnormalen Element geworden, während sich um ihn herum eine neue, vielleicht perfide soziale Ordnung gebildet hat. Dabei steht Neville im Grunde auch kein Urteil mehr zu.
Zwischen den Zeilen wagt Richard Matheson noch einen kurzen Exkurs in Richtung Klassengesellschaft mit den alten Vampiren und ihren Epigonen. Aber dieser Ansatz wird von den letzten, fast im Zeitraffer erzählten Momenten der Geschichte unter den Teppich gekehrt.
So sehr Robert Neville auf den ersten Blick wie ein postapokalyptischer van Helsing erscheint – dieser Vampirjäger ist aber im wahrsten Sinne des Wortes auf sich alleine gestellt -, dreht der Autor alle bekannten Versatzstücke während des Finals auf links und unterminiert die eher brüchige moralische Basis Nevilles mit einem Stakkato von relevanten Szenen. Von außen zwingt er nicht nur dem am Rand des Wahnsinns befindlichen Neville, sondern vor allem den das Geschehen verfolgenden Lesern eine gänzlich andere, nicht einmal in ihren Grundsätzen neue soziale Perspektive auf, welche die Existenzberechtigung des Mannes hinterfragt. Robert Neville ist und bleibt der ewig Gestrige, der noch nach einer Medizin sucht, wo die Welt schon nicht mehr nach ihr fragt. Neville ist der Mann, der allerdings nachvollziehbar die Idee einer Evolution nicht wirklich ins Auge gefasst hat. Seine dogmatische Handlungsweise ist allerdings auch nachvollziehbar, da er lange Zeit nur mit den Vampiren konfrontiert worden ist, welche ganz offen seine menschliche Existenz beenden und damit die menschliche Rasse endgültig auslöschen wollen. Kompromisslos.
Daher ist Neville weder Held – der letzte Fahnenträger der Menschheit – noch Schurke – er bringt schlafende Vampire tagsüber um. Auch wenn es Neville nicht wahrhaben möchte, ist er das letzte direkte Opfer des Bakteriums, das die Welt verändert hat. Dieser Aspekt macht die stringente Geschichte ausgesprochen zeitlos und konterkariert vor allem die beiden klassischen Hollywood Adaptionen mit Heston oder Will Smith.
Richard Mathesons gibt dem Begriff „Dead Man Walking“ in dieser immer noch intensiven, klaustrophobischen und verstörenden Story eine neue Bedeutung. Der Leser fängt nach dem ersten Viertel an, etwas zu ahnen. Für Robert Neville kommt dieser Erkenntnis folgerichtig zu spät. Die Chance, in die einsamen Berge zu fliehen und sich zu verstecken, ist vertan. Daher wirkt Robert Nevilles letzter Gedanke fatalistisch wie prophetisch zu gleich. Das macht den Reiz dieser Klassiker des Vampirs, aber vor allem auch des Science Fiction Genres aus.
Der Festa Verlag hat den neu übersetzten Roman einmal in einer komplett farbig gedruckten Sonderedition mit mehr als einhundertdreißig Seiten Bonusmaterial erschienen. neben Essays von Kim Newman, Richard Christian Matheson oder Steve Niles finden sich seltene Interviews unter anderem mit Richard Matheson oder Charlton Heston. Diese limitierte Ausgabe kommt in einem Schuber.
Zusätzlich hat der Festa Verlag den Roman als Paperback im Rahmen seiner Festa Classics Reihe für den breiteren Markt in der bekannten Festa Lederoptik
Die Übersetzung von Manfred Sanders trifft nicht immer voll den melancholischen Ton des Originals. Sie wirkt teilweise ein wenig zu glatt, zu modern. In optischer Hinsicht gehört insbesondere die limitierte Ausgabe zu einer der schönsten weltweiten Veröffentlichungen von Richard Mathesons Roman; nur die Übersetzung betrachtend hat Lore Strassl immer noch die Nase vorn.
Buchreihe | Festa Classics |
Umfang | 256 Seiten |
Ausführung | Paperback, mit Festa-Lederoptik, Umschlagklappen und Metallfolie |
Format | 21,5 x 14 cm |
ISBN | 978-3-98676-249-0 |
Originaltitel | I am Legend |
Übersetzung von | Manfred Sanders |
Erscheinungsdatum | 18.11.2025 |

