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Avengers, Aladdin, Captain Marvel & Co: Disney stellt neuen Jahreseinspielrekord bereits im Juli auf

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Avengers: Infinity War

Schon in den vergangenen Jahren konnte kein Filmstudio an den Kinokassen so viel Geld umsetzen wie Disney. So stellte der Konzern mit 7,61 Milliarden Dollar 2016 auch einen neuen Einspieljahresrekord auf. In diesem Jahr hat Disney allerdings ein ganz neues Level an Dominanz erreicht. Der bisherige Rekord von 2016 wurde am vergangenen Wochenende bereits gebrochen und dies wohlgemerkt im Juli.

Mit 7,67 Milliarden Dollar hat Disney aktuell so viel Geld an den Kinokassen eingenommen wie noch nie ein Filmstudio zuvor. Knapp 5 Milliarden Dollar stammen dabei von den Märkten außerhalb der USA, was ebenfalls einen neuen Rekord darstellt. Größte Einnahmequelle ist natürlich Avengers: Endgame, der mit 2,793 Milliarden Dollar der einspielstärkste Film aller Zeiten ist. Aber auch Captain Marvel (1,128 Milliarden Dollar), Aladdin (1,010 Milliarden Dollar), Der König der Löwen (968 Millionen Dollar) und Toy Story 4 (919 Millionen Dollar) trugen zum Erfolg bei.

Nach aktuellem Stand ist gar nicht mal unwahrscheinlich, dass der Konzern am Ende des Jahres sogar die Marke von 10 Milliarden Dollar knackt. Mit Die Eiskönigin 2, Maleficent: Mächte der Finsternis und Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers warten noch drei namhafte Starts, von denen zwei ebenfalls die Milliarde anpeilen dürften. Am Ende des Jahres könnte Disney im besten Falle sogar ganze sieben Milliarden-Filme vorweisen, da Der König der Löwen und Toy Story 4 die Marke ebenfalls anpeilen.

Kritik zu Aladdin – Eine Wunderlampe der Überraschung

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Aladdin

Ein bisschen stutzt man, wenn einem die Laufzeit von Disneys Neuverfilmung ihres 27 Jahre alten Trickfilms zu Ohren kommt: 128 Minuten? Für einen Film, der auf einem Film basiert, der nur knapp 90 Minuten lang lief? Schnell macht man sich da Sorgen, schließlich könnte Disney die Neuauflage verhauen, mit unnötigen Actionszenen, noch mehr Kitsch oder irgendwelchen Nebenhandlungen, die niemand wirklich braucht.

Disneys Neuauflagen von Filmen wie Die Schöne und das Biest oder Das Dschungelbuch aus jüngster Zeit wurden zwar mit Anerkennung, aber auch nicht ohne Kritik aufgenommen. Ach, schon die Originalfilme, inklusive Aladdin, mussten sich gewisser Kritik, vor allem in Hinsicht auf stereotype Darstellung fremder Kulturen oder der Rolle von Frauen gefallen lassen – und das zurecht. Und nun legt Disney Aladdin neu auf, der zusammen mit Der König der Löwen wohl wie kein anderer Zeichentrickfilm die gerade jetzt ins Kino gehende Generation von Ex-Kindern geprägt hat. Was da alles schief gehen kann!

Gaunerfilm-Regisseur, Whitewashing und, naja, Musicals

Da war zunächst die Auswahl des Regisseurs: Guy Ritchie hat die Inszenierung übernommen. Anfangs legt man da vielleicht den Kopf schief, aber dann fällt ein der Groschen. Ritchie hat seine Bekanntheit nicht nur mäßigen Action-Filmen wie King Arthur: Legend of the Sword zu verdanken, sondern zuallererst seinen Gaunerkomödien wie Snatch – Schweine und Diamanten. Das passt, denn irgendwie ist Aladdin auch eine kleine Gaunerkomödie.

Dann sind da die Schauspieler: Viel berechtigte Kritik mussten sich diverse Hollywood-Produktionen anhören, die sogenanntes Whitewashing betrieben haben, also ethnisch eindeutige Rollen wie asiatische (Ghost in the Shell) oder nah-östliche (Exodus: Götter und Könige) Figuren mit westlichen Schauspielern wie Scarlett Johansson oder Christian Bale zu besetzen, weil diese sonst nicht in der Logik der Studios zu vermarkten wären. Schon beim Casting wurde darauf geachtet, den vage arabischen Hintergrund Aladdins auch bei den Schauspielern abzubilden. Das gelang: Aladdin-Darsteller Mena Massoud hat ägyptische Wurzeln, Naomie Scott als Jasmin hat ein indisches Elternteil, Dschaffars Rolle wird von Marwan Kenzari verkörpert, der tunesisch-niederländischer Herkunft ist. Will Smith spielt übrigens auch mit.

Schließlich fragt man sich auch, wie die zahlreichen Musikstücke gut in die Geschichte integriert werden können, schließlich waren die schmissigen Lieder ein elementarer Teil der Disney-Magie der frühen Neunziger. Hier kann man klar und eindeutig sagen: Das ist nicht gelungen. Der Film bleibt einfach in Teilen ein verdammtes Musical, in dem Leute mehr oder weniger plötzlich anfangen zu singen und zu tanzen – damit muss man entweder klar kommen oder nicht. Immerhin treiben einem so manche Musikstücke die nostalgischen Tränen in die Augen, was man als gelungene Darstellung des Ganzen interpretieren kann.

Vorlagengetreu und mit Mut zur Ergänzung

Jetzt wurde viel über die Ängste und Vorbereitungen im Vorfeld gesprochen, wie sieht es nun mit der Umsetzung aus? Da hält sich Aladdin sehr eng an seine Vorlage: Wer das Original von 1992 kennt, der wird in der Story nur neue Details erkennen und nicht wirklich überrascht sein. Ein paar Informationen wurden umgebaut, einige Figuren wie der Sultan oder Jasmins Kammerzofe wurden ausgebaut oder hinzu geschrieben. Vor allem Jasmin bekommt mehr Kontur und soll nicht länger schlicht verheiratet werden: Sie möchte der neue Sultan sein und tritt somit in Konflikt mit ihrem eher traditionell orientieren Vater. Der wiederum ist nicht die Karikatur aus dem Original, sondern ein um eine gute Herrschaft bemühter Sultan. Hier beweist Disney, dass man mit der Zeit gehen kann, ohne eine gute Geschichte zu opfern. Zusätzlich zu ihren neuen Szenen und ihrer Motivation hat Jasmin auch zwei neue Songs auf den Leib geschrieben bekommen, die eine nette Ergänzung sind, aber die es nicht unbedingt gebraucht hätte. Aber naja – Musicals.

Aladdin selbst ist relativ unverändert und wird von Mena Massoud auch glaubhaft verkörpert, lediglich sein Schauspiel ist manchmal etwas flach – aber da ist er nicht der einzige, leider. Bleibt noch Will Smith, der als blauer Dschinni versucht, es an Witz und Verve mit Robin Williams aufzunehmen, der den hyperaktiven Geist aus der Flasche 1992 seine Stimme verlieh (und darüber mit Disney in argen Streit geriet). Natürlich scheitert Smith daran, die Klasse des 2014 leider verstorbenen Schauspielers und Komikers zu erreichen, was auch daran liegen kann, dass ein computergenerierter Dschinni auch mit den heute mächtigen Digitalisierungsverfahren immer noch nach einem computergenerierten Dschinni aussieht. Aber zumindest nutzt der Film die Möglichkeiten des Computers für ein paar gelungene Witze und optische Bonbons. Will Smith macht seinen Job übrigens gut und gibt dem blauen Geist ein paar Nuancen, die ihn als Charakter greifbarer werden lassen. Dschaffar kann als Bösewicht ebenfalls halbwegs überzeugen, auch wenn er als Charakter und Gegenspieler etwas weniger greifbar ist und seine Motivation etwas abgekürzt erscheint.

Eine Mischung aus Bollywood und Disney

Bleibt die gesamte Inszenierung der Neuauflage. Wer Ritchies Filme gesehen hat, der weiß: Rasant kann der Mann. Das lässt sich auch hier verfolgen: Die Szenen auf Agrabahs Straßen sind mit einer gewissen spielerischen Rasanz in Szene gesetzt und auch später, beispielsweise beim Einzug Prinz Ali Ababuas in die Straßen der Stadt, entfaltet der Film eine farbenprächtige Opulenz, die man so nur aus Bollywood-Filmen kennt. Die Regie hat hier die absolut richtige Entscheidung getroffen, sein Material nicht ganz ernst zu nehmen und den Prachtregler auf 11 zu drehen, was dem Film eine angenehm leichte Note aus dem indischen Kitsch-Kino gibt.

Nebenbei ist Aladdin auch witzig, wobei manche Scherze etwas gewollt erscheinen, aber das kann man bei der insgesamt hohen Qualität verzeihen. Lediglich das Ende des Films wirkt etwas gestreckt, aber bis hierhin fühlt man sich so gut unterhalten, dass die letzten zehn Minuten zu viel Film auch nicht unangenehm zu Buche schlagen.

Am Ende lässt einen Aladdin mit dem positiven Gefühl zurück, dass Disney hier mit der Regie, den Schauspielern und dem gesamten Plan tatsächlich ein Glücksgriff gelungen ist, der im zynischen Geschäft der Filmproduktion recht unerwartet kommt. Aber dafür umso positiver überrascht.

Fazit

Aladdin ist eine rasant inszenierte, in der Handlung aber wenig innovative Neuauflage des Zeichentrickfilms, die überraschend viel Spaß macht und auch Erstseher unterhalten kann.

ALADDIN - 2. Offizieller Trailer (deutsch/german) | Disney HD

Disney's Aladdin Official Trailer - In Theaters May 24!

Star Wars, Avatar und Co.: Disney verkündet Kinostartpläne bis 2027

Mit Star Wars: Episode IX aka Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers endet im Dezember die gewaltige Saga. Doch mit Star Wars ist noch lange nicht Schluss. Neben zahlreichen Ankündigungen bis ins Jahr 2027 hinein hat Disney nun auch die Startdaten der nächsten drei Star-Wars-Filme bekannt gegeben. Nach einer kleinen Pause können sich Fans ab 2022 nicht nur auf Weihnachten, sondern auch einen neuen Kinostart freuen. Die noch titellosen Filme sollen am 16. Dezember 2022, 20. Dezember 2024 und 18. Dezember 2026 weltweit Premiere feiern.

James Cameron lässt sich mit der Fortsetzung seines 3D-Erfolgs Avatar ohnehin ordentlich Zeit. Da kommt es auf die erneute Verschiebung um ein Jahr nun auch nicht mehr an. Nach aktuellem Stand startet Avatar 2 am 17. Dezember 2021 in den Kinos, gefolgt von Avatar 3 am 22. Dezember 2023, Avatar 4  am 19. Dezember 2025 und Avatar 5 schließlich am 17. Dezember 2027. Also ebenfalls mitten im Weihnachtsgeschäft, aber ohne dass sich Disney mit Star Wars an den Kassen selbst Konkurrenz macht.

Zeitnaher stehen noch 2019 die Filme Tolkien (5. Mai), Aladdin (24. Mai), Dark Phoenix (7. Juni), Toy Story 4 (21. Juni), Der König der Löwen (19. Juli), Ad Astra (20. September), Maleficent: Mistress of Evil (18. Oktober), Frozen 2 (22. November) und Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers (20. Dezember) an (jeweils US-Termine).

Neben vielen weiteren Filmen, darunter natürlich auch noch einige unbenannte Disney-Live-Action-Adaptionen, kam es auch bei The New Mutants (4. April 2020) und Cruella (23. Dezember 2020)  zu Verschiebungen.

Disney gibt Startdatum, Preise und Inhalte für seinen Streaming-Dienst bekannt

Am Donnerstag hat Disney offiziell das Startdatum für seinen geplanten Streaming-Dienst bekannt gegeben und zudem noch eine ganze Reihe von weiteren Details zu Preisen und den Inhalten enthüllt. So wird der Dienst offiziell am 12. November an den Start gehen. Zum Startzeitpunkt ist Disney+ nur für Abonnenten in den USA verfügbar. Ob und wann der Streaming-Dienst auch nach Deutschland kommt, ist noch unklar.

In Hinblick auf den Preis macht der Konzern zudem gleich eine Kampfansage an die Konkurrenz von Netflix und Amazon. Demnach kostet das Abo entweder 6,99 Dollar im Monat oder 69,99 Dollar im Jahr. Darüber hinaus gibt es Pläne, den Zuschauern ein Kombi-Angebot machen, durch das sie neben Disney+ auch auf die Inhalte von Hulu und ESPN+ zugreifen können. Dafür hat Disney aber noch keinen konkreten Preis bekannt gegeben.

Zum Start von Disney+ werden unter anderem folgende Inhalte verfügbar sein:

  • Die Simpsons
  • The Mandalorian (Star Wars)
  • Captain Marvel
  • Forky Asks a Questen (Pixar-Kurzfilmreihe)
  • Realverfilmung von Susi und Strolch
  • Alle Kurzfilme von Pixar
  • Inhalte von Nat Geo
  • High School Musical: The Musical: The Series
  • 5000 Folgen von Disney-Channel-Serien
  • 100 Disney-Channel-Filme

Zudem hat Disney folgende Projekte angekündigte, die im ersten oder zweiten Jahr zum Angebot hinzugekommen sollen:

  • The Falcon and The Winter Soldier
  • WandaVision
  • Loki
  • Marvel's What If...?
  • Star-Wars-Serie mit Cassian Ando
  • Alle Star-Wars-Filme
  • Alle Pixar-Filme
  • Mehr als 500 Filme aus der Disney-Bibliothek

Walt Disney: Übernahme von 21st Century Fox erfolgreich abgeschlossen

Einer der größten Hollywood-Deals in der Geschichte ist komplett. Walt Disney übernimmt große Teile des Konkurrenten 21st Century Fox. Für 71,3 Milliarden US-Dollar (62,8 Milliarden Euro) gehört das Unternehmen künftig zu Disney. In der offiziellen Pressemitteilung beschrieb Disney-Chef Bob Igner die Übernahme als "historischen Moment, der erheblichen langfristigen Wert für das Unternehmen und die Aktionäre schaffen wird".

Damit gehört 21st Century Fox seit dem 20. März offiziell zum Mäusekonzern. Die ersten Angebote gab es bereits Ende 2017. Damals bot Disney dem Unternehmen etwa 50 Milliarden. Als Comcast dann als Mitbewerber in die Verhandlungen einstieg, stieg der Preis noch einmal kräftig an.

Durch die Übernahme fallen auch die Rechte an den X-Men, Deadpool und den Fantastic Four wieder zurück an Marvel, das ebenfalls ein Tochterunternehmen Disneys ist. Auch die Filmstudios 20th Century Fox und diverse Fernsehsender des Unternehmens gehören nun zu Disney. Hinzu kommen Beteiligungen am Streaming-Dienst Hulu und am Star-India-Netzwerk. Nicht zuletzt rüstet sich Disney damit auch für den Konkurrenzkampf mit Netflix. 

Der Glöckner von Notre Dame: Realverfilmung von Disney in Arbeit

Die Reihe der Realverfilmungen alter Zeichentrickklassiker geht bei Disney weiter. Dumbo, Simba, Mulan und Kollegen bekommen mit Quasimodo Zuwachs: Der Glöckner von Notre Dame ist das neue Projekt.

Tony-Gewinner David Henry Hwang (M.Butterfly) soll das Drehbuch schreiben. Die Musik wird abermals von Disney-Legenden Alan Menken und Stephen Schwartz kommen. Beide erhielten bereits für die Zeichentrickversion einen Oscar. Josh Gad (Die Schöne und das Biest) ist als Produzent beteiligt und gilt als möglicher Hauptdarsteller, auch wenn zum Cast noch keine Aussagen getroffen wurden.

Victor Hugos tragische Geschichte über den versteckt lebenden buckeligen Glöckner und der schönen Zigeunerin Esmeralda wurde vielfach für Film, Theaterstücke, Musicals und viele weitere Formen umgesetzt. Am bekanntesten ist die Disney-Version aus den 90er-Jahren, auch wenn diese wie oft bei Disney vom Originalstoff reichlich abweicht.

Schon im vergangenen Mai wurde bekannt, dass Netflix an einer Serie des Stoffes arbeitet. Idris Elba soll hierbei eine Hauptrolle spielen. Anders als die Disney-Version soll die Serie eine moderne Interpretation auf Basis des Romans von Victor Hugo sein.

Weder für den Disneyfilm noch die Netflix-Serie ist derzeit ein angestrebtes Veröffentlichungsdatum bekannt.

Der Glöckner von Notre Dame - Trailer

Disney kauft 20th Century Fox für 71,4 Milliarden Dollar

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Der Disney-Konzern und 21th Century Fox haben sich über einen Kauf geeinigt. Rund eine Woche, nachdem Comcast ein Konkurrenzangebot für Fox abgegeben hat, erhöhte Disney sein Gebot noch einmal deutlich und war damit erfolgreich. Disney wird 35,7 Milliarden Dollar in bar bezahlen, sowie 343 Millionen neue Aktienanteile. Das Gesamtvolumen des Deals beträgt damit rund 71,4 Milliarden Dollar.

Durch den Kauf sichert sich Disney nicht nur das Filmstudio 20th Century Fox, sondern auch Fox Searchlight Pictures, Fox 2000, 20th Century Fox Television, FX Productions, Fox21, FX Networks, National Geographic Partners, Fox Sports Regional Networks, Fox Networks Group International, Star India und die Anteile von Fox an Hulu, Sky und der Endemol Shine Group.

Zudem beinhaltet der Kauf eine ganze Reihe von Franchises und Marken. Neben den Rechten an den Marvel-Charakteren wie den Fantastischen 4, Deadpool und den X-Men wandern dann auch die Rechte an Star Wars: Episode IV, Avatar, Planet der Affen, Alien, Predator und Stirb Langsam in das Portfolio des Disney-Konzerns. Bei den TV-Formaten wären beispielsweise Serien wie Die Simpsons, Family Guy, Legion, American Horror Story oder The Orville zu nennen.

Konkurrenz für Disney: Comcast bietet 65 Milliarden für Fox

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Der Disney-Konzern hat bei seinem Versuch, das Filmstudio 20th Century Fox zu kaufen, einen ernsthaften Konkurrenten bekommen. Wie AdWeek berichtet, hat Comcast ein Angebot 65 Milliarden Dollar abgegeben. Es wird erwartet, dass es nun zu einem Bieterwettstreit zwischen den beiden Unternehmen kommt.

Comcast hatte bereits im vergangenen Jahr um das Filmstudio mitgeboten. Damals standen 60 Milliarden Dollar im Raum. Die Sache wurde aber schließlich fallen gelassen, da man davon ausging, dass die amerikanischen Kartellbehörden die Fusion nicht zulassen würden. Nachdem in dieser Woche aber der Zusammenschluss von AT&T's und Time Warner genehmigt wurde, glauben die Verantwortlichen von Comcast nun, dass ein Kauf von 20th Century Fox möglich ist.

Ähnlich wie Disney ist Comcast schon stark im Fernseh- und Filmgeschäft vertreten. Zu dem Konzern gehören unter anderem der TV-Sender NBC, das Filmstudio Universal und mehrere Animationsstudios (Illumination Entertainment, Dreamworks Animation). Zum Verkauf bei Fox stehen neben dem Filmstudio auch Fox Searchlight Pictures, Fox 2000, 20th Century Fox Television, FX Productions, Fox21, FX Networks, National Geographic Partners, Fox Sports Regional Networks, Fox Networks Group International, Star India und die Anteile von Fox an Hulu, Sky und der Endemol Shine Group.

Rein finanziell spricht aktuell viel für einen Zuschlag an Comcast. Nicht nur bietet das Unternehmen mehr Geld als Disney, deren Angebot 52,4 Milliarden Dollar beträgt, man will die Summe praktisch auch in bar zahlen. Das Disney-Angebot umfasst dagegen vor allem Aktienpakete. Allerdings unternimmt man bei dem Konzern wohl schon Anstrengungen, um in diesem Bereich auf die neue Konkurrenz zu reagieren.

Ein Punkt, der für Disney spricht, ist die Personalie James Murdoch. Der Sohn von Medienmogul Robert Murdoch ist aktuell Fox Chief Executive bei 21st Century und würde bei einem Kauf wohl eine einflussreiche Rolle im Disney-Konzern erhalten. Inwiefern Comcast Ähnliches anbietet, ist aktuell nicht bekannt.

Oster-Aktion von Disney: Filme als Download günstig verfügbar

Mit einer Oster-Aktion bietet Disney aktuell viele Filme zum günstigen Preis als Download an. Vom 19. März bis zum 10. April 2018 ist eine üppige Auswahl für knapp sieben Euro bei Amazon, iTunes und bei Google Play verfügbar.

Erhältlich sind unter anderem die Animationfilme von Disney selbst wie Zoomania, Die Schöne und das Biest (1991), Baymax, Die Eiskönigin, König der Löwen, Das Dschungelbuch (1967), Rapunzel, Die kleine Meerjungfrau, Ralph Reichts, Schneewittchen, Dornröschen, Peter Pan, Alice im Wunderland, Aladdin, Küss den Frosch, Cinderella, Susi und Strolch, Bolt ‐ Ein Hund für alle Fälle, Planes, Tarzan, Herkules, Mulan, Pocahontas (1995), 101 Dalmatiner, Lilo & Stitch und Dumbo.

Ebenso gibt es die komplette Reihe von Fluch der Karibik, Die Schöne und das Biest (2017), Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln, Eliott, der Drache, Das Dschungelbuch (2016), Cinderella (2015), Maleficent (2014), Alice in Wonderland (2010), Die phantastische Welt von Oz, Mary Poppins (1964), A World Beyond, Saving Mr. Banks und Lone Ranger.

Pixar ist mit Cars 3: Evolution, Findet Dorie, Findet Nemo, Arlo und Spot, Das grosse Krabbeln, Cars, Alles steht Kopf, Die Unglaublichen, Monster AG, Monster Uni, Wall‐E, Toy Story, Merida, Cars 2, Ratatouille und Oben dabei.

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Susi und Strolch: Disney plant Realfilm-Adaption

Susi und Strolch ist der nächste Disney-Zeichentrickklassiker, der eine reale Neuverfilmung erhält. Wie der Hollywood Reporter berichtet, soll Regisseur Charlie Bean die Neuauflage inszenieren. Der Film ist aber wohl nicht für eine Veröffentlichung in den Kinos geplant. Stattdessen soll er nur exklusiv bei Disneys geplanten Streaming-Dienst zu sehen sein.

Bei der Neuauflage handelt es sich dem Bericht zufolge um einen Mix aus Realfilm und CGI. Charlie Bean dürfte dies durchaus gelegen kommen, liegen seine Wurzeln doch im Animationsbereich. So inszenierte er in den vergangenen Jahren unter anderem einige Episoden der Tron-Serie sowie den Kinofilm The Lego Ninjago Movie.

Susi und Strolch war der 15. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und erschien 1955. Der Film erzählt die Geschichte der Cocker-Spaniel-Dame Susi, die ein angenehmes Dasein bei der Familie Darling hat. Als das Ehepaar ein Baby bekommt, wird Susi jedoch immer weniger beachtet, sodass sie schließlich wegläuft. Sie trifft auf den Streuner Strolch, in den sie sich verliebt.

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