Kein Kingpin in den Kinofilmen des Marvel Cinematic Universe

Während die Schurken in den Kinofilmen des Marvel Cinematic Universe überwiegend blass und zweidimensional ausfallen, haben die Marvel-Serien bei Netflix dieses Problem eher weniger. Bestes Beispiel ist Kingpin, der von Vincent D’Onofrio dargestellt wird, und zum wohl charismatischsten Schurken des MCU zählt. Entsprechend hoch sind die Hoffnungen vieler Fans, dass der beliebte Charakter den Sprung auf die große Leinwand schafft - obwohl aufkommende Gerüchte regelmäßig dementiert wurden.

Im Interview mit Digital Spy erklärte D’Onofrio, dass es für einen Kinofilm-Auftritt mittlerweile wohl zu spät ist. Das Film-MCU ist einfach zu voll:

"Ich hätte nichts dagegen, zu den Filmen zu wechseln, aber wie schon mehrfach gesagt wurde, wird das nicht passieren. Zumindest nicht für eine sehr lange Zeit. Ich glaube, [Marvel-Studios-Chef] Kevin Feige hat das bereits erklärt, und das ist auch nachvollziehbar, denn das Filmuniversum ist bereits zu vollgepackt.

Es ist bereits kompliziert genug. Wenn sie jetzt noch weitere große Charaktere dazukommen, die sinnvoll mit reingeschrieben werden müssen, wird es nicht funktionieren. Sie sind jetzt schon dabei, wie man den einzelnen Figuren gerecht werden kann, gleichzeitig aber die Avengers am Laufen hält. Es macht keinen Sinn, die TV-Sachen mit einzubringen. Es ist einfach zuviele Charaktere."

D'Onofrio war in den ersten beiden Staffeln von Daredevil zu sehen und soll zu einem bisher noch unbestimmten Zeitpunkt wieder in einer der Netflix-Serien auftauchen. Als nächstes hat der Schauspieler eine Hauptrolle in kommenden Zauberer-von-Oz-Serie Emerald City.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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