The Witcher: Buchautor Andrzej Sapkowski weiß fast nichts über die Spiele

Es gibt sie doch noch – die Menschen, an denen der Hype um The Witcher 3: Wild Hunt völlig vorbeigegangen ist. Das dazu auch Andrzej Sapkowski selbst, Autor der The-Witcher-Romane und damit der Vorlage für die Spiele, gehört, daraus macht der Geralt-Erfinder keinen Hehl.

In einem Interview mit dem Journalisten Simon Parkin, das dieser auf Twitter veröffentlichte, sprach der polnische Autor über die PC-Adaption seiner Romane. Über die Spieleserie wisse er lediglich, dass es mittlerweile drei Teile gibt. Auf die Frage, wie er mit den Umsetzungen seiner Bücher umgehen würde, antwortete er: "Ich verdiene mit ihnen sehr viel Geld“. Die Frage nach seinem Umgang mit den Kritikern beantwortete er mit: "Ich defäkiere“.

Schon 2016 hatte sich Sapkowski negativ zum Erfolg der The-Witcher-Spiele geäußert. In einem Interview mit der polnischen Website Polityka beklagte er, dass auf den Covern seiner Romane Bilder aus den Spielen abgebildet sind. Dadurch könnten die Leser annehmen, dass die Spiele zuerst dagewesen sein. Sapkowski legt nach eigenen Angaben großen Wert darauf, als Erfinder des Witcher zu gelten.

1990 erschien die erste Kurzgeschichte um den Hexer Geralt von Riva in Polen, lange bevor sich das erste gleichnamige PC-Spiel in Entwicklung befand. Doch auch der Autor muss zugegeben, dass seine Romane erst durch den Erfolg der Spielereihe international bekannt wurden und so enorme Erfolge verbuchen konnten. Beispielsweise wurden die letzten beiden seiner sieben Bücher erst mit dem Release von The Witcher 3 ins Englische übersetzt.

Sapkowski betonte aber auch, dass er nicht eifersüchtig auf den Erfolg der Spiele sei. Das stellte auch der Simon Parkin auf Twitter klar, der dem Autor zugesteht, einfach nur humorvolle Antworten gegeben zu haben.

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