The Orville

The Orville: Trailer zur 2. Staffel, MacFarlane verspricht mehr Sci-Fi-Elemente

Das Panel von The Orville gehört für viele zu den Highlights an diesem Wochenende. Frisch von der Comic-Con in San Diego präsentiert Fox den ersten Trailer zur 2. Staffel.

Showrunner und Darsteller Seth MacFarlane freute sich sichtlich über den regen Zuspruch und den Erfolg seiner Serie, die ein Herzensprojekt sei. Zu erwarten war dies nicht unbedingt, denn die Mischung aus Sci-Fi und Humor, ernsten Tönen und lockeren Einwürfen, sind ein ziemliches Experiment in dem Genre.

Für die zweite Staffel versprechen er und Regisseur Brannon Braga, den Sci-Fi-Elementen einen deutlich größeren Raum zu geben. Das Storytelling stünde deutlich selbstbewusster und wagemutiger da, was zu spannenden Geschichten führt. Jede Folge soll wie eine Art kleiner Film sein.

Zudem ist das Schreiben für die neuen Episoden nun anders. Für die erste Staffel konnte man sich nur in etwa vorstellen, wer die Charaktere spielen würde. Nun kann man konkret besondere Fähigkeiten einzelner Darsteller direkt mit einbeziehen und hat generell eine bessere Idee davon, was die einzelnen Figuren ausmacht.

MacFarlane wird auch nicht müde immer wieder zu betonen, dass Fox die Serie ursprünglich seiner Meinung nach fehlerhaft vorranging als Comedy vermarktet hat. Dies sei nie seine Absicht gewesen. Er wünschte sich nur wieder leichtere, hoffnungsvolle Science-Fiction statt den düsteren Dramen zurück ins Fernsehen.

Ab Ende Dezember fliegt die Orville wieder auf in neue Abenteuer. Wann die zweite Staffel in Deutschland zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt.

San Diego Comic-Con 2018: Überblick über die wichtigsten Panels am Samstag & Sonntag

aquaman-1.jpg

Aquaman

Der gestrige Freitag von der San Diego Comic-Con hielt einiges parat. So gab es zu The Walking Dead einen langen Trailer zu Staffel 9, den ersten Trailer zu Staffel 2 von Star Trek: Discovery, den wie erwartet ersten Trailer zu Glass, immerhin ein neues Poster zu Bumblebee, die Ankündigung einer Staffel 2 von Cloak & Dagger, eine ganze Reihe neuer Spider-Man-Inkarnationen, die Weltpremiere von Castle Rock und einige Neuigkeiten zu DuckTales.

Damit aber noch nicht genug – auch das Wochenende hält das eine oder andere Highlight parat. Wir haben die wichtigsten Panels wieder für euch zusammengestellt:

Samstag, 21. Juli 2018

10.30 Uhr (19.30 Uhr) Warner Brothers Theatrical

Das Panel des Studios gehört mit Sicherheit zu den am meist erwarteten Veranstaltungen auf der diesjährigen Comic-Con. Bestätigt hierfür ist der erste Trailer zu Aquaman. Das Panel dauert zwei Stunden, konkrete Gäste sind jedoch nicht angekündigt. Es ist aber davon auszugehen, dass Jason Mamoa mit weiteren Darstellern aus Aquaman teilnehmen wird. Gerüchten zufolge könnte es auch Neuigkeiten zu Wonder Woman 2, Phantastische Tierwesen 2, Godzilla 2 und Shazam geben.

11.00 Uhr (20.00 Uhr), Black Lightning

Wer genau von der DC-Serie an der Convention teilnimmt, ist noch unbekannt. Zu erwarten ist aber auf jeden Fall ein ausgiebiger Ausblick auf Staffel 2.

11.00 Uhr, (20.00 Uhr), The Good Place

Für eine Fragerunde sind die Darsteller Ted Danson, Kristen Bell, William Jackson Harper, Jameela Jamil, D'Arcy Carden und Manny Jacinto anwesend.

12.00 Uhr (21.00 Uhr), Krypton

Über Staffel 1 sprechen die Darsteller Cameron Cuffe, Ann Ogbomo, Wallis Day und Shaun Sipos, die auch einen Ausblick auf Staffel 2 der Serie geben werden.

13.00 Uhr (22.00 Uhr), Manifest

Im Oktober feiert die neue Serie ihre Premiere. Manifest erzählt die Geschichte des Flugs 828 von Montego Ari, der nach einem turbulenten, aber routinierten Flug in New York landet. Allerdings müssen die Passagiere feststellen, dass fünf Jahre vergangen sind – und man sie verschollen glaubte. Robert Zemeckis ist Ausführender Produzent, zum Cast gehören Melissa Roxburgh, Josh Dallas, Athena Karkanis, J. R. Ramirez, Luna Blaise, Jack Messina und Parveen Kaur. Auf der San Diego Comic-Con gibt es eine Special Video Presentation mit einer anschließenden Fragerunde. Wer an dem Panel teilnimmt, ist aktuell noch unbekannt.

14.30 Uhr (23.30 Uhr), The Gifted

Einen ausführlichen Sneak Peek auf Staffel 2 der X-Men-Serie geben Stephen Moyer, Sean Teale, Jamie Chung, Emma Dumont,Blair Redford, Natalie Alyn Lind und Skyler Samuels.

15.30 Uhr (00.30), Supergirl

Neben einer Fragerunde gibt es eine Special Video Presentation zu Staffel 4. Die konkreten Teilnehmer für das Panel sind aktuell noch unbekannt.

16.00 Uhr (01.00 Uhr), The Orville

Seth MacFarlane, Adrianne Palicki, Penny Johnson Jerald und Scott Grimes gewähren exklusive Einblicke auf Staffel 2.

16.15 Uhr (01.15 Uhr), Arrow

Die Teilnehmer für dieses Panel sind zwar noch nicht bekannt, jedoch dürfte damit zu rechnen sein, dass Hauptdarsteller Stephen Amell anwesend sein wird, um einen Ausblick auf Staffel 7 der Serie zu geben.

16.15 Uhr (01.15 Uhr), The Man in the High Castle

Alexa Davalos, Rufus Sewell, Stephen Root und Jason O'Mara werden da sein, um über Staffel 3 der Serie zu sprechen.

17.15 Uhr (02.15 Uhr) Deadpool 2

Deadpool und seine Freunde übernehmen die Hall H für eine Stunde. Die Besucher sollen sich vorbereiten auf schmutzige Witze, das Durchbrechen der vierten Wand, vielleicht mehr Spandex und echte, lebende Einhörner – oder vielleicht auch keine Sagengestalten.

17.15 Uhr (02.15 Uhr), The Purge

Wie sich die Filme zur TV-Serie entwickeln, erzählt Jason Blum gemeinsam mit weiteren Gästen.

17.30 Uhr (02.30 Uhr), Disenchantment

Matt Groening und Netflix geben einen Ausblick auf das, was von der neuen Fantasyserie rund um die dem Alkohol zugeneigten Prinzessin Bean, den Kobold Elfo und Damon Luci zu erwarten ist.

17.45 Uhr (02.45 Uhr), The Flash

Darsteller und Schöpfer der Serie sprechen über die kommende Staffel 5.

18.00 Uhr (03.00 Uhr), Deadly Class

Einen exklusiven Ausblick auf die neue Serie, für die die Russo-Brüder aus Ausführende Produzenten fungieren, geben Benjamin Wadsworth, Benedict Wong, Lana Condor, María Gabriela De Faría, und Luke Tennie.

Sonntag, 22. Juli 2018

10.30 Uhr (19.30 Uhr), Supernatural

Traditionell gehört die Hall H am Sonntagmorgen dem Team von Supernatural, die den anwesenden Fans Fragen beantworten und meist das eine oder andere Video im Gepräck haben.

11.45 Uhr (20.45 Uhr), Riverdale

Beim dritten Besuch auf der San Diego Comic-Con ist die Serie nun in Hall H befördert worden. Die noch nicht näher benannten Gäste stellen sich den Fragen zur Serie.

14.15 Uhr (23.15 Uhr), Legion

Neben den Produzenten Noah Hawley, John Cameron und Jeph Loeb werden Darsteller der Serie für eine Fragerunde und einen Ausblick auf Staffel 3 erwartet.

Quotencheck Deutschland: The Orville verabschiedet sich erfreulich stark

Die erste Staffel von The Orville auf ProSieben ist Geschichte. Die gute Nachricht zum Start lautet: Die Serie konnte ihren Sendeplatz in der Primetime halten und die Verluste über die Wochen sogar letztlich in Grenzen halten. Doch wie schlug sich der finale Doppelpackam gestrigen Abend?

Rückblick

"Alte Wunden" und "Sondervorstellung" erreichten zum Auftakt im Doppelpack ab 20.15 Uhr für den gesamten Zeitraum 1,89 Millionen Fans beim Gesamtpublikum (5,8 Prozent Marktanteil). In der Zielgruppe holte man 1,22 Millionen (11,5 Prozent Marktanteil).

"Planet der Männer" erreichte dann eine Woche später 1,40 Millionen Zuschauern (4,4 Prozent Marktanteil) bei allen und 1,02 Millionen Zuschauer (9,6 Prozent) in der Zielgruppe.

"Verschollen im Weltraum" holte 1,20 Millionen beim Gesamtpublikum (3,9 Prozent Marktanteil). In werberelevanten Zielgruppe waren 860.000 Fans dabei (8,7 Prozent Marktanteil).

"Pria" mit Gaststar Charlize Theron erreichte 1,17 Millionen Zuschauer (4 Prozent Marktanteil) beim Gesamtpublikum und 820.000 Fans (8,5 Prozent Marktanteil) bei den Umworbenen.

"Krill" konnte gegen das deutsche Länderspiel immerhin noch 1,14 Millionen Zuschauer (schwache 3,4 Prozent Marktanteil) bei allen und 800.000 Fans im werberelevanten Alter (7,3 Prozent) generieren.

Die Episode "Mehrheitsprinzip" in direkter Konkurrenz zum Champions-League-Spiel im ZDF wollten gerade noch 1,01 Millionen Zuschauer sehen. Damit gingen ganz schwache 3,1 Prozent Marktanteil einher. In der Zielgruppe des Senders wurden 750.000 Fans und exakt 7 Prozent gemessen. Ein neuer Tiefststand.

Gegen ein schwächeres Konkurrenzprogramm klappte es mit der Episode "Falte im Weltraum" dann auch tatsächlich: 1,18 Millionen beim Gesamtpublikum sorgten für angenehmere 4 Prozent Marktanteil, bei den Umworbenen waren 810.000 Fans und somit 8,4 Prozent Marktanteil zu holen.

Als es mit der Episode "Amors Doch" letzte Woche lustig wurde, war den Quoten leider nicht zum Lachen zumute: Nur exakt 1 Million Fans fanden sich ein und bescherten dem Sender schwache 3,3 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe sahen gar nur noch 670.000 zu (6,6 Prozent) - Tiefpunkt.

Vor vierzehn Tagen dann sah es mit der Episode "Feuersturm" dann endlich mal wieder deutlich besser aus. 180.000 zusätzliche Zuschauer beim Gesamtpublikum brachten die Serie auf 1,18 Millionen und glatte 4 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe schauten 170.000 Fans mehr zu: 840.000 Zuschauer und 8,8 Prozent Marktanteil waren das Ergebnis. Bei allen reichte es somit für rund 80 Prozent des normalen Senderschnitts, bei den Umworbenen fast für 90 Prozent.

Danach ging die Serie in eine Zwangspause durch Feiertag.

Aktuelle Quoten

Am gestrigen Dienstag stand nun das Finale an und ProSieben bescherte den Fans die verbliebenen zwei Episoden am Stück. Um 20.15 Uhr lief die Episode "Flachgelegt" und ergatterte 1,11 Millionen Fans (4,2 Prozent Marktanteil) bei allen und 680.000 (8,3 Prozent) bei den Umworbenen. Beide Werte konnte sich durchaus sehen lassen, wenngleich man nicht mit dem Ergebnis der Vorwoche mithalten konnte.

Besser wurde es aber um 21.15 Uhr mit der finalen Episode "Gotteskult". Hier versammelte die Serie tolle 1,34 Millionen Fans (4,9 Prozent) und erreichte beim Gesamtpublikum sogar endlich mal wieder den Senderschnitt. 820.000 Zuschauer bei den Jüngeren (9,2 Prozent) konnten diesen Erfolg zwar nicht verbuchen, landeten aber auch nur knapp unter Senderschnitt.

Insgesamt gestaltete sich der Abschied also versöhnlich und vielleicht gibt ProSieben auch der zweiten Staffel eine Chance im früheren Abendprogramm.

Quotencheck Deutschland: The Orville gewinnt deutlich hinzu

Endlich gelang der Serie The Orville bei ProSieben in der Primetime mal wieder ein Achtungserfolg. Die Episode "Feuersturm" brachte zum Beispiel einen Wert ein, den die Serie seit sieben Wochen nicht mehr erreicht hatte!

Rückblick

"Alte Wunden" und "Sondervorstellung" erreichten zum Auftakt im Doppelpack ab 20.15 Uhr für den gesamten Zeitraum 1,89 Millionen Fans beim Gesamtpublikum (5,8 Prozent Marktanteil). In der Zielgruppe holte man 1,22 Millionen (11,5 Prozent Marktanteil).

"Planet der Männer" erreichte dann eine Woche später 1,40 Millionen Zuschauern (4,4 Prozent Marktanteil) bei allen und 1,02 Millionen Zuschauer (9,6 Prozent) in der Zielgruppe.

"Verschollen im Weltraum" holte 1,20 Millionen beim Gesamtpublikum (3,9 Prozent Marktanteil). In werberelevanten Zielgruppe waren 860.000 Fans dabei (8,7 Prozent Marktanteil).

"Pria" mit Gaststar Charlize Theron erreichte 1,17 Millionen Zuschauer (4 Prozent Marktanteil) beim Gesamtpublikum und 820.000 Fans (8,5 Prozent Marktanteil) bei den Umworbenen.

"Krill" konnte gegen das deutsche Länderspiel immerhin noch 1,14 Millionen Zuschauer (schwache 3,4 Prozent Marktanteil) bei allen und 800.000 Fans im werberelevanten Alter (7,3 Prozent) generieren.

Die Episode "Mehrheitsprinzip" in direkter Konkurrenz zum Champions-League-Spiel im ZDF wollten gerade noch 1,01 Millionen Zuschauer sehen. Damit gingen ganz schwache 3,1 Prozent Marktanteil einher. In der Zielgruppe des Senders wurden 750.000 Fans und exakt 7 Prozent gemessen. Ein neuer Tiefststand.

Gegen ein schwächeres Konkurrenzprogramm klappte es mit der Episode "Falte im Weltraum" dann auch tatsächlich: 1,18 Millionen beim Gesamtpublikum sorgten für angenehmere 4 Prozent Marktanteil, bei den Umworbenen waren 810.000 Fans und somit 8,4 Prozent Marktanteil zu holen.

Als es mit der Episode "Amors Doch" letzte Woche lustig wurde, war den Quoten leider nicht zum Lachen zumute: Nur exakt 1 Million Fans fanden sich ein und bescherten dem Sender schwache 3,3 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe sahen gar nur noch 670.000 zu (6,6 Prozent) - Tiefpunkt.

Aktuelle Quoten

Mit der Episode "Feuersturm" nun sah es endlich mal wieder deutlich besser aus. 180.000 zusätzliche Zuschauer beim Gesamtpublikum brachten die Serie auf 1,18 Millionen und glatte 4 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe schauten 170.000 Fans mehr zu: 840.000 Zuschauer und 8,8 Prozent Marktanteil waren das Ergebnis. Bei allen reichte es somit für rund 80 Prozent des normalen Senderschnitts, bei den Umworbenen fast für 90 Prozent. Das letzte Mal sah es beim Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe beim Besuch auf dem "Planet der Männer" in der zweiten Woche aus! Bessere Aussichten also für ProSieben und die letzten beiden Episoden der Staffel?

Feuersturm: Kritik zu The Orville 1.10

SPOILER

Gar seltsame und mitunter schreckliche Dinge ereignen sich an Bord des Raumschiffs Orville. In der Episode "Feuersturm" begegnen der Crew einige Horrorszenarien.

Die Angst vor der Angst

Ein Feuer bricht im Maschinenraum aus. Das Besatzungsmitglied Harrison Payne kommt dabei ums Leben. Sicherheitschefin Alara macht sich große Vorwürfe und zweifelt an sich, denn sie hätte eventuell durch schnelleren Einsatz das Schlimmste verhindern können. Doch ihre Furcht vor Feuer hat sie für einen Moment handlungsunfähig gemacht.

Captain Mercer nimmt ihre spontane Kündigung nicht an, sondern beurlaubt Alara zunächst. Während sie sich auf Ursachenforschung begibt, geschehen merkwürdige Dinge an Bord. Zumindest scheinbar. Wie sich in den letzten Minuten der Episode herausstellt, war ein Großteil der Episode lediglich eine Simulation im Holodeck.

Nachdem Alara -unter anderen in einem Videogespräch mit ihren Eltern (mit Gastdarsteller Robert Picardo) - herausgefunden hat, dass ihre Angst vor Feuer tief in der Kindheit ihren Ursprung hat, möchte sie ihr Problem radikal angehen. Sie beauftragt Isaac mit der Programmierung einer Simulation, das allerlei Horror-Elemente der Crewmitglieder beinhaltet und im großen Showdown mit Feuerwalze endet. Mit einem Trick bekommt sie Dr. Finn dazu, ihr Kurzzeitgedächtnis zu löschen, damit Alara sich unbefangen ihren Ängsten so realitätsnah wie möglich stellen kann.

Führungsqualitäten

Zwar ist das Projekt am Ende erfolgreich, Alara schafft es ihre Panik zu überwinden, doch Captain Mercer ist nicht erfreut. Sie hat zwar nicht direkt Regeln gebrochen, aber ihre Postion schon arg strapaziert, um diesen gefährlichen Alleingang auch gegen den Widerspruch anderer Offiziere durchzusetzen.

Seth MacFarlan ist sicherlich nicht der beste Schauspieler im Cast, überzeugt als Captain aber dennoch. Es ist ein großer Pluspunkt, dass Ed Mercer von Beginn an nicht einfach als Witzfigur angelegt wurde, dem zufällig das Kommando über ein Raumschiff zufällt. Mercer ist ein hochqualifizierter Offizier der Planetaren Union mit bester Ausbildung, der durch private Tiefschläge ins Straucheln geriet. Nun in verantwortungsvoller Position zeigt sich seine kompetente Führungsstärke.

Das Sympathische ist dabei, dass er nicht einfach eine klischeehafte, nahezu übermenschliche Captain-Rolle übernimmt, sondern auch stets fehlbar und menschlich gezeigt wird. Wie in der aktuellen Episode, wo er hart um die Worte fürs Kondolenzschreiben an die Familie des verstorbenen Harrison Payne ringt. Und doch zeitgleich Alara und der restlichen Crew in der schwierigen Zeit ein verlässlicher Captain ist, der Rückhalt gibt und sicher leitet.

Schema F

Abermals führt Star-Trek-Veteran Brannon Braga bei The Orville Regie. Das Drehbuch stammt von Cherry Chevapravatdumrong, die bislang vor allem als Autorin und Produzentin bei Family Guy tätig war. Für innovative Ideen aus dem Fenster gelehnt haben sich beide nicht.

Für die Charakterentwicklung von Alara, und in Teilen auch Ed Mercer, ist es eine wichtige, verdiente Folge und wird auch vor allem durch das brilliante Schauspiel von Halston Sage getragen. Die skurile Einspielung der verschiedensten Ängste - vor sadistischen Ärzten, riesigen Spinnen, Clows und Abgründen - ist unterhaltsam und solide umgesetzt, jedoch nichts Neues. Gleiches kann man auch zur CGI-Technik sagen - sauber und solide, aber nicht auf dem modernsten Stand der Technik.

Frage ist hier: Erwartet man das überhaupt von einer Serie wie The Orville? Seth MacFarlanes Projekt überraschte schon zu Beginn positiv mit der klar erkennbaren Liebe zu Star Trek. Es ist eine stimmige Hommage ans Sci-Fi der 90er-Jahre, verpackt in einer frischen Aufmachung. Was bei manchen der große Pluspunkt ist, führt bei anderen zu Unmut: In Kritiken wird der Serie immer wieder vorgeworfen, lediglich zu kopieren und sich stetig an anderen Produktionen zu bedienen.

Stimmt alles. The Orville ist in ihrer Auftaktstaffel äußerst amüsant und charmant - soll die Serie jedoch länger Bestand haben, muss man sich etwas mehr von den Vorlagen lösen. Seth MacFarlanes äußerte sich bereits, dass der große Erfolg dem Team für die zweite Staffel mehr Freiraum für ernsthafte Töne und mehr eigenes Sci-Fi bietet. 

Fazit

Ein Ärgernis für alle, die sich an "es war alles nur ein Traum"-Lösungen stoßen oder ein Problem mit dem Kopieren diverser Sci-Fi-Inhalte haben. Dennoch ist die Episode solide mit jeder Menge Spannung und überzeugenden Schauspiel umgesetzt.

Wer jedoch in den bisherigen Staffel seinen Spaß an den Charakteren und dem lockeren Aufgreifen altbekannter Themen hatte, wird auch an "Feuersturm" Freude haben.

The Orville 1x10 Promo "Firestorm" (HD)

Quotencheck Deutschland: Für The Orville geht es weiter auf und ab

Ganz klar lässt sich die Zukunft von The Orville bei ProSieben in der Primetime auch nach neun Episoden nicht zeichnen. Die Tendenz geht zwar von Beginn an nach unten, zuletzt keimte aber Hoffnung auf. Eine Analyse.

Rückblick

"Alte Wunden" und "Sondervorstellung" erreichten zum Auftakt im Doppelpack ab 20.15 Uhr für den gesamten Zeitraum 1,89 Millionen Fans beim Gesamtpublikum (5,8 Prozent Marktanteil). In der Zielgruppe holte man 1,22 Millionen (11,5 Prozent Marktanteil).

"Planet der Männer" erreichte dann eine Woche später 1,40 Millionen Zuschauern (4,4 Prozent Marktanteil) bei allen und 1,02 Millionen Zuschauer (9,6 Prozent) in der Zielgruppe.

"Verschollen im Weltraum" holte 1,20 Millionen beim Gesamtpublikum (3,9 Prozent Marktanteil). In werberelevanten Zielgruppe waren 860.000 Fans dabei (8,7 Prozent Marktanteil).

"Pria" mit Gaststar Charlize Theron erreichte 1,17 Millionen Zuschauer (4 Prozent Marktanteil) beim Gesamtpublikum und 820.000 Fans (8,5 Prozent Marktanteil) bei den Umworbenen.

"Krill" konnte gegen das deutsche Länderspiel immerhin noch 1,14 Millionen Zuschauer (schwache 3,4 Prozent Marktanteil) bei allen und 800.000 Fans im werberelevanten Alter (7,3 Prozent) generieren.

Die Episode "Mehrheitsprinzip" in direkter Konkurrenz zum Champions-League-Spiel im ZDF wollten gerade noch 1,01 Millionen Zuschauer sehen. Damit gingen ganz schwache 3,1 Prozent Marktanteil einher. In der Zielgruppe des Senders wurden 750.000 Fans und exakt 7 Prozent gemessen. Ein neuer Tiefststand.

Gegen ein schwächeres Konkurrenzprogramm klappte es mit der Episode "Falte im Weltraum" dann auch tatsächlich: 1,18 Millionen beim Gesamtpublikum sorgten für angenehmere 4 Prozent Marktanteil, bei den Umworbenen waren 810.000 Fans und somit 8,4 Prozent Marktanteil zu holen. Somit konnte man die letzten beiden Episoden etwas vergessen machen.

Aktuelle Quoten

Mit der humorvollen Episode "Amors Dolch" nun ging es wieder in die andere Richtung. Nur exakt 1 Million Fans fanden sich ein und bescherten dem Sender schwache 3,3 Prozent Marktanteil bei allen. In der Zielgruppe sahen gar nur noch 670.000 zu (6,6 Prozent) - Tiefpunkt. Gerade die Werte bei den wichtigen Umworbenen werden ProSieben große Sorgen bereiten. Dennoch muss man auch hier wieder bedenken: Parallel gab es DFB-Pokal im FreeTV und erreichte über acht Millionen Zuschauer. Nun sind sicher nicht alle potentiellen Orville-Fans auch an Fußball interessiert, die Wechselwirkung (gerade bei den Marktanteilen) ist aber nicht von der Hand zu weisen.

Armors Dolch: Kritik zu The Orville 1.09

SPOILER

Bei The Orville sorgt ein alter Bekannter für Aufregung. Und wie der Episodentitel “Armors Dolch” verrät, ist das Raumschiff voller Liebe - oder zumindest Lustgefühlen.

Love is in the Air

Nach aufregenden Außenmissionen ist für die Crew der Orville etwas Freizeit an Bord angesagt. Doch natürlich bleibt es nicht lange ruhig, und ein geselliger Karaoke-Abend muss vorzeitig beendet werden.

Zwei verfeindete Alienvölker streiten sich um die Besitzrechte an einem Planeten. Zur Unterstützung schickt die Planetare Union ihren besten forensischen Archäologen, der uralte Schriften entziffern und so Klarheit bringen soll. Problem für Ed Mercer und Kelly: Dabei handelt es sich ausgerechnet um Darulio, der blaue Alien, mit dem Kelly Ed betrogen hat.

Doch Ed kann nicht lange böse sein. Er fängt an, Darulio zu mögen. Sehr. Wie sich herausstellt, ist Darulio in einer Phase, in der er Pheromone ausströmt, die ihn unwiderstehlich machen und auch einen Großteil der Schiffsbesatzung liebestoll werden lässt. Es sei denn, sie sind in einer Beziehung - dann wird sich eher gestritten, wie es bei Bortus und Klyden der Fall ist.

Als Darulio als Ursache für das merkwürdige Verhalten an Bord identifiziert wird, wirft das für Ed und Kelly natürlich eine Frage auf: Wie schuldig ist Kelly tatsächlich, wenn der Ehebruch eventuell durch die Pheremone ausgelöst wurde? Schnell wird allerdings auch der praktische Aspekt gesehen: Mit Darulios Hilfe können die verfeindeten Alienvölker beschwichtigt und eine kooperative Lösung für die gemeinsame Nutzung des Planeten gefunden werden.

Romantische Komödie im Weltraum

Anders als bei den bisherigen Episoden von The Orville, hat man für “Armors Dolch” vermutlich recht bewusst ein mit Star Trek unerfahrenes Team gewählt. Jamie Babbit (Girls, Gilmore Girls) führte die Regie nach einem Drehbuch von Liz Heldens (Friday Night Lights).

Jedoch ruft die Handlung dennoch Erinnerung an diverse Star-Trek-Episoden hervor. Eine durch Manipulation gelöste, liebestolle Crew ist kein neues Konzept.

Der Konflikt der Alienvölker rund um den Planeten ist absolute Nebensache. Zwar gibt es wieder mal ein paar schöne Aufnahmen der Orville, ansonsten stehen aber klar die Figuren im Zentrum.

Nachdem in vorherigen Folgen durchaus schwierige Themen ernsthaft behandelt wurden, greift man nun wieder mehr in die Gag-Kiste, ohne allerdings die Charaktere zu Witzfiguren zu machen. Das ist durchaus eine Kunst, wenn man bedenkt, dass Dr. Finn beim intensiven Sex mit dem Schleimwesen Yaphit gezeigt wird.

Fazit

Durchwachsen. Ob man die Episode mochte oder nicht, dürfte stark davon abhängig sein, ob einem der Humor passt. Das gilt zwar für die komplette Staffel, doch haben bislang die sonstigen Folgen deutlich mehr ernsthafte Sci-Fi-Elemente als Ausgleich geboten.

The Orville 1x09 Promo "Cupid's Dagger" (HD)

Kelly & Bortus Sing Karaoke | Season 1 Ep. 9 | THE ORVILLE

Falte im Weltraum: Kritik zu The Orville 1.08

SPOILER

Brannon Braga führt dieses Mal nicht nur Regie, sondern hat zusammen mit André Bormanis auch das Drehbuch zur Episode geschrieben. Wie auch Braga ist Bormanis ein alter Star-Trek-Hase, den Seth MacFarlane für The Orville begeistern konnte. Seit TNG ist er bei allen Serien als wissenschaftlicher Berater tätig gewesen, für Voyager und Star Trek: Enterprise schrieb er auch an einigen Drehbüchern mit.

Ein Klassiker

“Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?”, dachten sich wohl Bormanis und Braga. Ausgangspunkt der Episode ist ein guter, klassischer Shuttlecrash auf einem Planeten mit der Unsicherheit, ob und wann die Orville zur Rettung erscheint.

Eigentlich sollte es ein schöner Trip werden - Dr. Finn hat Urlaub und wollte mit ihren beiden Söhnen Marcus und Ty auf einen Vergnügungs-Planeten. Als Pilot hat sich Isaac angeboten, der schon auf dem Flug irritiert von den wilden Gebaren der beiden Kinder und Dr. Finns - für ihn lässigen - Erziehungsstil ist.

Wie es der Zufall will, bricht das Shuttle beim Crash so, dass Dr. Finn mit dem einen Teil weit entfernt von der zweiten Hälfte, in dem sich Isaac mit den Kindern befindet, landet

.Während sich Dr. Finn mit einem einsamen Einheimischen in einem verlassen Hochhauskomplex rumschlagen muss, streifen Isaac und die Kinder durch die Wildnis. Nach und nach wächst jedoch die Bedrohung durch eine Gruppe wilder Planetenbewohner.

Verschiedene Gruppen befanden sich einst auf dem Planeten im Krieg, bei dem schließlich biologische Waffen eingesetzt wurden und zum Untergang führte. Nach wie vor ist vieles verseucht, so dass sich auch der kleine Ty infiziert.Natürlich geht am Ende aber alles gut aus.

Computerliebe

Wie schon bisher ist bei The Orville nicht der eigentliche Grundplot entscheidend, sondern wie dieser umgesetzt wird. An sich sind die Geschichten altbekannt und besonders im Sci-Fi-Bereich Klassiker.

In diesem Fall besticht die Episode durch das Spiel im kleinen Ensemble. Gerade auch durch das gute Schauspiel der Kinderdarsteller funktioniert die Entwicklung von Isaac vom unverständigen, gefühlskalten Roboter zum Sicherheit gebenden Beschützer und emotionalen Anker in der schwierigen Situation. Ein sichtbarer Lernprozess, der Spaß macht.

Auch Dr. Finn, die bisher noch eher im Hintergrund mitlief, bekommt hier einen kräftigen Schub. Sie ist nicht nur die erfahrene, oftmals sarkastisch-trockene Ärztin, sondern hat dazu die üblichen Elternprobleme zu händeln.

Der Nebenplot auf der Orville selbst ist vernachlässigbar und auch der Humor hält sich dieses Mal noch mehr zurück als zuvor. Der Fokus liegt klar auf der Charakterentwicklung.

Fazit

Wenn man bisher The Orville schon vorwarf, nur altbekannte Handlungen anderer Serien wiederzukäuen, wird man an “Falte im Weltraum” erst recht keinen Gefallen finden.

Ist man jedoch in der Lage, über diesen Aspekt hinwegzusehen und sich eher für die Gefühlsebene und Ausführung zu öffnen, ist es eine ganz wundervolle Episode, die einem bisher eher am Rande beleuchtete Charaktere noch einmal deutlich näher bringt.

Isaac Gives Claire Parenting Advice | Season 1 Ep. 8 | THE ORVILLE

Quotencheck Deutschland: The Orville hat auch gegen Bayern keine Chance

The Orville hat es weiterhin nicht leicht auf ProSieben. Mit der siebten Episode hagelte es neue Negativrekorde für die junge Serie.

Rückblick

"Alte Wunden" und "Sondervorstellung" erreichten zum Auftakt im Doppelpack ab 20.15 Uhr für den gesamten Zeitraum 1,89 Millionen Fans beim Gesamtpublikum (5,8 Prozent Marktanteil). In der Zielgruppe holte man 1,22 Millionen (11,5 Prozent Marktanteil).

"Planet der Männer" erreichte dann eine Woche später 1,40 Millionen Zuschauern (4,4 Prozent Marktanteil) bei allen und 1,02 Millionen Zuschauer (9,6 Prozent) in der Zielgruppe.

"Verschollen im Weltraum" holte 1,20 Millionen beim Gesamtpublikum (3,9 Prozent Marktanteil). In werberelevanten Zielgruppe waren 860.000 Fans dabei (8,7 Prozent Marktanteil).

"Pria" mit Gaststar Charlize Theron erreichte 1,17 Millionen Zuschauer (4 Prozent Marktanteil) beim Gesamtpublikum und 820.000 Fans (8,5 Prozent Marktanteil) bei den Umworbenen.

"Krill" konnten vergangene Woche gegen das Länderspiel noch 1,14 Millionen Zuschauer (schwache 3,4 Prozent Marktanteil) bei allen und 800.000 Fans im werberelevanten Alter (7,3 Prozent) generieren.

Aktuell

Die Episode "Mehrheitsprinzip" in direkter Konkurrenz zum Champions-League-Spiel im ZDF wollten nun am gestrigen Dienstagabend gerade noch 1,01 Millionen Zuschauer sehen. Damit gingen ganz schwache 3,1 Prozent Marktanteil einher. In der Zielgruppe des Senders wurden 750.000 Fans und exakt 7 Prozent gemessen.

Die Serie landete somit auf einem neuen Tiefststand an allen Fronten. Es wird in den nächsten Wochen wichtig sein, gegen ein schwächeres Konkurrenzprogramm ein paar Zuschauer zurückzugewinnen.

The Orville 1x07 Promo "Majority Rule" (HD)

Mehrheitsprinzip: Kritik zu The Orville 1.07

SPOILER

The Orville macht diese Woche eine kleine Pause von Star Trek und taucht kopfüber in Black Mirror ein. Die Crew begibt sich zur Außenmission auf einen Planeten, der der Erde des 21. Jahrhunderts stark ähnelt.

Verdeckte Ermittlungen

Zwei Anthropologen der Planetaren Union werden vermisst. Sie halten sich seit Jahren  zu Forschungszwecken auf Sargas 4 versteckt auf, haben aber schon länger nichts mehr von sich hören lassen.

Die Orville erhält den Auftrag, der Sache auf den Grund zu gehen. Dafür schickt Captain Mercer ein kleines Team, bestehend aus Kelly, Alana und LaMarr, auf Außenmission.

Bei ihrer Vermisstensuche müssen aber auch sie sich an ein hohes Gebot der Planetaren Union halten: Unauffälligkeit. Sargas 4 befindet sich auf einem Entwicklungsstand ähnlich der Erde des 21. Jahrhunderts und ist noch nicht bereit für einen offiziellen Kontakt.

Theoretisch klar, praktisch verhält es sich natürlich anders: LaMarr hat deutlich zu viel Spaß und entweiht aus Versehen eine Volksheldin, als er in aller Öffentlichkeit eine Statue für einen lasziven Tanz nutzt. Dumme Idee - es gibt einige Kulturen, bei denen dies eher unschöne Folgen haben dürfte. So auch auf Sargas 4.

Der Wille des Volkes

Doch anders als ein einzelner Diktator oder grausames Regime ist auf Sargas 4 der Wille des Volkes entscheidend. Und zwar mit jeder einzelnen Stimme zu jeder Zeit bei sämtlichen Aktionen und Verhaltensweisen von jedem Individuum.

Damit könnte “Mehrheitsprinzip” auch zu Black Mirror gehören. Tatsächlich gab es dort mit “Abgestürzt” bereits in Staffel 3 eine Episode mit sehr ähnlicher Prämisse.

Auch bei The Orville wird ein einfaches System aus positiver und negativer Bewertung, das man ähnlich aus dem Social-Media-Bereich kennt, herangezogen. Schon kleine Kinder bewerten ihre Großeltern für Freundlichkeit, und ein Fehltritt in der Jugend kann einem ein Leben lang selbst so etwas simples wie einen Café-Besuch unmöglich machen. Größere Vergehen werden zudem permanent im TV wiederholt und auch die dazugehörige Strafverfolgung über Fernseh- und Internetplattformen betrieben.

Als Außenstehenden fällt LaMarr die große Ochsentour natürlich besonders schwer: Um Strafe für sein Verhalten zu entgehen, muss er sich in mehreren Sendungen entschuldigen und möglichst sympathisch präsentieren. Dafür steht ihm kein Anwalt, sondern ein PR-Berater zur Seite. Mit mäßigem Erfolg.

Mehr Schein als Sein

Im Verlauf wird auch der Verbleib der Anthropologen klar: Ein Missverständnis - sie schienen einer Schwangeren keinen Sitzplatz im Bus anzubieten - brachte das Volk gegen sie auf. Während einer der beiden kurz vor Strafvollstreckung bei einem Fluchtversuch getötet wird, ereilt den anderen das Schicksal derer, die in Ungnade gefallen sind: Seine Persönlichkeit und Erinnerung wurde nahezu ausgelöscht, so dass er nun ein “glückliches” und “sozialverträgliches” Leben führen kann.

Dies will Captain Mercer LaMarr natürlich ersparen und widersetzt sich direkter Anweisung, sich bedeckt zu halten. Doch offenbart er sich nicht direkt dem kompletten Planeten, sondern holt eine Einzelperson an Bord, die ihm helfen soll.

Die junge Dame findet sich erstaunlich schnell damit ab, aus ihrem Alltag auf einmal an Bord eines Raumschiffes gebeamt zu werden. Aber viel Zeit bleibt der Episode einfach auch nicht mehr. Praktisch also, dass sie scheinbar tiefenentspannt und äußerst hilfreich ist. Mit ihren Angaben und Wissen über das System ihres Volkes manipuliert die Crew der Orville das soziale Profil von LaMarr auf Sargas 4. Süße Videos von ihm mit Hund, Bilder von einem pummeligen Kind, ein Kriegsheld - all das hilft, die Abstimmung in letzter Sekunde herumzureißen. LaMarr ist frei.

Kein Neuland

Wieder einmal kann man sagen: Seth MacFarlane ist inhaltlich nicht sonderlich innovativ und bedient sich reichlich bei diversen Serien - dies aber auf eine derart charmante und clevere Weise, dass man sich sowohl gut unterhalten als auch emotional angesprochen fühlt.

Da die Themen an sich bereits bekannt sind, schenkt man sich bei The Orville auch lange Hinführungen und tiefe Analysen. Das Streifen diverser Handlungspunkte und moralischen Fragestellungen reicht aus, um die Botschaft dem Zuschauer zu vermitteln.

Die eigentliche Leistung von MacFarlane und Crew ist es, das Ganze dennoch frisch und so auch in ganz eigener Weise neu wirken zu lassen.

Fazit

The Orville deckt mit “Mehrheitsprinzip” einen weiteren Punkt von der Must-Have-Liste der Science-Fiction-Serienkultur ab. Zwar bedient man sich abermals bereits reichlich bekannter Elemente, setzt diese aber stilsicher und charmant um.

The Orville 1x07 Promo "Majority Rule" (HD)

Pages

Subscribe to RSS - The Orville