League of Legends: Riot Games nimmt Anpassungen der europäischen Turnierregeln vor

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Am kommenden Samstag, den 4. November, spielen die Teams Samsung Galaxy und SK Telecom T1 um den diesjährigen Weltmeistertitel in League of Legends. Auch dieses Jahr wurde der Event noch größer aufgezogen, als in den Vorjahren. Doch natürlich arbeitet Riot Games schon jetzt an künftigen Turnieren und hat auf der offiziellen Website eine Änderung des Regelwerks für die europäische LCS der Sasion 2018 und darüber hinaus vorgestellt.

Demnach soll es in Zukunft keine Best-of-3-Machtes mehr geben. Riot Games möchte stattdessen ein klassisches Hin- und Rückrunden-System einführen, wie es beispielsweise auch im Fußball angewandt wird.

Als Grund gab Riot mehrere Zuschaueranalysen, sowie Feedback der Community und Profispieler an. Die bisherigen Best-of-3-Matches waren vielen von ihnen schlicht zu langwierig.

Auch die Challenger Series wird nicht weiter bestehen. Was zu Beginn als Amateurliga gedacht war, in der neue Spieler für die großen Teams entdeckt werden sollten, erfüllt nach Angaben von Riot in der jetzigen Form nicht sein Ziel. Als Ersatz wird es zweimal pro Jahr ein gesamteuropäisches Turnier geben.

Darüber hinaus möchten die Entwickler auch an der Gewinnausschüttung in Turnieren arbeiten. Jedes Team soll fairer behandelt werden, indem alle Einnahmen unter sämtlichen Teams verteilt werden. Dadurch sollen die Teams besser und vor allem langfristiger wirtschaften können. Die neue Ausschüttungsregel soll aber erst 2019 in Kraft treten. In der Übergangsphase hat sich Riot bereit erklärt, Teams mit finanziellen Problemen unter die Arme zu greifen.

Auch die Vereinsarbeit soll unterstützt werden. Gelingt es einem Verein, eine gewisse Zuschauerzahl an sich zu binden, zahlt das Entwicklerteam diesem Verein einen Bonus. Dadurch schafft Riot natürlich einen zusätzlichen Marketinganreiz. Bleibt abzuwarten, wie diese Änderungen sich auf das Spiel auswirken. Dass vor allem die Teams von der neuen Regelung profitieren, steht jedoch schon jetzt fest.

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