Dune

Dune: Nachdrehs in Budapest angekündigt

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Denis Villeneuve begibt sich in diesem Sommer nach Ungarn, um weitere Szenen für seine Dune-Adaption zu drehen. Das bestätigte Oscar Isaac, der in der Neuverfilmung Duke Leto Atreides spielt, in einem Interview mit dem Magazin Deadline. Das Team dreht diesmal unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in den Origo Film Studios in Budapest, wo es 2019 bereits gearbeitet hat. 

Andere Teile des ursprünglichen Drehs fanden in Jordanien und Norwegen statt. Die Hauptdreharbeiten wurden im vergangenen Juli abgeschlossen. Nachdrehs bei einer Produktion dieser Größenordnung sind keine Seltenheit oder gar ungewöhnlich. Warner Bros und Legendary Entertainment halten weiterhin am 18. Dezember 2020 (in Deutschland 17. Dezember) als Starttermin fest.  

Bei der Verfilmung handelt es sich bereits um die dritte Adaption des populären Romans von Frank Herbert. Schon 1984 versuchte sich David Lynch an einer Adaption, die zwar wegen ihrer Ambitionen bewundert wurde, aber nicht die erzählerische Dichte des Romans einfangen konnte. Neben den drei Computerspiel-Adaptionen folgte im Jahr 2000 noch eine mehrteilige TV-Verfilmung, die durch die dreiteilige Miniserie Children of Dune fortgesetzt wurde.

Dune: Comic-Adaption der frühen Chroniken des Wüstenplaneten in Arbeit

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Während Denis Villeneuves mit Dune seine Version von Frank Herberts Science-Fiction-Epos in die Kinos (17. Dezember) bringen wird, widmen sich die Boom! Studios mit der Comic-Reihe Dune: House Atreides den Geschehnissen, die mehrere Jahrzehnte zuvor angestoßen wurden und somit das Leben aller Charaktere für immer verändert hat.

Im Fokus steht dabei unter anderem der junge Leto Atreides (im Kinofilm dargestellt von Oscar Isaac) und seine Zeit auf IX und dessen Freundschaft zwischen ihm und Rhombur Vernius, Spross des Herrscherhauses des hochtechnologischen Planeten. Auch die Anfänge des verschlagenen Shaddam werden erzählt, der dank eines Mordes zum Imperator über 1.000 Welten wurde. Der Planetologie Pardot Kynes (Sharon Duncan-Brewster) trifft auf Arrakis ein und versucht das Geheimnis des Spice zu ergründen, während der 8-jährige Duncan Idaho (Jason Momoa) aus der Gefangenschaft des Harkonnenprinz Glossu Rabban (Dave Bautista) entfliehen konnte und danach der Stalljunge des damaligen Herzog Atreides wurde.

Bei der 12-teiligen Reihe handelt es sich um die Adaption des gleichnamigen Romans von 1999, der den Auftakt der Frühen-Chroniken-Trilogie bildete. Entwickelt und verfasst wurden diese sowie alle nachfolgenden Romane, von Kevin J. Anderson (Saga der sieben Sonnen) und Brian Herbert, die hierfür auf dem literarischen Nachlass seines Vaters Frank zurückgriffen.

Beiden Autoren übernehmen auch die Comic-Adaption ihres Werkes, während man derzeit noch auf der Suche nach einem passenden Zeichner ist. Erscheinen soll Dune: House Atreides im späteren Verlauf des Jahres.

Dune: Erste Bilder zur neuen Verfilmung des Wüstenplaneten

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Obwohl die Dreharbeiten bereits vor mehreren Monaten ihr Ende fanden, wurde bis dato noch kein Material der kommenden Neuverfilmung von Frank Herberts Science-Fiction-Epos Dune - Der Wüstenplanet der Öffentlichkeit präsentiert. Wenige Monate vor dem offiziellen Start des Films veröffentlichte nun Vanity Fair exklusiv erstes Bildmaterial zum Film, das einen Einblick in die neuste Arbeit von Regisseur Denis Villeneuve (Blade Runner 2049) gewährt. Die Bilder sind hier zu finden.

Neben dem offiziellen Logo des Dune-Films wurden auch mehrere Szenenbilder der Hauptdarsteller des Films veröffentlicht. Hier präsentiert man Timothée Chalamet als Paul Atreides auf dem Wasserplaneten Caldan, dem Heimatplaneten des Hauses Atreides sowie Oscar Isaac (Star Wars: Die letzten Jedi) und Rebecca Ferugson (Mission: Impossible - Fallout) als dessen Eltern Herzog Leto Atreides und Lady Jessica, seine geliebte Konkubine und Mitschwester der berüchtigten Bene Gesserit.

Ebenfalls zu sehen sind Josh Brolin (Avengers 4: Endgame) als Gurney Hallack, der kampferfahrenste Offizier des Herzogs, Jason Momoa (Aquaman) als Schwertmeister Duncan Idaho sowie Stephen McKinley Henderson (Lincoln) als Assassinenmeister und Kriegermentat Thufir Hawat.

Mit Zendaya (Spider-Man: Homecoming), Sharon Duncan-Brewster (Sex Education) und Oscar-Preisträger Javier Bardem (Pirates of the Caribbean: Salazars Rache) gibt es auch einen ersten Blick auf die Einwohner des Wüstenplaneten. Als Chani verfolgt Zendaya den jungen Paul in seinen Träumen, während Duncan-Brewester als Liet Kynes in Erscheinung tritt. Anders als in der Romanvorlage wird der Charakter diesmal als Frau interpretiert, sodass aus Liet Chanis Mutter und die Anführerin des Fremen-Volkes wird. Bardem mimt hingegen als Stilgar einen Stammesführer der Fremen. Ebenfalls auf dem Bild zu sehen ist Regisseur Denis Villeneuve.

Noch ausständig sind Bilder zu den Mitgliedern des Hauses Harkonnen, den Erzfeinden der Atreides: Baron Vladimir Harkonnen (Stellan Skarsgård), dessen Neffe Glossu "das Biest" Rabban (Dave Bautista) und deren verderbter Mentat Piter De Vries (David Dastmalchian)

Ausgelegt als Zweiteiler startet der erste Dune am 17. Dezember in den deutschen Kinos.

Die Kino-Blockbuster 2020: Ghostbusters, Fast & Furious 9, Tenet & Dune

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Ghostbusters 3 Legacy

Das Jahr 2020 steht in den Startlöchern und wird natürlich wieder eine ganze Reihe von Blockbustern bieten. Nachdem wir bereits einen Blick auf die kommenden Comicverfilmungen geworfen haben, dreht sich in diesem Artikel nun alles um die Blockbuster, die ohne eine Comicvorlage auskommen. Wie immer gilt es dabei zu beachten, dass sich Termine auch gern einmal verschieben können. Änderungen sind also immer möglich. Zudem haben einige Filme, wie beispielsweise Bill & Ted 3, noch keine deutschen Starttermine, weshalb sie nicht berücksichtigt wurden.

Der Winter

Eigentlich sollten die 3 Engel für Charlie schon 2019 auf neue Mission gehen, in Deutschland entschied sich der Verleih allerdings dafür, mit dem Film das neue Jahr zu eröffnen und so startet der Reboot hierzulande nun am 2. Januar. Zwei Wochen später feiern dann Will Smith und Martin Lawrence ihre Rückkehr als Bad Boys. Der dritte Teil der Actionreihe, Bad Boys for Life, kommt am 16. Januar in die deutschen Kinos.

Neben 3 Engel für Charlie erhält auch Dr. Dolittle im neuen Jahr eine Neuinterpretation. Die fantastische Reise des Dr. Dolittle, der sich stärker an der Vorlage orientiert und bei dem Robert Downey Jr. die Hauptrolle übernimmt, läuft am 30. Januar an. Wenig später, genau genommen am 13. Februar, ist dann auch Sonic bereit für sein erstes Kinoabenteuer.

Im März beginnt schließlich das Kinojahr für den Disney-Konzern. Zunächst einmal startet mit Onward: Keine halben Sachen am 5. März ein neues Animationsabenteuer von Pixar. Danach geht es am 26. März mit der Neuverfilmung von Mulan weiter.

Der Frühling

Die Monate April bis Juni bleiben relativ überschaubar, was namhafte Kinoneustarts anbelangt. Dies liegt unter anderem auch wieder an der Fußball-Europameisterschaft, die dazu führt, dass der eine oder ander Film hierzulande etwas später anläuft. Los geht es im Frühling aber erst einmal mit dem finalen Auftritt von Daniel Craig als James Bond. Keine Zeit zu sterben kommt am 2. April in die Kinos.

Danach feiert Scooby Doo seine Rückkehr in einem neuen Animationsabenteuer, das am 14. Mai anlaufen wird. Eine Woche später, am 21. Mai, geht es in den Kinos dann wieder actionreich zur Sache, denn es läuft das mittlerweile neunte Abenteuer von Fast & Furious an. Abgerundet wird der Frühling von der Buchverfilmung Artemis Fowl, die eigentlich mal für einen Kinostart in diesem Jahr geplant war. Am 11. Juni soll es nun aber endlich soweit sein.

Der Sommer

Am 12. Juli ist die Fußball-Europameisterschaft vorüber, die Minions wollen aber schon kurz davor auf Zuschauerfang gehen. So soll die Fortsetzung, die den Namen Minions: The Rise of Gru trägt, am 9. Juli in den Kinos anlaufen. Eine Woche später geht es dann am 16. Juli mit einem weiteren Sequel weiter. Im Falle von Top Gun 2: Maverick liegen allerdings mehr als 30 Jahre zwischen Teil 1 und 2.

Am gleichen Tag wie Top Gun 2 soll nach aktuellen Planungen auch Tenet in die Kinos kommen. Bei dem Action-Thriller handelt es sich um das neustes Werk von Regisseur Christopher Nolan. Und auch Dwayne Johnson ist im nächsten Jahr wieder mit einem spaßigen Abenteuerfilm im Kino vertreten. Die Disney-Produktion Jungle Cruise startet am 23. Juli.

Spannend wird es anschließend im August, wenn mit Ghostbusters: Legacy die Fortsetzung der originalen beiden Ghostbusters-Filme in die Kinos kommt. Wie sich die neue Generation bei der Geisterjagd schlägt und wie groß die Gastauftritte der alten Helden ausfallen, erfahren die Fans ab dem 13. August.

Im September geht es dann auf Monsterjagd, da am 3. September die Verfilmung der beliebten Computerspielereihe Monster Hunter anläuft. Zwei Wochen später erzählt The King's Man: The Beginning von den Anfängen der Agentenorganisation Kingsman. Hier ist der Kinostart für den 17. Dezember geplant.

Der Herbst

Die herbstlichen Monate bringen im Kino gleich zwei Animationsfilme aus dem Hause Disney. Den Anfang macht Pixar, die am 1. Oktober Soul in die deutschen Kinos bringen. Im November folgt dann Disney Animations mit Raya and the Last Dragon, der für den 26. November geplant ist.

Der 15. Oktober bringt dagegen Spannung und Horror. So sind für den Tag gleich namhafte Fortsetzungen geplant. Zunächst setzt Kenneth Branagh die Abenteuer von Meister Detektiv Hercule Poirot in Tod auf dem Nil fort, während auch Michael Myers in Halloween Kills wieder morden wird.

Für die Freunde von Action und Zerstörung gibt es ebenfalls zwei interessante Kinostarts im Herbst. Nach einigen Jahren in Entwicklung startet am 29. Oktober das G.I.-Joe-Spin-off Snake Eyes. Zudem kommt es zum großen Aufeinandertreffen zweier Monsterikonen im Kino. Godzilla vs. Kong ist für den 19. November geplant.

Ohne Star Wars und nach der Verschiebung von Avatar auf 2021 stellt sich im Dezember dann schließlich die Frage: Wer wird der große Weihnachtsfilm des Jahres. Kandidaten gibt es gleich mehrere. So hat Sony die Verfilmung der Computerspielereihe Uncharted für den 17. Dezember angekündigt, während am gleichen Tag auch Die Croods 2 in den Kinos anlaufen wird. Eine Woche später, am 23. Dezember, soll dann die große Neuverfilmung des Sci-Fi-Epos Dune starten. Abgerundet wird das Jahr dann durch den Sci-Fi-Actionfilm The Tomorrow War am 31. Dezember, bei dem Chris Pratt die Hauptrolle spielt.

Dune: The Sisterhood - Jon Spaihts ist nicht mehr Showrunner der Serie

Die geplante Dune-Serie The Sisterhood verliert ihren Showrunner. Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat Jon Spaihts das Serienprojekt verlassen. Der Meldung zufolge sollen die Verantwortlichen von Legendary TV nicht besonders glücklich mit der bisherigen Arbeit von Spaihts gewesen sein, weshalb man sich nun nach einem anderen Kreativen umschauen möchte.

Der Autor soll sich stattdessen auf die bisher noch nicht offiziell angekündigte Fortsetzung des kommenden Dune-Kinofilms konzentrieren. Inwiefern Drehbuchautorin Dana Calvo, die im Juli als Co-Showrunner an Bord kam, weiterhin involviert sein wird, ist aktuell nicht bekannt.

Im Zentrum der Serie steht dabei die titelgebende Schwesternschaft der Bene Gesserit, die durch die Spice-Droge den Zugang zu den weitergehenden Erinnerungen ihrer weiblichen Vorfahren erhielten. Dank ihrer hellseherischen Fähigkeiten sind die Mitglieder dieses geheimen Ordens gerngesehene Berater im Kreise der hohen Adelshäuser. Doch im Hintergrund verfolgt die Schwesternschaft jedoch ihre eigenen Pläne und versucht seit Jahrtausenden mit einem komplexen Zuchtplan die Entwicklung der Menschheit voranzutreiben. Am Ende ihres Planes soll schließlich der Kwisatz Haderach, ein männlicher Bene Geserrit stehen, der über die gesamten Erinnerungen seiner Vorfahren verfügt.

Dune: The Sisterhood wird für den Streaming-Dienst HBO Max produziert. Einen Starttermin gibt es bisher allerdings noch nicht. Die Neuverfilmung von Dune im Kino wird am 23. Dezember 2020 in Deutschland starten.

Eine Lanze brechen: David Lynchs Der Wüstenplanet – Oder wie aus einem Flop etwas Gutes wurde

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Wir schreiben das Jahr 10.191, und die Menschheit hat sich bereits vor langer Zeit in den Weltraum vorgewagt. Verteilt auf etliche Planeten lebt die menschliche Zivilisation in einem feudalistischen Imperium mit planetaren Fürsten, an dessen Spitze der Padischa-Imperator steht. Doch ist der wichtigste Planet im Imperium nicht etwa der Sitz des Herrschers über Millionen von Welten, sondern vielmehr eine unscheinbare, abgeschiedene und karge Welt namens Arrakis: Dune, der Wüstenplanet.

Denn nur dort findet sich das Spice, welches, bewacht von gewaltigen Sandwürmern, unter dem Sand des Planeten zu finden ist. Diese Droge verlängert nicht nur das Leben, sondern ist wegen ihrer bewusstseinsverändernden Eigenschaften auch unverzichtbar für die interstellare Raumfahrt, welche erst alle von Menschen besiedelten Planeten zu einem Imperium vereint. Wer das Spice kontrolliert, der kontrolliert auch das Universum. Und das Spice muss fließen!

Die Entstehungsgeschichte oder wenn Sand im Getriebe steckt

Wie schon die facettenreiche Fantasy-Welt von J.R.R Tolkien galt auch lange Zeit Frank Herberts Science-Fiction-Epos Der Wüstenplanet als filmisch nicht umsetzbar. Doch während sich Peter Jackson erst vor rund zwanzig Jahren dem Herrn der Ringe (2001 – 2003) widmete, verfilmte der Surrealist und Film-Noir-Liebhaber David Lynch die Geschichte um den Wüstenplaneten bereits etliche Jahre zuvor. Doch bis dieser 1984 in die Kinos anlief, war es ein sandiger Weg, der sich allerdings im Nachhinein gesehen doch gelohnt hat.

Angefacht durch die technologischen Entwicklungen im Bereich der Spezialeffekte erwarb Arthur P. Jacobs 1971 die Rechte an dem Stoff. Der amerikanische Filmproduzent, der bereits mit Planet der Affen einen angeblich nicht verfilmbaren Roman erfolgreich in die Kinos gebracht hatte, sollte jedoch nichts mehr von seinem Wagnis haben. Nach dem Abschluss der Dreharbeiten zu Die Schlacht um den Planet der Affen (1973) verstarb Jacobs, sodass das Projekt danach in dessen Nachlass erstmals Staub ansetzte. 

Zwei Jahre vergingen, bis sich mit dem Pariser Millionär Michel Seydoux ein Interessent fand, der das Projekt dann in die Hände von Alejandro Jodorowsky übergab. Der chilenische Filmemacher, der sich dank Werken wie El Topo und Montana Sacra – Der heilige Berg einen gewissen Ruf als Kult-Regisseur verdient hatte, verfolgte Großes mit seiner Vision des Wüstenplaneten. Leider zu groß für die damalige Zeit. Abgesehen von dem gewaltigen Drehbuch, welchem nur einem elf- bis zwölfstündigen Film gerecht werden würde, bereitete auch die Darstellerriege des Films den Geldgebern Kopfzerbrechen. Neben David Carradine (Kung Fu, Kill Bill) und Orson Welles (Citizen Kane) wollte der Regisseur auch noch den Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger sowie den spanischen Künstler Salvador Dalí verpflichten. Dieser sollte für eine nie dagewesene Gage von 100.000 US-Dollar die Stunde als Padischa-Imperator Shaddam IV. in Erscheinung treten.

Der Soundtrack hingegen sollte von Pink Floyd beigesteuert werden, während im Hintergrund bereits der französische Comiczeichner Jean „Moebius“ Giraud, der Special-Effects-Macher und späterer Alien-Co-Autor Dan O’Bannon und der britische Illustrator Chris Foss über mehrere Monate hinweg an einem etliche Kilo schwerem Storyboard mit insgesamt 3000 Zeichnungen arbeiteten. Hinzu stieß dann noch der Schweizer Künstler HR Giger und kreierte mit den Harkonnen-Möbel seine wohl bekanntesten Stücke.

Bereits jetzt hatte die Vorproduktion rund 2 Millionen US-Dollar verschlungen, sodass das französische Konsortium Hilfe in Amerika suchte und eine Koproduktion anstrebte. Nach Meinungsverschiedenheiten mit Jodorowsky über die Realisierung seiner Vision wurde der Wüstenplanet abermals zu den Akten gelegt.

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Jodorowskys Dune

Erst mit dem Erfolg von Krieg der Sterne, bei dem sich dessen Schöpfer George Lucas maßgeblich vom Wüstenplaneten inspirieren ließ, kam es wieder zu Interesse an einer Umsetzung. Schließlich wagte der italienische Kult-Produzent Dino De Laurentiis (Conan der Barbar) den Versuch, als die verbleibenden vier Jahre der Option zum Verkauf standen. Für insgesamt 2 Millionen US-Dollar erwarb er zusammen mit seiner Tochter Raffaella (Dragonheart) die Rechte an Herberts Roman sowie an dessen Fortsetzungen.

Das Drehbuch sollte diesmal von Frank Herbert selbst verfasst werden und kam schließlich auf 176 Seiten. Doch auch diese deutlich kürzere Version erwies sich als unrealisierbar, sodass De Laurentiis einen neuen Ansatz versuchte. Hierfür engagierte er Ridley Scott, der nach dem Erfolg von Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, an dem gleich mehrere ehemalige Mitglieder aus Jodorowskys Team (Dan O’Bannon, Moebius, Chris Foss und HR Giger) beteiligt waren, als Regisseur fungieren sollte. Nach mehreren Fassungen, darunter einer mit einer inzestuösen und ödipalen Beziehung zwischen Paul Atreides und seiner Mutter, entstand schließlich ein Drehbuch, welches die Essenz des Romans angemessen einfing und dazu noch verfilmbar war. Doch noch während der Vorbereitungen verstarb überraschend Scotts älterer Bruder Frank, sodass sich dieser nicht mehr im Stande sah, den Film zu verwirklichen.   

Als Ersatz schlug Raffaella den jungen US-Regisseur David Lynch vor, dessen zweites Werk Der Elefantenmensch in acht Kategorien für einen Oscar nominiert worden war. Lynch, der hierfür die Regie bei Die Rückkehr der Jedi-Ritter abgelehnt hatte, akzeptierte den Regieposten und verwarf danach alle bisher entstandenen Konzepte zum Wüstenplaneten. Nach insgesamt sechs weiteren Entwürfen starteten die Dreharbeiten schließlich am 30. März 1983 in Mexiko. Während diese bereits voll im Gange waren, vollendete Lynch den siebten und schließlich finalen Entwurf seines Drehbuches, welcher große Teile des Films komplett neu zusammensetzte. Daraus entstanden mehrere Stunden an Filmmaterial, das von den Produzenten auf knappe 137 Minuten zusammengeschnitten wurde.

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Dune Wüstenplanet

Lynchsche Filmkunst versus Frank Herberts Mikrokosmos

Neben dem Film noir wurde Lynch auch durch Maler wie Henri Rousseau, dem Wegbereiter des Surrealismus, beeinflusst, sodass es niemanden verwundern sollte, wenn seine Filmkunst als eine Mischung des schwarzen Films und dem traumhaften, unbewussten, absurden und fantastischem Merkmalen dieser Lebenshaltung und Lebenskunst angesehen werden kann. Somit sollte Lynch doch die perfekte Wahl für eine Adaption des Wüstenplaneten sein, der in einer Zeit spielt, welche sich kein Mensch wirklich vorstellen kann. Oder?

Bis heute sind die Visuals sowie das gesamte Aussehen des Films beeindruckend und beeinflussten im Nachhinein auch andere Vertreter des Genres. Angefangen von dem Aussehen der Raumschiffe – die Barock-anmutenden Fregatten, die kühlen und funktionalen Gilden-Highliner oder das pompöse, goldene und pyramidenartige Schiff des Imperators – die kalte und dreckige Industrielandschaft auf dem Heimatplaneten der Harkonnen, der prunkvolle Herrscherpalast auf Kaitain, dem Hauptsitz des Imperiums, sowie die grotesken Navigatoren in ihrem mit Spice-gefüllten Tanks oder die gigantischen Sandwürmer des Planeten Arrakis. 

Ebenso erwähnenswert sind die Kostüme der Darsteller sowie der rund 20.000 Statisten des Films, für die der Brite Bob Ringwood verantwortlich war, der Michael Keaton (Batman) einige Jahre später in ein schwarzes Batman-Kostüm steckte, anstatt ihm, wie in den Comics, einen blauen Slip zu verpassen.  

Auch bei der Wahl der Schauspieler hatte Lynch das richtige Gespür. Für die Hauptrolle des jungen Paul Atreides wählte er den Newcomer Kyle MacLachlan, der den Part des künftigen Messias mit einer jugendlichen Leichtigkeit spielte. Zudem entstand daraus eine langjährige und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, sodass MacLachlan danach in Lynchs Kultfilm Blue Velvet und der preisgekrönten Serie Twin Peaks die Hauptrolle innehatte.

Zur Seite stellte man ihm hingegen erfahrene Gesichter wie etwa Jürgen Prochnow (Das Boot) als seinen Vater Herzog Leto sowie Max von Sydow (Der Exorzist), Dean Stockwell (Zurück in die Vergangenheit), Linda Hunt (Navy CIS: L.A.) und Patrick Stewart (Star Trek: The Next Generation), der damit seinen ersten Schritt in Richtung Weltall setzte. Ebenfalls erwähnenswert ist die schauspielerische Leistung der damals erst achtjährigen Alicia Witt (Orange is the new Black), die mit ihrem Auftritt als Pauls übermächtige Schwester Alia selbst den niederträchtigsten Schurken in Angst und Schrecken versetzte. 

Dem gegenüber standen Oscar-Gewinner José Ferrer (Vater von Miguel Ferrer und Onkel von George Clooney) als Padischa-Imperator, Brad Dourif (Chucky – Die Mörderpuppe) als verdrehter Mentat, Kenneth McMillan (Amadeus) als Baron Harkonnen sowie Musiker Sting als dessen Neffe Feyd-Rautha, der im kompletten Gegensatz zu seinem entstellten und schwebenden Onkel steht. 

Apropos Musik: Während diese in Jodorowskys-Variante noch von Pink Floyd und der französischen Progressive-Rock-Band Magma komponiert werden sollte, verpflichtete Lynch die US-Rockband Toto und den musikalischen Innovator Brian Eno (Trainspotting). Ebenfalls eine perfekte Wahl, da es der einprägsame Soundtrack schafft, einen in seinen Bann zu ziehen, genauso wie schon die Bildgewalt des Films selbst.

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Eine weitere Besonderheit des Films sind die Momente, in denen Lynch die Gedanken der Charaktere offen legt. Damit konnte er nicht nur den Zuschauer selbst lenken, sondern auch teilweise die Probleme seines Drehbuches lösen, das dem monumentalen Epos nicht gewachsen war. Nicht umsonst hat Frank Herbert sein Werk in Zyklen unterteilt, die sich aus 19 Romanen zusammensetzen und zuletzt von seinem Sohn Brian und dem Science-Fiction-Autor Kevin J. Anderson (Sage der Sieben Sonnen) zu einem Ende gebracht wurde. Während Lynch auf spektakuläre und surrealistische Bilder setzt, erschuf Frank Herbert eine Welt, deren Mechanismen er bis ins kleinste Detail erklärte, sodass es dem fertigen Film an Tiefe fehlt.

Die bekennenden Dune-Fans hingegen waren aufgrund der teilweise gravierenden Unterschiede zur Vorlage enttäuscht. Die komplizierten Geschichten verschiedener Figuren sowie deren Beziehungen zueinander sind komplett ignoriert oder nur oberflächlich angekratzt worden. Außerdem sind andere Figuren, Gruppierungen oder Gegenstände optisch sowie in ihrem Verhalten oder ihrer Bedeutung komplett anders dargestellt.

Baron Harkonnen verabscheut Herzog Leto und die Atreides, sodass sich beide Häuser seit Generationen Kanly, die Blutrache, einen im geheimen stattfindenden Krieg der Assassinen praktizieren. Imperator Shaddams IV. fürchtet hingegen die stetig wachsende Popularität seines angeheirateten Cousins Leto unter den Adelshäusern. Da der Imperator offiziell stets eine neutrale Position bei Konflikten einnehmen muss, verbündet er sich im Geheimen mit den Harkonnen und stattet sie mit seiner militärischen Elite-Einheit, den gnadenlosen Sardaukar aus. Der Film dichtet den Atreides einfach eine Geheimwaffe an, um die Geschichte voranzutreiben, anstatt die Hintergründe zu erzählen.

Die Beziehung zwischen dem Imperator und seiner Erstgeborenen, Prinzessin Irulan (Virginia Madsen), ist ein weiterer Aspekt, den der Film anders wiedergibt. Zwar hat sie im Roman einen deutlich höheren Rang in der Palast-Hierarchie, allerdings empfindet der Imperator nur Groll gegen sie und ihre Mutter, da sie absichtlich nur Töchter und keinen männlichen Nachkommen zur Welt gebracht hat.

Weitere gravierende Unterschiede sind die Darstellung des eigentlich mit Narben übersäten Gurney Halleck, der durch Patrick Stewart allerdings das Erscheinungsbild eines immer korrekten Offiziers und Gentleman erhält. Die Navigatoren der Raumfahrergilde machte Lynch zu einer Art bizarren Mischung eines deformierten Fötus und einem Weißwal. Im Roman sind es jedoch zerbrechliche, humanoide Wesen ohne Emotionen, deren Aussehen entfernt an das der bekannten Grey-Aliens erinnert. 

Ein weiterer Punkt sind einige Aspekte, die aufgrund von Lynchs Drehbuches hinzugefügt wurden. Seien es die merkwürdig anmutenden Schallmodule, die zuvor erwähnte Geheimwaffe der Atreides, die bizarren Herzstecker der Harkonnen-Untertanen, die groteske Katzenmelkmaschine oder das Ende des Films. Hier präsentierte man die klimatische Veränderung des Wüstenplaneten durch den Kwisatz Haderach, dem nunmehr fast gottgleichen Paul Atreides, in eine wasserreiche Welt binnen Augenblicken, während dieser Vorgang im Roman selbst, wie auch in Wirklichkeit, mehrere Jahrhunderte dauern würde.

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Gut? Schlecht? Fragwürdig? Alan Smithee!

Leider kam die Adaption auch etliche Jahre zu früh, sodass vor allem das damalige Publikum sowie auch die Macher selbst noch nicht für solch ein Werk bereit waren. So hatte die ursprüngliche Rohfassung einen Umfang von rund fünf Stunden, angestrebt war jedoch eine Laufzeit von drei Stunden, was den Produzenten allerdings immer noch zu lange war. Heutzutage wäre dies nach Werken wie etwa Der Herr der Ringe (3 Stunden 48 Minuten) oder Avengers: Endgame (3 Stunden 2 Minuten) kein Problem mehr.

Da Lynch keine Kontrolle über den Endschnitt hatte – der wohl größte Fehler, aus dem der Regisseur noch lernen sollte - kürzte Produzent Dino De Laurentiis den Film auf seine bekannten 137 Minuten hinunter, was schließlich der Todesstoß für den Wüstenplaneten bedeutete. Die Kritiken waren zerschmetternd, und die Filmkritik-Ikone Robert Ebert bezeichnete den Film als “einen unverständlichen, hässlichen, unstrukturierten und sinnlosen Ausflug in die finsteren Gefilde eines der verwirrendsten Drehbücher aller Zeiten.” Das geschätzte Budget von rund 40 Millionen US-Dollar konnte man nicht wieder einspielen; weltweit wurden nur knapp 31 Millionen erzielt. Für damalige Zeiten der größte Flop der Kinogeschichte; im Nachhinein und anhand der Produktionsgeschichte des Films gemessen, wohl auch einer der irrsten.

Doch damit der Film zumindest im Fernsehen ein Erfolg werden sollte, fabrizierte man aus dem noch vorhandenen Material eine 3-stündige Fernsehfassung. Der größte Unterschied hierbei war der rund zehnminütige alternative, von Frank Herbert selbst vertonte und gemalte Prolog, der dem Zuschauer deutlich mehr Aspekte des Wüstenplanet-Universums näher brachte. Allerdings war es genau dieser Vorspann, welcher das Fass zum Überlaufen brachte. David Lynch distanzierte sich hiervon, sodass anstatt seines Namens das Pseudonym Alan Smithee in den Credits prangt.

Dune – Der Wüstenplanet ist ein gewaltiges, fantasievolles Science-Fiction-Epos, dem es jedoch an Tiefe und vielleicht auch etwas an Herz der Vorlage fehlt. Trotzdem sei jedem Science-Fiction-Fan der Film ans Herz gelegt, wenn auch nur, dass dadurch das Interesse an Herberts Romanen selbst geweckt wird.

Dune - Trailer

Dune: Neuauflage des Brettspiel-Klassikers vorgestellt

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Dune Brettspiel

Während es voraussichtlich noch bis Ende 2020 dauert, bis Dune - Der Wüstenplanet in den Kinos zu sehen sein wird, kommen die Liebhaber von gemütlichen Spieleabenden bereits früher in den Genuss von Frank Herberts Science-Fiction-Epos. Noch in diesem Herbst soll Dune - A Game of Conquest, Diplomacy & Betrayal erscheinen.

Bereits vor rund 40 Jahren kam das Spiel erstmals in den Handel und zählte dank seiner ungewöhnlichen Mechaniken zu den einzigartigsten Strategiespielen der damaligen Zeit. Im Zusammenarbeit mit dem Filmstudio Legendary Pictures und dem Frank-Herbert-Estate widmete sich nun Publisher Gale Nine Force diesem längst vergriffenen Titel und bringt ihn in einer überarbeiteten Fassung neuerlich auf den Markt.

Dabei wurden die ursprünglichen Spielregen weitestgehend erhalten und zum Teil einfach nur verfeinert, während die Anpassungen vor allem die Optik betreffen. Somit kann auch jeder Spieler auch wieder nach seinen eigenen Regeln spielen, so wie es, für sein Haus üblich ist.

Allianzen werden eingegangen und im Verlauf jeder Runde gefördert. Offene Bestechungen gehören ebenfalls dazu, ebenso wie der stille und heimliche Kampf. Jedoch sind mit Ende des Kampfes die gesetzten Einheiten verloren, sodass jeder Kampf auch ein Kampf um die begrenzten Ressourcen darstellt. Um zu gewinnen, müssen Pläne innerhalb von Plänen geschmiedet werden.

Das Spiel kann bereits vorbestellt werden und erscheint voraussichtlich im Oktober; allerdings zunächst nur als englischsprachige Version. Ob auch eine deutschsprachige Variante geplant ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Gale Force Nine veröffentliche allerdings bereits einige seiner Titel auch für die hiesige Spielegemeinde. Weitere Spiele zu Dune, unter anderem ein Tabletop-Abelger sowie Videospiele, sind ebenfalls noch in Planung.

Denis Villeneuves Interpretation von Dune erscheint am 18. Dezember 2020 in den US-Kinos, während gleichzeitig mit Dune - The Sisterhood auch an einer Serie für Warners kommenden Streamingsdienst HBO Max gearbeitet wird.

How To Play Dune: Board Setup

Dune: The Sisterhood - Dana Calvo wird Co-Showrunner

Nachdem die Dreharbeiten zur kommenden Neuverfilmung von Frank Herberts Science-Fiction-Epos Dune - Der Wüstenplanet begonnen haben, widmet man sich beim Produktionsstudio Legendary nunmehr auch der dazugehörigen Serie Dune: The Sisterhood. Mit der Drehbuchautorin Dana Calvo (Good Girls Revolt) fand das Projekt einen weiteren Showrunner.

Zusammen mit John Spaiths, dem Co-Autor des kommenden Dune-Films, zeigt sie sich für die kreative Ausrichtung der ersten Serie im Dune-Universum verantwortlich, deren genauer Inhalt immer noch unter Verschluss ist beziehungsweise entwickelt wird. Ein ein sogenannter Writers' Room mit aktuell mehreren Autoren, Schriftstellern und einem Religionswissenschaftler arbeiten daran.

Zu dem auserwählten Kreis gehören derzeit die beiden Rick-and-Morty-Autorinnen Sarah Carbiener und Erica Rosbe sowie die Filmemacherin Minhal Baig, deren Erstlingswerk Hala auf dem diesjährigen Sundance Film Festival uraufgeführt wurde und auf Apples kommenden Streamingdienst der restlichen Welt präsentiert werden wird. Ergänzt wird das Team noch vom Edgar-Allan-Poe-Award ausgezeichnetem Schriftsteller Jordan Harper (Die Rache der Polly McClusky) sowie dem Religionswissenschaftler und Bestseller-Autor Reza Aslan (Kein Gott außer Gott).

Mit Brian Herbert steht dem Writers' Room auch noch Frank Herberts Sohn beratend zur Seite, der in den vergangenen Jahren zusammen mit Kevin J. Anderson das Dune-Epos zu einem Ende brachte.

Im Zentrum der Serie steht dabei die titelgebende Schwesternschaft der Bene Gesserit, die durch die Spice-Droge den Zugang zu den weitergehenden Erinnerungen ihrer weiblichen Vorfahren erhielten. Dank ihrer hellseherischen Fähigkeiten sind die Mitglieder dieses geheimen Ordens gerngesehene Berater im Kreise der hohen Adelshäuser. Doch im Hintergrund verfolgt die Schwesternschaft jedoch ihre eigenen Pläne und versucht seit Jahrtausenden mit einem komplexen Zuchtplan die Entwicklung der Menschheit voranzutreiben. Am Ende ihres Planes soll schließlich der Kwisatz Haderach, ein männlicher Bene Geserrit stehen, der über die gesamten Erinnerungen seiner Vorfahren verfügt.

Zu welchem Zeitpunkt die Serie spielen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Geschichte der Schwesternschaft zieht sich durch sämtliche Zyklen und Romanen, während der Aufstieg der Bene Gesserit im Jahr 2014 erschienenen Buch Der Thron des Wüstenplaneten behandelt wurde. Die Serie selbst soll laut Brian Herbert im Canon mit den bisherigen Romanen sein sowie über ein beachtliches Budget verfügen.

Details zum Cast oder dem Start von Dune: The Sisterhood auf WarnerMedias Streamingdienst HBO Max sind derzeit noch nicht bekannt. Die kommende Dune-Verfilmung hineggen startet hierzulande am 19. November 2020.

Dune: Sprachenschöpfer David J. Peterson stößt zur Produktion

Um eine Welt, wie die von Brian Herberts Dune - Der Wüstenplanet auf der Leinwand zum Leben zu erwecken, brauchtes nicht nur einen passionierten Regisseur und talentierte Schauspieler, sondern natürlich auch das passende Szenenbild, Kostümdesign sowie eine untermalende Filmmusik. Einen nicht ganz unwesentlichen Anteil zur Au­then­ti­zi­tät eines Films trägt auch die Sprache bei. Damit dieser Punkt in der kommenden Dune-Neuverfilmung nicht zu kurz kommt, engagierte man nun David J. Peterson.

Dies bestätigte der Schriftsteller, Linguist und Sprachenschöpfer nicht nur via Twitter, sondern auch in einem kurzem Interview gegenüber io9. Allerdings bis auf den Umstand, dass er an dem Film arbeitet, durfte er nichts weiter verraten. Jedoch darf man aufgrund von seiner Erfahrung davon ausgehen, dass Peterson den verschiedenen Sprachen des Dune-Universums eine Stimme geben wird.

Hierzu zählt unter anderem verschiedene Kriegssprachen, die auf eine schnelle Kommunikation ausgelegt sind, die Fremen-Sprache Chakobsa und Islamiyet, die geheimnisvolle Sprache, die der Geheimrat der Tleilaxu nur hinter verschlossen Türen spricht. Die Sprache des Imperiums ist hingegen Galach, welche sich aus Elementen des romanischen und slawischen zusammensetzt und im Film wohl in der Sprache des jeweiligen Publikums dargestellt wird.

Zu der bisherigen Arbeit des 38-Jährigen zählen unter anderem Verbis Diablo aus Penny Dreadful, die unzähligen außerirdischen Sprachen in Defiance, die Sprache der Dunkelelfen in Thor: The Dark World sowie die dothrakischen- und valyrischen Sprachen in Game of Thrones.

In der fernen Zukunft der Menschheit akzeptiert Herzog Leto Atreides (Oscar Isaac) die Verantwortung für den gefährlichen Wüstenplaneten Arrakis, die einzige Quelle für das Spice, der wertvollsten Substanz des Universums, welche nicht nur das menschliche Leben verlängert, sondern auch das Denken beschleunigt.

Obwohl Leto weiß, dass hinter dem Angebot des Imperators eine Falle seines Erzfeindes Baron Harkonnen (Stellan Skarsgård) steckt, nimmt er seine Bene-Gesserit-Konkubine Lady Jessica (Rebecca Ferguson), ihren gemeinsamen Sohn und Erben Paul (Timothée Chalamet) und die vertrauenswürdigsten Berater - Gurney Halleck (Josh Brolin), Duncan Idaho (Jason Momoa) und Dr. Wellington Yueh (Chang Chen) - mit nach Arrakis. Ein erbitterter Verrat führt schließlich Paul und dessen Mutter zu den Fremen, die versteckt in der tiefen Wüste leben.

Seit Mitte März laufen die Dreharbeiten unter der Leitung von Regisseur Denis Villeneuve (Blade Runner 2049). Der geplante US-Start von Dune ist der 20. November 2020.

Dune: Chang Chen stößt zur Besetzung

Die Besetzung von Denis Villeneuve (Arrival) Neuverfilmung des Science-Fiction-Roman Dune wächst weiter an. Jetzt berichtet der Hollywood Reporter, dass der taiwanische Schauspieler Chang Chen zu Besetzung des Films hinzukommt.

Chen wurde im Westen durch seine Rolle in Ang Lees Tiger and Dragon bekannt. Zudem war er in Wong Kar-Wais Filmen Happy Together, 2046 und The Grandmaster zu sehen. Dune wäre sein erster Auftritt in einer reinen Hollywoodproduktion.

Zum umfangreichen Cast des Science-Fiction-Films gehören bisher Oscar Isaac (Star Wars Episode VII), Josh Brolin (Avengers: Infinity War), Dave Bautista (Guardians of the Galaxy), Rebecca Ferguson (Life), Timothée Chalamet (Call Me by Your Name), Charlotte Rampling (Alles, was wir geben mussten), Javier Bardem (No Country for Old Men), Stellan Skarsgard (Avengers) und David Dastmalchian (Ant-Man). Außerdem befinden sich noch Jason Momoa (Aquaman) und Zendaya (Spider-Man Homecoming) in Verhandlungen für eine Rolle in Villeneuves Dune-Version.

Das Drehbuch von Eric Roth (A Star is Born) und Jon Spaihts (Prometheus - Dunkle Zeichen) basiert auf Frank Herberts 1965 veröffentlichten Roman Der Wüstenplanet. Zentraler Handlungsort der Space Opera ist der Planet Arrakis mit seinen gigantischen Sandwürmern. Das Buch wurde 1984 erstmals von David Lynch verfilmt. Der US-amerikanische Sci-Fi-Channel produzierte in den Jahren 2000 und 2003 jeweils eine Miniserie zum ersten sowie zum zweiten und dritten Band der Dune-Reihe.

Die neue Dune-Verfilmung soll in zwei Teilen in die Kinos kommen. Der erste Filmstart ist bisher für 2020 geplant.

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