Mad Max: Rechtsstreit könnte Fortsetzungen verhindern

Wird es je wieder eine Fortsetzung von Mad Max geben? Nach den bisherigen Informationen des Sydney Morning Herald scheint dies zumindest fraglich, denn das Franchise sieht sich einem Rechtsstreit ausgeliefert. 

Das Studio hätte Millers Produktionsfirma Kennedy Miller Mitchell (KMM) einen Bonus von 7 Millionen Dollar zahlen sollen, wie es vertraglich vereinbart war. Der Bonus sollte fällig werden, wenn Miller bei den Dreharbeiten und der Postproduktion von Mad Max: Fury Road unter einer Budgetgrenze von 157 Millionen US-Dollar geblieben wäre.

Laut dem Regisseur beliefen sich die Gesamtkosten für das Projekt auf 154,6 Millionen, während Warner eine Rechnung in Höhe von 185,1 Millionen Dollar aufmacht. Der Regisseur gibt an, dass Warner den Dreh von bestimmten für das Drehbuch essentielle Szenen ("substantielle Veränderungen") verboten hätte - nur um diese Forderung später wieder zu revidieren.

Durch diese Umänderungen wurde Miller gezwungen, das Drehbuch umzuschreiben und ein völlig neues Ende für Mad Max zu drehen, was zu den Mehrkosten von mehr als 31 Millionen US-Dollar geführt hatte.

Nach dem beachtlichen Erfolg von Mad Max: Fury Road soll Regisseur George Miller bereits zwei weitere Drehbücher fertiggestellt haben. Ob diese jemals den Weg auf die Leinwand schaffen, ist mit dem Rechtsstreit aktuell noch unklar.

Mad Max: Fury Road Filmposter
Originaltitel:
Mad Max: Fury Road
Kinostart:
14.05.15
Regie:
George Miller
Drehbuch:
George Miller, Brendan McCarthy, Nico Lathouris
Darsteller:
Tom Hardy, Charlize Theron, Nicholas Hoult
Das hätte George Miller wohl selbst kaum geglaubt, dass er im Rentenalter nochmal dazu kommt, einen weiteren Mad-Max-Teil zu drehen. Geschlagene 25 Jahre hat es gedauert, den Film vom Reißbrett auf die Kinoleinwand zu hieven. Doch das Warten hat sich gelohnt.

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