Abrams bedauert Linsenreflexion

In Star Trek Into Darkness dürfte den meisten aufgefallen sein, dass Regisseur J.J. Abrams ein Stilmittel ganz besonders gern einsetzt, nämlich das der Linsenreflexion oder "lens flare". Manche Szenen sind so sehr mit diesem Blendeffekt überfrachtet, dass man kaum noch erkennen kann, was im Bild passiert. Das ging zumindest Abrams' Frau so. Er selbst erläutert das Problem in einem Interview mit Crave Online folgendermaßen:

Ich weiß, dass viele sich darüber beschweren. Aber manchmal, wenn ich an einer Einstellung arbeite, denke ich: »Das könnte so cool aussehen ... mit Linsenreflexion". Aber ja, ich übertreibe es und entschuldige mich dafür.

Mir ist das mittlerweile sehr bewusst. Als ich meiner Frau eine der ersten Schnittfassungen von Star Trek Into Darkness zeigte, sagte sie während einer Szene: "Ich kann überhaupt nicht sehen, was passiert". Und ich antwortete: "Da bin ich wohl durchgedreht."

Das war so dämlich... Ich musste [Effektstudio] ILM bitten, die Reflexionen in einigen Szenen rauszunehmen. Völlig bescheuert. Aber der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung ist wohl die Erkenntnis, dass man ein Suchtproblem hat.

Every Lens Flare In Star Trek

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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