Frozen - Die Eiskönigin: Hintergründe zum Film und Faktencheck zur Fortsetzung

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Frozen, im deutschen Titel Die Eiskönigin - Völlig unverfroren, spielte weltweit knappe 1,3 Milliarden Dollar ein und ist damit der erfolgreichste Animationsfilm überhaupt. Vielen Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten sollte "Do you want to build a snowman?" ("Willst du einen Schneemann bauen?") und vor allem das Oscar-gekrönte "Let it go" ("Lass jetzt los") mittlerweile zu den Ohren herauskommen (Kleiner Trost: Mit dieser Weihnachtssaison sollte Vaiana für die nächste Dauerschleife des kindlichen Gesangs sorgen).

Zur heutigen Free-TV-Premiere um die Geschichte der Schwestern Elsa und Anna haben wir einige interessante Hintergrund-Informationen zusammengetragen und geben einen Überblick darüber, was bereits zur geplanten Fortsetzung bekannt ist.

Die Handlung basiert lose auf dem Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen. Bereits 1937 zog Walt Disney in Betracht, diesen Stoff zu verfilmen. Man beurteilte den Charakter der Schneekönigin jedoch als zu problematisch und ließ die Idee vorerst fallen. Erst im Dezember 2011 verkündete das Studio den Film mit einem Startdatum in November 2013. Zwei Nebencharaktere in Frozen heißen Kai und Gerda und zollen dem Märchen Andersens Tribut.

Elsa sollte eigentlich erst eine böse Figur sein. Der Wendepunkt hierzu war die Komposition von "Let it go". Das Lied stellt Elsa wesentlich komplexer und verwundbarer dar. Die Komponisten betrachteten Elsa als ein verängstigtes Mädchen, das lernen muss, mit seiner Gabe umzugehen.

Die Steintrolle haben Kristalle, die aufleuchten, wenn sie singen. Die männlichen Trolle haben blaue oder grüne Kristalle, die Weiblichen hingegen rosafarbene oder rote. Zur Animation von Sven holte man sich ein echtes Rentier ins Studio, um die Bewegungsabläufe des Tieres zu studieren. Ursprünglich sollte Sven in dem Film Thor heißen.

Eine Reise nach Norwegen diente dem Team als Inspiration für Flora und Fauna in Frozen. Als Vorlage für die Pferde dienten zum Beispiel norwegische Fjordpferde. Annas Pferd heißt "Kjekk", zu deutsch attraktiv/hübsch.

Das bekannteste Easter-Egg in Frozen dürfte der Kurzauftritt von Rapunzel und Flynn sein. Dies beruht darauf, dass ein Großteil der Animatoren von Rapunzel - Neu verföhnt auch an Frozen gearbeitet haben.

Der Soundtrack hielt sich mehr als zwei Jahren in den deutschen Alben-Charts und erhielt Doppel-Platin. Die Stücke wurden alle vom selben Team an nur einem Tag geschrieben.

Im März 2015 verkündete das Studio im Rahmen der Anteilseigner-Versammlung offziell eine Fortsetzung. Die Regie übernehmen erneut Chris Buck und Jennifer Lee.

Kristen Bell und Idina Menzel übernehmen erneut ihre Rollen als Anna und Elsa. Menzel kommentierte zudem die #GiveElsaAGirlfriend-Kampagne. Sie unterstützt den Wunsch der Fans - allerdings würde eine lesbische Elsa den Segen Disneys voraussetzen.

Aktuell ist allerdings noch nichts zur Handlung bekannt, bei Disney sagte man allerdings, dass man mit Sorgfalt an der Fortsetzung arbeite, um dem ersten Teil gerecht zu werden. Kristen Bell kündigte im Frühjahr 2016 an, dass die Produktion in Kürze starten würde. Zu diesem Zeitpunkt war das Drehbuch vollendet, es mussten noch kleinere Optimierungen vorgenommen werden.

Mit einem Kinostart vor 2019 ist allerdings nicht unbedingt zu rechnen. Disney hat bereits die Planung bis 2018 veröffentlicht - hierbei fand Frozen 2 noch keine Nennung. Allerdings sind insgesamt noch vier Märchen mit Startterminen zum 22. Dezember 2017, 2. November 2018, 28. März 2019 und 8. November 2019 angekündigt.

RTL zeigt Frozen (Die Eiskönigin - Völlig unverfroren) heute um 20.15 Uhr als Free-TV-Premiere.

Disney's Frozen "Let It Go" Sequence Performed by Idina Menzel

Frozen - Do You Want to Build a Snowman HD

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